
Heute schreibt dir: Nina Schick

Liebe brandmelder-Community,
die Betreffzeile habe ich geklaut. Ich wollte Aufmerksamkeit erregen. Aber nicht nur das. Im Kontext gelesen, spricht sie mir aus dem Herzen. Der Kontext ist: Die MDR-Medienkolumne „Altpapier“ hatte in ihrer Ausgabe vom 10. März den Rückgang der Klimaberichterstattung in den Medien zum Thema. Die größte Krise der Menschheit wird immer mehr zum Randthema. Dabei müsste sie Tag für Tag ganz oben auf der Agenda stehen, bei jedem Thema mitgedacht und mitgefragt werden. René Martens schreibt in der Kolumne: Die entscheidenden Fragen, die Journalist*innen Mitgliedern der Bundesregierung stellen müssten, lauteten: „Warum hassen Sie Ihre Kinder? Warum hassen Sie Ihre Enkel? Warum hassen Sie die Kinder und Enkel Ihrer Freunde und Verwandten?“
Deshalb haben wir brandmelder (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) gegründet. Klima ist Querschnittsthema, kein Lebensbereich bleibt davon unberührt. Dennoch wird es viel zu oft ausgeblendet. Mit unserem unabhängigen medienkritischen Portal machen wir auf Fälle aufmerksam, in denen Kontext und Einordnung fehlen, und wollen zu einer informierten Debatte beitragen.
🔥Die ersten Wochen mit dem brandmelder 🔥
Mit der Einschätzung, dass es kritische Einordnungen von Klimaberichterstattung braucht, stehen wir nicht alleine da. Seit vier Wochen ist brandmelder nun online. Der Start unseres Portals wurde in der Branche mehrfach aufgegriffen. Das zitierte „Altpapier“ habe ich auch deshalb noch einmal gelesen, weil René Martens dort den brandmelder angekündigt (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) hat. Danke dafür! Auch andere Medien haben über uns berichtet: Der Deutschlandfunk interviewte unseren Redaktionsleiter Jürgen Döschner (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), die Katholische Nachrichtenagentur befragte Jürgen zusammen mit unserem Projektleiter David Schmidt (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), das Portal Wissenschaftskommunikation.de sprach mit David (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Wir freuen uns über diese Resonanz!
Auch in den Sozialen Medien erregte der brandmelder Aufmerksamkeit. Folgst du uns dort schon? Komm dazu und diskutiere mit auf LinkedIn (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und Instagram (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)!
🔥Die neuesten Brandmeldungen🔥

Als einen der Gründe für die rückläufige Klimaberichterstattung vermutet Martens in seiner Kolumne übrigens die „Heiz-Hammer“-Kampagne 2023. Mit der Reform des Gebäudeenergiegesetzes (ja, sorry, sperriges Wort, aber besser sperrig als polemisch) Ende Februar wurden die Erinnerungen daran wieder lebendig – und zum Teil dieselben Fehler gemacht wie vor drei Jahren. Unser Redakteur Maximilian Arnhold hat analysiert, was dieses Mal wieder schlecht lief – und was besser. Hier geht’s zu seinem Diskurs-Beitrag (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).
Einen ganz frischen Blick auf deutsche Klimaberichterstattung wirft unsere Autorin Anna-Lena Janzen in ihrem aktuellen Beitrag: Sie zeigt, wie viele deutsche Medien die (vermeintliche) Energiewende ihres Wohnorts Australien schönschreiben (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) – und wer genauer hinschaut.
Ein Mineralölkonzern als Vorreiter der Energiewende? Leider gehen Medien immer wieder dem Greenwashing von Unternehmen auf den Leim. So wie der Kölner Stadt-Anzeiger in einem großen Beitrag über ein Wasserstoffprojekt von Shell. Jürgen Döschner erklärt, was schieflief (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).
🔥Pssst … Weitersagen!🔥
Wir freuen uns über den lebendigen Start von brandmelder. Wie gefällt er dir? Was magst du daran, was vermisst du? Schreib uns gerne (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), wenn du Anregungen oder Fragen hast. Wir freuen uns auf dein Feedback!
brandmelder ist ein junges Projekt und braucht Menschen, die davon erzählen. Wenn du Personen kennst, die brandmelder interessant finden könnten – mach sie doch auf uns aufmerksam! (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Herzliche Grüße
Nina
PS: brandmelder macht unabhängigen Journalismus ohne Paywall. Ein Großteil der Arbeit erfolgt ehrenamtlich. Um langfristig hochwertige Analysen und Recherchen leisten zu können, brauchen wir jedoch eine finanzielle Basis. Unterstütze uns deshalb mit deiner Spende! (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
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