Zeig dich, wie du bist!
Dann kann dir nichts passieren. Nach 51 Jahren hat unsere Autorin die Lektion gelernt.

Wie es mir geht? Was soll ich sagen? Mein Herz ist randvoll, der Kopf qualmt, ich schwebe. Weshalb ich euch lieber gleich vorwarne: Bin nicht sicher, ob ich heute einen halbwegs passablen Text zustande bringe. So viel Hach in mir, so viel Glück und Erleichterung, so viel „Kann mich mal jemand zwicken“, nur damit ich weiß, dass das alles wahr ist? Meine Freundin Chrissi fragte mich gestern, ob sich die Dinge nicht völlig surreal für mich anfühlen würden. Dass so viele Menschen kommen, um sich von mir vorlesen zu lassen. Wie ich da so sitze mit meiner Lesebrille, mit der ich immer ein bisschen so aussehe wie eine verklemmte Bibliothekarin, und mein Buch signiere. Das müsse doch der Himmel für mich sein. Ja, antwortete ich, es bedeutet mir die Welt. Und ja, manchmal kann ich das alles immer noch nicht glauben. Manchmal halte ich mitten in meinem Tun inne und schüttle baff bis verdattert den Kopf. Passiert das hier wirklich gerade alles?
Noch vor einem halben Jahr hätte ich laut gelacht, wenn mir das jemand prophezeit hätte. Ich hätte in unserer kleinen Runde theatralisch
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