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    <title>the little queer review</title>
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    <description>the little queer review befasst sich aus queerer und queer-freundschaftlicher Sicht mit gesellschafts- und kulturpolitischen Themen.</description>
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      <title><![CDATA[SCHAFFEN DIE DAS?!??? 😶‍🌫️]]></title>
      <description><![CDATA[Ende Gelände für die CDU? Mit Blick auf die letzten Tage und Wochen und die Dokus INSIDE CDU sowie MACHTBEBEN ist „Selbstdemontage“ Wort der Stunde.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/film-serie"><mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit;">DOKU-KRITIK</mark></a><mark style="background-color: rgb(242, 221, 236); color: inherit;">-&amp;-</mark><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/kommentar"><mark style="background-color: rgb(242, 221, 236); color: inherit;">KOMMENTAR</mark></a></p><p>An einer Stelle der zweiten Staffel von <em>Inside CDU</em> sagt der damals frisch berufene Staatsminister für Bund-Länder-Zusammenarbeit Philipp Amthor, dass Politik in vielerlei Hinsicht auch eine Frage der Kommunikation sei. Dass es kurz darauf ein arges Sender-Empfänger-Problem aufgrund eines Strandkorbs im Kanzleramt geben würde, dürfte der Ueckermünder da wohl nicht geahnt haben. Ebenso wenig sicherlich die Macher*innen der vier neuen Folgen, die von „Rehbraun“ bis „Rumms“ reichen, Steffen Haug und Denise Jacobs.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9acaebe7-c37b-4ed0-a20d-e53a39facbfc/uploads/images/c5qcniokiz/97628-1-1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Kanzleramt und CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann, Philipp Amthor, Kanzler Friedrich Merz, Noch-Sachsen-Anhalt-Ministerpräsident Sven Schulze und Neu-Gesundheitsminister Carsten Linnemann // © ZDF/Chr. Offenberg/imago, blickwinkel/imago; Future Image/imago, teutopress/dts Nachrichtenagentur/getty Images, Tobias Schwarz / [M] Paul#s Boutique &amp; Typeholics"/><figcaption>INSIDE CDU: Kanzleramt und CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann, Philipp Amthor, Kanzler Friedrich Merz, Noch-Sachsen-Anhalt-Ministerpräsident Sven Schulze und Neu-Gesundheitsminister Carsten Linnemann // © ZDF/Chr. Offenberg/imago, blickwinkel/imago; Future Image/imago, teutopress/dts Nachrichtenagentur/getty Images, Tobias Schwarz / [M] Paul#s Boutique &amp; Typeholics</figcaption></figure><p>Wie schon die erste Staffel ist auch die Fortsetzung durchaus sehenswert, wenn auch aus anderen und den womöglich falschen Gründen. Zumindest aus Sicht der CDU. Für Political Animals, die dieses und jenes aus diversen Podcasts von <em>Table.Today</em> über <a href="https://open.spotify.com/episode/66XSnmpHDcFJg1TXgO2aH8?si=60ac379c785441f7"><em>Machtwechsel</em></a><em> </em>zu <a href="https://open.spotify.com/episode/0wJesHn2NGkyCkWvI26XQq?si=d668a5caa75641cb"><em>Ronzheimer</em></a><em> </em>kennen dürften, liegt der Mehrwert ohnehin eher in Zwischentönen und aktuellen Entwicklungen wie der Rezeption des Werks und der Handelnden. Dass die genannten Podcasts und mehr sowohl als Quellen als auch einige der gestaltenden Journalist*innen als Stimmen in der Doku-Reihe auftauchen, wundert eh nicht.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Mit Fokus auf die Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern zeigt die Reihe eine teils hart cringe CDU-Truppe zwischen Realpolitik und Wunschdenken, Irritation und erratischem Handeln sowie einer mitunter erschreckenden Ziellosigkeit bei gleichzeitigem Basta-Ton. (Die Wahlen in Rheinland-Pfalz und Berlin werden in geringerem Maße abgebildet.) Regierungsverantwortung, wachsende Unzufriedenheit und der Frage, ob das Modell Volkspartei noch trägt sowie dem existenziellen Kampf ums Überleben der Partei (und im weiteren Sinne der Demokratie), widmet sich dazu noch die <em>ZDFzeit</em>-Dokumentation <em>Machtbeben: CDU im Abstiegskampf</em> ebenfalls von Steffen Haug und Denise Jacob sowie Nico Schmolke.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/97450c4c-406f-4b65-a7cc-dfb8d3f510f3">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/97450c4c-406f-4b65-a7cc-dfb8d3f510f3</a><p>Ganz konkret wird die Frage nach der Notwendigkeit einer CDU auch im Vorfeld der Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern von Amthor und Co. gestellt. Die Wähler*innen haben sie am 20. September recht deutlich beantwortet. Dass Amthors Wahlkreis als Bundestagsabgeordneter in dem Bundesland liegt, gepaart mit seinem neuen Posten und dem Landes-Ergebnis von 4,9 Prozent entbehrt nicht einer gewissen garstigen Ironie.</p><p>Ob oder im Grunde eher wie sehr die CDU bereits am Abgrund oder ja, <a href="https://open.spotify.com/episode/6sR0M711abFlWkuiQaUvFr?si=ac3d045ac64d4b57">gegebenenfalls bald tot</a>, der Kanzler am Ende und die (liberal-konservative) Mitte perdu seien, sind Fragen, die zuletzt in zahlreichen Leitartikeln und Reportagen, Podcasts – nicht nur von hart links wie arg rechts – und von politischen Beobachter*innen gestellt wurden und werden. Dass die CSU davon bisher eher kaum betroffen ist, ja, der Söder Markus gar wieder auf dem Kanzler-Möglichkeits-Tableau steht, ist so erstaunlich wie die beste sarkastische Punchline, die kaum wer brauchen sollte.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/4ff05871-b00a-40d5-a993-49cbb473b320">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/4ff05871-b00a-40d5-a993-49cbb473b320</a><p>Untermauert wird das von der Kritik an den Reförmchen mit ganz kleinen Körnchen und Zukunfts-Fickereien wie Rente und Pflege, dem Semi-Streit um die von sechzig Prozent der Bevölkerung befürworteten und sicherlich gesunden Zuckersteuer sowie dem aktuellen <em>ARD-DeutschlandTREND</em> vom 1. Oktober 2026. Laut diesem sind mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz derzeit nur 10 Prozent der Wahlberechtigten sehr zufrieden bzw. zufrieden – drei Prozentpunkte weniger als Anfang September und der bisher niedrigste Zufriedenheitswert eines Kanzlers in der Geschichte des <em>ARD-DeutschlandTREND</em>. 88 Prozent sind mit der Arbeit von Friedrich Merz weniger bzw. gar nicht zufrieden (+5). Wäre am Sonntag Bundestagswahl, läge die Union auf 20 Prozent (-1 im Vgl. zu Anfang September).</p><p>Die AfD hingegen läge unverändert bei 27 Prozent. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/9f1aac09-b9bb-439f-a8c0-9d3e2027b2d4">Dunkel</a>.</p><p>Szenen wie jene aus <em>Inside CDU</em>, in der auf einer Parteiveranstaltung nur der Kopf geschüttelt wird, wenn es heißt, die Partei(köpfe) könnten auch stolz sein und mensch glaube daran, wie nötig, wichtig und motiviert alle seien, regen zum unfreiwilligen Lachen an. Erschrecken allerdings auch. Denn gleich, wie jede*r das demokratische System schätzende Mensch, die CDU/CSU einschätzen oder womöglich nicht sonderlich schätzen mag: Dass sie im Kern eine Partei ist, die im Grunde prädestiniert wäre, den Anti-Demokrat*innen, Faschisten-Wichsern und Antisemit*innen jeder Couleur Paroli zu bieten, das wirkt, steht theoretisch außer Frage. Theoretisch.</p><h3>ZERRISSEN ZUM TAG DER DEUTSCHEN EINHEIT</h3><p>Dass sie, ähnlich einer SPD vor nicht allzu langer Zeit, zuletzt primär mit sich selbst, dem eigenen Gossip und Selbst-Dementis befasst ist, hilft in der labilen Lage (der Nation) leider nicht. Wenn ebenfalls laut <em>ARD-DeutschlandTrend</em> aktuell nur 17 Prozent der Bundesregierung zutrauen, die sozialen Sicherungssysteme zukunftssicher zu machen und 79 Prozent das anders sehen, ist die reine Parteiselbstbeschäftigung und Bevölkerungs-Bashing, wie Merz es teils gewissenhaft praktiziert, wohl kaum die adäquate Herangehensweise. Strecken hilft nicht, Federstriche sitzen schräg, um mal eine Einlassung aus der Doku aufzugreifen.</p><a href="https://steady.page/de/018e38c0-7a57-4e1c-b5b8-4c831b91d2f7/posts/6be8719b-d799-45fb-98eb-a0cc380f0d33">https://steady.page/de/018e38c0-7a57-4e1c-b5b8-4c831b91d2f7/posts/6be8719b-d799-45fb-98eb-a0cc380f0d33</a><p>Kein Blick in den Maschinenraum mehr, dafür das Abbild von Ahnungslosigkeit und dem Sich-Verheddern in eigenen Ambitionen und der rauen Realität. Dass im Gegensatz zur ersten Staffel <em>Inside CDU</em> wenig von Substanz bleibt, ist nahezu tragisch. Dafür sind wir Zeugen, wie eine Partei sich in teils unbeholfenen Wahlkämpfen konsequent selber demontiert. Hängen bleiben vor allem Niederlagen und die konsternierten Reaktionen etwa Carsten Linnemanns, Christiane Schenderleins oder Franziska Hoppermanns nach dem plötzlichen Kabinett-Und-Team-Umbau von Merz im Sommer.</p><p>Kein gutes Zeichen. Gar nicht. (Wenngleich gesagt werden darf, dass der Ausstrahlungstermin kurz nach dem Meck-Pomm-Desaster und der Berlin-Schelte am 20. September sicherlich zur bitteren Wirkung der <em>ZDF</em>-Filme beiträgt.)</p><p>🏖️</p><p>Ach ja: Der Strandkorb des Anstoßes, Verstärker der Empörungswut soll nun in eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung verbracht werden, <a href="https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2026-10/philipp-amthor-strandkorb-kanzleramt-spende-ueckermuende-cdu-gxe">wie die <em>Zeit </em>berichtet</a>. Dass Amthor und Korb in dem Fall die falschen Opfer sind und das alles, insbesondere in seiner neuen Rolle, eigentlich als Regionalstolz und Maritim-Milieu-Mitgliedschaft gelesen werden könnte, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c6d2d718-6eda-486c-8e12-8fe0a7e5bf88">tut jedoch in diesem komischen Zeiten nichts zur Sache</a>.</p><p>AS</p><p>PS: Ohne Witz: Die Frage, wohin, wenn Deutschland sich weiter so zerstört, stellt sich mir immer häufiger. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/de8b2aa1-e402-4fb1-afbc-8484fa6cf317">Zwar scheint die Zukunft beschränkt</a>, doch in des Feindes Bett vegetieren will mensch auch nicht. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=IHTWZCoPH-Q&amp;list=RDIHTWZCoPH-Q&amp;start_radio=1">Vielleicht ziehen wir ja einfach auf den Mond</a>?</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9acaebe7-c37b-4ed0-a20d-e53a39facbfc/uploads/images/3vyvz4qx4w/97631-0-1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Das Logo der INSIDE CDU-Doku // © ZDF/Henning Weskamp"/><figcaption>© ZDF/Henning Weskamp</figcaption></figure><p><strong><em>Inside CDU 2</em> ist </strong><a href="https://www.zdf.de/dokus/inside-cdu-102"><strong>seit dem 22. September 2026 auf ZDF verfügbar</strong></a><strong>, dort findet ihr auch die erste Staffel. <em>ZDFzeit Machtbeben: CDU im Abstiegskampf</em> </strong><a href="https://www.zdf.de/video/dokus/zdfzeit-106/machtbeben-cdu-im-abstiegskampf-100"><strong>findet ihr hier</strong></a><strong>.</strong></p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/37c1df5c-79bd-488b-b894-788f6901d6bd">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/37c1df5c-79bd-488b-b894-788f6901d6bd</a><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Fri, 02 Oct 2026 17:54:02 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DAS BÖSE GANZ VERRÜCKT]]></title>
      <description><![CDATA[Wir waren im Kino und auf der Couch. Vier aktuelle Empfehlungen, die alles andere als blutleer sind.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/film-serie"><mark style="background-color: rgb(234, 228, 247); color: inherit;">FILM-KRITIKEN</mark></a></p><p>Wir waren im Kino und auf der Couch. Vier aktuelle Empfehlungen, die alles andere als blutleer sind.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3963fa98-73dc-411f-b8cc-a56a9a55a3ac/uploads/images/u2wdy4uwiy/Resident_Acme_Pinocchio_Runner_Coverart.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><h3>ROT WIE TOT</h3><p>Kürzlich waren wir in Köln und neben Büchern und Kunst – unsere Reiseberichte folgen – gab es dort natürlich auch Kino. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/fdbade36-f7d9-4184-8e54-5268361b022a">Wie damals zum grohohohoßen <em>Mission Impossible</em>-Finale</a> ging es in den Cineplex Filmpalast um den Reboot oder das Revival oder Remake von <em>RESIDENT EVIL</em> unter der Regie von <em>Barbarian</em>- und <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c85b4d8d-b12a-4f73-af28-5fbcd9cd6a83"><em>Weapons</em>-Mastermind Zach Cregger</a> zu schauen. Zunächst wollte der Kollege mich nicht begleiten, fand er die bisherigen filmischen Adaptionen doch so grottig wie die Berliner Linke Wohnungskonzerne (und <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/8be4c5ee-0741-4be2-99d9-454275a254b6">in Teilen Israel/is bzw. Jüdinnen und Juden</a>).</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3963fa98-73dc-411f-b8cc-a56a9a55a3ac/uploads/images/z46vupdnok/Resident_Evil_03.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Noch ungläubig: Austin Abrams als Bryan in Zach Creggers RESIDENT EVIL // © Sony Pictures / Constantin Film / Dušan Martinček"/><figcaption>Noch ungläubig: Austin Abrams als Bryan in Zach Creggers RESIDENT EVIL // © Sony Pictures / Constantin Film / Dušan Martinček</figcaption></figure><p>Am Ende sollte der Kollege die schmissig-charmante, blutig-brutale und knallhart konsequente Nummer mit einem einnehmenden Austin Abrams in der Hauptrolle des lieben Loser-Kuriers Bryan ziemlich gut finden. Wie wohl überhaupt nahezu alle anwesenden Pressevertreter*innen.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Zur Handlung muss eigentlich nicht viel gesagt werden … Virus, Monster, Mutation, Blut, Gerenne und Geballer, einiges an Witz (hier und da fast ein Ticken zu viel), fantastische Kameraeinstellungen (DOP: Dariusz Wolski, <em>Nürnberg</em>) und Lichtspiele (siehe Plakat) wie Effekte, gut besetzte Nebenrollen und einige klasse Schockmomente bei passender Musik von Hays und Ryan Holladay.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3963fa98-73dc-411f-b8cc-a56a9a55a3ac/uploads/images/2h6f7smtsy/Resident_Evil_01.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Beschwingt: Austin Abrams in Zach Creggers RESIDENT EVIL // Photo by: Courtesy of Sony Pictures"/><figcaption>Beschwingt: Austin Abrams in Zach Creggers RESIDENT EVIL // Photo by: Courtesy of Sony Pictures</figcaption></figure><p>Ein beschwingter Sprint bei Körperregen war eines der Highlights für mich, der Running Gag zum Umgang mit Waffen und Schlössern nutzt sich hingegen etwas ab, ebenso werden emotionale Momente durch Sitcom-Komik verwässert, was die düstere Stimmung trübt bzw. allzu sehr eindämmt.</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=D4zDF6jENQs">https://www.youtube.com/watch?v=D4zDF6jENQs</a><p>Darüber hinaus aber ist <em>Resident Evil</em> ein absurd aggressives Stück Wahnsinn, das uns gern in den Herbst begleiten darf. (Und so schnell wie ein mutierter Hund den ersten Platz der deutschen Kinocharts erklommen hat.)</p><p>AS/NS</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3963fa98-73dc-411f-b8cc-a56a9a55a3ac/uploads/images/yhgru5c24h/30665.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong><em>Resident Evil</em> ist seit dem 17. September 2026 im Kino zu sehen; Laufzeit ca. 94 Minuten; FSK: 16</strong></p><hr aria-hidden="true"/><h3>MIEP MIEP MIT MITGEFÜHL</h3><p>Nicht weniger chaotisch geht es in Dave Greens <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/133862de-a534-4f54-9334-3d7195074a79">Animations</a>-<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/55e06021-d9af-4eef-8169-3de6eded34b9">Realfilm-Mash-Up</a> <em>COYOTE VS. ACME</em> (Drehbuch James Gunn, Jeremy Slater, Samy Burch) zu, der beinahe nicht das Tageslicht beziehungsweise <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/1716c378-dfc8-4d0e-aac3-58bd56c2a720">die Dunkelheit der Kinosäle</a> erlebt hätte. (<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/3ddbf307-da86-4631-91b3-fa5ee86e1f54">Damn You, <em>Warner Bros</em>.</a> und thanks an den Verleih <em>Capelight</em>!)</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3963fa98-73dc-411f-b8cc-a56a9a55a3ac/uploads/images/dxhr34z7ct/Coyote_vs_ACME_02.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Hass, Liebe, Freundschaft, ...?! Roadrunner und Wile E. Coyote in COYOTE VS. ACME // Copyright Warner Bros."/><figcaption>Hass, Liebe, Freundschaft, ...?! Roadrunner und Wile E. Coyote in COYOTE VS. ACME // Copyright Warner Bros.</figcaption></figure><p>Gut, dass <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/54c3dca2-3579-4af6-aaf7-c9b00d90bd17">der Hybrid aus Comic und Komik</a>, <em>The Good Fight</em> und <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/bafe5cdc-7801-4988-9653-64f049e076a1">Buddy Movie</a>, Moral-Parabel und Gesellschaftskritik es bis zum Publikum geschafft hat. Der Film mit Will Forte, Lana Condor und John Cena in den Hauptrollen ist <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/d3884db7-371f-499c-85ff-dfc19d366119">eines meiner Film-Highlights 2026</a>. Basierend auf dem <em>Looney Tunes</em>-Franchise rückt die Gerichts-Dramedy Wile E. Coyote in den Mittelpunkt des Geschehens.</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=H-43VeYGiPM">https://www.youtube.com/watch?v=H-43VeYGiPM</a><p>Der nur scheinbar nimmermüde dabei <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c6d2d718-6eda-486c-8e12-8fe0a7e5bf88">reichlich erschöpfte und desillusionierte</a> Wolf klagt gegen den Großkonzern ACME. Scheint es doch so, als seien die Gimmicks, die Coyote zur Jagd auf den Roadrunner nutzt, dazu gemacht, zu versagen, ja ihn gar zu verletzen und zu gefährden. Fahrlässigkeit? Böse Absicht? Oder steckt sogar eine großkapitalistische Verschwörung dahinter? Was hat es mit dem „Projekt Sisyphus“ auf sich? Ist Bugs Bunny ein <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/b811bd4b-ac70-46ff-9afb-63b19a15159e">Whistleblower</a> und Daffy Duck tatsächlich <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/291115c5-d35d-4dbf-b332-31a6282fa8a9">in der Psychiatrie</a>?</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3963fa98-73dc-411f-b8cc-a56a9a55a3ac/uploads/images/52ctntnsbk/Coyote_vs_ACME_03.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Daffy Duck, Paige Avery (Lana Condor) und Kevin Avery (Will Forte) in COYOTE VS. ACME //  Copyright Warner Bros."/><figcaption>Daffy Duck, Paige Avery (Lana Condor) und Kevin Avery (Will Forte) in COYOTE VS. ACME //  Copyright Warner Bros.</figcaption></figure><p>Diese und mehr Fragen stellt und beantwortet der fantastisch liebevolle, spannende und durchaus gut verwobene Film, dem mensch an mancher Stelle zwar die eine oder andere Budgetproblematik ansieht, der das Herz wie den Humor aber genau am rechten und gerechten Fleck hat. Unbedingt ansehen!</p><p>AS</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3963fa98-73dc-411f-b8cc-a56a9a55a3ac/uploads/images/jyov76d42g/Coyote_vs_ACME.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong><em>Coyote vs. ACME</em> ist seit dem 17. September 2026 im Kino zu sehen; Laufzeit ca. 98 Minuten; FSK: 6</strong></p><hr aria-hidden="true"/><h3>SCHÖN SCHNELL</h3><p>Eher konventionell geraten ist hingegen Scott Waughs Actionkracher <em>RUNNER </em>(Drehbuch: Miles Hubley, Tommy White) mit <em>Reacher</em>-Star Alan Ritchson und Owen Wilson als Produzenten und Hauptdarsteller. Das gemeinsame Ziel von Hank (Ritchson) und Ben (Wilson) ist ein Krankenhaus im australischen Brisbane, wo sie eine dringend benötigte Leber für eine Kind-Patientin mit der „goldenen Blutgruppe“ Rh-null abliefern sollen. Dumm nur, dass auch ein kolumbianisches Drogenkartell die seltene Leber zur Verwendung wünscht. Angeführt von Damian Zaldívar (karikaturesk: Rodrigo Santoro) wird das ungleiche Duo mit viel Gerede und Geprügel gejagt und gequält.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3963fa98-73dc-411f-b8cc-a56a9a55a3ac/uploads/images/lu5lqzygb6/RUNNER_Damian_und_Crew_fordern_das_Spender-Organ.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Damian (Rodrigo Santoro) und seine Crew fordern das kostbare Spender-Organ // © Splendid Film"/><figcaption>Damian (Rodrigo Santoro) und seine Crew fordern das kostbare Spender-Organ // © Splendid Film</figcaption></figure><p>Neben der Frage ob und wie sie es rechtzeitig ins Krankenhaus schaffen, steht zudem zu beantworten, wer dort vor Ort Kartell-Kontaktperson ist und Kate (Leila George) sowie ihrer Organ-bedürftigen Tochter Ellie (Scarlett Crabtree) gefährlich werden könnte. Ein Wettlauf mit der Zeit also … Vor allem aber einer mit den Fäusten und diversen Schusswaffen, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/a7b6e080-fcb0-4f4c-8b77-d5c7a18e535a">der herrlich hanebüchen und kurzweilig ist</a>.</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=AVb3GCImolc">https://www.youtube.com/watch?v=AVb3GCImolc</a><p>Die Bilder von Lorenzo Senatore sind so stimmungsvoll 08/15 wie der Schnitt von Matt Villa effektiv, die „Handlung“ vorhersehbar und die Musik von Charlie Nguyen Kim Buddy-Action-Dramedy-mäßig genügsam pathetisch. Hanks Background um Alkoholismus, Verlust und Trennung ist so austauschbar wie <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/910e341c-95ab-470c-950a-2c43cee400a6">ein Ereignis im letzten Drittel wahrlich unvorhergesehen</a>.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3963fa98-73dc-411f-b8cc-a56a9a55a3ac/uploads/images/maeknkasjq/RUNNER_Hank_teilt_kraeftig_aus.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Hank (Alan Ritchson) teilt kräftig aus // © Splendid Film"/><figcaption>Hank (Alan Ritchson) teilt kräftig aus // © Splendid Film</figcaption></figure><p>Dieser <em>Runner </em>erfindet das Rad nicht neu, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e36d617a-2ff4-4a9f-9d71-2315569083ae">weiß es dazu aber an passenden Stellen solide zu nutzen und überzeugt mit schlagfester Action</a>. Keine große Überraschung zwar, doch immerhin unterhaltsamer Eskapismus.</p><p>JW</p><p>PS: Nicht zu verwechseln mit <em>Amazon Primes The Runner</em> mit Gal Gadot in der Hauptrolle (Regie: Kevin Macdonald).</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3963fa98-73dc-411f-b8cc-a56a9a55a3ac/uploads/images/ojb7pmyzfx/Runner_Kinoposter.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong><em>Runner</em> ist seit dem 17. September 2026 im Kino zu sehen; Laufzeit ca. 97 Minuten; FSK: 16</strong></p><hr aria-hidden="true"/><h3>BLOODY BILOLOGY AT ITS BEST</h3><p>Fantastischer und … uhm … ungleich fanatischer und fieser geht es in <em>PINOCCHIO UNSTRUNG </em>aus dem <em>Poohniverse </em>respektive dem <em>Twisted Childhood Universe </em>(<em>TCU</em>) von Rhys Frake-Waterfield und unter anderem dem offen schwulen Schauspieler und Filmemacher/-produzenten Scott Chambers zu. Frake-Waterfield zeichnet für Regie und Buch verantwortlich, derweil Co-Produzent Chambers einen Gastauftritt als Christopher Robin (<em>Winnie-the-Pooh: Blood and Honey 2</em>) absolviert und die soliden Puppeneffekte von niemand geringem als Todd Masters von MastersFX kommen, der schon Chucky im <em>Child&#39;s Play</em> Reboot von 2019 aufregend authentisch agieren ließ.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3963fa98-73dc-411f-b8cc-a56a9a55a3ac/uploads/images/ey4irml3je/Still_2026-02-06_163750_1.1.5.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="PINOCCHIO UNSTRUNG // © Plaion Pictures"/><figcaption>PINOCCHIO UNSTRUNG // © Plaion Pictures</figcaption></figure><p>Und wo wir schon bei <em>Chucky </em>sind: Der kaum karge Wortwitz in diesem keinerlei kindgerechten Knaller kann sich hören lassen. (Die englische OV sei empfohlen.) Ebenso wie die märchenhaft-mystische bis schauerliche Musik von Andrew Scott Bell, die schon zum Stop-Motion-Opening und der Off-Stimme Richard Brakes als Opa Geppetto bestens auf das genüssliche Grauen einstimmt. Dass die Macher dabei zwar einigermaßen frei doch respektvoll mit der Vorlage <em>Die Abenteuer des Pinocchio</em> von Carlo Collodi aus den 1880er-Jahren umgehen, ist so löblich wie ansprechend.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3963fa98-73dc-411f-b8cc-a56a9a55a3ac/uploads/images/6peeqvc2v4/Still_2026-02-06_163750_1.1.6.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Geppetto (Richard Brake) und Enkel James (Cameron Bell) teilen ein Geheimnis in PINOCCHIO UNSTRUNG // © Plaion Pictures"/><figcaption>Geppetto (Richard Brake) und Enkel James (Cameron Bell) teilen ein Geheimnis in PINOCCHIO UNSTRUNG // © Plaion Pictures</figcaption></figure><p>Zu verorten irgendwo zwischen besagtem <em>Chucky </em>(durchaus mit dem einen oder anderen Charme-Vibe der TV-/Stream-Serie), <em>Pan’s Labyrinth</em>, einer verspielten <em>Akte X</em>-Folge und überzogenen Anarcho-Brutalo-Orgien wie <em>Terrifier </em>und <em>Ice Cream Man</em> punktet <em>Pinocchio Unstrung</em> mit Kurzweil und Liebe zum Thema wie den Hauptfiguren Pinocchio (Stimme Jude Evan-Lloyd) und James (Cameron Bell), dem Enkel Geppettos. Dass mit Horror-Urgestein Robert Englund Jiminy Grille und eine sinistre Wood Mother von Emma Tate (Hazels Stimme u. a. im aktuellen <em>Shaun das Schaf: Spuk im Kürbisfeld</em>) dem wahrhaft Fiesen Stimmen geben, sorgt für perfektes Schaudern.</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=gfeYQ1BdlSg">https://www.youtube.com/watch?v=gfeYQ1BdlSg</a><p>Für die vergleichsweise kurze Laufzeit von achtzig Minuten wird dabei noch eine warmherzige Außenseitergeschichte erzählt, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/2b645d20-d1a7-43fe-936e-2b9a1d0dcaed">die nicht zuletzt auch queere Zuschauer*innen ansprechen dürfte</a> (daher auch der Vergleich zur <em>Chucky</em>-Serie), wenn es auch nicht dezidiert queer zugeht. Doch dass wir uns immer wieder auch unter jenen finden, die das Fantastische schätzen und dem Abseitigen das Herz öffnen, ist nun wahrlich nichts Neues.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3963fa98-73dc-411f-b8cc-a56a9a55a3ac/uploads/images/us3xrf23rl/Still_2026-02-06_163750_1.1.34.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Pretty in Blonde: Pinocchio und Jiminy Grille in PINOCCHIO UNSTRUNG // © Plaion Pictures"/><figcaption>Pretty in Blonde: Pinocchio und Jiminy Grille in PINOCCHIO UNSTRUNG // © Plaion Pictures</figcaption></figure><p>Ein wenig Wahnsinn gehört dazu und den bedienen Rhys Frake-Waterfield und Scott Chambers, der kürzlich <em>Winnie-the-Pooh: Blood and Honey 3</em> abgedreht hat, vortrefflich. Pinocchio, fasziniert von „Bilology“ und geprägt vom Wunsch ein richtiger Junge und vor allem Beschützer von James zu werden/sein, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/59bd6243-3878-4223-9abc-0704062ef8a8">steht in Sachen effizient albtraumhafter Totmacherei</a> einem Michael Myers, Freddy Krueger oder Jason Voorhees in nichts nach. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/33c6269a-0baf-4aaf-890c-893772d622b0">Dass der mieseste Feind aus der eigenen Herde kommen kann</a>, ist zu dem Zeitpunkt noch gar nicht klar, um mal bei einem im Film vermittelten <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/8cca632a-c901-4815-a7b3-f9aaf4cb189f">Tier-Doku-Bild</a> zu bleiben.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p>Bevor ich mich jedoch weiter in Lobgesängen ergehe und womöglich zu viel Preis gebe, sei zum Abschluss nur noch gesagt, dass <em>Pinocchio Unstrung</em> <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e36d617a-2ff4-4a9f-9d71-2315569083ae">mit <em>Primate </em>zu meinen Horror-Highlights in diesem Jahr zählt</a>. Gönnt’s euch und genießt die Lange-Nasen-Pointe!</p><p>AS</p><p>PS: An dieser Stelle möchten wir euch übrigens sowohl auf Winshluss’ Graphic Novel <em>Pinocchio </em><a href="https://www.avant-verlag.de/comics/pinocchio/#cc-m-product-9120724120">aus dem <em>avant-verlag</em></a> sowie auf das von Carll Cneut illustrierte Kinderbuch <em>Pinocchio </em>von Imme Dros nach Carlo Collodi aus <a href="https://www.bohem.ch/katalog/pinocchio/">dem wunderbaren <em>Bohem Verlag</em></a> aufmerksam machen. Beiden Titeln werden wir uns noch ausführlicher widmen.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/71b85098-b6c6-435c-a1ba-82ab12beae40">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/71b85098-b6c6-435c-a1ba-82ab12beae40</a><p>PPS: Apropos Jason Voorhees: Am 15. Oktober startet zeitgleich mit den USA auch in Deutschland (<em>HBO Max</em>) die Serie <em>Crystal Lake</em>, ein Prequel zu <em>Freitag der 13.</em>, mit Linda Cardellini als Pamela Voorhees und Callum Vinson als jungem Jason. Wir werden berichten. Aber sowas von!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3963fa98-73dc-411f-b8cc-a56a9a55a3ac/uploads/images/aywqodhw2b/PP_Pinocchio-BD_3D.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong><em>Pinocchio Unstrung</em> ist seit dem 27. August 2026 als VoD, auf DVD und Blu-ray sowie als 4K-UHD+Blu-ray verfügbar; Laufzeit ca. 82 Minuten; FSK: 18</strong></p><hr aria-hidden="true"/><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt unterstützen mögt - sendet dafür gern eine Mail an info_at_<a href="http://thelittlequeerreview.de/">thelittlequeerreview.de</a>.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/4ff05871-b00a-40d5-a993-49cbb473b320">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/4ff05871-b00a-40d5-a993-49cbb473b320</a><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/3963fa98-73dc-411f-b8cc-a56a9a55a3ac/teaser_image/1790757988?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Wed, 30 Sep 2026 14:12:42 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SIEBEN MAL ANDERS]]></title>
      <description><![CDATA[Ein Thriller siebenmal besser als viele andere: Colin Hadlers SEVEN WAYS TO TELL A LIE beeindruckt durch schaurig-empathische Vielfalt.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/belletristik-literatur"><mark style="background-color: rgb(230, 243, 251); color: inherit">BUCH-KRITIK</mark></a></p><p>Fake News, Deepfakes, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/00909f8d-c05b-4fbd-a15c-6bb72faf217e">KI-generierte Inhalte</a> und Scam wie Spam: Alles Dinge, an die wir uns allmählich gewöhnen, mit denen wir uns auseinandersetzen und denen wir uns teils erwehren müssen. Ganz besonders gilt das für eine Gruppe von (ehemaligen) Freund*innen in Colin Hadlers smartem Thriller <em>SEVEN WAYS TO TELL A LIE</em>.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/61af6f1b-8de8-47fe-b1c4-6467462d94da/uploads/images/wcs6h5sllh/Planet_Hadler_Seven_Coverart.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ein Video zeigt, wie ein Schulbus in eine Schlucht stürzt und in Flammen aufgeht. An Bord Jonah und seine nach einem düsteren Ereignis zerbrochene Clique. Alle tot. Allein: <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/55e06021-d9af-4eef-8169-3de6eded34b9">Was im Film zu sehen ist, ist nie geschehen</a>. Es handelt sich um ein Deepfake. Doch kündet dieser von einigem Unheil. Denn nach und nach werden weitere Videos veröffentlicht, die in höchster Fake-Art die wahren Abgründe und dunklen Geheimnisse der eigenwilligen Teenager offenbaren.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Es geht um Drogen und Sex, Sehnsucht und Angst, Lügen und Verrat, Missbrauch und Überforderung, etc. pp. <em>Riverdale </em>meets <em>Gossip Girl</em> mit ganz besonderem, verführerisch garstigem Charme. Aufregend an dem Pageturner ist vor allem, wie der Grazer Hadler es gekonnt und jedenfalls für Leser*innen leichtfüßig schafft, die Figuren zu füllen. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/00909f8d-c05b-4fbd-a15c-6bb72faf217e">Coming-of-Age und Teenage Angst</a> mit Charme und hartem Thrill zu verknüpfen, Wendungen glaubhaft zu erzählen und am Ende eine Art <em>SAW </em>im Mini-Format zu kreieren. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/33c6269a-0baf-4aaf-890c-893772d622b0">Das geht unter die Haut</a>.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/59bd6243-3878-4223-9abc-0704062ef8a8">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/59bd6243-3878-4223-9abc-0704062ef8a8</a><p>Dass das ganze mit defätistischem Humor und <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/ab3d6f74-b46b-4813-9fdc-d8b7a5d39ad6">Queerness</a> dafür ohne Tokenismus sowie manch trüblich-üblichen Tropes auskommt, rundet den herzlich <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/cd3e9e56-f5ba-41ff-8612-d346d5353e4d">schaurigen und emotionalen Lesegenuss ab</a>. Dazu gibt es einen großen Anteil an Empathie und die Akzeptanz von (<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/de89a04b-5494-44e0-b02a-98822e513f25">queeren, sex-positiven</a>) Lebensweisen, die dem (provinziellen) Standard scheinbar entgegenstehen wird immer wieder thematisiert. Manche Menschen verstehen die Handlungen anderer zwar nicht, hegen jedoch keinen Groll, sondern begegnen ihnen eher mit Unverständnis und Fragen. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/8be4c5ee-0741-4be2-99d9-454275a254b6">Andere hingegen agieren aus Hass und Missgunst</a>.</p><blockquote><p>»Wenn man nicht selbst involviert ist, glaubt man eher dem Spektakel und nicht den Fakten. Menschen sind so gestrickt.«</p></blockquote><p>Ein fantastisch <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/96f1042a-ebc9-4d15-b3ee-6466a192d3e0">scharfer Thriller</a>, der nicht nur jüngere Leser*innen ansprechen dürfte.</p><p>AS</p><p>PS: „»Wir werden alle sterben und du hast ein Stofftier dabei.«“</p><p>PPS: Bei <em>dtv </em>ist Anfang 2026 <em>Firewatch </em>erschienen und aktuell bei <em>Planet! Six Ways to Watch You Fall</em>. Beide Titel wollen wir euch noch ausführlicher vorstellen.</p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/61af6f1b-8de8-47fe-b1c4-6467462d94da/uploads/images/5qngyi42ks/seven-ways-to-tell-a-lie-isbn-978-3-522-50845-2_4.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><em>Colin Hadler: </em><a href="https://www.thienemann.de/produkt/seven-ways-to-tell-a-lie-isbn-978-3-522-50845-2"><em>Seven Ways to Tell a Lie</em></a><em>; Februar 2025; 368 Seiten; Klappenbroschur; empfohlen ab 13 Jahren; ISBN: 978-3-522-50845-2; Planet!; 16,00 €</em></p><hr aria-hidden="true"/><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/4ff05871-b00a-40d5-a993-49cbb473b320">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/4ff05871-b00a-40d5-a993-49cbb473b320</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Mon, 28 Sep 2026 11:43:45 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[12×12: BUCHEDITION #1]]></title>
      <description><![CDATA[12 x 12 & ein dehnbarer Tipp: Bücher in der Extrem(isten)-Edition.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/sachbuch"><mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit">SACHBUCH-KRITIK</mark></a><mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit">-&amp;-</mark><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/kommentar"><mark style="background-color: rgb(242, 221, 236); color: inherit">MEINUNG</mark></a></p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e36d617a-2ff4-4a9f-9d71-2315569083ae">Nach Zwölf Filmen à zwölf Worte #1</a> plus Info gibt es nun, auch als Antwort auf die Wahl und deren Ergebnis in Sachsen-Anhalt und als Ausblick auf jene am 20. September 2026, Zwölf Bücher à zwölf Worte in der Extrem(isten)-Edition.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4ff05871-b00a-40d5-a993-49cbb473b320/uploads/images/vql7gvb27v/12x12_Sachbucher__1.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Und einen dehnbaren Tipp zum Ende.</p><hr aria-hidden="true"/><p>Nora Zabel: <strong><em>VEREINT IN ZERISSENHEIT</em></strong> – Aufgewühlt, irritiert und doch voller Hoffnung und Drive. Ein direkt treffendes Buch.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4ff05871-b00a-40d5-a993-49cbb473b320/uploads/images/tz4xyiqzr7/Droemer_Zabel_Zerrisenheit_U1_978-3-426-56344-1.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><ul><li><p>192 Seiten, <a href="https://www.droemer-knaur.de/buch/nora-zabel-vereint-in-zerrissenheit-9783426563441">erschienen bei <em>Droemer</em></a>, 21,00 €</p></li></ul><p>Michael Kraske &amp; Dirk Laabs: <strong><em>WIDERSETZT EUCH! </em></strong>– Beispielhaft &amp; voller Beispiele um wirksamen Kampf statt Krampf gegen rechts zu machen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4ff05871-b00a-40d5-a993-49cbb473b320/uploads/images/czb2rm7ih2/Kiwi_Widersetzt-euch_U1_978-3-462-01576-8.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><ul><li><p>352 Seiten, <a href="https://www.kiwi-verlag.de/buch/michael-kraske-dirk-laabs-widersetzt-euch-9783462015768">erschienen bei<em> Kiepenheuer &amp; Witsch</em></a>, 20,00 €</p></li></ul><p>Lukas Rietzschel: <strong><em>SANDITZ </em></strong>– Nicht nur Buchpreis-nominiert, sondern eh lesenswert. Umbruch &amp; Aufbruch, Resilienz &amp; Renitenz. Stark.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4ff05871-b00a-40d5-a993-49cbb473b320/uploads/images/qy6d2surgu/dtv_Rietzschel_Sanditz_9783423285162.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><ul><li><p>480 Seiten, <a href="https://www.dtv.de/buch/sanditz-28516">erschienen bei <em>dtv</em></a>, 26,00 €</p></li></ul><p>Frederik Schindler: <strong><em>HÖCKE </em></strong>– Leider ein Buch des Aufstiegs ohne Fall. Darum umso dringlicher zu lesen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4ff05871-b00a-40d5-a993-49cbb473b320/uploads/images/hk65w7adoi/Herder_Schindler_Hocke_978-3-451-07415-8_1500p.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><ul><li><p>272 Seiten, <a href="https://www.herder.de/geschichte-wissen/shop/p8/92060-hoecke-klappenbroschur/">erschienen im <em>Herder Verlag</em></a>, 22,00 €</p></li></ul><p>Hannah Lühmann: <strong><em>HEIMAT </em></strong>– The Real Tradwifes of Germany. Zu ernst &amp; bitter, um drüber zu lachen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4ff05871-b00a-40d5-a993-49cbb473b320/uploads/images/g7ajb6f3dz/hanserblau_Luhmann_Heimat_ARTK_CT0_9783446282827_0001.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><ul><li><p>176 Seiten, <a href="https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/hannah-luehmann-heimat-9783446282827-t-5654">erschienen bei <em>hanserblau</em></a>, 22,00 €</p></li></ul><p>Stefan Dietl: <strong><em>ANTISEMITIMUS UND DIE AFD</em></strong> – Die AfD behauptet gegen jeden Antisemitismus und für Israel zu stehen. Shande.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4ff05871-b00a-40d5-a993-49cbb473b320/uploads/images/l5moozx3ks/Dietl_AntisemitismusAfD_300ppi.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><ul><li><p>136 Seiten, <a href="https://www.verbrecherverlag.de/shop/antisemitismus-und-die-afd/">erschienen im <em>Verbrecher Verlag</em></a>, 16,00 €</p></li></ul><p>Barbara Manthe: <strong><em>TERROR VON RECHTS</em></strong> – Geschichte – und Zukunft? Wenn „die da oben“ es nicht raffen, wer dann?</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4ff05871-b00a-40d5-a993-49cbb473b320/uploads/images/qbqet4ebsr/Beck_Manthe_Terror-von-rechts.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><ul><li><p>383 Seiten, mit 27 Abbildungen, <a href="https://www.chbeck.de/manthe-systemfeinde/product/40247853">erschienen bei <em>C.H. Beck</em></a>, 29,90 €</p></li></ul><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Daniel Rensing: <strong><em>MAKE NAZIS AFRAID AGAIN</em></strong> – Nazis kennen keine Komik. Machen wir sie damit fertig und lachen fett.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4ff05871-b00a-40d5-a993-49cbb473b320/uploads/images/7xezd3bbgu/make-nazis-afraid-again_7.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><ul><li><p>256 Seiten, <a href="https://www.penguin.de/buecher/daniel-rensing-make-nazis-afraid-again/paperback/9783453607491">erschienen im <em>Heyne Verlag</em></a>, 18,00 €</p></li></ul><p>Johannes Hillje: <strong><em>PROPAGANDA 4.0 </em></strong>– Rechts kennt nur Brände und keine Brandmauern. Hillje erläutert das heiß schlüssig.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4ff05871-b00a-40d5-a993-49cbb473b320/uploads/images/wt2lbnri5g/Dietz_Hillje_Propaganda.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><ul><li><p>168 Seiten, <a href="https://dietz-verlag.de/isbn/9783801207267">erschienen bei <em>J.H.W. Dietz</em></a>, 18,00 €</p></li></ul><p>Justus Bender: <strong><em>DEUTSCHLAND 2033 </em></strong>– Ein Szenario, dessen Ernsthaftigkeit nicht nur geschrieben, sondern auf dem Wahlzettel steht.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4ff05871-b00a-40d5-a993-49cbb473b320/uploads/images/jlvtowxw3f/Beck_Bender_2033.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><ul><li><p>284 Seiten, <a href="https://www.chbeck.de/bender-deutschland-2033/product/40847634">erschienen bei <em>C.H. Beck</em></a>, 20,00 €</p></li></ul><p>Asal Dardan, Lena Gorelik, Dietmar Süß mit Shelly Kupferberg: <strong><em>GEGENWEHR IM JETZT </em></strong>– Gespräche und Essays zu Erinnerung und den Gefahren des Immergleichen. Nicht einsilbig.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4ff05871-b00a-40d5-a993-49cbb473b320/uploads/images/5fjbnhulo4/Fischer_Gegenwehr_U1_978-3-10-397706-6.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><ul><li><p>208 Seiten, <a href="https://www.fischerverlage.de/buch/asal-dardan-lena-gorelik-gegenwehr-im-jetzt-9783103977066">erschienen bei <em>S. Fischer</em></a>, 22,00 €</p></li></ul><p>Anne Rabe: <strong><em>DAS M-WORT </em></strong>– Vom Unwort zum Umsetz-Wort: Make Moral modern again. Kurzweilig, intensiv, brennend.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4ff05871-b00a-40d5-a993-49cbb473b320/uploads/images/bhwydlabk4/Klett-Cotta_Raabe_M-Wort_978-3-608-96693-0.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><ul><li><p>224 Seiten, <a href="https://www.klett-cotta.de/produkt/anne-rabe-das-m-wort-9783608966930-t-9132">erschienen bei <em>Klett-Cotta</em></a>, 20,00 €</p></li></ul><p>QR</p><p><strong><em>Tipp ohne Trip: TIERE MACHEN YOGA</em></strong> – Mit dem Braunbär nach rechts entspannt schwitzig gegen rechts. Lustig und ersprießlich.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4ff05871-b00a-40d5-a993-49cbb473b320/uploads/images/zen66the7z/Yoga-Tiere_9783755820338_CMYK-300.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><ul><li><p>144 Seiten &amp; Abbildungen, <a href="https://www.dumont-buchverlag.de/buch/tiere-machen-yoga-9783755820338-t-7881">erschienen im <em>DuMont Verlag</em></a>, 14,00 €</p></li></ul><p>PS: Zu diversen der hier genannten Titel wird es noch ausführliche Rezensionen geben. Also: Augen offenhalten.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Tue, 15 Sep 2026 09:49:15 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[AULD ACQUAINTANCE]]></title>
