Auf 78 Grad Nord
Liebe Leserinnen und Leser,
Ich bin zurück von Spitzbergen (oder Svalbard, wie die Norweger sagen) und habe mich langsam wieder daran gewöhnt, dass es Pflanzen gibt, die höher sind als meine Knie. Eine kleine Auswahl meiner Bilder davon findet ihr in der neuen Galerie. (Si apre in una nuova finestra)
Eine zentrale Frage für mich vorab war: Wie weit kommt man ohne Gewehr? Und kann ich entspannt zwischen Campingplatz und Longyearbyen hin- und hergehen, ohne unterwegs Eisbärenfutter zu werden? Der Campingplatz selbst, wo es 2020 einen tödlichen Zwischenfall mit einem Eisbären gab, (Si apre in una nuova finestra) ist inzwischen mit Elektrozaun und Wachhunden gesichert, aber zwischen dem Campingplatz und dem Eisbärenschild, das den Beginn der „sicheren Zone“ markiert, liegen gut drei Kilometer. Aus der Tatsache, dass ich immer noch schreiben kann, könnt ihr schließen, dass ich es überlebt habe, obwohl ich diesen Weg mehrfach und unbewaffnet gegangen bin. Was nicht heißt, dass das Risiko Null ist, und zu einer anderen Jahreszeit würde man das Risiko anders beurteilen, aber es war ja 24 Stunden am Tag hell, schneefrei und gute Sicht.

Die Risikoabwägung, nach Gesprächen mit dem Platzwart und anderen: Der Weg zur Stadt ist die Straße zum Flughafen. Dort starten und landen zumindest zu dieser Jahreszeit täglich mehrere Linienmaschinen, was einen Verkehr dorthin zur Folge hat, vorher und nachher. Auch zwischendurch ist Verkehr durch die Beschäftigten dort, die Hubschrauberbasis, Touristenbusse, die zum Saatgutspeicher wollen, den Verkehr ins Bjørndal, der direkt am Campingplatz vorbeiführt, Vogelgucker und die, die mit dem Hundegespann den Küstenweg entlangfahren. Es ist also zum einen einiges los, was Bären abschreckt. Es ist auch sehr wahrscheinlich, dass zu dieser Jahreszeit jemand anderes einen Bären schon sieht und meldet, bevor ich da lang gehe. Und hätte ich tatsächlich einen gesehen – Ausschau gehalten habe ich schon – wäre die Wahrscheinlichkeit groß gewesen, dass ich z.B. ein Auto hätte anhalten können. Aber es hat sich keiner blicken lassen.
Der „sichere Bereich“ innerhalb der Eisbärenschilder in Longyearbyen, wo geladene Waffen sogar verboten sind, umfasst einiges mehr als nur die Fußgängerzone. Man kann eine schöne Wanderung entlang des Flusses Longyearelva auf der Nordseite bis Nybyen machen und auf der anderen Flussseite zurück. Ein kleines Stück kommt man auch ins Adventdalen, zumindest weit genug für einige schöne Ausblicke. Aber ja: Für Leute, die es gewohnt sind, allein zu planen und zu wandern, ist es höchst gewöhnungsbedürftig, sich selbst für kleine Touren einer Gruppe anschließen zu müssen. Andere Touren wären ohne Minibus oder Boot allerdings gar nicht möglich, und die Guides habe ich als sehr kompetent und bemüht kennengelernt.
Dass der norwegische König morgens zum Frühstück mit seiner Yacht am Campingplatz vorbeischipperte und genau dann seine Gedenkminute vor dem „Gruvebusen“ abgehalten hat, (Si apre in una nuova finestra) als ich nachmittags im Thairestaurant darüber essen war, war übrigens reiner Zufall.
