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Sommer

Lila Blüten vor stillliegendem Wasser
Epilobium angustifolium am Nördfjärden

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Thermometer ist nun gesunken auf Temperaturen um die maximal 20 °C tagsüber, und ich ziehe sogar wieder freiwillig lange Hosen an. Wie ihr möglicherweise verfolgt oder selbst erlebt habt, war das die vergangenen Wochen anders: Am 25. Juli war Piteå mit 32,1 °C sogar der heißeste Ort Schwedens. Der Norden erlebte eine Hitzewelle (Si apre in una nuova finestra), die sich nicht unbedingt in ihren Spitzentemperaturen, aber in ihrer Dauer unwirklich anfühlte. In Finnland war es sogar 22 Tage lang in Folge irgendwo mehr als 30 °C, nicht selten weit im Norden!

Gewitterwolken, Wasser, Menschen in Badekleidung
Piteå kurz vor dem Gewitter am heißesten Tag

Der finnische Meteorologe Mika Rantanen und seine Kollegen hatten erst im April eine Untersuchung über den Sommer 2024 im nördlichen Fennoskandien herausgebracht (Si apre in una nuova finestra), „wahrscheinlich der heißeste Sommer dort in 2000 Jahren“. Sie können gleich wieder anfangen. Wobei der Juni diesmal gar nicht so warm war. Und wie der August wird, werden wir ja sehen. Aber diese lang anhaltende “Omega-Wetterlage” (Rantanen) (Si apre in una nuova finestra)war definitiv ungewöhnlich.

Sommer-Fotos aus Finnland findet ihr übrigens auch in der neuen Galerie, (Si apre in una nuova finestra) die Bilder sind von Jan Denks aus Ivalo.

Subtile Zeichen erinnern bereits daran, dass dieser Sommer nicht ewig dauern wird. Die Weidenröschen (Epilobium angustifolium) sind schon sehr weit abgeblüht. Und nachts wird es immerhin schon wieder so dunkel, dass man mehrere Sterne sehen kann, selbst wenn man auf Nordlichter vielleicht noch etwas warten muss. Vorteile dieser Phase: Die Blaubeeren im Wald sind reif, und mit dem Regen kommen nun vielleicht auch die Pilze.

Blaue Beeren an Strauch
Nach Fotografie verspeist

Politisch ist es im Norden normalerweise ruhig über den Sommer, „Sommer“ ist ein Zustand, in dem nur das Dringendste aufrechterhalten wird. Ganz so ruhig ist es in diesem Jahr nicht aufgrund der euch bekannten internationalen Krisen, außerdem ist Wahlkampf in Norwegen: Am 8. September sind dort die landesweiten Wahlen zum Storting.

Ich wünsche euch noch einen schönen Rest-Sommer, wo auch immer ihr ihn verbringt!

Andrea

Rückblick auf den Juli:

Brücke auf dem Gränsleden eingestürzt – alternativ planen! (Si apre in una nuova finestra)

Ritsem (Schweden). Die Kommune Gällivare warnt vor einer eingestürzten Brücke über den Fluss Ubmasjåhkå (Si apre in una nuova finestra) auf dem Wanderweg Gränsleden/ Rádjebálges/ Grenseleden zwischen dem schwedischen Ritsem und dem norwegischen Sørfjorden. Wanderer sollten nicht versuchen, den Fluss watend zu überqueren, sondern eine Alternativroute wählen, um die Stelle zu umgehen.

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Schwieriger Winter 24/25: 302 Rentierkadaver im Adventdalen (Si apre in una nuova finestra)

Spitzbergen (Norwegen). Erst im Sommer offenbart sich, ob die Rentiere auf Spitzbergen im Winter genug Futter gefunden haben. Die Sommerzählung des Norwegischen Polarinstituts im Adventdalen zeigt (Si apre in una nuova finestra): offenbar nicht. Es wurde viele Kadaver gefunden und wenige Kälber. Insgesamt ist der Bestand im Adventdalen allerdings immer noch auf einem hohen Niveau. 