      <description><![CDATA[Alte Freundschaft rostet nicht – oder so ähnlich. Annette Dittert nimmt uns mit nach „Dear Britain“ und zeigt uns ein geschundenes und dennoch stolzes Land.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/sachbuch"><mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit;">SACHBUCH-KRITIK</mark></a></p><p>Das Brexit-Referendum 2016 war eine Zäsur der europäischen und britischen Politik: Als erster und bislang einziger Staat hat Großbritannien die Europäische Union verlassen. Bereits damals war für viele absehbar, dass das nicht nur umstritten, sondern sogar ein Fehler sein würde. Zumindest sind Stimmen aus anderen EU-Ländern, die einen Austritt aus dem Staatenverbund fordern, heute deutlich leiser geworden oder fast verstummt. Zu abschreckend der Absturz, den Großbritannien seither erlebte und erlebt. (Fernseh-/Streamingtipp an dieser Stelle: <a href="https://www.zdf.de/video/interviews/zdf-sommerinterviews-102/berlin-direkt---sommerinterview-vom-23-august-2026-100">Das <em>ZDF</em>-Sommerinterview von Herrn Wulf, äh Herrn Schmiese mit der AfD-Chefin Alice Weidel vom 23. August</a>.)</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3d430243-3950-4581-8b5c-1ea810687cca/uploads/images/zmuaodcigs/Dumont_Dittert_Dear_Britain_Coverart.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Zwei Jahre zuvor gab es bereits ein anderes, viel beachtetes Referendum auf der Insel: Schottland stimmte im September 2014 über seine Loslösung von Großbritannien ab. Was viele nicht wissen: Auch EU-Bürger durften bei diesem ersten Referendum mitstimmen, sofern sie einen Wohnsitz im nördlichen Landesteil hatten.</p><p>Der Zufall wollte es, dass ich just an dem Abend, an dem die Registrierung zur Abstimmung endete, in Edinburgh landete, meinen Mietwagen abholte und des Nachts in meine neue Heimat fuhr. Noch vor Mitternacht warf ich an jenem Abend meinen Antrag auf Wahlteilnahme ein und stimmte bei einem Referendum mit, das über eine Zukunft entscheiden würde, in der ich nicht einmal mehr in dem betreffenden Land leben würde. Denn bereits da war klar: In einem Jahr, nach meinem Studium, würde ich Schottland wieder verlassen.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Manche mögen sich denken: Warum erzählt er diese Story in einer Buchrezension? Ich finde, dass sie exemplarisch dafür steht, welch kuriose Situationen selbst in uns kulturell nahen Ländern wie Großbritannien oder Schottland als Teil des Vereinigten Königreichs entstehen können. Solche Geschichten erzählt die frühere <em>ARD</em>-Auslandskorrespondentin Annette Dittert, die mittlerweile als freischaffende Publizistin tätig ist.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/80eacff1-d633-4df0-8528-7be0901d3cff">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/80eacff1-d633-4df0-8528-7be0901d3cff</a><p>Ihr Buch mit dem Titel <em>Dear Britain - Auf der Suche nach der Seele Großbritanniens</em> ist im Mai bei <em>Dumont </em>erschienen und stand in diesem Sommer viele Wochen <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/59bd6243-3878-4223-9abc-0704062ef8a8">ganz oben auf den deutschen Bestsellerlisten</a>. Zehn Jahre nach dem Brexit-Referendum wirft sie in elf Kapiteln ganz unterschiedliche Schlaglichter auf das Leben in Großbritannien, ein Land, das gespalten und polarisiert ist, zwischen Tradition und Moderne changiert und nicht zuletzt in einem massiven Haushaltsdefizit feststeckt.</p><p>Zehn Jahre nach dem Brexit-Referendum wirft sie in elf Kapiteln ganz unterschiedliche Schlaglichter auf das Leben in Großbritannien, ein Land, das gespalten und polarisiert ist, zwischen Tradition und Moderne changiert und nicht zuletzt in einem massiven Haushaltsdefizit feststecktinne bodenständiger. Der englische Garten als persönliches Kleinod, dem sich selbst die Bootsbewohnerin Dittert am Uferstreifen ihrer „Emilia“ widmet, beispielsweise. Oder die Mudlarker, die nach Devotionalien tauchen, die im „Shit“ einer Kloake namens Themse teils seit Jahrhunderten auf ihre Entdeckung warten. Der Besuch im Pub, das ungewollte Stoßen auf Mauern, physische wie gesellschaftliche, all dies sind Entdeckungen, die Dittert in ihrer Wahlheimat mit uns unternimmt.</p><p>Die Vielfalt der Themen, die sie in diesem Buch behandelt, ist beeindruckend. Noch vor ein paar Jahren wurde darüber diskutiert, ob der <em>ARD Weltspiegel</em> eingestellt werden solle – der Aufschrei war groß (zurecht!). Die Lektüre von Dear Britain fühlt sich an wie eine ganze Sonderfolge oder sogar Staffel des Weltspiegels in Schriftform, der zum Bingewatching oder vielmehr -reading einlädt. Mit journalistischer Akribie und einem geschulten Auge nimmt Annette Dittert ihre Leserinnen und Leser mit und berichtet aus einem Land, das auf der Suche nach sich selbst zu sein scheint.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/37c1df5c-79bd-488b-b894-788f6901d6bd">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/37c1df5c-79bd-488b-b894-788f6901d6bd</a><p>Das ist unglaublich lesenswert, selbst wenn es zahlreiche Leerstellen lässt. London und Geschichten aus der und um die Hauptstadt wirken überrepräsentiert, während es nach Wales und Schottland im Wesentlichen nur in jeweils einem Kapitel geht – nach Nordirland gar nicht. <a href="https://open.spotify.com/episode/1z6c0qrhKVBMRRH2D8q5Wx?si=6e20b6c9924c4ac0">Dittert ordnet das in dem ebenso hörenswerten Podcast <em>Politik mit Anne Will</em> zwar ein wenig ein</a>, aber dennoch stellen sich nach der überaus lehrreichen Lektüre zahlreiche weitere Fragen. Auch eigentlich erwartbare Themen wie Fußball, Britpop oder das noch heute unterirdische Essen werden höchstens tangiert, was dem Buch aber guttut.</p><p>Denn genau das macht eine gelungene Sammlung von Reportagen doch aus: Sie weckt Neugier, die Freude an der Interaktion und Begegnung. Von solchen kann Annette Dittert in Dear Britain in großer Zahl berichten und gerade zehn Jahre nach dem Brexit braucht es diese Gelegenheit wohl. Ihr Buch macht Lust auf mehr Begegnung und zeigt uns gleichzeitig, welche Wunden das Vereinigte Königreich derzeit nicht zur Ruhe kommen lassen. Der Hype um dieses Buch ist also absolut berechtigt.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/05d38696-03b9-4f2c-b68f-e70ca3b86386">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/05d38696-03b9-4f2c-b68f-e70ca3b86386</a><p>Abschließend sei für die Politik-Nerds hier noch gesagt: Ich habe mich lange mit der Frage beschäftigt, ob es legitim sei, in meiner Situation beim schottischen Unabhängigkeitsreferendum mitzustimmen. Nach langem Abwägen entschied ich mich dafür, denn mir wurde dieses Recht von gewählten Volksvertreter:innen zugesprochen. Wer wäre ich gewesen, dieses mir demokratisch zuerkannte Recht nicht wahrzunehmen (ein Gruß an die potenziellen Nichtwähler:innen der kommenden Wochen)? Annette Dittert setzt sich mit solchen Fragen zwar nicht unmittelbar auseinander, aber für mich stehen sie und dieses Spannungsfeld exemplarisch für vieles, was sie in den Kapiteln zu den teils antiquierten Institutionen der Parlamentarischen Monarchie erläutert.</p><p>HMS</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3d430243-3950-4581-8b5c-1ea810687cca/uploads/images/dbtphplaoj/Dumont_Dittert_Dear_Britain_9783755800699_CMYK-300_SPIEGEL.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Eine Leseprobe findet ihr <a href="https://www.book2look.de/book/9783755800699&amp;refererpath=www.dumont-buchverlag.de">hier</a>.</p><p><em>Annette Dittert: </em><a href="https://www.dumont-buchverlag.de/buch/annette-dittert-dear-britain-9783755800699-t-7748"><em>Dear Britain - Auf der Suche nach der Seele Großbritanniens</em></a><em>; 256 Seiten; gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen; ISBN: 978-3-7558-0069-9; DuMont Verlag; 24,00 €</em></p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Sat, 29 Aug 2026 06:29:20 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[12×12: Filmedition #1]]></title>
      <description><![CDATA[Zwölf Filme à zwölf Worte plus Info. Let’s fetz! ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/film-serie"><mark style="background-color: rgb(234, 228, 247); color: inherit">FILM-KRITIKEN</mark></a></p><p>Zwölf Filme à zwölf Worte plus Info. Let’s fetz!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e36d617a-2ff4-4a9f-9d71-2315569083ae/uploads/images/c7kshftrnb/12x12_Filme__1.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr aria-hidden="true"/><p><strong><em>THE LAST HOUSE</em></strong> – Irgendwo zwischen Stephen King, Krieg der Welten und Klimakampf. Leider lieblos lang.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e36d617a-2ff4-4a9f-9d71-2315569083ae/uploads/images/ute24rxn6i/9b1b0136d2f43051141cef1917de27d9.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Wagner Moura in THE LAST HOUSE // © Netflix"/><figcaption>Wagner Moura in THE LAST HOUSE // © Netflix</figcaption></figure><ul><li><p><strong>seit dem 7. August 2026 </strong><a href="https://www.netflix.com/de/title/81914143"><strong>auf <em>Netflix </em>verfügba</strong></a><strong>r.</strong></p></li></ul><p><strong><em>A QUIET PLACE: DAY ONE</em></strong> – Lupita Nyong’o, Joseph Quinn, Alex Wolff, Djimon Hounsou und <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7b77c1fa-8a65-406e-9a7b-d3f33a83781f">eine Katze</a>. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c95aa507-c9f4-40ce-99e8-bf10603d8860">Kreisch</a>!</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e36d617a-2ff4-4a9f-9d71-2315569083ae/uploads/images/7kvor2bs3s/a7ea539ff2b43b3d45dca653248518f7.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Joseph Quinn, Katze, Lupita Nyong&#39;o in A QUIET PLACE: DAY ONE // © Paramount Pictures Germany"/><figcaption>Joseph Quinn, Katze, Lupita Nyong&#39;o in A QUIET PLACE: DAY ONE // © Paramount Pictures Germany</figcaption></figure><ul><li><p><strong>seit Frühjahr 2024 fürs Home Entertainment verfügbar.</strong></p></li></ul><p><strong><em>FACKHAM HALL</em></strong> – aka „Fuck&#39;em all.“ Großer Spaß, bestens besetzt. Fawlty Abbey x Downton Towers.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e36d617a-2ff4-4a9f-9d71-2315569083ae/uploads/images/uxa2yz25zq/FACKHAM_HALL_UNIT-217.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Standhaft: Eric (Ben Radcliffe) und Poppy (Emma Laird) in FACKHAM HALL // © LEONINE, 2026"/><figcaption>Beständig: Eric (Ben Radcliffe) und Poppy (Emma Laird) in FACKHAM HALL // © LEONINE, 2026</figcaption></figure><ul><li><p><strong>seit dem 29. Mai 2026 fürs Home Entertainment verfügbar.</strong></p></li></ul><p><strong><em>NORMAL</em> </strong>– „Life is a lot easier, when you care a little less.“ Word.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e36d617a-2ff4-4a9f-9d71-2315569083ae/uploads/images/vzeyfrgnwf/Normal-D13-045.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Was los? Ulysses (Bob Odenkirk), der Interims-Sheriff der Kleinstadt Normal // © Leonine"/><figcaption>Was los? Ulysses (Bob Odenkirk), der Interims-Sheriff der Kleinstadt Normal // © Leonine</figcaption></figure><ul><li><p><strong>seit dem 31. Juli 2026 fürs Home Entertainment verfügbar.</strong></p></li></ul><p><strong><em>SCARY MOVIE 6</em></strong> – Es tut so weh, dass es lustig ist. Beste Pointe der 20er.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e36d617a-2ff4-4a9f-9d71-2315569083ae/uploads/images/ozrce3tycq/SM6-05697RC3.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Spiel mir das Lied von der Blödelei in SCARY MOVIE 6 // © 2026 Paramount Pictures. All Rights Reserved."/><figcaption>Spiel mir das Lied von der Blödelei in SCARY MOVIE 6 // © 2026 Paramount Pictures. All Rights Reserved.</figcaption></figure><ul><li><p><strong>seit dem 4. Juni 2026 im Kino zu sehen; ab 25. September im Home Entertainment (es folgt eine ausführlichere Review).</strong></p></li></ul><p><strong><em>APEX </em></strong>– Theron gegen Egerton in unerbittlicher Natur. Eine herrlich effektive Zitterpartie mit Wumms.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e36d617a-2ff4-4a9f-9d71-2315569083ae/uploads/images/wyx4sckjlu/d8baea5db609f219b7d06fd6582d9269.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Es läuft: Taron Egerton und Charlize Theron in APEX // © Netflix"/><figcaption>Es läuft: Taron Egerton und Charlize Theron in APEX // © Netflix</figcaption></figure><ul><li><p><strong>seit dem 24. April 2026 </strong><a href="https://www.netflix.com/de/title/81763251"><strong>auf <em>Netflix </em>verfügbar</strong></a><strong>.</strong></p></li></ul><p><strong><em>THE INVITE</em></strong> – <em>Gott des Gemetzels</em> paart sich mit <em>Der Vierer</em>. Remake eines spanischen Films.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e36d617a-2ff4-4a9f-9d71-2315569083ae/uploads/images/5yvugqloqu/The_Invite_Still_2_c-Tobis-Film.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Angela (Olivia Wilde) hat Pina (Penélope Cruz) eingeladen, heißt ja THE INVITE // © Tobis Film"/><figcaption>Angela (Olivia Wilde) hat Pina (Penélope Cruz) eingeladen, heißt ja THE INVITE // © Tobis Film</figcaption></figure><ul><li><p><strong>seit dem 30. Juli 2026 im Kino zu sehen.</strong></p></li></ul><p><strong><em>AVATAR: FIRE AND ASH</em></strong> – Visuell beeindruckend, akustisch atemberaubend, außer es wird gesprochen. Subtil sexistisch, sonst sexy.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e36d617a-2ff4-4a9f-9d71-2315569083ae/uploads/images/3tulpwzfum/Avatar_3-Movie-Collection_BD_Beauty_shot_Low_res_RGB.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><ul><li><p><strong>seit Juni 2026 fürs Home Entertainment verfügbar; auch als Box-Set aller drei bisher erschienenen <em>Avatar</em>-Filme.</strong></p></li></ul><p><strong><em>SUNNY DANCER</em></strong> – In <em>Day One</em> wird Krebs besser behandelt als hier. Ein unfassbares Ärgernis!</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e36d617a-2ff4-4a9f-9d71-2315569083ae/uploads/images/hbslgiptkc/8e49a67aea97f819-1600-1600-f-80.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Bella Ramsey &amp; Daniel Quinn-Toye // Photo by Colin J Smith - © SUNNY DANCER Distribution Limited"/><figcaption>Bella Ramsey &amp; Daniel Quinn-Toye // Photo by Colin J Smith - © SUNNY DANCER Distribution Limited</figcaption></figure><ul><li><p><strong>seit dem 13. August 2026 im Kino zu sehen.</strong></p></li></ul><p><strong><em>SHELTER</em></strong><em> </em>– Jason Statham versteckt und verteidigt sich und andere. Hanebüchen, lustig, eher blutleer.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e36d617a-2ff4-4a9f-9d71-2315569083ae/uploads/images/yandpyvfef/12_Shelter_1122328_%28c%29_Tobis_Film.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Advent, Advent, ... Statham in Shelter // © Tobis Film"/><figcaption>Advent, Advent, ... Statham in SHELTER // © Tobis Film</figcaption></figure><ul><li><p><strong>seit Juni fürs Home Entertainment verfügbar.</strong></p></li></ul><p><strong><em>MUTINY</em></strong><em> </em>– Jason Statham taucht auf und rächt andere. Hanebüchen, sehr ernst, sehr blutig.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e36d617a-2ff4-4a9f-9d71-2315569083ae/uploads/images/yfre2jac5r/MUTINY_Unit_241021_00259RC2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Jason Statham und Annabelle Wallis in MUTINY // © Leonine"/><figcaption>Jason Statham und Annabelle Wallis in MUTINY // © Leonine</figcaption></figure><ul><li><p><strong>seit dem 27. August 2026 im Kino zu sehen.</strong></p></li></ul><p><strong><em>PRIMATE</em></strong> – Großartig garstig, blendend brutal in vielerlei Hinsicht. Bester Film aus diesen zwölf.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e36d617a-2ff4-4a9f-9d71-2315569083ae/uploads/images/zzais25ce4/KS_046_PK_PRIMATE_01208RC.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Lucy (Johnny Sequoyah) und Ben (kein CGI, sondern Kostüm) in PRIMATE // © 2026 Paramount Pictures. All Rights Reserved."/><figcaption>Lucy (Johnny Sequoyah) und Ben (kein CGI, sondern Kostüm) in PRIMATE // © 2026 Paramount Pictures. All Rights Reserved.</figcaption></figure><ul><li><p><strong>seit März via Paramount LEONINE fürs Home Entertainment verfügbar.</strong></p></li></ul><p>QR</p><p>PS: <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb"><em>Whistle </em>- <em>Der Teufel trägt Prada 2</em> - <em>Der Wunderweltenbaum</em></a> gibt’s jetzt auch fürs Heim. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/b2c0517f-6545-4fe5-95fd-4a54ed86f7b5">Und den zweiten Schlämmer ebenso</a>. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/d36a557a-b9da-453f-84b8-92947e2d13b1">Schlimmer geht nämlich immer</a> …</p><hr aria-hidden="true"/><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt unterstützen mögt - sendet dafür gern eine Mail an info_at_<a href="http://thelittlequeerreview.de/">thelittlequeerreview.de</a>.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 09:17:11 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DOCH NICHT FRAU BUNDESPRÄSIDENT?!]]></title>
      <description><![CDATA[Sie bräuchten einen Juristen als Staatsoberhaupt, heißt es. Warum nicht eine Juristin? Ein Vorschlag, der einen Vorschlag aus dem vergangenen Jahr aufgreift …]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/kommentar"><mark style="background-color: rgb(242, 221, 236); color: inherit">MEINUNG / KOLUMNE</mark></a></p><p>In der letzten <em>Tatort</em>-Saison verabschiedete sich Mechthild Großmann in der Münsteraner-Folge <em>Die Erfindung des Rades</em> von ihrer Rolle der Staatsanwältin Wilhelmine Klemm. Sie erinnerte sich zurück, dass sie früher als „Frau Staatsanwalt“ angesprochen wurde. Mittlerweile wird fatalerweise, wir sind im Schenkelklopf-Bürger-Das-Wird-Man(n)-Noch-Sagen-Dürfen-Milieu, gegendert und manch ermittelnde Figur tut sich damit schwer.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/37c1df5c-79bd-488b-b894-788f6901d6bd/uploads/images/qng7zkvkat/LQR-Cover-kommentar.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Scheinbar tut mensch sich hierzulande ebenso schwer damit, eine reale weibliche Figur zu ermitteln, die das protokollarisch höchste Amt bekleidet. Jenes der Bundespräsidentin. Schon häufiger wurden Frauen gehandelt. Mal schien eine Wahl gar nicht sooo unwahrscheinlich, mal war klar, dass es sich um ein oppositionelles Manöver für die Manege handelte. Wie das bei Wahlen eben so ist.</p><p>Zuletzt wurde über längere Zeit die wohlgelittene bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner als Favoritin gehandelt. Ein gewisser Ex-Foodfluencer namens Markus Söder (CSU) unterstütze sie, die CDU schien bereit zu nicken, ebenso konnte sich der (Noch-)Koalitionspartner SPD mit der wundersamerweise gar über Bayern hinaus bekannten und beliebten (!) Aigner, einer gelernten Radio- und Fernsehtechnikerin und bestens vernetzten Langzeit-Politikerin, anfreunden. So weit, so erfrischend.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/1b413baa-c44f-4e9a-8e02-0f88992ba1f2">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/1b413baa-c44f-4e9a-8e02-0f88992ba1f2</a><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/b8ea5b34-d68b-41eb-acfa-2d3d9a848fc8">Nun fürchten sich viele/wir uns</a>/nicht alle davor, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c6d2d718-6eda-486c-8e12-8fe0a7e5bf88">dass die AfD tatsächlich und vollkommen unerwartet und plötzlich nach und nach Parlamente, Landtage, Staatskanzleien, Bundesrat, etc. pp. erobert</a>. So brauche man als höchstes Verfassungsorgan doch womöglich einen Juristen, heißt es jetzt, <a href="https://table.media/berlin/news/nachfolge-von-bundespraesident-frank-walter-steinmeier-in-der-cdu-wird-udo-di-fabio-genannt">wie Michael Bröcker im <em>Berlin.Table</em> schreibt</a>: „Bei Merz gebe es den Informationen zufolge auch die Überlegung, in hochgradig polarisierten Zeiten und angesichts der (auch verfassungsrechtlichen) Auseinandersetzung mit der AfD einen versierten Juristen in das höchste Staatsamt zu bringen.“</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Dem Vernehmen nach sei <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/8ce6ec61-20df-4d9c-b947-2a13157ab8fe">der recht konservative, 72-jährige Udo di Fabio inzwischen als Kandidat im Gespräch</a>. Merz schätzt den ehemaligen Verfassungsrichter und Seniorprofessor für Öffentliches Recht. Man kennt sich seit geraumer Zeit, arbeitete hier und da im gleichen Geiste, hielt mal eine Laudatio für den anderen, ließ ein Gutachten erstellen, usw. usf. Das politische Leben eben.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/55e06021-d9af-4eef-8169-3de6eded34b9">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/55e06021-d9af-4eef-8169-3de6eded34b9</a><p>Doch warum muss der Jurist ein Mann sein? Und gleich wieder einer aus dem Dunstkreis des Merz? Weil es beim Wolfram Weimer schon so gut klappte? Mit einem freundlich gesinnten Menschen zu arbeiten ist schön, ist wünschenswert. Doch muss es der, ich überspitze hier, empfundene Skat-Kegel-Tegernsee-Herren-Club sein? Frau Jurist-Bundespräsident ginge doch ebenso.</p><p>Ein Gedanke, der einem Freund und mir kam, <a href="https://open.spotify.com/episode/1GltIKL8d0wYQaEIVm16V1?si=e404fac908cf4bda">als wir morgens unabhängig voneinander <em>Table Today</em> hörten</a>, war die versierte Juristin Frauke Brosius-Gersdorf. Vor ziemlich genau einem Jahr war sie als Verfassungsrichterin im Spiel und wurde, ich verkürze, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/54c3dca2-3579-4af6-aaf7-c9b00d90bd17">auf teils unnachgiebig bräsige</a>, teils <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/d3884db7-371f-499c-85ff-dfc19d366119">schlicht räudige Art und Weise</a> gepaart mit einer Menge Opportunismus und Feigheit desavouiert.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/f2573a28-a810-4e36-9431-22d8a4d44523">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/f2573a28-a810-4e36-9431-22d8a4d44523</a><p>Wäre sie nicht eine perfekte Wahl? Frauke Brosius-Gersdorf ist einer breiten Öffentlichkeit bekannt, hat soeben bei <em>Droemer</em> ein mindestens interessantes Buch veröffentlicht, <a href="https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/frauke-brosius-gersdorf-ein-jahr-nach-der-gescheiterten-richterwahl-es-ging-wohl-auch-darum-einen-keil-in-die-regierung-zu-treiben-a-7bbe19e6-bebe-43a2-8e8c-170f63e00303">dem <em>Spiegel </em>ein sehr lesenswertes Interview gegeben</a>, funktioniert in Talkshows (<a href="https://www.zdf.de/video/talk/markus-lanz-114/markus-lanz-vom-15-juli-2025-100">zweimal Lanz</a> mit <a href="https://www.zdf.de/play/talk/markus-lanz-114/markus-lanz-vom-25-august-2026-100">gewisser Brillanz</a>), und, für alle die bis eben auf dem Schlauch lagen, sie ist eine Frau. Sollen die Grünen sie doch vorschlagen … Oder die SPD sie ins Gespräch bringen … Hm, Frau Schwesig?! Herr Schweizer?</p><p>Die Unionsfraktion könnte dies zudem nutzen, um sich politisch, gesellschaftlich und nicht zuletzt gar moralisch zu einem Teil von <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/71b85098-b6c6-435c-a1ba-82ab12beae40">der unmöglichen und unchristlichen Schande und (wohl nicht empfundenen) Scham</a> des letzten Spätsommers reinzuwaschen. Die recht(s) konservativen Teile mögen es ihnen vergeben. Sie haben ja nun den Spahn verjagt.</p><p>AS</p><p>PS: Ein weiterer Vorschlag, wenn auch keine Juristin, wäre Annette Dittert. Immerhin mögen die Deutschen sie so sehr, dass sie ihr mit einem Buch mit dem Titel <em>Dear Britain</em> längere Zeit Platz eins der <em>Spiegel</em>-Bestseller-Liste überlassen haben. Da guckte sicherlich selbst Peter Hahne komisch.</p><hr aria-hidden="true"/><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt unterstützen mögt - sendet dafür gern eine Mail an info_at_<a href="http://thelittlequeerreview.de/">thelittlequeerreview.de</a>.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/cd3e9e56-f5ba-41ff-8612-d346d5353e4d">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/cd3e9e56-f5ba-41ff-8612-d346d5353e4d</a><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[KOMMENTAR]]></category>
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      <pubDate>Thu, 27 Aug 2026 17:41:27 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BEKANNTE BUNTE HUNDE]]></title>
      <description><![CDATA[Zum Tag des Hundes gibt es bei uns natürlich den ganz großen Auf- und Auslauf mit viel Kunstfertigkeit, Wissen und was es schafft, Liebe und: Tennisbällen!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/sachbuch"><mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit">SACHBUCH-KRITIK</mark></a></p><p>Am heutigen Tag des Hundes in <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/d240b7e2-a7f0-4420-b4bf-3590669bed18">den Vereinigten Staaten</a> (National Dog Day), den manche allerdings auch als Internationalen Tag des Hundes (International Dog Day) betrachten wollen, wollen wir natürlich hündisch gute Bücher betrachten. Derer haben wir <a href="https://www.kuriose-feiertage.de/tag-des-hundes-usa/">zum 2004 von Tierschützerin und Celebrity Pet and Lifestyle Expert Colleen Paige ins Leben gerufenem Tag </a>drei sehr unterschiedliche ausgewählt.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7d5172cb-e522-4cb9-b78d-940d8a83c942/uploads/images/irkvyexvo6/Hunde_Zitat.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Am Ende des Beitrags gibt es noch Schönes zum erweiterten Lesegenuss, Verschenken oder sicherem Transport von jedem Hundebuch und anderen Dingen…</p><p>🐶📚</p><hr aria-hidden="true"/><h3>AUF DEN HUND GEKOMMEN</h3><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/sachbuch"><mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit">SACH</mark></a><mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit">-</mark><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/kinderbuch"><mark style="background-color: rgb(222, 244, 220); color: inherit">KINDERBUCH-KRITIK</mark></a></p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e0908417-8763-44b6-bbb8-e6f2f33568ce">Wie der Hund zu uns kam</a> untersucht, erläutert und illustriert Lena Zeise in ihrer gleichnamigen Geschichte von Hunden und Menschen. In neun schön anzusehenden Kapiteln von „Über Wölfe und Hunde“, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/23dfe7ba-d364-45ef-9d31-5babafd568ef">das auch den vermeintlich großen, bösen Wolf thematisiert</a>, über „Hund im Mittelalter“ und „Hunde des Nordens“ geht es gar auch um „Laika im Weltall“, „Berühmte Hunde und ihre Menschen“ und natürlich „Hunde heute“. Da passt der Untertitel zu Filmhunden „Lassie kommt nach Hause“ zur neuen Digital-Tierversicherungswerbung mit Hunde-Komiker-Und-Uns-Nervendem-Hunde-Trainer-Testimonial Martin Rütter.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7d5172cb-e522-4cb9-b78d-940d8a83c942/uploads/images/sobryhnzh3/wie-der-hund-zu-uns-kam-gebundene-ausgabe-lena-zeise_%282%29.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Aus dem Buch WIE DER HUND ZU UNS KAM // © 2026 Gerstenberg Verlag, Hildesheim © Text, Illustrationen und Gestaltung: Lena Zeise, Münster"/><figcaption>Aus dem Buch WIE DER HUND ZU UNS KAM // © 2026 Gerstenberg Verlag, Hildesheim © Text, Illustrationen und Gestaltung: Lena Zeise, Münster</figcaption></figure><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/9d4452f2-8aac-4481-8984-9e84aaf4d8fd">Kindgerechte Bilder und Texte</a> (der gerade im <em>Gerstenberg Verlag</em> erschienene Titel ist ab acht Jahren empfohlen, eignet sich aber auch bestens für Altersschichten darüber) vermitteln u. a. die Bedeutung von Hunden in Alt-Ägypten und für Griechen und Römer. Die Schlittenhunde (nicht nur Nomes) werden thematisiert und die Wichtigkeit von Sanitätshunden, Meldehunden Bombenspürhunden <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7bf56ec8-287c-4a82-a1b1-382aad547a8a">in Kriegszeiten und Kriegsgebieten</a> wird genauso betont wie jene von Polizeihunden. Die Frage, wann die Liebe des Menschen zum Hund zur Qual wird, fehlt ebenso wenig wie die Themen (fehlgeleitete) Erziehung und Bewegungsfreude oder Pflichtbewusstsein.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7d5172cb-e522-4cb9-b78d-940d8a83c942/uploads/images/s4ra5kpdtd/wie-der-hund-zu-uns-kam-gebundene-ausgabe-lena-zeise_%281%29.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Aus dem Buch WIE DER HUND ZU UNS KAM // © 2026 Gerstenberg Verlag, Hildesheim © Text, Illustrationen und Gestaltung: Lena Zeise, Münster"/><figcaption>Aus dem Buch WIE DER HUND ZU UNS KAM // © 2026 Gerstenberg Verlag, Hildesheim © Text, Illustrationen und Gestaltung: Lena Zeise, Münster</figcaption></figure><p>Skizzenartige Bleistiftillustrationen erzählen Anekdoten wie jene zum Hund von Baskerville, Barry, dem Rettungshund, die erwähnte (fortschrittlich traurige) zu Laika oder vom treuen Hachikō, die es nach Meinung eines queer reviewers nicht gebraucht hätte. Da sitzt die Trauer, dies einstmals bei Instagram entdeckt zu haben und darüber betrübt gewesen zu sein, noch zu tief.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7d5172cb-e522-4cb9-b78d-940d8a83c942/uploads/images/vl4z6pqhgg/wie-der-hund-zu-uns-kam-gebundene-ausgabe-lena-zeise.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Aus dem Buch WIE DER HUND ZU UNS KAM // © 2026 Gerstenberg Verlag, Hildesheim © Text, Illustrationen und Gestaltung: Lena Zeise, Münster"/><figcaption>Aus dem Buch WIE DER HUND ZU UNS KAM // © 2026 Gerstenberg Verlag, Hildesheim © Text, Illustrationen und Gestaltung: Lena Zeise, Münster</figcaption></figure><p>Bei dieser weiten und ästhetischen Betrachtung betont Lena Zeise am Ende doch, dass es sich mitnichten um einen vollständigen Überblick über alle Jahrhunderte hinweg handle. Was wir nur bestätigen können – und sicherlich Rahmen des Buches und Aufnahmefähigkeit der Hauptzielgruppe gesprengt hätte. Doch gern folgen wir den von ihr ausgewählten Pfotenspuren und tapsen sie sicherlich nicht nur ein Mal. Wau-Momente natürlich inklusive!</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p>Ein schönes, sehr nahbares und lehrreiches Buch. Wie erwähnt nicht nur für junge, menschliche Zweibeiner.</p><p>AS/NS</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7d5172cb-e522-4cb9-b78d-940d8a83c942/uploads/images/hbwlce3mxu/Gerstenberg_Zeise_Hund_9783836963794_hr.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><em>Lena Zeise: </em><a href="https://www.gerstenberg-verlag.de/Kinderbuch/Neuheiten/Wie-der-Hund-zu-uns-kam.html"><em>Wie der Hund zu uns kam. Eine Geschichte von Hunden und Menschen</em></a><em>; Juni 2026; 72 Seiten, durchgehend farbig illustriert; Hardcover, Format: 30,0 × 21,5 cm; ISBN: 978-3-8369-6379-4; Gerstenberg Verlag; 24,00 €</em></p><hr aria-hidden="true"/><h3>KENNEN SIE DIESE BUNTEN HUNDE?</h3><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/sachbuch"><mark style="background-color: rgb(222, 244, 220); color: inherit">BILDBAND-KRITIK</mark></a></p><p>Nein? Na, dann wird es Zeit, Little Jane, kultig wie Iris Apfel, und den rauchenden Single-Denker Little Louis mit Foucault-Vibes, Fabio, einfach fabelhaft, Norma, immer bereit für den Park, die Popcorn-liebende Maggie oder Stevil Knievel kennenzulernen!</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7d5172cb-e522-4cb9-b78d-940d8a83c942/uploads/images/ymioeyxysu/Little_Louis_flat.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Little Louis aus: »Hunde in Öl« von Alison Friend / DuMont Buchverlag. Copyright © 2026. Alison Friend."/><figcaption>Little Louis aus: »Hunde in Öl« von Alison Friend / DuMont Buchverlag. Copyright © 2026. Alison Friend.</figcaption></figure><p>Im Zitat oben haben wir euch schon eine namenlose Fellnase vorgestellt, für die es ganz schön fordernd ist, ein Hund zu sein. Die von ihr wiedergegebene Entspannungstherapie sieht auf einem der Öl-Porträts von Alison Friend schließlich so aus:</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7d5172cb-e522-4cb9-b78d-940d8a83c942/uploads/images/4yozc6xatu/me_time.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Fellnasen-Prinzessin aus: »Hunde in Öl« von Alison Friend / DuMont Buchverlag. Copyright © 2026. Alison Friend."/><figcaption>Fellnasen-Prinzessin aus: »Hunde in Öl« von Alison Friend / DuMont Buchverlag. Copyright © 2026. Alison Friend.</figcaption></figure><p>Nun, das macht doch einen recht wohltuenden Eindruck! Was mensch vom gesamten Buch mit über einhundert Hundeporträts der englischen Künstlerin und Illustratorin (<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/kinderbuch">auch bekannt für ihre Kinderbücher</a>) mit viel Gebell behaupten darf.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Ob Hundeliebhaber*in oder Kunst-Aficionada, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7eff1054-ad2d-4f96-bad2-6336a1bfdf9c">begeistert vom smarten Witz oder hintergründiger Ästhetik</a>: Diese soeben bei <em>DuMont </em>erschienenen <em>Hunde in Öl </em>sind <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/d5bdfb68-5bc8-4289-ae1d-5db828a73446">ein wahrer Genuss, ein großes Fest, ein ästhetischer Dauersprint</a> angelehnt an Dürer und Vermeer, da Vinci und Rembrandt. Nur eben liebevoller und von mehr Substanz. #Micdrop.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7d5172cb-e522-4cb9-b78d-940d8a83c942/uploads/images/gpdpqsjtlz/Little_sue.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Rockerin Little Sue aus: »Hunde in Öl« von Alison Friend / DuMont Buchverlag. Copyright © 2026. Alison Friend."/><figcaption>Rockerin Little Sue aus: »Hunde in Öl« von Alison Friend / DuMont Buchverlag. Copyright © 2026. Alison Friend.</figcaption></figure><p>Das Besondere an den Bildern, die sich viel um Tennisbälle und <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb">Mode, Genuss und dabei doch vergeistigten Eskapismus sowie Selbstbehauptung und Selbstbewusstsein und ein gesundes Unschuldsvermögen drehen</a>, ist, dass die Tiere keine Angst haben. Das stellt auch Galerist und Kurator Ken Hashimoto Hariman heraus: „[I]hre Augen werden nicht trüb, […] Sie winseln und jaulen nicht. Sie sitzen nicht an der Tür und warten nervös darauf, dass wir heimkommen.“</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7d5172cb-e522-4cb9-b78d-940d8a83c942/uploads/images/fjryuofm6c/I_dont_know_anything_about_any_donut.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="aus: »Hunde in Öl« von Alison Friend / DuMont Buchverlag. Copyright © 2026. Alison Friend."/><figcaption>Von einem Donut weiß ich nix &gt;&gt;Und mehr sage ich dazu nicht.&lt;&lt; Das kennen wir von Kolleg*innen; aus: »Hunde in Öl« von Alison Friend / DuMont Buchverlag. Copyright © 2026. Alison Friend.</figcaption></figure><p>Bedeutet: Bei Alison Friend sind sie autark oder funktionieren als Einheit mit diesem Menschen, der sie in den Park begleiten wird, derweil sie mit Tweedmütze zur vereinbarten Zeit zugegen sind. So sind die teils mit Fakten angereicherten Bilder also liebevoll, heiter und ein wenig utopisch. Was uns begeistert!</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7d5172cb-e522-4cb9-b78d-940d8a83c942/uploads/images/vvx7qljh3l/Macarons_for_josephine.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Macarons für Josephine aus: »Hunde in Öl« von Alison Friend / DuMont Buchverlag. Copyright © 2026. Alison Friend."/><figcaption>Macarons und Champagner und Co. für Josephine aus: »Hunde in Öl« von Alison Friend / DuMont Buchverlag. Copyright © 2026. Alison Friend.</figcaption></figure><p>Josephine mit ihren Macarons, die sie in ihrem Herrenhaus genießt und lediglich die Gesellschaft von anderen Hunden aus guter Zucht und mit Doppelnamen schätzt. Der Pizzalover, der es ein wenig übertreibt und für mindestens fünfzig Prozent unserer Redaktion steht und futtert. Pawtagonia.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7d5172cb-e522-4cb9-b78d-940d8a83c942/uploads/images/eovxhvg6uw/Douglas_made_a_portrait_of_his_best_friend_paul_fetch.