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September bringt’s: fuckgirl Substack Masterclass & neue Kolumne

Na, spürt ihr es auch schon? Irgendwie sind wir … offiziell im letzten Drittel des Jahres angekommen. Und für mich ganz persönlich ist es 2025 tatsächlich auch das Spannendste. Denn in diesem Drittel geht nicht nur endlich die Vorschau für meinen ersten Roman fuckgirl beim Haymon Verlag live (dazu bald eine Extra-Mail, keine Sorge.)

Ich unterrichte im Herbst das erste Mal seit 5 Jahren wieder. Und zwar: Meine Substack Masterclass (Öffnet in neuem Fenster)! Besagter Roman fuckgirl hat nämlich auf der Newsletter-Plattform Substack begonnen. Nicht im stillen Kämmerchen, sondern ganz öffentlich.

Das erwartet dich

Ich möchte in dieser Masterclass alle motivieren, die schon lange ein Outlet für ihre Kunst suchen – aber Angst vor der Ablehnung der knallharten Verlagswelt haben. Unkonventionellen Autor*innen helfen, ihr eigenes System zu bauen – unabhängig, online, im Dialog mit ihrer Community. Ich bin sicher, da stecken noch so viele Themen in euch, die raus müssen.

Euer großes Ziel dieser Masterclass: am Ende einen vollständigen Substack Account inklusive einiger Notes und zwei Artikeln/Essays/Blogposts zu haben. Das Schönste an unserer kleinen Truppe? Wir haben uns als zukünftige Leserinnen, und damit die ersten 10 Subscriber. Nicht, dass es nur darum geht. Aber schön ist es trotzdem, Support zu haben!

Ich bin der festen Überzeugung, dass das Schreiben so intuitiv wie möglich von statten gehen muss, wenn es langfristig angelegt ist. Nicht jeder ist dafür gemacht, sich monatelang in einer stillen Kammer wegzusperren und Instagram zu löschen (auch, wenn das natürlich seine Vorteile hat). Manche von uns brauchen unmittelbares Feedback. Manche von uns möchten Teile der Story bereits vorab „testen“, bevor sie ein ganzes Buch daraus machen.

Warum diese Masterclass?

Weil wir nicht mehr warten müssen, bis uns jemand „erlaubt“, zu schreiben.

Eine der besten Entscheidungen, die ich als Autorin je getroffen habe, war, meine Texte selbstständig online zu publizieren. Ich habe seit 2018 keinen einzigen Text mehr für traditionelle Medien veröffentlicht – und trotzdem (oder gerade deshalb) seither vier Bücher geschrieben.

Mein Blog Groschenphilosophin (Öffnet in neuem Fenster) zahlt meine Miete. Mein erster Roman fuckgirl erscheint 2026 bei Haymon – und hat auf der Newsletter-Plattform Substack (Öffnet in neuem Fenster) begonnen. Nicht im stillen Kämmerchen, sondern öffentlich. Was also zunächst als Newsletter geplant war, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einem literarischen Projekt – und schließlich zu einem Buchvertrag.

Die „fuckgirl method“ macht nicht nur Bock, sie ist auch alles andere als traditionell.

Und genau dieses Vorgehen möchte ich als Case-Study mit euch durchgehen. Egal, ob dein Projekt am Ende fiktional, nicht-fiktional oder auto-fiktional oder irgendetwas dazwischen sein soll.

So läuft’s ab

Die Masterclass geht über 8 Wochen (Start: 13.10) und besteht aus:

·      6 Keynotes (live) zu Substack, Method Writing, PayWalling, AI

·      4 Interaktiven Sessions mit Feedback & Austausch

·      Hausaufgaben und Mini-Substack-Launch

·      Einer Step-by-Step Case Study: Wie aus „fuckgirl“ ein Buch wurde

Wir sind inzwischen schon vier feste Teilnehmerinnen. Es gibt also noch maximal 6 freie Plätze, weil ich die (Live)-Klasse nicht zu voll machen möchte. Wenn du mehr zum genauen Inhalt und Ablauf erfahren möchtest, schau dich am besten hier (Öffnet in neuem Fenster) auf meiner Webseite um.

Die Anmeldung zur Klasse läuft bis Freitag, 19. September, per E-Mail. Schreib mir deinen Namen, deinen Budget-Rahmen (zwischen 450 und 1000 Euro) und einen kurzen Text in die Mail an info @ jankovska.de (Öffnet in neuem Fenster). Vielleicht ist diese Mail auch für eine Freundin relevant, dann kannst du sie gerne weiterleiten.

Was ist sonst so passiert?

Ich war im Podcast (Öffnet in neuem Fenster) von Conny und Mirka (beide Mütter) und habe erneut darüber gesprochen, warum ich keine Kinder möchte. Das Gespräch war super angenehm. Wir haben uns hauptsächlich darauf fokussiert, wo unsere Gemeinsamkeiten liegen - nicht, wie wir uns im Patriarchat auch noch am besten zerfleischen können. Ich habe eine neue, richtig spannende Künstlerin entdeckt – Amelia Moore, hier zu sehen in ihrem Video F**k, Marry, Kill (Öffnet in neuem Fenster) und im Interview mit Nicky at Night über die Epidemic of “Performative Men (Öffnet in neuem Fenster)”.

Uuuund: ich habe eine neue Kolumne im cuten Lokalblog Weddingweiser (Öffnet in neuem Fenster)?!??! Nach acht ½ Jahren in Berlin bin ich also tatsächlich zum Lokaljournalismus übergegangen. Like and hit the subscribe button.

Wer hätte das gedacht! Ich auf jeden Fall nicht, als ich vor acht Jahren random in den Bezirk Wedding gezogen bin. Inzwischen kann ich mir in Berlin nicht mehr vorstellen, woanders zu wohnen. Ich liebe meine Hood, die Rehberge mit ihren weitläufigen Wäldern, meine liebsten Restaurants und Cafés. Scheiß auf Mitte Mitte, sag ich nur. Wedding it is.

In der ersten Kolumne geht es um das Sommerbad Humboldthain als Schmelztiegel der Gesellschaft. (Öffnet in neuem Fenster) „Wo sind wir gleicher, als im öffentlichen Schwimmbad?“ frage ich mich, während ich eine Portion Pommes bestelle.

Ich freu mich sehr, mal über etwas anderes zu schreiben, als … being dicked down lol.
In dem Sinne, wir lesen und hören uns.

Eure

 

Bixe Jankovska

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