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Grönlandhaie verbringen Jugend im Skagerrak (Si apre in una nuova finestra)

Dass Grönlandhaie sehr alt werden können, ist inzwischen bekannt. Aber wo werden sie geboren, wo wachsen sie auf? Auf der Basis von Daten über 1610 Grönlandhaie kartierte ein internationales Forscherteam Grönlandhaie in ihren verschiedenen Lebensstadien im Nordatlantik. Einer der überraschenden Funde: Ihre Jugend verbringen viele Grönlandhaie im Skagerrak. Die Studie ist in Ecology und Evolution (Si apre in una nuova finestra) erschienen, eine Pressemitteilung dazu gibt es von der Universität Kopenhagen (Si apre in una nuova finestra)

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Färöer verwalten Seefahrt demnächst komplett eigenständig (Si apre in una nuova finestra)

Färöer. Morgen übernehmen die Färöer auch die Seegerichtsbarkeit vom dänischen Staat – und damit liegt dann alles rund um die Seefahrt in eigenen Händen. „Es ist wichtig für uns als seefahrende Nation, dass wir die volle Kontrolle über dieses wichtige Gebiet haben“, so Arbeitsministerin Sirið Stenberg in der Pressemitteilung (Si apre in una nuova finestra). Darüber berichtete auch KVF. (Si apre in una nuova finestra)

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Island: Noch ein Krater aktiv – Wanderung zur Lava möglich (Si apre in una nuova finestra)

Reykjanes (Island). In der Kraterreihe Sundhnúksgígar hält der Vulkanausbruch weiter an. Inzwischen ist aber nur noch ein Krater aktiv und nicht mehr sehr produktiv. Da die Lava diesmal Richtung Fagradalsfjall geflossen ist, ist es aktuell jedoch sogar möglich, zu Fuß bis zur frischen Lava zu wandern – sofern die Luftbelastung es zulässt. 

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Hitzewelle ungewöhnlich lang – weiterhin viele Waldbrände (Si apre in una nuova finestra)

Norwegen/Schweden/Finnland. Die Feuerwehrleute in Nordschweden hoffen auf ein verregnetes Wochenende – damit endlich alle Waldbrände gelöscht werden. Ein besonders großer rast seit Tagen zwischen Kvikkjokk und Jokkmokk. Tatsächlich soll sich die Hitzewelle über Nordeuropa nun abschwächen und es soll zumindest teilweise mehr regnen. Diese Hitzewelle war ungewöhnlich lang – das zeigen Statistiken aus Norwegen und Finnland.

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Lok fängt an zu brennen – Nachtzug stand zwischen Kolari und Pello (Si apre in una nuova finestra)

Kolari/Pello (Finnland). Der Nachtzug von Kolari nach Helsinki kam gestern nicht weit: Nach etwa 20 Minuten begann die Lok aus noch ungeklärten Gründen zu brennen. Die rund 350 Passagiere mussten zunächst aussteigen, durften aber später in die Wagen zurück. Das Feuer ist gelöscht, spätnachts fuhr der Zug zunächst zurück nach Kolari. Darüber berichtete Yle (schwedisch (Si apre in una nuova finestra)/finnisch (Si apre in una nuova finestra)). (Stand 20 Uhr)

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Paul Watson nicht mehr international gesucht (Si apre in una nuova finestra)

Meeresschutz-Aktivist Paul Watson kann wieder freier reisen. Interpol hat die „Red Notice“ in Bezug auf ihn entfernt – Länder sind nun nicht mehr angehalten, ihn festzunehmen, wie es Japan weiterhin wünscht. Darüber berichtete gestern unter anderem AP. (Si apre in una nuova finestra) Watson hatte deshalb im vergangenen Jahr fast fünf Monate im Gefängnis in Nuuk verbracht. Letztlich hatte sich das dänische Justizministerium jedoch gegen eine Auslieferung entschieden.

