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newsletter #21 - Geburtstagsausgabe

Ich liebe Geburtstage. :) Foto: David Schulz

Hallo, Ihr Lieben

der Frühling ist da – und mein Geburtstag. Den feiere ich in dieser Ausgabe mit euch. Es gibt aufregenden Neuigkeiten, einem Text, den ich im letzten Newsletter versprochen habe, einem Buchtipp und – exklusiv für alle Abonnent:innen im Lieblingsmenschen-Abo – die Februar Reflexion mit persönlichen Einblicken.

Viel Spaß beim Lesen!

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News: Ich schreibe ein Buch

Fokus. Mal ist mehr und mal weniger davon da. Ihr könnt beim Prozess dabei sein. Foto: David Schulz.

Seit Jahren schlummern angefangene Kapitel in meinem Rechner. Der Plan, ein Buch über unseren Beachvolleyball-Kosmos zu schreiben wohnt schon länger in mir, aber ich habe oft gedacht, beziehungsweise auch von anderen gesagt bekommen: „Das ist nicht das, was du machen sollst. Es ist doch nur Beachvolleyball.“ Mein eigener Text, in dem es darum ging, Sätze zurückzugeben, die nicht zu uns gehören, hat dazu geführt, dass ich diese Stimmen endlich an die Personen zurückgegeben habe, von denen sie gekommen sind. Hier ist nochmal der Link:

https://steady.page/de/ninjaswelt/posts/24d4f430-004c-42d5-a9f5-d36dd6749c24 (Öffnet in neuem Fenster)

Beachvolleyball ist nämlich nie nur Beachvolleyball. Es geht um Verbindungen, individuellen Ausdruck, Zugehörigkeit, Gruppendynamik, Organisationsfähigkeit, Disziplin, Wettbewerb, Enttäuschung, Freundschaft, Rivalität, Erwartungen, Liebe und vieles mehr. Alles, was uns im Leben begegnet, zeigt sich in kondensierter Form in unserem Beachvolleyball-Kosmos – und das auch noch unter Leistungsdruck im Turnier. Was ich während eines Turniers erlebe, lehrt mich gleichzeitig etwas über meine Persönlichkeit oder die der anderen Personen.

Ich habe Lust, all das zu sammeln und so aufzuschreiben, dass die einzelnen Kapitel eine Reise durch unsere Beachvolleyball-Welt werden – eine Reise, auf der jede und jeder sich inspirieren lassen kann, mitfühlen, Gedanken jonglieren und am Ende etwas mitnimmt – auch für andere Sportarten oder andere Situationen. Etwas in mir hat Ende Februar entschieden: „Das wird das Jahr, in dem ich es nicht mehr vor mir herschiebe.“ Also habe ich mir Formate überlegt, mich im Hinblick auf Self Publishing informiert und bin momentan in dem Prozess, alle Themen runterzuschreiben. Danach werde ich strukturieren, sortieren und ein aufeinander aufbauendes System entwickeln.

Ich habe außerdem angefangen, den Schreibprozess in meinen Stories auf Instagram (Öffnet in neuem Fenster)/Facebook (Öffnet in neuem Fenster) zu begleiten. Wenn ihr mögt, könnt ihr da mal vorbeischauen.

Sportliche Ranglisten und soziale Hierarchien im Beachvolleyball

https://steady.page/de/ninjaswelt/posts/c496db52-4a9e-403a-863e-d8a5056113be (Öffnet in neuem Fenster)

Unabhängig von dem Buch werde ich hier natürlich weiter Texte teilen. Vermutlich landet das eine oder andere Thema in tiefer ausgearbeiteter Form auch als ein Kapitel im Buch. Einen Text hatte ich im vergangenen Newsletter versprochen und das ist der über Gegner und Gegnerinnen, gegen die wir nicht so gern spielen. Ich habe den Gedanken ein bisschen hin und her gedreht, mich gefragt, ob es überhaupt Teams gibt, gegen die man im Turnier gern spielt und weil ich währenddessen die Netflix-Serie Bridgerton geschaut habe, sind eventuell ein paar –wie ich finde – sehr lustige Parallelen zur Londoner High Society im frühen 19. Jahrhundert entstanden.

