Willkommen zur neuen Ausgabe von „Österreich für dich“.
Schön, dass du wieder dabei bist.
In den letzten Tagen waren das die wichtigsten Themen in den österreichischen Medien:
🔸 Arbeit hilft Migrant:innen wenig bei der Integration
🔸 Neue Regeln für E-Mopeds, E-Scooter und E-Bikes
🔸 Acht österreichische Unis unter den besten 50 der Welt
🔸 80 Prozent der Österreich:innen gegen Zeit-Umstellung
Damit die Informationen auch nützlich für dich sind, schreiben wir unsere Texte so, dass du sie gut verstehen kannst, auch wenn Deutsch nicht deine Muttersprache ist. Dieser Newsletter richtet sich an alle, die leicht verständliche Nachrichten schätzen.
Arbeit hilft wenig bei der Integration
In Österreich arbeiten über eine Million Arbeitnehmer:innen ohne österreichische Staatsbürgerschaft. Das ist ein Viertel aller Beschäftigten.

Hilft Arbeit dabei, dass sich Menschen aus dem Ausland in Österreich besser integrieren können? Das wollte die Arbeiterkammer (AK) wissen und hat dazu eine Untersuchung machen lassen.
Was ist die Arbeiterkammer?
Die Arbeiterkammer (AK) vertritt die Interessen von Arbeitnehmer:innen in Österreich. Die AK setzt sich zum Beispiel für faire Löhne, sichere Jobs und gute Arbeits-Bedingungen ein. Bei der AK kannst du dich beraten lassen, wenn es um deinen Job geht. Mehr Infos zur AK findest du hier (Abre numa nova janela).
Das Ergebnis. Diese Untersuchung zeigt, dass ein Arbeitsplatz Migrant:innen nur wenig dabei hilft, sich in Österreich zu integrieren.
Das liegt vor allem auch daran, dass Zuwander:innen besonders oft in der Gastronomie, im Tourismus, auf dem Bau oder in der Reinigung arbeiten.
In diesen Bereichen sind die Jobs oft anstrengend. Die Arbeits-Zeiten sind ungünstig. Man muss zum Beispiel oft am Wochenende oder in der Nacht arbeiten. Der Lohn ist oft niedrig.
Dazu kommt, dass Migrant:innen öfter Arbeits-Verträge haben, die nur für eine bestimmte Zeit gelten. Danach ist unklar, ob es weitergeht.
Viele Zuwander:innen arbeiten auch als sogenannte Leiharbeiter:innen. Das heißt: Sie werden von einer Firma an einen Betrieb „verliehen“ und können schneller gekündigt werden. All das macht es schwerer, sich ein stabiles Leben aufzubauen.
Was sich ändern muss. Die AK fordert von Politik und Arbeitgeber:innen vor allem drei Dinge:
Migrant:innen sollen mehr Hilfe bei der Suche nach Arbeit bekommen.
Ausbildungen, die Migrant:innen in ihrer Heimat gemacht haben, sollen schneller und einfacher auch in Österreich anerkannt werden.
Die Bezahlung und die Arbeits-Zeiten in der Pflege oder der Kinderbetreuung zum Beispiel müssen besser werden.
Arbeits-Kräfte werden fehlen. Wie sehr Zuwanderung in Österreich gebraucht wird, zeigt ein Blick in die Zukunft. Bis 2050 werden ungefähr 120.000 Arbeitskräfte fehlen, sagen Fachleute. Gleichzeitig werden dann auch immer mehr Menschen in Pension sein, die versorgt werden müssen.
Neue Regeln für E-Mopeds und E-Scooter
In den letzten Jahren gab es immer mehr schwere Unfälle mit E-Bikes, E-Scootern und E-Mopeds. Daher wurden nun für diese Fahrzeuge strengere Regeln beschlossen:
Ab 1. Mai gelten neue Regeln für E-Bikes und E-Scooter. Ab 1. Oktober kommen auch für E-Mopeds in Österreich neue Vorschriften.

Das ändert sich für E-Scooter und E-Bikes ab 1. Mai:
Für E-Scooter gilt eine Helmpflicht bis zum 16. Lebensjahr.
Für E-Bikes gilt eine Helmpflicht bis zum 14. Lebensjahr.
Auf einem E-Scooter dürfen keine anderen Personen oder Gegenstände mitgenommen werden.
E-Scooter müssen mit Blinkern und einer Klingel ausgestattet sein.
Wer einen E-Scooter fährt, darf maximal 0,5 Promille Alkohol im Blut haben. Bisher lag die Grenze bei 0,8 Promille.
Das ändert sich für E-Mopeds ab 1. Oktober:
Bisher wurden E-Mopeds wie Fahrräder behandelt. Für diese Fahrzeuge brauchte man keinen Führerschein, keine Versicherung und keinen Helm. Und man durfte damit auf Fahrradwegen fahren.
Ab Oktober gelten E-Mopeds als Kraftfahrzeuge, so wie Autos oder Motorräder. Dann gilt:
Wer ein E-Moped fährt, braucht einen Führerschein und eine Versicherung.
Außerdem muss man immer einen Helm tragen.
E-Mopeds dürfen nicht mehr auf Fahrradwegen unterwegs sein.
Acht österreichische Unis in Top 50
Gute Nachrichten gab es diese Woche auch für acht Universitäten in Österreich. Sie schafften es bei einer weltweiten Bewertung der besten Universitäten in die Top 50. An dieser Bewertung haben mehr als 1.900 Universitäten aus der ganzen Welt teilgenommen.
Das beste Ergebnis erreichte die Wiener Universität für Musik und darstellende Kunst: Sie landet auf Platz 6 weltweit.
Die Universität Wien schaffte es gleich in sieben Fächern in die Top 50.
Auch das Mozarteum in Salzburg (Platz 17), die Akademie der Bildenden Künste Wien (Platz 26), die Veterinärmedizinische Universität Wien (Platz 27), die BOKU Wien (Platz 30), die TU Wien (Platz 44) und die Central European University Wien (Platz 45) sind dabei.
An der Spitze stehen unter anderem die Harvard University (USA), die Universität Oxford (Großbritannien) und das MIT (Massachusetts Institute of Technology, USA).
Mehrheit ist gegen die Zeit-Umstellung
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird die Uhr um eine Stunde nach vorne gestellt. Ab dann gilt wieder die Sommerzeit. Das bedeutet: Eine Stunde weniger Schlaf.

Viele Menschen ärgern sich über die Zeit-Umstellung. Sie fühlen sich um eine Stunde Schlaf beraubt.
Fühlst du auch so? Dann bist du mit deiner Meinung nicht allein. 80 Prozent der Österreicher:innen lehnen das Umstellen der Zeit ab. Das zeigt eine aktuelle Umfrage. Mehr als die Hälfte der Befragten wünscht sich sogar, dass die Sommerzeit überhaupt bleibt.
Das waren die wichtigsten Nachrichten der Woche. Wir hoffen, dass auch für dich etwas Interessantes dabei war.
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Der nächste Newsletter erscheint am Donnerstag, dem
2. April 2026. Bis dahin wünschen wir dir alles Gute.
Liebe Grüße
Petra und Michi
Team „Österreich für dich“