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Bund fördert LAB mit 69 Millionen

NEWS / BAUFORSCHUNG IN BAUTZEN
  1. November 2023

Das einstige Lausitz Art of Building (LAB) wurde in der Entscheidung um das Großforschungszentrum für die Lausitz 2022 nur zweiter nach dem Deutschen Zentrum für Astrophysik. Nun kann das Projekt doch noch verwirklicht werden. In der Haushaltssitzung des Bunds bekam das Projekt der TU Dresden grünes Licht. Es wird nun umbenannt in LAB Living Art of Building und in Bautzen angesiedelt.

Den ursprünglichen Plan aus dem Bewerbungsverfahren um das Großforschungszentrum wollen die Projektträger beibehalten. Jedoch profitieren neben dem Hauptstandort Bautzen und den Städten Weißwasser, Hoyerswerda und Niesky auch weitere Bundesländer. So werden laut Plänen des Bundes Standorte in Cottbus, Weimar und Aachen sowie in Rheinland-Pfalz und Bayern folgen. Durch die breite Beteiligung der Länder war die Bundesförderung erst möglich geworden, hieß es am Montag aus dem Projektteam um den Bauforscher Manfred Curbach.

450 Millionen aus Sachsen

Bis Ende Mai 2024 soll sich das Living Art of Building konstituieren. Es erforscht Technologien für das klimaneutrale Bauen - und kombiniert es mit praktischer Anwendung. Der genaue Standort in Bautzen ist noch offen, teilte Projektleiter Curbach am Montag mit. Das LAB wird unter dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen angegliedert.

Der Bundestag hat zudem beschlossen, dass die Gelder parallel zum Eigenkapital der Länder fließen sollen. Sachsens Regionalminister Thomas Schmidt (CDU) hat sich bereit erklärt, einen Anteil von 450 Millionen Euro aus sächsischen Strukturmitteln bereitzustellen. Der Bund übernimmt 69 Millionen. red

Sujet Wissenschaft und Bildung