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newsletter #25

Hallo liebe Leute,

wohoo, das erste heiße Wochenende des Jahres liegt hinter uns. War das schön. Ich hatte ganz viele Erkenntnisse, die ich mit euch teilen möchte. Außerdem haben mich die Temperaturen und die ersten Outdoor-Turniere dazu motiviert, endlich den Text über Fotos bei Beachvolleyball-Turnieren fertig zu schreiben, den ich schon im vergangenen Sommer in der Pipeline hatte. Darüber hinaus gibt es exklusiv für alle Abonent:innen die Reflexion aus dem Monat April mit privaten Insights.

Viel Spaß beim Lesen!

Mühelos gleiten: Skaten als Ventil für Stagnation

Aaaah, ich bin so lange nicht geskatet. Als wir das am Wochenende gemacht haben, fiel mir auf, dass Skaten mir auch deshalb so viel Spaß macht, weil ich dabei so mühelos vorwärts komme. Ich gleite dahin.

Swoosh, swoosh, ich gleite dahin auf dem Flaeming-Skate. Foto: David Schulz

Das ist immer schön – besonders aber dann, wenn es in anderen Bereichen gerade nicht vorwärts geht, man auf Rückmeldungen warten muss oder sich einfach stuck fühlt. Weil man in solchen Momenten eben genau dieses Gefühl vermisst: Fortschritt. Flow. Mühelos vorankommen. Beim Skaten gleite ich vorwärts ohne Hindernisse. Ich bin im Flow – nicht weil ich plötzlich alle offenen To-dos erledigt hätte oder alles klären konnte, sondern einfach, weil ich mir das Gefühl, das ich gerade vermisse, auf körperlicher Ebene kreieren kann. Und das hat gereicht. Ich habe mich danach viel besser gefühlt. Ich muss die Situation also gar nicht zwingend lösen, um das Gefühl zu fühlen. Ich kann es mir auch woanders holen.

Hinweis: Nicht alle Menschen fühlen sich beim Skaten so im Flow wie ich, hihi. Nehmt dann lieber etwas anderes. Ich finds aber spannend, sich bewusst zu machen: Was fehlt mir gerade, welches Gefühl vermisse ich? Und wo kann ich es mir holen, auch wenn ich die Umstände gerade nicht ändern kann?

Die Strecke ist übrigens der Flaeming-Skate in Luckenwalde. 🛼🌳

Was du nicht siehst, wenn du mir folgst

Neulich habe ich über einen Femizid in einer Wohnsiedlung in Berlin-Lichtenberg geschrieben. Als ich von dem Termin erzählte, sagte eine Bekannte: „Ach, ich dachte immer, du schreibst nur über Sport.” Klar, wenn sie mir auf Instagram folgt, sieht sie dort vor allem die Porträts aus dem Beachvolleyball. Viele sehen mich als reine Sportjournalistin, weil ich das lange gemacht habe oder sagen wir, weil das das ist, was im Außen am Sichtbarsten ist. Dabei schreibe ich eigentlich schon sehr lange über alles, was in irgendeiner Weise mit Menschen zu tun hat: Über Senior:innen, die sich in Wohngemeinschaften zusammenschließen und sich gegenseitig helfen, über Projekte in der Jugendarbeit, über Künstler:innen die in Residence in Berlin leben, über Owner von unterschiedlichen Unternehmen und über Arbeitsbedingungen, Projektstrukturen und Kommunikation in Teams. All das sind Auftragstexte, die für die interne oder externe Kommunikation von Menschen und Unternehmen genutzt werden. Deshalb schreibe ich da meinen Namen nicht drauf. Weil er nicht relevant ist. Genauso ist das, wenn ich Menschen mit ihren persönlichen Themen coache. Das poste ich ja nicht oder erzähle über die Inhalte davon. Weil es nicht meine Themen sind. Allerdings bleibt so auch verborgen, was einen Großteil meines Berufslebens ausmacht.

Voneinander lernen

Mit Friedrich Hippel im Isigym Boxclub Berlin in der Potsdamer Straße. Foto: Citypress.

Bei einem Interviewtermin habe ich mich mit Box-Nationaltrainer Murat Yildirim (Öffnet in neuem Fenster) und Boxer Friedrich Hippel darüber unterhalten, wie schnell man Fehler abhaken muss, was passiert, wenn man getroffen wird und inwiefern das im Boxen alles viel schneller geht als im Beachvolleyball, wo wir dann erstmal 12 Sekunden Zeit haben, um zu recovern. For better and for worse. 

Murat spielt übrigens auch sehr gern Beachvolleyball und ich hab mich gefragt, ob wir nicht mal einen Talk organisieren wollen, und herausfinden, was wir als Beacher vom Boxen lernen können und umgekehrt. Aktuell bin ich dazu mit den Hauptstadtbeachern im Gespräch. Mal schauen, ob es was wird. Wenn euch das interessiert und ihr gern dabei sein wollt, meldet euch gern.

Das Dilemma mit Beachvolleyball-Fotos

Das Turnier ist vorbei. Es war toll. Der Link zu den Fotos kommt. Aufgeregt klickst du dich durch die Bilder. Es folgt Ernüchterung. Warum? Das kannst du im folgenden Text lesen. ; )

https://steady.page/de/ninjaswelt/posts/aa140b2c-47f4-40f3-9664-4c8904c41ee6 (Öffnet in neuem Fenster)

Reflexion April

Über diesen Monat voller Ausflüge, Absagen, neuer Möglichkeiten und Überraschungen habe ich exklusiv für die Abonent:innen von ninjaswelt geschrieben. Es geht um Kirschblüten und Familiengeheimnisse, Bewerbungsprozesse und Beachvolleyball, Abschied und Zusammensein – was ich dabei über mich selbst gelernt habe und warum die eigene Wahrnehmung oft trügt.

https://steady.page/de/ninjaswelt/posts/0eab2035-5b89-47d1-ba02-a0e19c229d6c (Öffnet in neuem Fenster)

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Den nächsten Newsletter schicke ich am 18. Mai.

Wir können uns für weiteren Austausch auch gern auf meinem LinkedIn-Profil  (Öffnet in neuem Fenster)oder via Instagram (Öffnet in neuem Fenster) vernetzen.

Bis dahin, alles Liebe, 
Eure Ninja

Foto: David Schulz
Kategorie newsletter.

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