Saltar para o conteúdo principal

"Von Göttinnen, Wieselwesen und Wasserbüffeln – oder wie mein Körper beschloss, die Reißleine zu ziehen”

Es war einmal… ein Montag. Oder ein Donnerstag. Vielleicht auch ein Samstag, wer weiß das schon, wenn die kognitiven Nebelschwaden dichter sind als der Nebel von Avalon und man selbst nicht weiß, ob man in der Küche steht oder schon wieder auf dem Sofa liegt – oder beides gleichzeitig. Schrödingers Alltag, sozusagen.

Der Tag, an dem mein Körper die Notbremse zog – ohne vorher zu fragen

Eigentlich hatte ich Großes vor. Der Plan: Welt retten, Haushalt schmeißen, Mails beantworten, Reha-Termine koordinieren, ein Kapitel schreiben, CI-Training absolvieren, politische Barrierefreiheit erdenken und zwischendrin ein bisschen atmen. Mein inneres Wiesel – dieses übermotivierte, hyperaktive Bündel ungebändigter Lebenslust – sprang schon beim ersten Gedanken freudig in meinem Brustkorb herum und quietschte: „Los geht’s! Multitasking ist mein zweiter Vorname!“ Mein inneres Mammut hingegen – träge, weise und stets misstrauisch gegenüber jeglicher Euphorie – hob langsam, sehr langsam, eine Augenbraue.

0 comentários

Gostaria de ser o primeiro a escrever um comentário?
Torne-se membro de Frau_Kruemelkuchen, Diana - hört! Oder doch nicht? - e comece a conversa.
Torne-se membro