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Kannst du genießen?

Das Schöne war da… nur ich nicht.

Der Himmel brennt in Gold und Rosa… und du gehst einfach weiter.
Ein Ziel erreicht, das dir früher wichtig war… und du bleibst leer.
Dein Körper liegt im kuscheligen Bett… aber dein Kopf ist woanders.

Kennst du das?
Mir auch.

Als Genuss nicht mehr ankam

Als ich plötzlich schwerbehindert wurde, veränderte sich nicht nur mein Alltag… sondern auch meine innere Welt.
Alles, was mir früher Freude gemacht hatte, wurde blass.
Ich sah die schönen Dinge… aber sie kamen nicht mehr bei mir an.
Mein Fokus lag fast ausschließlich auf dem, was nicht mehr ging. Auf dem Verlust. Auf dem Mangel. Auf dem Bruch.

Ich funktionierte und reagierte … aber ich gestaltete mein Leben nicht mehr wirklich.

Eine stille Entscheidung

Irgendwann kam der Moment, an dem ich mir eingestand:
Rollstuhl, ja. Stillstand und Resignation, nein danke
Also traf ich eine Entscheidung.

Es war nicht der ‘big bäm’. Kein Drama. Kein großer Aha-Moment.
Ich wollte wieder fühlen. Wieder genießen können.

Üben statt warten

Seitdem übe ich.
Nicht perfekt. Nicht linear.
Aber bewusst.

Ich lenke meinen Fokus… wähle meine Gedanken… schaffe Raum für das, was nährt.
Und das verändert etwas.

Nicht auf Knopfdruck… aber spürbar.

Denn unser Gehirn ist ein Gewohnheitstier.
Es liebt Drama, Daueralarm, worst-case-Denken.
Wenn es ums Überleben geht, mag das sinnvoll sein… aber für ein erfülltes Leben? Nicht unbedingt.

Gedanken als Schlüssel

Was wir denken, beeinflusst, wie wir fühlen.
Und das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, wächst.
Klingt einfach… ist es aber nicht immer.

Gerade in schwierigen Lebensphasen braucht es Willen, das Positive überhaupt wieder wahrzunehmen.
Aber genau dort liegt der Schlüssel.

Nicht irgendwann… sondern heute.

Was nährt dich?

Was war dein letzter Moment, den du wirklich genießen konntest?
Ein Sonnenstrahl auf der Haut?
Ein Lächeln?
Ein stiller Kaffee?

Ich freu mich, wenn du ihn mit mir und anderen teilst.
Vielleicht inspirierst du damit genau den Menschen, der es heute braucht

Kategorie GedankenQuelle

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