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Halbzeit: Sonderausgabe

Herzlichen Glückwunsch & vielen Dank,
liebe Koapier-Freund:innen!

Dieses kleine Experiment geht mit dieser 25. Folge in eine kleine Halbzeitanalyse. Die Hälfte des Weges liegt noch vor uns, in den bisherigen Folgen habe ich aber bereits einiges über dieses besondere Buch-/Newsletter-Projekt gelernt, was ich heute in sieben Punkten mit euch teilen möchte.

Deshalb ist diese Sonderausgabe etwas anders. Zunächst gibt es im kopiert-Bereich eine Übersicht über die bisherigen Kapitel. Du kannst dort auch bereits die fünf Bereiche sehen, die ich von A bis E beschrieben habe. Zu erkennen sind dort auch die Leerstellen, die in der zweiten Jahreshälfte gefüllt werden.

Im kapiert-Bereich folgen diese Woche die Erkenntnisse, die ich bisher gesammelt habe. Sieben Entwicklungen, die vielleicht sogar über dieses Projekt hinausreichen - und zeigen, wie wir Inhalte in Zeiten von KI im digitalen Ökosystem denken und gestalten können: Dazu habe ich diese Woche übrigens auch eine kleine Motivations-Rede gebloggt. (Öffnet in neuem Fenster)

Auf eine tolle zweite Koapier-Jahreshälfte
Dirk

Zwischenstand

🙂 Zehn grundlegende Feststellungen zur (digitalen) Kopie (&KI)

A1 Die digitale Kopie ist der digitale Urknall (19/50 (Öffnet in neuem Fenster))
A2 Das Internet ist eine Kopiermaschine (10/50 (Öffnet in neuem Fenster))

A3

A4 Die Kopie ist kein Raub am Original, sondern die Produktion von Meta-Daten (9/50 (Öffnet in neuem Fenster))
A5 Die Kopie eröffnet neue Perspektiven (6/50 (Öffnet in neuem Fenster))
A6 Kopierbarer Content wird durch seinen Kontext wertvoll (24/50 (Öffnet in neuem Fenster))

A7

A8 Auch KI ist nichts anderes als digitales Kopieren – mit unvorstellbarer Rechenleistung (7/50 (Öffnet in neuem Fenster))

A9

A10

🤩 Zehn Gründe der Begeisterung für die lobenswerte Kopie

B1 Alles Leben basiert auf der Kopie (1/50 (Öffnet in neuem Fenster))
B2 Lernen ist Nachahmen (23/50 (Öffnet in neuem Fenster))
B3 Rückwärts-geboren-Sein (3/50 (Öffnet in neuem Fenster))

B4

B5 Klare Referenz – die vorher sichtbar wird (11/50 (Öffnet in neuem Fenster))
B6 Der Fehler in der Kopie ist eine Chance (22/50 (Öffnet in neuem Fenster))
B7 Neuer zeitlicher, sozialer, räumlicher Kontext (17/50 (Öffnet in neuem Fenster))
B8 Kopien schaffen soziale Orientierung (5/50 (Öffnet in neuem Fenster))
B9 Die Kopie schafft Copy Relief (21/50 (Öffnet in neuem Fenster))

B 10.

🤬 Zehn Fragen an betrügerische Kopien

C1 C2 C3 C4 C5 C6 C7 C8 C9 C10

😳 Zehn Herausforderungen für die Idee des Originals


D1

D2 Passive Kopierkompetenz: Kopiert zu werden ist mehr Ehre als Angriff (4/50 (Öffnet in neuem Fenster))
D3 Die Behauptung der Kopie hat Folgen (8/50 (Öffnet in neuem Fenster))

D4

D5 Wir müssen uns mit Interpolation auseinandersetzen (14/50 (Öffnet in neuem Fenster))

D6

D7

D8 Eltern haben nicht immer Recht (20/50 (Öffnet in neuem Fenster))

D9

D10

🤓 Zehn gute Vorsätze für Kopierkompetenz

E1 Für mich ist die Kopie der Normalzustand (13/50 (Öffnet in neuem Fenster))
E2 Ich bin mir bewusst, wie wichtig Aufmerksamkeit ist (2/50 (Öffnet in neuem Fenster))

E3

E4 Ich verwende einen neuen Begriff des Originals (16/20 (Öffnet in neuem Fenster))

E5 Ich denke hybrid (18/20 (Öffnet in neuem Fenster))

E6

E7 Ich höre auf, nach dem Echten/Wahren suchen zu wollen (15/50 (Öffnet in neuem Fenster))

E 8

E9 Ich weiß, dass nicht nur Inhalte kopiert sein können, sondern auch Accounts (12/20 (Öffnet in neuem Fenster))

E10

Halbzeit-Analyse

Am Silvster-Nachmittag 2025 habe ich einen Mic-Check (Öffnet in neuem Fenster) für dieses Projekt geschrieben. Damals hatte ich eine grobe Idee, aber keine wirkliche Kenntnis darüber, wohin dieser Weg hier führen würde. Deshalb hier sieben Dinge, die ich seitdem gelernt habe:

  • Vom Produkt zum Prozess: Dieses Buch-/Newsletter-Projekt ist kein abgeschlossenes Produkt, es entsteht im Prozess. Das ist nicht die Reihenfolge, die in einem gedruckten Buch (Ergebnis-Reihenfolge) genutzt wird. Es ist der zufälligere, aktuellere Prozess, der eine Art Erlebnis-Reihenfolge schafft, die unkopierbar ist.

  • Vom Ergebnis zum Erlebnis: Denn es geht hier nicht nur um das finale Dokument am Ende. Es geht um den Weg dorthin, es geht darum, daran teilhaben zu können.

  • Regelmäßigkeit schafft Relevanz: Mittwochs um 18 Uhr eine neue Folge. Das ist nicht nur Erwartungsmanagement für Lesende, sondern hilft mir auch sehr beim Schreiben: Es strukturiert und - das habe ich nach ein paar Tagen gemerkt - hilft dabei, auf aktuelle Entwicklungen einzugehen. So wird das Buch nicht nur zum Newsletter, sondern sogar zur Kolumne.

  • Kommunikation ist mehr als Senden: Christoph Bieber war der erste (Öffnet in neuem Fenster), der mir zeigte, dass es hier nicht (nur) ums Senden geht. Er hat ein Lieblings-Cover vorgeschlagen - und dem Projekt damit eine völlig neue, interaktive Dimension gegeben, für die ich sehr dankbar bin. Die Leser:innen machen mit.

  • Vom Werk zum Netzwerk: Dieses Buch-/Newsletter-Projekt ist deshalb der beste Beweis für die These, dass Inhalte in digitalen Zusammenhängen nicht mehr nur singuläres Werk, sondern Netzwerk sind. Ihr Kontext schafft Bedeutung - und grenzt sie von KI-Produkten ab. Dass hier Leser:innen dabei sind, zeigt zudem eine Entwicklung, die ich so betiteln würde:

  • Von der Rampe zum Raum: Diese Form der digitalen Kommunikation ist das Bespielen eines Raumes - mit Gästen, die hier auftreten und etwas beisteuern.

  • Die Zukunft ist Gespräch: Mir war vorher nicht klar, wieviel ich über dieses Projekt sprechen würde - allein die Anfragen für Lieblings-Coverversionen. Aber: Es gab so viele tolle Antworten. Es bildete sich so ein tolles Netzwerk. Auch hier sehe ich eine beispielhafte Zukunftsperspektive, die aus dem Projekt entsteht: Kommunikation ist Gespräch!