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Rätsel um neue Banksy-Graffitis in London

Hier kommt alles, was du wissen solltest, kompakt erklärt. Heute ist wieder tag eins!

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Ansonsten geht es heute um Trump, Schüsse und einen Todesfall.

Trump erneuert Anspruch auf Grönland

Donald Trump hat den Streit um Grönland neu entfacht. Mit der Ernennung eines Sondergesandten und deutlichen Worten bekräftigte der US-Präsident seinen Anspruch auf die arktische Insel: “Wir brauchen Grönland für die nationale Sicherheit. Wir müssen es haben!”, sagte Trump in Florida. Zur Begründung verwies er auf russische und chinesische Aktivitäten in der Region.

Bereits zuvor hatte Trump den Gouverneur von Louisiana, Jeff Landry, zum Sondergesandten für Grönland ernannt. Landry erklärte, er wolle daran mitwirken, die Insel zu einem Teil der USA zu machen. In Kopenhagen und Nuuk löste das scharfe Reaktionen aus.

Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen und Grönlands Ministerpräsident Jens-Frederik Nielsen wiesen die US-Ansprüche entschieden zurück. »Man kann nicht einfach ein anderes Land annektieren«, erklärten sie gemeinsam. Der dänische Außenminister kündigte an, den US-Botschafter einzubestellen.

Grönland ist weitgehend autonom, gehört aber zum Königreich Dänemark. Die strategische Lage in der Arktis, militärische Bedeutung und vermutete Rohstoffvorkommen machen die Insel seit Jahren zu einem geopolitischen Objekt der Begierde. Trump hatte bereits in seiner ersten Amtszeit offen mit einem Kauf geliebäugelt – nun kehrt das Thema mit neuer Schärfe zurück.

Schüsse auf Moschee und Parteilokal der Grünen in Hollabrunn

Nach dem Schuss auf eine Moschee in Hollabrunn hat sich die Serie mutmaßlicher Angriffe ausgeweitet. Wie die Polizei bestätigt, wurde auch auf das Parteilokal der Grünen sowie auf ein geparktes Auto gefeuert.

Der Schuss auf die Moschee des Vereins der Albanischen Muslime dürfte in der Nacht auf Sonntag gefallen sein. Kurz zuvor hatten mehrere Personen das Gebäude verlassen, verletzt wurde niemand. Das Projektil durchschlug den Türrahmen und eine Glasscheibe, bevor es im Innenhof liegen blieb. Ebenfalls in derselben Nacht wurde rund 1,5 Kilometer entfernt auf einen Pkw geschossen.

Am Montag kamen zwei weitere Anzeigen hinzu: Einschüsse im Parteilokal der Hollabrunner Grünen. Der Tatzeitraum reicht laut Polizei von Freitag bis Montag. Das Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung hat die Ermittlungen übernommen. Im Fokus steht ein möglicher politischer oder religiöser Hintergrund. 

Die Grünen verurteilten die Angriffe als „politische Gewalttaten“. Auch Vertreter der muslimischen Gemeinde sowie der Israelitischen Kultusgemeinde warnten vor Hass und forderten eine „Abrüstung der Sprache“ gegenüber Minderheiten. 

„Driving Home for Christmas“-Sänger Chris Rea ist tot

Aktuell vergeht keine Stunde Radio, ohne dass sein Weihnachts-Hit „Driving Home for Christmas“ läuft, nun ist der britische Rockmusiker Chris Rea im Alter von 74 Jahren gestorben. Er sei gestern nach kurzer Krankheit im Krankenhaus verstorben, teilte seine Familie mit. Zu seinen weiteren Hits zählen „Josephine“ und „Road to Hell“.

ZDFheute (Si apre in una nuova finestra) beschreibt in einem kurzen Nachruf auch, dass Rea seinen größten Hit beinahe verpasst hätte. Eigentlich hatte er „Driving Home for Christmas” für Van Morrison geschrieben und hatte ihn selbst nur probeweise aufgenommen. Dann lag der Song acht Jahre in der Schublade und wurde als Notlösung zur B-Seite der Single „Hello Friend“. Erst da wurde Rea das Potential des Lieds bewusst – zwei weitere Jahre später koppelte er im November 1988 das Stück als eigenständige Single aus. Wikipedia (Si apre in una nuova finestra) zitiert Branchenstatistiken, wonach das Lied in Reas Heimat Großbritannien bisher nie höher als auf Platz 10 in den Charts notierte, sich aber insgesamt mehr als 1,8 Millionen Mal verkaufte.

Hier empfehlen wir dir jeden Tag ein Recherchestück eines unabhängigen, kleinen Mediums aus Österreich, den aktuellen Krautreporter-Text und unser Fundstück des Tages. Viel Spaß!

Franz Schuh über Weihnachten

Der Philosoph sinniert mit Datum-Chefredakteurin Christina Pausackl und Herausgeber Sebastian Loudon über das Fest der Feste, Socken als Geschenke und das Geschlecht des Christkinds.

https://datum.at/audio/franz-schuh-ueber-weihnachten/ (Si apre in una nuova finestra)

Demokratien können sich wehren! Wie genau, zeigt Brasilien

Mordpläne und ein Putschversuch: In Brasilien versuchte Ex-Präsident Bolsonaro, die Macht an sich zu reißen. Doch der Staat wehrt sich. Drei Lektionen, die Europa jetzt braucht.

https://krautreporter.de/politik-und-macht/6163-demokratien-konnen-sich-wehren-wie-genau-zeigt-brasilien#lesen (Si apre in una nuova finestra)

Rätsel um neue Banksy-Graffitis in London

Zwei neue Wandbilder versetzen London in Aufregung. Ob sie tatsächlich vom Street-Art-Künstler Banksy stammen, ist wie so oft zunächst unklar. Sicher ist nur: Die Motive werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten.

In Bayswater zeigt ein Graffiti zwei Figuren, die offenbar auf einem Wellblechdach liegen. Daneben ein überquellender Müllcontainer, darüber ein Baukran mit rotem Licht – von manchen als ironischer Weihnachtsbaum gedeutet. Banksy selbst veröffentlichte später Bilder dieses Werks auf Instagram und bestätigte es damit indirekt.

Kurz darauf tauchte ein ähnliches Motiv nahe dem Centre-Point-Hochhaus auf: Zwei Kinder blicken zu dem markanten Wolkenkratzer hinauf. Ob auch dieses Werk von Banksy stammt, blieb zunächst offen. Auf seinen Onlinekanälen erschien es nicht.

Wie immer ließ der Künstler sich Zeit. Stundenlang schwieg er, während Medien über mögliche Nachahmer spekulierten und Passanten Selfies vor den Graffitis machten. Erst am Nachmittag folgte das bekannte Muster: ein Post, keine Erklärung.

Anders als viele frühere Arbeiten verzichtet das neue Werk offenbar auf eine klare politische Botschaft. Keine Anklage gegen Krieg, Justiz oder Migrationspolitik, sondern ein stilles, beinahe poetisches Bild. Vielleicht ist gerade das die Pointe. Banksy bleibt Banksy – selbst dann, wenn er scheinbar nichts sagt.

https://www.instagram.com/p/DSkjQYhjIgV/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=NTc4MTIwNjQ2YQ== (Si apre in una nuova finestra)

Isst die kommenden Tage nur Panettone:

Markus

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