
Heute schreiben dir: Sara Schurmann und Leoni Bender

Liebes Netzwerk,
in der Hitzewelle der letzten Juni-Woche wurden in Deutschland neue Höchstwerte erreicht (wir sprechen hier bewusst nicht von sprachlich positiv besetzten “Rekorden”). 41,7 Grad wurden im brandenburgischen Coschen gemessen, auch in anderen Bundesländern stiegen die Temperaturen auf um die und sogar über 40 Grad. Die Hitze ließ Autobahnen aufplatzen, Straßenbahnnetze und Oberleitungen schmelzen und legte Kühlanlagen in Supermärkten lahm.
Für den Bundeskanzler kein Grund, sich öffentlich zu äußern. Die Frage, ob Friedrich Merz (CDU) das Thema zur Chefsache machen werde, moderierte Regierungssprecher Stefan Kornelius ab (Öffnet in neuem Fenster): “Es ist ein extremes Wetter, wir wissen das, und eine Chefsache wird das Wetter nicht ändern.” Es gebe gute Hitzeschutzpläne, die Klimastrategie der Bundesregierung wirke.
Viele Mitarbeitende im Gesundheitssektor sehen das wohl anders: Dem Statistischen Bundesamt zufolge (Öffnet in neuem Fenster) liegen die Sterbezahlen in der Zeit Hochrechnungen zufolge etwa 30 Prozent über dem durchschnittlichen Wert der Vorjahre. In der Woche der extremen Hitzewelle starben in Deutschland demnach etwa 23.700 Menschen – etwa 6.800 mehr als noch zwei Wochen zuvor. Ein Diskurs darüber? Fehlt.
Es ist gar nicht so leicht, jetzt die Kurve zu bekommen, hin zu dem, was wir eigentlich in diesem Newsletter thematisieren wollten: Dass es das Netzwerk Klimajournalismus Deutschland jetzt schon seit fünf Jahren gibt! Die Hitzewelle – und die aus unserer Perspektive durchschnittliche Berichterstattung dazu (Öffnet in neuem Fenster) – zeigen: Es braucht uns und euer Engagement weiterhin.
Um die (viele ehrenamtliche) Arbeit zu würdigen und zu feiern, haben wir Kolleg*innen aus dem Kernteam gefragt: Was war euer Highlight in fünf Jahren Netzwerk Klimajournalismus?
“Mein Highlight war eigentlich direkt unser Kick-Off auf Zoom am Donnerstag, 8. Juli 2021. Es waren einfach über 200 Kolleg*innen da?! Das Signal ganz eindeutig: Es braucht ein Netzwerk Klimajournalismus.” – Leonie Sontheimer
“Bei Otto-Lenghi-Radicchio und Netzwerk-Recherche-Pommes Menschen kennenlernen, die die Leidenschaft für besseren Journalismus und einen unermüdlichen Zweckoptimismus teilen.” – Paul Meerkamp
“Eines meiner Highlights ist, dass das Kernteam jetzt nach fünf Jahren nochmal so gewachsen ist und so viel neue (und alte) ehrenamtliche Power in den Newsletter und den brandmelder fließt. Und dass wir das zum Anlass nehmen, uns als Team und Netzwerk nochmal weiter zu verändern – so wie wir das eigentlich immer getan haben. Das ist, denke ich, eine große Stärke.” – Katharina Mau
“Für mich ein Highlight: Als wir im vollen Festsaal in Hamburg auf der NR-Konferenz 2024 zum ersten Mal den Deutschen Preis für Klimajournalismus verliehen haben – und fast das ganze Netzwerk-Kernteam dabei war 💫” – David Schmidt
“Uhi, es gibt so viele tolle Momente mit euch! Vor allem auch so viele zwischenmenschliche Momente, in denen der Austausch so gut tat, dass ich tief dankbar für unsere Runde und das Netzwerk war und bin. Aber um eins konkret zu benennen: Als wir uns in Berlin beim Notar getroffen haben und offiziell unseren Verein gegründet haben 💜” – Kristin Langen
