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Akustiker und Kellner

Der Tag begann verheißungsvoll. Ich saß beim Akustiker meines Vertrauens – jenem Ort, an dem man nicht nur Schallschläuche wechselt, sondern auch Cappuccini serviert, die selbst einer italienischen Nonna Respekt abnötigen würden. Während die Technik auf Vordermann gebracht wurde, gönnte ich mir also einen Schluck Perfektion, las ein paar Zeilen und fühlte mich fast so, als wäre die Welt mit mir im Reinen. Und das alles in einer perfekten akustischen Umgebung. Man möchte glatt einziehen.

Danach traf ich meine Freundin im benachbarten Restaurant. Ein kaltes Glas Coke Zero vor uns, das Glas wie ein Statement gegen alle Zucker-Fans dieser Welt, dazu ein Mittag voller Gelächter, endloser Gespräche und jener wunderbaren Momente, in denen Worte und Gesten ineinandergreifen wie ein feingliedriges Uhrwerk. Ich war dankbar, dass die Technik funktionierte, dass meine kleine Mikrofonbatterie brav ihren Dienst tat, und dass ich, trotz all meiner Hör-Umwege, mittendrin war.

Bis wir bezahlen wollten.

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