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DNT gewährt Rabatte nur noch den eigenen Mitgliedern (Si apre in una nuova finestra)

Norwegen/Schweden/Finnland. Der norwegische Touristenverein (DNT) hat seine Kooperationsvereinbarungen mit den schwedischen und finnischen Tourismusorganisationen geändert. (Si apre in una nuova finestra) Die Mitgliedschaft  bei STF oder Suomen Latu berechtigt nun nicht mehr automatisch auch zur Nutzung norwegischer Hütten zu Mitgliedspreisen. Hintergrund dieser Entscheidung ist unter anderem, dass das System zu sehr ausgenutzt wurde – die Mitgliedschaft in Schweden ist billiger als die in Norwegen. Darüber berichtete auch NRK. (Si apre in una nuova finestra)

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Hitzewelle im hohen Norden dauert an – viele Waldbrände (Si apre in una nuova finestra)

Norwegen/Schweden/Finnland. Die Hitzewelle über den drei nordischen Ländern hält an. In allen drei Ländern ist das Risiko für Waldbrände noch gestiegen, die Warnungen betreffen inzwischen fast alle Regionen. Gewitter sorgen dabei nur begrenzt für Abkühlung, dagegen haben Blitze schon einige Waldbrände ausgelöst.  Das Unwetter mit Starkregen, das gestern Abend über Deutschland und Dänemark eingesetzt hat, wird voraussichtlich nur die südlichen Landesteile Schwedens, Norwegen und Finnlands berühren.

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Mit Metalldetektor Spange aus der Eisenzeit in Kemi gefunden (Si apre in una nuova finestra)

Kemi/Tornio (Finnland). Eine Schatzsucherin mit einem Metalldetektor hat in Kemi eine vergoldete Reliefspange aus der Eisenzeit im Norden gefunden. Solche Funde gibt es in dieser Region höchst selten. Die Spange ist noch eine Woche lang im Tornetal-Museum im Nachbarort Tornio zu sehen, bevor sie zur weitere Forschung und Konservierung an die Museumsbehörde weiterwandert. Darüber berichteten Yle (Si apre in una nuova finestra) und SVT. (Si apre in una nuova finestra)

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Der norwegische Schriftsteller Ingvar Ambjørnsen ist tot (Si apre in una nuova finestra)

Norwegen. Ingvar Ambjørnsen, geboren 1956 in Tønsberg,  war einer der bekanntesten und beliebtesten Schriftsteller Norwegens und auch dem deutschen Publikum gut bekannt – zum Beispiel durch die Romane über „Elling“, die auch verfilmt und als Theaterstück aufgeführt wurden. Seine Werke wurden fast alle von seiner Frau Gabriele Haefs ins Deutsche übersetzt, mit der er seit 1985 in Hamburg lebte. Anfang dieses Jahres war Ambjørnsen nach Norwegen zurückgekehrt – wegen seiner Krankheit, COPD, wie er damals im Interview mit VG (Si apre in una nuova finestra) berichtete. Wie sein Verlag Cappelen Damm bekanntgab (Si apre in una nuova finestra), starb Ingvar Ambjørnsen gestern im Alter von 69 Jahren in Norwegen.

Island: Lavafluss unproblematisch – Luftverschmutzung erheblich (Si apre in una nuova finestra)

Reykjanes (Island). Der Vulkanausbruch, der am Mittwoch frühmorgens begann, war gestern noch in Gang, wenn auch weniger Lava floss als am Anfang. Der Lavafluss war bei diesem Ausbruch nicht das Problem – wohl aber der vulkanische Smog, isländisch „Gosmóða“ genannt, der weit verbreitet ist. Darüber berichtete RÚV. (Si apre in una nuova finestra)Aktuell ist deshalb schwer zu sehen, ob die verbliebenen zwei Krater noch aktiv sind.

