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#24 Sonderangebote, Black Friday & Co. - Nährboden für die Kaufsucht?

Liebe*r Psychoaktiv-Leser*in,

es ist der Erste im Monat - und damit ist es Zeit für den psychoaktiven Newsletter - dem begleitenden Newsletter zum Podcast Psychoaktiv. Das bedeutet spannende Denkanstöße und einen Monatsrückblick zu den Themen Drogen & Sucht. Außerdem gibt es die wichtigsten AHA-Erlebnisse aus den zwei Podcast-Folgen, die ich in dem Monat herausgebracht habe.

Liebe Grüße

Stefanie

Um was geht es heute?

  1. Sonderangebote, Black Friday & Co. - Wann wird der Kaufrausch zur Kaufsucht

  2. Warum spricht eigentlich keiner über Meskalin?

  3. Psychoaktiv Presseschau im November

  4. PsychoGRAMM für Dezember

💡Im Dezember könnt ihr Psychoaktiv+ 30 Tage lang kostenlos testen! Ich freue mich darauf, einige neue Mitglieder begrüßen zu dürfen!

Top-Thema

1. Sonderangebote, Black Friday & Co. - Wann wird der Kaufrausch zur Kaufsucht

Wenn du diese Ausgabe liest ist wahrscheinlich der 01. Dezember. Das heißt: Wir haben Green Week, Black Week, Cyber Week, Black Friday und wie die Ausreden alle heißen um uns zum übermäßigen kaufen zu animieren endlich durchgestanden.

Wie geht es dir mit der Flut an Werbung?

Ich gehe da in der Regel sehr analytisch vor. Ich sammle über das Jahr meine größeren Konsumwünsche, vergleiche die Preise und schaue ob ich vielleicht an diesen Aktionstagen einen besonders guten Deal schieße.

Ich gebe nicht gerne Geld aus und sparen macht mir schlichtweg Spaß.

Trotzdem habe ich mich die letzten Tage doch dabei erwischt, ob ich nicht das Sonderangebot der Haarreifmarke nutzen sollte, die ich so gerne mag.

Natürlich weiß der Algorithmus, dass ich diese Haarreifen trage und ich habe eine Werbung nach der anderen eingespielt bekommen. Und das überall: in meiner Podcast App, auf Social Media, per E-Mail (Newsletter habe ich dann abbestellt). Irgendwann habe ich mich aus trotz entschieden: Jetzt erst recht nicht!

Ohne Werbung geht es nicht, das muss ich als Selbstständige auch einsehen. Dieses Newsletter ist mit der Werbung für mein Mitgliederprogramm gestartet. Wenn ich nicht darauf hinweise, werde ich das Finanzierungsziel wohl kaum erreichen.

Doch solche “Konsum-Feste” wie zu den unterschiedlichen Aktionswochen sind da meiner Meinung nach schon ein anderes Kaliber.

Aber gehen wir mal davon aus, man ist den manipulativen Strategien des Werbemarkts rund um Black Friday erlegen und hat deutlich tiefer in den Geldbeutel gegriffen, als eigentlich vorgesehen. Ist das schon ein Problem?

Kommt drauf an. Wenn man das Geld eigentlich nicht hat, wird es schnell zu einem ganz realen Problem. Auf psychischer Ebene gilt es hier aber zu unterscheiden.

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