Liebe Leser:innen,
der Flow von Ende Mai trägt uns voller Energie in den Juni. Wir waren in den Seegraswiesen, in Dänemark, an der Ostsee, auf den Balearen. Unsere Kollegin Miriam Petzold turnte über das Dach eines seegrasgedeckten Hauses auf der Insel Læsø im nördlichen Kattegat; Bianca hielt den Böen an der Ostsee bei Heiligenhafen stand, während sie die Taucher:innen beim Anpflanzen beobachtete; ich bin in die azurblaue See vor Mallorca hinabgestiegen, um in den Posidonia-Wiesen zu baden, habe einen Seegraskünstler in den Bergen besucht und bin mit dem Patrouillenboot der Seegrasschützer:innen durch die Buchten bei Palma gedonnert.
Jetzt geht es ans Schreiben. Wir verraten euch, wieso stylische Schalldämmplatten im Sternerestaurant Noma in Kopenhagen nach salziger Meeresbrise duften, mit welchem Trick Sporttaucher:innen Halme im Meeresgrund verankern und wieso die Balearen immer mehr Parkuhren im Meer aufstellen.
Am 9. Juli startet unsere große Online-Serie über Seegraswiesen. Der Kick-off ist unser Good Talk XXL mit spannenden Wissenschaftler:innen, NGOs, Aktivist:innen und Kunst und Musik im Publix Berlin (Si apre in una nuova finestra). Save the date. Los geht’s um 18 Uhr, bis 21 Uhr gibt’s Talkrunden und Musiksessions, Netzwerkaustausch bei Drinks und Häppchen im Garten des Publix. Wer kommt, bekommt als Goodie unser Sonderheft Seegraswiesen – gedruckt und in wunderschönem Design.
Ein sonniges Wochenende wünscht euch
Anja

(Si apre in una nuova finestra)Streitgespräch: Ist die Entwicklungs-zusammenarbeit noch zeitgemäß?
Die krisengeschüttelte Welt schaut mal wieder in andere Richtungen, umso mehr ein Grund für uns, hinzugucken, gerade jetzt, wo sich in Teilen Afrikas Ebola ausbreitet: Im vergangenen Jahr haben die USA 80 Prozent der Gelder für die Entwicklungszusammenarbeit (EZ) gestrichen, zum Beispiel in Afrika, auch Deutschland baut ab. Die britische Ökonomin Rachel Glennester schätzt, dass manche afrikanischen Länder bis zu sechs Prozent ihres Jahreseinkommens verlieren werden. In vielen Regionen werden durch die Kürzungen wichtige Medikamente knapp, vor allem gegen HIV, TBC, Malaria, jetzt Ebola.
Was also muss geschehen, um gegenzusteuern? Wie kann eine faire Zusammenarbeit zwischen westlichen Staaten und Ländern in Afrika heute aussehen? Darüber habe ich mit dem Politikwissenschaftler Joshua Kwesi Aikins vom unabhängigen Think Tank Africa Policy Research Institute und dem Rechtswissenschaftler Christoph Kannengießer, Hauptgeschäftsführer des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft, gesprochen.
In diesem Artikel erfahrt ihr:
Was Länder in Afrika von einer zeitgemäßen Entwicklungszusammenarbeit erwarten
Wie sich die aktuelle Entwicklungszusammenarbeit von einer veralteten Hilfslogik lösen und das Machtgefälle aufbrechen könnte
Welchen Beitrag Unternehmer:innen aus Deutschland zum Aufbau neuer Formen der Kooperation leisten könnten
... wie viel, wie hoch, wie schwer? Schätz mal!
(Si apre in una nuova finestra)Um wieviel Grad Celsius ließen sich einer aktuellen Studie aus Südafrika und Ghana zufolge Innenräume auf dem afrikanischen Kontinent durch eine reflektierende Dachfarbe runterkühlen?
(Si apre in una nuova finestra)Gute Zusammenarbeit entsteht selten durch große Konzepte, sondern durch kleine, gut gemachte Schritte im (Arbeits-)Alltag. Die Tool-News liefern dir genau das: ein Newsletter, ein Workshop. Einfach, konkret, umsetzbar.