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Grönland: Piste Kangerlussuaq-Sisimiut offiziell eröffnet (Si apre in una nuova finestra)

Kangerlussuaq/Sisimiut (Grönland). Vor vier Jahren verkündete die Baufirma MT Højgaard, (Si apre in una nuova finestra) dass die „Straße“ von Kangerlussuaq nach Sisimiut nun fertig sei. Doch erst jetzt wurde die erste grönländische Landverbindung zwischen zwei Orten offiziell eröffnet. Das berichtete Sermitsiaq. (Si apre in una nuova finestra) Befahrbar ist dieser „Arctic Circle Track“ nur mit geländegängigen Fahrzeugen, und Qeqqata Kommunia hat spezielle Regeln dafür ausgegeben (Si apre in una nuova finestra).

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Isländische Fischereiriesen müssen mehr Gebühren zahlen (Si apre in una nuova finestra)

Island. Das isländische Parlament hat diese Woche eine neue Gebührenregelung für die Fischerei (veiðigjöld) verabschiedet. Das Verfahren verlief durchaus dramatisch: Die Opposition versuchte, den Beschluss durch „Filibustern“ aufzuhalten, wurde aber letztlich überstimmt. Darüber berichteten unter anderem RÙV (Si apre in una nuova finestra) und mbl.is (Si apre in una nuova finestra).

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Hitzewelle im hohen Norden und Waldbrandgefahr (Si apre in una nuova finestra)

Finnland/Schweden/Norwegen. Tagestemperaturen um die 30 Grad, mehrere Tage hintereinander – Finnland, Nordschweden und Mittelnorwegen erleben gerade eine  Hitzewelle. Inzwischen gilt weiträumig ein Verbot für Lagerfeuer und andere brandgefährliche Aktivitäten, die Waldbrandgefahr ist groß. In den südlicheren Landesteilen Norwegens und Schwedens lösen sich dagegen die Unwetter ab.

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Wieder Vulkanausbruch auf Reykjanes – klein und günstige Lage (Si apre in una nuova finestra)

Reykjanes (Island). Heute morgen gegen 4 Uhr Ortszeit begann die nächste Eruption an der Kraterreihe Sundhnúksgígar. Es ist die neunte einer Ausbruchsserie in diesem Bereich. Grindavík und die Blaue Lagune wurden evakuiert. Aktuell sieht es jedoch so aus, als bestünde keine Gefahr für Menschen oder Bebauung, abgesehen von der Gas- und Rauchbelastung. Der Flugverkehr ist nicht beeinträchtigt. (Stand 20 Uhr)

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Norwegen: Skarfjell in Bewegung – Gefahrengebiet meiden (Si apre in una nuova finestra)

Sunndal (Norwegen). Eine Flanke des Berges Skarfjell in der Kommune Sunndal (Møre og Romsdal) steht aktuell unter besonderer Überwachung, da sie sich sehr stark bewegt hat. Wanderer im Innerdal sollten die Nordseite des Berges vermeiden. Die meisten populären Ziele im Innerdal sind jedoch weiterhin problemlos erreichbar. 

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Minister Johan Forssell und die elterliche Verantwortung (Si apre in una nuova finestra)

Schweden. Ein schwedisches Regierungsmitglied hat in seiner „nahen Verwandtschaft“ eine Person, die in der Neonaziszene aktiv ist. Diese Person ist immer noch minderjährig. Die Nachricht des Medium der antirassistischen Stiftung Expo, (Si apre in una nuova finestra)ohne Nennung eines Namens, schlug ein wie eine Bombe. Zwei Wochen später weiß jeder: Es handelt sich um Migrationsminister Johan Forssell von den Moderaten und seinen heute 16-jährigen Sohn. 

