Die guten Tage
Was es braucht, um glücklich zu sein? Vielleicht einfach nur uns selbst…



Hach, ist das ein Wetterchen! Kein Wölkchen am Himmel, nur die Sonne, die auf mein Köpfchen knallt, und ein laues Lüftchen, das durchs Gras pustet. Hach, was für ein Träumchen! Alles ist so schön und weich und leicht, dass ich am liebsten an jedes Wort ein -chen hängen würde. So geht das nun schon seit Tagen, und ich frage mich wirklich langsam, wohin das mit meiner weichgespülten Rübe noch führen soll. Das Glucksen meiner Bialetti auf dem Herd, dieses Hmmm, wenn es in der ganzen Bude nach frisch gebrühtem Kaffee duftet, Serge, der sich jeden Vormittag auf dem Plattenspieler dreht, dazu barfuß tanzen auf dem kühlen Steinboden, die Erinnerung an Sommer 1995, als wir so jung und frei waren und nicht wussten, wer wir 30 Jahre später sein würden, ein gigantisches Stück Trüffelkäse vom Wiener Naschmarkt im Kühlschrank, im Handy die Kurznachricht: „Schwimmen gegen Mittag?“
Die Einladung hatte mein italienischer Schwabe früh am Morgen geschickt, als er schon unterwegs war und ich noch im Schlafshirt unterm Kirschlorbeer saß und etwas benommen den ersten Kaffee schlürfte. Jetzt war Mittag, ich exte den
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