Ich wünsche euch einen schönen Sommer, wo auch immer ihr ihn verbringt
Andrea
Rückblick auf den Juni:
Neu: Fünf Jahre Gletscherleben – Engabreen Revisited (Si apre in una nuova finestra)(über einen Besuch am Gletscher Svartisen in Nordnorwegen 2024, fünf Jahre nach dem ersten Besuch dort. Was hat sich getan? Leider keine Überraschung.)
und sonst …
Zwei Saimaa-Robben tot in Fischernetzen (Si apre in una nuova finestra)
Finnland. Als vor einigen Wochen eine Rekordzahl an neugeborenen Saimaa-Robben gemeldet wurde, war die Freude groß. Leider überleben nie alle – und nun starben auch noch zwei Robben in Fischernetzen, aus unterschiedlichen Gründen. Das meldet (Si apre in una nuova finestra)Luontoon.fi (Si apre in una nuova finestra). (Si apre in una nuova finestra)
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Longyearbyen: Weiter Ärger mit der Trinkwasserversorgung (Si apre in una nuova finestra)
Longyearbyen/Spitzbergen (Norwegen). Longyearbyen hat weiter Ärger mit seiner Trinkwasserversorgung. Der Stausee Isdammen, die meiste Zeit des Jahres die einzige Quelle für die rund 2500 Bewohner, hat inzwischen zu hohe Mangan-, Nickel- und Sulfatwerte, aus bisher ungeklärten Gründen. Nun soll ein Filter her. Für Säuglinge gibt es Flaschenwasser gratis. Das teilte Longyearbyen Lokalstyre mit (Si apre in una nuova finestra). Es berichteten auch Svalbardposten (Si apre in una nuova finestra) und NRK. (Si apre in una nuova finestra)
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Zehn Meter hohe Petter-Dass-Skulptur auf Schäre enthüllt (Si apre in una nuova finestra)
Herøy (Norwegen). Eine neue Landmarke wurde gestern auf der Schäre Raudholmgalten vor Helgeland enthüllt: eine zehn Meter hohe Bronzeskulptur, die den sagenumworbenen Dichter-Pastor Petter Dass darstellt (Si apre in una nuova finestra), wie er auf dem Teufel reitet. Zu sehen ist sie nur von See aus, dann mit der charakteristischen Bergkette der „Sieben Schwestern“ im Hintergrund. Das Projekt hat Fans und Kritiker. Darüber berichtete unter anderem NRK. (Si apre in una nuova finestra)
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Kurz vor Schließung: Drei Interessenten für Northvolt-Übernahme (Si apre in una nuova finestra)
Skellefteå (Schweden). Die letzte Batterie bei Northvolt in Skellefteå ist gefertigt. Am Montag soll die Fabrik offiziell schließen. Klar ist inzwischen, dass sie 80 Milliarden SEK an Schulden hinterlässt. Was daraus wird, könnte sich demnächst entscheiden: Es soll drei Interessenten geben, und das erste Übernahmeangebot liegt vor. Darüber berichteten SVT (Si apre in una nuova finestra) und SR (Si apre in una nuova finestra).
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Kupfergrube Nussir: Baustart und neue Protestaktionen (Si apre in una nuova finestra)
Hammerfest (Norwegen). Lange war es still um das Kupferprojekt Nussir bei Hammerfest, das inzwischen dem kanadischen Investor Blue Moon Metals gehört. Am 12. Juni wurde dann überrraschend zum ersten Mal gesprengt. Danach waren Aktivisten schnell wieder vor Ort und blockieren die Arbeiten vor Ort immer wieder. Darüber berichtete NRK. (Si apre in una nuova finestra)
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Keine Bewerber für zukünftigen Nachtzugbetrieb Stockholm-Narvik (Si apre in una nuova finestra)
Schweden. Wer betreibt ab Dezember 2026 den Nachtzug Stockholm-Narvik? Auf die jüngste Ausschreibung der schwedischen Verkehrsbehörde hat sich kein einziges Unternehmen beworben, nicht einmal die schwedische Bahn SJ. Grund dafür dürften die Ausschreibungsbedingungen sein. Darüber berichtete järnvägar.nu (Si apre in una nuova finestra). (Si apre in una nuova finestra)
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Ein „UFO“ für die Arktis-Eisdrift: Tara Polar Station (Si apre in una nuova finestra)
Longyearbyen/Spitzbergen (Norwegen). Ein ungewöhnliches Seefahrzeug liegt seit Sonntag im Hafen von Longyearbyen: Die „Tara Polar Station (Si apre in una nuova finestra)“ ist gebaut fürs Driften im Eis und sieht eher aus wie ein gelandetes UFO als wie ein Schiff. Sie kam in drei Tagen aus Tromsø nach Longyearbyen (Si apre in una nuova finestra) und soll nun vor Spitzbergen getestet werden, bevor es auf die erste Expedition in die Arktis geht.
