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Was sehen wir, wenn wir Musik hören?

Der Sommer ist da, deshalb widmen wir uns diesen Monat den Sinnen: Was «sehen» wir, wenn wir ein Lied hören, das wir keiner Kultur zuordnen können? Die Informationsdesignerin Alisa Verzhbitskayawei lässt uns an einem Experiment teilhaben und präsentiert zwei fotografische Antworten. 

Und wir springen mit Edgar Herbst in seine Vergangenheit, die an und in einem Schwimmteich im Harz spielt und die Sommersymphonie seiner Jugend aufleben lässt – samt unterschiedlichster Gefühle.

Feldarbeit: Song Unknown

(Abre numa nova janela)

Ein Lied, zwei Perspektiven © Godwin Jesurajah und Natalia Ehret

Was löst Musik in unseren Köpfen aus? Zu welchen Bildern inspiriert sie – vor allem, wenn sie unvertraut klingt? Wenn man die Sprache eines Liedes nicht versteht und dessen Rhythmen nicht kennt? 
 
Diese Fragen trieben die Informationsdesignerin Alisa Verzhbitskaya so sehr um, dass sie sich entschloss, ein Experiment zu wagen: Sie gab dem Fotografen Godwin Jesurajah und der Fotografin Natalia Ehret ein Lied in einer für sie fremden Sprache mit für sie fremden Klängen – und bat sie, das Gehörte in Bilder zu übersetzen. Was die beiden hörten, sahen und fotografierten – davon handelt ihr inspirierender Beitrag:«Song Unknown» (Abre numa nova janela)

Café Herbst: Still ruht der Teich

(Abre numa nova janela)

Früher, unliebsamer Kontakt des jungen Edgar Herbst mit dem Wasser.
Mit Großmutter Emma, daneben Mutter Waltraud, im Nichtschwimmerbecken. © Kurt Herbst, 1964

Pünktlich zur Sommerfrische reist unser Kolumnist Edgar Herbst in seine Jugend und nimmt uns mit an den Wiesenbeker Teich in Bad Lauterberg. Dort hören wir die peitschende Stimme eines Schwimmlehrers, wir sehen Wasserdebütanten mit unkoordinierten Quirlbewegungen durch den See pflügen – und wir fühlen mit, wenn es um die große Kunst geht, den Kopf über Wasser zu halten.

Springen Sie mit der nachdenklich-schönen Café Herbst-Kolumne «Still ruht der Teich» (Abre numa nova janela) mit ins Nass!

Und danach? Ab nach draußen! Genießen Sie den Sommer!
Ihre Barbara Stauss, Miriam Zlobinski, Claudia Kursawe und Florian Chefai von ReVue

PS: Auch wir machen jetzt eine Pause – und melden uns im September wieder mit frischen Ideen und Beiträgen zurück.

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