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THOW Newsletter | Ausgabe 3 🕊️

Zusammen – und nicht allein

Ăśber viele Jahre war ich ĂĽberzeugt, dass man Glauben auch allein leben kann. Ist Jesus nicht genug? Das ist er. Aber bin ich es?

Rückblickend sehe ich, wie schleichend sich etwas verändert hat – wie bei dem Bild vom Frosch im Wasser, der die steigende Temperatur nicht bemerkt. Ich habe lange nicht gemerkt, was mir fehlt.

Es ist kein Plädoyer gegen das Alleinsein, sondern für Gemeinschaft. Denn erst im Gegenüber erkenne ich, wo ich mich verrenne. Wo ich beginne, mir meine eigene Wahrheit zu formen. Social Media ersetzt das nicht. Zu schnell bewege ich mich nur unter Stimmen, die mich bestätigen. Ein Echo-Raum entsteht – und mit ihm die Illusion von Klarheit.

Ich habe das spät erkannt. Fast zwanzig Jahre habe ich meinen Glauben weitgehend allein gelebt. Ich konnte Predigten hören, Inhalte aufnehmen – aber ich bin kaum gewachsen. Und in der ersten wirklichen Krise zeigte sich, wie wenig tragfähig das war.

Ich bin dankbar, dass ich diesen einen Ruf irgendwann nicht mehr überhören konnte. Der Weg führte mich in eine Gemeinde in Frankfurt. Heute verstehe ich besser, warum Jesus im Plural zu beten lehrt.

Es geht um Jesus

Als ich mit THOW begann – neben Lobpreis und Gemeinderat – hatte ich keinen Plan, wohin das führt. Dass daraus ein Buch wird. Ein wachsender Kanal. Und vor allem: dass ich zum Schreiben zurückfinde.

Was musikalisch begonnen hat, hat sich ins Schreiben hinein verlängert. Und durch all das zieht sich ein Satz, der für mich selbst zur Korrektur geworden ist: Es geht um Jesus.

THOW – „The Heart of Worship“ – erinnert mich genau daran.

Dieses Schreiben entsteht nicht aus Abstand, sondern mitten im Leben. Auch in der Nacht vor meiner Tumor-Operation im vergangenen Jahr habe ich geschrieben – ohne Filter, ohne Ausweichen.

Darum mittragen

Darum lade ich ein, THOW mitzutragen. Im Gebet, im Weitergeben, im Dabeisein – und auch finanziell.

Der Schritt zu Steady hat mich Überwindung gekostet. Ich kenne dieses Zögern gegenüber Geld in solchen Zusammenhängen sehr gut. Und ich musste das für mich klären.

Was mir geholfen hat, war dieser Perspektivwechsel: Es geht nicht darum, etwas fĂĽr mich aufzubauen. Sondern Raum zu schaffen fĂĽr das, was entstehen soll.

Unterstützung macht möglich, dass Texte weiter reichen. Dass ein zweiter Band entstehen kann. Dass Dinge getan werden, die sich nicht rechnen müssen.

Und sie verändert etwas in mir: Es ist nicht mehr „mein“ Projekt. Es wird getragen.

Ich erlebe das bereits – und bin dafür dankbar.

Darum bleibt meine Einladung: Tragt THOW mit. Nicht, weil es gebraucht wird. Sondern weil es gut ist, wenn es nicht allein geschieht.

Denn das habe ich lernen mĂĽssen: Dieser Weg ist nicht fĂĽr mich allein gedacht.

🌿 THOW mittragen: https://steady.page/de/thow/ (Abre numa nova janela)

Nicht allein. Zusammen.

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