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Mehr als 60 Pilotwale bei Ólafsfjörður gestrandet – und gerettet (Si apre in una nuova finestra)
Ólafsfjörður (Island). Mehr als 60 Pilotwale waren am Samstag im Ólafsfjörður in Nordisland gestrandet. Zuerst sah es schlecht aus – aber tatsächlich konnten alle gerettet werden. Das berichtete RÚV. (Si apre in una nuova finestra)
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Finnland: Neues Wahlrecht zum Samenparlament beschlossen (Si apre in una nuova finestra)
Finnland. Wer hat das Recht, Mitglieder des samischen Parlaments zu wählen oder sich selbst zur Wahl zu stellen? Das finnische Parlament hat nun mehrheitlich einem Gesetzesentwurf zugestimmt, der dem folgt, was das samische Parlament dazu selbst ausgearbeitet hat. Schon mehrere finnische Regierungen hatten sich daran versucht und waren auf Widerstand gestoßen – weil der Vorschlag des samischen Parlaments die Wahlberechtigung enger fasst als es die bisherige Regelung tat. Darüber berichtete Yle. (Si apre in una nuova finestra)
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Klimawandel: STF führt nicht mehr über Ostweg auf Kebnekaise (Si apre in una nuova finestra)
Kebnekaise (Schweden). Der schwedische Touristenverein STF wird keine geführten Touren auf den Kebnekaise über den östlichen Weg (Östra leden) mehr anbieten. Das teilte der Verein nun mit. (Si apre in una nuova finestra) Begründet wird dies damit, dass die Verhältnisse sich dort so verändert hätten, dass man die Sicherheit nicht mehr garantieren könne. Sämtliche von STF angebotenen Gipfeltouren auf Schwedens höchsten Berg verlaufen nun über den westlichen Weg (Västra leden).
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Die längsten Tage sind da (Si apre in una nuova finestra)
In der Nacht zu morgen, um 4.42 Uhr (MESZ) erreicht die Sonne ihren höchsten Stand über der Erde – danach werden die Tage (zunächst nur langsam) wieder kürzer. Glad Midsommar! Hauskaa Juhannusta! Und bald ist auch Sankthans in Norwegen.
Gletscherschmelze auf Spitzbergen ein Problem für GPS-System (Si apre in una nuova finestra)
Spitzbergen (Norwegen). Ist die Messstation auf Spitzbergen ok? Diese Frage erhielten die norwegischen Wissenschaftler nach dem vergangenen, rekordwarmen Sommer. Gemeint ist die Station in Ny Ålesund, die zu einem globalen GPS-Netzwerk gehört. Denn aufgrund der Wärme schmolzen die Gletscher mehr als sonst ab – und der Archipel hob sich in nur drei Monaten um ganze zwei Zentimeter aus dem Erdmantel. Diese Landhebung ist deutlich höher als das, was die norwegischen Vermesser bisher bei Spitzbergen verzeichneten. Darüber berichtete NRK. (Si apre in una nuova finestra)
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Schwedens Müllskandal „Think Pink“: Unternehmerin hinter Gitter (Si apre in una nuova finestra)
Schweden. Bella Nilsson, die sich heute Fariba Vancor nennt, muss für sechs Jahre hinter Gitter. Sie ist die Hauptverantwortliche für das, was in den Medien „Schwedens größter Umweltskandal“ genannt wird. Nilsson/Vancor betrieb ein Abfallentsorgungsunternehmen unter dem Namen „Think Pink“ , das den Abfall allerdings nicht regelgerecht sortierte und entsorgte, sondern alles nur zerkleinerte, auf einen Haufen kippte, untergrub oder sogar als Füllmasse weitergab. Darüber berichtete SVT. (Si apre in una nuova finestra)
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Ende des Kohlebergbaus in Longyearbyen – mit Königsbesuch (Si apre in una nuova finestra)
Longyearbyen/Spitzbergen (Norwegen). Eine Ära geht zu Ende: In zwei Wochen wird in Longyerbyen zum letzten Mal Kohle aus dem Berg geholt. Danach wird Gruve 7 geschlossen. Aus diesem Anlass ist sogar der norwegische König Harald zu Besuch in Longyearbyen. Seine Reise per Schiff dorthin hat allerdings noch einen anderen Anlass: Am 14. August ist der Spitzbergen-Vertrag seit genau 100 Jahren gültig. Seitdem hat Norwegen die staatliche Souveränität auf der gesamten Inselgruppe, allerdings mit einigen speziellen Regeln. Darüber berichtete unter anderem NRK (Si apre in una nuova finestra) und der Königshof selbst (Si apre in una nuova finestra).
