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Peng Festival 2025

Das Peng Festival mit stilistischen Begegnungen von Jazz bis zu Zeitgenössischem, improvisierter Musik und mehr wird organisiert von Musikerinnen. Dieses Jahr erhielten sie den Deutschen Jazzpreis für das Festival des Jahres. Vom 26.-28. September präsentieren sich in Essen wieder junge Ensembles mit weiblichen Bandleaderinnen.

Text: Christina M. Bauer, Foto: Robert Winter

Es ist ein Kollektiv von Frauen, welches das Peng Festival in Essen gestaltet. Mit dabei sind gleich mehrere Vokalistinnen, die alle an der Folkwang Universität der Künste studiert haben und inzwischen selbst oft auf der Bühne stehen: Barbara Barth, Marie Daniels, Maika Küster und Mara Minjoli. Gemeinsam mit weiteren Mitstreiterinnen bringen sie Ensembles auf die Bühne, in denen Frauen als Bandleaderinnen und Komponistinnen agieren. Mehr Künstlerinnen auf die Bühne zu bringen, gleiche Möglichkeiten für sie zu fördern, ist dabei aber nur ein Teil des Konzepts. Mit ihrem Festival möchten die Gestalterinnen insgesamt etwas dazu beisteuern, verschiedenste Formen von gesellschaftlicher Diskriminierung zu überwinden. Dieses Jahr durften sie dafür den Deutschen Jazzpreis in der Kategorie "Festival des Jahres" entgegennehmen. Bereits 2021 erhielten sie den Ehrenpreis des WDR Jazzpreises.

Vom 26.-28. September präsentieren sich im Maschinenhaus in Essen also einmal mehr junge Ensembles mit ihrer Musik. Anders als etwa bei Women in Jazz in Halle sind im Programm weniger international berühmte Künstlerinnen, sondern mehr junge, vielfältige Ensembles zu finden, die von bereits etablierten Bands bis zu Newcomerinnen und Newcomern reichen. Sängerin Maika Küster aus dem Festivalkollektiv wird mit ihrem Quintett selbst eines der Konzerte spielen. Singer-Songwriterin Lucy Liebe bringt ihre Band und das derzeitige Repertoire aus Berlin mit. Vokalistin Saadet Türköz konzertiert mit dem musikalischen Duopartner Nils Wogram an Posaune und Melodica. Zu den Sprachen ihrer von vielen Stilen beeinflussten Lieder zählen Kasachisch und Türkisch. Inga Rothammel wechselt zwischen Saxofon und Stimme und verknüpft in ihrem Ingen Navn Trio zahlreiche moderne stilistische Einflüsse. Elektronisches und Akustisches bringt Schlagzeugerin Judith Schwarz mit ihrem Trio Other:M:Other zusammen. Ursprünglich von der Klassik kommend bringt Cellistin Emily Wittbrodt mit ihrem Ensemble das aus vielfältigen Elementen und Richtungen schöpfende Repertoire "Wearing Words" mit. In vielen der Ensembles spielen neben Musikern noch weitere Musikerinnen mit. Dieses Jahr gibt es außerdem einen Workshop zum Thema Machtmissbrauch in der Musik.

Foto 1: Dieses Jahr wurde das Peng Festival beim Deutschen Jazzpreis als "Festival des Jahres" ausgezeichnet (Foto: Robert Winter)

Website mit Programm: https://peng-festival.de/programm (Opens in a new window)

Topic News

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