Affirmation: überstanden
Du hast alles überstanden, was du bisher durchmachen musstest.
Vergiss das nicht.
Lies das nochmal... langsam. Lass die Worte in dir nachhallen.
Du bist hier. Jetzt. Und das ist kein Zufall. Das ist kein „trotz allem“. Das ist ein „wegen allem“.

Vielleicht hast du Phasen gehabt, in denen du am liebsten alles hingeschmissen hättest. Vielleicht gab es Nächte, in denen du dachtest: „Ich kann nicht mehr.“ Und doch... bist du heute noch da. Du atmest. Du kämpfst. Du wächst.
Wenn du im Rollstuhl sitzt, bekommst du oft einen Stempel verpasst. Begrenzung. Mitleid. Oder diese toxische Bewunderung... „Du bist so tapfer.“ Nein. Du bist echt. Und echt zu sein heißt nicht, immer stark zu wirken. Echt sein heißt, zu spüren... zu schreien... zu scheitern... und wieder aufzustehen – innerlich. Immer wieder.
Die Welt da draußen wird dich manchmal unterschätzen... sie wird dir Grenzen setzen, wo du längst Wege siehst. Manchmal sogar du selbst. Und genau dann ist es entscheidend, dich zu erinnern... Du hast alles überstanden, was du bisher durchmachen musstest. Nicht perfekt. Nicht ohne Wunden. Aber du bist hindurch gegangen.
Erkenne die Kraft an, die in dir wohnt. Nicht als Floskel. Sondern als Wahrheit. Du bist nicht das Opfer deiner Umstände – du bist die Autorin, der Autor deines Lebens. Nicht alles liegt in deiner Hand... aber wie du auf das reagierst, was das Leben dir serviert, liegt in deinem Inneren. Genau dort beginnt deine Freiheit.
Also bitte... vergiss das nicht.
Du bist kein Beweis für Mitleid... du bist ein lebendiges Zeugnis für Mut.
Du bist nicht gebrochen... du bist geformt.
Und wenn morgen wieder ein Hindernis kommt... dann sag dir selbst:
Da geht noch was...
(und wenn da nix gehen sollte, hast du es wenigstens probiert. Der Versuch zählt.)