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Containerschiff weg – aber eine Familie darf noch nicht zurück (Si apre in una nuova finestra)
Trondheim (Norwegen). Vor gut drei Wochen fuhr ein Containerschiff bei Trondheim frontal gegen Land. (Si apre in una nuova finestra) Was weltweit für Kopfschütteln sorgte, hat nun für einen Haushalt auf der Landspitze Byneset ernsthafte Konsequenzen: Diese Küste enthält viel Quickton, und durch den Aufprall wurden auf dem Grundstück Erdrutsche ausgelöst. Noch immer darf die Familie nicht in ihr Haus zurückkehren. Darüber berichtete NRK. (Si apre in una nuova finestra)
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Internationales Gletscherjahr 2025 – kein Anlass zu Optimismus (Si apre in una nuova finestra)
2025 wurde von den UN zum internationalen Jahr zur Bewahrung der Gletscher erklärt. Aus diesem Anlass hat vor kurzem das norwegische Fjellsenter in Lom (Fossbergom) am Rande des großen Gletschers Jostedalsbreen eine Ausstellung zum Thema eröffnet. Mein Beitrag zum Gletscherjahr kommt von weiter nördlich: Was hat sich am Engabreen, einem Auslassgletscher des Svartisen, in den vergangenen fünf Jahren verändert?
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Mysteriöse Symptome bei Bauarbeitern auf Melkøya (Si apre in una nuova finestra)
Hammerfest (Norwegen). Die Arbeiten an der Modernisierung und Elektrifizierung der Gasanlage Melkøya vor Hammerfest sind vorübergehend gestoppt. Der Grund: der fünfte Zwischenfall, bei dem Bauarbeiter durch Gas unklarer Zusammensetzung Symptome erlitten. Erst vor kurzem hatte VG aufgedeckt, (Si apre in una nuova finestra) dass es bereits vier Zwischenfälle mit erkrankten Bauarbeitern gab, auf die Betreiber Equinor offensichtlich nicht adäquat reagierte. In der Nacht zu Freitag mussten nun erneut sieben Personen mit Symptomen ärztlich versorgt werden. Darüber berichteten VG (Si apre in una nuova finestra) und NR (Si apre in una nuova finestra)K.
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Schweden: Aufrüstung der Wasserkraft ohne neuen Dammbau (Si apre in una nuova finestra)
Porjus (Schweden). Es mag so aussehen, als seien die Optionen für Wasserkraft im Norden ausgereizt – doch mit neuer Technik lässt sich die Effizienz steigern, ohne neue Dämme zu bauen. Darauf setzt jetzt jedenfalls der schwedische Energiekonzern Vattenfall (Si apre in una nuova finestra) und rüstet Harsprånget auf – das ohnehin schon effektstärkste Kraftwerk des Landes soll mit einer neuen Turbine noch stärker werden.
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Magen-Darm-Fälle jetzt auch im Urho-Kekkonen-Nationalpark (Si apre in una nuova finestra)
Finnland. Nach der Bärenrunde im Nationalpark Oulanka hat es nun auch den Urho-Kekkonen-Nationalpark getroffen: Bis gestern sind 30 Fälle von Touristen bekannt, die sich dort einen Magen-Darm-Infekt zugezogen haben. Die zuständige Behörde und Parkverwaltung Metsähallitus rät davon ab, (Si apre in una nuova finestra) die Hütten und Toiletten im Park zu benutzen, und empfiehlt, höchstens Tagesausflüge zu machen.
