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„Österreich für dich“ – die wichtigsten Nachrichten der Woche

Willkommen zur neuen Ausgabe von „Österreich für dich“.
Schön, dass du wieder dabei bist.

In den letzten Tagen waren das die wichtigsten Themen in den österreichischen Medien:

🔸 Wo Benzin und Diesel ab jetzt um 10 Cent billiger sind
🔸 Zahl der Arbeitslosen steigt vor allem bei Frauen

🔸 Proteste gegen eine Abschiebung in Tirol

Damit die Informationen auch nützlich für dich sind, schreiben wir unsere Texte so, dass du sie gut verstehen kannst, auch wenn Deutsch nicht deine Muttersprache ist. Dieser Newsletter richtet sich an alle, die leicht verständliche Nachrichten schätzen.

So sparst du beim Autofahren Geld

Der Krieg im Iran hat in den letzten Wochen die Preise für Benzin und Diesel stark steigen lassen. Für Diesel zahlen Autofahrer:innen derzeit um rund 70 Cent mehr pro Liter als vor dem Krieg, für Benzin um rund 40 Cent mehr.

Das Bild zeigt eine Hand, die eine grüne Zapfpistole hält und ein weißes Auto betankt. Der Hintergrund ist gelb.
Mit dem Beginn des Iran-Krieges sind die Preise für Benzin und Diesel deutlich gestiegen. Foto: iStock/grafoto

Mitte März hat die Regierung eine neue Regel eingeführt: Tankstellen dürfen die Preise nur noch dreimal pro Woche erhöhen, am Montag, Mittwoch und Freitag, jeweils um 12 Uhr. Diese Regel gilt noch bis 12. April.

Spritpreis-Bremse. Seit heute, Donnerstag, gilt außerdem die sogenannte Spritpreis-Bremse. Damit sollen Benzin und Diesel um 10 Cent günstiger werden.

Diese Bremse wirkt aber nicht überall gleich!
Große Tankstellen, die zu Konzernen wie OMV, Shell oder BP gehören, müssen die Preise sofort um 10 Cent pro Liter senken. Kleinere Tankstellen und Tankstellen auf der Autobahn müssen die Preise nur um 5 Cent senken. Die Spritpreis-Bremse gilt bis Ende April.

Tipps zum Sprit-Sparen und für Reisen ins Ausland

Wer beim Tanken und Fahren auf ein paar Dinge achtet, kann noch mehr sparen. Und wer am Oster-Wochenende ins Ausland fährt, sollte sich vorher erkundigen, wie teuer Benzin und Diesel dort sind.

Das Bild zeigt einen Infokasten mit dem Titel „Tipps zum Sprit-Sparen", aufgeteilt in zwei Abschnitte. Abschnitt „Beim Tanken": Vormittags tanken vor 12 Uhr, da Preiserhöhungen zu Mittag erlaubt sind. Sonntag und Montag-Vormittag oft günstiger, Ausnahme lange Wochenenden. Preise vorher vergleichen auf spritpreisrechner.at. Autobahn-Tankstellen meiden. Abschnitt „Beim Fahren": Reifendruck prüfen. Klimaanlage nur bei Bedarf einschalten. Unnötiges Gewicht im Auto vermeiden. Motor bei längeren Stopps abschalten. Ruhig und mit Abstand fahren spart Sprit.Das Bild zeigt einen Infokasten mit dem Titel „Tipps für das Oster-Wochenende" mit Hinweisen zum Tanken im Ausland. Ungarn und Slowakei: Günstige Preise gelten oft nur für Einheimische, mit österreichischem Kennzeichen zahlt man mehr. Deutschland: Sprit derzeit teurer als in Österreich, vor der Grenze tanken. Italien: Tanken möglicherweise günstiger als in Österreich wegen niedrigerer Steuern. Slowenien und Kroatien: Staatlich geregelte Preise auf normalen Straßen, oft günstiger als in Österreich. Wartezeiten einplanen, besonders an Tankstellen nahe der Grenze. Tank vorher füllen, da manche Tankstellen leer sein könnten. In Slowenien maximal 50 Liter pro Auto. Quelle: ÖAMTC.

400.000 Menschen haben keinen Job

Der Krieg im Iran macht der Wirtschaft in Österreich zu schaffen. Viele Menschen haben in den letzten Monaten ihren Job verloren. Und die Unternehmen suchen derzeit auch weniger neue Mitarbeiter:innen als noch vor einem Jahr. All das wirkt sich auf die Zahl der Arbeitslosen aus.

