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Marina Abramović, darf ich deine Tochter sein?

Bevor ihr in den Text einsteigt, wollte ich nochmal erinnern: Meine Berlin Premiere mit Beate Absalon findet am 5.3 in der BuchBox Kastanienallee statt (Ticket (Öffnet in neuem Fenster)); die Wien Premiere mit Beatrice Frasl am 06.03 in der Hauptbücherei Urban Loritz Platz (Ticket (Öffnet in neuem Fenster)). Sichert euch ein Ticket, sonst kommt ihr sehr wahrscheinlich nicht rein. In Wien sind Stand heute nur noch 6 Plätze verfügbar. CU!!!

Ich denke oft über meinen Tod nach.
„Wenn alles gut geht, habe ich noch 50 Jahre Schaffenszeit“, schreibe ich dann in größenwahnsinnigen Textnachrichten an meine Freunde, die mir zum Glück nie sagen, wie delusional ich bin. Mein Ziel im Leben ist nichts weniger als eine Retrospektive in Wien; eine ausführliche Rückschau auf mein Leben als Künstlerin, Aktivistin und Schriftstellerin, wenn ich 80 bin. An dem Ort, wo ich geboren wurde.

Ich bin keine Mutter, werde vermutlich nie eine sein – und doch möchte ich Einfluss auf anderer Frauen und Mädchen und Non-Binaries Leben nehmen. Aber eben aus dieser abstrakten Mutter-Kunst-Perspektive. Simone de Beauvoir hatte keine (leiblichen) Kinder, Frida Kahlo hatte keine Kinder, Marina Abramović hatte keine Kinder. Sie haben trotzdem mehr als nur ein, zwei oder drei Menschenleben geprägt, indem sie sich voll und ganz ihrem Genie hingaben und bis ins Exzessivste schrieben, malten oder performten. Die Ergebnisse dieses Wahnsinns im besten Sinne nutzen wir bis heute. 

Anders als Kahlo hat sich Abramović bewusst gegen Kinder entschieden, da sie der Ansicht ist, dass Kinder ihre Karriere als Performance-Künstlerin behindert hätten.

Ich weiß, ich weiß: PAYWALLS SUCKENNN, a-b-e-r es gibt gerade eine Aktion: Für jedes Super-Fan-Abo gibt es meinen Roman Fuckgirl gratis für dich dazu. Also, es lohnt sich! <3

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