Saltar para o conteúdo principal

Dogs Don't Wear Pants (2019)

Nach dem Tod seiner Frau durch Ertrinken ist Juha schwer depressiv. Es scheint, als sei er gemeinsam mit seiner geliebten Frau gestorben. Jahre später, seine Tochter ist mittlerweile ein Teenager, lernt er zufällig die wütende Domina Mona und ihre Dienste kennen. Sie fügt Juhas Körper einige Verletzungen zu. Doch vor allem das "Breath Play" hat es ihm angetan, denn während der Asphyxie, erfährt er Visionen von seiner verstorbenen Frau. Sein Leben bekommt einen neuen Sinn und er entwickelt eine starke Bindung zu Mona. Auch als er während des Breath Plays beinahe erstickt, lässt er nicht ab und wünscht mehr.

Der finnische Film von Jukka-Pekka Valkeapää aus dem Jahr 2019 wird im Netz als Schwarze Komödie geführt, für mich ist Dogs Don't Wear Pants aber eindeutig ein düster-erotisches Drama. So depressiv Juha, gespielt von Pekka Strang, ist, so gedrückt ist auch die Stimmung des Films, alles wirkt farblos, verlangsamt und gedankenverloren. Das muss man mögen. Die Geschichte könnte in 45 Minuten erzählt sein, Alltagshandlungen ziehen das Ganze aber auf über 100 Minuten. Die BDSM-Szenen werden düster und abgründig inszeniert, leider fehlt mir persönlich die Abgrenzung zwischen konsensualem BDSM und psychopathologischer Folter. Ein wenig mehr Genauigkeit in diesem Bereich hätte dem Film besser gestanden. Gegen Ende hin kriegt Dogs Don't Wear Pants noch mal die Kurve, die Alltagsszenen treten mehr in den Hintergrund, und er zeigt einen eindringlichen Kampf zwischen Eros und Thanatos. Das ist kein schlechter Film, aber ihm fehlt jeglicher Elan. Er wird dennoch seine Liebhaber finden.

https://www.imdb.com/de/title/tt9074574/ (Abre numa nova janela)
Tópico Film