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Welche Musik darfst du eigentlich auf Social Media nutzen?

Eine der häufigsten Fragen, die mir gestellt wird: „Welche Musik darf ich als Unternehmen bei Instagram & Co verwenden?"

Die kurze Antwort: Nicht alles. Als Unternehmen oder für gewerbliche Inhalte darfst du nicht einfach jeden beliebigen Song aus der Instagram-Musikbibliothek nutzen – das kann richtig teuer werden.

Aber es gibt Lösungen, z.T. sogar kostenlos:

Lizenzfreie Musik direkt in Instagram
Instagram hat mittlerweile einen „Lizenzfrei"-Reiter in der Musikbibliothek. Sollte der bei dir noch nicht auftauchen (er ist recht neu), lade dir die App Edits (Öffnet in neuem Fenster) runter – das ist die Video-Bearbeitungsapp von Instagram selbst, kostenlos. Da gibt's den Reiter definitiv.

Nach RF-Kennzeichnung suchen
Du kannst auch nach dem Kürzel RF hinter den Liedern suchen – das steht für „Royalty Free", auch für gewerbliche Inhalte nutzbar.

Meta Sound Collection
Geh auf die Meta Sound Collection (via Browser). Wenn du dort etwas gefunden hast, kannst du den Titel einfach bei Instagram eingeben und nutzen.

Creator mit lizenzfreier Musik
Es gibt Creator wie @richmlwd.music (Öffnet in neuem Fenster), die lizenzfreie Sounds zur Verfügung stellen, die du rechtssicher verwenden darfst. Daher ein großes DANKE an ihn und alle anderen, die das möglich machen!

Wenn du noch mehr Auswahl möchtest:
Es gibt auch kostenpflichtige Plattformen wie Epidemic Sound (Öffnet in neuem Fenster) oder Artlist (Öffnet in neuem Fenster), die dir Zugriff auf riesige Musikbibliotheken geben – speziell für kommerzielle Nutzung lizenziert.

Fazit: Du musst nicht auf Musik verzichten. Du musst nur wissen, wo du die richtigen Quellen findest. 🎵

nachgefragt

Kann Musik mein Reel wirklich pushen – oder ist das egal?
Absolut! Musik setzt Stimmung, Tempo und Wiedererkennungswert. Mit gut gewählter, lizenzierter Musik fühlt sich dein Content direkt „runder“ und professioneller an.

Reicht es, wenn ich den Künstler in der Caption verlinke?
Das ist nett gemeint und ein sehr fairer Gedanke, aber rechtlich oft wirkungslos. Credits ersetzen keine Lizenz. Wenn die Lizenz eine Nennung verlangt: machen. Wenn nicht: freiwillig. Aber ohne Nutzungsrecht hilft auch der beste Tag nichts.

Kann Musik Teil meiner Marke werden?
100 %. Sound ist Branding. Wenn Bild & Ton zusammenpassen, erkennen Menschen deinen Content schneller – sogar ohne hinzuschauen.

Du hast eine Frage, auf die ich in einem der nächsten Newsletter eingehen soll? Dann schreib mir gern!

(Öffnet in neuem Fenster)
Laurent de La Hyre, Allegorie der Musik, 1649, The Metropolitan Museum of Art

Laurent de La Hyre (Öffnet in neuem Fenster)hat die Allegorie der Musik gemalt – eine Frau, die ihre Theorbe (Öffnet in neuem Fenster) (eine Art Laute) stimmt. Stimmen = Harmonie. Und Harmonie war im 17. Jahrhundert nicht nur musikalisch gemeint, sondern auch politisch. Dieses Bild hing im Haus eines hochrangigen Beamten von Ludwig XIV. – als Statement: Hier ist alles im Einklang.

Auf dem Tisch liegen Noten, links sitzt ein Vogel. Der Vogel singt aus Instinkt, die Frau folgt der Theorie. Auf Social Media ist es ähnlich: Du kannst einfach irgendeine Musik nehmen, die dir gefällt (der Vogel) – oder du wählst bewusst lizenzfreie Musik, die dich nicht in Schwierigkeiten bringt (die Noten). Beides klingt gut. Aber nur eins ist sicher. 🎶

Wer schreibt diesen Newsletter?

Vielleicht bist du ganz neu hier und fragst dich: Wer ist eigentlich Kathleen und warum erklärt sie mir, welche Musik ich auf Instagram nutzen darf?

(Öffnet in neuem Fenster)
Dr. Kathleen Löwe, fotografiert von Bonnie Bartusch

Ich bin Kunsthistorikerin mit einem Faible für Sprache, digitale Bühnen und strategisches Denken. Ich begleite Menschen aus ganz unterschiedlichen Branchen dabei, sich auf Social Media zu zeigen – klar, klug und mit Charakter.

Dieser Newsletter ist wie die Noten auf dem Tisch: ein bisschen Theorie, ein bisschen Struktur, damit du nicht einfach nur aus Instinkt handelst, sondern weißt, was du tust. Ohne Panik, ohne Abmahnungen. Nur mit dem Ziel: dass du dich sicher fühlst und dein Ding machst.

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