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Legt die Axt woanders an!

Hi! Ich bin Raul Krauthausen und in meinem Newsletter erfährst Du jede Woche, was sich so bewegt in der Welt der Inklusion. Dein Überblick – „sent from my wheelchair!“

Liebe Freund*innen der sozialen Gerechtigkeit,

der Sozialstaat (Öffnet in neuem Fenster) wird weiter abgeholzt. Das haben in den letzten Tagen viele begriffen, nicht nur diejenigen, die davon als Erste betroffen sein werden. Der Paritätische enthüllte kürzlich die neuesten drastischen Kürzungspläne (Öffnet in neuem Fenster) der Bundesregierung (Öffnet in neuem Fenster), die in vorderster Reihe Kinder und Jugendliche (Öffnet in neuem Fenster), Menschen und Familien (Öffnet in neuem Fenster) mit geringem Einkommen sowie Menschen mit Behinderungen treffen.

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Von diesen Entwicklungen betroffen sein werden aber am Ende (fast) alle. Denn wenn wir Teilhaberechte (Öffnet in neuem Fenster) abschaffen, dann schaffen wir Menschenrechte ab und dann ist ohne Zweifel eine Grenze überschritten, die (nicht nur) in diesem Land nie wieder überschritten werden sollte. Auch deshalb haben wir einen Sozialstaat. Wenn wir Unterstützungsangebote wie die Eingliederungshilfe (Öffnet in neuem Fenster), die Jugendhilfe und andere Säulen des Sozialstaats wegrationalisieren (Öffnet in neuem Fenster), ist eine lebenswerte Zukunft für alle bald Geschichte. Unterstützt deshalb bitte unbedingt diese Petitionen gegen die geplanten Kürzungen in der Eingliederungshilfe (Öffnet in neuem Fenster) und gegen Kürzungen bei Unterstützungsleistungen für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen (Öffnet in neuem Fenster).

Weil aber Petitionen nicht ausreichen, um den sozialen Kahlschlag aufzuhalten, habe ich mir auch diese Woche wieder die große Frage gestellt: Was können wir tun?
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Zum Glück war ich damit nicht alleine und ich hatte sogar das besondere Glück, jemanden zu treffen, der sich seit 50 Jahren sehr resolut mit dieser Frage beschäftigt: Udo Sierck (Öffnet in neuem Fenster) hat mich diesmal im Aufzug (Öffnet in neuem Fenster) besucht und es ist etwas schwierig in Worte zu fassen, was für eine Ehre es für mich war, den legendären Aktivisten und Mitbegründer der deutschen Behindertenbewegung in meinem Podcast begrüßen zu dürfen. Wir haben über die Anfänge und die Zukunft der „Krüppelbewegung“ gesprochen, Udo hat mir seine Quintessenz aus 50 Jahren Widerstand verraten – und wie wir trotz aller derzeitigen Schreckensszenarien unseren Optimismus bewahren können, indem wir hin und wieder zurückblicken auf alles, was die Bewegung bereits erreicht hat – allen (politischen) Barrieren zum Trotz.

Als Apple Podcast (Öffnet in neuem Fenster), Spotify (Öffnet in neuem Fenster) oder RSS-Feed (Öffnet in neuem Fenster) abonnieren.

In eigener Sache:
Veränderung braucht kontinuierlichen und professionellen Einsatz. (Öffnet in neuem Fenster)

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Wir SOZIALHELD*INNEN setzen uns für notwendige Reformen von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen ein.

  • Wir kämpfen für ein starkes Behindertengleichstellungsgesetz, das Inklusion zur Pflicht macht, nicht zur Bitte.

  • Wir bauen Bündnisse, die in Berlin und Brüssel gehört werden.

Jede Aktion, die wir starten, ist ein konkreter Schritt für mehr Teilhabe— und jeder Schritt kostet. Recherche. Veranstaltungen. Kampagnenmaterial. Reisen. Expertise.
Du kannst uns ganz aktuell mit deiner Spende unterstützen. Konkret können wir damit unsere Demo am 5. Mai (Öffnet in neuem Fenster) und weitere Aktionen finanzieren!

Liebe Grüße
Euer Raul

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Volles Programm Zukunft! Am 6. und 7. Juni 2026 feiert die GLS Bank das Gutes Morgen Festival in Bochum. Wir zeigen, wie ein gutes Morgen aussehen kann. Beim GuMo treffen sich Menschen, die Zukunft gestalten, Lösungen entdecken, miteinander diskutieren und gemeinsam Spaß haben. Entdecke spannende Zukunftskonzepte auf der Nachhaltigkeitsmesse, erfahre inspirierende Gedanken bei den Zukunftstalks und feiere bei den Open-Air-Konzerten. Der Eintritt ist frei.