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Die älteste Pflanze Islands: 500 Jahre alter Wacholder (Si apre in una nuova finestra)
Mývatn (Island). Island ist vielleicht nicht das Land, wo man alte Bäume erwartet. Und doch gibt es sie, auch wenn es sich eher um Büsche handelt: Wissenschaftler sind in der Mývatn-Region auf eine Gruppe von Wacholdern gestoßen, die alle ungewöhnlich alt sind. Das älteste lebende Exemplar bringt es auf rund 500 Jahre. Darüber berichtete RÚV (Si apre in una nuova finestra). Eine Studie dazu erscheint bei Quaternary Science Reviews (Si apre in una nuova finestra). Kooperationspartner des internationalen Teams war auch das isländische Institut für Naturgeschichte (Náttúrufræðistofnun) (Si apre in una nuova finestra).
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Getestet: Wo machten die Wikinger vor Norwegen Pause? (Si apre in una nuova finestra)
Norwegen/Schweden. Die Wikinger haben eine große Fangemeinde und es wird seit Jahrzehnten Forschung dazu betrieben. Gibt es da überhaupt noch etwas Neues herauszufinden? Ja, meint der Archäologe Greer Jarrett von der Universität Lund (Si apre in una nuova finestra), und ist Segeln gegangen. Dabei ging es darum, herauszufinden, welche Orte als potenzielle Häfen für die Langstreckenreisen entlang der norwegischen Küste in Frage kamen. Denn darüber ist bisher vergleichweise wenig bekannt. Seine Studie dazu ist im Journal of Archaeological Method and Theory erschienen, (Si apre in una nuova finestra)auf Deutsch hat auch Scinexx (Si apre in una nuova finestra) darüber berichtet.
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Magen-Darm-Infekt: Hütten auf der Bärenrunde geschlossen (Si apre in una nuova finestra)
Salla/Kuusamo (Finnland). Wer vorhatte, in den nächsten Tagen die Bärenrunde im Oulanka-Nationalpark zu laufen und in Hütten zu übernachten, sollte umplanen. Die zuständige Behörde Metsähallitus hat sämtliche Hütten und Toiletten bis auf Weiteres geschlossen, da sich ein Magen-Darm-Infekt ausgebreitet hat, von dem bisher 20 Wandergruppen betroffen waren. Am besten starte man gar nicht erst auf dieser Route, empfiehlt Metsähallitus. (Si apre in una nuova finestra)
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Island: Dritter Todesfall am Fluss Brúará in drei Jahren (Si apre in una nuova finestra)
Bláskógabyggð (Island). Eine ausländische Touristin stürzte am Freitag nahe des Wasserfalls Hlauptungufoss in den Fluss Brúará. Sie konnte nur noch tot geborgen werden. Es ist der dritte tödliche Unfall an dem Fluss in drei Jahren. Darüber berichteten RÚV (Si apre in una nuova finestra) und mbl.is (Si apre in una nuova finestra). (Si apre in una nuova finestra)
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Der Scherbenhaufen in Skellefteå nach der Northvolt-Pleite (Si apre in una nuova finestra)
Skellefteå (Schweden). Die letzten Tage der Batteriefabrik Northvolt in Skellefteå sind angebrochen. Bis Ende Juni wird der Teil der Fabrik, der zuletzt noch in Betrieb war, Schritt für Schritt heruntergefahren. Darüber berichtete SVT (Si apre in una nuova finestra). Dieser Versuch, eine unabhängige europäische Batterieproduktion aufzubauen ist gescheitert – sowohl ökonomisch als auch technisch. Dass dabei Fehler gemacht wurden, räumte zuletzt auch Gründer Peter Carlsson gegenüber Norran (Si apre in una nuova finestra) ein. Was jetzt noch bleibt, sind Schulden und ein Verfahren zu einem tödlichen Unglück in der Fabrik 2023.
