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Lesezeit: 5 Minuten
Aufschreiben, was ist
Als ich neulich für ein Musical im Tonstudio (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) war, habe ich in der Vorbereitung seit langem wieder intensiv Time Tracking betrieben. Oder auf deutsch: Ich habe ein Zeitprotokoll geführt. Im Studium habe ich das fast täglich gemacht, um zu sehen, wie nah ich meinen Übezielen tatsächlich gekommen bin. Schließlich sollen Wunsch und Realität gelegentlich ja voneinander abweichen. Danach habe ich diese Methode allerdings nur noch selten eingesetzt. Für diesen Zweck erschien es mir aber genau richtig.
Wie funktioniert Time Tracking?
Die Idee hinter dem Zeitprotokoll ist simpel. Man notiert minutengenau, was man über den Tag geschafft hat. Dabei muss man sich gar nicht nur auf das Üben beschränken, sondern kann das Protokoll auch für den Alltag einsetzen. Bei mir stelle ich leider so fest, wie sehr man doch am Smartphone hängt. Vielleicht mit ein Grund, warum ich diese Methode schon lange nicht mehr eingesetzt habe.
Mein Protokoll habe ich direkt in mein Smartphone getippt. Wenn man bewusst analog beim Üben bleiben möchte, kann man auch sein Übe-Tagebuch dafür nutzen. Ich habe mich für die digitale Variante entschieden, um möglichst flexibel die Daten auswerten und jederzeit ergänzen zu können.