Der Rollstuhl ist nur einer von vielen möglichen Schicksalsschlägen. Das Leben ist nicht immer Wunschkonzert. Umso wichtiger ist ein ‘rollimindset’.
Ich, Natascha, (durch seltene Immunstörunng mit 51 im Rolli) schreibe aus meinem Leben, über meine Gedanken.
Für mehr Leichtigkeit und das Gefühl ‘ Du bist nicht allein. ‘
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Zu mir:
50 Jahre bin ich auf zwei Beinen durchs Leben gelaufen, war Unternehmerin und Selbständige, bin Ehefrau und Mama zweier Töchter.
Die plötzliche Notwendigkeit des Rollstuhls hat mich anfangs in schwere Depression, nagende Selbstzweifel und verzweifelte Todessehnsucht geführt und ich hab mich von meinen Gedanken dahin führen lassen. Irgendwann habe ich innerlich ‚Stopp‘ gesagt. Es beginnt mit einer Entscheidung, Verantwortung für seine Gefühle zu übernehmen und ist dann ein Prozess, der wahrscheinlich nie aufhört.
Die Diagnose lautet: paraneoplastisches Kleinhirnsyndrom (12/2015).
Das ist eine seltene Erkrankung, bei der das Immunsystem durch Krebszellen fehlgeleitet wird und ausgerechnet das eigene Kleinhirn angreift – die Schaltzentrale für Balance und Koordination.
Dadurch ist auch mein Sprechzentrum schwer beeinträchtigt. Deshalb greife ich lieber zu der modernen Feder, d.h. die Tastatur meines Tabletts.
Mein Credo:
Selbstbestimmteit im Rollstuhl entsteht nicht nur durch äußere Barrierefreiheit, sondern auch durch die bewusste Entscheidung, die eigene Sichtweise zu lenken, soziale und physikalische Hindernisse als Herausforderungen zu nehmen (Challenge accepted!) und die eigenen Stärken zu nutzen, um ein erfülltes und aktives Leben zu führen. Diese ‘Barreirefreit beginnt im Kopf und erfordert Wissen, Willen, Durchhaltevermögen und Mut, d. h. eine „Da geht noch was“-Einstellung.
Begleite mich auf meinem Weg. Er ist voller Tipps, Anregungen und Learnings.