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Border Collie Douglas hat seinen besten Freund Charlie porträtiert,- aus: »Hunde in Öl« von Alison Friend / DuMont Buchverlag. Copyright © 2026. Alison Friend."/><figcaption>Border Collie Douglas hat seinen besten Freund Charlie porträtiert,- aus: »Hunde in Öl« von Alison Friend / DuMont Buchverlag. Copyright © 2026. Alison Friend.</figcaption></figure><p>Die Künstlerin als Hund im Selbstporträt mit Donuts. Choose Biscuits. Ivy, die ihren Fisch um Punkt fünf braucht … sonst gäbe es Ärger. Gefundene Freunde! King Charles. Alan, in seinem neuen, dezent kinky Geschirr. Und Chips aus dem Gebüsch in frischer Tüte. Taco-Tester und Burger-Fan. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/2b645d20-d1a7-43fe-936e-2b9a1d0dcaed">Der angequeerte Country-Dog</a> Patrick. (Rest in Peace Ally and Icon Dolly Parton! 🩷)</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7d5172cb-e522-4cb9-b78d-940d8a83c942/uploads/images/ciulc5iyvb/Bett.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Tag im Bett: Immer mit Keksen und einem Buch (hier: »Hunde in Öl« von Alison Friend / DuMont Buchverlag. Copyright © 2026. Alison Friend &amp; einem Lillifee-Einhorn-Punk-Kissen) // Foto: © the little queer review</figcaption></figure><p>Das ist schlicht fantastisch und echt mal große Kunst. (Auf die Friend nicht nur dank ihrer Liebe zu Hunden kam, sondern auch durch die Corona-Pandemie, die sie dazu brachte, sich wieder der Öl-Malerei zuzuwenden.)</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7d5172cb-e522-4cb9-b78d-940d8a83c942/uploads/images/7cvwng3bar/pizza__lover.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Pizzalover: Extra Pizza - extra Waulami, dazu u. a. Würstchen, ein Kasten Bier - Corona, Sechs Tennisbälle und Co.! - aus: »Hunde in Öl« von Alison Friend / DuMont Buchverlag. Copyright © 2026. Alison Friend."/><figcaption>Pizzalover: Extra Pizza - extra Waulami, dazu u. a. Würstchen, ein Kasten Bier - Corona, Sechs Tennisbälle und Co.! - aus: »Hunde in Öl« von Alison Friend / DuMont Buchverlag. Copyright © 2026. Alison Friend.</figcaption></figure><p>Alles macht Lust auf mehr – Bilder und Essen. Oder anders: Ein Stück ist schick … zwei sind besser. Also bitte einmal nachlegen!</p><p>AS/NS</p><p>PS: Der Kölner <em>DuMont Verlag</em> hat es neben Hunden (und <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7b77c1fa-8a65-406e-9a7b-d3f33a83781f">Katzen</a> und <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb">Schafen</a>) wohl auch <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/1b413baa-c44f-4e9a-8e02-0f88992ba1f2">arg mit Gurkerln 🥒</a> Und ist mit Karosh Taha und ihrem herausfordernden, eindrücklichen Roman <em>Gulistan </em>für den Deutschen Buchpreis 2026 nominiert. Dazu gibt es natürlich auch in Kürze noch etwas von uns.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7d5172cb-e522-4cb9-b78d-940d8a83c942/uploads/images/gnim6zi5ir/Cover_3D_Friend_Hunde_in_Ol.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><em>Alison Friend: </em><a href="https://www.dumont-buchverlag.de/buch/alison-friend-hunde-in-oel-9783755820314-t-7862"><em>Hunde in Öl. Die Hundeporträts von Alison Friend</em></a><em>; August 2026; 208 Seiten, 120 farbige Abbildungen; Gebunden mit Schutzumschlag, farbigem Vorsatzpapier und Lesebändchen; Format: 19,0 × 23,5 cm; Dumont Verlag; 26,00 €</em></p><hr aria-hidden="true"/><h3>DER BESSERE FREUND DES MENSCHEN</h3><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/sachbuch"><mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit">SACHBUCH-KRITIK</mark></a></p><p>Gerade erschienen ist im <em>Piper Verlag</em> die Taschenbuchausgabe von Kurt Kotrschals mit Fotos und breitem Anhang versehenen <em>Warum Hunde und zu besseren Menschen machen</em>. Der Name ist Programm: Der emeritierte Verhaltensforscher (Universität Wien und Nachfolger von Konrad Lorenz am gleichnamigen Forschungsinstitut) schaut wissenschaftlich fundiert und dabei gut lesbar in sechs Kapiteln darauf, warum der Mensch gern mit Tieren und vor allem Hunden lebt, wie sich das bestenfalls positiv auf beider Arten Gesundheit auswirken kann und wie wichtig Hunde <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/00909f8d-c05b-4fbd-a15c-6bb72faf217e">in Zeiten zunehmender Digitalisierung</a> sind/sein werden.</p><p>Ebenso blickt er auf wechselseitige Konflikte, wie Menschen mit Hunden oft an Ansehen im Freundeskreis gewinnen (und diese schlimmstenfalls als reine Accessoires bzw. Statussymbole verstehen) und die Jahrtausende verbindende Geschichte. So gesehen ist sein teils sehr berührendes und lebensnahes wie lebensbejahendes Buch die Alltagserweiterung für Erwachsene zum oben besprochenen Sach(kinder)buch von Lena Zeise. Standardwerk mit Wert bei bestem Preis-Leistungs-Verhältnis.</p><p>AS</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7d5172cb-e522-4cb9-b78d-940d8a83c942/uploads/images/zayiy44ov2/warum-hunde-uns-zu-besseren-menschen-machen-isbn-978-3-492-32268-3.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><em>Kurt Kotrschal: </em><a href="https://www.piper.de/buecher/warum-hunde-uns-zu-besseren-menschen-machen-isbn-978-3-492-32268-3"><em>Warum Hunde uns zu besseren Menschen machen</em></a><em>; Mai 2026; 192 Seiten; Broschur; ISBN: 978-3-492-32268-3; Piper Verlag; 14,00 €</em></p><hr aria-hidden="true"/><h3>HUNDSGENIAL</h3><p>Zu guter Letzt noch eine Art Geheimtipp. Es liest sich doch viel besser, wenn wir etwas markieren und notieren, festhalten und transportieren können. Dazu eignen sich bestens die neuen <em>Deko-Klammern </em>–<em> I love dogs</em> aus der <em>Die Spiegelburg</em>-Reihe <em>cats &amp; dogs</em>. Gestaltet wurden die weichen Klammern von etwa 5 cm Länge mit ihren vier Hunderassen von Julia Gerigk.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7d5172cb-e522-4cb9-b78d-940d8a83c942/uploads/images/qg7x4vrmcs/Coppenrath_Hundeklammern_4029753234629_1920x1920.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>WE Love Dogs // © 2026 Coppenrath Die Spiegelburg / Julia Gerigk</figcaption></figure><p>Eine Zettelkästchen findet sich ebenfalls wie auch Beutel zum sicheren Transport oder Schirme, um die wertvollen Bücher und Co. vor Nässe zu schützen. Und falls ihr eines der oben besprochenen Bücher verschenken wollt, dann raten wir euch zur aufwendig gestalteten und hochwertig ausgeführten Pop-up-Grußkarte.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7d5172cb-e522-4cb9-b78d-940d8a83c942/uploads/images/usphtq3m5p/WZ.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Dog-Book meets Dog-Office // Foto: © the little queer review</figcaption></figure><p>Wir jedenfalls sind happy und haben es quasi am Objekt getestet. (Und wenn ihr euch beim Spielen mit den Vierbeinigen mal die Hände schmutzig macht – es gibt gar eine Seife!)</p><p>Zu den wirklich schönen und liebevollen Deko-Klammern <a href="https://www.spiegelburg-shop.de/deko-klammern-i-love-dogs-cats-dogs/23462">geht es hier</a>, zur <em>Pop-up-Karte </em>–<em> I love dogs</em> <a href="https://www.spiegelburg-shop.de/pop-up-grusskarte-i-love-dogs-cats-dogs/97260">hier</a> und zur <em>cats &amp; dogs</em>-Linie <a href="https://www.spiegelburg-shop.de/erwachsene/cats-dogs-geschenkideen-fuer-katzenliebhaber-hundefans">hier</a>.</p><p>[<mark style="background-color: rgb(236, 236, 236); color: inherit">Keine Werbung, keine Affiliate-Links! Wir sprechen aus Erfahrung, was die Qualität und den Pawwww!-Faktor beim Schenken angeht.</mark>]</p><hr aria-hidden="true"/><p>Achso: Der Tag des Hundes in Deutschland wird jeweils am zweiten Juniwochenende begangen. 2027 wären das also der 12. und 13. Juni. Außerdem gibt es noch den Umarme-Deinen-Hund-Tag, den Welthundetag oder den Mops-Tag. <a href="https://www.kuriose-feiertage.de/hunde-feiertage/">Schaut’s bei den Kuriosen Feiertagen vorbei</a>.<br/><br/>PS: Heute ist ebenfalls der Tag des Toilettenpapiers. Da passt es doch wie Arsch auf Eimer, dass manch ein (nicht nur in der) <em>BILD</em>-Zeitung massiv werbender Discounter Preise auf Klopapier der Eigenmarke „vorübergehend dauerhaft“ gesenkt hat.</p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7d5172cb-e522-4cb9-b78d-940d8a83c942/uploads/images/d34xnd2sz6/Hunde_Coverart.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/71b85098-b6c6-435c-a1ba-82ab12beae40">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/71b85098-b6c6-435c-a1ba-82ab12beae40</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/7d5172cb-e522-4cb9-b78d-940d8a83c942/teaser_image/1787743388?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Wed, 26 Aug 2026 11:40:52 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[NACHTKLAR]]></title>
      <description><![CDATA[Zurück aus der Sommerpause geht es für uns - und euch - direkt in die Dunkelheit mit Annika Strauss' und Sebastian Fitzeks Duo-Roman REM.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/belletristik-literatur"><mark style="background-color: rgb(230, 243, 251); color: inherit">BUCH-KRITIK</mark></a></p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/0ebfee7e-98bb-4889-8a2c-269e3ebd849c">Zurück aus der Sommerpause</a> melden wir uns mit einem dunklen Kapitel. Es ist zwar in dieser Woche noch nicht das Post-Weimar-&amp;-33-Nazi-Zeit-&amp;-Geschichte-Kann-Sich-Wiederholen-Kapitel. Doch eines, das dank zweier Co-Autor*innen so düster und bedrohlich ist, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/58476a27-be82-435c-b586-31a07e85f53c">dass es uns wohlig bis blut-gewinnend oder -gerinnend erschaudern lässt</a>.</p><figure><a href="https://www.instagram.com/p/DcdgBfuCvlC/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsi=MzRlODBiNWFlZA=="><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/59bd6243-3878-4223-9abc-0704062ef8a8/uploads/images/wwwgekakd2/TLQR-Instagram-Post_ab_1125.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><figcaption>Mit Klick zum Insta-Post...</figcaption></figure><p>Dass der Autor dieser Zeilen den <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/910e341c-95ab-470c-950a-2c43cee400a6">Horror-Thriller</a> <em>REM </em>von der schreibenden Schauspielerin Annika Strauss und dem Nischen-Autor Sebastian Fitzek primär des Nächtens bei <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7ae2e775-ffc1-46e1-929d-f0040095336e">teils schmerzvoller Schlaflosigkeit</a> genossen hat, mag die Leseerfahrung beeinträchtigt haben. Dass wenig(er) Schlaf Wahrnehmung beeinflusst, ist nicht nur den Party-People und Puff-Pleasern (vermutlich) bewusst. Sondern auch der Hauptfigur Alysee, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/de8b2aa1-e402-4fb1-afbc-8484fa6cf317">die mit vier Jahren ihren Vater verlor</a>, dessen letzte Worte „Du darfst nicht einschlafen“ waren.</p><h2>Herzlich willkommen zur ersten Psychose in Kindertagen!</h2><p>Eines Tages erfährt Alysee, die bereits ohne Mutter zu leben hatte und neben anderen Kindern gemeinsam mit ihrem besten Freund Nico bei einer Pflegefamilie am Berliner Stadtrand aufwächst, dass sie ein altes Haus oder auch Psycho-Anwesen oder auch Horror-Hotel kurz vor Polen geerbt haben soll. Ein Erbe, das sie erst zu ihrem 25. Geburtstag antreten sollte, der nun vorüber ist. Dieses klingt zwar unwahrscheinlich, kommt aber gut an, da es sowohl an der privaten Media-Uni als auch sehr typischen Berliner-WG ohne Männererlaubnis nicht so gut läuft.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/8b3ffdfb-31b2-4a10-b5f4-f9fc1d6c9d45">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/8b3ffdfb-31b2-4a10-b5f4-f9fc1d6c9d45</a><p>So macht sich die rebellische, kreative, noch mit ihrem eher frischen Nichtrauchertum kämpfende Alysee mit dem ebenfalls traumatisierten, aufgrund eines schwierigen Entrepreneur-Konzepts mit Geldgebern, Kunden und Gangstern kämpfenden Nico auf den Weg zum mysteriösen Ort. Dass das Erbe von einer zwielichtigen Anwältin, die nicht nur im übertragenen Sinne eine Halsabschneiderin scheint, vermittelt wurde, irritiert, hält die mutigen wie misslichen Besties nicht von der Reise ab.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Sie führt sie in derbe Dunkelheit, eine verwirrende Vergangenheit, grausame Gegenwart und bittere Brutalität irgendwo zwischen Stephen Kings <em>ES </em>und seinen diversen Adaptionen und den <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/1716c378-dfc8-4d0e-aac3-58bd56c2a720"><em>Backrooms </em></a>führen. Dass <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/film-serie">Film-Freundin</a> Annika Strauss und Thriller-Träumer Sebastian Fitzek ihrem <em>REM</em>-Roman <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c6d2d718-6eda-486c-8e12-8fe0a7e5bf88">mit dystopischen Fantasien</a> wie Künstlicher Biologischer Intelligenz (KBI), lebendigen Monstern und aufgezeichneten Parasiten, Zitaten aus und Titeln von Horrorfilmen spicken, um bizarre Situationen anreichern sowie aktuelle Erkenntnisse der Neuropsychologie und Traumerforschung wie Traumaforschung einfließen lassen, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/1b413baa-c44f-4e9a-8e02-0f88992ba1f2">erfreut beim kurzweiligen Lesen</a>.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/1e4269fe-53ee-45d8-9e46-aee365bff35d">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/1e4269fe-53ee-45d8-9e46-aee365bff35d</a><p>Der Spannungsbogen ist durchweg gut gespannt und sackt am Ende nicht so zusammen, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/d36a557a-b9da-453f-84b8-92947e2d13b1">wie all die Männer im <em>Odyssee</em>-Finale</a>. Zusätzlich ist das mit <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/3ddbf307-da86-4631-91b3-fa5ee86e1f54">um die dreihundert Seiten für einen Psycho-Thriller beinahe schmale</a>, mit stimmungsvollen Illustrationen von Jörn Stollmann versehene Buch in der Tat ein wahrer Page-Turner. Und im Gegensatz zu gut beschriebenen Nebenfiguren nicht im Torture-Porn-Business angesiedelt. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/cd3e9e56-f5ba-41ff-8612-d346d5353e4d">Plastisch ja, eklig auch, dabei allerdings immer kurz vor der roten Linie</a>, die die rote Hand aus dem dunklen Nebel eher seltener einhält.</p><p>Eine im besten Sinne <a href="https://www.youtube.com/watch?v=_DGQ0EpPdds">sehr amerikanische Horror-Story</a>, die zu lesen sich für alle jene lohnt, die sich gern ins Grauen fühlen, um sich vom eigenen Aua abzulenken. Vermutlich ebenso ein guter Fitzek-Einstieg, was im Jahr seines zwanzigjährigen Jubiläums, das der <em>Droemer</em>-Verlag ebenso feiert wie auch <em>Splitter </em>mit <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/0051d0a0-4e4b-4d83-805a-8ac47e936aa1">harten Graphic Novels</a> (inkl. limitierten Editionen) zu <em>Augensammler </em>und <em>Augenjäger</em>, illustriert von Frank Schmolke (unsere queer review folgt).</p><p>Eine gute Zeit also für fiktionale Albträume und genussvolle Gänsehaut. (Ihr werdet ohnehin mehr zu manch einem <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/96f1042a-ebc9-4d15-b3ee-6466a192d3e0">Thriller</a>-/<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/cdb1f57c-e2cf-4b80-bba1-f24404390e76">Krimi</a>-/<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/71b85098-b6c6-435c-a1ba-82ab12beae40">Horror</a>-Titel bei uns lesen.)</p><p>AS</p><p>PS: Im empfehlenswerten True-Crime-Podcast <em>Schwarze Akte</em> mit Anne Luckmann und Patrick Strobusch fand die Fitzek-Feier ebenso kürzlich Erwähnung. <a href="https://open.spotify.com/show/4faee9bi38uazQoTH6A1h9?si=42463a22aee64410">Hört mal rein</a>.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/d3884db7-371f-499c-85ff-dfc19d366119">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/d3884db7-371f-499c-85ff-dfc19d366119</a><p>PPS: Anfang 2027 erscheint des Duos nächster Streich. Statt ums nächtliche Sehen scheint es ums Hören zu gehen. Der Titel <em>EAR </em>deutet jedenfalls darauf hin. Mal schauen, wie viele Drei-Buchstaben-Titel die zwei noch aus der Schreibschublade zaubern!</p><p>PPPS: Ein natürlich ästhetischer Titel aus dem <em>Splitter</em> <em>Verlag</em> ist als Wissensbuch des Jahres nominiert. Mehr zu diesem und jenem in Kürze!</p><hr aria-hidden="true"/><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/59bd6243-3878-4223-9abc-0704062ef8a8/uploads/images/jq3ywzflvd/Droemer_Strauss-Fitzek_REM_U1_978-3-426-57076-0.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><em>Annika Strauss mit Sebastian Fitzek (und Illustrationen von Jörn Stollmann: </em><a href="https://www.droemer-knaur.de/buch/annika-strauss-rem-9783426570760"><em>REM</em></a><em>; März 2026; 320 Seiten; Klappenbroschur; ISBN: 978-3-426-57076-0; Droemer Verlag; 13,99 €</em></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/54c3dca2-3579-4af6-aaf7-c9b00d90bd17">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/54c3dca2-3579-4af6-aaf7-c9b00d90bd17</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/59bd6243-3878-4223-9abc-0704062ef8a8/teaser_image/1787655524?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Tue, 25 Aug 2026 10:59:55 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[IRRITIERENDE IRRFAHRTEN]]></title>
      <description><![CDATA[Doppelt irre(führend): DIE ODYSSEE als Film von Christopher Nolan und Graphic Novel im Insel Verlag. Eine Enttäuschung, eine Annäherung.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/belletristik-literatur"><mark style="background-color: rgb(230, 243, 251); color: inherit">LITERATUR-</mark></a><mark style="background-color: rgb(230, 243, 251); color: inherit">&amp;-</mark><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/film-serie"><mark style="background-color: rgb(234, 228, 247); color: inherit">FILM-KRITIK</mark></a></p><p>Zwei verschiedene Odyssee-Outings, eine große Gemeinsamkeit: Sie beide sind empfohlen ab zwölf Jahren. Sowohl der Film <em>DIE ODYSSEE</em> von Christopher Nolan, gesegnet mit einem Budget von 250 Millionen US-Dollar, als auch die Graphic Novel des <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/cd3e9e56-f5ba-41ff-8612-d346d5353e4d">Argentiniers</a> Nicolás Schuff <em>DIE ODYSSEE</em>, ihrerseits gesegnet mit Illustrationen Mariana Ruiz Johnsons, sind beide ab dem Alter zwischen Kindheit und Jugend angeraten.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d36a557a-b9da-453f-84b8-92947e2d13b1/uploads/images/nhzwrm7rth/ODYSSEE_Film-Buch.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ob der knapp dreistündige Film mit irgendwie willkürlich wirkender Starbesetzung (u. a. Matt Damon, Anne Hathaway, Tom Holland, Zendaya – mit minimaler Bildschirmzeit und für all jene, die die Irrfahrt-Story nicht kennen einfach eine Frau in weißem Look –, Charlize Theron, Lupita Nyong’o, Robert Pattinson, Jon Bernthal, Elliot Page, Samantha Morton, Mia Goth, u. v. v. v. v. v. m.) und Bildern (DOP: Hoyte van Hoytema, u. a. <em>Dunkirk</em>, an den wir in zwei Szenen denken mussten), bei denen es sich anfühlt, als hätte mensch sie bereits in anderen Filmen und Serien gesehen, junge Jugendliche so bei der Stange hält, ist fraglich.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d36a557a-b9da-453f-84b8-92947e2d13b1/uploads/images/ln3yrv5xlw/CT-38345CC_MSG.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="DIE ODYSSEE"/><figcaption>Mia Goth und Anne Hathaway in Christopher Nolans DIE ODYSSEE // © Universal Studios. All Rights Reserved.</figcaption></figure><p>Nolan, der auch für die Drehbuchadaption von Homers <em>Odyssee </em>verantwortlich zeichnet, setzt(e) zwar auf größtmögliche Authentizität, diverse Schauwerte passen also. Ebenso wurde ein enormer Aufwand betrieben, um etwa sehr laute Kameras einzudämmen (erstmals wurde ein Film komplett mit 15-Perf-70-mm-IMAX-Kameras gedreht) und dann mit Spiegeln dafür zu sorgen, dass die Schauspieler*innen einander ansehen konnten. CGI gibt es an Dreh-Schauplätzen wie Voidokilia Beach, Aït Benhaddou oder Hjörleifshöfði eher weniger zu beobachten.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d36a557a-b9da-453f-84b8-92947e2d13b1/uploads/images/x5ghn3wz2s/CT-16197CC_MSG.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Tom Holland in Christopher Nolans DIE ODYSSEE // © Universal Studios. All Rights Reserved.</figcaption></figure><p>Das alles landet irgendwo zwischen beeindruckend und nervig aufgeblasen. Dieser größtenteils leider nicht besonders gut gespielten und kitschig-pathetisch geschriebenen, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c85b4d8d-b12a-4f73-af28-5fbcd9cd6a83">dazu so dunkel</a> wie die letzten <em>Game Of Thrones</em>-Folgen gefilmten und von unaufmerksamen Schnitt (Jennifer Lame) geprägten <em>Odyssee </em>scheint eine Ego-Dringlichkeit, ein pompöser Größenwahn innezuwohnen, dass nahezu jede Faszination im blutigen Sand erstickt wird. Vor allem ist der Film frei von echtem Gefühl, von Momentum.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d36a557a-b9da-453f-84b8-92947e2d13b1/uploads/images/diyj7gu43p/CT-34089_MSG.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Robert Pattinson und seine Wangenknochen in Christopher Nolans DIE ODYSSEE // © Universal Studios. All Rights Reserved.</figcaption></figure><p>Als Odysseus beispielsweise mit seinen noch übrigen Mannen an den Sirenen vorbei rudert, die Crew mit Wachs in den Ohren, er gefesselt am Mast und als einziger den eindringlichen Gesang wahrnehmend, derweil wir nur die teils gequälte Reaktion in Matt Damons Gesichts- und Körperwindungen sehen, müssen wohl unbedingt Töne von Ludwig Göransson (<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/bafe5cdc-7801-4988-9653-64f049e076a1"><em>GROGU</em></a>!) erklingen. Wieso? Der Moment wäre viel intensiver, dürften die Zuschauer*innen ihn in Stille wahrnehmen. Aber nein, es muss der Pomp sein, die Dramatik muss unterstrichen werden. ACHTUNG! ACHTUNG! HIER PASSIERT WAS! JETZT!</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Ein Film, wie eine Nummernrevue, bei der manches zu kurz kommt. Die Gefahren der sechsköpfigen Hündin Skylla und der Tochter Poseidons, Charybdis, die als gewaltiger Ungeheuer-Strudel Schiffe zermalmt, wird mal so im Zick-Zack-Kurs abgehandelt (und soll doch beinahe eine Meuterei auslösen). Da geht es in der – welch Wunder – gleichnamigen <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/0ebfee7e-98bb-4889-8a2c-269e3ebd849c">Graphic Novel</a> schon konkreter zu. Erschienen für den zum Thema passenden <em>Insel Verlag</em> und übersetzt von Kim Laura Franzke.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d36a557a-b9da-453f-84b8-92947e2d13b1/uploads/images/gkpebdosis/die-odyssee_9783458645979_innenabbildung_%282%29.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Aus der Graphic Novel DIE ODYSSEE // © Insel Verlag Anton Kippenberg GmbH &amp; Co. KG, Berlin 2026 / © 2025, Siglo Veintiuno Editores Argentina S.A. / © 2025, del texto, Nicolás Schuff / © 2025, de las imágenes Mariana Ruiz Johnson</figcaption></figure><p>Zumal diese, im Gegensatz zum Film, ein wenig Hintergrund und Input mitgibt und eher linear verläuft. Dass Nolan sich in seiner Umsetzung Freiheiten nimmt und etwa Lotus zum Vergessen und Calypso zum „Lieben“ kombiniert, was in der eigentlichen Geschichte nicht so ist, geschenkt. Dass es ihm aber in drei Stunden Film nicht gelingen mag, den Schmerz und die Scham, die (Selbst-)Zweifel und (innere) Zerstörung, von der aller immer reden, auch fühlbar zu machen, ist schon... speziell.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d36a557a-b9da-453f-84b8-92947e2d13b1/uploads/images/c5q4naq6lz/die-odyssee_9783458645979_innenabbildung_%281%29.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Aus der Graphic Novel DIE ODYSSEE // © Insel Verlag Anton Kippenberg GmbH &amp; Co. KG, Berlin 2026 / © 2025, Siglo Veintiuno Editores Argentina S.A. / © 2025, del texto, Nicolás Schuff / © 2025, de las imágenes Mariana Ruiz Johnson</figcaption></figure><p>Selbst das schafft <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/0051d0a0-4e4b-4d83-805a-8ac47e936aa1">die ansehnliche Graphic Novel</a>, für die es weniger Zeit braucht, besser. Zwar hat auch diese Schwächen und ist an mancher Stelle unfreiwillig (?) komisch. Etwa, wenn es heißt, dass Odysseus’ Vater Laertes auf Ithaka aufs Land gezogen sei <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/8b92cd0e-8251-44fb-ab4a-942ee447bee5">und viel über die Rückkehr des Sohnes nachdenke</a>. Das liest sich lustig und bringt Bilder vors geistige Auge, die nach <em>Sketch History </em>aussehen. Dafür werden auf <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/71b85098-b6c6-435c-a1ba-82ab12beae40">dem schönen Vorsatzpapier</a> die Figuren genannt und hinten gibt’s eine Karte <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/6fe58b9e-4729-45f3-9bc1-79ba66fb51ad">mit allen Zwischenstopps von Tankstelle über Imbissbude bis Stundenhotel</a>. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/792e393f-f02c-4ae9-b9a1-5b6ca11514c6">Oder so ähnlich</a>.</p><p><a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">UNSER SOMMERLICHER MERCH</a></p><p>Auch wird die List und Täuschungskunst des (Anti-)Helden im Comic sehr viel besser skizziert, als im Film. In diesem scheint es häufiger Glück. Zumal Christopher Nolan unterschlägt, wie viel Hilfe der bärtige Schlächter aus dem Trojanischen Pferd eigentlich so von göttlicher Seite erhielt. Stichwort: Zendaya. Oder, dass er ständig Getarnt-Gezaubert oder mit Schönheit übergossen wurde (XXL-Looksmaxing). Wer nicht schon wenigstens lose Berührungspunkte mit der Geschichte hatte, dürfte sich drei Stunden lang fragen, was beim Teutates! (ach nee, falsche Richtung) da los ist.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d36a557a-b9da-453f-84b8-92947e2d13b1/uploads/images/du4w6oo5w5/CT-07772CC_MSG.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Alles kaputt in Christopher Nolans DIE ODYSSEE // © Universal Studios. All Rights Reserved.</figcaption></figure><p>Erschwerend kommt hinzu, dass der Film-Odysseus unfassbar unsympathisch ist, die Dramatik hinter seiner Motivation keinen Raum findet und der eh überschätzte Zwei-Gesichtszüge-Matt-Damon eine authentische Fehlbesetzung ist. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb">Wie auch Anne Hathaway</a>. Eigentlich haben wir nur gewartet, dass Telemachus (Holland) und Antinous (Pattinson) endlich rummachen. Bei allen Eigenheiten in Nolans Film, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/bb2d3f79-a798-4457-a3c5-9966a321c683">wäre das so abwegig nicht einmal gewesen</a>.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d36a557a-b9da-453f-84b8-92947e2d13b1/uploads/images/abopjg6yud/die-odyssee_9783458645979_innenabbildung.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Aus der Graphic Novel DIE ODYSSEE // © Insel Verlag Anton Kippenberg GmbH &amp; Co. KG, Berlin 2026 / © 2025, Siglo Veintiuno Editores Argentina S.A. / © 2025, del texto, Nicolás Schuff / © 2025, de las imágenes Mariana Ruiz Johnson</figcaption></figure><p>Erstaunlich ist, dass wir nach der Vorführung sehr viele kritische Stimmen gehört haben, diese sich nun aber in manch einer Review doch eher positiv äußern. Haben wir statt der Schweigespirale jetzt den Lob-Loop?! Wer weiß. Wir jedenfalls konnten dieser <em>ODYSSEE </em>in Filmform nicht sonderlich viel abgewinnen, so sehr wir es auch wollten. Die Graphic Novel ist eine nette Angelegenheit und dürfte in der Tat nicht nur junge Menschen an die komplexe Geschichte heranführen.</p><p>AS/HMS</p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d36a557a-b9da-453f-84b8-92947e2d13b1/uploads/images/iv4acmlegc/Digital_ODY_crt.1Sheet_crn.Horse_siz.2480x3508_cta.Release-Date_cou.DE_German.des.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong><em>DIE ODYSSEE</em> von Christopher Nolan, ab dem 16. Juli 2026 im Kino; Laufzeit ca. 173 Minuten; FSK: 12</strong></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d36a557a-b9da-453f-84b8-92947e2d13b1/uploads/images/vm3iicmdbl/die-odyssee_9783458645979_cover.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><em>Nicolás Schuff (Text), Mariana Ruiz Johnson (Illustrationen): </em><a href="https://www.suhrkamp.de/buch/nicolas-schuff-die-odyssee-graphic-novel-t-9783458645979"><em>Die Odyssee</em></a><em>; März 2026; Aus dem Spanischen von Kim Laura Franzke; 191 Seiten; Hardcover, gebunden; Format: 14,8 × 21,5 cm; ISBN: 978-3-458-64597-9; Insel Verlag; 18,00</em></p><hr aria-hidden="true"/><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/d36a557a-b9da-453f-84b8-92947e2d13b1/teaser_image/1784215838?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 15:30:39 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[FLEISCH SPRICHT NICHT]]></title>
      <description><![CDATA[Von „eisiger Intensität“ sei Agustina Bazterricas Nahrungs-Dystopie ZART IST DAS FLEISCH, meint unser Rezensent …]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/belletristik-literatur"><mark style="background-color: rgb(230, 243, 251); color: inherit">LITERATUR-KRITIK</mark></a></p><p>Am Anfang und Ende des Lebens sind wir nackt. Das letzte Hemd hat keine Tasche und so weiter. Nackt ist auch „unser“ Fleisch auf der Weidewiese oder im sprichwörtlichen wie wortwörtlichen Saustall, Kuhknast oder der Hühnerhölle. In den Schlachthöfen sowieso. Das sieht in Agustina Bazterricas <em>ZART IST DAS FLEISCH</em> nicht anders aus. Nur, dass es sich in <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/b8ea5b34-d68b-41eb-acfa-2d3d9a848fc8">der Horror-Dystopie</a> der argentinischen Autorin um sogenanntes „Spezialfleisch“ handelt.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/cd3e9e56-f5ba-41ff-8612-d346d5353e4d/uploads/images/pczd5vcneh/zart-ist-das-fleisch_9783518475485_coverart.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Aus Sicht von Marcos, der im ehemaligen Schlachthof des dementen Vaters nun für Verwaltungsaufgaben zuständig ist, wird rückblickend geschildert, wie ein Virus Tiere befiel, sie aggressiv machte und ihr Fleisch vergiftete. Infolgedessen griffen die Regierungen konsequent durch und leiteten den „Übergang“ ein. Die Menschen durften sich nur noch mit Schirmen im Freien aufhalten. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/8981dc84-05c9-44b8-8d84-81f32847f555">Nicht des Regens wegen</a>, sondern da von nicht getöteten Vögeln Gefahr ausgehen könne. Alle anderen Tiere – <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/2b645d20-d1a7-43fe-936e-2b9a1d0dcaed">ob Haus- oder Nutztiere, frei lebende Wildtiere und solche in den Zoos ohnehin</a>, wurden abgeschlachtet.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Achso, und: Von nun an war es legal Menschen zu metzen und ihr Fleisch zu verzehren, die Haut zu verarbeiten, alles zu nutzen, zu genießen. (<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/f2573a28-a810-4e36-9431-22d8a4d44523">Außer das Hirn, da es hieß, es würde Krankheiten übertragen können</a>, doch steigt die Nachfrage im Laufe der Zeit wieder.) Selbstredend war und ist es bei Androhung der Todesstrafe untersagt, von „Menschenfleisch“ zu sprechen. Drum der Terminus „Spezialfleisch“. Wer es sich leisten kann, hat eine eigene Kühlkammer im Haus und hält sich ein eigenes Stück, gleich ob Männchen oder Weibchen. Und wer es besonders gut hat, tut sich am ERG gütlich. ERG steht für „Erste Reine Generation“, dem Kobe-Rindfleisch in dieser neuen Welt.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/0051d0a0-4e4b-4d83-805a-8ac47e936aa1">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/0051d0a0-4e4b-4d83-805a-8ac47e936aa1</a><p>Marcos, der trotz seiner durchaus verhassten Arbeit im Schlachthof von Herrn Urami (ob der Name bewusste Nähe zum Begriff „Umami“ hat?) kein „Spezialfleisch“ zu sich nimmt, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/d633eae5-16d2-4378-8b37-0be3874c558f">sich also vegan ernährt</a>, schaudert es bei der Kaltblütigkeit und Kaltschnäuzigkeit seiner „Mit-Menschen“. Dass es ihnen nichts ausmacht, die gezüchteten Stücke, denen die Stimmbänder durchtrennt werden, damit sie nicht schreien, teils lebend zu zerlegen. Zudem leidet er darunter, dass seine Schwester ein Miststück (ihre Worte klängen wie Papier, auf dem nicht stünde), der Vater in der „<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/9f1aac09-b9bb-439f-a8c0-9d3e2027b2d4">dunklen Stille der Demenz</a>“ verloren und seine Frau (vorübergehend) ausgezogen ist, nachdem die beiden ihr Neugeborenes verloren haben.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/3ddbf307-da86-4631-91b3-fa5ee86e1f54">Notwendigkeit und Hass treiben ihn an, weiterzumachen, weiterzuleben</a>. Dann erhält er ein ungewolltes Geschenk: ein ERG-Weibchen. Er sperrt sie in seinen Schuppen und sieht sich nun mit diversen Problemen ethischer wie haltungstechnischer Natur konfrontiert. Zwischen Aasfressern, gierigen Metzger*innen, Großkapitalisten und Billig-Fleisch-Dealern scheint Marcos, bei allem Defätismus und aller Abgeschlagenheit, als einer der wenigen eher aufrechten mit einem noch nicht gänzlich verwesten moralischen Kompass.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7eff1054-ad2d-4f96-bad2-6336a1bfdf9c">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7eff1054-ad2d-4f96-bad2-6336a1bfdf9c</a><p>Agustina Bazterrica nutzt kalte, klare, karge Sprache, die Matthias Strobel eindringlich ins Deutsche überträgt. Es ist erlebbar, wie diese Worte „hinter dem Wahnsinn verfaulen“. Ob es um den sehr deutlich beschriebenen Schlachtprozess, die Empfindung – oder Mangel dieser – gegenüber dem „Übergang“ geht, eine Art Vergewaltigung oder auch das Fühlen von Verlust: Kühn und kahl ist das alles, greifbar grausam und gerade deswegen so emotional (belastend). Wenige warme Ausnahmen sind das freundschaftlich-vertraute Verhältnis zwischen Marcos und der Assistentin Mari oder ein einsamer Besuch im vermeintlich verlassenen Zoo.</p><p>Alles, was hier geschieht, ist alltäglich und somit leicht auf unser eigenes Leben, das eigene Selbst übertragbar. Was den giftigen Genuss von <em>Zart ist das Fleisch</em>, erschienen bei <em>Suhrkamp</em>, von so „eisiger Intensität“ sein lässt. Vieles weitere ließe sich zu dem denkwürdigen Roman, der in Struktur und Schlusspunkt glänzt, anmerken. Doch würde dies nur die fatalistische Faszination des ersten Lesens aushebeln. Das kann Sinn der Schreckens-Sache nicht sein.</p><p>Hier noch ein Schreck und der Bogen zum nackten Texteinstieg: Diese Rezension ist unser Beitrag zum heutigen Tag der Nacktheit. Den habt ihr jetzt nicht kommen sehen, oder? Bitte, gern geschehen. c</p><p>AS</p><p>PS: Apropos Hühnerhölle – merkt euch schon einmal den 6. August vor. Da startet György Pálfis <em>Lebensansichten eines Huhns</em> im Kino. Ein Film, ganz anders, als mensch denken mag. Unsere queer review gibt’s kurz vor Start.</p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/cd3e9e56-f5ba-41ff-8612-d346d5353e4d/uploads/images/nexxcxm32x/zart-ist-das-fleisch_9783518475485_cover.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Eine Leseprobe findet ihr <a href="https://res.cloudinary.com/suhrkamp/images/q_auto/v1765848444/162289/zart-ist-das-fleisch_9783518475485_leseprobe.pdf">hier</a>.</p><p><em>Agustina Bazterrica: </em><a href="https://www.suhrkamp.de/buch/agustina-bazterrica-zart-ist-das-fleisch-t-9783518475485"><em>Zart ist das Fleisch</em></a><em>; März 2026; Aus dem Spanischen von Matthias Strobel; 236 Seiten; Broschur; ISBN: 978-3-518-47548-5; Suhrkamp Taschenbuch; 12,00 €</em></p><hr aria-hidden="true"/><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. 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      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/cd3e9e56-f5ba-41ff-8612-d346d5353e4d/teaser_image/1784007709?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 09:17:34 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DAS ZWEITGEFÄHRLICHSTE BUCH DER WELT]]></title>