Das Bild zeigt mehrere Menschen, die nebeneinander auf Stühlen sitzen und Papiere in den Händen halten. Man sieht sie nur von der Hüfte abwärts. Sie warten offenbar auf ein Gespräch beim Arbeitsmarktservice.
Immer mehr Menschen in Österreich sind auf Jobsuche. Foto: iStock/Jovanmandic

Derzeit haben mehr als 400.000 Menschen keinen Job oder sind in einer Schulung beim AMS (Arbeits-Markt-Service).

Männer und Frauen. Die Situation ist für Männer und Frauen sehr unterschiedlich. Bei Männern sinkt die Arbeitslosigkeit gerade leicht.

Bei Frauen steigt die Zahl der Arbeitslosen dagegen deutlich an. Der Grund: Besonders viele Frauen arbeiten im Handel und im Gesundheits-Wesen. Also in Geschäften, Kranken-Häusern oder Pflege-Heimen. Genau dort gibt es gerade besonders viele Menschen ohne Job.

Besonders schwer. Menschen, die schon sehr lange keinen Job haben, trifft es besonders hart. Und auch Menschen mit Behinderung verlieren derzeit öfter ihren Arbeits-Platz.

Die gute Nachricht. Viele Menschen, die als Flüchtlinge nach Österreich gekommen sind, finden gerade einen Job. Vor allem jene aus der Ukraine haben in den letzten zwölf Monaten besonders oft eine Stelle bekommen.

Abschiebung trotz guter Integration

Tausende Menschen setzen sich derzeit dafür ein, dass Victoria und Joseph Oshakuade in Österreich bleiben dürfen.

Seit acht Jahren in Österreich. Die beiden kamen vor mehr als acht Jahren als Kinder aus Nigeria nach Österreich. Sie wuchsen in einer SOS-Kinderdorf-Unterkunft in Tirol auf, gingen dort zur Schule und machten die Matura. Heute studiert Joseph Betriebs-Wirtschaft, Victoria macht eine Ausbildung im IT-Bereich.

Freiwillige Arbeit. Viele Jahre arbeiteten die beiden freiwillig beim Jugend-Rotkreuz mit. Joseph besuchte regelmäßig ältere Menschen in einem Pflege-Heim, Victoria unterstützte Kinder beim Lernen. Für ihren Einsatz wurden beide sogar ausgezeichnet.

Asyl-Antrag abgelehnt. Trotzdem wurde ihr Asyl-Antrag abgelehnt. Die Behörden wollen die beiden nun nach Nigeria abschieben. Sollte das passieren, dürfen sie zwei Jahre lang nicht nach Österreich zurückkehren. Dabei haben die beiden keinen Bezug mehr zu Nigeria.

Unterstützung. Viele Menschen kämpfen jetzt dafür, dass Victoria und Joseph in Österreich bleiben können. Auch das Rote Kreuz Tirol und viele Politiker:innen unterstützen die Geschwister. Inzwischen haben mehr als 22.000 Leute eine Online-Petition unterschrieben. Eine Petition ist eine Liste, mit der viele Menschen gemeinsam eine Forderung stellen.

Humanitäres Bleibe-Recht. Sie alle fordern ein humanitäres Bleibe-Recht für Victoria und Joseph. Das bedeutet: Menschen, die schon lange in Österreich leben und gut integriert sind, dürfen bleiben, auch wenn ihr Asyl-Antrag abgelehnt wurde.

Der Fall wird derzeit vom höchsten Gericht des Landes geprüft. Dennoch können die Behörden die Geschwister jederzeit nach Nigeria abschieben.

Der Frühling kehrt zurück

Das Bild zeigt lila Krokusblüten, die aus dem Schnee wachsen. Im Hintergrund scheint die Sonne warm und golden.
Zu Ostern kehrt das Frühlings-Wetter zurück. Foto: iStock/Smileus

Zum Schluss noch eine gute Nachricht: Nachdem die letzten Wochen eher kühl und windig waren, kehrt das Frühlingswetter zurück. In vielen Teilen Österreichs steigen die Temperaturen auf rund 20 Grad.

Der schönste Tag wird der Oster-Sonntag: viel Sonne und kaum Wind. Morgen, am Freitag und am Samstag soll es sonnig und ein bisschen bewölkt sein, an manchen Orten kann es auch regnen. Und es bleibt windig.

Das waren die wichtigsten Nachrichten der Woche. Wir hoffen, dass auch für dich etwas Interessantes dabei war.

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Der nächste Newsletter erscheint am Donnerstag, dem
9. April 2026. Bis dahin wünschen wir dir alles Gute.

Liebe Grüße

Petra und Michi
Team „Österreich für dich“