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Baustart für Höhenwindrad in Klettwitz

NEWS / ENERGIEWIRTSCHAFT IN OBERSPREEWALD-LAUSITZ
  1. September 2024

Das höchste Windrad der Welt wird in Klettwitz im Kreis Oberspreewald-Lausitz gebaut. Auf einer Kippe im Ortsteil der Gemeinde Schipkau legte der Unternehmensverbund Gicon (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)am vergangenen Donnerstag den Grundstein. Das Höhenwindrad hat eine Nabenhöhe von 300 Metern und kommt insgesamt auf 360 Metern Meter Höhe. Gicon spricht von einem technologischen Durchbruch und einem bedeutenden Meilenstein im Ausbau erneuerbarer Energien.

Das Höhenwindrad soll die stärkeren und stetigeren Winde in großen Höhen nutzbar machen, die herkömmlichen Windkraftanlagen bislang unzugänglich waren. Die Energieausbeute bestehender Windkraftanlagen kann damit verdoppelt werden, heißt es. „Diese Anlage nutzt die Vorteile des Höhenwinds und kann an Standorten betrieben werden, die bisher nicht für Windkraft geeignet waren“, sagte Jochen Großmann (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), Gründer und Geschäftsführer von Gicon.

Zweite Ebene nutzen

Voraussetzung für den Bau des Windrads war ein ebenfalls 300 Meter hoher Windmessmast, der in Klettwitz bereits wieder abgebaut ist. Mit dem Mast wurde die Leistung gemessen, die in dieser Höhe gewonnen werden kann. Nach Klettwitz wird der Mast im nordrhein-westfälischen Jüchen neu errichtet. Auf dem Gelände von RWE wird er die Windverhältnisse messen, um weitere Standorte für das Höhenwindrad zu identifizieren.

Das Höhenwindrad in Klettwitz entsteht im Auftrag von Beventum (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), einer Tochtergesellschaft der Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND). 2025 soll die Anlage in Betrieb gehen. „Mit dieser Innovation sind wir nicht mehr auf bestimmte Flächen angewiesen, sondern können dorthin gehen, wo Windenergie fehlt“, sagte Beventum-Geschäftsführer Martin Chaumet. Darüber hinaus könne man existierende Standorte mit einer zweiten Ebene nutzen. „Dadurch werden viele bisherige Probleme lösbar.“, so Chaumet. Bis Jahresende sollen die ersten Turmelemente montiert sein. red

Sujet Energie und Klima