      <description><![CDATA[Sinistrer Sonntag mit Grimm Gräulich von Kai Lüftner und Wiebke Rauers. Aber Achtung! Ein grausig-poetisches Buch, nur für Erwachsene!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/belletristik-literatur"><mark style="background-color: rgb(230, 243, 251); color: inherit">LITERATUR-&amp;-</mark></a><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/sachbuch"><mark style="background-color: rgb(222, 244, 220); color: inherit">BILDBAND-KRITIK</mark></a></p><blockquote><p>„Und ohne viel Gewese nahm den Fuchs er, frei von Schuld und Scham, mit Messer, Dolch und Picke am Genicke und brachte ihn, nicht nur das Fell war rot, vom Leben hin zum Tod.“</p></blockquote><p>Nein, wir lesen hier keinen Auszug aus einem Sebastian Fitzek-Roman, einer Stephen King-Story oder einem Joe Hill-Werk. Stattdessen stammt der grimmige Reim aus dem neuen Werk der Kinderbuch-Ikonen Kai Lüftner und Wiebke Rauers, die unter anderem für <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/66471a28-fa8a-41f3-9917-b89e3b9fd3bf"><em>Furzipups</em></a> oder <em>Ronny, das Pony und Gerd, das Pferd</em> verantwortlich zeichnen. Versehen mit einem Sticker ähnlich dem „AB 18!“, in diesem Fall „Ein Buch für Erwachsene“, zeigt schon das <em>GRIMM</em>-Cover, dass dies, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/1716c378-dfc8-4d0e-aac3-58bd56c2a720">oh Schauder, kein Witz ist</a>.</p><figure><a href="https://www.instagram.com/p/DasHZFMimYf/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA=="><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/71b85098-b6c6-435c-a1ba-82ab12beae40/uploads/images/rwgdcxmdfq/Coppenrath_Luftner-Rauers_Grimm_Instagram.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Das Buchcover von Grimm auf einem Hintergrundbild, das einen dunklen Wald zeigt. Klick auf das Bild führt zum Instagram-Post."/></a><figcaption>Klick für Instagram.</figcaption></figure><p>In einem Statement, erläutert Lüftner, <a href="https://www.buchboxberlin.de/event-calendar/berliner-bilderbuchfest-2026">der kürzlich auf dem Berliner Bilderbuchfest 2026</a> las, signierte und … siegte, dass er mit dem Buch über den Prädatoren Wolf, seine Irritation über viele Menschen zum Ausdruck bringen wolle. Dass Tiere als Metapher oder Stand-In für den Menschen als Monster funktionieren, wissen wir nicht erst seit George Orwells <em>Farm der Tiere</em> oder Richard Adams&#39; <em>Unten am Fluss/Watership Down</em>.</p><blockquote><p>„Und als sein Tagewerk vollbracht, kam schon die Nacht, in der Grimms Träume ihn umfassten, bis dann – ein neuer Tag...“</p></blockquote><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/71b85098-b6c6-435c-a1ba-82ab12beae40/uploads/images/ybr3fmvdnz/mar_img_9783649651437_11.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Der Wolf im Wolfspelz // © Kai Lüftner / Wiebke Rauers / 2026 Coppenrath Verlag GmbH &amp; Co. KG"/><figcaption>Der Wolf im Wolfspelz // © Kai Lüftner / Wiebke Rauers / 2026 Coppenrath Verlag GmbH &amp; Co. KG</figcaption></figure><p>Dieses Tagewerk besteht für Grimm Gräulich (jaja, Grimms Märchen und so, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e0908417-8763-44b6-bbb8-e6f2f33568ce">böser Wolf</a>, ohne Peter, das waren eh nicht die grantigen Grimms) darin, das jeweils nach ihm „zweitgefährlichste Raubtier hier“ zu meucheln. In einer Mischung aus <em>Dexter </em>und <em>Hannibal </em>sowie diverser Edgar Allen Poe-Charaktere und <em>Criminal Minds</em>-Figuren und einem Tröpfchen Nosferatu, räumt er dabei sein Habitat irgendwie auf, stört sogleich die natürliche Ordnung, entwickelt Allmachtsfantasien und <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/0051d0a0-4e4b-4d83-805a-8ac47e936aa1">wird einem sich sicherer werdenden, entwickelnden Serienkiller gleich, unvorsichtiger</a>:</p><blockquote><p>„Es brauchte nicht mehr Erklärung dafür, jedoch die Spuren seiner Tat führten bis vor seine Tür.“</p></blockquote><p>Eine Mischung aus Leichtsinn und Rücksichtslosigkeit, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/910e341c-95ab-470c-950a-2c43cee400a6">auch geboren aus Paranoia und Wahn</a> wie <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/58476a27-be82-435c-b586-31a07e85f53c">vermeintlicher Machtfülle und – immer wieder – Hybris</a> – lässt ihn wahlloser und unvorsichtiger morden und so mehr und mehr selber zur Zielscheibe werden. Wer nun neben genannten Figuren an <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/d240b7e2-a7f0-4420-b4bf-3590669bed18">echte und ernstzunehmende Witz-Figuren denken mag</a>, sei nicht gescholten. Es passt gar zu des Autoren Einlassung, dass, „was wir heute nicht nur im Alltag oder in der großen Politik erleben, zeigt, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/33c6269a-0baf-4aaf-890c-893772d622b0">dass viele Menschen immer noch meinen, uns gehört die Welt</a>.“</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/71b85098-b6c6-435c-a1ba-82ab12beae40/uploads/images/7kewszgkot/mar_img_9783649651437_12.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="SCHUHU // © Kai Lüftner / Wiebke Rauers / 2026 Coppenrath Verlag GmbH &amp; Co. KG"/><figcaption>SCHUHU // © Kai Lüftner / Wiebke Rauers / 2026 Coppenrath Verlag GmbH &amp; Co. KG</figcaption></figure><p>Sie nähmen sich zu wichtig. Somit ist, möchte mensch meinen, auch jeder aufstöhnende U-Bahn-Drängler ein wenig <em>Grimm</em>. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/f2573a28-a810-4e36-9431-22d8a4d44523">Widersprechen würde ich da nicht</a>.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Wiebke Rauers, ließ sich bei ihren stimmungsvoll-grausigen Zeichnungen „vom rauen Geist des Grunge und der Bildwelt von Filmen wie <em>Sieben</em> und <em>Fight Club</em> leiten“, etwas das mir, der quasi gleich alt ist, einleuchtet und auffällt. Ein Hauch <em>V/H/S</em>-Franchise-Charme und früher<em> American Horror Story</em>-Style dürfte auch dazugekommen sein. Jedenfalls fühl’ ich’s, in diesem Buch, das statt <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/de8b2aa1-e402-4fb1-afbc-8484fa6cf317">dem Sterben üben</a> das Morden üben praktiziert und dabei so gar nicht achtsam ist.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/71b85098-b6c6-435c-a1ba-82ab12beae40/uploads/images/tjgmrmxjz3/mar_img_9783649651437_14.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Poch! Poch! // © Kai Lüftner / Wiebke Rauers / 2026 Coppenrath Verlag GmbH &amp; Co. KG"/><figcaption>Poch! Poch! // © Kai Lüftner / Wiebke Rauers / 2026 Coppenrath Verlag GmbH &amp; Co. KG</figcaption></figure><p>Wie überhaupt ein Buch, das wie vom <em>Coppenrath Verlag</em> versprochen, nachhallt. <em>Grimm </em>ist in der Tat (hahahaha) ein literarisches, dunkles Bilderbuch. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/85eb6dca-eb26-4aba-b3c0-35f871f4e12d">Ein Comic Noir voll düsterer Poesie</a>, das am Ende ganz beim Menschen, dem Homo sapiens, dem arroganten Affen, ist – wofür wir wirklich keine Erklärung brauchen.</p><p>AS</p><p>PS: Ja, es gibt ein Buch, das das „gefährlichste der Welt“ im Titel trägt. Wir würden dies ja grundsätzlich der Bibel zuschreiben, doch, nein, um dies mystische Gewaltbuch handelt es sich nicht. Außerdem gibt es noch ein Buch von Ben Canton, das meint: <em>Dieses Buch ist gefährlich!</em></p><p>PPS: „Krah! Krah! Krah!“ Ein Insider, der zum Buch passt und den wir eines Tages, vielleicht, auflösen werden.</p><p>PPPS: <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/4mVVwACqOdmyKSyKOpY2BG?si=Sqpy24JGR7uABf4N6_rAQg">Beim Schreiben gehört</a>. <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/5LNvIlxv9ZccZaSmcd9zXa?si=645883e73bec4e86">Und dies</a>.</p><p>PPPPS: Wir dachten uns, nachdem wir ja lange immer den <strong>Sachbuch-Sonntag</strong> zelebriert haben, könnten wir diesen ja im Wechsel mit dem <strong>Sinistren-Sonntag</strong> wieder einführen. Hmmm …</p><hr aria-hidden="true"/><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. 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Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/71b85098-b6c6-435c-a1ba-82ab12beae40/uploads/images/df5yw32c5v/mar_img_9783649651437.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Kai Lüftner, Wiebke Rauser: <a href="https://www.spiegelburg-shop.de/grimm-ein-buch-fuer-erwachsene/65143">Grimm</a>; Juni 2026; 56 Seiten, durchgehend vierfarbig illustriert; Hardcover; Format: 30,3 × 22,2 cm; ISBN: 978-3-649-65143-7; Coppenrath Verlag; empfohlen ab 16 Jahren; 18,00 €</p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/55e06021-d9af-4eef-8169-3de6eded34b9">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/55e06021-d9af-4eef-8169-3de6eded34b9</a><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Sun, 12 Jul 2026 10:06:56 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[„VERDÄCHTIGE SAMMLUNG“]]></title>
      <description><![CDATA[Zum Üben zu müde, zum Sterben zu jung. Hat mit dem Titel nicht wirklich etwas zu tun, aber setzt die Stimmung...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/belletristik-literatur"><mark style="background-color: rgb(230, 243, 251); color: inherit">LITERATUR-KRITIK</mark></a></p><p>Kürzlich sprach ich mit einer Bekannten oder Werdenden-Freundin über das Ende, den Tod, etc. Sie sagte zu mir, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/4f56443e-e836-4491-b77c-ed9ec624fabd">dass sie mit dem Tod als Ereignis gut klarkäme</a>, dieser etwas sei, das zu verkraften wäre. Weniger gut hingegen käme sie mit dem Prozess des Sterbens klar, hielte sich da lieber raus. Was verständlich ist, wie ich finde. Ganz gleich, ob es um das Sterben einer Person aus dem engen Umfeld, der Familie oder entfernter Bekanntschaft geht. Wer atmet schon gern die schleppend stechende Luft des zähen Endes?</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/de8b2aa1-e402-4fb1-afbc-8484fa6cf317/uploads/images/kjzq72ppdh/Sterben-uben_Coverart.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Doch stellte sich mir die Frage, ob dies nicht auch etwas mit unserem Umgang mit der Problematik des und Angst vor dem Sterben zu tun haben könnte. Das Ende ist zunächst einmal für viele abstrakt, da wir lernen, dass es nichts Alltägliches sei. Wer einmal in den Wochenendausgaben der Zeitungen die Nachrufe und Todesanzeigen liest, weiß, dass dem nicht so ist. Um uns herum wird gestorben und nicht immer geschieht es so plötzlich – und fiktiv – wie im <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/9a7811d6-d680-4f31-9ab6-8b30fbb1e810"><em>Tatort</em></a><em> </em>oder bei den <em>Gangs of London</em>. Das ist der Widerspruch: In Buch und Film ist Sterben Standard. Im eigenen Umfeld eine Kuriosität.</p><p>Gespräche über den Tod, oder eher „das Sterben“, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/910e341c-95ab-470c-950a-2c43cee400a6">fallen uns also zumeist schwer</a> (<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c6d2d718-6eda-486c-8e12-8fe0a7e5bf88">wie überhaupt über... „Probleme“</a>). Da könnte mensch sich doch denken: Sterben üben, das wäre was. Dies genau macht Katharina Feist-Merhaut, im gleichnamigen Buch – <em>STERBEN ÜBEN</em> – an dem sie sieben Jahre gearbeitet hat. Darin begleitet, beobachtet und befragt sie ihre Großmutter, auf dem Weg zur Stille.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/18b9c840-57d0-4e11-95e6-d242867b2466">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/18b9c840-57d0-4e11-95e6-d242867b2466</a><p>Sie hat Gespräche mit ihr aufgezeichnet, transkribiert, auch interpretiert und in gut greifbare Form gebracht. Der Schmäh, der die Großmutter immer wieder und weiter am Leben hält, ist arg fühlbar. An mancher Stelle der Lektüre dachte ich mir, hätte die Enkelin das gleiche Gefühl für Lebens- und Lebensendrealität, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/a9732302-ad85-4583-88e2-db8fcbd32e96">würde sich manches weniger gefühlig lesen</a>. Dann wiederum bildet ihr Empfinden einen feinen Kontrast zum Umgang der Großmutter mit Schmerz und Schonen. (Und wenn wir von „gefühlig“ sprechen, sind wir immer noch weit weg vom Daniel Schreiber&#39;schen Selbstmitleid, das sich lesen soll wie Empathie. Dazu noch voller Kitsch für Leseanfänger*innen ist.)</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Hoch anzurechnen ist Feist-Merhaut, dass sie nicht zu eitel ist, an der einen oder anderen Stelle die eigene Überforderung mit Thema und Situation zu benennen und dabei auch ein letztlich egoistisches Verhalten zu beschreiben. Nachvollziehbar egoistisch, wie ich meinen möchte. Ein wenig Selbstschutz sei allen zugestanden. Wobei sich das bei ihr natürlich mit der Großmutter als, sagen wir es mal so hart, Rechercheobjekt vermengt. Etwas, das das Umfeld der Autorin eher zu irritieren bis stören scheint, als die Oma selber. Was die einzig wichtige Stimme in dem Punkt ist. (Apropos Stimme: In Kombination mit diesem Buch lässt sich u. a. auch sehr gut Daniela Dröschers <em>SPRECHEN </em>lesen.)</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/d3884db7-371f-499c-85ff-dfc19d366119">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/d3884db7-371f-499c-85ff-dfc19d366119</a><p>Mich irritiert allerdings, dass <em>STERBEN ÜBEN</em>, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/1b413baa-c44f-4e9a-8e02-0f88992ba1f2">bei allem literarischen Wert</a> (wenn auch hier und da etwas zu verspielt für meinen Geschmack) vom Salzburger <em>Otto Müller Verlag</em> als Roman vermarktet wird. Diese Übung liest sich doch eher wie ein Essay, ist weit weg vom autofiktionalen Roman und näher an einer Bestandsaufnahme und Auswertung des Erlebten.</p><p>Katharina Feist-Merhaut schreibt sehr viel darüber, wie sie ihre Arbeit angeht, wie sie denkt und fühlt, während sie hört, interpretiert, sich die Inhalte sowohl „zu eigen“ als auch „zu Nutze“ macht. Das ist hochgradig interessant, aber eher eine – recht intellektuelle – essayistische Studie zum Umgang mit der Arbeit daran, „sterben zu üben“. Oder vor allem das Begleiten des Sterbeprozesses, was es fordert aber auch geben kann.</p><p>AS</p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/de8b2aa1-e402-4fb1-afbc-8484fa6cf317/uploads/images/yggv7ubsgs/sterben-ueben-gebundene-ausgabe-katharina-feist-merhaut.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Eine Leseprobe findet ihr <a href="https://www.omvs.at/wp-content/uploads/2024/11/Katharina-Feist-Merhaut_sterben-ueben_2025_Leseprobe.pdf">hier</a>.</p><p>Katharina Feist-Merhaut: <a href="https://www.omvs.at/buch/sterben-ueben/">Sterben üben</a>; März 2025; 140 Seiten; Hardcover, gebunden; ISBN: 978-3-7013-1327-3; Otto Müller Verlag; 23,00 €</p><hr aria-hidden="true"/><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. 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      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/de8b2aa1-e402-4fb1-afbc-8484fa6cf317/teaser_image/1783608643?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 14:50:43 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[COMEBACK MIT HEIMKOMMEN]]></title>
      <description><![CDATA[BR QUEER zeigt Elliot Page in dem von ihm gemeinsam mit Regisseur und Autor Dominic Savage entwickelten Film „Close to You“ an diesem Donnerstag und in der Mediathek. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/film-serie"><mark style="background-color: rgb(234, 228, 247); color: inherit">FILM-KRITIK</mark></a></p><p>Beim Nachdenken über Elliot Pages Kino-Comeback <em>Close to You</em> musste ich hin und wieder an einen Satz aus der preisgekrönten <em>ZDF</em>-Miniserie <em>Gestern waren wir noch Kinder</em> denken. „Familie sind Fremde in bekannten Klamotten“ heißt es da an einer Stelle. Es hätte nicht gewundert, wäre dieser Satz auch im improvisationsstarken neuen Werk von Dominic Savage gefallen, das dieser gemeinsam mit Page entwickelt hat.</p><h4>Nur ganz kurz einen Schritt zurück...</h4><p>Page, bekannt geworden durch Indie-Hits wie <em>Juno</em> und <em>Hard Candy</em> sowie mit <em>X-Men</em>-Filmen oder Christopher Nolans <em>Inception</em> auch einem Mainstream-Publikum unter die Augen gekommen, outete sich 2014 als queer und 2020 schließlich als trans*-Mann. Wer Page beispielsweise auf Instagram folgt, konnte die Schritte, die er Richtung true self und Transition ging, mitverfolgen. Auf den heimischen Bildschirmen konnten wir Page in der Mini-Serie <em>Tales of the City</em> und der <em>Netflix</em>-Kultnummer <em>The Umbrella Academy</em> (in der sich seine Figur in der dritten Staffel auch als trans* outet) sehen. Auf der Leinwand hingegen wurde es still um den auch in Sci-Fi- und Fantasy-Geschichten authentisch wirkenden Schauspieler.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/aa0251d2-132b-46bf-b9e4-ef51860b2b65/uploads/images/b2bnigv5vu/CloseToYou_Presse_12.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Szene aus Close to You // © Salzgeber"/><figcaption>© Salzgeber</figcaption></figure><p>Nun also kehrt Elliot Page mit einem Film zurück, der sicherlich auch als persönlich bezeichnet werden darf. Es ist mitnichten eine indirekte Verfilmung der 2023 erschienenen Autobiografie <em>Pageboy</em> (hierzulande in der Übersetzung von Stefanie Frida Lemke, Lisa Kögeböhn und Katrin Harlaß im <em>S. Fischer Verlag</em> und als Hörbuch gelesen von Jonathan Perleth, <em>Polizeiruf 110: Daniel A.</em>, bei <em>argon</em> veröffentlicht). Allerdings dürfte so manch ein, wie erwähnt, nicht selten improvisierter Dialog hier auf Erfahrungen und Erlebnissen, persönlichen Ansichten und Einschätzungen beruhen.</p><h4>...und wieder vor</h4><p>Trans*Mann Sam (Elliot Page), der seit einigen Jahren zur Untermiete bei seiner engen Freundin Emily (Sook-Yin Lee) in Toronto lebt, wird nach langer Zeit einmal wieder zu seiner Familie nach Cobourg reisen. Anlass dafür ist der Geburtstag von Vater Jim (Peter Outerbridge). Vor der Abreise erzählt Sam Emily von seinen Sorgen, dass die Familie ihn als Riesenenttäuschung sehen könnte. Er außerdem keine Lust auf dumme Kommentare und seltsame Fragen habe und zudem nicht wisse, was Mutter Miriam (Wendy Crewson) und die Geschwister Kate (Janet Porter), Megan (Alex Paxton-Beesley) und Michael (Daniel Maslany) Nachbar*innen und Bekannten erzählten.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/aa0251d2-132b-46bf-b9e4-ef51860b2b65/uploads/images/oiai2m2cvy/CloseToYou_Presse_09.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Die liebe Familie in Close to You // © Salzgeber"/><figcaption>Die liebe Familie in Close to You // © Salzgeber</figcaption></figure><p>Im Zug trifft er auf seine beste Freundin und Flamme aus High-School-Tagen Katherine (Hillary Baack). Hier liegt von Beginn an ein etwas schwer zu lesender, von Unsicherheit und dezenter Scham geprägter Vibe in der Luft. Dies allerdings nicht, weil Katherine nicht mit Sams Transition umgehen könnte. Eher scheint die Vergangenheit quietschfidel wieder aufzuploppen. Und damit möglicherweise alte Gefühle? Was unpraktisch wäre, hat Kate doch mittlerweile einen sympathischen Ehemann (Jim Watson) und zwei Kinder.</p><h4>Alles ist gut</h4><p>Der Empfang im (interessant geschnittenen) Heim der Familie läuft zunächst herzlich und happy ab. Dass Mutter wie Schwestern und Bruder Sam vermissten, wird mehr als deutlich. Auch der stillere Vater ist sichtlich erleichtert, seinen Sohn nach circa fünf Jahren wieder und vor allem obenauf zu sehen. Dennoch bricht schnell ein wenig Frust durch, der vor allem aus Sorge und Unverständnis geboren sein dürfte.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/aa0251d2-132b-46bf-b9e4-ef51860b2b65/uploads/images/hgolza4lwp/CloseToYou_Presse_10.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Noch mehr Familie // © Salzgeber"/><figcaption>Noch mehr Familie // © Salzgeber</figcaption></figure><p>Hier liegt eine große Stärke der Mischung aus geschriebenem Wort und improvisiertem Gespräch. Als sich Sam etwa mit Schwester Kate ein wenig in die Wolle bekommt, da sie sich zurückgesetzt und mit ihrer Sorge um ihn alleingelassen fühlte, erwidert Sam, wie beschissen es gewesen sei, dass sich kaum jemand um ihn sorgte, als es ihm schlecht ging, aber ab dem Moment, in dem er sich besser zu fühlen begann. Er also durch Abstand von der Familie näher zu sich und seinem wahren Selbst fand. Oder ein Moment, in dem Mutter Miriam Sam versehentlich als Mädchen/Frau adressiert. Was jedoch nicht aus Böswilligkeit geschieht und womit Sam mehr als souverän umgeht.</p><h4>Oder?!?</h4><p>Das klingt zunächst ein wenig verkitscht. Doch dank der aufrichtig aufspielenden Beteiligten und einer Inszenierung, die bisweilen etwas Dokumentarisches hat, haben wir das Gefühl echten Gesprächen beizuwohnen. Interessant ist auch der Umgang der Männer im Leben der Schwestern mit Sam. Während Kates neuer Freund Stephen (Andrew Bushell) keinerlei Berührungsängste hat und sich sehr freut, Sam endlich kennenzulernen, ist es der Ehemann Megans, Paul (David Reale), der, nun ja, wenn wir so wollen, auf den „Fuck-Woke“-Zug springt.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/aa0251d2-132b-46bf-b9e4-ef51860b2b65/uploads/images/2sdw3fus3a/CloseToYou_Presse_08.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Schaukel-Liebe // © Salzgeber"/><figcaption>Schaukel-Liebe // © Salzgeber</figcaption></figure><p>Dass der etwas wichtigtuerische Typ Sam bereits kennt und nicht besonders mag, wird fix klar. Dass er aber immer kleine Bomben droppt (inklusive Deadnaming) und dann erstaunt tut, wenn sie hochgehen und nicht jede*r, allen voran Sam, glücklich mit Explosion und Radius ist, ist ein echter Arschloch-Move (hey, David). Sam allerdings, zwar nicht aus Teflon, aber bereit zur Erwiderung, lässt sich nichts gefallen.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>So erleben wir eine Debatte darüber, wie Menschen sich nicht gesehen fühlen, wie sie sich – und ihr Gegenüber – fragen, wodurch sie eigentlich störten, in ihrer Trans*-, Inter-, nicht-binären-, lesbischen, schwulen oder bisexuellen Identität. Und sie wirkt weit intensiver, als die meisten Ansprachen dazu in Seminarsituationen (und ist besser ausgeleuchtet).</p><h4>Im Zwiespalt</h4><p><em>Close to You </em>ist eine Geschichte, die durch ihren sehr eigenen Erzählrhythmus anfangs etwas sperrig daherkommen mag, sich aber schnell zu einem wichtigen und erkenntnisreichen Experiment entwickelt, das an vielen Stellen überrascht und im besten Sinne des Wortes in der Aufklärung ankommt. Einzig die Nebenstory um Katherine und Sam will sich hier nicht so recht einfügen, wirkt kontrafaktisch und bleibt seltsam leer, obwohl sie durch tiefe Blicke und sehnsüchtiges Atmen mit Bedeutung aufgeladen wird.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/aa0251d2-132b-46bf-b9e4-ef51860b2b65/uploads/images/go5kqafhc5/CloseToYou_Presse_04.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Freundschaft und Vögel in Close to You // © Salzgeber"/><figcaption>Freundschaft und Vögel in Close to You // © Salzgeber</figcaption></figure><p>So bleiben wir ein wenig zwiegespalten zurück. Lieben <em>Close to You</em>, Dominic Savage, Elliot Page und all die großartig aufspielenden Menschen allerdings für den Willen, Mut und die Hingabe eine solche, für viele Menschen persönliche und für andere dringend zur Wahrnehmung gebotene (Familien-)Geschichte zu erzählen. Mensch vergibt sich nichts, Sam gute neunzig Minuten lang zu folgen.</p><p>AS</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/aa0251d2-132b-46bf-b9e4-ef51860b2b65/uploads/images/cxzbzn3vzi/closetoyou_plakat_rgb_1400px.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong><em>Close to You</em> wird am im Rahmen von <em>BR QUEER</em> am Donnerstag, 2. Juli 2026, um 23:15 Uhr im <em>BR </em>gezeigt, anschließend steht er für 30 Tage in der <em>ARD Mediathek</em> zur Verfügung. Bereits dort zu finden sind <em>Rodeo </em>und <em>Lilies Not For Me</em> (Rezensionen folgen).</strong></p><p><em>Close to You; Kanada, Großbritannien, 2024; Buch und Regie: Dominic Savage; Idee und Produktion: Elliot Page, Dominic Savage; Bildgestaltung: Catherine Lutes; Musik: Oliver Coates, Dominic Savage; Darsteller*innen: Elliot Page, Hillary Baack, Peter Outerbridge, Wendy Crewson, Janet Porter, Alex Paxton-Beesley, Daniel Maslany, Andrew Bushell, David Reale, Sook-Yin Lee, Jim Watson, Amanda Richer; Laufzeit ca.: 100 Minuten, englische Fassung mit deutschen Untertiteln; FSK: 6; Eine Produktion von Me + You Productions, Good Question Media, im Verleih von Salzgeber</em></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/1e4269fe-53ee-45d8-9e46-aee365bff35d">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/1e4269fe-53ee-45d8-9e46-aee365bff35d</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 10:07:07 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SATZ MIT X: SUPER IS HIER QUASI NIX]]></title>
      <description><![CDATA[Der Titel unseres Beitrags zu SUPERGIRL dürfte nahezu alles sagen. Lest ihn trotzdem, wir haben ihn ja auch geschrieben. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/film-serie"><mark style="background-color: rgb(234, 228, 247); color: inherit">FILM-KRITIK</mark></a><mark style="background-color: rgb(234, 228, 247); color: inherit"> - </mark><mark style="background-color: rgb(250, 232, 214); color: inherit">[Enthält leichte Spoiler zum Verlauf der Handlung]</mark></p><p>Meh, uhm, mah. Kinners, es is’ ja immer so ein kleines Problem, wenn mensch eine gewisse Erwartungshaltung hat. Die war zwar an den zweiten Beitrag zum neuen <em>DC Universe</em> und gleichsam zweiten Film im ersten Kapitel <em>Gods and Monsters</em> nicht hart hoch. Zumindest keine Flughöhe Richtung All, We&#39;re Not Alone. Doch... <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/5a153f22-30b0-49b6-bdd5-df7226125eb8">nach dem überraschend unterhaltsam-soliden <em>SUPERMAN</em> von James Gunn aus dem letzten Sommer</a> durchaus da.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/db0423a1-9470-4dcd-8f9d-3ea6add71f43/uploads/images/fjou3vcvig/rev-1-SGRL-CC-TRL-032r_High_Res_JPEG.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Milly Alcock fliegt als Supergirl über Sand während eines Kampfes //  © 2026 Warner Bros. Ent. All Rights Reserved / Photo Credit: Courtesy of DC Studios and Warner Bros. Pictures"/><figcaption>Milly Alcock fliegt als Supergirl über Sand // © 2026 Warner Bros. Ent. All Rights Reserved / Photo Credit: Courtesy of DC Studios and Warner Bros. Pictures</figcaption></figure><p>Was Regisseur Craig Gillespie (<em>Cruella</em> ♥️, <em>I, Tonya</em>) und Drehbuchautorin Ana Nogueira uns hier mit der durchaus ambitioniert scheinenden Kara Zor-El aka <em>SUPERGIRL</em> anbieten ist aber schon irgendwie eher Kopf im Sand aka: eher unter- statt außerirdisch.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Definitiv nicht das Problem ist Hauptdarstellerin Milly Alcock, vielen aus <em>House of the Dragon</em> bekannt. (Und ihrem Kurzauftritt in besagtem <em>Superman</em>). Es ist eher so, dass das Gesamtkonzept zwar interessant, aber auch altbekannt ist. Und letztlich nicht aufgeht. Ja, in sich zusammenfällt wie so manch Raumschiff in dem Film, der sich nicht nach 100 Minuten, sondern eher nach 180 Minuten Laufzeit anfühlt.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/db0423a1-9470-4dcd-8f9d-3ea6add71f43/uploads/images/mtoqedo6kr/rev-1-SGRL-TRL-022_High_Res_JPEG.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Heat Dome oder Schutzschirm? Ganz gleich: Es nimmt kein gutes Ende... // © 2026 Warner Bros. Entertainment. All Rights Reserved. TM &amp; © DC"/><figcaption>Heat Dome oder Schutzschirm? Ganz gleich: Es nimmt kein gutes Ende... // © 2026 Warner Bros. Entertainment. All Rights Reserved. TM &amp; © DC</figcaption></figure><p>Dabei gibt es durchaus Kontrovers im Handlungsbereich. Menschen- bzw. Mädchenhandel (oder vor allem „Brautraub“) der von den Brigands und deren Anführer Krem of the <s>Housewives of</s> Yellow Hills (Matthias Schoenaerts mit vielen Stickern im Gesicht) betrieben wird. Warum er dann aber zu Beginn des Films, nachdem er ihre Eltern abgeschlachtet hat, nicht die junge Ruthye Marye Knoll (Quasi-Newcomerin Eve Ridley) mitgenommen, sondern zurückgelassen hat, bleibt eine unbeantwortete Frage...</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/db0423a1-9470-4dcd-8f9d-3ea6add71f43/uploads/images/7gm6v56vy4/rev-1-SGRL-02926r_High_Res_JPEG.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ruthye (Eve Ridley) on the Road... // © 2026 Warner Bros. Entertainment. All Rights Reserved. TM &amp; © DC / Photo Credit: Photo by Parisa Taghizadeh"/><figcaption>Ruthye (Eve Ridley) on the Road... // © 2026 Warner Bros. Entertainment. All Rights Reserved. TM &amp; © DC / Photo Credit: Photo by Parisa Taghizadeh</figcaption></figure><p>...womöglich wollte er ja, dass sie sich mit Kara auf eine Rache-Antidot-Mission begibt? (Kara will eigentlich nicht. Doch ist sie zwar garstig, aber eben auch gut, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/6be8719b-d799-45fb-98eb-a0cc380f0d33">wie Mutti es sich wünschte</a>. Außerdem ist ihr Animations-Hund Krypto von Krem (der sehr nach Kreml-Akzent klingt) mit einem langsam tötenden Gift gesegnet worden. Da trifft Eigennutz auf Gemeinwohl, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/97450c4c-406f-4b65-a7cc-dfb8d3f510f3">was ziemlich gut das Gros der politischen Welt beschreibt</a>. Und die des Coachings.)</p><a href="https://www.instagram.com/p/DWyK_lsii4H/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==">https://www.instagram.com/p/DWyK_lsii4H/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==</a><p>So geht es <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/8cca632a-c901-4815-a7b3-f9aaf4cb189f">in verschiedene Welten</a>/<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/2b645d20-d1a7-43fe-936e-2b9a1d0dcaed">auf diverse Planeten</a>, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/bafe5cdc-7801-4988-9653-64f049e076a1">verschiedene Schiffe kommen und gehen</a>, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/b99859f2-b021-4dc5-bf56-9585fcbc860d">Hindernisse und Fallen müssen überwunden werden</a>, Spannungsmomente werden genau im richtigen Moment aufgelöst, etc., pp. Ein wenig <em>Indiana Jones</em> meets <em>Guardians of the Galaxy</em> meets weitere mäßige <em>MCU</em>-Filme (also Hälfte halt). Dies mit einer Mischung aus Witz und Ernst, Drama und Action, die nicht funktioniert. Das Timing des Films ist noch unpassender <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/55e06021-d9af-4eef-8169-3de6eded34b9">als bei <em>Masters of the Universe</em></a> (oder als bei <em>Sunny Dancer</em>, dazu demnächst mehr). Der allerdings im Gegensatz zu <em>Supergirl </em>über weite Teile Spaß bereitet hat - <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/33c6269a-0baf-4aaf-890c-893772d622b0">also <em>Masters</em></a>.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/db0423a1-9470-4dcd-8f9d-3ea6add71f43/uploads/images/bp7jb7tsh4/rev-1-SGRL-TRL-054_High_Res_JPEG.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="© 2026 Warner Bros. Entertainment. All Rights Reserved. TM &amp; © DC"/><figcaption>Kampf! // © 2026 Warner Bros. Entertainment. All Rights Reserved. TM &amp; © DC</figcaption></figure><p>Der Film aka die Produzenten und ebenso Debüt-Film-Autorin Ana Nogueira scheinen nicht recht zu wissen, was sie wollen. Epische Epilepsie oder doch eher Action mit Augenzwinkern. Ein absolutes Novum an Charakter-Klischee ohne Bock ist Jason Momoas Lobo. Das tut gar noch mehr weh, als seine Figur in <em>The Wrecking Crew</em>. Apropos: Jede einzelne Figur nervt. Was schon die Gesamtheit ihrer Charaktereigenschaften beschreibt.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/db0423a1-9470-4dcd-8f9d-3ea6add71f43/uploads/images/e4y4auv4hm/rev-1-SGRL-TRL-149_High_Res_JPEG.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Dumpf ist Trumpf: Jason Momoa als Lobo in Supergirl // © 2026 Warner Bros. Entertainment. All Rights Reserved. TM &amp; © DC"/><figcaption>Dumpf ist Trumpf: Jason Momoa als Lobo in Supergirl // © 2026 Warner Bros. Entertainment. All Rights Reserved. TM &amp; © DC</figcaption></figure><p>Einige Szenen wirken, als hätte man sie schlicht anders besetzt aus <em>Superman </em>übernommen und überhaupt fühlt es sich so an, als würde jeder Moment im Film mindestens zweimal geschehen. Und sich wiederholen. Hä? Ebenso repetitiv ist der Einsatz von Pop-Rockmusik, der zunächst okay-ish ist, später einfach nur noch nervt, da es die immergleichen Momente sind. <em>SUPERGIRL </em>is’ nicht <em>Deadpool</em>. (Wobei es nice ist, <a href="https://open.spotify.com/playlist/37i9dQZF1DWUbxOq5bgm2a?si=db67f78b0f394218">den Film via Spotify über Karas Playlist zu bewerben</a>.)</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=OGH1c_ix0oE">https://www.youtube.com/watch?v=OGH1c_ix0oE</a><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/133862de-a534-4f54-9334-3d7195074a79">Worldbuilding und Co. haben was für sich</a>, wobei das alles <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/116a074f-5bcc-4eb6-8c1e-ae1d9c6a80a2">von einer Künstlichkeit geprägt ist, die so richtig Spaß dann auch nicht machen mag</a>. Gefühlt musste jede Alien-Figur, die Sheldon Cooper sich so denken könnte, einmal auftauchen. Da sind all die allzu pathetischen Momente am Ende wumpe.</p><p>Nun klingt das alles ziemlich negativ. Doch fand der Autor dieser Zeilen den Film leider auch ziemlich ungut. Immerhin ist mir indessen der oben gesuchte, fehlende Begriff zur Definition der Erwartungshaltung gekommen: <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/8b3ffdfb-31b2-4a10-b5f4-f9fc1d6c9d45">Eskapismus</a>. Bedauerlicherweise wollte ich bei <em>Supergirl </em>primär flüchten, hatte aber doch auf Steigerung gehofft. Uhm, nun, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7eff1054-ad2d-4f96-bad2-6336a1bfdf9c">es kann nicht immer Sonntag sein</a>.</p><p>AS</p><hr aria-hidden="true"/><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. 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Juni 2026 im Kino zu sehen; Laufzeit ca. 108 Minuten; FSK: 12</strong></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/ebe7430f-301a-4bbb-b855-212f62eaad51">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/ebe7430f-301a-4bbb-b855-212f62eaad51</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/db0423a1-9470-4dcd-8f9d-3ea6add71f43/teaser_image/1782318904?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 11:14:08 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[„NOCH (NIE) EINE SCHWUCHTEL GESEHEN?“]]></title>
      <description><![CDATA[Nach dem Mord an seinem Freund ermittelt Andrius im eigenwilligen, intelligenten und vielschichtigen Queer-Noir THE ACTIVIST von Romas Zabarauskas auf eigene Faust...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/film-serie"><mark style="background-color: rgb(234, 228, 247); color: inherit">FILM-KRITIK</mark></a></p><blockquote><p>„Was ist Kino für mich? Üppige Farben? Nervenkitzel? Nuancierte politische Debatten? Zurückhaltende, raffinierte und zugleich melodramatische Dialoge? Überlebensgroße Nahaufnahmen, Erotik, ein Gefühl von Gefahr und Abenteuer? Ja zu all dem.“ - Auteur Romas Zabarauskas</p></blockquote><p>Auf die Frage, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/656be43c-e075-49ad-a0e5-39187a603b94">warum er so ein LGBT+-Aktivist geworden sei</a>, antwortet Deividas (Elvinas Juodkazis) seinem Partner Andrius (Robertas Petraitis), das es auch in Litauen und im Besonderen im Ort Kaunas ganz selbstverständlich möglich sein müsse, auch als queere Person Hand in Hand zu gehen. Andrius’ Antwort darauf ist so bitter wie schlagfertig: Er sei es leid, mit den Problemen der litauischen Gays ins Bett zu gehen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d3884db7-371f-499c-85ff-dfc19d366119/uploads/images/kcgxpzkbz4/6_The_Activist_still_Elvinas_Juodkazis.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Deividas (Elvinas Juodkazis) wir in THE ACTIVIST bei einem Pressetermin in Vilnius attackiert // © Cinemien"/><figcaption>Deividas (Elvinas Juodkazis) wir in THE ACTIVIST bei einem Pressetermin in Vilnius attackiert // © Cinemien</figcaption></figure><p>Deividas, der die Gruppe „Rainbow Kaunas“ leitet und gemeinsam mit der Innenministerin und weiteren Aktivist*innen den ersten Pride in der Stadt organisiert, liegt kurz nach diesem Streit tot in der gemeinsamen Wohnung. Nachdem Polizei, Behörden und Co. sich nicht sonderlich bemühen, den Mord am immer wieder von Neonazi-Gruppe bedrohten und attackierten Aktivisten aufzuklären und <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/05d38696-03b9-4f2c-b68f-e70ca3b86386">der Großteil der Gesellschaft mit Ignoranz reagiert</a>, macht Andrius sich daran, den Mörder seines Freundes auf eigene Faust zu finden. Mit erheblichen Folgen...</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d3884db7-371f-499c-85ff-dfc19d366119/uploads/images/tnkcanactr/7_The_Activist_still_Robertas_Petraitis-1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Andrius (Robertas Petraitis) findet die Leiche // © Cinemien"/><figcaption>Andrius (Robertas Petraitis) findet die Leiche // © Cinemien</figcaption></figure><p>Was wie der Teaser einer True-Crime-Podcast-Folge klingt, ist die Synopsis zu <em>THE ACTIVIST</em>, dem nach <em>THE LAWYER</em> (2020) und <em>THE WRITER</em> (2023) dritten Spielfilm des schwulen Regisseurs Romas Zabarauskas über die Lage queerer Personen in Litauen. Wie bereits in vorhergehenden Filmen lässt er eigene Eindrücke und Erfahrungen einfließen. Selbst LGBTQI*-Aktivist (gewesen), kann er hier natürlich in die Vollen gehen.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Was er gemeinsam mit seinen Co-Autor*innen Marc David Jacobs und Vitalija Lapina auch mustergültig, spannend, elegant, teils brutal und immer fokussiert – trotz diverser Nebenhandlungsstränge, die sich allerdings bestens ins Gesamtkonzept fügen – auch gemächlich macht. Gemächlich bedeutet nun mitnichten langweilig. Eher ist<em> THE ACTIVIST</em>, der heute im Kino startet, ein Queer-Noir-Slow-Burn, der mit nicht wenigen Wendungen und einer Menge Thrill und Sexiness aufwartet.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d3884db7-371f-499c-85ff-dfc19d366119/uploads/images/kusozemm7k/10_The_Activist_still_Vaslov_Goom_and_Robertas_Petraitis.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Kommen sich näher: THE ACTIVISTs Bernardas (Vaslov Gloom) und Andrius // © Cinemien"/><figcaption>Kommen sich näher: THE ACTIVISTs Bernardas (Vaslov Gloom) und Andrius // © Cinemien</figcaption></figure><p>Andrius lässt sich von ebenfalls in der Rainbow-Gruppe engagierten Jonas (Simas Kuliesius) dabei unterstützen, den Mörder ausfindig zu machen. Beispielsweise durch Krafttraining (ein Kampfsport-Crashkurs wäre auch hilfreich, aber sei’s drum). Denn Andrius hat vor, sich in die Szene der Nationalisten und Nazis zu begeben, um dort als Schädel-rasierter Maulwurf nach der Wahrheit zu graben.</p><p>Das geht zwar schneller als gedacht, stellt ihn aber vor neue, moralische wie emotionale, Probleme. So bändelt er mit dem Nachfolger Deividas, Bernardas (Vaslov Gloom), an, der keinen Mehrwert in den Nachforschungen sieht. Dafür aber Hindernisse für den geplanten Pride March in Kaunas. Dieser muss noch von der Stadtverwaltung genehmigt werden, was auch in der zweitgrößten Stadt Litauens aus Angst vor Protesten und einigem Widerwillen ein großes Problem darstellt.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d3884db7-371f-499c-85ff-dfc19d366119/uploads/images/yxceaacngy/5_The_Activist_still_Redita_Dominaityte_and_Elvinas_Juodkazis-1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Proteste ohne Ende // © Cinemien"/><figcaption>Proteste ohne Ende // © Cinemien</figcaption></figure><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/ab3d6f74-b46b-4813-9fdc-d8b7a5d39ad6">Zwar ist in dem südlichsten der drei baltischen Staaten (Estland, Lettland, Litauen) Homosexualität seit 1993 entkriminalisiert und somit legal</a>. Doch stößt sie neben einiger... loser Akzeptanz ebenso auf viele Probleme, ist in der überwiegend römisch-katholisch geprägten Region (mit bewegter jüdischer Geschichte, btw) ein fortdauerndes Konfliktthema. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/1e4269fe-53ee-45d8-9e46-aee365bff35d">Gewalt – verbal wie physisch – mit eingeschlossen</a>. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e7f0f35a-9356-467f-9a0f-e1f36657cbe3">Sonst bringen Hass und Ablehnung ja auch keine Freu(n)de</a>.</p><blockquote><p>“Ich komme aus Osteuropa, und meine Generation hat erlebt, dass Fortschritt möglich ist. Das ist sowohl unsere Erfahrung als auch eine intellektuelle Haltung: In einer Welt voller Fake News zählt die Wahrheit und darf nicht als überholtes Konzept abgetan werden. Dass Dinge komplex sind, darf unseren Auftrag, wahrhaftiger und gerechter zu sein, nicht in den Hintergrund rücken.“ - Auteur Romas Zabarauskas</p></blockquote><p>In diesem Zusammenhang interessant, dass im neuen Film von Zabarauskas, ein scheinbar sehr radikalisierter und gewaltbereiter Neonazi zum ver- oder gewandelten Andrius, nun als „Robertas“ unterwegs, sagt, dass in ihrer Truppe, keiner so heldenhaft sei, für eine Schwuchtel in den Knast zu gehen. Gar ist er so, nun, sagen wir, „reflektiert“, zu sehen, dass sie wie unorganisierte Hooligans daherkämen, wohingegen die Homos eher einer gut strukturieren LGBT-Mafia glichen. Huzzah!</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d3884db7-371f-499c-85ff-dfc19d366119/uploads/images/5ciwizeesy/2_The_Activist_still_Vaslov_Goom.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Geheimnisse haben sie alle in THE ACTIVIST... // © Cinemien"/><figcaption>Geheimnisse haben sie alle in THE ACTIVIST... // © Cinemien</figcaption></figure><p>Wie die Macher*innen es fertigbringen, bei der recht knappen Laufzeit von neunzig Minuten <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/bdcb35e7-0d4f-43f3-b06c-3305731efceb">neben der Haupthandlung quasi eine Milieu- bis Gesellschaftsstudie zu erzählen</a>. Dass neben schwulen und lesbischen Personen auch bisexuelle und trans*Personen auftauchen, wundert weniger. Dass sie aber ebenso Profil bekommen wie die Hauptfigur und dabei nicht weniger problematisch sein können, fasziniert hingegen. Schuldgefühle, Ängste, Hoffnung, Zweifel, Radikalisierung, Korruption, … all dies Themen, die ausgehandelt werden. Dass darauf verzichtet wird, beim Dreh an Originalschauplätzen in Vilnius und Kaunas ein romantisiertes „Altstadt-Bild“ zu zeichnen, freut ebenfalls. Keine Drohnenaufnahmen, die wunderschön in die Stadt fliegen. Nein, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/6560bf4f-3502-440f-b3b6-374ba18ec96b">ein schön seichter TV-Krimi</a> ist das sicher nicht.</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=auVpQOgej4s&amp;list=PL98FBCC7B5D5B7E17&amp;index=2">https://www.youtube.com/watch?v=auVpQOgej4s&amp;list=PL98FBCC7B5D5B7E17&amp;index=2</a><p>Da ich es selbst nicht treffender ausdrücken könnte, als vom Regisseur selber gesagt, soll er über die Bilder von Narvydas Naujalis sprechen: „Visuell greift die Kameraarbeit klassische Elemente wie düstere Stadtpanoramen, Chiaroscuro-Beleuchtung und komplexe Mise-en-scènes auf, behält jedoch die Farbigkeit bei wobei Grün dominiert und die Dualität der menschlichen Natur symbolisiert.“</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/43a4e50f-4104-4729-a6ca-928c25051dc3">Das Spiel mit Lichtgebung und Perspektive ist darüber hinaus nicht weniger spannend und vielseitig, als die Geschichte</a> in <em>THE ACTIVIST</em>. Bei dem es sich um einen unbedingt empfehlenswerten, wichtigen, nicht zuletzt aufschlussreichen und hoffnungsvollen Film mit so attraktiven wie talentierten Darsteller*innen handelt.</p><p>AS</p><hr aria-hidden="true"/><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d3884db7-371f-499c-85ff-dfc19d366119/uploads/images/rgsefxo5hb/The-Activist-Webposter.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong><em>THE ACTIVIST </em>ist </strong><a href="https://cinemien.de/film/the-activist/"><strong>ab heute als Limited Release in einigen Kinos zu sehen</strong></a><strong>; Laufzeit ca. 94 Minuten; FSK: 16; Sprache: Litauisch mit deutschen Untertiteln</strong></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/18b9c840-57d0-4e11-95e6-d242867b2466">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/18b9c840-57d0-4e11-95e6-d242867b2466</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 06:12:26 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BESESSENHEIT IM HINTERSTÜBCHEN]]></title>