“Mein Highlight ist, dass ich bei dem Kick-Off vor fünf Jahren dabei war und ziemlich begeistert von dem, was das Netzwerk vorhat! Leonie und ich hatten beide ein Baby im Tragetuch und hüpften auf dem Pezziball. Ich hatte damals keine Kapazitäten, aktiv zu sein, umso schöner, dass ich jetzt mit dabei bin.” – Veronika Rivera
“Mein Highlight war, als wir den brandmelder aufgesetzt haben und innerhalb kürzester Zeit ein komplett neues Team entstanden ist, das unter David und Inga innerhalb von sechs Monaten eine Redaktion und ein neues Medium gelaunched hat, das regelmäßig veröffentlicht und auf die Versäumnisse der Klimaberichterstattung in Deutschland konstruktiv aufmerksam macht!” – Céline Weimar-Dittmar
“Mir fallen mehrere ein: Ein Highlight war der erste offizielle Zoom-Call des Netzwerks – am Abend des Tages, an dem ich meine erste Klimaseite bei der Saarbrücker Zeitung abgeliefert habe. 🥰 Und dann der Moment unmittelbar nach der Verleihung des ersten Klimajournalismus-Preises, als Jürgen Döschner und ich uns fest gedrückt haben und plötzlich die ganze monatelange Arbeit davor egal war. Weil wir uns einfach nur so über die Veranstaltung und mit den Preisträger*innen gefreut haben” – Aline Pabst

🔥 Netzwerk News
Sichere dir 4.000 Euro für deine Klima-Recherche 💸
Der Backlash ist real – aber wir wollen, dass Klima wieder in den Medien auftaucht. Deshalb vergeben wir in diesem Jahr als Netzwerk Klimajournalismus zum zweiten Mal ein Stipendium für Recherchen rund um die Klimakrise. Insgesamt beträgt die Förderung maximal 4.000 Euro.
Wer kann sich bewerben? Mit dem Stipendium will das Netzwerk Klimajournalismus Deutschland investigative und aufwändige Recherchen fördern. Das Recherche-Vorhaben soll eine spannende neue These oder Frage mit Bezug zur Klimakrise verfolgen. Es können Recherchen für alle Ressorts eingereicht werden. Bewerben können sich festangestellte und freie Journalist*innen bzw. Teams mit Wohnsitz in Deutschland. Die Veröffentlichung muss in einem deutschsprachigen Medium mit Sitz in Deutschland erfolgen. Bei Bedarf stellen wir gerne eine*n erfahrenen Mentor*in zur Seite, um die Recherche zu begleiten. 🤝
Die Bewerbungsfrist endet am 15. August. Weitere Infos findet ihr hier (Öffnet in neuem Fenster).
Netzwerk Klimajournalismus unterstützt Offenen Brief zum IFG ✍🏻
Zusammen mit mehr als 100 Medien und zivilgesellschaftlichen Organisationen protestiert Netzwerk Recherche (Öffnet in neuem Fenster) mit einem Offenen Brief (Öffnet in neuem Fenster) an die Bundesregierung gegen die geplanten Einschränkungen von Informationsfreiheit und Behördentransparenz. Die Unterzeichnenden kritisieren die Änderungspläne als fatalen Einschnitt in die Pressefreiheit und einen Angriff auf eines der wichtigsten Transparenzinstrumente in Deutschland. Auch das Netzwerk Klimajournalismus hat unterschrieben. Einzelpersonen können hier (Öffnet in neuem Fenster) die Petition von FragDenStaat unterzeichnen.
Wir laden zum Sommerfest in München ⛱️
Der Klimajournalismus-Stammtisch in München lädt ein, den Sommer zu nutzen und bei leckerem Essen und guten Gesprächen zusammenzukommen. Wir hoffen auf einen schönen Abend draußen im Grünen – falls es regnet, haben wir aber auch drinnen einen gemütlichen Raum für uns. Für ein gemeinsames Buffet bringt bitte etwas zu essen und zu trinken mit. Geschirr und Besteck gibt's vor Ort.
