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Wenn das Wiesel fiebert – Schreiben zwischen Wärmflasche und Wortgewalt

Wenn mein Körper rebelliert, sich gegen jede Form von Funktion stemmt, gegen Klang, gegen Licht, gegen Struktur, dann schleicht mein inneres Wiesel – sonst quirlig, belesen, wach – in Jogginghosen, mit Turban und Wärmflasche, das Fieberthermometer nonchalant im Mundwinkel, durch die stillgelegten Gänge meines Denkens.

Der Wasserbüffel, mein ruhender Pol, schläft.

Nur das Mammut hält wacker Stellung.

Widerständig, stoisch, ein steinzeitlicher Fels im Fieberbrand.

Und obwohl mein Organismus sich gegen jeden Ton sträubt – taub bin ich ohnehin, stimmlos nun auch (danke liebe Halsentzündung) – drängen Geschichten durch die Ritzen.

Zig Ideen.

Fetzen.

Dialoge.

Miniaturen.

Flüchtige Gedanken, die sich weigern, auf Morgen zu warten. Ich muss sie sie aufschreiben, notieren, katalogisieren, speichern...

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