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Erotik mit Konzept

Du liest: TheKindSerpent - Sexuelle Kultur mit Herz und Verstand - Blog
Tantra-Massage will Erotik nicht erzwingen, sondern ermöglichen. Aber wie genau funktioniert das eigentlich?

Ich werde häufig gefragt: Wie ist es möglich, dass wir Menschen fast ohne Worte in einen Zustand von Vertrauen, Sicherheit und Entspannung führen und von dort aus in Hingabe und intensive sinnliche Selbsterfahrung?

Die Antwort: Wir benutzen nicht den Körper, um zu erregen. Wir sind keine sexy Zauberkünstlerinnen, die mit den richtigen Tricks und Kniffen Orgasmen am Fließband produzieren. Sondern wir schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Lust sich entfalten kann, wenn sie möchte. 

Die besonderen Erfahrungen der Tantra-Massage entstehen nicht durch sexuelle Techniken, sondern durch einen bewusst gestalteten Rahmen, der Sicherheit, Präsenz und die zeitweise Aufhebung gewohnter sozialer und sexueller Skripte ermöglicht. Deshalb spielt das Konzept der ritualisierten Begegnung eine wesentliche Rolle. 

Aber Schritt für Schritt:

Meistens benutzen wir unseren Körper ja eher zweck- und zielgerichtet: Wir heben die Tasse, um zu trinken, bewegen die Beine, um an einen anderen Ort zu kommen und so fort. Leider vergessen wir dabei allzu oft, dass unser Körper ein Instrument ist, das die ganze Zeit Musik spielt – bloß wird sie übertönt von dem Geplapper in unserem Kopf und um uns herum, sowie dem penetranten Hintergrundrauschen, das ein gestresstes Nervensystem erzeugt. 

Was passiert, wenn wir dieser Musik bewusst lauschen?

Kategorie Blog

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