Wann und wo? Am Mittwoch, 15. Juli, ab 18 Uhr in München-Milbertshofen. Wer dabei sein möchte, schreibt an katharina.mau@klimajournalismus.de (Öffnet in neuem Fenster).
Save the Date: Nächster Kollegialer Check-In am 15. September 💬
In unseren Kollegialen Check-Ins (Öffnet in neuem Fenster) ist Platz für das, was euch aktuell bewegt – von Recherche- und Arbeitsthemen über ethische Abwägungen und Karrierefragen bis hin zu dem Druck, den viele von uns in der Klimaberichterstattung erleben. Ihr könnt mit einem konkreten Anliegen kommen, euch einbringen, zuhören oder einfach erst einmal reinschnuppern. Weil sich das beim ersten Treffen viele von euch gewünscht hatten, lassen wir den Zoom-Raum für einen tieferen Austausch im Anschluss einfach offen. Also, haltet euch den Termin schon mal frei! Eine Erinnerung und den Link schicken wir noch mal mit dem Newsletter im September.
Wann und wo? Dienstag, 15. September, 18 Uhr, via Zoom (Öffnet in neuem Fenster)
Einladung zum Austausch: Aktuelle Herausforderungen im Klimajournalismus 🌏
Unser Mitgründer Torsten Schäfer lädt auch in diesem Jahr zusammen mit dem Forum für Verantwortung zum Seminar “Herausforderungen für den Klimajournalismus in Zeiten multipler Krisen (Öffnet in neuem Fenster)”. Vom 12. bis 14. November vermitteln Expert*innen in Nonnweiler im Saarland Hintergrundwissen zu aktuellen Herausforderungen des Klimajournalismus. Die Veranstaltung ist kostenfrei, bewerben könnt ihr euch hier (Öffnet in neuem Fenster).
🚒 Neues vom brandmelder

brandmelder (Öffnet in neuem Fenster) ist ein Projekt des Netzwerk Klimajournalismus Deutschland. Er beobachtet die Klimaberichterstattung in deutschen Medien, ordnet sie ein und macht wiederkehrende Muster sichtbar.
“Wie der NDR ein klimaneutrales Zollschiff erfand”: (Öffnet in neuem Fenster) Eine Meldung des NDR legt geradezu Wundersames nahe: Ein Schiff mit Erdgasantrieb soll klimaneutral unterwegs sein. Was es wirklich damit auf sich hat, erklärt Hanno Böck.
“Stiller Tod und lautes Schweigen”: (Öffnet in neuem Fenster) Während Deutschland und Europa unter der schlimmsten Hitzewelle aller Zeiten leiden, ducken sich viele Politiker*innen einfach weg. Das geht nur, weil die Medien sie lassen, schreibt Jürgen Döschner.
“Weglassen ist das neue Leugnen”: (Öffnet in neuem Fenster) Wie Dekontextualisierung zur neuen Strategie der Klimaskepsis wurde – und warum sie gefährlicher ist als offene Leugnung.
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💡 Klimajournalismus: Unsere Empfehlungen
In unserem Netzwerk-Slack sammeln wir aktuelle Recherchen und Empfehlungen aller Mitglieder. Einmal im Monat stellen wir hier im Newsletter eine Auswahl vor, gemeinsam mit persönlichen Fundstücken.
Republik: “Nachhaltige Ernährung muss sich nicht nach Verzicht anfühlen”
Wie interviewt man am besten eine Foodbloggerin? Indem man mit ihr kocht. Für “Republik” hat sich Sabrina Weiss mit Maya Leinenbach getroffen – besser bekannt als Fitgreenmind – und bei der Zubereitung von Tofu-Tacos über ihren Weg von der 14-jährigen Hobby-Köchin hin zu einer der bekanntesten Influencerinnen für vegane Gerichte im deutschsprachigen Raum und erfolgreichen Unternehmerin gesprochen. Im Interview (Öffnet in neuem Fenster) spricht Maya auch über ihren Beitrag zum Klimaschutz und wie sie versucht, Menschen jenseits der veganen und klimabewussten Bubble zu erreichen. Ein lesenswertes Gespräch, das mit großartigen Fotos von Jasper Walter Bastian richtig Lust aufs Kochen macht.