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Ostseelachs kommt nicht in die Flüsse – teilweise Fangstopp (Si apre in una nuova finestra)

Luleå (Schweden). Alle großen nordschwedischen Lachsflüsse verzeichnen in diesem Jahr weniger Lachse als früher. Auffällig ist dies besonders am Fluss Luleälv, wo jedes Jahr vertragsgemäß 550 000 gezüchtete Junglachse ausgesetzt werden, von denen aber kaum einer zurückkommt. Eine These: Die Lachse „verhungern“ in der Ostsee – weil große Trawler ihr Futter wegfangen. Der Luleälv ist aufgrund des Lachsmangel jetzt für die Berufsfischerei gesperrt, der Råneälv sogar komplett. Darüber berichtete unter anderem SVT. (Si apre in una nuova finestra)

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Mit Hunde-Genetik zu Daten zur die Besiedlung Grönlands (Si apre in una nuova finestra)

Grönland. Das Forschungsprojekt Qimmeq über den grönländischen Schlittenhund hat nebenbei auch noch Anhaltspunkte dafür geliefert, dass die ersten Inuit ein paar Jahrhunderte früher in Grönland ankamen als bisher bekannt.  Die Studie ist in Science (Si apre in una nuova finestra) erschienen, einen ausführlichen Artikel darüber  gibt es unter anderem in ScienceNews (Si apre in una nuova finestra).

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Ministerium entscheidet zugunsten von Kupfergrube im Trøndelag (Si apre in una nuova finestra)

Norwegen/Schweden.  Die Reaktivierungspläne für die alte Kupfer- und Zinkgrube Joma bei Røyrvik im Trøndelag können fortgeführt werden. Das entschied nun das norwegische Kommunal- und Distriktsministerium. Eine Entscheidung der Regierung war notwendig geworden, weil der norwegische Sameting gegen die Bebauungspläne Widerspruch eingelegt hatte. Die Reaktivierung der Grube in Joma ist zentraler Bestandteil der Pläne von Bluelake Mineral, die auch zwei Vorkommen auf der schwedischen Seite der Grenze, am Stekenjokk, umfasst. Es berichteten NRK (Si apre in una nuova finestra) und SVT. (Si apre in una nuova finestra)

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Nach Sicherungsmaßnahmen: Trollstigen wieder geöffnet (Si apre in una nuova finestra)

Åndalsnes (Norwegen). Nach einem Jahr Schließung ist die Bergstraße Trollstigen zwischen den Kommunen Rauma und Fjord heute wieder geöffnet worden. Darüber berichtete NRK. (Si apre in una nuova finestra) Der Pass mit vielen Haarnadelkurven war 2024 kurz nach Saisonbeginn schon wieder geschlossen worden, nachem ein Steinschlag direkt durchs Fenster eines Autos auf den Beifahrersitz fiel. Der Fahrer war allein unterwegs und blieb unverletzt. Es war nicht das erste Beinahe-Unglück auf der beliebten Passstraße. In der Zeit der Schließung wurden nun umfangreiche Sicherungsmaßnahmen durchgeführt, um weiteren Steinschlag vorerst auszuschließen. Siehe auch Steinschlag trifft Auto – Trollstigen vorerst geschlossen (Si apre in una nuova finestra)

Neue Färöer-Kampagne: Überraschungsroute statt Hot Spots (Si apre in una nuova finestra)

Färöer. Kein Bock mehr auf volle Hot Spots und dieselben Selfies, die alle anderen auch haben? Visit Faroe Islands (Si apre in una nuova finestra) hätte da was für euch: Programmierte Autotouren entlang einer „Überraschungsroute“ zu Orten, die genau so schön sind wie die bekannten – nur halt ohne all die anderen Touristen. Damit dürfte Visit Faroe Islands erneut einen Marketing-Coup gelandet haben.

