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Wilde Zeiten.

Ein bisschen von allem, irgendwie nichts und eigentlich viel: Eine Erklärung für die längere Abwesenheit und was sich ab jetzt ändert, verändert hat und was bleibt.

Ein Blick auf den Verlauf dieses Blogs verrät mir, dass der letzte Beitrag am 26.10.2025 veröffentlicht wurde. Das ist ganz schön lange her, wenn man bedenkt, dass diese Zeilen jeden Sonntag erscheinen sollten. Das war der ursprüngliche Plan dieses Projekts, als ich 2023 damit startete: Sonntägliche Worte über das Schreiben und warum wir uns nicht trauen, es zu tun und wie wir es dennoch schaffen. Seitdem ist viel passiert und in den letzten Monaten musste ich immer wieder Entscheidungen treffen, auf die ich keine Lust hatte. Andere Dinge rückten in den Vordergrund, was gut ist, denn das bedeutet, dass mein Plan funktioniert und ich gut zu tun habe mit der kreativen Selbstständigkeit. Womit ich allerdings nicht gerechnet hatte, war, dass auch ohne Festanstellung keine unerschöpflichen Energiereserven vorhanden sind. Dann fallen die Augen zu, ohne dass ein Newsletter geschrieben wurde, aber wohl die Buchhaltung erledigt ist, drei neue Workshop-Konzepte im Kasten, viele Mails geschrieben und Instagram-Posts geplant sind. Was für eine Mischung! Es sind wilde Zeiten. Und dennoch findet in meinem Inneren eine Ruhe statt, wie ich sie noch nie zuvor erlebt habe. Paradox, nicht wahr? Denn gleichzeitig wüsste ich jede einzelne Sekunde des Tages mit Aufgaben zu füllen, die auf meinem Trello-Board geduldig auf den grünen Haken warten. Auf jeden grünen Haken folgen zwei neue To-dos auf der digitalen Pinnwand. Jede erledigte Aufgabe bringt eine neue Idee hervor, setzt einen weiteren Impuls und so läuft es immer weiter. Aber wohin? Das weiß ich noch nicht so ganz, aber der Weg fühlt sich richtig und gut an.

Um ein bisschen Ordnung in diesen Irrgarten zu bringen, habe ich mich zwischen den Jahren zurückgezogen und die Dinge in Ruhe auf ihren Platz fallen lassen. Daraus ergab sich folgendes Bild:

Der Schreibmut-Blog wird ab jetzt monatlich mit einem neuen Beitrag befüllt.

Ihr könnt mit einem Blog-Abonnement (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) außerdem auch Schreibmut verschenken: Alle Einnahmen, die über diesen Steady-Blog generiert werden, nutze ich dafür, um Plätze in meinen Workshops an Menschen zu vergeben, die sich die Teilnahme nicht leisten könnten.

Bisher habe ich immer einen Platz auf eigene Kosten freigehalten und werde es bei Bedarf immer wieder tun – doch ich denke, dass sich noch viel mehr Menschen über so eine Möglichkeit freuen würden als ich aktuell bereitstellen kann 🌻

Ebenso monatlich erscheint auch mein offizieller Newsletter, den ihr über meine Webseite (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) abonnieren könnt. Dort bekommt ihr alle Infos zu neuen Workshops, Schreib-Events, neuen Formaten oder auch Lesungen und Veröffentlichungen. Natürlich nehme ich euch hier weiterhin gerne auf meinem Weg mit, aber ich möchte diesen Raum hier gerne für tieferen Austausch nutzen und nicht in eine Werbeplattform umwandeln. Wenn es besondere News gibt, erfahrt ihr aber selbstverständlich auch hier davon – nur soll es in Schreibmut auch wirklich ums kreative Dasein gehen 😉 Schließlich ist dieser Ort ja auch mein Zufluchtsort als kreative Grübelnase!

Auf meiner Webseite gibt es übrigens auch einen Blog (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), in dem ich über Kunst, Events und Bücher schreibe und meine Sicht auf die Dinge teile. Dieser wird auch etwa monatlich bespielt. Du siehst also, ich habe sehr viele Orte, an denen ich schreibe und keinen davon möchte ich aufgeben. Ich hoffe, dass du in einem oder gar in allen dreien auch etwas für dich finden kannst ♥️

Puh, das war jetzt gar nicht so leicht. Ich saß in den letzten Wochen schon mehrmals vor der leeren Beitragsmaske und wusste nicht, was ich dir sagen soll. Doch ich denke, es ist in Ordnung, sich einfach mal Zeit zu nehmen, um sich selbst und das was man tut mal wieder zu reflektieren und in neue Bahnen zu lenken, wenn es sich danach anfühlt. Zwar bin ich grundsätzlich kein Fan von Neujahrsvorsätzen, aber in meinem Fall hat der Übergang in das neue Jahr vieles zurechtgerückt und Energie an Stellen freigesetzt, die ich lange eher gemieden habe. Die schienen mir zu groß und zu weit weg und nun stehe ich mittendrin und fange einfach mal in einer Ecke an. Ein bisschen, wie wenn man zu Hause ausmisten möchte. Wo fängt man an? Am Ende des Tages hat man dann aber doch mehr geschafft, als man sich zu Beginn zugetraut hätte. So geht es mir aktuell an den meisten Tagen.

Wie es sonst so läuft und was ich aktuell schreibe (oder auch nicht), erfährst du im Februar-Beitrag. Bist du dabei?

Ich widme mich jetzt wieder dem Schreibmut-Buch, das nur noch ein Kapitel von seiner Vollendung entfernt ist. Zumindest inhaltlich. Die Gestaltung und Fragen zur Veröffentlichung folgen auf dem Fuße. Ich würde nicht sagen, dass die beiden mir Angst machen, doch ein gewisses Maß an Respekt ist sicher nachvollziehbar. Aber ich denke, dass es sich lohnt.

Sehen wir uns nächsten Monat?

Alles Liebe

deine Sarah

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