      <description><![CDATA[Mensch, toll, mit diesen kreativen Feind*innen des Grauens in Bett und Co.: OBSESSION und BACKROOMS fordern nicht nur Sehgewohnheiten heraus.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/film-serie"><mark style="background-color: rgb(234, 228, 247); color: inherit">FILM-KRITIK</mark></a></p><p>Zwei Horrorphänomene beschäftigen dieser Tage Teile der Welt: das iranische Regime und <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/d240b7e2-a7f0-4420-b4bf-3590669bed18">Donald Trump</a>. Ach nee, also ja, aber nee. Es geht – ausnahmsweise mal wieder – <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/film-serie">um Filme</a>. Nämlich dem in der vergangenen Woche gestarteten <em>BACKROOMS (A24</em>, im Verleih von <em>Constantin Film) </em>des gerade einmal 21-jährigem YouTubers und Neu-Regisseurs Kane Parsons aka Kane Pixels sowie den an diesem Donnerstag anlaufenden, gar garstigen <em>OBSESSION (Focus Features</em>, im Verleih von <em>Universal Pictures) </em>vom 26-jährigen Curry Barker.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/1716c378-dfc8-4d0e-aac3-58bd56c2a720/uploads/images/tle7thx76c/30351.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Filmstill aus BACKROOMS // © @WENDIGOON / Courtesy of A24"/><figcaption>Filmstill aus BACKROOMS // © @WENDIGOON / Courtesy of A24</figcaption></figure><p>Beide Filme <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/80b2cd20-61dc-433b-afe6-e24b5a2f5fbc">stehen für die Kreativität und den szenischen Nonkonformismus von Teilen der GenZ</a>, ein Aufbäumen gegen nicht nur filmische Konventionen sowie eine Achterbahnfahrt von Gefühl und Grauen, Liebe und Lust, Toxizität und Trauer. Das ist in beiden Fällen so beeindruckend wie unterhaltsam. Und beispielsweise mit Blick darauf, dass der gerade einmal um die 800.000 US-Dollar „teure“ <em>OBSESSION </em>– Du sollst mich lieben weltweit bereits über 300 Millionen US-Dollar eingespielt hat, mindestens faszinierend.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/1716c378-dfc8-4d0e-aac3-58bd56c2a720/uploads/images/z5nii3zudf/OBS_FP_00039_R.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Wo die zauberhafte Liebe hinfällt in OBSESSION // © 2026 FOCUS FEATURES LLC. ALL RIGHTS RESERVED."/><figcaption>Wo die zauberhafte Liebe hinfällt in OBSESSION // © 2026 FOCUS FEATURES LLC. ALL RIGHTS RESERVED.</figcaption></figure><p>Ebenso spannend <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/a9732302-ad85-4583-88e2-db8fcbd32e96">der queere Background</a> und nicht nur manch Andeutung des eben genannten Films, um einen Wunsch nach Liebe, die fatal endet. So wünscht sich der vom schwulen Schauspieler verkörperte Baron „Bear“ Bailey, dass seine Kollegin und enge Freundin Nikki Freeman (die bisexuelle Inde Navarrette) sich doch bitte unsterblich in ihn verliebe. Durch ein Zauberutensil namens One Whish Willow – <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb">ähnlich der Pfeife</a> – kommt es dazu. Mit Folgen einer verhängnisvollen Affäre. Nur düsterer und blutiger.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/1716c378-dfc8-4d0e-aac3-58bd56c2a720/uploads/images/euv2awubsw/30144.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Chiwetel Ejiofor alias Clark in den BACKROOMS // © Courtesy of A24"/><figcaption>Chiwetel Ejiofor alias Clark in den BACKROOMS // © Courtesy of A24</figcaption></figure><p>Ähnlich den <em>BACKROOMS</em>, um den in mehrerlei Hinsicht gescheiterten Architekten Clark (Chiwetel Ejiofor) und dessen dezent traumatisierter Therapeutin Dr. Mary Kline (Renate Reinsve), basiert auch <em>OBSESSION </em>auf sogenannten Creepypastas. Also im Internet kreierten und weiterentwickelten Horrorgeschichten, die, wie etwa im Falle des Slender Man, manches Mal ein unangenehmes Eigenleben entwickeln können.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/1716c378-dfc8-4d0e-aac3-58bd56c2a720/uploads/images/4c6p354omn/OBS_FP_00111_%281%29.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Lebendige Freund*innen in OBSESSION // © 2026 FOCUS FEATURES LLC. ALL RIGHTS RESERVED."/><figcaption>Lebendige Freund*innen in OBSESSION // © 2026 FOCUS FEATURES LLC. ALL RIGHTS RESERVED.</figcaption></figure><p>Ebenfalls beiden Filmen gemein ist, dass sie (individuelle) Geschichten von Liebe und Verlust, Bildern von Männlichkeit und dem Abfuck, das unser Gehirn wie Herz sein kann, erzählen. Dies jedoch auf reichlich unterschiedliche Weise. Ist der circa 10 Millionen US-Dollar teure <em>BACKROOMS </em>eine Art Kammerspiel der besonderen Art, mit verwinkelten und abstrusen Räumen (selbst für Berliner Verhältnisse), so ist das liebestolle Pendant <em>OBSESSION </em>ein Film, der trotz Enge mehr ins Offene geht.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/1716c378-dfc8-4d0e-aac3-58bd56c2a720/uploads/images/itafsfre5o/30143.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Lebendige Mitarbeiter*innen in BACKROOMS // © Courtesy of A24"/><figcaption>Lebendige Mitarbeiter*innen in BACKROOMS // © Courtesy of A24</figcaption></figure><p>Dieser kommt mit einem Schlag in die Magengrube zum Ende eines emotionalen und psychopathischen Slow-Burns, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c6d2d718-6eda-486c-8e12-8fe0a7e5bf88">voller Anxiety</a>, derweil die hinteren Räume bei allem Graus auf eine gewisse Art mehr in Richtung mysteriöser Science-Fiction ausgerichtet sind. Fantastisch sehen sie beide aus, sind fatal famos besetzt und gespielt (u. a. noch <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/film-serie">Finn Bennett</a> und Lukita Maxwell in <em>BACKROOMS </em>oder Cooper Tomlinson und Megan Lawless ind <em>OBSESSION</em>) und bleiben lange im Hinterstübchen. Dass sie sich keiner (billigen) Jump-Scares und üblicher Ingredienzien hingeben, lassen die atmosphärischen Nummern mit arger Musik nur noch besser ums Eck blicken.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/1716c378-dfc8-4d0e-aac3-58bd56c2a720/uploads/images/igfiugiy7q/OBS_FP_00104_R.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Obskure OBSESSION // © 2026 FOCUS FEATURES LLC. ALL RIGHTS RESERVED."/><figcaption>Obskure OBSESSION // © 2026 FOCUS FEATURES LLC. ALL RIGHTS RESERVED.</figcaption></figure><p>Mensch, toll, mit diesen Feind*innen in Bett und Co., die nicht nur in puncto kommerziellen Erfolgs und Hype alle Blockbuster à la <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/55e06021-d9af-4eef-8169-3de6eded34b9">super sexy He-Man</a> und <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/bafe5cdc-7801-4988-9653-64f049e076a1"><em>Mandalorian &amp; Grogu</em></a> in den Schatten</p><p>AS</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/1716c378-dfc8-4d0e-aac3-58bd56c2a720/uploads/images/jy5borvb3q/OBSESSION-A4-RGB.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong><em>OBSESSION - Du sollst mich lieben</em> startet am 25. Juni 2026 im Kino; Laufzeit ca. 109 Minuten; FSK: 16; den Trailer gibt es </strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=gMC8kkwbIQQ"><strong>hier</strong></a><strong>.</strong></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/1716c378-dfc8-4d0e-aac3-58bd56c2a720/uploads/images/uhkp4ojmo7/30104.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong><em>BACKROOMS</em> ist seit dem 18. Juni 2026 im Kino zu sehen; Laufzeit ca. 110 Minuten; FSK: 16; den Trailer gibt es </strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=3Q0v8vyN3Z4"><strong>hier</strong></a><strong>.</strong></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/d5bdfb68-5bc8-4289-ae1d-5db828a73446">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/d5bdfb68-5bc8-4289-ae1d-5db828a73446</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/1716c378-dfc8-4d0e-aac3-58bd56c2a720/teaser_image/1782233266?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 16:49:02 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DAS WISSEN DER NACHT]]></title>
      <description><![CDATA[Bereits zum 26. Mal findet sie statt, die „Klügste Nacht des Jahres“ in Berlin (ja, gibt’s): Die Lange Nacht der Wissenschaften!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/kommentar"><mark style="background-color: rgb(242, 221, 236); color: inherit">KOMMENTAR</mark></a></p><blockquote><p><em>„Roboter selbst steuern, Krankheiten besser verstehen oder Klimaforschung hautnah erleben: Die Lange Nacht der Wissenschaften verwandelt Berlin auch in diesem Jahr wieder in ein großes Experimentierfeld. Überall öffnen Wissenschaftseinrichtungen ihre Türen - es wird ausprobiert, gestaunt und diskutiert. Viele der Angebote knüpfen direkt an Fragen aus unserem Alltag an und zeigen, wie Forschung ganz konkret unser Leben verbessert.“ - </em>Dr. Ina Czyborra, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege,<strong> </strong>während des LNDW-Pressegesprächs im Max Delbrück Center in Berlin-Mitte</p></blockquote><p>Wisst ihr was? Nein? Na gut, dann sagen wir es euch eben: Wissen und Wissenswertes, das gibt es nicht nur <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/sachbuch">auf und zwischen den Seiten,</a> <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/8cca632a-c901-4815-a7b3-f9aaf4cb189f">in Dokumentationen</a> oder in Kochsendungen. Nein, es kann auch direkt erlebt werden. Und dies gar entspannt(-ish), vielseitig und mannigfaltig, bestenfalls bei zunächst Kaiserwetter und einem später lauen Lüftchen, ganz ohne mau zu sein.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9fb447ea-f931-4c5b-80a5-0c235e4db6ab/uploads/images/o42swf6ttc/lndw25_suedwesten-2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Kunst kann sie auch, diese „Klügste Nacht des Jahres“: Eines der Key Visuals der 26. LNDW am 6. Juni 2026 ab 17 Uhr"/><figcaption>Kunst kann sie auch, diese „Klügste Nacht des Jahres“: Eines der Key Visuals der 26. LNDW am 6. Juni 2026 ab 17 Uhr</figcaption></figure><p>So zu erleben bei, auf, in, während und folgend der <strong>LANGEN NACHT DER WISSENSCHAFTEN</strong>, die am morgigen Samstag, folgerichtig dem 6. Juni 2026, bereits zum 26. Mal in Berlin stattfindet. Womit quasi ganz Berlin gemeint ist. <a href="https://www.langenachtderwissenschaften.de/teilnehmende-einrichtungen">Über 60 Wissenschaftseinrichtungen vom Südosten zum Südwesten, vom Westen zum Zentrum der Stadt nehmen teil</a>.</p><blockquote><p><em>„Jedes Jahr bietet die Lange Nacht der Wissenschaften eine beeindruckende Vielfalt an Einblicken in Forschungsprojekte und Labore. Jedes Jahr gibt es neue spannende wissenschaftliche Ansätze und Zusammenhänge, die begeisterte Forschende den Besuchenden erklären. Viele Experimente laden zum Mitmachen ein. Die Lange Nacht zeigt die starke Grundlagenforschung in Berlin, aber auch das, was aus ihr entstehen kann: Innovationen, die unser Leben verbessern und unsere Wirtschaftskraft stärken. Forschungsverbünde wie das Berlin Battery Lab beschleunigen, dass nachhaltige Technologien den Weg in die Anwendung finden. Am Max Delbrück Center werden vielversprechende Gen- und Zelltherapien entwickelt, um Krebserkrankungen zu heilen, oder die Wirkung von Mikroplastik im Gehirn erforscht.“ - </em>Dr. Christina Quensel, Vorstandsvorsitzende des LNDW e. V., während des Pressegesprächs im Max Delbrück Center in Berlin-Mitte</p></blockquote><p>Um die 1.000 Mitmach-Experimente, Vorträge, Präsentationen, Events, Stationen, etc. pp. warten in Laboren, Hörsälen, Foyers und Grünflächen auf euch – <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/kinderbuch">und nicht selten gar den Nachwuchs</a>. Da rennt am Ende nicht nur ihr schnell zur letzten Veranstaltung, sondern eben auch die Zeit von 17:00 Uhr bis 24:00 Uhr.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7023315f-3fd5-455f-89ac-a93d4c9feedd">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7023315f-3fd5-455f-89ac-a93d4c9feedd</a><p>Seien es <a href="https://www.langenachtderwissenschaften.de/programm/detail/13080383-5512-f111-83da-6045bd17bf64">Nacktmulle im Livestream</a> oder <a href="https://www.langenachtderwissenschaften.de/programm/detail/f4bbd145-c497-f011-b41c-6045bd1618ed">gar mit Taktgefühl</a>, ein <a href="https://www.langenachtderwissenschaften.de/programm/detail/2b487f2c-cb1b-f111-9730-002248e60d03">Live-Podcast mit Veith Selk über die „Demokratiedämmerung“</a>, <a href="https://www.langenachtderwissenschaften.de/programm/detail/90eba945-c497-f011-b41c-0022485ce1cf">eine begehbare Vene</a>, <a href="https://www.langenachtderwissenschaften.de/programm/detail/f923797e-4d19-f111-9730-002248e60d03">das Innenleben einer Pflanze</a> („The Place to Bean“ - love it!) virtuell erleben (überhaupt sind <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/00909f8d-c05b-4fbd-a15c-6bb72faf217e">KI</a>, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/55e06021-d9af-4eef-8169-3de6eded34b9">Virtual Reality</a> und Nachhaltigkeit sowie <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/0ebfee7e-98bb-4889-8a2c-269e3ebd849c">Umwelteinflüsse</a> 2026 noch präsenter als in den Jahren zuvor, gar <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/54c3dca2-3579-4af6-aaf7-c9b00d90bd17">in Verknüpfung mit Psychokram</a>, etwa der Frage, <a href="https://www.langenachtderwissenschaften.de/programm/detail/0ad19411-320e-f111-83da-6045bd17bf64">was Mikroplastik im Gehirn macht</a> oder jener, <a href="https://www.langenachtderwissenschaften.de/programm/detail/fdd2e80e-ca1b-f111-9730-002248e60d03">wie Social Media sicherer werden könnte</a>) oder <a href="https://www.langenachtderwissenschaften.de/programm/detail/3d5b49eb-092d-f111-88b3-7ced8d041415">Experimente zu Magnetismus</a> sowie einer ganzen Menge <a href="https://www.langenachtderwissenschaften.de/programm/detail/507ab13f-c497-f011-b41c-0022485ce1cf">zu Batterieforschung</a>. Da ist viel am Start.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Logisch gibt es wieder eine Menge zu erfahren, erleben und erschaudern im Museum für Naturkunde, auf dem Charité-Campus und in den weiten Räumen des Hauptgebäudes der Humboldt-Universität zu Berlin (bspw. „<a href="https://www.langenachtderwissenschaften.de/programm/detail/fa471ea2-5a11-f111-83da-6045bd17bf64">Flügel, Pfote, Hand – Skelette aus der Zoologischen Lehrsammlung</a>“), der Technischen Universität Berlin oder der Hochschule für Technik und Wirtschaft.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e6bb96e2-c8a3-4de2-a118-45ab28c18dce">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e6bb96e2-c8a3-4de2-a118-45ab28c18dce</a><p>Es gibt also reichlich zu entdecken. Einen Überblick zum Gesamtprogramm <a href="https://www.langenachtderwissenschaften.de/programm">könnt ihr euch hier verschaffen</a>, <a href="https://lndw-tickets.reservix.de/p/reservix/event/2535589">Tickets sind hier erhältlich</a> und natürlich gibt es manchen Standorten ebenfalls Abendkassen. Das leibliche Wohl dürfte ebenso kaum zu kurz kommen… Wenn Berlin was kann, sind es Fressbuden an den verrücktesten Orten (noch)!</p><p>QR</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/38d2b654-b6da-4c95-b36b-5a68d69bb1a4">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/38d2b654-b6da-4c95-b36b-5a68d69bb1a4</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[KOMMENTAR]]></category>
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      <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 08:46:53 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[„MÖCHTEN SIE DARÜBER SPRECHEN?“]]></title>
      <description><![CDATA[Mahlers Cartoon-Sammlung MEIN THERAPEUT IST EIN PSYCHO! is a wunderbar grantelnde, heiter-defätistische Gaudi! ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/belletristik-literatur"><mark style="background-color: rgb(230, 243, 251); color: inherit">LITERATUR-&amp;-COMIC-KRITIK</mark></a></p><p>Die eindeutige Antwort ist: Jein. Weiß nich Digga. Vielleicht. Hmmm...</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/54c3dca2-3579-4af6-aaf7-c9b00d90bd17/uploads/images/ubtonvckl4/Suhrkamp_Mahler_mein-therapeut-ist-ein-psycho_Coverart.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Machen wir dennoch kurz mal über Geistiges und die Probleme damit, denen zumeist u. a. durch Therapie und also mit Therapeut*innen begegnet wird (werden sollte). Nun ist die Suche nach guten Psychologen oder Psychiaterinnen ist keine einfache Angelegenheit. Sollte es gar um ambulante oder stationäre Therapieplätze gehen, verzweifelt, wer nicht sowieso schon völlig Kafka-Kakerlake am Ende ist.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/54c3dca2-3579-4af6-aaf7-c9b00d90bd17/uploads/images/yuucw4ojwg/mein-therapeut-ist-ein-psycho_9783518474174_innenabbildung_%282%29.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="© Mahler © Suhrkamp Verlag AG, Berlin 2024"/><figcaption>© Mahler © Suhrkamp Verlag AG, Berlin 2024</figcaption></figure><p>Da hilft ein wenig Humor, möchte mensch meinen. Mit der erweiterten Neuauflage von Mahlers <em>MEIN THERAPEUT IST EIN PSYCHO!</em> ist zumindest in diesem Punkt Abhilfe am Start. Jetzt gar „doppelt so neurotisch“. Erschienen ist das zeitlose Buch vor ziemlich genau zwei Jahren im Suhrkamp Verlag und im Gegensatz zur Glückstherapie, bei der die Nummer nicht gezogen wird, ist das Buch gut erhältlich.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/54c3dca2-3579-4af6-aaf7-c9b00d90bd17/uploads/images/by7m73toci/mein-therapeut-ist-ein-psycho_9783518474174_innenabbildung_%281%29.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="© Mahler © Suhrkamp Verlag AG, Berlin 2024"/><figcaption>© Mahler © Suhrkamp Verlag AG, Berlin 2024</figcaption></figure><p>Ob ein Banküberfall für die Therapie („Also in großen Scheinen.“), das Globuli-Denkmal, welches auf den Betrachter nicht wirkt, „Misanthrop Kräutertee“ oder eine „Hypnase“, dem Therapeuten der sagt „Sie sind plemplem“, esoterischen Einkaufslisten – wohl für den „GURU Discount“ –, ein wenig Frankenstein und Igor, die Bipolarexpedition und ausgebrannte Sterne, „Vaderprobleme“ oder Menschen, die Stimmen hören, aber keine guten Zuhörer seien und an Befunden interessierte japanische Sammler: Der 1969 geborene, in Wien lebende Comic-Zeichner und Illustrator Nicolas Mahler kommt in argem Gewand zu richtiger Stund und tut vom Kopf- und Therapeuten-Leid kund!</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/54c3dca2-3579-4af6-aaf7-c9b00d90bd17/uploads/images/p7nqnw2ixq/mein-therapeut-ist-ein-psycho_9783518474174_innenabbildung.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="© Mahler © Suhrkamp Verlag AG, Berlin 2024"/><figcaption>© Mahler © Suhrkamp Verlag AG, Berlin 2024</figcaption></figure><p>Ein mal defätistisch-heiteres, mal ein treffend grantelndes, an anderer Stelle locker fröhliches und, ja, auch das gibt es, vergnüglich lebensbejahendes Büchlein, bei dem jeder Strich so sitzt, wie der Spruch landet. Passend für fast jedes Wartezimmer. In diesem Sinne: Follower im Kopf, egal. Ois is leiwand!</p><p>AS</p><p>PS: Kafka, Kakerlake, Käfer und Schlaf(störungen) geht es im sehr feinen, hellwachen und teils sehr witzigem Buch <em>In den Tag</em> von Christoph Ribbat, das im ausklingenden Winter im <em>Insel Verlag</em> erschienen ist. Unsere Rezension lest ihr in Kürze. Ebenso passt nicht nur ein Mahler-Cartoon („HALLO! Ich komme vom SCHLAFSTÖRUNGSDIENST!“) wunderbar zur <em>kurzen Geschichte des Aufwachens</em>.</p><hr aria-hidden="true"/><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/54c3dca2-3579-4af6-aaf7-c9b00d90bd17/uploads/images/yyiaoewo6s/mein-therapeut-ist-ein-psycho_9783518474174_cover.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Eine Leseprobe findet ihr <a href="https://res.cloudinary.com/suhrkamp/images/q_auto/v1742132782/146030/mein-therapeut-ist-ein-psycho_9783518474174_leseprobe.pdf">hier</a>.</p><p><em>Nicolas Mahler: </em><a href="https://www.suhrkamp.de/buch/nicolas-mahler-mein-therapeut-ist-ein-psycho-t-9783518474174"><em>Mein Therapeut ist ein Psycho!</em></a><em>; Mai 2024; 112 Seiten, durchgehend vierfarbig; illustriert; Hardcover; ISBN: 978-3-518-47417-4; suhrkamp taschenbuch; 18,00€</em></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/1e4269fe-53ee-45d8-9e46-aee365bff35d">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/1e4269fe-53ee-45d8-9e46-aee365bff35d</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/54c3dca2-3579-4af6-aaf7-c9b00d90bd17/teaser_image/1780554840?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 06:10:20 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[„Die Existenz ist nur eine Aneinanderreihung von Absurditäten bis ins…]]></title>
      <description><![CDATA[Es wird bunt und knallig in Eternia im MASTERS OF THE UNIVERSE mit Nicholas Galitzine und Camila Mendes als Held*innen mit Charme und großem, glänzendem Schwert.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>„Die Existenz ist nur eine Aneinanderreihung von Absurditäten bis ins endlose Nichts.“</h1><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/film-serie"><mark style="background-color: rgb(234, 228, 247); color: inherit">FILM-KRITIK</mark></a></p><p>So oder so ähnlich sagt es Roboto (<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/1cb60989-0b1d-49d8-beda-0c93dfda4fb3">Kristen Wiig</a>) in der famos abstrusen, teils an <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/kinderbuch">die Kindheit erinnernden</a>, von beschaulichen bis arg anschaulichen, zotigen mit schlagfertigen, sowie ohnehin schlagkräftigen und <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/b99859f2-b021-4dc5-bf56-9585fcbc860d">effektiv Effekt-reichen</a> Neu-Interpretation der He-And-Other-Man-And-People-Saga <em>MASTERS OF THE UNIVERSE</em> von Travis Knight. Da mir der Regisseur vor allem durch den eher schwachen <em>Bumblebee</em>-Film in Erinnerung ist und auch an den <em>MASTERS</em> mal wieder vier Drehbuchautoren (Chris Butler, Aaron Nee, Adam Nee, David Callaham) gewerkelt haben, überrascht es hart, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/b9d3ec99-0efe-4391-933e-fe1ce7cfa655">wie im eigenen Universum schlüssig und kongruent dieses bunt-blumige Fantasy-Fest angerauscht kommt</a>.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/55e06021-d9af-4eef-8169-3de6eded34b9/uploads/images/qklqi4qdhv/MOTU_2026_UT_250404_KEYGIL_13966_R3_1333x2000_thumbnail_%281%29.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Adam (Nicholas Galitzine) in MASTERS OF THE UNIVERSE // © 2026 Amazon MGM Studios Content Services LLC"/><figcaption>Adam (Nicholas Galitzine) in MASTERS OF THE UNIVERSE // © 2026 Amazon MGM Studios Content Services LLC</figcaption></figure><p>Der Spruch passt jedenfalls bestens zu dem Film zwischen Origin-Story und <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/76bb8120-7ed9-4b7f-905d-614c64f71c96">klassischem Gut-und-Böse-Kampf im Reich des Nicht-Realen</a>. (Oder doch real? Hmm...) Also nicht, dass diese UNIVERSAL-MASTERS irgendwann ins Nichts abdriften würden (<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/8981dc84-05c9-44b8-8d84-81f32847f555">wobei manche zu Nichts oder Mulch oder Asche werden</a>), aber schön blöde sind sie an nicht wenigen Stellen. Was diesen perfekten Sommer-Blockbuster trotz seiner Laufzeit von über zwei Stunden herrlich kurzweilig sein lässt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>So, auf zum Geschehen: Prinz Adam ist zehn und lebt mit seinen Eltern (James Purefoy, Charlotte Riley) aka König und Königin auf dem famos-fantastischen Planeten Eternia, wo alles, was du dir vorstellen kannst, real ist. Quasi. Adam wird zwar gemeinsam mit seiner besten Freundin Teela (Eire Farrell) von deren Vater Duncan/Man-At-Arms (Idris Elba) trainiert, doch so recht will aus ihm kein männlicher Männer-Mann werden. Was Papa enttäuscht. Allerdings ist der auch eher am Wegrennen, als der baff böse Skeletor (Jared Leto) mit Anhänger*innen samt der bösen Hexe Evil-Lyn (Alison Brie) auf dem Planeten einfällt und im Grunde alles dem nun weniger bunten Boden gleichmacht.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/55e06021-d9af-4eef-8169-3de6eded34b9/uploads/images/wz422t6clh/motu_dom1_marketing_stills01_g_r709_20260114_2000x1023_thumbnail.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Eternia in MASTERS OF THE UNIVERSE. © 2026 Amazon MGM Studios Content Services LLC"/><figcaption>Eternia in MASTERS OF THE UNIVERSE // © 2026 Amazon MGM Studios Content Services LLC</figcaption></figure><p>Adam wird von der guten, die Festung/Kathedrale/Macht in der Macht der Macht Grayskull beschützenden Zauberin (immer gern: Morena Baccarin) mitsamt dem <s>zamonischen</s> Zauberschwert fluchtartig (wenn auch schleppend) <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/ebe7430f-301a-4bbb-b855-212f62eaad51">auf die Erde geschickt</a>. Dummerweise verliert der Junge das Schwert im Portal zwischen den Welten und sitzt nun als vermeintlich <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/d240b7e2-a7f0-4420-b4bf-3590669bed18">dezent psychotischer Creep/Nerd/Incel (?)</a> für viele Jahre auf der Erde fest. Dass dieser <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/20564bc0-92b6-49f3-b52c-a1914ee055f6">in einer herrlich treffend karikatur-kafkaesken HR-Abteilung arbeitet</a> und aussieht wie Nicholas Galitzine (<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb">aktuell ebenfalls mit <em>Glennkill</em> im Kino</a>) hilft bei diesem geerdeten Handlungsstrang.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/55e06021-d9af-4eef-8169-3de6eded34b9/uploads/images/mp5zfrx6bd/Skeletor_2000x1023_thumbnail.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Jared Leto als &#39;Skeletor&#39; in MASTERS OF THE UNIVERSE // © 2026 Amazon MGM Studios Content Services LLC"/><figcaption>Jared Leto als &#39;Skeletor&#39; in MASTERS OF THE UNIVERSE // © 2026 Amazon MGM Studios Content Services LLC</figcaption></figure><p>Ewig sucht der so Aussehende – weil er ihn spielt, u know – nach dem Schwert und findet es schließlich in einem Nerd-Store (klar, wo sonst… Comic-Con wäre noch was gewesen). Er sendet mehr oder weniger versehentlich ein Signal aus, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/498a28b2-b277-4cda-a121-4879fd98ff70">wird von einem Monster gejagt</a> und von der ebenfalls gealterten (Film-Witz) Teela (Camila Mendes, <em>Riverdale </em>– was ich noch immer nicht zu Ende geschaut habe 😱) gerettet und zurück nach Eternia gebracht. Der Kampf mit um das große, glänzende Schwert beginnt…</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/55e06021-d9af-4eef-8169-3de6eded34b9/uploads/images/gdcsfenexf/MOTU_2026_UT_250327_KEYGIL_12205_F_2000x1125_thumbnail.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Schwertführer Adam / He-Man  (Nicholas Galitzine) in MASTERS OF THE UNIVERSE // © 2026 Amazon MGM Studios Content Services LLC"/><figcaption>Schwertführer Adam / He-Man  (Nicholas Galitzine) in MASTERS OF THE UNIVERSE // © 2026 Amazon MGM Studios Content Services LLC</figcaption></figure><p>Also alles ganz normal in diesen Kinotagen <a href="https://steady.page/de/018e38c0-7a57-4e1c-b5b8-4c831b91d2f7/posts/bafe5cdc-7801-4988-9653-64f049e076a1">voller Grün und Glanz-schwarz</a>, Mutter Marie und roten Kleidern, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb">einem Fantasie-Magazin oder verzauberten Bäumen</a>. Was lässt sich noch zu dem <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c3a44233-3f9c-4120-82b7-02b5e82a4ebf">Sci-Fi-Fantasy-Action-Adventure</a> sagen? Nicholas Galitzine ist … nun er, also talentiert und sexy (wenngleich die 4000 Kalorien die er als Vorbereitung auf die Rolle und zum Sport ihn schon sehr aufgepumpt haben, dann doch eher der <em>Royal Blu</em>e-Galitzine), und passt mit seinem ADHS und dem mal von ihm erwähnten Impostor-Syndrom wohl wunderbar auf die Rolle Adam Glenns/He-Mans. Camila Mendes bereitet ebenso Freude. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/3ddbf307-da86-4631-91b3-fa5ee86e1f54">Wenn auch die Chemie zwischen den beiden etwas mangelt</a>. Das mag aber auch, wie überhaupt die größeren Probleme des Films, an dem hier und da nicht <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/58970a9b-8525-493e-8781-0498e9c6e939">gut getimten Humor</a> liegen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/55e06021-d9af-4eef-8169-3de6eded34b9/uploads/images/jag3dch5ad/MOTU_2026_UT_250531_KEYGIL_25701_R2_2000x1333_thumbnail.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="(v. l. n. r.): Dian (Christiaan Bettridge), Ram Man (Jon Xue Zhang), Teela (Camila Mendes), Adam (Nicholas Galitzine), Man at Arms (Idris Elba), Fisto (Johannes Haukur Johannesson) in MASTERS OF THE UNIVERSE. © 2026 Amazon MGM Studios Content Services LLC"/><figcaption>(v. l. n. r.): Dian (Christiaan Bettridge), Ram Man (Jon Xue Zhang), Teela (Camila Mendes), Adam (Nicholas Galitzine), Man at Arms (Idris Elba), Fisto (Johannes Haukur Johannesson) in MASTERS OF THE UNIVERSE. © 2026 Amazon MGM Studios Content Services LLC</figcaption></figure><p>Da denkt mensch (inkl. diverse Kritiker*innen) an den einen oder anderen zu affigen <em>Marvel</em>-Film (<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/5a153f22-30b0-49b6-bdd5-df7226125eb8">wurde ja schon bei <em>DCs Superman</em> angemerkt</a>). <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/43a4e50f-4104-4729-a6ca-928c25051dc3">Manches Mal darf es auch ein wenig Gefühl und Ernsthaftigkeit sein</a>. Es muss ja nicht gleich <em>The Dark Knight</em> werden. Es gibt reichlich Zoten und nicht immer war ich mir sicher, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/58476a27-be82-435c-b586-31a07e85f53c">ob es einer der verhüllt schwulsten Meta-Filme</a> oder <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/29f6b000-e082-4838-8afe-b86f379f6c20">doch einfach Sexismus und Co. ist</a>. Aus Gründen der <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c6d2d718-6eda-486c-8e12-8fe0a7e5bf88">mentalen</a>, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7eff1054-ad2d-4f96-bad2-6336a1bfdf9c">emotionalen</a> und … <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/de89a04b-5494-44e0-b02a-98822e513f25">funktionalen Gesundheit</a>, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/bb2d3f79-a798-4457-a3c5-9966a321c683">entschied ich mich für Pro-Homo statt No-Homo</a>.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/55e06021-d9af-4eef-8169-3de6eded34b9/uploads/images/kliyjh5vom/MOTU_2026_UT_250424_KEYGIL_17040_R2_2000x1333_thumbnail.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Camila Mendes als Teela in MASTERS OF THE UNIVERSE // © 2026 Amazon MGM Studios Content Services LLC"/><figcaption>Camila Mendes als Teela in MASTERS OF THE UNIVERSE // © 2026 Amazon MGM Studios Content Services LLC</figcaption></figure><p>Der Rest der Besetzung passt. Ebenso, dass Namen und Optik der bekannten <em>Masters</em>-Serien respektive des gesamten <em>Mattel</em>-Franchises um He-Man und Co. erhalten geblieben sind. Einschließlich der Spielfiguren-Optik <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c6c25926-7ef5-4d0d-88bd-66b0c12ab856">mit seltsam unstimmigen Monstergesichtern</a> oder eben dem Lendenschurz. Da verbinden sich Charme und Trash zu einem guten Gesamtkonzept. Die Effekte der augenscheinlich größtenteils künstlich erschaffenen, stimmigen Welt fügen sich bestens ein. (Übrigens, mal im Ernst, mein Drängen auf Skeletor und He-Man als Spielzeuge sowie deren Love-Hate-Friendship, dass ich umsetzte, hätten wenig Fragen aufwerfen sollen...)</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/55e06021-d9af-4eef-8169-3de6eded34b9/uploads/images/245x3qsxs2/MOTU_2026_UT_250513_KEYGIL_20786_R_2000x1333_thumbnail.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Sam C. Wilson spielt die Rolle des Trap Jaw in MASTERS OF THE UNIVERSE (hier im Kampf gegen Idris Elbas Duncan) // © 2026 Amazon MGM Studios Content Services LLC"/><figcaption>Sam C. Wilson spielt die Rolle des Trap Jaw in MASTERS OF THE UNIVERSE (hier im Kampf gegen Idris Elbas Duncan) // © 2026 Amazon MGM Studios Content Services LLC</figcaption></figure><p>Die Musik rockt, ein Cameo ist eh Pflicht (der Saal grölte, obwohl es doch zu erwarten war – alles Liebhaber*innen) und die Zweite-Halftime-Credits-Scene dürfte viele, viele Fans freuen. Da kommt (wohl) noch was…</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=av_NjHAfuug">https://www.youtube.com/watch?v=av_NjHAfuug</a><p>…meinetwegen gern. Spiel, Spaß und (etwas) Spannung waren jedenfalls am Start und nach dem Film fühlte ich mich wesentlich besser als zuvor. Das ist doch mal was!</p><p>AS</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. 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Juni 2026 im Kino zu sehen; Laufzeit ca. 140 Minuten; FSK: 12</em></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/1e4269fe-53ee-45d8-9e46-aee365bff35d">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/1e4269fe-53ee-45d8-9e46-aee365bff35d</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 12:38:07 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DER ASTEROID SIND WIR]]></title>
