Liebe Leserinnen und Leser von Demokratie Americana,
Ich brauche eure Hilfe: Als freier Autor bin ich auf eure Unterstützung angewiesen. Euer Vertrauen ehrt mich – und ich bin sehr dankbar für eure Großzügigkeit.
Über mich: Ich bin von Hause aus Historiker und habe beinahe mein gesamtes erwachsenes Leben damit verbracht, in Deutschland, England und den USA Geschichte zu studieren, zu erforschen und zu lehren. Bevor ich mich im Somme 2025 entschieden habe, den Sprung in die Selbstständigkeit als freier Autor und Publizist zu wagen, habe ich fast fünf Jahre lang als DAAD Professor an der Georgetown University in Washington, DC internationale Geschichte gelehrt. Davor war ich viele Jahre lang Akademischer Rat beziehungsweise Wissenschaftlicher Assistant an der Universität Freiburg. In Freiburg wurde ich 2015 promoviert; meinen Master of Philosophy erhielt ich 2007 an der Universität Cambridge in England. Als ich meine akademische Laufbahn beendete, hatte ich insgesamt 18 Jahre lang an der Universität gelehrt.
Seit meiner Rückkehr aus den USA lebe ich mit meiner Familie in Hamburg.
In meiner akademischen Forschung habe ich mich auf die Geschichte der amerikanischen Demokratie und ihrer Gegner konzentriert: Darauf, wie sich Vorstellungen von Demokratie im Laufe der Zeit verändert haben; auf die Momente, in denen ein ernsthafter Versuch unternommen wurde, das demokratische Versprechen auszuweiten – und auf die reaktionären Gegenmobilisierungen, die genau das zu verhindern suchten; auf die anti-demokratischen Tendenzen und Impulse auf der amerikanischen Rechten und auf das Verhältnis zwischen dem Modernen Konservatismus und der radikalen Rechten seit den 1930er Jahren.
Als Donald Trump zum Anführer der Republikanischen Partei aufstieg, drängten sich Fragen auf, zu deren Beantwortung ich glaube beitragen zu können: Wo kommt der Trumpismus her – und was ist das überhaupt für eine Bewegung, eine Ideologie, ein politisches Projekt? Wie lässt sich der Trumpismus in die längeren Linien der amerikanischen Geschichte einordnen? Wo stehen wir heute in dem langewährenden Kampf um die Frage, wie viel Demokratie – und für wen? – es in Amerika geben soll, ja wer überhaupt darüber bestimmen darf, was „Amerika“ sein soll, und wer dazugehören darf? Und welche Rolle spielt die Situation in den USA in dem inter- und transnationalen Kampf zwischen demokratischem Pluralismus und autoritärem Ethno-Nationalismus?
Demokratie Americana: Ungefähr zu Hälfte der ersten Amtszeit von Donald Trump habe ich entschieden, dass ich mich stärker in die öffentliche Diskussion einmischen möchte, mich stärker beteiligen möchte bei dem Versuch, das, was um uns herum geschieht, zu verstehen und einzuordnen. Ich bin auf Social Media aktiv geworden, habe Kolumnen für Zeitungen geschrieben und einen Podcast mit der Politikwissenschaftlerin Liliana Mason gestartet, der von 2022 bis 2025 lief: Is This Democracy.
Im November 2022 habe ich außerdem Democracy Ameriana lanciert – um auf diese Weise regelmäßig in der Form langer, ausführlicher Essays das politische Geschehen interpretieren und einordnen zu können. Seit Sommer 2025 steht Democracy Americana als unabhängige Publikation im Mittelpunkt meiner Arbeit. Und nun möchte ich diese Arbeit auch auf Deutsch anbieten und zugänglich machen.
Deshalb also: Demokratie Americana – mit exakt derselben Mission, die ich für wichtiger denn je halte. Ich versuche, zwei Schritte aus dem ständigen Lärm zurückzutreten, um eine Perspektive anzubieten, die Orientierung schaffen kann. Big picture. Demokratie Amerikana kombiniert historische Einordnung und politische Analyse – mit einem Fokus auf die Vereinigten Staaten und einem Verständnis für die transnationale Dimension dieses welthistorischen Kampfes um das Schicksal der Demokratie.
Eure Unterstützung macht diese Arbeit möglich.
Wie ihr mich kontaktieren könnt:
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