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Sieben Tage, sieben Good News
Hier sind unsere Nachrichten für realistische Optimist:innen: Die sieben besten Good News der Woche aus unserer Redaktion:
🙂 Zufriedenheit steigt in vielen Ländern
In vielen Ländern bewerten die Menschen ihr Leben heute positiver als noch vor 15 Jahren. Der aktuelle World Happiness Report 2026 zeigt: In 79 von 136 untersuchten Ländern ist die Zufriedenheit gestiegen. Besonders in Mittel- und Osteuropa sowie auf dem Westbalkan sind die Menschen glücklicher als früher. Quelle: TAZ (Si apre in una nuova finestra)
💊 Neues Medikament für Bauchspeicheldrüsenkrebs
Forschende machen Hoffnung im Kampf gegen eine der tödlichsten Krebsarten: In einer großen Studie verlängerte ein neues Medikament die durchschnittliche Überlebenszeit von Menschen mit fortgeschrittenem Bauchspeicheldrüsenkrebs von 6,6 auf 13,2 Monate. Fachleute sprechen von einem möglichen Durchbruch. Quelle: DER STANDARD (Si apre in una nuova finestra)
⚖️ Frankreich streicht Gesetz aus Kolonialzeit
Frankreich hat den „Code Noir“ offiziell abgeschafft – ein Gesetz aus der Kolonialzeit, das versklavte Menschen als Eigentum behandelte. Zwar galt es seit langem nicht mehr, doch viele sehen die Entscheidung als wichtiges Signal im Umgang mit dem Erbe von Kolonialismus. Quelle: SPIEGEL ONLINE (Si apre in una nuova finestra)
🚲 Utrecht ist die fahrradfreundlichste Stadt der Welt
Laut des „Copenhagenize Index“ ist Utrecht die fahrradfreundlichsten der Welt. Warum? Breite Fahrradstraßen, riesige Radparkhäuser und autofreie Viertel – Utrecht zeigt, wie Städte den Radverkehr fördern können. Gut 150.000 von 380.000 Bewohner:innen steigen dort täglich aufs Fahrrad. Quelle: TAGESSCHAU (Si apre in una nuova finestra)
🛠️ Neues Handwerksjahr für Jugendliche
Viele junge Menschen wissen nach der Schule nicht sofort, wie es weitergehen soll. Ein Pilotprojekt in Nordrhein-Westfalen bietet deshalb ein freiwilliges Handwerksjahr an: Teilnehmende können mehrere handwerkliche Berufe ausprobieren, Geld verdienen und praktische Erfahrungen sammeln. Quelle: ZDF HEUTE (Si apre in una nuova finestra)
🇮🇸 Island gilt als sicherstes Reiseziel für queere Menschen
Der neue Gay Travel Index 2026 sieht Island als sicherstes Reiseziel für queere Menschen weltweit. Bewertet werden unter anderem Schutz vor Diskriminierung, Rechte für gleichgeschlechtliche Paare und gesellschaftliche Akzeptanz. Auch Spanien, Malta und Deutschland schneiden besonders gut ab. Quelle: RND (Si apre in una nuova finestra)
🐕 Altenheim für Tiere bekommt neuen Standort
Ein Altenheim für Tiere: Ende Mai hat in Berlin-Paknow der neue Standort eröffnet. Der Verein musste umziehen, es brauchte mehr Platz. Seit 20 Jahren kümmern sich Dirk Bufé und sein Partner Hartmut Benter um Tiere in Not. Das Projekt wird durch Spenden und ehrenamtliche Helfer:innen unterstützt.Quelle: RBB24 (Si apre in una nuova finestra)
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Good Fanpost
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„Schön,dass es euch und eure Arbeit gibt,Danke🌸“
„Ich liebe Euere vielen positiven Nachrichten. Es ist auch super, dass ihr regelmäßig verschiedenen Themenschwerpunkte setzt. Macht weiter so 🫶“
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👋Bis nächste Woche
Wir wünschen dir ein schönen Start ins Wochenende. Bleibt optimistisch!
Dein Good Impact Team,
Anja, Bianca, Sophie, Selina, Simon & Juliane
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