      <description><![CDATA[Wichtig und streitbar, faktenreich und polemisch: Roberto Grossis DIE GROSSE VERDRÄNGUNG ist ein zweischneidiges Schwert. Was bestens zu den Comic-Bildern passt.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/sachbuch"><mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit">SACHBUCH-&amp;-COMIC-KRITIK</mark></a></p><p>Gern würde mensch sagen, dass das Thema mit der Leugnung des Klimawandels aka der Klimakrise durch sei. Ist es nicht. Und selbst bei jenen und für jene, die irgendwie erkannt haben, dass sich was ändern muss, reicht diese Erkenntnis nur selten bis zu effizienten und effektiven Handlungsmaßnahmen. Da braucht es einen Aufschrei, meinen manche; andere denken, das wird sich dann schon lösen (lassen). Von Einzelmaßnahmen über individuelle Veränderungen (oder Verdrängungen) bis zu gesetzlichen Vorschriften und unternehmerischen Maßnahmen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0ebfee7e-98bb-4889-8a2c-269e3ebd849c/uploads/images/3mx2rrbafk/die-grosse-verdraengung-taschenbuch-roberto-grossi_coverart.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Dass dies alles auch viel Mumpitz sein kann, verdeutlicht der Italiener Roberto Grossi in seinem optisch-künstlerisch anspruchsvollen, assoziativen und inhaltlich alles miteinander verknüpfenden Comic <em>DIE GROSSE VERDRÄNGUNG</em>. Erschienen ist der Band im letzten Sommer im <em>avant-verlag</em> erschienen und ist in der Kategorie Sachbuch für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2026 nominiert, hier ab 16 Jahren empfohlen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0ebfee7e-98bb-4889-8a2c-269e3ebd849c/uploads/images/ca7awnpcnn/avant_Grossi_Verdrangung_1.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Panel aus DIE GROSSE VERDRÄNGUNG // © Roberto Grossi, 2024 / avant-verlag GmbH, 2022"/><figcaption>Panel aus DIE GROSSE VERDRÄNGUNG // © Roberto Grossi, 2024 / avant-verlag GmbH, 2022</figcaption></figure><p>Alles miteinander verbunden bedeutet, dass Grossi <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/695b81d2-f779-419c-89fc-ece8731cc5da">ganz im Sinne eines Thomas Piketty</a> Klimawandel mit Wirtschaft, Politik, Kapitalismus, Klassismus und sozialem Fortschritt sowie Torten und <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/film-serie">Fernsehen</a> verknüpft. Die <em>Verdrängung</em> im Titel bezieht sich dabei bspw. auf jene, die wir gern im Inneren unseres Selbst vornehmen wie auch jene, anderer Menschen, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/2b645d20-d1a7-43fe-936e-2b9a1d0dcaed">Tiere</a>, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/8981dc84-05c9-44b8-8d84-81f32847f555">Lebensumfelder sowie von Natur</a>, etc. pp. So wagt Grossi in sieben Kapiteln bis hin zum „Wir“ den großen Wurf, irgendwo zwischen gespiegeltem Zynismus, Polemik und Populismus, Fakt und Wahrnehmung.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/b811bd4b-ac70-46ff-9afb-63b19a15159e">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/b811bd4b-ac70-46ff-9afb-63b19a15159e</a><p>Eher akzeptierten wir das Ende der Welt, als das des Kapitalismus lesen wir genauso wie die implizite Gleichstellung von G8 und Tod oder der Krieg und Kapitalismus das Gleiche wollten – nämlich ausschließlich Wachstum. Die Gelbwesten-Proteste scheint der Autor als kollektives Wirken zu begrüßen, obwohl sie letztlich chaotische Ausschreitungen von Menschen mit Partikularinteressen waren. #Fakt.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0ebfee7e-98bb-4889-8a2c-269e3ebd849c/uploads/images/qwzdbgexdx/avant_Grossi_Verdrangung_2.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Panel aus DIE GROSSE VERDRÄNGUNG // © Roberto Grossi, 2024 / avant-verlag GmbH, 2022"/><figcaption>Panel aus DIE GROSSE VERDRÄNGUNG // © Roberto Grossi, 2024 / avant-verlag GmbH, 2022</figcaption></figure><p>Dessen unbenommen sind seine angebotenen Zahlen zum Rückgang etwa von Insekten, der Anzahl von Hühnern (<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7c57d638-be31-49c0-aca8-21e5a08bf628">zwei Drittel aller Vögel weltweit sind Hühner</a>), dem CO₂ der reichsten Menschen versus der ärmeren Bevölkerungsschichten oder die Erkenntnis, dass wir schleichende Veränderungen (meist) erst bemerken, wenn es zu spät ist, natürlich korrekt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Ein streitbares Buch also, das kaum einen Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität kennt und nicht nur dadurch definitiv zur Debatte anregt. Mitnichten darüber, <em>ob</em> es die Klimakrise gibt, sondern <em>wie</em> ihr gemeinsam entgegengewirkt werden könnte. An diesem Punkt überzieht der schreibende Illustrator ein wenig und geht vom Faktischen wie teils vom Kontroversen ins nahezu Fantastische. Wummernde Schlagworte wie „Gerechtigkeit“ und „Gleichheit“, „Pazifismus“ und „Klassenkampf“ (dabei klingt der Zusatz -„kampf“ so gar nicht friedlich und gerecht) oder auch „Gesundheit“ lassen einen eher ratlos zurück, da sich Roberto Grossi bei aller grafisch wunderbar unterfütterten, scharfzüngigen Wut, nicht wirklich in die Analyse begibt, um den Sinn der Worte zu untermauern.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0ebfee7e-98bb-4889-8a2c-269e3ebd849c/uploads/images/edr2payrtg/avant_Grossi_Verdrangung_4.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Panel aus DIE GROSSE VERDRÄNGUNG // © Roberto Grossi, 2024 / avant-verlag GmbH, 2022"/><figcaption>Panel aus DIE GROSSE VERDRÄNGUNG // © Roberto Grossi, 2024 / avant-verlag GmbH, 2022</figcaption></figure><p>Bei „Gesundheit“ können sich evidenzbasierte Schulmediziner*innen mit Globuli-Glücksreiter*innen streiten. „Gleichheit“ – wer definiert, wie diese auszusehen hat. Bärbel Bas? Ebenso die „Gerechtigkeit“. (Zu diesem Thema sei u. a. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/38d2b654-b6da-4c95-b36b-5a68d69bb1a4">das Sachbuchpreis-nominierte</a> Buch <em>MEINUNGSFREIHEIT</em> von Ronen Steinke empfohlen oder <a href="https://www.instagram.com/reel/DYwnJGJCrsG/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==">unser Grundgesetz-Instagram-Post von gestern</a>; Besprechung in Kürze.) Hier entpuppt der zeichnende Autor sich als zwar überaus engagiert, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/f2573a28-a810-4e36-9431-22d8a4d44523">aber auch als entweder arglos mahnender Romantiker oder als politisch motivierter Scharfmacher</a>, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/b8ea5b34-d68b-41eb-acfa-2d3d9a848fc8">der zwar über das Ende aber nicht den Ausgang nachdenkt</a>.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0ebfee7e-98bb-4889-8a2c-269e3ebd849c/uploads/images/fqmm3kbeqk/avant_Grossi_Verdrangung_3.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Panel aus DIE GROSSE VERDRÄNGUNG // © Roberto Grossi, 2024 / avant-verlag GmbH, 2022"/><figcaption>Panel aus DIE GROSSE VERDRÄNGUNG // © Roberto Grossi, 2024 / avant-verlag GmbH, 2022</figcaption></figure><p>Dennoch sei <em>DIE GROSSE VERDRÄNGUNG</em> politisch interessierten, streitlustigen Leser*innen mit der Kraft und dem Willen zum Mit- und Nach-Denken empfohlen.</p><p>AS</p><p>PS: Warum ich mich nicht im selben Leben ums Klima kümmern und dennoch Celebrity-Gossip oder <em>Kampf der Reality (All)Stars</em> folgen könnte, erschließt sich mir nicht. Die Absolutheit Roberto Grossis ist zuweilen erschreckend. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/33c6269a-0baf-4aaf-890c-893772d622b0">Selten ist gutes aus solch „Haltung“ erwachsen</a>.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0ebfee7e-98bb-4889-8a2c-269e3ebd849c/uploads/images/shjrx5zxm2/die-grosse-verdraengung-taschenbuch-roberto-grossi.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><em>Roberto Grossi (Text &amp; Zeichnungen): </em><a href="https://www.avant-verlag.de/comics/die-gro%C3%9Fe-verdr%C3%A4ngung/"><em>Die große Verdrängung</em></a><em>; Übersetzung aus dem Italienischen: Myriam Alfano; August 2025; 208 Seiten, durchgehend vierfarbig; Flexcover, Format: 17 x 24 cm; ISBN: 978-3-96445-146-0; avant-verlag; 25,00 €</em></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7023315f-3fd5-455f-89ac-a93d4c9feedd">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7023315f-3fd5-455f-89ac-a93d4c9feedd</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/0ebfee7e-98bb-4889-8a2c-269e3ebd849c/teaser_image/1779812053?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Tue, 26 May 2026 16:16:45 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SICH DER MENSCHEN BEDIEN']]></title>
      <description><![CDATA[„Vampir“, „Kannibale“ oder „Werwolf von Hannover“. So oder so, klar ist, dass Peer Meter und Isabel Kreitz die Geschichte Fritz Haarmanns grausig gut aufbereitet haben.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/belletristik-literatur"><mark style="background-color: rgb(230, 243, 251); color: inherit">LITERATUR-&amp;-GRAPHIC-NOVEL-KRITIK</mark></a></p><p>Schwierig, schwierig, schwierig. Man möchte Personen – ob lebendig oder tot oder dazwischen oder darüber hinaus – nicht die falschen Attribute oder … uhm … Kosenamen zuschreiben. Heißt’s nun also Fritz Haarmann der „Schlächter von Hannover“ oder der „Kannibale von Hannover“ oder, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/039a77d9-d4ef-47c1-b146-bcf256b00135">um in mythologische Gefilde zu gleiten</a>, doch der „<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e0908417-8763-44b6-bbb8-e6f2f33568ce">Werwolf</a> von Hannover“ oder eben der „<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/58476a27-be82-435c-b586-31a07e85f53c">Vampir</a> von Hannover“? <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/f93b3dad-f755-46fd-8663-d68c593f2c75">Ihr lest mich verwirrt</a>.</p><h4>„Ich wollte ja keinen umbringen, …“</h4><p>So oder so, der „Mönsch Fritze“ war ein arger Serienmörder, der seine meist durch Kehlenbiss statt Kehlenkiss tötete, Klamotten wie andere Habseligkeiten seiner jungen Jungen-Opfer vertickte wie auch ihr Fleisch. (Aktuell lese ich die Neuauflage von Agustina Bazterricas <em>Zart ist das Fleisch</em>. Da ist der Verzehr von Menschenfleisch, von der Regierung verpflichtend „Spezialfleisch“ genannt, Normalität. Rezension folgt.) Nur mit den Schädeln, Gebeinen und Co. kann Haarmann nicht viel anfangen und schüttet sie regelmäßig in die Leine. Als mehr und mehr knöcherne Überreste auftauchen begründen die Stadtoberen dies zunächst mit Typhustoten.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0051d0a0-4e4b-4d83-805a-8ac47e936aa1/uploads/images/ztnt4yge2v/Reprodukt_Meter-Kreitz_Haarmann_Coverart.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Allzu lange verfängt das allerdings auch im Internet-freien Jahr 1924 nicht. Wird das Auftauchen der sauber vom Körper abgetrennten Knochen doch begleitet vom Verschwinden junger Männer. Zwar immer weniger heimischer Jungs, doch fällt auch das Wegbleiben vermeintlich am Bahnhof gestrandeter Jugendlicher und junger Männer irgendwann auf. Über Haarmann geistern ohnehin reichlich Gerüchte durch nicht nur die niederen Viertel Hannovers. Doch lange ignorieren Behörden Hinweise. Nicht zuletzt, da Kriminalkommissar Wilhelm Müller schützend die Hand über seinen Spitzel, den »Kriminal« Haarmann hält.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0051d0a0-4e4b-4d83-805a-8ac47e936aa1/uploads/images/2yyzbqxtxn/9783956405013.interior08.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Panel aus HAARMANN // © 2026 Peer Meter &amp; Isabel Kreitz / Reprodukt"/><figcaption>© 2026 Peer Meter &amp; Isabel Kreitz / Reprodukt</figcaption></figure><p>In der düster-packenden, mit bissigem Humor gespickten, sprachlich treffenden und nachhallend schaurig gezeichneten Graphic Novel <em>HAARMANN</em> von Peer Meter und Isabel Kreitz werden eindrucksvoll die Eskalation und schließlich Festsetzung wie der Weg zur Hinrichtung des Serienmörders aus der hannoverschen Altstadt beschrieben. Nicht nur dank eines Nachworts von Peer Meter in Form eines historischen Überblicks, der auch die zu der Zeit prekären Verhältnisse der Weimarer Republik ins Auge fasst, ist das im März im <em>Reprodukt Verlag</em> erschienene Werk eine gelungene Mischung aus Serienkiller-Thriller und sachlicher Aufarbeitung. Haarmann soll irgendwas zwischen Mitte zwanzig bis um die fünfzig Menschen getötet haben, so genau konnte er sich nicht mehr erinnern.</p><h4>„…aber ab und zu war immer einer tot.“</h4><p>Zwar ist die Geschichte, für Konservative nicht nur mit Blick ins „Schwulenmilieu“ sowie auf „Mauschelsachen“, all die „Schweinigelein“ wie das „Poussieren“, eine grausige doch im Kern keine reißerisch erzählte. Dass die Illustrationen schwarz-weiß und nicht in blutdurchtränkter Farbe gehalten sind, erhöht zwar den Schauerfaktor, mindert gleichzeitig allerdings den voyeuristischen Effekt. Sehr gut.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0051d0a0-4e4b-4d83-805a-8ac47e936aa1/uploads/images/oz2yq2sipl/9783956405013.interior10.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Panel aus HAARMANN // © 2026 Peer Meter &amp; Isabel Kreitz / Reprodukt"/><figcaption>Panel aus HAARMANN // © 2026 Peer Meter &amp; Isabel Kreitz / Reprodukt</figcaption></figure><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/60685671-4f9a-4ebb-9ef2-ad47568c558f">Ausgezeichnet in der atmosphärischen Graphic Novel</a> ist außerdem, wie Meter und Kreitz sich den Abgründen der Bewohner*innen, der teils aus Inkompetenz und teils aus Unwillen heraus untätigen Polizei und Justiz widmen (wir kennen es aus diversen True Crime-Formaten) und selbst die unsympathischsten Menschen lebendig werden lassen. Sei es Haarmann Intimus Hans Grans, der gefällige Friseur Fridolin Wegehenkel, die Vermieterin und Hehlerin Elisabeth Engel (der Kurzbiografie allein schon Lust auf eine ausführliche Betrachtung ihrer Person macht) oder der Gerichtsmedizinalrat Dr. Alex Schackwitz, der trotz seines Versagens „nach Prozessende noch privat Kapital aus dem traurigen Kriminalfall“ schlug. Pfui, bäh.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0051d0a0-4e4b-4d83-805a-8ac47e936aa1/uploads/images/kjsukxyx33/9783956405013.interior14.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Panel aus HAARMANN // © 2026 Peer Meter &amp; Isabel Kreitz / Reprodukt"/><figcaption>Panel aus HAARMANN // © 2026 Peer Meter &amp; Isabel Kreitz / Reprodukt</figcaption></figure><p>So bitter der Band, so unterhaltsam und intensiv ist er auch. „Da happ ick nüscht mit zu kriejen“ lässt sich in Bezug auf Form und Inhalt <em>HAARMANN</em>s schwerlich sagen, so gern mensch auch anderes behaupten möchte. Doch ist <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/1b413baa-c44f-4e9a-8e02-0f88992ba1f2">die literarisch und künstlerisch anspruchsvolle</a> Erarbeitung dessen, was womöglich im Kopf des „wichtigen Mannes in Hannover“ (ist nichts Persönliches Gerd, Christian, Carsten, et al.), der eben auch „Menschenschlächter“ war, einfach zu gut.</p><p>AS</p><p>PS: Apropos Vampir: Ab dem 1. Juli 2026 ist bei <em>MagentaTV </em>endlich die dritte Staffel von <em>Interview with the Vampire</em> zu sehen. Zusatztitel: <em>Anne Rice&#39;s The Vampire Lestat</em>. Es handelt sich also um die Serienadaption des zweiten Romans. Wir sind voller Vorfreude und Spannung und <a href="https://open.spotify.com/playlist/6CP3TRO8vCxpOtqN47NNpe?si=641f49cba9b7446a">hören schon mal, wie Sam Reid so singt</a> – und lieben es!</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/18b9c840-57d0-4e11-95e6-d242867b2466">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/18b9c840-57d0-4e11-95e6-d242867b2466</a><p>PPS: Wo wir schon mal bei Grusel und Graus sind: Irgendwann in diesem Jahr dürfen wir wohl mit Daniel Goldhabers und Isa Mazzeis <em>FACES OF DEATH</em> rechnen. Der Schocker mit <em>Euphorias </em>Barbie Ferreira und <em>Stranger Things</em>’ Dacre Montgomery kann im Grunde als Meta-Fortsetzung des umstrittenen Originals aus dem Jahr 1978 gesehen werden. Es geht um einen Killer, der nach Motiven aus dem Werk von Conan LeCilaire aka John Alan Schwartz mordet. Sehen wollen! Wir halten euch auf dem Laufenden.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. 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      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Mon, 25 May 2026 10:04:11 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[EQUILIBRIUM DES SCHWEIGENS UND DER WIDERSPRÜCHE]]></title>
      <description><![CDATA[Ganz großer Wurf: Wieso Julya Rabinowichs MO & MORITZ unseren Rezensenten nachhaltig beeindruckt hat...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/belletristik-literatur"><mark style="background-color: rgb(230, 243, 251); color: inherit">LITERATUR-KRITIK</mark></a></p><blockquote><p>&gt;&gt;Aber das Schweigen macht es nicht ungeschehen, Mo. Nur unausgesprochen. Weißt du.&lt;&lt;</p></blockquote><p>Zuschreibungen aufgrund von Vorurteilen und Projektion: Zwei größere Probleme nicht nur in „unserer“ Gesellschaft. Oder im vorliegenden Jugend-Roman der (teils feinen) Wiener Gesellschaft rund um Opernball und Taylor Swift. Julya Rabinowich umrahmt <em>MO &amp; MORITZ</em> mit Shakespeares <em>Romeo &amp; Julia</em> (oder <em>Spider Mans</em> Peter Parker und Gwen Stacy), also einer Erzählung von star-crossed lovers. Liebender also, deren Liebe nicht unter dem besten Stern steht.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/1e4269fe-53ee-45d8-9e46-aee365bff35d/uploads/images/6nmkpyktjn/Hanser_Rabinowich_Mo-Moritz_Coverart.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Nun gleich einmal vorweg und MAJOR SPOILER ALERT: Der im Januar <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/291115c5-d35d-4dbf-b332-31a6282fa8a9">bei <em>Hanser</em></a><em> </em>erschienene, trotz einer Blauen Fee fantastisch geerdete Roman Rabinowichs steckt zwar voller Dramatik so wie Romantik, spitzt sich unweigerlich zu, stellt ständig neue Fragen und öffnet viele Gefahrenbereiche. Doch ist das Ende keines, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/18b9c840-57d0-4e11-95e6-d242867b2466">das einen endgültigen Abschied bedeuten würde</a>. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb">Kaum wer wird zu einer Wolke</a>.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Zunächst zum Anfang: Mo, der aus einer Familie mit muslimischen Wurzeln stammt, ist mit dieser auf der Suche nach Schutz vor Krieg und Tod nach Wien gekommen. Durch ein Missverständnis gepaart mit geschmeidigem Grund-Rassismus fliegt er von der Schule. Doch tut sich in einem der noblen Wiener Friseursalons eine Gelegenheit für ihn auf, die er unsicher und doch mutig ergreift. Als der Salon von Herrn Franz auserkoren wird, die Frisuren wie Krönchen für die Debütantinnen des Wiener Opernballs zu richten, trifft Mo auf einen mysteriösen jungen Mann, der „[g]raue Augen und dunkle Locken“ hat, schmal ist und der, im Gegensatz zu Mo, „sehr, sehr helle Haut“ hat.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/bf7deae6-3cdb-4485-95dd-3df6bc62f718">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/bf7deae6-3cdb-4485-95dd-3df6bc62f718</a><p>Bald heißt es „Mo war hier“, doch geht es dabei eben nicht um den scheuen Mo, sondern Moritz, den Jungen vom Opernball. Dieser ist weniger scheu, wenngleich nicht ohne eigene Päckchen, die Julya Rabinowich ebenso wie die Familiendynamik Mo’s nach und nach auspackt. Ohne Dellen kommen sie allerdings nicht an.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/1e4269fe-53ee-45d8-9e46-aee365bff35d/uploads/images/csmoq7nihk/Hanser_Rabinowich_Mo-Moritz_Zitat-1.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Es ist, anders kann es nicht gesagt werden, schlicht beeindruckend, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7ae2e775-ffc1-46e1-929d-f0040095336e">wie die Autorin die tonalen Wechsel mit scheinbar selbstverständlicher Eleganz vollzieht</a>, wie sie zwischen der Zuneigung von Mo und Moritz zum Zorn der Umgebung wechselt. Wie sie Mo klingen, träumen, sich wundern und ärgern, lieben und lügen lässt. Wie sie Moritz&#39; Klarheit wanken und ihn lernen, aber auch entschieden sein lässt. Wie die Familien von und in <em>MO &amp; MORITZ</em> unterschiedlicher, auch ineinander, nicht sein könnten. Wie jede Eigenschaft und Bewegung greifbar wird. Wie das Begehren spürbar ist, ebenso die Unsicherheit. Wie keine Beobachtung unnütz wirkt und dennoch nichts <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7dc9c38b-668c-4cb2-aee0-861fef0e9430">gekünstelt bedeutungsschwanger aufgeladen ist</a>.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/253cd360-7264-470c-bb9b-f90f5694aa08">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/253cd360-7264-470c-bb9b-f90f5694aa08</a><p>Was <em>Heartstopper </em><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c6d2d718-6eda-486c-8e12-8fe0a7e5bf88">für Mental Health Issues</a> ist, dürfte <em>Mo &amp; Moritz</em> für die Fragen sein, was uns prägt, wenn wir mit Kriegs- und Erinnerungstrauma, vererbten Ängsten und einer neuen Welt konfrontiert sind. Rassismus, Antisemitismus, Islamismus und Terrorismus begleiten die liebevolle Geschichte der beiden Jungen, die, wie es scheint, schon sehr jung recht alt zu sein haben. Jedoch, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/1b413baa-c44f-4e9a-8e02-0f88992ba1f2">bei allem Schmäh und aller bissigen Schlagfertigkeit</a> Moritz&#39;, nicht altklug sind. Ihre Sorgen, ob die alltäglichen oder größeren, sind real und werden nicht <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/8b3ffdfb-31b2-4a10-b5f4-f9fc1d6c9d45">durch abrupte Genialität oder fragwürdige Resilienz aufgelöst</a>. Leben statt <em>Élite</em>.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/1e4269fe-53ee-45d8-9e46-aee365bff35d/uploads/images/utrwa7ao52/Hanser_Rabinowich_Mo-Moritz_Zitat-2.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Julya Rabinowich erzählt die Geschichte um junge Jungen-Liebe, familiäre Fallstellen und starke Schmerzgeister mit feingliedriger Wucht, gewinnendem Humor und spannungsgeladenem Charisma. Eine auch den Leser*innen zugewandte Charaktergeschichte ohne unnötige Exposition, voller Nähe und Echtheit. Ein sensationell wunderbarer Roman.</p><p>AS</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/1e4269fe-53ee-45d8-9e46-aee365bff35d/uploads/images/4eerwomh4d/Hanser_Rabinowich_Mo-Moritz_ARTK_CT3_9783446285897_0001.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Eine Leseprobe findet ihr <a href="https://www.bic-media.com/widget/?isbn=9783446287549&amp;shopsFilter=hanser&amp;template=hanser&amp;showExtraDownloadButton=yes">hier</a>.</p><p><em>Julya Rabinowich: </em><a href="https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/julya-rabinowich-mo-und-moritz-9783446285897-t-5869"><em>Mo &amp; Moritz</em></a><em>; Januar 2026; 224 Seiten; Klappenbroschur; ab 14 Jahren; ISBN 978-3-446-28589-7; Hanser Verlag; 17,00 €</em></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/3ddbf307-da86-4631-91b3-fa5ee86e1f54">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/3ddbf307-da86-4631-91b3-fa5ee86e1f54</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/1e4269fe-53ee-45d8-9e46-aee365bff35d/teaser_image/1779349128?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Thu, 21 May 2026 08:52:41 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ABSCHIEDNEHMEN FÜR ANFÄNGER*INNEN]]></title>
      <description><![CDATA[Ist der Tod das Ende? Nun der eigene wohl schon, doch für jene um eine*n herum eben nicht. Vier vielseitige Kinderbücher über das Endgültige mit Zukunft.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/kinderbuch"><mark style="background-color: rgb(222, 244, 220); color: inherit">KINDERBUCH-KRITIK</mark></a></p><p>Gestern Morgen erschrak ich, als ich auf die Terrasse trat: Da lag ein totes Taubenküken, das wohl aus dem Nest gefallen sein muss (oder schlimmstenfalls von einem Geschwisterküken herausgestoßen wurde). <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/33c6269a-0baf-4aaf-890c-893772d622b0">Nun war das nicht der erste tote Vogel meines Lebens</a>, nicht die erste verunglückte Taube. Und doch war es irgendwie komisch. Bis ich Entsorgungs-Vorkehrungen traf, verging etwas Zeit, denn irgendwie arbeitete diese kleine, tote Tier in mir. Komisch.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/18b9c840-57d0-4e11-95e6-d242867b2466/uploads/images/52grtpt2xa/Vier-Abschiede_Coverart.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Jedenfalls soll dies jetzt der Anlass sein, euch endlich vier Bücher über Trauer und Abschied vorzustellen, die mich und uns bereits geraume Zeit begleiten. Streng genommen sind es drei Bücher rund <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/29f6b000-e082-4838-8afe-b86f379f6c20">um das Themenfeld Tod und Trauerverarbeitung</a> und eines, in dem es um das Wiederaufrichten nach dem Sturm. Doch um das Heilen von Wunden geht es in jedem der ansehnlichen und intensiven Kinderbücher, die alle so ab dem Altern von circa vier oder fünf Jahren zu empfehlen sind.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Obschon alle drei Bücher zur <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb">Trauerüberwindung oder eher Trauerintegration eben dies zum Thema haben</a>, könnten sie unterschiedlicher kaum sein. Okay, zwei haben – ausgerechnet! – den Tod eines Vogels zum Thema. Das heftigste der Bücher handelt vom Abschiednehmen eines Menschen und betrachtet den Weg zum Ende und den Umgang nach dem Tod. Lena Raubaum (Text) und Leonie Schlager (Illustrationen) machen direkt zu Beginn von <em>Komm, ich trag dich ein Stück, sagte die Schildkröte</em> klar: „[e]twas Trauriges würde passieren.“</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/18b9c840-57d0-4e11-95e6-d242867b2466/uploads/images/zup35x52jx/Schildkrote_1.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Aus: Komm, ich trag dich ein Stück, sagte die Schildkröte // © Lena Raubaum (Text), Leonie Schlager (Illustration) / 2025 Verlagsanstalt Tyrolia Ges. m.b. H."/><figcaption>Aus: Komm, ich trag dich ein Stück, sagte die Schildkröte // © Lena Raubaum (Text), Leonie Schlager (Illustration) / 2025 Verlagsanstalt Tyrolia Ges. m.b. H.</figcaption></figure><p>Fragen wie „Warum? Warum musste das passieren? Hätte es verhindert werden können?“ stehen ebenso im Raum, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/a9732302-ad85-4583-88e2-db8fcbd32e96">wie Angst und überhaupt sehr viele, sehr unterschiedliche Gefühle</a>. Gefühle, die atmen wollen. „<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c6d2d718-6eda-486c-8e12-8fe0a7e5bf88">Lass sie Luft holen</a>“, sagt die Schildkröte. Tränen werden vergossen und betrachtet, traurige wie fröhliche. Das ist von Lena Raubaum wunderbar feinfühlig, poetisch und doch frei von Kitsch geschrieben. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/d954bf1a-78e6-4e49-97b2-64b0988ce7fd">Trauer und Trost gehen hier Hand in Hand, Wort in Bild</a>.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/18b9c840-57d0-4e11-95e6-d242867b2466/uploads/images/xhln6vn5l2/Schildkrote_3.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Aus: Komm, ich trag dich ein Stück, sagte die Schildkröte // © Lena Raubaum (Text), Leonie Schlager (Illustration) / 2025 Verlagsanstalt Tyrolia Ges. m.b. H."/><figcaption>Aus: Komm, ich trag dich ein Stück, sagte die Schildkröte // © Lena Raubaum (Text), Leonie Schlager (Illustration) / 2025 Verlagsanstalt Tyrolia Ges. m.b. H.</figcaption></figure><p>Die Illustrationen von Leonie Schlager ergänzen die Texte durch ihre melancholisch-zarte Bildsprache, die die Fragen und den Gedankensalat ins Auge tragen. Dieses im <em>Tyrolia Verlag</em> erschienene Begleitbuch zum Abschiednehmen, das in enger Zusammenarbeit mit <a href="https://www.kinderpalliativzentrum.at/">dem MOMO Kinderpalliativzentrum</a> umgesetzt wurde, ist eine wichtige Empfehlung für jene, die das Endgültige ein erstes Mal erleben und/oder vermittelt bekommen müssen. Es ist durch den menschlichen Bezug und somit hohe Identifikationspotenzial sodann auch das schwerste und ernsthafteste der vier Bücher. (Nun kommen ein paar der besten Filme, Bücher und Songs übers Sterben immerhin auch aus Österreich.)</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/18b9c840-57d0-4e11-95e6-d242867b2466/uploads/images/vnl7rokppg/Schildkrote_2.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Aus: Komm, ich trag dich ein Stück, sagte die Schildkröte // © Lena Raubaum (Text), Leonie Schlager (Illustration) / 2025 Verlagsanstalt Tyrolia Ges. m.b. H."/><figcaption>Aus: Komm, ich trag dich ein Stück, sagte die Schildkröte // © Lena Raubaum (Text), Leonie Schlager (Illustration) / 2025 Verlagsanstalt Tyrolia Ges. m.b. H.</figcaption></figure><p>Etwas abstrakter ist Olivier Tallecs im <em>Gerstenberg Verlag</em> erschienenes Werk um die Frage: <em>Ist Amsel tot?</em> (Spoiler Alert: Ja.) Doch bis das Eichhörnchen, dessen bester Freund Pok und Maus Günther (die famos lustig aussieht, was sicherlich hilft) dies erkennen und akzeptieren dauert es ein wenig. Schließlich aber nehmen sie den Tod der Amsel, der sie so gern zuhörten, an und setzen sie mehr oder weniger bei.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/18b9c840-57d0-4e11-95e6-d242867b2466/uploads/images/ondfhgb6ny/Amsel_9783836963305_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Aus: Ist Amsel tot? // © Oliver Tallec / 2025 Gerstenberg Verlag, Hildesheim"/><figcaption>Aus: Ist Amsel tot? // © Oliver Tallec / 2025 Gerstenberg Verlag, Hildesheim</figcaption></figure><p>Die Worte Tallecs (gelungene Übersetzung aus dem Französischen von Ina Kronenberger) sind dabei weniger lyrisch als jene der Schildkröte. Eher deskriptiv, in einer Mischung aus lautem Denken und Handlungsbeschreibung. Was in interessantem Widerspruch zu den sehr kunstvollen Illustrationen irgendwo zwischen Graphic Novel und Aquarell steht. Ein wenig hat mensch das Gefühl, durch eine Galerie des Abschieds zu wandeln, was durch die oftmals nicht komplett farbige Seitengestaltung noch verstärkt wird. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/ffba14c1-e7f5-4205-8dcf-1bb27befb54c">Immerhin finden wir im letzten imaginierten Raum zurück zum Gesang</a>.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/18b9c840-57d0-4e11-95e6-d242867b2466/uploads/images/tvgrdtq7fy/Amsel_9783836963305_3.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Aus: Ist Amsel tot? // © Oliver Tallec / 2025 Gerstenberg Verlag, Hildesheim"/><figcaption>Aus: Ist Amsel tot? // © Oliver Tallec / 2025 Gerstenberg Verlag, Hildesheim</figcaption></figure><p>Ein Eichhörnchen, eine Maus und einen toten Vogel, jetzt ein Eichelhäher, gibt es auch im buntesten und, m. M. n. kindlichstem Buch der Reihe. Das „Bilderbuch zum Abschiednehmen“ <em>Weißt du noch?</em> von Michael Engler (Texte) und Laura Bednarski (Illustrationen) ist auch insofern einigermaßen genügsam, als es jenen, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/dbf1f918-ac67-42bb-904e-e28446ff8b83">die die Engler&#39;sche <em>Wir zwei</em>-Reihe im Haus haben</a>, helfen dürfte, den Kindern den Zugang zum Thema zu erleichtern.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/18b9c840-57d0-4e11-95e6-d242867b2466/uploads/images/u5b5ptxsft/Baumhaus_Engler_Wei__t-du-noch_9783833909689_7_787d7078781ede1405219f3e3f5c8751_Abbildung.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Aus: Weißt du noch? // © Michael Engler (Text), Laura Bednarski (Illustration) / 2025 Bastei Lübbe AG"/><figcaption>Aus: Weißt du noch? // © Michael Engler (Text), Laura Bednarski (Illustration) / 2025 Bastei Lübbe AG</figcaption></figure><p>Thematisch geht auch im im <em>Baumhaus Verlag</em> erschienenen Buch zunächst um <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c6825e0d-9010-470d-86c4-935f5f6419e4">das Suchen des vermissten Vogels im Wald</a> („Wir werden ihn finden!“), der nicht gefunden wird, sowie ebenfalls die Akzeptanz. Hier allerdings kommt sie durch das Erinnern und letztlich die weisen Worte eines Uhus. (No surprise there. Bei <em>Gerstenberg </em>ist vor einiger Zeit ein Buch mit dem Titel <em>Be More Owl</em> erschienenen, das ich besten Gewissens empfehlen möchte.)</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/18b9c840-57d0-4e11-95e6-d242867b2466/uploads/images/atml3sm54k/Baumhaus_Engler_Wei__t-du-noch_9783833909689_5_64cf8c7600161f4527fb0f8af1a7a35b_Abbildung.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Statt durch Gesang machen die Tiere ihren Frieden mit dem Tod des Freundes in diesem Buch dadurch, dass sie ihn in Geschichten und den fallengelassenen Nüssen und Beeren, die jetzt Saat sind, wiederfinden. Oder anders: Mag der Eichelhäher nun Wurmfutter aka Dünger sein, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/029bcdfd-6b1b-4fde-b4f3-7d68a910ce62">bilden seine Hinterlassenschaften das zukünftige Lebenswachstum</a>. Eine feine Message, wenn auch sehr cartoon-ish präsentiert.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/18b9c840-57d0-4e11-95e6-d242867b2466/uploads/images/ijb2udlu5p/Baumhaus_Engler_Wei__t-du-noch_9783833909689_6_7c2aa4957705bf4e411af892b41e05ef_Abbildung.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Aus: Weißt du noch? // © Michael Engler (Text), Laura Bednarski (Illustration) / 2025 Bastei Lübbe AG"/><figcaption>Aus: Weißt du noch? // © Michael Engler (Text), Laura Bednarski (Illustration) / 2025 Bastei Lübbe AG</figcaption></figure><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7b77c1fa-8a65-406e-9a7b-d3f33a83781f">Sehr viel künstlerischer</a> nimmt sich hingegen<em> Der kleine Hase und die alte Weide</em> von Anitra Rowe Schulte (Texte) und Christopher Denise (Illustrationen) aus. Übersetzt aus dem Englischen von Kristina Kreutzer ist das ästhetische Buch bei <em>von Hacht</em> erschienen ist. Passend zum etwas altmodischen Titel sind die schon annähernd anachronistischen Illustrationen. Was vorzüglich zur zwischen Beunruhigung und Behaglichkeit changierenden Geschichte um einen in der Weide Sicherheit suchenden Hasen passt.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/18b9c840-57d0-4e11-95e6-d242867b2466/uploads/images/zpey4agzn3/der-kleine-hase-und-die-alte-weide-gebundene-ausgabe-anitra-rowe-schulte.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Aus: Der kleine Hase und die alte Weide // © Anitra Rowe Schulte (Text), Christopher Denise (Illustration) / 2025 von Hacht Verlag GmbH, Hamburg"/><figcaption>Aus: Der kleine Hase und die alte Weide // © Anitra Rowe Schulte (Text), Christopher Denise (Illustration) / 2025 von Hacht Verlag GmbH, Hamburg</figcaption></figure><p>Diese Sicherheit gerät ins Wanken, als ein Sturm – so eine Dunkelheit hatte der kleine Hoppelhase noch nie gesehen – die Weide arg in Mitleidenschaft zieht. „&#39;Jetzt sind wir dran, dir zu helfen&#39;, sagte der kleine Hase.“ (Das Bild auf der betreffenden Doppelseite: <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/55a71840-6e3d-4dbf-bfac-17b0aed76701">Gänsehaut und Tränenalarm</a>!) So machen er und weitere Tiere sich daran, die Weide nicht nur zu pflegen, sondern die abgebrochenen Zweige wieder einzupflanzen und „weit und breit […] die Liebe der alten Weide“ zu säen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/18b9c840-57d0-4e11-95e6-d242867b2466/uploads/images/sspc4s4blt/der-kleine-hase-und-die-alte-weide-gebundene-ausgabe-anitra-rowe-schulte_%281%29.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Aus: Der kleine Hase und die alte Weide // © Anitra Rowe Schulte (Text), Christopher Denise (Illustration) / 2025 von Hacht Verlag GmbH, Hamburg"/><figcaption>Aus: Der kleine Hase und die alte Weide // © Anitra Rowe Schulte (Text), Christopher Denise (Illustration) / 2025 von Hacht Verlag GmbH, Hamburg</figcaption></figure><p>Was irgendwie kitschig klingt, doch in Kombination mit der unsagbar ergreifenden Bildsprache Denises und Schultes zaghaftem Aufbau der Geschichte bestens passt. An sich wäre ich nun geneigt, zu schreiben, dass diese Rezension dank Hase und Weide <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/38d2b654-b6da-4c95-b36b-5a68d69bb1a4">mit Zuversicht und Lichtblick endet</a>. Das allerdings wäre vollkommen fehlgeleitet, würde es doch implizieren, dass der Tod, der Abschied, das Endgültige ohne jede Hoffnung kämen und begleitet würden. (Wieso denke ich gerade an The Endless? Ach ja, weil es bei <em>Sandman </em>primär um Enden und Tode geht.)</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/23dfe7ba-d364-45ef-9d31-5babafd568ef">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/23dfe7ba-d364-45ef-9d31-5babafd568ef</a><p>Dem ist nicht so, das vermitteln alle der besprochenen Bücher auf so vielfältige wie nachwirkende und bildkräftige Art und Weise. Hervorzuheben ist, dass keiner der vier Titel so klingt, als würde er uns einen allgemeingültigen Weg aufzeigen wollen, sich der Ausschließlichkeit erdreisten. Nein, es sind Begleiter in verschiedenen Tönen bei voller Offenheit.</p><p>AS<br/></p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/18b9c840-57d0-4e11-95e6-d242867b2466/uploads/images/eca7ilzny6/9783702243111.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><em>Lena Raubaum (Text); Leonie Schlager (Illustration): </em><a href="https://www.tyroliaverlag.at/item/Komm_ich_trag_dich_ein_Stueck_sagte_di/Lena_Raubaum/Leonie_Schlager/75722671?back=7ffb1a89ed6d214e5ac7b30deb7bcee7#"><em>Komm, ich trag dich ein Stück, sagte die Schildkröte</em></a><em>; August 2025; 26 Seiten, durchgehend farbig illustriert; Hardcover; Format: 24 cm x 17 cm; ab 5 Jahren; ISBN 978-3-7022-4311-1; Tyrolia Verlag; 16,00 €</em></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/18b9c840-57d0-4e11-95e6-d242867b2466/uploads/images/7ktyga6677/Gerstenberg_Amsel_9783836963305.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><em>Olivier Tallec: </em><a href="https://www.gerstenberg-verlag.de/Themen/Gefuehle/Ist-Amsel-tot.html?listtype=search&amp;searchparam=Amsel"><em>Ist Amsel tot?</em></a><em>; Aus dem Französischen von Ina Kronenberger; Juni 2025; 40 Seiten, durchgehend farbig illustriert; Hardcover; Format: 28 cm x 20 cm; ab 5 Jahren; ISBN 978-3-8369-6330-5; Gerstenberg Verlag; 15,00 €</em></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/18b9c840-57d0-4e11-95e6-d242867b2466/uploads/images/2t6ofgh3cs/Baumhaus_Engler_Wei__t-du-noch_9783833909689_f98edb15435ea2c900ab29a95417e172_Cover.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><em>Michael Engler (Texte), Laura Bednarski (Illustrationen): </em><a href="https://bastei-luebbe.de/Buecher/Kinderbuecher/Weisst-du-noch-Ein-Bilderbuch-vom-Abschiednehmen/9783833909689"><em>Weißt du noch?</em></a><em>; März 2025; 32 Seiten, durchgehend farbig illustriert; Hardcover; Format: 30,4 cm x 24,8 cm; ab 4 Jahren; ISBN 978-3-8339-0968-9; Baumhaus Verlag; 15,00 €</em></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/18b9c840-57d0-4e11-95e6-d242867b2466/uploads/images/ubh7qw2qth/Von-Hacht_Weide_9435_9783968260624.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><em>Anitra Rowe Schulte (Texte), Christopher Denise (Illustrationen): </em><a href="https://www.w1-verlage.de/von-hacht-verlag/der-kleine-hase-und-die-alte-weide"><em>Der kleine Hase und die alte Weide</em></a><em>; Aus dem Englischen von Kristina Kreutzer; September 2025; 40 Seiten, durchgehend farbig illustriert; Hardcover; Format: 28,1 cm x 21,8 cm; ab 4 Jahren; ISBN: 978-3-96826-062-4; Von Hacht Verlag; 18,00 €</em></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/9d4452f2-8aac-4481-8984-9e84aaf4d8fd">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/9d4452f2-8aac-4481-8984-9e84aaf4d8fd</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[KINDERBUCH]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/18b9c840-57d0-4e11-95e6-d242867b2466/uploads/images/52grtpt2xa/Vier-Abschiede_Coverart.png?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Wed, 20 May 2026 13:49:20 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ES GRÜNT SO GRÜN, …]]></title>