NDR Kultur: Green Storytelling im Film: Kreativitätskiller oder unumgänglich?
Mehr Gespräche an der Bushaltestelle, mehr Lastenräder, mehr Second-Hand-Klamotten: Was wäre, wenn Filme öfter einen nachhaltigen Lebensstil abbilden und auch Themen wie die Klimakrise sichtbarer machen? In ihrem Radiofeature “Green Storytelling im Film: Kreativitätskiller oder unumgänglich? (Öffnet in neuem Fenster)” auf NDR Kultur spricht Netzwerk-Mitglied Paula Baierlein mit Menschen, die genau das vorantreiben. Sie geht der Frage nach, inwieweit die Idee schon in der Praxis umgesetzt wird und was mögliche Hürden sind. Drehbuchautorin Julia Dordel etwa ist der Meinung, dass nachhaltige Geschichten zu einem nachhaltigeren Handeln anregen. Es gibt aber auch kritische Stimmen.
Correctiv: Erst kassieren, dann attackieren: Angriff der Chemie-Lobby auf den EU-Emissionshandel
Mitte Juli will die EU über den Europäischen Emissionshandel entscheiden, eines ihrer wichtigsten Klimaschutzinstrumente. Konkret sollen Vorgaben für die Industrie schärfer werden und bisherige Vergünstigungen für einen großen Energieverbrauch auslaufen. Dagegen regt sich Widerstand aus der Chemieindustrie, wie Recherchen von Correctiv (Öffnet in neuem Fenster) zeigen. Anhand von Dokumenten zeigt Gesa Steeger auf, wie Vertreter großer Unternehmen, etwa BASF, das System schwächen wollen und milliardenschwere Entlastungen fordern – zulasten des Klimaschutzes. Unterstützung erhalten sie dabei auch von der deutschen Bundesregierung.
Übermedien-Podcast: “Holger ruft an ... wegen Hitzeberichterstattung”
“Holger ruft an ...” heißt der Podcast von Übermedien, in dem Host Holger Klein wöchentlich mit wechselnden Gästen über aktuelle Medienthemen spricht. Mit unserem Netzwerk-Gründer Jürgen Döschner hat er sich der vergangenen Folge (Öffnet in neuem Fenster) die Berichterstattung über die Hitze in Deutschland Ende Juni vorgenommen. Wo waren Medien stark, was ist zu kritisieren und bekommt das Klima nun endlich die Aufmerksamkeit, die notwendig ist? Neben strukturellen Problemen und dem Umgang mit einem möglicherweise “klimamüden” Publikum geht es in dem Gespräch auch um unsere Arbeit als Netzwerk Klimajournalismus und das Projekt brandmelder. Eine kurzweilige Folge, die deutlich macht, was schief läuft und was noch zu tun ist – und warum wir als Klimajournalist*innen weiterhin kritisch und konstruktiv dranbleiben müssen.
🗓️ Wichtige Termine in den Sommermonaten
Die Klimakrise macht keine Pause, Politik und viele Organisationen im Sommer schon. Ihr habt Tipps für den Herbst? Schreibt uns unter netzwerk@klimajournalismus.de (Öffnet in neuem Fenster).
7. bis 15. Juli: Auf dem High-Level Political Forum on Sustainable Development 2026 (Öffnet in neuem Fenster) der Vereinten Nationen diskutieren Mitgliedsstaaten, wie weit sie bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele gekommen sind und welche Schritte als nächstes nötig sind.
11. Juli bis 6. September: Parlamentarische Sommerpause des Deutschen Bundestages
14. und 15. Juli: Am 5. Jahrestag erinnern mehrere Gedenkveranstaltungen an die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, u.a. mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Düsseldorf.