Buchtipp: Motor Preferences for Beachvolleyball

Manchmal ist es ja so, dass du etwas machen willst – zum Beispiel ein Buch schreiben – und dann bringt plötzlich jemand anderes ein Buch heraus. Du denkst: „Oh nein, jetzt ist es vorbei, es gibt schon ein Buch, dann lass ich es lieber.“ In diesem Fall war es so: Zwei Tage, nachdem ich entschieden hatte, endlich mein Buch über Beachvolleyball zu schreiben, sah ich, dass eine ehemalige Spielerin und Trainerin ein neues Buch über Beachvolleyball publiziert hat. Allerdings hatte das genau den gegenteiligen Effekt. Nachdem ich meinen Schreibprozess auf Instagram geteilt hatte, schrieben mir nämlich manche Leute ungefragt ihre Wünsche, unter anderem, ich möge Trainingsübungen auf meiner Seite hochladen und ich fühlte mich gestresst, weil das gar nicht das ist, was ich machen möchte oder wo ich meine Kernkompetenz sehe. Elena Kiesling hat jetzt nicht unbedingt Trainingsübungen veröffentlich, aber etwas, das extrem dabei helfen kann, individueller zu trainieren. Und ich bin happy, dass ich das nicht schreiben muss, sondern einfach lesen und genießen kann.

(Öffnet in neuem Fenster)
Das Buch kostet knapp 9€ bei amazon. Es ist auf Englisch geschrieben. Ich habe etwa zwei Stunden gebraucht, es zu lesen. Es bietet sich aber an, wiederholt reinzuschauen, gerade wenn ihr euch selbst oder andere analysiert und euren Prozess begleiten wollt.

In Elenas Buch „Motor Preferences for Beachvolleyball“ (Öffnet in neuem Fenster) geht es darum, wie man das Training im Beachvolleyball an die natürlichen Bewegungsmuster der Spielerinnen und Spieler anpasst, anstatt allen dieselbe Technik aufzudrücken, die vielleicht gar nicht zu ihnen passt. Durch das System der „Action Types“ kann man herausfinden, ob das rechte oder das linke Auge führt, welche Schulter für Stabilität sorgt, ob man Bewegungen eher durch die Schultern oder die Füße/Hüfte einleitet, ob man einen höheren oder niedrigeren Mobilitätspunkt hat und ob man eher vertikal oder horizontal Stabilität aufbaut.

All diese Aspekte kombiniert ergeben unterschiedliche Typen und für alle Variablen gibt es besonders passende Trainingsmöglichkeiten. Mich hat das ganze System an 16 Personalities erinnert, aber auch an Human Design erinnert. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, mich selbst analysiert und es hat mich sehr berührt, weil ich es schön fand, eine Art Legitimation dafür zu finden, dass ich die Spielerin sein darf, die ich bin – mit meinen Anlagen und meinem Körper. An mir ist nichts falsch, ich muss mich in nichts hineinpressen. Stattdessen kann ich herausfinden, wie ich meine natürlichen Anlagen am besten einsetzen kann. Genau diese Reaktion bekomme ich häufig, wenn ich Human Design Readings für Menschen aufnehme und es war richtig schön, das mal wieder selbst zu erleben.

Februar Reflexion

Der Februar war ein wilder Ritt. Einblicke in Erkenntnisse, emotionale Momente von enttäuschten Erwartungen bis hin zu neuer Klarheit gibt es exklusiv für Abonnent:innen von ninjaswelt.

https://steady.page/de/ninjaswelt/posts/14b303e4-49ac-46e4-990c-eaf042313662 (Öffnet in neuem Fenster)

Den nächsten Newsletter schicke ich am 23. März.2026.

Wir können uns für weiteren Austausch auch gern auf meinem LinkedIn-Profil  (Öffnet in neuem Fenster)oder via Instagram (Öffnet in neuem Fenster) vernetzen.

Sonnige Grüße, 
eure Ninja

Foto: David Schulz.

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