Du möchtest Dein Produkt, Deine Veranstaltung, Dein Angebot... meiner Community vorstellen? Buche diesen Platz und unterstütze damit meine Arbeit! Schreib mir: raul.de/kontakt (Öffnet in neuem Fenster)

Empfehlung

Umfrage: Interessensvertretung für gemeinwohlorientierte Organisationen (Öffnet in neuem Fenster)

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Lobbying ist ein wichtiger Bestandteil von Demokratie - allerdings müssen auch alle die Chance bekommen gehört zu werden. Lobby for Impact möchte als nicht-profitorientierte Organisation gemeinwohlorientierten Initiative bei ihrer poliitischen Interessensvertretung unterstützen durch die Vermittlung von Wissen und professionellen Lobbyist:innen als ehrenamtliche Mentor:innen und Berater:innen. Als Vertrer:in einer gemeinnützigen Organisation könnt Ihr den Aufbau von Lobby for Impact unterstützen, indem Ihr Euch fünf Minuten Zeit nehmt, um ein paar Fragen zu Eurem politischen Beratungsbedarf zu beantworten. Die Umfrage findet Ihr hier: Umfrage unter gemeinwohlorientierten Organisationen (Öffnet in neuem Fenster) und weitere Informationen unter www.lobbyforimpact.org (Öffnet in neuem Fenster).

⭐Aus meiner Welt

Letzter freier Termin für unsere Studie in Berlin (Öffnet in neuem Fenster)

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Gestalte die Zukunft der Bürgerämter mit! Wir haben für unsere aktuelle Studie noch einen letzten Termin am kommenden Montag, den 27.4. von 17 bis 18:30 Uhr in der Nähe des U-Bahnhofs Spittelmarkt frei. Dort testen wir einige Prototypen für alle Bürgerämter deutschlandweit, mit denen die Zahleneingabe für blinde Menschen selbstständig ermöglicht werden soll. Damit das einwandfrei klappt, brauchen wir die Perspektive und das Feedback blinder Menschen in Berlin. Für die Teilnahme gibt es 80€ Aufwandsentschädigung. Bei Interesse an dieser oder weiteren Studien melde dich gern bei uns für mehr Informationen: sophia@sozialhelden.de (Öffnet in neuem Fenster) Vielen Dank fürs Mitwirken und Weiterleiten!

Veranstaltungen von JOBinklusive (Öffnet in neuem Fenster)

Europäischer Protestag der Menschen mit Behinderungen (Öffnet in neuem Fenster)
5. Mai um 15:30 – 18:00

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Die Demo startet am 5. Mai 2026 um 15:30 Uhr am Brandenburger Tor. Sie verläuft entlang Unter den Linden bis zum Roten Rathaus.Die Abschlusskundgebung mit Bühne wird vor dem Roten Rathaus von circa 16:30 bis 17:30 Uhr stattfinden. Zudem stehen während der Abschlusskundgebung Gebärdensprachdolmetscher*innen zur Verfügung. Es gibt gute Musik und viel zu entdecken. Auch eine mobile Beratungsstelle von JOBinklusive und ISL ist im Einsatz.

Weltschmerz trifft auf eine schöne Zukunft (Öffnet in neuem Fenster)
27. Mai um 18:00 – 20:00
Über die Stärken und das Potenzial von Menschen mit Behinderung. Es wird gezeigt, wie Behinderung neue Perspektiven eröffnet und welche Kraft in der Gemeinschaft steckt. Im Anschluss gibt es Raum für Fragen und Austausch.

Kurs-Reihe: ChatGPT in Einfacher Sprache (Öffnet in neuem Fenster)
10. Juni um 14:00 – 15:00
Sie haben schon von Künstlicher Intelligenz (KI) gehört? Oder von der KI ChatGPT? So spricht man es aus: Tschät Jie-Pie-Tie?

Unsichtbarer Leistungssport Powerchair-Hockey: Warum inklusiver Sport kaum erzählt wird (Öffnet in neuem Fenster)

Zwei Power-Hockey Spieler auf dem Feld in Aktion, im Hintergrund Zuschauer*innen. (Öffnet in neuem Fenster)

Während auf dem Feld Präzision und Tempo zählen, bleibt vieles außerhalb unsichtbar. Leonie Schüler schreibt in ihrer Reportage über Sport, Inklusion und mediale Berichterstattung. Und warum sich gerade im Vereinsleben zeigt, was Sport wirklich ausmacht.

