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Scham... Die alte Stimme in neuem Gewand

Scham ist nicht laut...
Sie flüstert.
„Du bist nicht echt.“
„Du darfst das nicht.“
„Wenn sie wüssten, wer du wirklich bist …“

Man nennt es heute Imposter-Syndrom...
Ein moderner Begriff für ein uraltes Gefühl.
Diese nagende Idee, dass du ein Fehler im System bist.
Nicht gut genug.
Nicht würdig.
Nicht richtig.

Aber die Wahrheit ist: Du bist nicht falsch...
Du bist geprägt.
Von Geschichten. Von Blicken. Von einem Kollektiv, das Anpassung belohnt und Authentizität oft scheut.

Die Bibel spricht von der Urscham...
Adam und Eva. Nackt…und plötzlich erkennen sie sich.
Und was passiert?
Sie verstecken sich.
Nicht weil sie böse waren...
Sondern weil sie sich gesehen wurden.

Scham beginnt da, wo wir vorgegaukelt bekommen, dass etwas an uns nicht okay ist...
Unser Körper. Unsere Meinung. Unser Charakter.

Und das Tragische: Wir tragen diese Scham unbeabsichtigt weiter...
Von Generation zu Generation.
Versteckt in scheinbar harmlosen Sätzen.
„Jetzt übertreib mal nicht.“
„Das kannst du doch gar nicht.“
„Wer bist du denn, um….”

Auch wenn wir das total doof finden:

Die Scham ist immer präsent. Mal etwas dominanter, mal ganz zart im Hintergrund.
Aber sie hat nicht mehr das letzte Wort.

Ich sehe sie.
Ich fühle sie.
Und ich nehme sie mit …
aber ich gehe weiter.

Denn hinter der Scham liegt die Wahrheit...
Ich bin nicht zu viel.
Ich bin nicht zu wenig.
Ich bin genau richtig – weil ich ich bin.

Kategorie GedankenQuelle

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