Auf dem Planeten Xarbia forschen der Wissenschaftler Dr. Gordon Hauser, seine Assistentin Dr. Barbara Glaser und ihr Team an einer von ihnen genetisch erschaffenen Lebensform: Subjekt 20. Der sogenannte Metamorph ist ein proteinreicher Mutant, der sich zunächst in einem Kokon befindet. Mit seiner Hilfe soll eine galaxisweite Hungersnot bekämpft werden. Doch nachdem Subjekt 20 geschlüpft ist, greift es seine Schöpfer an und tötet sie nacheinander brutal. Der Pilot und Weltraumpiratenjäger Mike Colby und sein Partner, der Roboter SAM–104, werden nach Xarbia beordert, um Jagd auf die Kreatur zu machen.
Mutant - Das Grauen im All ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Horrorfilm aus dem Jahr 1982 und das Regiedebüt von Allan Holzman. Das B-Movie wurde von Mary Ann Fisher und Roger Corman produziert. In den Hauptrollen sehen wir Jesse Vint, Don Olivera, June Chadwick und Linden Chiles, in weiteren Rollen Dawn Dunlap, Scott Paulin, Ray Oliver und Michael Bowen. Für die Makeup-Effekte war John Carl Buechler verantwortlich, der später auch u.a. für Ghoulies (1984), From Beyond - Aliens des Grauens (1986), Bride of Re-Animator (1989), H.P. Lovecrafts Necronomicon (1993) und viele andere Filme arbeitete. Einige der Kulissen von James Cameron, der diese für die Corman-Filme Planet des Schreckens (1981) und Sador - Herrscher im Weltraum (1980) gestaltete, wurden hier recycelt. Das Kostüm des Roboters SAM–104 erinnert an einen Sturmtruppler aus Star Wars und einen Zylonenkrieger aus Kampfstern Galactica (1978) zugleich. Die Gänge der Wissenschaftsstation sind teils aus Eierkartons und Styroporverpackungen gebaut, die Kadaver der Versuchsorganismen waren entweder Stofftiere oder echte Tierkadaver.
Mutant - Das Grauen im All ist ein typisches Alien-Rip-Off. Subjekt 20 ähnelt der Kreatur aus Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (1979), sieht aber mehr aus wie eine Mischung aus unbeweglichem Rochen und einer knuffigen Riesengummispinne. Mit Pornofilm-Dialogen, ordentlich Glibbergelee und unnötigen Nacktszenen spart der SciFi-Schocker nicht. Mich hat das Ganze unter gewissen Trashfilmaspekten durchaus gut unterhalten, auch wenn die Schwächen des Films sehr deutlich sind. Die Atmosphäre, die durch die trashige Umgebung, die ulkigen Geräusche und die Space-Softporno-Dudelmusik erzeugt wird, gefällt mir gut, die eindimensionale Story eher weniger. Mutant - Das Grauen im All ist für Fans von B-Movies ein Muss, alle anderen dürfen ihn getrost auslassen.
https://www.imdb.com/de/title/tt0083959/ (Abre numa nova janela)