Wir melden uns ein letztes Mal von der Berlinale. Mit vier Podcasts, Filmbesprechungen und zahlreichen Kurzkritiken ziehen wir Bilanz von der 76. Berlinale. Zwei kontroverse Kommentare reflektieren über die Politik und das Festival, über “Jung” und “naiv”. Alles aufzufinden in unserem großen Berlinale-Special. Außerdem empfehlen wir, sich im Kino unbedingt SOULEYMANS GESCHICHTE anzusehen.
Berlinale-Special:
Im Berlinale-Fieber (Abre numa nova janela)
Spots auf die Filme aus allen Berlinale-Sektionen (in alphabetischer Reihenfolge)»Nicht von dieser Berlinale (Abre numa nova janela)«
Kaum ist die Berlinale-Halbzeit ausgerufen, befinden wir uns auch schon auf der Zielgeraden. Ein paar Eindrücke von der Rennstrecke: James Benning, Eva Trobisch, Angela Schanelec – von Dunja BialasFranzösische Heiterkeit, gelbe Briefe, Parabeln (Abre numa nova janela)
Solidarität, Empathie, Respekt. Aber das selbst ernannte Publikumsfestival Berlinale vergrault sein Publikum: Zur Halbzeit des größten deutschen Filmfestivals; Berlinale Notizen, Folge 2 – von Rüdiger SuchslandJung und naiv (Abre numa nova janela)
Wie ein Polit-Journalist eine unvorbereitete Berlinale und einen ganzen Nerv traf, und warum die Berlinale das unpolitischste aller Festivals ist – von Dunja BialasWie unpolitisch darf Wim Wenders sein? (Abre numa nova janela)
Politik und Glaubensbekenntnisse; Berlinale Notizen, Folge 3 – von Rüdiger SuchslandZwischen Intimität und Ideologie (Abre numa nova janela)
Wenn Ideologie ins Wohnzimmer einzieht und Fürsorge zur Kontrolle wird. Die 76. Berlinale war eine zwischen moralischer Zuspitzung und poetischer Zurückhaltung. – von Axel Timo PurrNo Good Men (Kabul Jan) (Abre numa nova janela) (D 2026)
Diaspora der Gefühle: Shahrbanoo Sadat eröffnet die Berlinale mit einer ebenso politischen wie überraschend verspielten Liebesgeschichte aus dem Kabul Jahres 2021. Zwischen Taliban-Rückkehr und Diaspora-Zukunft wagt No Good Men das Unwahrscheinliche: Hoffnung – Kritik von Axel Timo PurrSzenario (Abre numa nova janela) (D 2026)
Kriegesspiele: Marie Wilkes Dokumentarfilm »Szenario« im Forum der Berlinale: Alles nur für den Fall, alles nur hypothetisch, alles nur Szenario – Kritik von Timur ÖzkanPodcast: (Abre numa nova janela) Das Filmquartett: Berlinale-Halbzeit
Folge 02: Wir sprechen über Highlights im Wettbewerb: Angela Schanelecs MEINE FRAU WEINT ist für uns konkurrenzlos und »nicht von dieser Berlinale«, so besonders und herausragend nimmt er sich in einem sonst selten zwingenden Wettbewerb aus. Wir sprechen außerdem über Anke Blondés DUST und Markus Schleinzers ROSE. Das Filmquartett ist diesmal ein Quintett mit Dunja Bialas, Anna Edelmann, Keven Gawlik, Benedikt Guntentaler und Wolfgang LasingerPodcast: (Abre numa nova janela) Das Filmquartett: Berlinale-Fazit
Folge 03: Letzte Filme aus Panorama und Forum, unsere Top 3 des Wettbewerbs und Berlinale-Fazit: Wir sprechen über Hong Sang-soos, THE DAY SHE RETURNS, Pepa Lubojackis IF PIGEONS TURNED TO GOLD, James Bennings EIGHT BRIDGES und Marie Wilkes SZENARIO. Das Filmquartett ist diesmal ein Quintett mit Dunja Bialas, Benedikt Guntentaler, Kevin Gawlik, Janick Nolting und Wolfgang LasingerPodcast: (Abre numa nova janela) Die Kunst zu streiten
Philipp Stadelmaier und Rüdiger Suchsland über über Filmkultur, Verständigung und die Berlinale sowie eine Veranstaltung bei der »Woche der Kritik«Podcast: (Abre numa nova janela) Kompromiss ist der Tod für die Kunst
Die in Brüssel lebende Drehbuchautorin Ulrike Schölles und der Münchner Regisseur Rudi Gaul sprechen mit Rüdiger Suchsland über ihre Berlinale, über Angst vor Genre, Widerständigkeit im Film und die Unterschiede zwischen Fernsehen und Kino
Neue Kritiken:
Made in EU (Abre numa nova janela) (BG/D/CZ 2025)
Schiefe Naht, schiefer Kontinent: Stephan Komandarev Film ist ein so souveränes wie wütendes Corona-Sozialdrama über Schuld, Scham und ein Qualitätssiegel, das keines mehr ist – Kritik von Axel Timo PurrSouleymans Geschichte (L’histoire de Souleymane) (Abre numa nova janela) (F 2024)
Atemlos durch Paris: Boris Lojkine macht in »Souleymans Geschichte« den täglichen Überlebenskampf eines Migranten in Paris physisch spürbar. Ohne aufgesetzte Botschaft legt er von einer Wirklichkeit Zeugnis ab, von der man sich keinen Begriff macht – Kritik von Wolfgang Lasinger
Cinema Moralia:
Warum die Berlinfixierung dem deutschen Film schadet (Abre numa nova janela)
Dies ist kein Berlinale-Text. Aber für die Berlinale gilt das alles auch – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 378. Folge — von Rüdiger Suchsland
Neue Videokritik:
Sie glauben an Engel, Herr Drowak (Abre numa nova janela)
Poetry für Doofe: Der Eröffnungsfilm des Filmfestivals Max Ophüls Preis ist ein seltsamer Film, dem Thomas Maiwald und Roderich Fabian nur in Ansätzen ewas abgewinnen können.