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Island: Gletscherlauf am Mýrdalsjökull (Si apre in una nuova finestra)

Island. Am Gletscher Mýrdalsjökull hat am Dienstag ein Gletscherlauf begonnen. Das Schmelzwasser aus geothermischen Gebieten unter dem Eispanzer entleert sich über den Fluss Leirá syðri, der in den Fluss Skálm mündet. Das meldete der isländische Wetterdienst. (Si apre in una nuova finestra) Es ist aktuell nicht abzusehen, wie stark das Wasser steigen wird. Bisher werden keine Probleme gemeldet, aber vor  einem Jahr hatte ein Gletscherlauf über den Fluss Skálm die Ringstraße schwer beschädigt. Update 21.30 Uhr: Der Höhepunkt wurde offenbar  in der Nacht erreicht, (Si apre in una nuova finestra) und das Wasser beginnt zu sinken. Man sollte dennoch aufmerksam sein – wegen der Schwefeldämpfe und weil es noch einmal ansteigen könnte.

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Infektionswelle im Urho-Kekkonen-Nationalpark scheint vorbei (Si apre in una nuova finestra)

Finnland. Die Magen-Darm-Infektionswelle im Urho-Kekkonen-Nationalpark scheint überwunden. Seit zehn Tagen wurden keine neuen Fälle mehr gemeldet. Alle Hütten, Rastplätze und Sanitäreinrichtungen können wieder benutzt werden. Das meldete die Forst- und  Nationalparkverwaltung Metsähallitus.  (Si apre in una nuova finestra)Der Oulanka- Nationalpark ist schon seit Mitte Juni wieder uneingeschränkt nutzbar (Si apre in una nuova finestra).

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Gegen Buckellachs: 400 Meter langer Zaun quer durch den Fluss (Si apre in una nuova finestra)

Tana (Norwegen). Der unerwünschte Buckellachs ist im Anmarsch – und die norwegischen Behörden haben sich vorbereitet, um so wenig wie möglich davon in die Flüsse zu lassen. Hauptprojekt ist dabei der „Zaun“ mit Fischfallen quer durch den Fluss Tana nördlich von Tana Bru. Die erwünschten Fische inklusive des Atlantiklachses werden wieder ausgesetzt, der Buckellachs wird geschlachtet. Beim Bau des Zauns flossen die Erfahrungen mit dem Modell von 2023 ein, das nur begrenzt erfolgreich war. Dazu informierte die norwegische Umweltbehörde. (Si apre in una nuova finestra)

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Extra Narwal-Quote für Ittoqqortoormiit trotz sinkenden Bestandes (Si apre in una nuova finestra)

Ittoqqortoormiit (Grönland). Das grönländische Ministerium für Fischerei und Jagd hat den berufsmäßigen traditionellen Jägern und Fängern von Ittoqqortoormiit eine zusätzliche Narwal- und Moschusochsenquote zugeteilt. (Si apre in una nuova finestra) Gedacht ist dies als Nothilfe zur Versorgung. Nach den Warnungen der Wissenschaftler ist dies allerdings nicht nachhaltig. Darüber berichteten auch Sermitsiaq (Si apre in una nuova finestra) und KNR. (Si apre in una nuova finestra)

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Trotz Lockerung des Monopols: Alkoholkonsum in Finnland sinkt (Si apre in una nuova finestra)

Finnland. Vor einem Jahr lockerte Finnland die Vorschriften für den Alkoholverkauf – Bier, Cidre und Wein bis acht Volumenprozent durften nun im normalen Supermarkt angeboten werden. Obwohl diese nun einfacher zugänglich sind, hat sich der Konsum bisher nicht erhöht, zeigen erste Auswertungen, über die Yle berichtete (Si apre in una nuova finestra). Das könnte auch mit dem Preis zusammenhängen: Alkoholische Getränke sind in Finnland deutlich teurer als anderswo in der EU. In Island und Norwegen zahlt man allerdings noch mehr. 