      <description><![CDATA[Lauter harte Niedlichkeiten: In THE MANDALORIAN AND GROGU gibt’s einen großen Sprung auf die Leinwand und im PS schlängeln wir uns zum zweiten Mal durch ZOOTOPIA.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/film-serie"><mark style="background-color: rgb(234, 228, 247); color: inherit">FILM-KRITIK</mark></a><mark style="background-color: rgb(234, 228, 247); color: inherit"> (mit </mark><em><mark style="background-color: rgb(234, 228, 247); color: inherit">ZOOMANIA 2</mark></em><mark style="background-color: rgb(234, 228, 247); color: inherit"> im PS]</mark></p><p>...wo seltsame Gestalten blüh’n und verglüh’n. Da sind wir mal ausnahmsweise nicht in Wien oder Bayern, Thüringen oder der Tundra. Sondern weit, weit weg auf verschiedenen Monden und Planeten nach dem Fall des Galaktischen aka Dunklen Imperiums. In Jon Favreaus <em>Star Wars</em>-Film <em>THE MANDALORIAN AND GROGU</em> (auch Drehbuch mit Dave Filoni, Noah Kloor), wird Din Djarin aka der Mandalorian (<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/b9d3ec99-0efe-4391-933e-fe1ce7cfa655">Pedro Pascal</a>, Brendan Wayne und Lateef Crowder als Stunt Doubles) beauftragt, einige der verbliebenen imperialen Warlords ausfindig zu machen und bestenfalls lebend der New Republic zu übergeben.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/bafe5cdc-7801-4988-9653-64f049e076a1/uploads/images/pamhs4ua2i/SW_TMG_Stills_27.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="The Mandalorian (Pedro Pascal) in Lucasfilm&#39;s THE MANDALORIAN AND GROGU // Photo by Francois Duhamel. © 2026 Lucasfilm Ltd™. All Rights Reserved."/><figcaption>The Mandalorian (Pedro Pascal) in Lucasfilm&#39;s THE MANDALORIAN AND GROGU // Photo by Francois Duhamel. © 2026 Lucasfilm Ltd™. All Rights Reserved.</figcaption></figure><p>(Side Note: Nicht zu verwechseln mit dem lesenswerten, über einhundert Jahre alten US-Politikmagazin <em>The New Republic</em>, das eine Zeit lang dem 1983 geborenen Chris Hughes gehörte und von ihm geleitet wurde. Zuvor war er Mitgründer und Sprecher von Facebook und ist seit 2012 mit Sean Eldrigde verheiratet, der sich als Polit-Aktivist u. a. mit <em>Freedom to Marry</em> und <em>Stand Up America </em>einen Namen gemacht hat. Vor knapp zehn Jahren wurde das Vermögen von Hughes vom <em>Forbes Magazin</em> auf 430 Millionen US-Dollar geschätzt. Damit könnte er eigenständig fast zwei <em>Disney</em>-Filme finanzieren.)</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Das gelingt dem Mandalorian und Ziehsohn/Lehrling Grogu nicht immer, wie geneigte Zuschauer*innen gleich zu Beginn des mittlerweile 13. Star Wars Films actionreich feststellen dürfen. Dafür gibt es zwar einen kleinen Rüffel Adelphi Ranger Commander Ward (Sigourney Weaver, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/498a28b2-b277-4cda-a121-4879fd98ff70">in irgendwie ähnlicher Rolle wie in <em>Dust Bunny</em></a>), aber auch gleich einen neuen Auftrag. Es gilt Rotta the Hut (Jeremy Allen White), Sohn Jabbas, aus den Fängen eines mysteriösen Unterweltbosses (Jonny Coyne) zu befreien. Dafür würden dessen Onkel und Tante Hutter dem Mandalorian mitteilen, wo der bildlich unbekannte Crime-And-War-Master Lord Janu Coin sich versteckt hält.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/bafe5cdc-7801-4988-9653-64f049e076a1/uploads/images/tt3sb6vd7u/SW_TMG_Stills_29.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Arena-Glotzer #1: Grogu, Lord Janu (Jonny Coyne) und Hogsbreth (Matthew Willig) in Lucasfilm&#39;s THE MANDALORIAN AND GROGU // Photo by Francois Duhamel.. © 2026 Lucasfilm Ltd™. All Rights Reserved."/><figcaption>Arena-Glotzer #1: Grogu, Lord Janu (Jonny Coyne) und Hogsbreth (Matthew Willig) in Lucasfilm&#39;s THE MANDALORIAN AND GROGU // Photo by Francois Duhamel.. © 2026 Lucasfilm Ltd™. All Rights Reserved.</figcaption></figure><p>Dass es natürlich anders kommen muss und wird und das alles ganz dramatisch bei mäßigem Augenzwinkern, vermutete gar ich, der nur so um die dreieinhalb <em>Star Wars</em>-Filme kennt, noch keine der Serien gesehen hat, dafür die drei Specials von <em>Family Guy</em>, zudem zahlreiche Anspielungen und popkulturelle Witze kennt, sowie ein, zwei <em>Star Wars</em>-Cracks im Umfeld hat (von denen einer meint, seit Disney da mitmischt, sei vom Geiste George Lucas’ kaum mehr was zu spüren), kürzlich die im <em>Splitter Verlag </em>erschienenen George Lucas Biografien <em>Der lange Weg zu Star Wars</em> und <em>Episode II</em> erhalten hat UND gar neulich einen Stromtrooper-Helm auf’m Kopf hatte (oder irgendeine spezielle Nummer für irgendeine Art speziellen Krieger).</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/bafe5cdc-7801-4988-9653-64f049e076a1/uploads/images/vkqlyheaho/SW_TMG_Stills_28.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Arena-Glotzer #2: Rotta the Hutt (Jeremy Allen White) in Lucasfilm&#39;s THE MANDALORIAN AND GROGU //  Photo by Francois Duhamel. © 2026 Lucasfilm Ltd™. All Rights Reserved."/><figcaption>Arena-Glotzer #2: Rotta the Hutt (Jeremy Allen White) in Lucasfilm&#39;s THE MANDALORIAN AND GROGU //  Photo by Francois Duhamel. © 2026 Lucasfilm Ltd™. All Rights Reserved.</figcaption></figure><p>Mit anderen Worten: Erwartet hier jetzt keine tiefe Analyse des Gesehenen, das für mich irgendwo zwischen <em>Indiana Jones</em>, <em>Thor: Ragnarok</em> und <em>Guardians of the Galaxy</em> (wo ich auch nur die Teile eins und zwei kenne) angesiedelt ist. Der Blick auf die Ranger Station der Neuen Republik hat gar was von <em>Top Gun</em> oder so. Bedeutet: Viel geht es in <em>THE MANDALORIAN AND GROGU</em> um Gefangennahme und Befreiung, Double Crossing, reichlich unblutige Tode, einiges an Gelächter und Süßem, Rettung(en) in letzter Sekunde und Spannung, die eigentlich keine ist, aber just für den Moment doch effektiv eingesetzt ist.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/bafe5cdc-7801-4988-9653-64f049e076a1/uploads/images/z5tlwts5m2/SW_TMG_Stills_32.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Grogu and Anzellans in Lucasfilm&#39;s THE MANDALORIAN AND GROGU. Photo courtesy of Lucasfilm. © 2026 Lucasfilm Ltd™. All Rights Reserved"/><figcaption>Swoosh: Grogu und Anzellans in Lucasfilm&#39;s THE MANDALORIAN AND GROGU // Photo courtesy of Lucasfilm. © 2026 Lucasfilm Ltd™. All Rights Reserved</figcaption></figure><p>Die Bilder von David Klein (Schnitt: Rachel Goodlett Katz, Dylan Firshein) sind wie das World Building überhaupt durchaus eindrücklich (gesehen im UCI LUXE IMAX). Die Stop-Motion-Animation von Tippett Studio kann sich sehen lassen wie überhaupt die Effekte stark sind.  Ludwig Göranssons Musik kommt putzig über effizient eingängig bis rasant daher, jeweils passend zu Ankommen und Gehen, Innehalten und Bar- oder Arena-Fights. Den vierten Oscar wird es hierfür wohl allerdings eher nicht geben. Sehr fein sind jene Momente, in denen Göransson 80s-Vibes erkennen lässt (ein wenig <em>Blade Runner</em>-Stimmung strahlt <em>THE MANDALORIAN AND GROGU</em> am mancher Stelle ebenfalls aus).</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=TheyFxVYC_Y">https://www.youtube.com/watch?v=TheyFxVYC_Y</a><p>Da ich ohne jede Erwartungshaltung in den Film ging, freute es mich, dass ich auch ohne Vorwissen mitgekommen bin... Nee, wartet... Dass er mich abgeholt hat! Was eh passt, da ständig irgendwelche Leute/Kreaturen gedroppt oder extracted werden. (<em>Extraction </em>war übrigens ein ziemlich schlechter Film, zweiten Teil dann ausgelassen, wobei der ja besser sein soll...) Sicherlich gibt es für Anhänger*innen des <em>Star Wars Universe</em> diverse Easter Eggs und Co., doch funktioniert der Film ebenso gut außerhalb der Reihe.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/bafe5cdc-7801-4988-9653-64f049e076a1/uploads/images/pubkv7x6ax/SW_TMG_Stills_20.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="The Mandalorian (Pedro Pascal) and Dragonsnake in Lucasfilm&#39;s THE MANDALORIAN AND GROGU. Photo courtesy of Lucasfilm. © 2026 Lucasfilm Ltd™. All Rights Reserved."/><figcaption>The Mandalorian (Pedro Pascal) und Dragonsnake in Lucasfilm&#39;s THE MANDALORIAN AND GROGU // Photo courtesy of Lucasfilm. © 2026 Lucasfilm Ltd™. All Rights Reserved.</figcaption></figure><p>In diesem Zusammenhang ist er einfach locker flockig unterhaltsames Semi-Sommer-Popcorn-Kino, das trotz gut zwei Stunden Laufzeit kurzweilig und an mancher Stelle gar emotional berührend ist. Passt.</p><p>AS</p><p>PS: Ähnlich actionreich und teils nicht weniger tödlich inklusive Schlange(n) geht es in <em>ZOOMANIA 2</em> zu, der als DVD/Blu-ray sowie als Video-on-Demand und <a href="https://www.disneyplus.com/de-de/browse/entity-7ad018ab-52cd-42ec-ab8d-db202398ad93">via <em>Disney+</em> fürs Home Entertainment verfügbar ist</a>. Wie bei Star Wars gilt auch hier: Keine Ahnung was mich erwartete. Obschon das nicht so ganz zutrifft. Zwar ist der erste Teil noch in dunkler Erinnerung, allerdings gepaart mit einem eher weniger angenehmen Mitschau-Umfeld.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/bafe5cdc-7801-4988-9653-64f049e076a1/uploads/images/mb6wsasikm/ZOOTOPIA2-ONLINE-USE-mono_fullcomp_withCharacter.0001_6K_%281%29.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Nick Wilde (Jason Bateman), Nibbles Maplestick (Fortune Feimster) und Judy Hoops (Ginnifer Goodwin) in ZOOMANIA 2 // © 2026 Disney. All Rights Reserved."/><figcaption>Nick Wilde (Jason Bateman), Nibbles Maplestick (Fortune Feimster) und Judy Hoops (Ginnifer Goodwin) in ZOOMANIA 2 // © 2026 Disney. All Rights Reserved.</figcaption></figure><p>In der Fortsetzung von Byron Howard und Jared Bush (Buch Bush) sind Nick und Judy nun Kolleg*innen, scheißen bei einer ersten Mission erstmal rein. Also eigentlich nicht, aber natürlich sind sie zum Scheitern angetreten. Jetzt gilt es, sich zu beweisen. Als auf einem Winterball, den Olig-, Patri- und Felidaearch Milton Lynxley (David Strathairn) ausrichtet, das wichtige Stadtbuch gestohlen werden könnte, stellen die beiden Nachforschungen auf eigene Faust an.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/bafe5cdc-7801-4988-9653-64f049e076a1/uploads/images/6j5qzgz3ma/ZOOTOPIA2-ONLINE-USE_129.0_047.50_0171.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Gary De’Snake (Ke Huy Quan) // © 2026 Disney. All Rights Reserved."/><figcaption>Gary De’Snake (Ke Huy Quan) // © 2026 Disney. All Rights Reserved.</figcaption></figure><p>Spoiler: Das Buch wird gestohlen. Vermeintlicher Täter: Gary De’Snake (Ke Huy Quan). Dazu sieht es plötzlich noch so aus, als würden der Einzelgänger-Rotfuchs und das ambitionierte Kaninchen mit der Schlange unter einer Haut stecken. Hilfe bekommen die zwei unter anderem von Podcast-Biber und Verschwörungstheoretiker Nibbles Maplestick (Fortune Feimster) sowie Miltons Sohn Pawbert (Andy Samberg). Die können sie gut gebrauchen, schließlich ist halb Zootopia und das gesamte ZPD hinter ihnen her.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/bafe5cdc-7801-4988-9653-64f049e076a1/uploads/images/dt3eo6ms5a/ZOOTOPIA2_ONLINE-USE_950.0_015.00_0090-u.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Hoppala! Nick, Gary und Judy wollten wohl zu hoch hinaus // © 2025 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved."/><figcaption>Hoppala! Nick, Gary und Judy wollten wohl zu hoch hinaus // © 2025 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved.</figcaption></figure><p>So weit, so <em>Disney</em>-Zweiter-Teil. Das alles ist recht kreativ und unterhaltsam, allerdings auch vergleichsweise überraschungsarm. Scheinbar die beste Erfolgsformel, immerhin hat <em>ZOOMANIA 2</em> bislang an die 1,9 Milliarden US-Dollar umgesetzt (Budget ca. 150 Millionen US-Dollar, wobei zu vermuten steht, dass das Marketingbudget da nicht inkludiert ist).</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/bafe5cdc-7801-4988-9653-64f049e076a1/uploads/images/dirqpb6hvp/ZOOTOPIA2-ONLINE-USE_127.0_031.00_0119.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Sing Sing! Gazelle (Shakira) // © 2026 Disney. All Rights Reserved."/><figcaption>Sing Sing! Gazelle (Shakira) // © 2026 Disney. All Rights Reserved.</figcaption></figure><p>Wobei die Härte des Films, der ab 6 Jahren freigegeben ist, dann doch an mancher Stelle überraschte. Ebenso funktionieren viele, viele Witze m. M. n. nur mit einer gewissen Film-, Popkultur- und Lebenserfahrung. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/80b2cd20-61dc-433b-afe6-e24b5a2f5fbc">Aber da kann sich der Milliennial selbstredend täuschen</a>. Enttäuschend hingegen sie die Musik von Michael Giacchino, die irgendwie nie so recht zum Geschehen passen will. Der bekannte Song “Zoo” von Shakira macht natürlich Spaß, da sind wir keine Kinder ohne Freude.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Es gibt ein Wiedersehen mit Figuren aus dem ersten Teil wie Flash Slothmore (Raymond S. Persi) und Dawn-Jump-Scare!-Bellwether (Jenny Slate), dazu ein Burning Mammal-Fest oder Gegenden wie Gnu Jersey sowie ein gewisser Wes Anderson-Look und Witze über Dreier. Gedanken sind also da, der Fun auch, die Spannung, joar, siehe <em>MANDALORIAN</em>.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/bafe5cdc-7801-4988-9653-64f049e076a1/uploads/images/oy5374fopd/ZOOTOPIA2-ONLINE-USE_330.0_050.00_0052.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Flash Slothmore (Raymond S. Persi) // © 2026 Disney. All Rights Reserved."/><figcaption>Flash Slothmore (Raymond S. Persi) // © 2026 Disney. All Rights Reserved.</figcaption></figure><p>Doch der Funke wollte so recht nicht überspringen. Was auch daran liegen mag, dass die Figuren von Judy und Nick irgendwie „überschrieben“ wirken. Da ist zu viel Exposition und zu wenig Nuance. Einiges soll lustig sein, ist im Grunde aber nur Figurenhämmerei (Stichworte: <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c6d2d718-6eda-486c-8e12-8fe0a7e5bf88">Trauma und Therapie</a>). <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb">Das ist selbst bei einem Film wie diesem schade</a>.</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=LS1ab3AmPs4">https://www.youtube.com/watch?v=LS1ab3AmPs4</a><p>Wobei. Was heißt „wie diesem“? Letztlich soll <em>Zoomania </em>ja ein High End-Produkt mit Freude am Anspruch sein. An dieser Stelle wird der zweite Teil dem nicht gerecht. Dafür ist das grohohohohooooße Geheimnis um das Buch und die Geschichte Zootopias recht nett. <em>Zoomania 2 </em>ist trotz einiger Längen angenehm seichte Unterhaltung mit altbekannter Message für einen netten Nachmittag oder Kater-Vormittag.🐈‍⬛</p><p>PPS: <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/1b413baa-c44f-4e9a-8e02-0f88992ba1f2"><em>Das Gurkerl </em>ist auch ganz grün</a>.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. 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      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <link>https://steady.page/018e38c0-7a57-4e1c-b5b8-4c831b91d2f7/posts/bafe5cdc-7801-4988-9653-64f049e076a1</link>
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      <pubDate>Tue, 19 May 2026 13:16:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DIE ANGST DURCHATMEN]]></title>
      <description><![CDATA[LASS MAL ÜBER ANXIETY REDEN. Echt jetzt? Ja, echt jetzt. Mit der Pauline Stockmann ist das sogar halb so schlimm. Irgendwann sollten wir halt... Is' wirklich wichtig so.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/sachbuch"><mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit">SACHBUCH-KRITIK</mark></a></p><p>Die gute Nachricht zuerst: <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/55a71840-6e3d-4dbf-bfac-17b0aed76701">Es kommen Pinguine vo</a>r in Pauline Stockmanns <em>Lass mal über ANXIETY reden</em>. Die weniger gute: Das Beispiel mit ihnen <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/029bcdfd-6b1b-4fde-b4f3-7d68a910ce62">beschreibt ein ungesundes Beziehungsmodell</a>. Allerdings das einer Menschperson. Und es passt wiederum sehr gut zum Untertitel des intensiv-kurzweiligen Sachbuchs: <em>Unsicherheiten verstehen, Anspannung lösen, dich selbst besser kennenlernen</em>. Nun ist sich selbst (besser) kennenlernen nicht immer leicht und ebenso wenig immer schön.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c6d2d718-6eda-486c-8e12-8fe0a7e5bf88/uploads/images/4d7hs7adrq/Beltz_Stockmann_Coverart.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Dank Stockmanns Ton, Ein- und Ansichten, Kompetenz wie Witz und durchaus einigem Charme, auch wenn es dunkler wird, gehen die neun Kapitel plus Vor- und Schlusswort <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/ffba14c1-e7f5-4205-8dcf-1bb27befb54c">einigermaßen solide ohne Panik(attacken) über die Bühne</a>. Glaubt es der Person, die es kurz nach Erscheinen im März und <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/291115c5-d35d-4dbf-b332-31a6282fa8a9">direkt nach einem Klinikaufenthalt mit Geschwindigkeit aber ohne Gehetztheit gelesen und dabei einiges gelernt hat</a>. Nicht nur über sich selbst.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Die klinische Psychologin in psychotherapeutischer Weiterbildung klärt zunächst Begrifflichkeiten und macht deutlich: Anxiety, „das It-Girl unserer Generation“ ist mitnichten ein „Blondinenproblem“, wie es der Poetry-Slammer (besser Poetry als anderes) Stef von einem wohl weniger nützlichen Vertreter des Psycho-Fachs einmal gesagt bekam, als es um seine Depressionen gepaart mit diversen anderen Herausforderungen ging (nachzulesen in <em>Schwul. Sexy. Depressiv.</em> – queer review in Kürze).</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/f2573a28-a810-4e36-9431-22d8a4d44523">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/f2573a28-a810-4e36-9431-22d8a4d44523</a><p>Begrifflichkeiten werden eingehend erläutert, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/a9732302-ad85-4583-88e2-db8fcbd32e96">ebenso das „Problemfeld“ des Zuviel-Fühlens (und es zu äußern)</a>. Als Kinder bekamen wir da ja gern gesagt: „<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/008bf8b9-f6d3-4d24-8b86-814683bde71f">Lass das</a>“, „<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/3ddbf307-da86-4631-91b3-fa5ee86e1f54">sei nicht so viel</a>“, „<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/58970a9b-8525-493e-8781-0498e9c6e939">nerv nicht</a>“, „<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e8cb32a4-087e-44b7-975c-244661e5d972">das ist unhöflich</a>“, usw. usf. Weiters geht es darum, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/23dfe7ba-d364-45ef-9d31-5babafd568ef">nun doch über die Angst zu reden: mit Freund*innen, Partner*innen, Ärzt*innen – und eben sich selbst</a>. Wir sollen (und können) mit „unseren verletzten Anteilen per Du“ sein und akzeptieren, dass nur zu funktionieren eben nicht besser/gesünder/sinnvoller/gewinnbringender ist, als zu fühlen und das zu wissen. Ursachenforschung gepaart mit Kommunikation-Skills. Nimm das, CV!</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/80b2cd20-61dc-433b-afe6-e24b5a2f5fbc">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/80b2cd20-61dc-433b-afe6-e24b5a2f5fbc</a><p>Ebenso betrachtet Pauline Stockmann auch die Zusammenhänge von ADHS, bipolarer Störung sowie Suchterkrankungen, etwas das hier durchaus auf offene Ohren und mindestens einen (nicht mehr) rauchenden Kopf stößt. Nicht nur einmal stellt sie sich, die sehr offen über eigene Ängste und Wege spricht sowie diverse verfremdete Fallbeispiele nennt, und uns die Frage, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/b8ea5b34-d68b-41eb-acfa-2d3d9a848fc8">ob und wie es möglich sein kann, unseren Ängsten einen Sinn zu geben</a>.</p><p>Da laut einer von Stockmann zitierten Studie, jede dritte Frau und jeder vierte bis fünfte Mann in Deutschland innerhalb eines Jahres die Kriterien für mindestens eine psychische Störung erfüllen, ist es höchste Zeit, dass wir uns diversen Fragen stellen. Gerade bei Männern mag die Schwierigkeit hinzukommen, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/253cd360-7264-470c-bb9b-f90f5694aa08">dass sie ungern ihren „Maskulin-Panzer“ abstreifen</a>. Eine harte Depression, die in Alkohol ertränkt wird, mag noch okay-ish sein (der ewige Mad Man). Aber eine Angststörung, <strong><em>ANXIETY</em></strong>, nein, nein, es kann nicht sein, was nicht ein darf.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c6d2d718-6eda-486c-8e12-8fe0a7e5bf88/uploads/images/er342wggin/Beltz_Stockmann_Zitat-Story.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Es wird, da bin ich ganz bei Pauline Stockmann, Zeit die Realität anzunehmen, den emotionalen Widerstand so zu verringern. Ständige Dissoziation bei voller Geschwindigkeit jedenfalls kann es nicht sein. Ganz im Gegenteil. Nicht nur in diesem Zusammenhang ist das Buch, mit einigen nützlichen Praxistipps, sozusagen Anti-Panik-Quickies, Atemübungen und Co., eine volle Empfehlung. Dazu sei gesagt, dass ich ihr Werk, in der Form das erste seiner Art, mit offenem Kopf wie Herz und Sinn für die Problematik gelesen habe.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7b77c1fa-8a65-406e-9a7b-d3f33a83781f">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7b77c1fa-8a65-406e-9a7b-d3f33a83781f</a><p>Ob <em>Lass mal über ANXIETY reden </em>als Geburtstagsgeschenk für die fahrige Kollegin, Mitbringsel für den womöglich manisch-depressiven Ex-Partner oder statt einer Flasche Crémant als Gastgeschenk für den eventuell allzu Substanz-affinen guten Freund taugt, vermag ich nicht zu beurteilen. Die Tendenz geht allerdings eher in Richtung: Einfach mal machen. Vielleicht führt es ja zu einem ehrlichen Gespräch. (Nur nicht vor einer Gruppe, auf einer offiziellen Veranstaltung, o. Ä. Generell nie. Weder so noch so. Das ist für beide Seiten und mehr unangenehm. Glaubt’s mir.)</p><p>AS</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c6d2d718-6eda-486c-8e12-8fe0a7e5bf88/uploads/images/fcvn5ayq77/Beltz_Stockmann_Anxiety_9783407869357.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Eine Leseprobe findet ihr <a href="https://www.bic-media.com/widget/?isbn=9783407869357&amp;buyUrl=https://staging.beltz.de/9783407869357">hier</a>.</p><p><em>Pauline Stockmann: </em><a href="https://www.beltz.de/sachbuecher-ratgeber/aengste-depression/lass-mal-ueber-anxiety-reden/BEL86935"><em>Lass mal über Anxiety reden. Unsicherheiten verstehen, Anspannung lösen, dich selbst besser kennenlernen</em></a><em>; März 2026; 224 Seiten; Klappenbroschur; ISBN: 978-3-407-86935-7; Beltz Verlag; 22,00 €</em></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/38d2b654-b6da-4c95-b36b-5a68d69bb1a4">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/38d2b654-b6da-4c95-b36b-5a68d69bb1a4</a><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/c6d2d718-6eda-486c-8e12-8fe0a7e5bf88/teaser_image/1779115584?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Mon, 18 May 2026 14:47:56 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[APOKALYPTISCHE SCHLAGER, FLIEGERALARM UND QUEERNESS]]></title>
      <description><![CDATA[Heute lassen wir als queer review-Trio ein Duo auftreten: DAS klein-große Buch zum ESC von Lukas Heinser und DEN Eurovision in kleinem Schnelldurchlauf. Vorhang auf!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/sachbuch"><mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit">SACHBUCH-KRITIK</mark></a><mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit">-&amp;</mark><mark style="background-color: rgb(236, 236, 236); color: inherit">-MUSIK-</mark><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/musik"><mark style="background-color: rgb(242, 221, 236); color: inherit">KOMMENTAR</mark></a></p><blockquote><p>„Der ESC war im Laufe der Jahrzehnte mal mehr, meist weniger nah dran am Pop-Mainstream. Avantgarde war er nur in ausgewählten Momenten. Vieles wirkt mit zeitlichem Abstand grotesk, albern, deplatziert oder seltsam; anderes hingegen überraschend anrührend.“</p></blockquote><p>Ja, was so klingt, als könnte es auch um One-Night-Stands, Ex-Beziehungen oder Weihnachtsfeste mit der Familie gehen, dreht sich in der Tat um den Eurovision Song Contest, der ja nicht immer so hieß. Seit wann der so heißt, sich die ihn ausrichtende und mit ständigen Regelanpassungen auch in der Theorie unterhaltsam haltende EBU (European Broadcast Union) als Marke begreift und was überhaupt alles so ins Einzugsgebiet fällt, erläutert Blogger, Vlogger und Journalist Lukas Heinser in seinem <em>ESC</em>-Buch.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ffba14c1-e7f5-4205-8dcf-1bb27befb54c/uploads/images/ad3maujy5b/Heinser_ESC_Coverart.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Erschienen ist <em>Das kleinste Buch zum größten Musikereignis</em> kürzlich bei <em>FISCHER Taschenbuch</em> und wir stellen fest: so klein ist es gar nicht. Also, schon, aber mit knapp vierhundert Seiten nahezu à la suhrkamp-taschenbuch-wissenschaft-Buch-Druck-Größe auch umfangreich. Was Heinser, als Assistent des deutschen Kommentators (erst Peter Urban, seit 2024 Thorsten Schorn) ausgewiesener ESC-Experte, in neun so schmissig gespielten wie erhellenden Kapitel auf die Buchbühne bringt, ist schon (r)echt beeindruckend und kann sich gar ganz ohne Windmaschine sehen lassen.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Zunächst erläutert Heinser was der <em>ESC </em>außer ESCapismus ist und kann (und nicht kann oder will, wobei das im Grunde das gesamte Buch hindurch so ein Wechselbad der Fakten und Gefühle ist) – auch für ihn, Stichworte: Münchener Freiheit, Kommentare, Verbundenheit, Stefan Niggemeier, Peter Urban – und beschreibt seine Erfahrungen vor Ort, was ein spannender Blick hinter die Kulissen ist. Dies immer prosaisch und solide pointiert. Heinser wäre sicherlich ein guter Reise-Journalist/Autor/Romancier. Je ein Kapitel sind der Schweiz, Österreich und Deutschland gewidmet. Nicht fehlen darf der Beitrag zum „ESC als queeres Event“, in dem u. a. beschrieben wird, wie sehr die Musikveranstaltung, die in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag feiert und noch lange nicht in Rente zu gehen scheint, ein Zuhause für Queers sein kann:</p><figure><a href="https://www.instagram.com/p/DYcAy7hClDJ/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=NTc4MTIwNjQ2YQ=="><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ffba14c1-e7f5-4205-8dcf-1bb27befb54c/uploads/images/o4exvxe7nu/ESC-IDAHOBIT-1.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Zitat aus dem Buch von Lukas Heinser, ein Klick führt zum Instagram-Beitrag"/></a><figcaption>Klick zum Instagram-Beitrag</figcaption></figure><p>Ebenso räumt er mit der „Mär vom »unpolitischen ESC«“ auf, der immerhin mit politischem Hintergrund ins Leben gerufen wurde. So ist das Buch eben nicht nur ein musikalisches, sondern auch ein sehr politisches. Was uns dann doch überraschte – und arg freute. Zumal Lukas Heinser den Mix aus Spaß und Ernst, ESC-Statistik und Polit-Analyse gut hinbekommt. Manch Weltereignis bekommt gar eine ganz neue Note.</p><p>Natürlich sind da auch ein paar Aufreger enthalten, denen Heinser ohnehin ein separates Kapitel widmet. Da bezieht er sich allerdings eher auf „Störer“ wie Joost Klein... Whoa! Ja, nehmt&#39;s hin. Dessen <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/8be4c5ee-0741-4be2-99d9-454275a254b6">latent (?) ausgestrahlter Antisemitismus</a> und seine „Haltung“ gegenüber der israelischen Sängerin Eden Golan sind schlicht räudig und haben uns einen sehr feinen ESC- und Europa-Song versaut. (Ebenso 2024 haben sich Bambie Thug und einige andere <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/4f56443e-e836-4491-b77c-ed9ec624fabd">beinahe unentschuldbar unmenschlich verhalten</a>, aber das nur am Rande.) Und dass Nemo den ESC-Pokal aus Protest gegen Israel und das Vorgehen im Gaza-Streifen bzw. Iran zurückgeschickt hat, ist an performativer Lächerlichkeit kaum zu überbieten.</p><h4>Zig Zahlen</h4><p>Dass derlei Verhalten nicht verfangen muss, konnten wir im letzten Jahr erleben, als zwar halbe Delegationen und ein Teil des Publikums, manch Medien und „normale Menschen“ wie leider auch ein nicht geringer Teil der queeren Community gegen Yuval Raphael schossen. Immerhin einer Überlebenden des grausamen, niederträchtigen, widerwärtigen, feigen Massakers der Hamas an 1.200 Israelis, Jüdinnen und Juden. Ihr famoser Song „New Day Will Rise“ landete 2025 verdient auf Rang zwei.</p><figure><a href="https://www.instagram.com/p/DYavzXJBUPp/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA=="><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ffba14c1-e7f5-4205-8dcf-1bb27befb54c/uploads/images/w6rtf5lj6s/Bildschirmfoto_17-5-2026_8287_www.instagram.com.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Screenshot Instagram @ranalkalay"/></a><figcaption>Screenshot Instagram @ranalkalay</figcaption></figure><p>Ähnliches wiederholte sich nun gestern Abend zum Eurovision-Finale: Noam Bettan kam mit starker Stimme, solider Performance und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=E2aL4xRzNXI&amp;list=RDE2aL4xRzNXI&amp;start_radio=1">dem wirklich guten Song „Michelle“</a> ebenfalls auf Platz zwei. Ein schönes Fuck You Europas in Richtung <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/5e519537-b8cd-42a8-9824-266a378f100c">all der Pedro Sánchez&#39; dieser Welt und all der Boykott-Bananenhirnbirnen</a>. Zum Thema Boykott schreibt natürlich auch Lukas Heinser ein wenig, <a href="https://www.instagram.com/p/DInzUmNMvuX/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==">nicht nur bezogen auf Israel, sondern allgemein Boykottdrohungen</a> und -wünsche so wie zu manch Widerspruch und Doppelmoral. Knackig erläutert er, warum der „Russland wurde ausgeschlossen, Israel aber nicht“-Ruf nicht verfängt und unsinnig ist. (<a href="https://x.com/LuedersMichael/status/2055574572183761307">Wir empfehlen das Buch ausdrücklich Michael Lüders</a>.)</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ffba14c1-e7f5-4205-8dcf-1bb27befb54c/uploads/images/gg6q2on3js/1778977782147_esc-finale-wien-2026-104__v-16x9_2dL_-6c42aff4e68b43c7868c3240d3ebfa29867457da.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Siegerin des Abends: Dara aus Bulgarien (erster Sieg überhaupt für das Land) // Foto: © SWR, EBU/Corrine Cumming"/><figcaption>Siegerin des Abends: Dara aus Bulgarien (erster Sieg überhaupt für das Land) // Foto: © SWR, EBU/Corrine Cumming</figcaption></figure><p>Den Sieg gestern Abend strich für uns überraschend aber durchaus gegönnt <a href="https://www.youtube.com/watch?v=EltgrumKJfk&amp;list=RDEltgrumKJfk&amp;start_radio=1">Dara aus Bulgarien für ihren Banger „Bangaranga“</a> ein. Zum zweiten Halbfinale soll sie sich noch beschwert haben, dass sie die Startnummer eins hätte, die ihr Nachteile bescheren könnte, kommentierte Thorsten Schorn am Donnerstagabend. Das würde es allerdings kaum in das „Aufreger“-Kapitel schaffen. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/80b2cd20-61dc-433b-afe6-e24b5a2f5fbc">Fällt wohl eher in die Kategorie Aufregung, Nervosität, etc.</a> Natürlich hat Lukas Heinser auch hiervon reichlich Beispiele im Instrumentenkasten. Die Kontroverse um die „Nase von Damiano David“ (Måneskin, Siegerband 2021), hingen schon. Wieso nicht aber seine „Beule“ in der Hose damals? Egal, allein der Gedanke daran... Egal! Fokus.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ffba14c1-e7f5-4205-8dcf-1bb27befb54c/uploads/images/w22qdhjazs/1_Eurovision_Song_Contest_2026_2_Halbfinale.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Das Moderationsduo für den 70. Eurovision Song Contest, Victoria Swarovski (l.) und Michael Ostrowski stehen bei einer Pressekonferenz zum Eurovision Song Contest (ESC) 2026 vor dem Logo der Veranstaltung. Der ESC 2026 findet vom 12. bis 16. Mai 2026 in Wien statt.

© SWR/Roland Schlager/APA/AFP"/><figcaption>Stimmiges Moderationsduo für den 70. Eurovision Song Contest in Wien, Victoria Swarovski (l.) und Michael Ostrowski // © SWR/Roland Schlager/APA/AFP</figcaption></figure><p>Sein <em>ESC</em>-Buch, das immer wieder Musik- und Anspieltipps kennzeichnet und <a href="https://www.fischerverlage.de/buch/lukas-heinser-esc-das-kleinste-buch-zum-groessten-musikereignis-9783596520053">mit einer Playlist auftritt</a> (nicht zu verwechseln mit <em>Jannis’ Playlist</em> von Uwe Benner allerdings, zu dem <em>Querverlag</em>-Roman gibt’s aber auch bald unsere Gedankentöne), beschließt Heinser mit einem maximal augenzwinkernden und fundierten Kapitel darüber, wie mensch den ESC gewinnen könnte. Oder eben auch einfach nicht. „Einfach mal nicht machen“ ist so ein Gedanke, der sich bei aller Positivität doch durchs Buch zieht. Wer den »Grand Prix Européen de la Chanson« schon länger verfolgt, weiß, wie aufrichtig und wichtig dieser Rat ist.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ffba14c1-e7f5-4205-8dcf-1bb27befb54c/uploads/images/7qnrc7rhvr/1778977484405_esc-finale-wien-2026-102__v-16x9_2dL_-6c42aff4e68b43c7868c3240d3ebfa29867457da.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Sarah Engels performt ihren Song &quot;Fire&quot; beim ESC-Finale am 16. Mai 2026 in Wien // Foto: © SWR, EBU/Corrine Cumming"/><figcaption>Sarah Engels performt ihren Song &quot;Fire&quot; beim ESC-Finale am 16. Mai 2026 in Wien // Foto: © SWR, EBU/Corrine Cumming</figcaption></figure><p>Er beschreibt auch, wie es immer wieder zu Ähnlichkeiten kommen kann (12 Töne, hallo Arnold!, und sieben innerhalb einer Tonart), was eine Rückung ist (durchaus einige Musiktheorie im Buch), etc. Ähnlichkeiten konnten wir auch gestern Abend feststellen. So schien der griechische Beitrag ein halbgarer Abklatsch von Käärijäs „Cha Cha Cha“, jedenfalls in Ton und Style. Nur Spaß machte der Grieche nicht.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ffba14c1-e7f5-4205-8dcf-1bb27befb54c/uploads/images/7qaauqy7gt/final_results-width_800.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Nach Belgien und Albanien dachten wir uns, wie gut es ist, dass mensch mehrfach null Punkte vergeben darf. Dänemark (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=5lBWuEZ2qyo&amp;list=RD5lBWuEZ2qyo&amp;start_radio=1">es ist nicht nur das Kettenhemd</a>!), <a href="https://www.youtube.com/watch?v=XC_OUHdMOr0&amp;list=RDXC_OUHdMOr0&amp;start_radio=1">Tschechien</a> (habt ihr euch die Entourage angeschaut?), Australien (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=QMm2aqdsrOU&amp;list=RDQMm2aqdsrOU&amp;start_radio=1">Delta Goodrem sah in der Tat ein wenig aus wie Celine Dion</a>) und noch ein paar andere waren unsere persönlichen Favoriten. Nicht auf den Sieg, aber was die Song-Zugewandtheit angeht. Und natürlich Israel <a href="https://www.youtube.com/watch?v=QMm2aqdsrOU&amp;list=RDQMm2aqdsrOU&amp;start_radio=1">sowie Österreich</a> (dazu gleich mehr).</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/1b413baa-c44f-4e9a-8e02-0f88992ba1f2">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/1b413baa-c44f-4e9a-8e02-0f88992ba1f2</a><p>Die Ukraine schlägt sich im Krieg offenbar gerade besser, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=JYHhcKhzE-o&amp;list=RDJYHhcKhzE-o&amp;start_radio=1">als gestern Abend</a> in der Abstimmung. Malta sah sexy aus, sang okay, wenngleich der Beginn <a href="https://www.youtube.com/watch?v=03FaNB7J0A4&amp;list=RD03FaNB7J0A4&amp;start_radio=1">der relativ öden Balladen-„Bella“</a> uns an einen der früheren Bond-Songs erinnerte, wir kommen nur nicht drauf welchen. Was war da mit Italien? Hä? Zumal die, na, sagen wir mal verhaltene Reaktion nach Eingang des Publikumsvotings hart unsympathisch daherkam. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=I0tqgGVQkew&amp;list=RDI0tqgGVQkew&amp;start_radio=1">Großbritanniens Look Mum No Computer überzeugte Publikum und Jury mit „Eins Zwei Drei“</a> ungefähr so sehr, wie Keir Starmer. Wieso Finnland als Favorit galt, war Zweidritteln von uns ein Rätsel, die jetzige Platzierung scheint schon realistischer (der Sänger sieht aus, als seien Tyrion Lannister und Rob Stark ineinandergelaufen).</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/ab3d6f74-b46b-4813-9fdc-d8b7a5d39ad6">Der Latzhosen-Mann aus Norwegen brachte Spaß</a> in einen alles in allem musikalisch doch oft düsteren Abend mit einem Ticken zu viel Gequake (was nicht nur eine nicht so Eurovision-affine Freundin ganz richtig anmerkte).</p><h4>Apropos düster:</h4><p>„Die 1990er waren für Österreich nicht die glücklichsten Jahre beim Song Contest, [...]“ – dies trifft nun leider auch auf den gestrigen Abend zu. Bedauerlich, war Cosmó mit „Tanzschein“ doch eine der stärksten Nummern. Aber auch dies: Eben kein „typischer ESC-Song“. Doch: Was macht einen solchen aus? Der Frage wird immer wieder nachgegangen und warum es eine wirkliche Formel nicht gibt, erläutert Heinser ebenfalls (es kommen gar Wissenschaftler zum Zuge!). Übrigens haben wir festgestellt, dass alle Titel mit eindeutig deutschen Anteilen schlecht abschnitten: Dear Britain hat&#39;s mit 1-2-3 im Titel (so übrigens ebenfalls der Titel von Annette Ditterts neuem Buch, also <em>Dear Britain</em> - queer review folgt), Sarah Engels vertrat Schland und der Österreicher sang deutsch (und die Schweiz hat schon im Halbfinale die Segel gestrichen). Ja, mei, sei’s drum, machste nix.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/a9732302-ad85-4583-88e2-db8fcbd32e96">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/a9732302-ad85-4583-88e2-db8fcbd32e96</a><p>Ebenfalls „witzig“ in dem Zusammenhang: Daras „Bangaranga“ ist im Klang <a href="https://www.youtube.com/watch?v=FpGjPN1E2DE&amp;list=RDFpGjPN1E2DE&amp;start_radio=1">Sarah Engels&#39; „Fire“ </a>durchaus ähnlich. Und wir sehen im Rahmen der Wertung: einmal oben, einmal unten (okay, Drittletzte). Aber überall gute Laune. Was ebenso für Lukas Heinsers <em>ESC</em>-Büchlein-Buch<em> </em>gilt, das wir euch unbedingt ans Herz legen möchten. Allein schon, weil es viele gute Fragen stellt und noch mehr tolle Antworten und somit die Wertschätzung für den Eurovision Song Contest mit allen Absurditäten wachsen lässt. Außerdem ist’s mit schönsten Illustrationen von Sophie Strauß versehen. Wir fühlen’s.</p><p>QR</p><p>PS: Zur Dokumentation <em>70 Jahre ESC – More Than Music</em> lest ihr bald was. <a href="https://www.ardmediathek.de/sendung/eurovision-song-contest/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLm5kci5kZS8xNDQw">Schaut euch außerdem mal die Countdown-Folgen zu den beiden Semi-Finales an</a>. Constantin Zöller, Caro Worbs und Miguel Robitzky sind ein Fest!</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ffba14c1-e7f5-4205-8dcf-1bb27befb54c/uploads/images/3y4spzoo5c/2_70_Jahre_ESC_More_than_Music.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="&quot;Caro und Miguel sind große ESC-Fans und berichten über den ESC für die junge Generation&quot;, heißt es zum Bild zur 70-Jahre-ESC-Doku // © SWR/HR/NDR/WDR/DRIVE beta/ Benjamin Kahlmey"/><figcaption>&quot;Caro und Miguel sind große ESC-Fans und berichten über den ESC für die junge Generation&quot;, heißt es zum Bild zur 70-Jahre-ESC-Doku // © SWR/HR/NDR/WDR/DRIVE beta/ Benjamin Kahlmey</figcaption></figure><p>PPS: Im Halbfinale werden die nicht gesetzten Teilnehmer*innen fürs Finale ausgewählt. Bedeutet, wir hören und sehen die Songs, Artists und Performances ggf. zwei Mal. Uns ist zu Ohren gekommen, dass es da enttäuschte Verwirrung gegeben habe. #servicePS</p><p>PPPS: Zu Hubert Aiwangers Auftritt in der <a href="https://www.ardmediathek.de/video/hart-aber-fair/mehr-als-musik-wie-politisch-ist-der-esc/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtYTkzOWI0NTMtOGExMS00N2ZkLWI5OWYtZmE5ZDczYTUyMWU1">sehr sehenswerten und kontroversen <em>hart aber fair</em>-Sendung zum Eurovision soll hier nicht viel gesagt werden</a> (dazu noch mit Katja Ebstein, MASZ, Maria Popov und Ronen Steinke, der für seine <em>Meinungsfreiheit </em>für <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/38d2b654-b6da-4c95-b36b-5a68d69bb1a4">den Deutschen Sachbuchpreis 2026 nominiert ist</a>, Caro und Miguel wurden aus Wien kurz zugeschalten). Doch finden sich im Buch reichlich Stellen, die wir gern anstreichen und ihm senden würden. Was kostet ein kleines Päckchen ins bairische Ausland?</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ffba14c1-e7f5-4205-8dcf-1bb27befb54c/uploads/images/nqrm22qvuv/Fischer_Heinser_ESC_U1_978-3-596-52005-3.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Eine Leseprobe findet ihr <a href="https://www.book2look.com/book/9783596520053">hier</a>.</p><p><em>Lukas Heinser: </em><a href="https://www.fischerverlage.de/buch/lukas-heinser-esc-das-kleinste-buch-zum-groessten-musikereignis-9783596520053"><em>ESC – Das kleinste Buch zum größten Musikereignis</em></a><em>; März 2026; 384 Seiten, mit Illustrationen von Sophie Strauß; ISBN: 978-3-596-52005-3; Fischer Taschenbuch; 15,00 €</em></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/ffba14c1-e7f5-4205-8dcf-1bb27befb54c/teaser_image/1779006258?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Sun, 17 May 2026 10:16:23 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[HINGUCKER MIT GRAUS- UND WOLLFÜLLFAKTOR]]></title>
