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Loena Hendrickx tritt zurück
Loena Hendrickx hat ihre Karriere offiziell beendet. Die 26 Jahre alte Topläuferin aus Belgien gab wie erwartet ihren Rücktritt auf einer Pressekonferenz am 24. Juni bekannt. „Nach 22,5 Jahren ist es Zeit, auf Wiedersehen zu sagen“, schrieb Hendrickx auf Instagram nach der Pressekonferenz. „Eine Reise erfüllt von unvergessenen Momenten, Siegen, Rückschlägen, Glück und Tränen. Eine Reise, die mich geprägt hat, herausgefordert hat und mich letztendlich zu der Frau gemacht hat, die ich heute bin.“
Hendrickx kündigte an, weiterhin in Shows aufzutreten und im Sommer bei Trainingscamps ihr Wissen weiterzugeben. Sie hat einen Abschluss als frühkindliche Erzieherin und könnte in diesem Beruf tätig werden. „Alles ist offen“, kommentierte sie.
Quelle: Loena Hendrickx auf Instagram (Abre numa nova janela)
Pinzarrone trainiert in den USA
Nina Pinzarrone ist zu dem Trainerteam Damon Allen, Tammy Gambill und Logan Giuletti-Smith in die USA gewechselt. Kurz nach dem Gewinn der Bronzemedaille bei der WM hatte die Belgierin überraschend bekannt gegeben, dass sie ihre langjährige Trainerin Ans Bocklandt verlasse, aber noch keinen neuen Coach genannt. Damon Allen ist der Trainer von Amber Glenn.
Quelle: Nina Pinzarrone auf Instagram (Abre numa nova janela)
Philippe Candeloro neuer Verbandspräsident
Philippe Candeloro hat es geschafft und ist am 27. Juni mit 51, 35 Prozent der Stimmen im zweiten Wahlgang zum neuen Präsidenten des französischen Verbandes FFSG gewählt worden. Er löst damit Gwenaelle Noury ab, die seit 2022 im Amt war. Candeloro hatte bereits mehrfach vergeblich für das Präsidentenamt kandidiert. Der 54 Jahre alte Franzose, der mehrere Medaillen bei der WM und EM sowie zweimal Bronze bei den Olympischen Spielen 1994 und 1998 gewann, war seit seinem Karriereende als TV-Kommentator und Veranstalter von Shows aktiv.
Quelle: L‘Equipe (Abre numa nova janela)
Matte/Ferland wieder vereint
Drei Jahre nach seiner Trennung hat das kanadische Paarlaufduo Lori Ann Matte/Thierry Ferlan sich entschieden, die gemeinsame Karriere wieder aufzunehmen. „Manche Geschichten verdienen ein zweites Kapitel“, schrieb Matte auf Instagram. „Vor drei Jahren haben wir das Kapitel nach 13 Jahren Partnerschaft geschlossen. Heute freuen wir uns, unsere gemeinsame Rückkehr in den Wettkampfsport bekanntzugeben.“ Matte/Ferland waren 2022 Sechste bei der Vier-Kontinente-Meisterschaft. Sie beendeten ihre Karriere im selben Jahr und liefen nicht mit anderen Partnern.
Quelle: Lori Ann Matte auf Instagram (Abre numa nova janela)
Eistänzerin Ramanauskaite hört auf
Die litauische Eistänzerin Paulina Ramanauskaite hat ihre Karriere beendet. Mit ihrem Partner Deividas Kizala hatte sie 2022 an den Olympischen Spielen teilgenommen, da Allison Reed/Saulius Ambrulevicius wegen der fehlenden Staatsbürgerschaft nicht starten durften. Ramanauskaite/Kizalas letzter Wettbewerb war die EM 2025, bei der sie den 19. Platz belegten.
Quelle: Paulina Ramanauskaite auf Instagram (Abre numa nova janela)
Vier-Kontinente 2027 in Kasachstan
Astana, die Hauptstadt Kasachstans, richtet die Vier-Kontinente- Meisterschaft 2027 aus. Zum ersten Mal kommt vom 9.-14. Februar eine ISU Meisterschaft in das zentralasiatische Land. Damit hat die ISU endlich einen Ausrichter für die Vier- Kontinente-Meisterschaft gefunden, was nicht so einfach scheint. Es gibt für diesen Wettbewerb für die außereuropäischen ISU-Mitglieder wesentlich weniger Länder, die in Frage kommen, als für eine EM oder WM. Bisher fanden die Vier Kontinente in Kanada, den USA, Japan, China, Taiwan und Südkorea statt sowie einmal, während der Corona-Pandemie, sogar in Tallinn in Estland.