15. Juli: Seit 2023 wird am EU-Tag für die Opfer der globalen Klimakrise (Öffnet in neuem Fenster) jenen gedacht, die an den Folgen der Erderhitzung gestorben sind, oder unter ihnen leiden und ein besserer Schutz von Menschen und Gemeinschaften angemahnt.
17. bis 28. August: In Ulaanbaatar, in der Mongolei, findet die 17. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD) (Öffnet in neuem Fenster) statt, unter dem Motto „Restoring Land. Restoring Hope“.
2. September: Beim Sustainable Finance Forum Leipzig 2026 (Öffnet in neuem Fenster) geht es um Finanzinnovationen als Schlüssel der Transformation hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft.
📢 Jobs, Stipendien und Ressourcen
Der Kari Howard Fund fördert englischsprachige Projekte im narrativen Journalismus mit circa 5,000 US-Dollar. Bis zum 12. Juli können sich Frauen und nicht-binäre Menschen bewerben, die seit mindestens drei Jahren im Journalismus arbeiten. Mehr Informationen findet ihr auf der Website der International Women’s Media Foundation (Öffnet in neuem Fenster).
Ihr möchtet Studium und Journalismus verbinden? Das JONA-Stipendium (Öffnet in neuem Fenster) der Konrad-Adenauer-Stiftung bietet eine studienbegleitende journalistische Ausbildung, die in der Regel drei Jahre dauert. Auch die Hanns Seidel Stiftung bietet ein studienbegleitendes Stipendienprogramm (Öffnet in neuem Fenster) an. Die Hamburg Media School unterstützt mit Stipendien (Öffnet in neuem Fenster) in Höhe von 5.000 Euro gezielt freie Journalist*innen dabei, den berufsbegleitenden Master Digitaler Journalismus zu studieren. Bewerbung jeweils bis zum 15. Juli.
Der Journalismfund Europe unterstützt länderübergreifende Teams mit dem Environmental Investigative Journalism (Öffnet in neuem Fenster) Stipendium. Im Fokus stehen investigative Projekte, die die Umwelt und Europa betreffen. Die nächste Deadline ist der 6. August.
Bis zum 15. August könnt ihr euch auf das Stipendium des Netzwerk Klimajournalismus bewerben. Weitere Infos findet ihr hier (Öffnet in neuem Fenster).
Ihr arbeitet für Regional- oder Lokalredaktionen? Dann ist die Correctiv Dialogwerkstatt vielleicht etwas für euch. Hier soll Klimajournalismus neu gedacht werden, indem 25 Lokaljournalist*innen neue Formate und Strategien für konstruktive Klimaberichterstattung entwickeln und in ihren Redaktionen testen. Ihr könnt euch bis zum 15. August bewerben, alle Infos hier (Öffnet in neuem Fenster). Das Auftakttreffen findet vom 16. bis 18. Oktober 2026 auf der Correctiv Lokalkonferenz in Magdeburg statt.
Der German Renewables Award zeichnet mit dem Medienpreis Beiträge aus, die Energiewende-Themen ausgewogen und verständlich darstellen. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Einsendeschluss ist der 3. September. Mehr Infos findet ihr hier (Öffnet in neuem Fenster).
10. und 11. September: An der ARD-ZDF-Medienakademie in Hannover findet erneut das Seminar “Grundlagen der Klimaberichterstattung” (Öffnet in neuem Fenster) mit Sara Schurmann statt. Am 20. November wird das Seminar “Konstruktiv über die Klimakrise berichten” (Öffnet in neuem Fenster) angeboten, dieses Mal als Webinar.
Das NR/Ecosia-Stipendium (Öffnet in neuem Fenster) des Netzwerk Recherche fördert investigative Recherchen im Themenbereich Klima/Biodiversität mit bis zu 5.000 Euro. Die nächste Bewerbungsfrist ist der 30. September.
Die Correctiv Lokalkonferenz findet vom 17. bis 18. Oktober in Magdeburg statt. Es gibt auch einen Klima-Raum. Hier (Öffnet in neuem Fenster) könnt ihr euch anmelden.