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Gegen Chaos: Parkzeitbegrenzung für Lofoten und Stegastein (Si apre in una nuova finestra)

Norwegen. Die Aussichtsplattform Stegastein am Aurlandsfjord und die Lofoten gehören zu den beliebtesten Touristenzielen in Norwegen. Gleichzeitig sind sie berüchtigt für Parkchaos in der Hochsaison. Die Verkehrsbehörde, Statens Vegvesen, führt nun an den beiden Knotenpunkten ein Pilotprojekt durch (Si apre in una nuova finestra) und begrenzt die Parkdauer, in der Hoffnung, den Andrang so besser regeln zu können.

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Neue Wegeführung am Berg Saana: Südseite gesperrt (Si apre in una nuova finestra)

Kilpisjärvi (Finnland). Die finnische Forstbehörde Metsähallitus hat den Sommerweg südlich des Berges Saana in Kilpisjärvi geschlossen. (Si apre in una nuova finestra) Eine Umrundung des Berges ist diesen Sommer also nicht möglich, auch die Streckenführung des Fernwanderwegs Nordkalottleden ändert sich in dem Bereich. Ursache ist eine zu hohe Belastung des Schutzgebietes, durch das der Pfad führte, in der frostfreien Zeit.

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Schweden: SLU setzt Elch auf die vorläufige Rote Liste (Si apre in una nuova finestra)

Schweden. Die schwedische Landwirtschaftsuniversität (SLU) hat den Elch auf die vorläufige rote Liste gesetzt. (Si apre in una nuova finestra) Falls das für Verwunderung sorgt: Tatsächlich ist der Elchbestand über drei Generationen um 28 Prozent geschrumpft – und erfüllt damit das Kriterium der Vorwarnliste. Zwar muss sich nun niemand ersthaft um den König des Waldes Sorgen machen. Die Bestandsschwankung zeigt aber exemplarisch auf, wie eine Tierart auf veränderte Forstwirtschaft reagiert hat – und wie sie zum Streitpunkt zwischen mächtigen Lobbygruppen geworden ist. 

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Angelurlauber dürfen bald weniger Fisch mit nach Hause nehmen (Si apre in una nuova finestra)

Norwegen. Viele Menschen wollen in ihrem Norwegenurlaub angeln – und manche wollen auch etwas von dem Fang mit nach Hause nehmen. Die Regeln dafür werden in den kommenden Jahren allerdings noch weiter verschärft. Ziel dieser Maßnahmen ist, die Kontrolle über den Fischbestand zu behalten und Fischschmuggel zu verhindern. Darüber berichtete NRK. (Si apre in una nuova finestra)

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Nächster Vulkanausbruch wohl im Spätsommer oder Herbst (Si apre in una nuova finestra)

Reykjanes (Island). Auf der Halbinsel Reykjanes ist es aktuell vergleichsweise ruhig, und so wird es voraussichtlich vorerst auch bleiben. Der letzte Vulkanausbruch ist drei Monate her, und einige Einwohner nutzen wieder ihre frühere Immobilie in Grindavík. Doch die Überwachung des Wetterdinstes verrät, (Si apre in una nuova finestra) dass sich weiter Magma unter dem Messpunkt in Svartsengi ansammelt. Das Risiko eines Ausbruchs im Bereich den Kraterreihe Sundhnúksgígar steigt deshalb mit dem Fortschreiten des Sommers an.

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Ende der Kohle in Longyearbyen – die „Kohlenkompanie“ bleibt (Si apre in una nuova finestra)

Longyearbyen/ Spitzbergen (Norwegen). Die letzte Kohle aus Gruve 7 ist herausgeholt – im letzten norwegischen Kohlekraftwerk wird nur noch aufgeräumt. 60 Personen verlieren damit früher oder später ihren Arbeitsplatz. Ihr Arbeitgeber, Store Norske, bleibt allerdings vor Ort im Geschäft, auch ohne Kohle. Wohin der Weg in Zukunft geht, ist noch nicht absehbar.

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