Wenn ich an den Märchenring denke, einen Ring mit einem großen, geschliffenen Amethysten, umkränzt von Schnörkeln aus Gold, auf denen Diamanten thronen, denke ich an einen Dachboden, in dem durch eine Fensterluke ein Bündel Sonnenstrahlen fällt. In diesem Licht tanzen uralte Staubkörner wie in einer Kirche. Der Märchenring ist da, auch wenn ich ihn nicht sehe. Er liegt in einer Schatulle, in einem Kästchen, vielleicht in den Tiefen eines Umzugskartons, neben dem Ort, an dem sich die falsche Mutter meines falschen Vaters erhängte. Hat sie das wirklich getan?
Ich habe lange versucht, mich aus meinen Texten herauszuhalten, und dachte, das sei wichtig, damit es gut wird. Heute weiß ich: Ich habe es mir dadurch unnötig schwer gemacht.
Denn die eigene Stimme ist kein Hindernis. Vor allem dann nicht, wenn man für sich selbst schreibt.
Im Gespräch zu The Restful Voice am Samstag geht es darum, warum bestimmte Zustände das Schreiben erleichtern – und warum Ideen manchmal erst im Schreiben entstehen.
Du brauchst kein Vorwissen. Wenn du magst, leg dir Zettel und Stift bereit.
Anmeldung für Samstag, 12. April, 11 Uhr, online:
https://entspannungwirkt.de/restful-voice/ (Opens in a new window)Den Zoom-Link erhältst du rechtzeitig.
Herzlich,