
Hello, hello,
das aktuelle Titelbild stammt von einem spontanen Ausflug nach Bad Saarow. Der See war zugefroren, die Wege verschneit und die Sonne tauchte die Umgebung in ein zauberhaft kitschiges Licht. Die nächsten Titelbilder werden vermutlich frühlingshafter. Ich weiß, dass einige sich darüber freuen und den Schnee und das Eis nicht mehr sehen können. Ich mag den Frühling, aber ich war wehmütig, als ich am Wochenende über die vielen Wasserlachen hüpfte – lauter geschmolzene Schneemänner und Schneefrauen. Ich hätte gern noch mehr Schneespaziergänge gemacht, Eishockey auf dem Müggelsee gespielt oder wäre Rodeln gegangen.
“Hätte”, “wäre” und “könnte” sind Wörter, die mich in den vergangenen zwei Wochen häufiger begleitet haben. Ich habe mich etwas lethargisch gefühlt und ein paar Anekdoten für euch gesammelt, die damit zu tun haben, was wir nicht tun, wie schwierig es ist, etwas zu tun, das man länger nicht gemacht hat und wieso wir da manchmal so streng mit uns sind.
Viel Spaß beim Lesen!
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Wollen Sie noch die Luxus-Spülung?
Warum ist es so schwierig, beim Friseur zu fragen, was die einzelnen Anwendungen kosten? Ich hab mal meine persönliche Erfahrung mit dem Thema für euch zusammengefasst:
https://steady.page/de/ninjaswelt/posts/7f2c3e05-248f-44a9-8d05-5d0345205ead (Abre numa nova janela)Automatisierter Aktionismus
Neulich habe ich mir einen KI-Workshop gebucht. Es ging darum, wie man AI und Automatisierungen nutzen kann, um auf Social Media sichtbarer zu werden, ohne zu viel Zeit in Posts und Nachrichten investieren zu müssen. Der Typ, der den Workshop anbot, hatte offensichtlich seine Mails automatisiert: Nachdem ich mich angemeldet hatte, bekam ich fast jeden Tag eine Erinnerungsmail – zwei Wochen lang. Das hat mich so genervt, dass ich mich beinahe wieder abgemeldet hätte.
Im Workshop ging es ungefähr fünf Minuten um praktische Hinweise. Danach erzählte er knapp anderthalb Stunden von seiner Software, die man für den unschlagbaren Preis von knapp 2.000 Euro kaufen konnte. Ich finde es legitim, einen kostenfreien Workshop als Werbemaßnahme für ein hilfreiches Produkt zu nutzen. Allerdings ist mir aufgefallen, dass ich als Kundin seine Automatismen als unsympathisch empfunden habe. Daher macht für mich keinen Sinn, das so zu übernehmen. Kommt also auf die Liste: Was ich nicht gemacht habe. Insgesamt finde ich das Thema aber sinnvoll und schaue mal, wie ich das auf meinen Stil anpassen kann.
Herausforderungen lauern überall – auch vor der Sauna
Gestern war ich zum ersten Mal seit dem 14. Januar wieder im Fitnessstudio. Meine Güte, ist das schwierig, eine Routine wieder aufzunehmen, die man hat schleifen lassen. Aber ich habe es geschafft und bin mal gespannt, wann ich das nächste Mal hingehe. Dazu eine kleine Anekdote: Als ich nach meiner bravourösen Stunde auf dem Laufband in der Sauna saß, erkannte ich durch die Glasscheibe eine ehemalige Bekannte. Ich hatte sie seit Jahren nicht gesehen und fand sie nie besonders nett. Weil sie auf eine freie Dusche wartete, stand sie direkt vor der Glastür und ich hing in der Sauna fest. Was ich nämlich noch weniger wollte als länger zu schwitzen war, mich nackt an ihr vorbeizuquetschen, um zur Kaltwasserdusche zu gelangen und tropfend und triefend so eine “Ach, du auch hier?” - Konversation zu führen. Ich finde, das war eine sehr erwachsene Entscheidung. :)
Wenn fremde Urteile zu eigenen Gedanken werden
Während meiner etwas antriebslosen Momente in den vergangenen Tagen habe ich mich gefragt, woher die Stimme in meinem Kopf kommt, die mich nörgelig verurteilt, wenn ich mich gerade auf dem Sofa entspanne. Manche Sätze begleiten uns ein Leben lang, obwohl sie nie zu uns gehörten. Ich habe einen Text geschrieben, in dem es unter anderem darum geht, wie wir solche Stimmen loswerden. Darin findet ihr auch den Link zu einer Podcastfolge, die ich mit David zu dem Thema aufgenommen habe.
https://steady.page/de/ninjaswelt/posts/24d4f430-004c-42d5-a9f5-d36dd6749c24 (Abre numa nova janela)Zwischen Gewinnen und Gefallen
Am 14. Februar habe ich zum ersten Mal seit zwei Monaten wieder ein Beachvolleyball-Turnier gespielt. Das war cool, auch weil wir es bis ins Finale geschafft haben und gemeinsam herausfinden konnten, warum wir gegen bestimmte Gegnerinnen Schwierigkeiten haben, unsere Leistung abzurufen. Es ist ein bisschen, als blockieren wir das Gewinnen aus dem Wunsch nach Zugehörigkeit. Wir haben gemeinsam analysiert, woher das kommt und was wir dagegen tun können. An dem Text schreibe ich gerade. Du findest ihn in Kürze auf meiner Seite.
Vom Lavendelkaffee zur Lesebühne
In den Heckmann-Höfen habe ich ein Café entdeckt, in dem es Lavendelkaffee gibt. Nomnomnom. Es war richtig schön dort. Eigentlich war ich in der Gegend, weil ich im Store „Sieben Königslande” ein Geschenk gesucht habe. Plötzlich stand ich vor dem Schild: “Lavender Coffee”. Na, das musste ich doch probieren! Es stellte sich heraus, dass das Café gleichzeitig ein Creative Space (Abre numa nova janela) für Open-Mic-Abende ist. Das bedeutet, ich könnte mich anmelden, um einen Text vorzulesen, ein Gedicht vorzutragen oder einen Song zu performen. Ähm ja, schauen wir mal, ob das auf die Liste „mache ich” oder „mache ich lieber nicht” kommt. Vielleicht gehe ich in Babysteps vor und besorge mir erstmal Lavendelblüten, damit ich mir den leckeren Kaffee auch zu Hause zubereiten kann.

Ah, und weil es so gut dazu passt: David hat mir neulich einen Podcast zum Thema Prokrastinieren geschickt, den möchte ich auch noch fix teilen:
https://podcasts.apple.com/de/podcast/schneller-schlau-der-kurze-wissenspodcast-von-p-m/id1506556688?i=1000750387227 (Abre numa nova janela)Den nächsten Newsletter schicke ich am 09. März – pssst, das ist mein Geburtstag 🤗🎂. Vielleicht mache ich daraus eine lustige Geburtstagsedition. Mal schauen, was ich bis dahin alles erlebe.
Wir können uns für weiteren Austausch auch gern auf meinem LinkedIn-Profil (Abre numa nova janela)oder via Instagram (Abre numa nova janela) vernetzen.
Alles Liebe,
Eure Ninja
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