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Sender zeigt: Kälte offenbar kein Problem für den Riesenhai (Si apre in una nuova finestra)
Norwegen. Wer demnächst vor Nordnorwegen auf dem Wasser unterwegs ist, sollte sich die Nummer des Hai-Telefons abspeichern. Damit man sofort anrufen kann, sobald man die charakteristische Dreiecksflosse erblickt. Nicht, weil der Hai, auf den man möglicherweise trifft, gefährlich wäre: Der Riesenhai ist Pflanzenfresser. Das Team des Forschungsprojekts „Sharks on the Move“ möchte aber noch mehr Riesenhaie mit Sendern versehen, denn die Auswertung der bisherigen Ergebnisse zeigte Erstaunliches. Das meldete das norwegische Meeresforschungsinstitut (Si apre in una nuova finestra).
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Zu Saisonbeginn Vandalismus: Campingplatz Kilpisjärvi wieder zu (Si apre in una nuova finestra)
Kilpisjärvi (Finnland). Am Montag öffnete das Wanderzentrum in Kilpisjärvi seine Türen für die Sommersaison – und musste nur einen Tag später den Campingplatz schon wieder auf unbestimmte Zeit schließen. Der Grund: Vandalismus. Darüber berichtete auch Yle. (Si apre in una nuova finestra) Das Restaurant und die anderen Unterkünfte bleiben geöffnet.
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Kälteeinbruch auf Island: Schneesturm im Juni (Si apre in una nuova finestra)
Island. Nach einem ungewöhnlich warmen Mai gab es auf Island nun einen Kälteeinbruch mit Sturm und Schnee in höheren Lagen. Im nördlichen Teil des Landes wurde es aber auch im Flachland weiß. Das weckt Erinnerungen an den kalten Junibeginn im vorigen Jahr. Der Schnee ging dann in massiven Regen über, der heute abnehmen soll. Die meisten Niederschläge sollen über den Halbinseln Tröllaskagi und Flateyjarskagi bei Akureayri fallen. Der isländische Wetterdienst warnt (Si apre in una nuova finestra) vor Erdrutschen und Hochwasser. Über das Unwetter berichteten RÚV (Si apre in una nuova finestra) und Iceland Monitor. (Si apre in una nuova finestra)
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Norwegen: Licht- und Schattenseiten der Gratisfähren (Si apre in una nuova finestra)
Norwegen. Seit 2022 sind eine ganze Reihe der norwegischen Fährverbindungen gratis, oder besser: Die Reedereien werden über einem staatlichen Zuschuss bezahlt, nicht vom Fahrgast. Ziel der Maßnahme war, die Lebensverhältnisse auf Inseln ohne feste Wegverbindung günstiger zu machen. Auch Touristen freut das, in einem Land, wo für viele Wegabschnitte gezahlt werden muss. Ein Nadelöhr ist jedoch die Kapazität der Fähren – zum Beispiel bei den Lofoten. Das sorgt für Ärger bei denen, die für ihren Alltag auf die Fähren angewiesen sind. Vor Beginn der Sommersaison war dies mal wieder Thema bei NRK. (Si apre in una nuova finestra)
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Rekord-Nachwuchs bei Saimaa-Robben – dank Schneeschaufeln (Si apre in una nuova finestra)
Finnland. Trotz des milden Winters gab es dieses Frühjahr sehr zahlreichen Ringelrobben-Nachwuchs im Saimaasee: 111 kleine Heuler wurden gesichtet. Das meldete die finnische Forstbehörde Metsähallitus. Ohne menschliche Hilfe hätte das Ergebnis allerdings schlechter ausgesehen: 80 Prozent des Nachwuchses kam in extra als Geburtshöhlen aufgehäuften Schneehügeln oder komplett künstlichen Unterkünften zur Welt.
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Außerplanmäßige Landung in Keflavík – wegen Kohlenmonoxid (Si apre in una nuova finestra)
Keflavík (Island). Auf dem Flughafen Keflavík herrschte gestern kurzfristig Ausnahmezustand. Eine United Airlines-Maschine aus Zürich auf dem Weg nach Chicago musste dort wegen mehrerer Krankheitsfälle an Bord außerplanmäßig landen. Die Krankheit erwies sich als Kohlenmonoxidvergiftung. Die Maschine flog zunächst nicht weiter. Darüber berichtete RÚV. (Si apre in una nuova finestra)
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