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Es ist die Angst vor Fehlern, die uns trennt

Liebe Freund*innen der sozialen Gerechtigkeit,

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beim Twitch- #laberfeuer (Öffnet in neuem Fenster) ging es kürzlich um das Thema Inklusion in den Medien. So hatte ich die Gelegenheit, mich mit Tommy, Sophia, Alexa, Alexander und dem KIKA-Redakteur und Diversity-Beauftragten Daniel Seiler über das Thema Repräsentation von Menschen mit Behinderung auszutauschen. Dabei fiel mir mal wieder auf, wie wichtig es ist, dass Menschen mit Vielfaltsmerkmalen nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera präsent sind, dass sie die Drehbücher schreiben und die Programme mitgestalten. Wir brauchen vielfältige Perspektiven und Inputs, um Vielfalt glaubwürdig abzubilden und echte Repräsentation zu schaffen.

Aber Bemühungen um mediale Vielfalt scheitern oft schon an realen Barrieren – und an der irrationalen Angst, nicht genug über das Thema Behinderung zu wissen, um mit Menschen zu interagieren, die eine Behinderung haben. Auch über diese Angst habe ich mit Samson Grzybek (Öffnet in neuem Fenster) von queermed (Öffnet in neuem Fenster) im Trauerschatten (Öffnet in neuem Fenster)-Podcast gesprochen. 

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Wir haben festgestellt, dass die Angst, etwas falsch zu machen, oft unbegründet ist. Jede*r macht doch mal was „falsch” – und im Zweifel besteht ja immer die Möglichkeit zu fragen, wie eine Person z. B. begrüßt werden möchte oder welche Pronomen sie verwendet. 

„Fehler” im Umgang miteinander sind menschlich und bringen uns auf lange Sicht weiter. Die Angst vor Fehlern sollte uns nicht davon abhalten, uns besser kennenzulernen.

Liebe Grüße
Euer Raul

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Empowerment: Wie kann ich was bewegen? Mit Raul Krauthausen und Anne Gersdorff (Online) (Öffnet in neuem Fenster)

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In dieser Veranstallung stellen Anne Gersdorff und ich unsere Erfahrungen als Aktivist*innen vor.
Wir reden auch über mein Buch „Wie kann ich was bewegen?“ in einfacher Sprache.
Wir erzählen Geschichten von uns und von Menschen, die sich für mehr Gerechtigkeit einsetzen.
Und wir sprechen darüber, wie man anfangen kann, etwas zu bewegen – im Alltag, im Beruf, in der Gesellschaft.
Diese Veranstaltung ist am 11. August (Öffnet in neuem Fenster).
Für alle Menschen, die sich für Gerechtigkeit interessieren – besonders auch für Beschäftigte in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM).
Die Sprache ist einfach.
Jede*r ist willkommen – mit oder ohne Aktivismus-Erfahrung!

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Raul Krauthausen
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