
Manchmal reicht ein kleiner Perspektivwechsel – und plötzlich sieht die Welt anders aus.
Gestern im NaturNerds Club haben wir genau das erlebt: Wir haben gezeichnet, gelacht, experimentiert, geforscht – und gemerkt, wie sehr unsere Wahrnehmung davon abhängt, wo wir stehen, wie wir schauen und wie offen wir sind.
Diese Perspektiven-Party war nicht nur Zeichenstunde: Sie war eine kleine Einladung, die Natur (und uns selbst) neu zu entdecken.

Worum ging es an diesem Abend?
Wir haben uns gemeinsam auf eine Reise durch verschiedene Blickwinkel gemacht – angelehnt an die 8 Shields und das Coyote Teaching:
🌱 Wahrnehmen vor Bewerten
Bevor der Stift aufs Papier durfte, haben wir gelernt, erst einmal wirklich zu schauen.
🎨 Unperfekt ist perfekt
Mit dem „schlimmsten Bild des Abends“ haben wir unsere inneren Kritiker in die Pause geschickt.
👣 Der Körper sieht mit
Durch Sitzen, Stehen und Bewegen haben wir erlebt: Perspektive ist körperlich.
🔍 Spielen statt Grübeln
Mit Frosch-, Vogel- und Nahperspektiven haben wir ausprobiert, was passiert, wenn wir mutig wechseln.
🔥 Fast & Simple
Schnelles und möglichst stressfreies Zeichnen hat uns gezeigt: Sehen lernt man durch Tun, nicht durch Nachdenken.
🌍 Perspektive verbindet Zeiten
Wir haben gesehen, warum Perspektive für unsere Vorfahren überlebenswichtig war – und warum sie heute für unser Naturverständnis so zentral ist.
Unsere wichtigste Erkenntnis
Vielleicht war sie für dich auch spürbar:
Perspektive ist keine Technik.
Perspektive ist eine Beziehung.
Zu einem Blatt, einem Ort, einem Tier, zu dir selbst.
Wenn du deinen Blickwinkel änderst, verändert sich nicht die Natur – sondern deine Verbindung zu ihr.

Wie du jetzt weitermachen kannst
Falls du Lust hast, das Thema weiter in dein Nature Journal zu integrieren, hier vier kleine Einladungen:
Du brauchst dafür keine Extra-Zeit - nur Neugier.