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Bahn für alle – die Stufen müssen weg!

Hi! Ich bin Raul Krauthausen und in meinem Newsletter erfährst Du jede Woche, was sich so bewegt in der Welt der Inklusion. Dein Überblick – „sent from my wheelchair!“

Liebe Freund*innen der sozialen Gerechtigkeit,

Diskriminierung hat viele Gesichter. Sie beginnt da, wo wir nicht hinkommen, weil es z. B. keinen Aufzug gibt. Der Kampf gegen Diskriminierung hat ebenfalls viele Gesichter. Eins von ihnen ist die großartige Cécile Lecomte. Zusammen mit einigen Verbündeten hat die Kletteraktivistin am Montag den Bahnhof Buxtehude (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) zum Setting einer spektakulären Aktion gemacht. Die Botschaft der Aktivist*innen: „Bahn für alle – die Stufen müssen weg!“ – Absolut richtig, und zwar nicht nur in Buxtehude!

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Das Fundament des Kampfes gegen Diskriminierung sind allerdings Gesetze, und neben dem BGG insbesondere das dringend reformbedürftige Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Nun liegt ein Gesetzesentwurf (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) vor, der in seiner Herangehensweise stark an die BGG-Reform (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) erinnert: Hier und da ein kleines Zugeständnis, aber keine echte Verbesserung. Wer nun die kleinen Zugeständnisse als gute Absicht interpretiert, hat die Taktik dahinter noch nicht durchschaut: Sie ist eng verwandt mit ruinöser Empathie (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und nennt sich Breadcrumbing. Man wirft ein paar Brotkrumen (= Minimalverbesserungen) hin. Nicht in der guten Absicht, den Hunger nach echter Veränderung „ein bisschen“ zu lindern. Sondern, um den berechtigten Vorwurf auszuhebeln, man habe ja nichts unternommen. Diskussion: erledigt. Aber nicht für uns! Wir lassen uns nicht behindern, wir lassen uns nicht diskriminieren und sagen dann auch noch höflich danke. Wir sagen, und zwar so oft wie nötig: Schluss mit dem Breadcrumbing und her mit der echten Veränderung!

Liebe Grüße
Euer Raul

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Veranstaltungen von JOBinklusive (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

„Deutschland kann es besser“ – Ein Gespräch über die BGG Reform mit René Schaar (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

René hält eine rote Karte in die Kamera. Daneben steht: „Stoppt die Diskriminierung. Pflicht zur Barrierefreiheit ins BGG, jetzt!“ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Der Journalist und Diversity Manager René Schaar hat eine Petition gegen den aktuellen Entwurf des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) gestartet. Im Interview mit Mareice Kaiser spricht er über Wut, fehlende politische Konsequenzen und warum der Gesetzentwurf aus seiner Sicht Barrieren nicht abbaut, sondern weiter zementiert.

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Inklusion in den Medien. Mein Wochenüberblick

Die wichtigsten Meldungen zum Thema Inklusion, wie immer handgepflückt in der deutschsprachigen Medienlandschaft.

Aktuell

Potsdamer Inklusionstage (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (eu-schwerbehinderung.eu (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre))

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Vom 20. April bis 17. Mai 2026 machen die 5. Potsdamer Inklusionstage mit rund 80 Veranstaltungen Teilhabe, Begegnung und Inklusion erlebbar.

Bildung und Arbeit

„Behinderte können nicht arbeiten, das habe ich oft gehört“ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (bernerzeitung.ch (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre))

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Im Coop-Supermarkt in Langnau arbeiten fünf Menschen mit einer kognitiven Behinderung. Sie erzählen von Vorurteilen, neuen Erfahrungen und dem Wunsch nach Selbständigkeit.

Gesellschaft

Fahrstuhl seit einem Monat defekt: Berliner Mieter müssen elf Stockwerke laufen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (tagesspiegel.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre))

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In einem Hochhaus funktioniert seit Mitte März der Fahrstuhl nicht mehr. Ganz oben wohnt eine 86-Jährige. Zur Erleichterung des Aufstiegs wurden nun Stühle ins Treppenhaus gestellt.

Gesundheit

Endometriose wird häufiger und früher erkannt (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) ( (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)goodnews-magazin.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre))

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In Deutschland ist die Zahl der Frauen mit einer Endometriose-Diagnose in den letzten 20 Jahren von etwa 230.000 auf gut 510.000 gestiegen. Fachleute sehen darin einen Hinweis auf mehr Aufmerksamkeit und frühere Diagnosen.

Innovation

Künstliche Intelligenz: Roboter-Blindenhund mit Stimme (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (golem.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre))

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Ein sprechender Roboterhund soll blinden Menschen nicht nur den Weg weisen, sondern auch erklären, was um sie herum passiert.

Kultur und Medien

Auf Station – Meine Zeit in der Psychiatrie: Staffel 1 (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (ardmediathek.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre))

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Feuerwehrmann Marcel wird nach einem Suizidversuch in die LVR Klinik Düren gebracht. Ihn und weitere psychisch erkrankte Menschen begleitet die Serie während ihrer Zeit in der Psychiatrie.

Leben

Leben mit kognitiver Behinderung in München: „Viele werden in Zuckerwatte gepackt“ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (sueddeutsche.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre))

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Horst Kurzmann hat eine kognitive Beeinträchtigung und sitzt im Münchner Behindertenbeirat – wie schon sein Vater, ein Visionär der Inklusionsarbeit. Warum er noch immer unzufrieden ist und wovor er am meisten Angst hat.

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Sichtbar sein – Leben mit Kleinwuchs (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (arte.tv (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre))

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Menschen mit Kleinwuchs stoßen in ihrem Alltag oft auf Barrieren. Ob bereits in der Schule oder später in der Arbeitswelt, viele Betroffene erleben Diskriminierung. Das wollen sie nicht länger hinnehmen: Sie kämpfen für mehr Sichtbarkeit, eine bessere medizinische Versorgung und gegen hartnäckige Klischees.

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Die gesellschaftliche Akzeptanz für ein abgetriebenes Kind ist höher als für ein behindertes Kind. Diese Haltung birgt eine große Gefahr.

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Raul Krauthausen
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