„Nein, wir sind nicht vollständig barrierefrei“: (Öffnet in neuem Fenster)
Wie das Filmfestival ReelAbilities Barrierefreiheit immer weiterdenkt (Öffnet in neuem Fenster)

Zwei Personen in Abendgarderobe sind auf einem roten Teppich, eine nutzt einen Rollstuhl. Hinter einem roten Samtseil stehen Besuchende. (Öffnet in neuem Fenster)

Barrierefreiheit ist kein Zustand, sondern ein Prozess: Das ReelAbilities Film Festival zeigt, wie Inklusion im Kulturbereich konsequent weitergedacht werden kann – und warum „nicht vollständig barrierefrei“ ein Anspruch, kein Mangel ist. Karina Sturm spricht mit Gründer Isaac Zablocki über Repräsentation im Film, über die Schwierigkeit, Menschen zu erreichen und über Behinderung als Spektrum.

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Inklusion in den Medien. Mein Wochenüberblick

Die wichtigsten Meldungen zum Thema Inklusion, wie immer handgepflückt in der deutschsprachigen Medienlandschaft.

Aktuell

#BerlinZusammen – Kampagne für verbindlichen Wandel (Öffnet in neuem Fenster) (startnext.com (Öffnet in neuem Fenster))

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Politik für die Menschen durchsetzen. Wir kämpfen bei der Wahl für verbindlichen Wandel bei Wohnen, ÖPNV und Bildung und echte politische Teilhabe.

Bildung und Arbeit

Arbeitsmarkt: Warum Inklusion für Menschen mit Behinderung schwieriger wird (Öffnet in neuem Fenster) (faz.net (Öffnet in neuem Fenster))

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Hunderte Bewerbungen hat Simon Czerwinski geschrieben – niemand will ihn einstellen. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt spitzt sich für Menschen mit Behinderung weiter zu. Dabei könnten Unternehmen auch finanziell profitieren.

Gesellschaft

Schutz vor Diskriminierung muss sichergestellt werden (Öffnet in neuem Fenster) (berliner-behindertenzeitung.de (Öffnet in neuem Fenster))

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In Krisenzeiten, in denen Ressourcen knapp werden können, spitzt sich die Frage nach einem diskriminierungsfreien Zugang zur Gesundheitsversorgung zu.

Gesundheit

Gesundheitsreform: Nina Warken plant höhere Belastungen für Pflegeheimbewohner (Öffnet in neuem Fenster) (zeit.de (Öffnet in neuem Fenster))

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Die Gesundheitsministerin verteidigt ihr Sparpaket: „Ich mute den Menschen was zu.“ Zum Beispiel soll es schwieriger werden, als pflegebedürftig anerkannt zu werden.

Innovation

Selbstbestimmtes Reisen für Menschen im Rollstuhl: Verbessert der neue ICE L die Situation? (Öffnet in neuem Fenster) (taz.de (Öffnet in neuem Fenster))

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Selbstbestimmt mit dem Zug reisen ist für Menschen im Rollstuhl quasi unmöglich. Ein neuer ICE gibt Hoffnung, aber löst längst nicht alle Probleme.

Kultur und Medien

„Blind Sherlock“ ermittelt ab Ende April im ZDF (Öffnet in neuem Fenster) (dwdl.de (Öffnet in neuem Fenster))

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Ab Ende April zeigt das ZDF die neue belgische Serie „Blind Sherlock“, die auf ihrem Heimatmarkt jüngst bei Netflix ihre Premiere feierte. Im Mittelpunkt steht ein blinder Mann, der die Kriminalpolizei beim Kampf gegen Drogenkriminalität unterstützt.

Leben

Mutterschaft und Muskelerkrankung: Anja Schneider über die Bedeutung der Elternassistenz (Öffnet in neuem Fenster) (dgm.org (Öffnet in neuem Fenster))

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Anja Schneider lebt mit Spinaler Muskeldystrophie (SMA), ist berufstätig und Mutter. Ihre Tochter ist 19 Jahre alt. Wie bekommt man Muskelerkrankung, Berufstätigkeit und Muttersein gewuppt?

Menschen

Vanessa Grand will die Schweiz barrierefrei machen (Öffnet in neuem Fenster) (nzz.ch (Öffnet in neuem Fenster))

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Als Kind hätte Vanessa Grand in eine Sonderschule gehen sollen – doch sie weigerte sich. Heute ist sie Journalistin, Sängerin, Wissenschafterin, Aktivistin. Wer ist die Frau, die beim Thema Inklusion Politiker*innen und Pfarrer zurechtweist?

Politik

20 Millionen Stimmen fordern einen gerechten Sozialstaat (Öffnet in neuem Fenster) (vdk.de (Öffnet in neuem Fenster))

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14 zivilgesellschaftliche Organisationen mit gemeinsam über 20 Millionen Mitgliedern haben ein Bündnis für einen starken und zukunftssicheren Sozialstaat gegründet. Das Sozialstaatsbündnis kritisiert die zunehmende Schieflage in der politischen Debatte, in der der Sozialstaat wiederholt als unfinanzierbar oder als reiner Kostenfaktor dargestellt wird.

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Raul Krauthausen
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