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Grönemeyer-Doku: Bochum habe ich noch nie gesehen

Ein Baby zu haben ist schön. Vor allem wenn man es zum dritten Mal macht und endlich das Gefühl hat, den Dreh einigermaßen raus zu haben. Wenn das Babygeschrei einen nicht mehr an den Rand einer Panikattacke bringt und man beim Anziehen dieser kleinen strampelnden Füße keine Schweißausbrüche mehr bekommt, dann kann man das süße Babylein endlich einmal genießen. Nichtsdestotrotz gibt es, so zumindest sehe ich das, auch kaum was Isolierenderes als ein Neugeborenes. Im Guten wie im Schlechten. Man rutscht in so eine Parallelwelt rein, in der man mitten in der Nacht wach ist und mitten am Tag alles ruhig sein soll, weil das Baby schläft. In der man stillend endlose Stunden auf dem Sofa sitzt und sich durch die Instagram-Storys anderer Leute wischt, die in Paris, New York, Berlin oder Costa Rica sind und scheinbar all das Leben leben, das einem selbst gerade unerreichbar fern vorkommt.

Naja. Kommt alles wieder sagt Amit. Und ja, auch die erfahrene Mutter weiß,

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