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Mein Körper, meine Entscheidung

In „Sent from my wheelchair“ schreibe ich über meine Arbeit als Inklusions-Aktivist und über das, was Barrierefreiheit voranbringt (oder ausbremst).

Liebe Freund*innen der sozialen Gerechtigkeit,

über Themen wie Kinderwunsch und Schwangerschaft äußere ich mich als cis-Mann grundsätzlich sehr vorsichtig und würde mir natürlich auch nie ein Urteil anmaßen über persönliche Entscheidungen, die andere Menschen für sich zu diesen Themen treffen. Als Aktivist für die Rechte behinderter Menschen beschäftigen sie mich dennoch hin und wieder. Nämlich genau dann, wenn bei politischen Entscheidungen die unausgesprochene Prämisse im Raum steht, dass ein Leben mit Behinderung grundsätzlich weniger „lebenswert“ sei als ein Leben ohne Behinderung. In den vergangenen Tagen wurde in diesem Zusammenhang viel über das Thema Pränataldiagnostik (Opens in a new window) diskutiert, auch im Bundestag (Opens in a new window): Über einen seit vier Jahren von der gesetzlichen Krankenkasse getragenen Bluttest können werdende Eltern z. B. erfahren, ob ihr Kind (wahrscheinlich) mit Down-Syndrom zur Welt kommen wird. Anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tags hat sich die Lebenshilfe dazu mit einer Forderung an die Politik geäußert, die Ihr hier (Opens in a new window) nachlesen könnt.

Auf der anderen Seite haben mich auch die reproduktiven Rechte von Menschen mit Behinderung in den letzten Tagen beschäftigt – angeregt durch einen aufschlussreichen Film (Opens in a new window) der andererseits.org (Opens in a new window)-Redaktion, die zudem ein barrierearmes Info-Dokument (Opens in a new window) zum Thema (Zwangs-)Sterilisation und Behinderung veröffentlicht hat. Unbedingte Empfehlung für alle, die sich privat oder fachlich für dieses Thema interessieren!

Um die Selbstbestimmung über den eigenen Körper geht es auch beim Thema Drogen – aber nicht nur. Wie vielschichtig das Thema ist, habe ich von Philine Edbauer (Opens in a new window) erfahren, die mich diese Woche im Aufzug besucht hat.

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Mit ihrer Initiative My Brain My Choice (Opens in a new window) setzt sich Philine auf Bundesebene für die Legalisierung der Drogenmärkte und die Entkriminalisierung von Substanzmittelkonsum ein. Wir haben über „gute“ und „schlechte“ Drogenerfahrungen gesprochen und über Mythen, Stigmata und staatliche Verbote, die nichts zur Lösung des Problems beitragen, sondern nur weiter ausgrenzen.

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Viel Spaß beim Hören!

Liebe Grüße
Euer Raul

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⭐Aus meiner Welt

Veranstaltungen von JOBinklusive (Opens in a new window)

„Am besten durch die Tiefgarage.“ Ein Comic zum Thema Barrieren bei der Wohnungssuche (Opens in a new window)

Links ein Mund in einem Handy, der aus vollem Hals „BARRIEREFREI“?? schreit, dass der Person mit Brille, schwarzen Haaren und Bart durchgeschüttelt wird. (Opens in a new window)

Viele halten Neubauten für barrierefrei, doch selbst modernste Gebäude zeigen gravierende Lücken. Die Baunormen sind veraltet, und Planer*innen denken Menschen mit Behinderungen schlicht nicht mit. Ein Comic von Jasmin Polsini und Valentin Weilenmann der Initiative SCHLAFENDEHUNDEWECKEN.

Mut beginnt da, wo Widerspruch im eigenen Umfeld unbequem wird (Opens in a new window)

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Nach den bekannt gewordenen Fällen von digitaler Gewalt gegen Collien Fernandes sind gerade viele Stimmen zu hören, die sich klar gegen Gewalt an FLINTA*-Personen positionieren. Gerade cis Männer sollen sich zu Wort melden. Zu Recht. Doch was bedeutet es, wenn sie sprechen? Wann ist es Solidarität und wann bloße Selbstinszenierung? Raúl Krauthausen reflektiert über Scham, Verdrängung und die unbequeme Frage: Welchen Anteil habe ich an an diesen misogynen Strukturen und was folgt daraus für mein Handeln?

