
heute geht es um ein Thema, das sich eigentlich durch alle anderen Zeitmanagement-Themen, die wir hier so behandeln, wie ein roter Faden durchzieht: das Nein sagen.
Ohne Neins gibt es keine Prioritäten, keinen Fokus, keine Selbstbestimmung. Ohne Neins werden wir von den Zielen und Vorstellungen anderer Menschen durch den Alltag gescheucht.
Aber wenn die Konsequenzen doch so drastisch sind und wir mit kleinen und großen Neins so viel gewinnen können, WARUM fällt es uns dann so oft so verdammt schwer, diese vier Buchstaben auszusprechen?
Weil wir so erzogen worden sind. Von unseren Eltern, die die große Schwester loben, weil sie so “vernünftig” ist und nicht so ein Theater macht. Von Sprüchen wie “die Klügere gibt nach”, die Erwachsene benutzen, wenn ein Mädchen einen Streit schlichtet, der das Eingreifen von Aufsichtspersonen gefordert hätte. Von Lehrkräften, die ruhige und organisierte Mädchen neben wilde und laute Jungs setzen, damit ihr Verhalten “abfärbt”. Von unzähligen Serien und Filmen, in denen Frauen immer wieder die sind, die schlichten, vermitteln, Harmonie herstellen und Ausgleich schaffen.
Nein sagen liegt uns nicht. Weil wir immer wieder - manchmal subtil und unauffällig - darauf hingewiesen werden, dass es uns nicht liegen darf. Weil wir dann eben nicht mehr das nette, leicht zu führende Mädchen sind, sondern eine erwachsene Person mit klaren Grenzen.
Und das ist unbequem. Also, lasst uns heute mal zusammen ein Stück unbequemer und unbeherrschbarer werden, ja? 😁
Inhalt
Warum Nein sagen Frauen besonders schwer fällt
Das “Nein” als feministisches Zeitmanagement-Tool - let me explain… ☺️
Der Goldstandard: Freundlich, aber bestimmt - nur: wir müssen “freundlich” neu definieren
Das schlechte Gewissen nach dem “Nein” und was wir damit machen
Auf einen Blick zusammengefasst
…und nun? Ein Ausblick.
Drei kleine Aufgaben für deine nächste Woche

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