Vom 12. bis zum 14. November veranstaltet das Forum für Verantwortung das Seminar “Herausforderungen für den Klimajournalismus in Zeiten multipler Krisen" (Öffnet in neuem Fenster). In Nonnweiler im Saarland vermitteln Expert*innen Hintergrundwissen zu aktuellen Herausforderungen des Klimajournalismus.
In den kommenden Monaten könnt ihr euch auch für das „The Invisible Life“-Stipendium (Öffnet in neuem Fenster) des Journalismfund bewerben. Gesucht sind Investigationen zu Tierwohl.
Über den Informationsdienst Wissenschaft erhaltet ihr als akkreditierte Journalist*innen Zugriff auf eine Expert*innendatenbank (Öffnet in neuem Fenster) mit mehr als 1.800 Fachleuten.
Es bleibt heiß: Mit dem European Heat Tracker (Öffnet in neuem Fenster) zeigt das Klimadashboard tagesaktuell, wie viele Menschen in Europa von Hitze betroffen sind.
Wie berichte ich über Luftverschmutzung, den Pazifik oder Deep Sea Mining? Das Earth Journalism Network bietet Guides zur Berichterstattung (Öffnet in neuem Fenster) rund um Umwelt und Klima.
Die Energy Watch Group hat analysiert, welche Narrative die deutsche Energiepolitik in die falsche Richtung lenken. Den Faktencheck Energiewende findet ihr hier (Öffnet in neuem Fenster) (Download).
Klimafakten stellt zwei aktuelle Studien (Öffnet in neuem Fenster) vor, die untersuchen, ob Betroffene von Extremwetterereignissen Klimaschutzmaßnahmen mehr unterstützen. Ergebnis: Nicht notwendigerweise. Es komme darauf an, ob die Betroffenen die Verbindung zwischen diesen Wetterextremen und dem Klimawandel herstellen. Einen Einfluss darauf hat auch die Berichterstattung.
Datensatz: Das European Journalism Centre bietet ein KI-basiertes Tool (Öffnet in neuem Fenster) an, das Klimastudien präsentiert und in Zusammenhang stellt
Der erste Global Justice Report (Öffnet in neuem Fenster) zeigt, wie Menschen ihre Lebensstandards erhöhen, Ungleichheiten ausgeglichen werden und die globale Erwärmung trotzdem unter 2 Grad bleiben können.
Das Global Investigative Journalism Network bietet Leitfäden (Öffnet in neuem Fenster), wie man investigativ zu Klimathemen recherchiert – etwa der Guide to Investigating Extreme Heat (Öffnet in neuem Fenster).
Carbon Brief hat einen neuen (kostenlosen) Newsletter: Alle zwei Wochen widmet sich “Cited (Öffnet in neuem Fenster)” den neuesten Erkenntnissen der Klimaforschung.
Stipendien Laufend: Das Recherche-Collectiv Bellingcat fördert investigative Recherchen im Bereich Wildtiere und Umwelt (Öffnet in neuem Fenster), die Open-Source Methoden beinhalten.
Laufend: Mit dem Work/Environment Reporting Grant unterstützt das Pulitzer Center journalistische Berichterstattung über die Auswirkungen des Klimawandels auf den Bereich Arbeit und die Arbeitenden selbst. Besonderer Fokus liegt auf folgenden Schlüsselregionen: Südostasien, Europa, Afrika und Südamerika. Hier geht’s zur Bewerbung (Öffnet in neuem Fenster).
Kommt gut durch den Sommer! Wir hören uns im September wieder,
Jana, Josephine, Linda, Sara & Leoni
P.S.: Kennst du die Arbeit unserer Kolleg*innen in Österreich? Der Newsletter des Netzwerk Klimajournalismus (Öffnet in neuem Fenster) Österreich informiert jeden Monat über Termine, Stipendien, Ressourcen und Klimajournalismus, der aufgefallen ist. Wir sind Fan.
P.P.S.: Wir verabschieden uns in die Sommerpause und machen im August Netzwerk-Ferien. Es war heiß genuuuuuuug.