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KI trifft Kultur: ARD Kultur und MDR next starten Aufruf für innovative Medienprojekte (Opens in a new window)

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ARD Kultur sucht ab sofort innovative Medienformate, die Künstliche Intelligenz kreativ einsetzen und Kultur aus neuen Perspektiven erzählen. Gefragt sind Projektideen für Video oder Audio mit gesellschaftlicher Relevanz für die Zielgruppe der 20- bis 49-Jährigen.

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Un-Label sucht in Köln Werkstudent*in (w/m/d) (Opens in a new window)

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Un-Label sucht einen Werkstudentin in Köln für Öffentlichkeitsarbeit, Social Media und Projektassistenz. Die Stelle ist auf rund 43 Stunden im Monat angelegt, wird mit 16,10 Euro brutto pro Stunde bezahlt und soll ab 1. April 2026 oder nach Vereinbarung starten. Gesucht wird eine Person, die Kommunikation, digitale Tools und Interesse an inklusiver Kulturarbeit zusammenbringt.

Sachbearbeitung (w/m/d) Beratung und Webredaktion Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG); Standort Berlin (Opens in a new window)

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Die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See sucht in Berlin eine unbefristete Vollzeitkraft für Beratung und Webredaktion zum Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). Die Stelle verbindet Fachberatung, Netzwerkarbeit, Veranstaltungsorganisation und redaktionelle Pflege digitaler Informationsangebote. Gesucht wird jemand mit Hochschulabschluss, Erfahrung in Inklusion und digitaler Barrierefreiheit sowie Bereitschaft, sich tief in Gesetzes- und Normenfragen einzuarbeiten.

🔗 Links

Inklusion in den Medien. Mein Wochenüberblick

Die wichtigsten Meldungen zum Thema Inklusion, wie immer handgepflückt in der deutschsprachigen Medienlandschaft.

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5. Mai Demo Hamburg (Opens in a new window) (sitnskate.de (Opens in a new window))

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Am 5. Mai gehen wir in Hamburg auf die Straße, weil Barrierefreiheit noch immer keine Selbstverständlichkeit ist. Die aktuelle Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes droht Barrieren weiter festzuschreiben, statt Rechte wirksam durchzusetzen. Genau dagegen protestieren wir.

Bildung und Arbeit

Fachkräftenachwuchs: Mehr neue Ausbildungsverträge in der Pflege (Opens in a new window) (tagesschau.de (Opens in a new window))

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Die Zahl neuer Ausbildungsverträge in der Pflege ist 2025 deutlich gestiegen. Insgesamt befanden sich etwa 158.000 Menschen in der Ausbildung zur Pflegefachperson – so viele wie noch nie.

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Deutschland muss endlich barrierefrei werden (Opens in a new window) (institut-fuer-menschenrechte.de (Opens in a new window))

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Seit 2009 sichert die UN-BRK Menschen mit Behinderungen ihre Rechte zu. Doch es braucht mehr Einsatz für Barrierefreiheit, besonders in Politik und Wirtschaft.

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Migräne: Neues Projekt will Millionen Kopfschmerzgeplagten helfen (Opens in a new window) (mdr.de (Opens in a new window))

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Migräne betrifft Millionen Menschen – doch viele erhalten keine optimale Behandlung. Ein neues bundesweites Projekt soll die Versorgung gezielt verbessern und setzt auf digitale Tools und strukturierte Therapie.

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eYou – Das soziale Netzwerk, dem du vertrauen kannst (Opens in a new window) (eyou.social (Opens in a new window))

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Bekannt wurden Esra und Patrick durch die Rap-Musical Serie „Hype“. Heute schreiben, inszenieren und produzieren sie ihre Projekte selbst – und gehören zu jenen Stimmen, die das deutsche Serienschaffen gerade hörbar verändern. Was sie antreibt, ist auch der Wunsch, Räume zu öffnen für Filmschaffende mit familiärer Migrationsgeschichte.

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Raul Krauthausen
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