Quelle: ISU Mitteilung (Abre numa nova janela)
Olympische Eislaufwettbewerbe 2030 in Lyon
Die Eiskunstlauf-Wettbewerbe der Olympischen Spiele 2030 werden in Lyon stattfinden, nachdem der neue Bürgermeister der Olympiastadt Nizza die entsprechenden Bauprojekte gestoppt hat. Vorgesehen war unter anderem, ein Fußballstadion temporär in eine Eishockey-Arena zu verwandeln. Das Internationale Olympische Komitee hat jetzt den entsprechenden Vorschlag des französischen Organisationskomitees angenommen. Nicht nur der Eiskunstlauf ist betroffen, außerdem sollen die Sportarten Curling, Eishockey und Short Track in den neuen Cluster ins 470 Kilometer entfernte Lyon umziehen. Da es in ganz Frankreich keine geeignete Eisschnelllauf-Halle gibt, wird das bewährte Eisstadion in Heerenveen in den Niederlanden einspringen. Lyon darf jetzt außerdem die Abschlussfeier ausrichten. Der im März 2026 gewählte Bürgermeister von Nizza, Eric Ciotti, gehört der von ihm gegründeten als rechtextrem geltenden Partei Union des Droites pour la République, UDR, (verbündet mit dem Rassemblement national) an und hatte sich gegen die Errichtung neuer Sportstätten gestellt. Der Präsident der Region Renaud Muselier kritisierte die Entscheidung von Ciotti und warf ihm vor, dass Nizza und die Region zwischen 800 Millionen bis eine Milliarde Euro an Einnahmen und Investitionen verlören.
Quelle: Huffington Post Frankreich (Abre numa nova janela); Sport.de (Abre numa nova janela)
Viktor Kudriavtsev verstorben
Der erfolgreiche russische Trainer Viktor Kudriavtsev ist am 22. Juni im Alter von 88 Jahren verstorben. Er hat ganze Generationen von Eiskunstläufern geprägt und war als hervorragender Vermittler von Technik bekannt. Zu Kudriavtsevs Schülern gehörten Ilia Kulik, Maria Butyrskaja, Ilia Averbukh, Elena Sokolova sowie der erste Eiskunstlauf-Weltmeister der Sowjetunion, Sergei Volkov. Gemeinsam mit seiner ehemaligen Schülerin und späteren Ehefrau und Kollegin Marina Kudriavtseva (Titova) war er bis ins hohe Alter auf dem Eis in seinem Club „Moskvitch“ zu finden. Das Ehepaar war viele Jahre im Sommertrainingscamp in Flims in der Schweiz zu Gast und half ausländischen Eisläuferinnen und Eisläufern buchstäblich auf die Sprünge.
Quelle: Russischer Eislaufverband (Abre numa nova janela)
IOC zahlt Prämie für Olympia-Teilnahme
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat einen Fonds eingerichtet, aus dem alle Olympiateilnehmerinnen und –teilnehmer je 10.000 US-Dollar erhalten sollen. Die Olympioniken der Winterspiele von MilanoCortina 2026 sind die ersten, die davon profitieren. Anspruch auf die Prämie haben alle Sportler/innen unabhängig von ihrem Ergebnis, ihrer Herkunft oder anderer Bedingungen. Nur wer mit Doping erwischt wurde oder anders gegen die Olympische Charta verstoßen hat, kann keinen Antrag stellen. Die Athlet/innen können voraussichtlich Ende 2026 die Prämie beantragen. Sie soll sie entweder bei der Fortsetzung ihrer Karriere oder beim Übergang nach Abschluss ihrer Karriere unterstützen. Die IOC-Präsidentin Kristy Coventry hatte sich zuvor gegen die Vergabe von Preisgeld bei Olympischen Spielen ausgesprochen, was viele Aktive kritisiert hatten.
Quelle: IOC Pressemitteilung (Abre numa nova janela)
Dokumentation über Gabrielle Daleman
Die Kanadierin Gabrielle Daleman, WM-Dritte 2017 und Team-Olympiasiegerin 2018, erzählt ihre Geschichte von Verletzungen, Unfällen und ihren Comebacks in einer Dokumentation mit dem Titel „Unbreakable Me“, die in den USA und Kanada auf dem Streamingdienst Prime Video erhältlich ist. Die 28 Jahre alte Läuferin war in der vergangenen Saison zurückgekommen und will in der kommenden Saison ihre Karriere für ein weiteres Jahr fortsetzen.
Quelle: Gabrielle Daleman auf Instagram (Abre numa nova janela)
Eistanz-Regeln und Richtlinien veröffentlicht
Die ISU hat die Richtlinien für die Bewertung, die Anforderungen für die Levels und die vorgeschriebenen Elemente im Eistanz für die kommende Saison veröffentlicht. Das Thema im Rhythmustanz lautet „Rhythmus und Walzer“. Bei den Junioren ist der Westminster Walzer, in der Meisterklasse der Goldwalzer als Pflichttanz-Element vorgeschrieben. Das „Creative Dance Element“ ersetzt die „Choreographische Rhythmusschrittfolge“. Die Elemente in der Kür sind unverändert.
Quelle: ISU Mitteilung 2798 (Abre numa nova janela) (Bewertungsrichtlinien), 2797 (Abre numa nova janela) (Levels) und 2795 (Abre numa nova janela) (Elemente)
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