      <description><![CDATA[Es geht doch mit dem Teufel zu! Tödliche Pfiffe, vergebene und zurückgezogene Aufträge, Schafe als Kriminolog*innen, Wunder, Bäume und Höhen: Filme in Kino und TV.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/film-serie"><mark style="background-color: rgb(234, 228, 247); color: inherit">FILM-KRITIK</mark></a></p><p>An Christi Himmelfahrt (für diejenigen, die’s brauchen) fährt im Kino ein gutmütiger, halb-eremitischer Schafhirte in den Himmel ein und wird wohl zu einer Wolke. Wie alle Schafe, denn sie sterben ja nicht. Oder doch? Dies nur eine der Fragen in unseren Filmempfehlungen der Woche.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb/uploads/images/eubtsdnqqn/Filme_20260514_Coverart.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Dazu wird gepfiffen, es gibt einen Zauberbaum ohne Traum und gleich in zwei deutsch-österreichischen Koproduktionen des <em>ZDF</em> (einmal mit dem <em>ORF</em>, <a href="https://www.deutschlandfunk.de/orf-ehemalige-mitarbeitende-fordern-in-offenem-brief-reformen-rudolf-nagiller-100.html">ugh</a>,<em> </em>und einmal mit, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/0bb32bd6-7488-4eb2-a6ad-4495ac5668b0">ugh</a>, <em>Servus TV) </em>spielen Auftragskiller eine Rolle. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/6560bf4f-3502-440f-b3b6-374ba18ec96b">Ein tödlicher Donnerstag statt Dienstag</a>, wenn ihr so wollt. (Und achtet aus unser PS am Textende ☝🏻)</p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit">[ACHTUNG: LEICHTE SPOILER]</mark></p><hr aria-hidden="true"/><h4>NIX ZU MECKERN</h4><p>Mit ihrem Schafs-Krimi <em>GLENNKILL – EIN SCHAFSKRIMI </em>legte die 1975 in der Nähe von München geborene Leonie Swann 2005 einen echten Bestseller hin: Übersetzt in über 25 Sprachen, Neuauflage nach Neuauflage und <a href="https://www.dumont-buchverlag.de/buch/leonie-swann-glennkill-9783755805786-t-7810">nun eine weitere Ausgabe im <em>DuMont Verlag</em></a>, die passend zum heutigen Kinostart im April erschienen ist. Die Buchverfilmung von <em>Minions</em>-Regisseur Kyle Balda sowie das von Craig Mazin adaptierte Drehbuch bieten beste Unterhaltung mit reichlich Spannung und viel Gefühl!</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb/uploads/images/j2yinilkkx/TSD_FP_004455_R_2000x998_thumbnail.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="(v. l. n. r.)  Cloud, Daisy, Sir Ritchfield, Pickles, Oliver, Wool-Eyes, Zora, Mopple, das ohnmächtige Schaf, Lily, Reggie und Ronnie sowie Hugh Jackman als George Hardy in GLENNKILL: EIN SCHAFSKRIMI// Mit freundlicher Genehmigung von Amazon MGM Studios © 2026 Amazon Content Services LLC. Alle Rechte vorbehalten."/><figcaption>(v. l. n. r.) Cloud, Daisy, Sir Ritchfield, Pickles, Oliver, Wool-Eyes, Zora, Mopple, das ohnmächtige Schaf, Lily, Reggie und Ronnie sowie Hugh Jackman als George Hardy in GLENNKILL: EIN SCHAFSKRIMI// Mit freundlicher Genehmigung von Amazon MGM Studios © 2026 Amazon Content Services LLC. Alle Rechte vorbehalten.</figcaption></figure><p>Für jene, die mit der Handlung noch nicht vertraut sind (so wie der Autor dieser Zeilen, der das Buch bisher noch nicht gelesen hatte – eine separate queer review folgt): George Hardy (Hugh Jackman) ist Schäfer und Krimi-Fan und liest seinen Schafen jeden Abend ein wenig vor. Nichtsahnend, dass sie die Geschichten nicht nur verstehen, sondern sich gar darüber austauschen. Allen voran das klügste Schaf Lily (Julia Louis-Dreyfus, dt. Stimme Anke Engelke) hat immer einen guten Riecher.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb/uploads/images/zzv7bzf445/TSD_FP_060255_R_2000x998_thumbnail.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Emma Thompson spielt die Rolle der Lydia Harbottle in GLENNKILL: EIN SCHAFSKRIMI // Alex Bailey © 2026 Amazon Content Services LLC. Alle Rechte vorbehalten."/><figcaption>Emma Thompson spielt die Rolle der Lydia Harbottle in GLENNKILL: EIN SCHAFSKRIMI // Alex Bailey © 2026 Amazon Content Services LLC. Alle Rechte vorbehalten.</figcaption></figure><p>Eines Morgens liegt der Schäfer tot auf der Wiese (was ich echt nicht wusste, mega überrascht gewesen) und es stellt sich spätestens mit der Testamentseröffnung durch Anwältin Lydia (Emma Thompson) stellt sich die Frage: Wer hatte ein Motiv den eigenwilligen George zu ermorden. Der hinterlässt nämlich überraschend ein Vermögen von mehreren Millionen US-Dollar. Da taucht auf einmal die lang verschollene Tochter Rebecca (Molly Gordon) auf, auf die der etwas langsame Dorfpolizist Tim Derry (<em>Successions </em>Nicholas Braun) nicht nur aus einem Grund ein Auge hat...</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb/uploads/images/umejwobuny/TBF_10652_R_2000x1333_thumbnail.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Nicholas Braun als Officer Tim Derry und Nicholas Galitzine als Elliot Matthews in GLENNKILL: EIN SCHAFSKRIMI // Alex Bailey © 2026 Amazon Content Services LLC. Alle Rechte vorbehalten."/><figcaption>Nicholas Braun als Officer Tim Derry und Nicholas Galitzine als Elliot Matthews in GLENNKILL: EIN SCHAFSKRIMI // Alex Bailey © 2026 Amazon Content Services LLC. Alle Rechte vorbehalten.</figcaption></figure><p>...ebenso hatte George im Ort nicht nur Freund*innen. Die Liste möglicher Verdächtiger ist lang, was auch den Reporter Elliot Matthews (Nicholas Galitzine, <em>Royal Blue</em>, <em>Mary &amp; George</em>) interessiert investigativ recherchieren lässt. Doch am Ende ist der Mensch sich selbst am Nächsten, was für Schafe so wohl nicht gilt. Also machen sich vor allem Lily, Cloud (Regina Hall) und Mopple (Chris O&#39;Dowd, dt. Bastian Pastewka) gemeinsam mit Außenseiter, weil Winterschaf Sebastian (Bryan Cranston) daran mit blökendem Charme den bräsigen und egoistischen Zweibeinern zu helfen.</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=HMJoDGjM8yg">https://www.youtube.com/watch?v=HMJoDGjM8yg</a><p>Es soll gar nicht so viel mehr geschrieben werden, die Bewertung steht am Anfang dieser Rezension. Kurzum: Der Film ist spannend und kurzweilig, sieht toll aus (Kamera: George Steel), klingt gar in deutscher Synchronisation gut und ist unendlich herzerwärmend. Dass sowohl Leonie Swann im Buch als auch Kyle Balda und Craig Mazin die Figuren und Zuschauer*innen ernst nehmen, ist dem Werk deutlich anzumerken. <em>GLENNKILL </em>ist kein Klamauk, sondern ein charmanter Cosy-Crime-Film mit mehr Hintersinn (wenn es etwa um das Vergessen und Erinnern geht) und herrlicherem Humor, als ich es erwartet hätte. Dazu noch toll besetzt und musikalisch fein untermalt.</p><p>Eine volle Empfehlung ohne jedes Gemecker!</p><p>AS</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb/uploads/images/jbphsn7k75/Glennkill_GER_Mainart_Print_A3_300dpi_CMYK_707x1000_thumbnail.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong><em>GLENNKILL: EIN SCHAFSKRIMI </em>ist seit dem 14. Mai 2026 im Kino zu sehen.</strong></p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><hr aria-hidden="true"/><h4>BEIM NÄCHSTEN MAL BITTE DIOR</h4><p>Gemeckert haben wir dafür hier:</p><p>So schön es ist, die Gang um Miranda Priestly (Meryl Streep), Andy (Anne Hathaway, ab kommender neben Michaela Cole in <em>MOTHER MARY</em> zu sehen, da spielen Mode und Musik ebenfalls wesentliche Rollen), Emily (Emily Blunt) und Nigel (Stanley Tucci) wiederzusehen so eigenartig ist das dann doch wieder alles. Es gilt in der TEUFEL TRÄGT PRADA 2 darum das angeschlagene Magazin RUNWAY in (die) digitalen Zeiten zu retten, Ton und Stil beizubehalten und es vorm Ausverkauf zu schützen (wieder ganz <em>Succession</em>). Dies natürlich nicht ohne viel Glanz und Gloria, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/008bf8b9-f6d3-4d24-8b86-814683bde71f">Product-Placement</a> und <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/191cd456-8a09-4101-b285-073a2140ad14">Produktplatzierungen</a> (🤭) sowie reichlich Drama, Drama, Drama.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb/uploads/images/rw5u5lhip6/der-teufel-tragt-prada-2-szenenbild-16.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Nicht wirklich auf dem Blauen Teppich geblieben: Meryl Streep, Anne Hathaway und Stanley Tucci in Der Teufel trägt Prada 2 // © 20th Century Studios/Walt Disney"/><figcaption>Nicht wirklich auf dem Blauen Teppich geblieben: Meryl Streep, Anne Hathaway und Stanley Tucci in Der Teufel trägt Prada 2 // © 20th Century Studios/Walt Disney</figcaption></figure><p>Diverse Wendungen, Nebenschauplätze (einer tatsächlich an einem Drehort aus der dritten <em>Succession</em>-Season, Villa del Balbiano) und viele Längen sowie weit weniger Charme als im ersten Teil inklusive. Lady Gagas Auftritte erinnern an ihre früheren Karriere-Tage, als wir sie in der dritten Staffel der großartigen New-York-Serie <em>GOSSIP GIRL</em> auftreten sahen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb/uploads/images/63qsvcg62z/der-teufel-tragt-prada-2-szenenbild-10.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Neue Karriere: Emily Blunt in Der Teufel trägt Prada 2 // © 20th Century Studios/Walt Disney"/><figcaption>Neue Karriere: Emily Blunt in Der Teufel trägt Prada 2 // © 20th Century Studios/Walt Disney</figcaption></figure><p>Ein wenig mehr Spirit und Fire wären von Regisseur David Frankel und vor allem Autorin Aline Brosh McKenna (<em>Cruella</em>, <em>Crazy Ex-Girlfriend</em>, <em>Ein Date zu dritt</em>), die beide auch für den ersten <em>DER TEUFEL TRÄGT PRADA</em> verantwortlich zeichneten (nach der Romanvorlage Lauren Weisbergers), zu erwarten wie erhoffen gewesen, genau wie Charme und Chuzpe.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb/uploads/images/tu57zhotip/der-teufel-tragt-prada-2-szenenbild-12.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Bei schlechten Nachrichten immer lächeln: Miranda Priestley (Meryl Streep) und Nigel Kipling (Stanley Tucci) in Der Teufel trägt Prada 2 // © 20th Century Studios/Walt Disney"/><figcaption>Bei schlechten Nachrichten immer lächeln: Miranda Priestley (Meryl Streep) und Nigel Kipling (Stanley Tucci) in Der Teufel trägt Prada 2 // © 20th Century Studios/Walt Disney</figcaption></figure><p>Der Film tut nicht weh, ist durchaus unterhaltsam, lustig, leider selten berührend, immer gut gespielt (u. a. noch Lucy Liu, Tracie Thoms, Justin Theroux, Kenneth Branagh und Caleb Hearon). Mäandert allerdings arg attraktiv (Kamera: Florian Ballhaus; Schnitt: Andrew Marcus; Kostüme: Molly Rogers) zwischen Komödie und Kitsch, Luxusliebe und Kapitalismuskritik, Stil und Substanz. Das ist alles aufwendig, allerdings ebenso aufgesetzt.</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=lY5KdaMJLGc">https://www.youtube.com/watch?v=lY5KdaMJLGc</a><p>Dieser zweite Prada tragende Teufel ist nichts Halbes und nichts Ganzes, profitiert eher von Nostalgie denn Modernisierung. Schade eigentlich! Wenn auch ein schön anzuschauendes Schade. <br/><br/>AS/HMS</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb/uploads/images/f45hxxhjqb/der-teufel-tragt-prada-2-plakat1.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><br/><strong><em>DER TEUFEL TRÄGT PRADA 2</em> ist seit dem 30. April 2026 im Kino zu sehen.</strong></p><hr aria-hidden="true"/><h4>KANN MENSCH DRAUF PFEIFEN</h4><p>Ebenso schön anzusehen und im Grunde substanzlos ist Corin Hardys <em>WHISTLE</em>, der seit letztem Donnerstag im Kino läuft und seine Premiere bereits auf den Fantasy Filmfest Nights Mitte April feierte. Wir durften diese in Berlin besuchen (die Nachos im Zoo Palast sind <em>nicht</em> zu empfehlen) und freuten uns sehr, nur um doch recht enttäuscht von der Todes-Pfeife à la <em>RING </em>zu sein.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb/uploads/images/vipcrklazw/WHISTLE_-_Still_4.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ellie Gains (Sophe Nelisse) und Chrys Willet (Dafne Keen) versuchen dem Geheimnis der Pfeife auf die Spur zu kommen // © Leonine Studios"/><figcaption>Ellie Gains (Sophe Nelisse) und Chrys Willet (Dafne Keen) versuchen dem Geheimnis der Pfeife auf die Spur zu kommen // © Leonine Studios</figcaption></figure><p>Im „Drehbuch“ von Owen Egerton geht es um eine Gruppe von Teenagern, zusammengesetzt nach den bekannten Mustern aus Nerds und Jocks, Außenseiter*innen und „erwachsenen“ Bösewichten, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/116a074f-5bcc-4eb6-8c1e-ae1d9c6a80a2">nahezu alle Eye Candy</a> mitsamt <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/2b645d20-d1a7-43fe-936e-2b9a1d0dcaed">etwas Queerness</a>, die von einem Fluch heimgesucht werden. Pfeifst und hörst den Ton, stirbst du innerhalb einer gewissen Zeit, außer du gibst ihn weiter, diesen pfiffigen Fluch. Das ist alles irgendwo zwischen erwähntem Ring, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/4f56443e-e836-4491-b77c-ed9ec624fabd"><em>THE MUMMY</em></a> und der <em>FINAL DESTINATION</em>-Reihe angesiedelt – leider weit langatmiger und langweiliger als die meisten der anderen Filme. (Als wir denken, wir bewegen uns in einem Heu-Irrgarten Richtung Finale, ist&#39;s noch lange nicht um. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/85581948-3ffc-4e73-808b-396a418423b6">Weckte aber schöne Erinnerungen an <em>CLOWN IN A CORNFIELD</em></a>).</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb/uploads/images/lra7ubxb7p/WHISTLE_-_Still_14.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Oh, oh! Rel (Sky Yang) hält die Todespfeife in der Hand // © Leonine Studios"/><figcaption>Oh, oh! Rel (Sky Yang) hält die Todespfeife in der Hand // © Leonine Studios</figcaption></figure><p>Immerhin sind die Todesszenen sehr kreativ und authentisch umgesetzt (Stichwort: Autounfall), das ist durchaus ein kleines (Blut-)Fest mit Anspruch (Kamera: Björn Charpentier; Schnitt: Nicholas Emerson). In solchen Momenten wie auch der Nebenrolle Michelle Fairleys zeigt sich die <em>GANGS OF LONDON</em>-Erfahrung von Hardy (<em>The Nun</em>). Sie zeigen aber (bedauerlicherweise) auch welches Potenzial der Film eigentlich gehabt hätte.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb/uploads/images/wnjgdyhgva/WHISTLE_-_Still_11.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Michelle Fairley als mysteriös an Krebs oder so sterbende Ivy Raymore in Corin Hardys WHISTLE // © Leonine Studios"/><figcaption>Michelle Fairley als mysteriös an Krebs oder so sterbende Ivy Raymore in Corin Hardys WHISTLE // © Leonine Studios</figcaption></figure><p>Im Verlauf des letzten Drittels des, erneut, viel zu langen Films, passiert dazu noch etwas derart Dummes, dass <em>WHISTLE</em> ab dem Moment für uns durch war. Scheinbar haben selbst die Macher*innen ihre eigene Welt und Dynamik nicht kapiert oder „zugunsten von Drama“ nicht kapieren wollten... Ebenso schien mensch zu denken: Solange Musik (Doomphonic) nur laut ist, wird sie schon auf angeblich abgefahrenen Horror passen. Nein, sie ist nur nerviger als jedes Gepfeife.</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=h0ZLdgKSwY8">https://www.youtube.com/watch?v=h0ZLdgKSwY8</a><p>Die Stimmung im Saal zur Premiere war jedenfalls verhalten, der Applaus zum Filmende eher höflich und weniger intensiv als nach Ankündigung und Video-Grußwort von Corin Hardy zu Beginn. Da braucht&#39;s keinen Whistleblower, um zu wissen, was Phase ist.</p><p>Zum Abpfiff: Einer von uns fands Scheiße, der andere nur schlecht und zum Vergessen.</p><p>AS/NS</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb/uploads/images/ld6u4ghgff/Whistle_Artwork_DIN_A4_300ppi_sRGB_RZ.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong>WHISTLE ist seit dem 7. Mai 2026 im Kino zu sehen.</strong></p><hr aria-hidden="true"/><h4>ZAUBERHAFTER BAUM UND LECKER TOMATEN</h4><p>Erneut eine Buchverfilmung, bei der das Buch unbekannt war. Hier, anders als bei <em>GLENNKILL</em>,<em> </em>wusste ich noch nicht einmal um die Existenz der Geschichte! Welch Schmach, welch Schande!</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb/uploads/images/asq3xwlesf/TMFT_SG_000010.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Seidenhaar (Nicola Coughlan), Pfannenmann (Dustin Demri-Burns) und Mondgesicht (Nonso Anozie) versuchen, Fran (Billie Gadsdon) aus den Fesseln der Marshmallow-Bäume im Land der Leckereien zu befreien und sie vor dem wachsamen Polizisten, der Fran ins Gefängnis stecken will, zu bewahren // © Leonine Studios"/><figcaption>Seidenhaar (Nicola Coughlan), Pfannenmann (Dustin Demri-Burns) und Mondgesicht (Nonso Anozie) versuchen, Fran (Billie Gadsdon) aus den Fesseln der Marshmallow-Bäume im Land der Leckereien zu befreien und sie vor dem wachsamen Polizisten, der Fran ins Gefängnis stecken will, zu bewahren // © Leonine Studios</figcaption></figure><p>Mit der <em>WUNDERWELTENBAUM</em> im verzauberten Wald nahmen sich Ben Gregor (Regie) und Simon Farnaby (Drehbuch) der Adaption eines Enid Blyton Klassikers an, den um mich herum natürlich alle kannte (meine Kindheit war eigen). Umso zauberhafter das erste Erleben und Entfalten der Geschichte um Träume im Sinne von Zukunfts-Hoffen und dem Nicht-Vergessen des sich Wunderns im besten Sinne.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb/uploads/images/imc2cryu76/TMFT_SG_00004.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Die Familie Thompson ist überrascht, als sie zum ersten Mal ihr neues Zuhause sieht: Eine alte Scheune // © Leonine Studios"/><figcaption>Die Familie Thompson ist überrascht, als sie zum ersten Mal ihr neues Zuhause sieht: Eine alte Scheune // © Leonine Studios</figcaption></figure><p>Besetzt mit Claire Foy, Andrew Garfield, Nicola Coughlan, Billie Gadsdon, Delilah Bennett-Cardy, Jessica Gunning, Nonso Anozie, Phoenix Laroche, Rebecca Ferguson, Mark Heap, Dustin Demri-Burns und, und, und erwarten die Zuschauer*innen starke Auftritte. Ein Grund mehr auch für die Erwachsenen sich das ab 6 Jahren freigegebene Fantasy-Abenteuer um die Familie Thompson und des Vaters Tomatentraum sowie Seidenhaar, Frau Wasch und Klaps, Mondgesicht und den Pfannenmann sowie die böse Stief-/Großmutter (Jennifer Saunders at her BEST!) anzusehen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb/uploads/images/hyha2vhoca/TMFT_SG_00174.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Fran (re., Billie Gadsdon) zeigt ihren Geschwistern Beth (li., Delilah Bennett-Cardy) und Joe (mi., Phoenix Laroche) den verzauberten Wald // © Leonine Studios"/><figcaption>Fran (re., Billie Gadsdon) zeigt ihren Geschwistern Beth (li., Delilah Bennett-Cardy) und Joe (mi., Phoenix Laroche) den verzauberten Wald // © Leonine Studios</figcaption></figure><p>Das Drehbuch tariert die Momente von kindisch über generationenübergreifend zu „wissend“ größtenteils gut aus (und die Dialoge sind weit weniger infantil als jene in <em>WHISTLE</em>). Die Bilder von Zac Nicholson sind zart zauberhaft, die Musik von Isabella Summers ist gemütlich genüsslich und der Wunsch nach Nähe und Verständnis nach dem Film unsagbar groß. (Vor allem, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/291115c5-d35d-4dbf-b332-31a6282fa8a9">wenn du gerade aus dem Krankenhaus kommst</a>.)</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=LGw9NnBtc7E">https://www.youtube.com/watch?v=LGw9NnBtc7E</a><p>Ein feiner Film, dieser <em>WUNDERWELTENBAUM</em>, der sicherlich erneut geschaut wird – gern in größerer, persönlicherer Runde.</p><p>Übrigens hat <em>cbj Kinderbuch</em> 2024 die drei Bände Enid Blytons (übersetzt von Ute Mihr) sowie einen vierten an Blytons Geschichten angelehnten Band von Jacqueline Wilson (Ü: Ute Mihr) als ansprechend von Alica Räth illustrierte Reihe mit Sammelmotiv herausgegeben (<a href="https://www.penguin.de/buecher/reihen/die-wunderweltenbaum-reihe/5005828#serie">ihr findet sie alle hier</a>). Ein Weihnachtsband Wilsons liegt ebenfalls vor. Die ausführliche Besprechung <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/kinderbuch">der Kinderbücher</a> folgt peu à peu. Oder: <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/498a28b2-b277-4cda-a121-4879fd98ff70">Eine Welt nach der anderen</a>.</p><p>AS</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb/uploads/images/fwhcrpr63u/DWWB_MainArt_210x297_300_RGB.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong><em>DER WUNDERWELTENBAUM</em> ist seit dem 30. April 2026 im Kino zu sehen.</strong></p><hr aria-hidden="true"/><h4>„VOM KINDERNAZICAMP ZUM YOGA“</h4><p>Und noch ein erstes Mal (für mich): Der erste <em>Landkrimi </em>meines Lebens! Dann noch direkt aus Niederösterreich! Aufgefallen ist mir der Film als Preview im Grunde aus zwei … uhm … Gründen: Erstens stand vor dem anziehenden Titel <em>ACHT</em> (Ein-Wort-Titel wirken <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/5560863a-45c0-45e1-9336-181707a759e4">immer so FRISCH</a> wie gutes FLEISCH) nicht <em>Landkrimi </em>(keine Ahnung, irgendwie verbinde ich damit <em>Bergdoktor </em>nur mit mehr Tod, doch scheint es eher <em>Tatort/Polizeiruf 110</em> zu sein, again what learnt). Zweitens: Zu sehen waren der talentierte und geschätzte Thomas Prenn sowie Alma-Seidler- uns Albin-Skoda-Ring-Trägerin Regina Fritsch. Also klick und schau. Und, ja geh!</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb/uploads/images/nj3mm6oybf/95017-0-7.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Patrick Brandl (Thomas Prenn) und Marion Geyer (Regina Fritsch) schauen genau auf die Situation // © ZDF/VRATNY"/><figcaption>Patrick Brandl (Thomas Prenn) und Marion Geyer (Regina Fritsch) schauen genau auf die Situation // © ZDF/VRATNY</figcaption></figure><p>Nee, bleib. Der von Marie Kreutzer (<em>Was wir wollten</em>, <em>Corsage</em>, ihr neuer Film <em>GENTLE MONSTER</em> feiert morgen in Cannes Premiere!) geschriebene und inszenierte Film überrascht, überwältigt, schockiert, ist allzu real und fasziniert. Ist von Leena Koppe eindrücklich gefilmt, der Schnitt von Ulrike Kofler trifft ebenso wie die Musik von Mira Lu Kovacs und einzelne ausgewählte Songs von Cro zu Friedrich Hollaender. Ja, das geht sich sehr gut aus.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/cdb1f57c-e2cf-4b80-bba1-f24404390e76">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/cdb1f57c-e2cf-4b80-bba1-f24404390e76</a><p>In Langenlois in Niederösterreich wird der angesehene und beliebte Radiologe Dr. Harald Wolf (Stefan Pohl) vor seinem eigenen Haus durch einen einzigen Schuss in die Brust getötet. Wie sich herausstellt, ist die Tatwaffe eine historische Pistole, die aus der eigenen Waffensammlung des Opfers stammt und wenige Monate zuvor gestohlen wurde.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p>Es dauert nicht lange, bis die Ermittlerin Marion Geyer (Fritsch) aus dem Landeskriminalamt und ihr Kollege vor Ort, Patrick Brandl (Prenn), herausfinden, dass Wolf nicht nur Waffensammler und mit Ehefrau Sandra (Verena Altenberger!) und dem gemeinsamen Sohn Heinrich (Lilian Rosskopf) nicht nur „Oberhaupt“ einer scheinbar perfekte Familie war. Er war auch Sohn eines Neonazis und ein esoterischer Influencer, dessen <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e0908417-8763-44b6-bbb8-e6f2f33568ce">Kontakte weit in die österreichische und deutsche einschlägige Szene reichen</a>.</p><p>So heterogen diese auch ist, so unklar ist es, ob Wolf, sich dort nur Freunde gemacht hat...</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb/uploads/images/eydpmpemjp/95017-0-11.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Sandra Wolf (Verena Altenberger) nimmt einen Anruf entgegen, als plötzlich draußen ein Schuss fällt // © ZDF/FELIX VRATNY"/><figcaption>Sandra Wolf (Verena Altenberger) nimmt einen Anruf entgegen, als plötzlich draußen ein Schuss fällt // © ZDF/FELIX VRATNY</figcaption></figure><p>Reichlich (wenn auch nicht ausreichend) lobende Worte habe ich schon oben gefunden. Lasst uns den Rest in zwei Zitaten abarbeiten und anschließend schaut ihr einfach den Film, von dem mensch möglichst wenig vorab weiß, denn die Finten, die hier geschlagen werden, hinterlassen mehr als nur zerbrochenes Porzellan. Dass die schauspielerischen Leistungen überragend sind, muss nicht betont werden. Upps. Ich jedenfalls bin mit diesem für mich ersten <em>Landkrimi </em>auf den Hund gekommen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb/uploads/images/xn5meril2f/95017-0-12.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Patrick Brandl (Thomas Prenn) geht verschiedene Theorien zum Mordfall durch // © ZDF/FELIX VRATNY"/><figcaption>Patrick Brandl (Thomas Prenn) geht verschiedene Theorien zum Mordfall durch // © ZDF/FELIX VRATNY</figcaption></figure><blockquote><p>„Was hat man für Wahl in der Welt? Man muss immer positiv sein.“ - „Nein, muss man ned.“</p></blockquote><blockquote><p>„Sie wissen, dass sie einem Scheinsystem dienen.“ - „Nein, so genau weiß ich das nicht. Aber es is&#39; mir wurscht, solange ich 14 Gehälter krieg.“</p></blockquote><p>AS [mit Pressematerial des ZDF]</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb/uploads/images/ejsvdaq3u4/95017-0-8.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Marion Geyer (Regina Fritsch, l.) und Patrick Brandl (Thomas Prenn, r.) stellen Sandra Wolf (Verena Altenberger, M.) Fragen zu ihrem ermordeten Mann // © ZDF/FELIX VRATNY"/><figcaption>Marion Geyer (Regina Fritsch, l.) und Patrick Brandl (Thomas Prenn, r.) stellen Sandra Wolf (Verena Altenberger, M.) Fragen zu ihrem ermordeten Mann // © ZDF/FELIX VRATNY</figcaption></figure><p><strong><em>ACHT </em></strong><a href="https://www.zdf.de/suche?q=Acht"><em>ist seit dem 13. Mai auf ZDF verfügbar (bis 19. Mai 2027)</em></a><em> und wird linear am Mittwoch, 20. Mai 2026, 20:15 Uhr ausgestrahlt</em></p><hr aria-hidden="true"/><h4>VORSTADTWEIBER-VIBES</h4><p>Kennts ihr die Weiber aus der Vorstadt? Falls nicht: <a href="https://www.ardmediathek.de/serie/vorstadtweiber/staffel-1/Y3JpZDovL3d3dzEud2RyLmRlL29uZS9Wb3JzdGFkdHdlaWJlcg/1">In der<em> ARD</em>-Mediathek findet ihr derzeit die ersten zwei Staffeln</a>, weitere Folgen folgen. Sehenswert!</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb/uploads/images/jckldedm2c/90554-1-5.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="&quot;Mama ist die Best(i)e Teil I&quot;: Viktor Almeda sitzt mit einem Glas Whisky auf einer roten Couch. Im Hintergrund steht die wie ein Dienstmädchen in schwarz-weiß gekleidete Haushälterin Martha (Michou Friesz) und freut sich über die schlechte Stimmung im Raum. Gloria (Adele Neuhauser) hält ebenfalls ein Glas in Händen und ist mondän gekleidet. Sie steht ohne ihren Gatten anzublicken neben dem roten Sofa. Das Zimmer ist herrschaftlich eingerichtet."/><figcaption>Der arrogante Victor Almeda (Bernhard Schir) hasst seine Frau Gloria (Adele Neuhauser), will sich aber nicht scheiden lassen. Haushälterin  Martha (Michou Friesz (Mitte) ist ihm trotzdem treu ergeben // © ZDF/Fabio Eppensteiner</figcaption></figure><p>Verantwortlich für die Drehbücher zeichnet(e) maßgeblich der Deutsch-Österreicher Uli Brée, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/b15534ab-ab8c-4d58-9dd3-bcf914888971">der zudem die <em>Tatort</em>-Figur der Bibi Fellner erfand</a>. Diese wiederum wird gespielt von der einzigartigen Adele Neuhauser. Jedenfalls noch für kurze Zeit, sie und Harald Krassnitzer verlassen den <em>Tatort</em> aus Wien zum Ende des Jahres.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb/uploads/images/vjjbsspujt/90554-1-8.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="&quot;Mama ist die Best(i)e Teil II&quot;: In Golfkleidung und mit einer Golfkappe über der Stirn stützt sich Bernadette (Elena Uhlig) auf der Schulter ihres sonnenbebrillten Mannes Tono (Roland Koch) ab. Tono schaut leidend. Im Hintergrund leuchtet das Grün eines weiten Golfplatzes."/><figcaption>Bernadette Pfeifer (Elena Uhlig) hat ihren charakterschwachen Mann Tono (Roland Koch) nicht nur fest im Griff, sie hat auch das Geld in der Hand // © ZDF/Fabio Eppensteiner</figcaption></figure><p>Wieso all diese Informationen? Nun, Brée und Neuhauser haben für einen wahrlich wunderbar garstigen Zweiteiler mit reichlich Schmäh und viel Spannung zusammengefunden: In <em>MAMA IST DIE BEST(I)E</em> wird die einstige Society-Lady Gloria Almeda (Neuhauser), nach einem zehnjährigen Gefängnisaufenthalt zum Racheengel – für ihre eigene Familie, die sie nach dem vermeintlichen Mord an ihrem Gatten im Stich gelassen hat.</p><h5>„Sie waren mir nie sympathisch. Nur gemocht habe ich Sie immer.“</h5><p>Sehr viel mehr muss mensch eigentlich nicht wissen, außer eventuell noch ein paar der weiteren Beteiligten die unter der Regie von Ute Wieland dem Tobis von dem Borne vor die Kameralinse geraten: Bernhard Schir (Spiegel seiner <em>Vorstadtweiber</em>-Rolle), Manuel Rubey, Stefanie Stappenbeck, Elena Uhlig, Andreas Lust, Fanny Krausz, Roland Koch, Aglaia Szyszkowitz, Annika Wonner, Edita Malovčić (<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e0908417-8763-44b6-bbb8-e6f2f33568ce"><em>Wolfsmord</em></a>), Lara Mandoki, Miriam Fussenegger, Michou Friesz, und, und, und...</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb/uploads/images/qunulr6zh3/90554-1-9.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="&quot;Mama ist die Best(i)e Teil I&quot;: Argwöhnisch beobachtend stehen Stella (Stefanie Stappenbeck), Leonie (Fanny Krausz) und ihr Bruder  Severin (Manuel Rubey) in einer Doppelflügeltür."/><figcaption>Was hat der nichtsnutzige Nachwuchs der Familie Almeda zu verbergen? Die eingeheiratete Stella  (Stefanie Stappenbeck, li.) pflegt ein Verhältnis mit ihrer jungen Schwägerin Leonie, (Fanny Krausz), was von ihrem Mann Severin (Manuel Rubey) trotzig geduldet wird // © ZDF/Fabio Eppensteiner</figcaption></figure><p>Ein edles Ensemble also, dass sich in dieser Mischung aus Satire, Whodunit und Familien-Drama mit reichlich Schadenfreude durch die (Familien-)Welt lügt und betrügt, besticht und stichelt. Teils gar meuchelt. Diese mit viel Tempo, was bei der Dialoglast beinahe erstaunt. Laut Wieland wurde dabei immer auf Glaubwürdigkeit geachtet und das ist den zwei Teilen, die auf <em>ZDF </em>verfügbar sind und kommende Woche im TV ausgestrahlt werden, deutlich anzumerken.</p><h5>„Du verwechselst das Vakuum in Dir mit menschlicher Größe.“</h5><p>Den Rest der Rezension lassen wir Uli Brée mit Worten aus seinem Pressestatement gestalten. Unsere Empfehlung sollte klargeworden sein:</p><blockquote><p>„Um eine solche Geschichte zu erzählen, braucht es ein starkes Ensemble, eine präzise Regie – und vor allem eine Schauspielerin wie Adele Neuhauser. Wenn ich für sie schreibe, habe ich oft das Gefühl, sie blickt mir beim Schreiben über die Schulter. Über die Jahre ist eine Zusammenarbeit entstanden, die sich fast wie Aufgabenteilung anfühlt: Ich liefere die Figur und sie erweckt sie zum Leben. Adele liebt die Herausforderung. Und ich liebe es, ihr genau diese Herausforderungen zu schreiben. Glorias Weg von der Oberfläche zur Tiefe, von Selbsttäuschung zu Einsicht, ist nicht nur dramatisch, sondern auch berührend – und, in den richtigen Momenten, überraschend komisch.</p></blockquote><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb/uploads/images/vgoyny3umt/90555-0-2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="&quot;Mama ist die Best(i)e Teil II&quot;: Kommissarin Regula Fritsch (Aglaia Szyszkowitz, li) hält Gloria einen Asservatenbeutel hin. Gloria steckt eine Pistole in den Beutel. Beide Frauen sind sehr unauffällig in Blusen gekleidet. Hinter ihnen sind der ungepflegte Garten der Almedas und Severins roter Sportwagen im Bild."/><figcaption>Kommissarin Regula Fritsch (Aglaia Szyszkowitz, li), gewinnt immer mehr den Eindruck, dass sie mit der Festnahme Gloria Almedas (Adele Neuhauser) vor 10 Jahren einen Fehler gemacht hat. Täuscht sie sich? // © ZDF/Fabio Eppensteiner</figcaption></figure><blockquote><p>Dass sich diese Geschichte ausgerechnet in den Abgründen der Wiener Gesellschaft entfaltet, hat natürlich seinen ganz eigenen Reiz. Ein Terrain, auf dem ich mich – nicht zuletzt durch ‚Vorstadtweiber‘ – recht gut auskenne.</p><p>&#39;Mama ist die Best(i)e&#39; ist für mich weit mehr als ein Krimi oder ein klassisches &#39;Whodunit&#39;. Es ist eine Geschichte über Familie, Schuld und Verantwortung. Über die Möglichkeit, sich zu verändern. Und über die leise Erkenntnis, dass Vergebung manchmal mehr Mut braucht als Rache. Und das alles versüßt mit einer großen Portion Humor.“</p></blockquote><p>QR [mit Pressematerial]</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb/uploads/images/a7sg5w4nja/90554-2-1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Keyvisual für MAMA IST DIE BEST(I)E: Gloria Almeda (Adele Neuhauser) zeigt Adele Neuhauser auf Wiese vor der Villa und zehn Jahre später hinter Gittern"/><figcaption>Keyvisual für MAMA IST DIE BEST(I)E: Gloria Almeda (Adele Neuhauser) // © ZDF/Mona Film/Flo Lackner/Fabio Eppensteiner</figcaption></figure><p><strong><em>MAMA IST DIE BEST(I)E</em> ist </strong><a href="https://www.zdf.de/serien/mama-ist-die-bestie-100"><strong>seit dem 10. Mai 2026 für ein Jahr auf ZDF verfügbar</strong></a><strong> und wird linear am Montag, 18. Mai, 2026, 20:15 Uhr und 22:15 Uhr ausgestrahlt.</strong></p><hr aria-hidden="true"/><p>PS: Frisch fürs Home Entertainment gibt es seit kurzem Sam Raimis Survival-Schocker-Satire <em>SEND HELP</em>. Warum die nicht zu verpassen ist, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e6bb96e2-c8a3-4de2-a118-45ab28c18dce">lest ihr hier</a>.</p><hr aria-hidden="true"/><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/1b413baa-c44f-4e9a-8e02-0f88992ba1f2">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/1b413baa-c44f-4e9a-8e02-0f88992ba1f2</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/68a37955-7f4b-4968-bc09-bbb3d54e4beb/teaser_image/1778766137?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Thu, 14 May 2026 14:19:08 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SICHERHEITSRISIKO: GURKERL & »GLITSCHIGKEIT«]]></title>
      <description><![CDATA[Der „Gurkerlwasser-Vorfall“ und seine Folgen: Was Johanna Sebauer in DAS GURKERL, illustriert von Nikolaus Heidelbach, (be)schreibt ist feinste und wahrhaftige Satire.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/belletristik-literatur"><mark style="background-color: rgb(230, 243, 251); color: inherit">LITERATUR-KRITIK</mark></a></p><p>Gefächerte Sicherheitsrisiken, gesellschaftliche Konstrukte, soziokulturelle Problemstellungen, die schwierige Geschichte manch liebgewonnener „Tradition“, ideologischer Wahn, Verteidigungsmechanismen – all dies Schlagworte für die Debatten der komplizierten Zeit, in der wir leben. Wer hätte gedacht, dass sich all dies am »Essiggurkerl« manifestieren kann?</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/1b413baa-c44f-4e9a-8e02-0f88992ba1f2/uploads/images/ma4kh3wnnc/Dumont_Gurkerl_9783755800781_Coverart.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Johanna Sebauer! So zu lesen in ihrer fantastisch sarkastischen, derb treffenden Geschichte <em>Das Gurkerl</em>, die, garstig-heiter illustriert von Nikolaus Heidelbach, soeben im <em>DuMont Buchverlag</em> erschienen ist. Ausgangspunkt der herrlich abstrusen, bitter wahrhaftigen Kurzgeschichte ist ein kleiner Spritzer „dieses scheißdrecksgschissenen Hurnsgurkerlwasser“, der im linken Auge des »meinungsstarken« Lokalreporters Pertak landet.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Der wichtigtuerisch beschriebene Mann von „Unabkömmlichkeitsrang“, mit „langen Stelzenschritten“ selbst in der kleinen Redaktionsküche eilig schreitend, nutzt den „Gurkerlwasser-Vorfall“, um eine gesellschaftliche Debatte anzustoßen:</p><blockquote><p>„Eines musste man ihm lassen: Es brauchte schon einiges an Schreibtalent und wohl auch den Hang zur – dem Journalistischen ja der Not halber fast ständig anhaftenden – Übertreibung, wegen eines in Auge gesprungenen Essigtropfens diese Brandrede zu konstruieren.“</p></blockquote><p>Denn Pertaks Rache am Gurkerlwasser ist ein ausführlicher Kommentar, den die Chefredakteurin für einen schönen Scherz inmitten der Ferienzeit aka des Sommerlochs hält. Dass dem nicht so ist, merken wir genau wie der namenlose Erzähler aus dem Chronik-Ressort schnell. Nachdem dieser dies alles als übertrieben wahrnimmt, wird er beauftragt einen Gurkerl-Verteidigungs-Kommentar zu verfassen. Dabei hasst er das Schreiben von Kommentaren, aus von Sebauer herrlich prägnant beschriebenen Gründen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/1b413baa-c44f-4e9a-8e02-0f88992ba1f2/uploads/images/u6nfwsf3yk/Gurkerl_9783755800781.IN05.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="© Johanna Sebauer / Nikolaus Heidelbach / DuMont Buchverlag GmbH &amp; Co. KG"/><figcaption>© Johanna Sebauer / Nikolaus Heidelbach / DuMont Buchverlag GmbH &amp; Co. KG</figcaption></figure><p>Schnell formen sich Gegner- und Befürwortergruppen, es gibt Demos und Gegendemos, Talks zum Thema und – natürlich – Sticker. Kurzum: „Diese Gurkerlsache war unter der brüllenden Hitze dieses Sommers ein Monster geworden, zu dem sich jeder irgendwie verhalten musste.“</p><p>Hmm, das kommt uns doch irgendwie reichlich bekannt vor. Zu überlegen, mit wem man wie über was und wo spricht. Und ob überhaupt! Also: Dafür oder dagegen? Ob Corona und Impfungen, die AfD oder der/die/das BSW, Merz und/oder Trump, Lindner vs. Wissing, Klima und Kleber, der Nahostkonflikt und/oder Putins Russland und dessen Angriffskrieg auf die Ukraine oder Timmy/Hope.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/1b413baa-c44f-4e9a-8e02-0f88992ba1f2/uploads/images/qhzf22ie4v/Gurkerl_9783755800781.IN06.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Das Gurkerl-Monster // © Johanna Sebauer / Nikolaus Heidelbach / DuMont Buchverlag GmbH &amp; Co. KG"/><figcaption>Das Gurkerl-Monster // © Johanna Sebauer / Nikolaus Heidelbach / DuMont Buchverlag GmbH &amp; Co. KG</figcaption></figure><p>Es ist sowohl große Kunst als auch ein feines Fest, wie Sebauer es versteht den Verlauf von derlei Empörungen darzustellen. Wie eine Gift-Schlange, die sich erst immer im Kreis dreht, dann in sich verheddert, schließlich selbst beißt und vermeintlich elendig verreckt. Doch überlebt und den gleichen Fehler an anderer Stelle wiederholt. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e6bb96e2-c8a3-4de2-a118-45ab28c18dce">Ein wahrer Horror ist’s</a>!</p><p>Selten wurde eine Analyse von Empörung, widersprüchlicher Empfindungen bei „einer Haltung“ und der Mitwirkung »meinungsstarker« Journalist*innen, Kommentator*innen, Bloggis, Influencer*innen und Co. derart präzise und unterhaltsam präsentiert. Ja vermutlich noch nie. (Und wohl selten so ansehnlich aufbereitet wie dank der Illustrationen von Nikolaus Heidelbach <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7b77c1fa-8a65-406e-9a7b-d3f33a83781f">und der Gestaltung des <em>DuMont Verlags</em></a> – <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e938c437-359a-44b0-9723-c83e8cba8d1c">allein das Vorsatzpapier</a>!)</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/1b413baa-c44f-4e9a-8e02-0f88992ba1f2/uploads/images/5kgdqyazye/Gurkerl_9783755800781.IN03.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="© Johanna Sebauer / Nikolaus Heidelbach / DuMont Buchverlag GmbH &amp; Co. KG"/><figcaption>© Johanna Sebauer / Nikolaus Heidelbach / DuMont Buchverlag GmbH &amp; Co. KG</figcaption></figure><p>Dass Johanna Sebauer für ihre satirische Polemik mit einem Hauch Sadismus beim Bachmann-Wettbewerb 2024 sowohl mit dem 3sat Preis und dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde, verwundert kaum. Oder doch irgendwen? Diese Person möge sich in Form eines intensiven Kommentars melden!</p><p>AS</p><p>PS: Dies <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/2073f88d-5b6f-4628-a588-e44c4c2b315e">unser erster Österreich-Beitrag</a> zum Eurovision Song Contest in Wien. <a href="https://www.ardmediathek.de/video/eurovision-song-contest/eurovision-song-contest-2026-1-halbfinale/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIzMjA3ODI">Gestern Abend gab es das erst Halbfinale zu sehen</a>. Empfehlenswert ebenso die Countdown-Show, <a href="https://www.ardmediathek.de/video/eurovision-song-contest/die-countdown-show-zum-1-halbfinale/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIzMjA3NzI">die in diesem Jahr wirklich und endlich mal witzig war</a>. Es muss eben doch nicht immer die Barbara Schöneberger sein.</p><p>PPS: Passend zum Erscheinen des Buches <a href="https://www.deutschlandfunk.de/lokaljournalismus-wenn-die-berichterstattung-vor-ort-wegbricht-100.html">gab es gestern im <em>Deutschlandfunk </em>einen Hintergrund-Beitrag zum Lokaljournalismus</a>.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/bdcb35e7-0d4f-43f3-b06c-3305731efceb">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/bdcb35e7-0d4f-43f3-b06c-3305731efceb</a><p>PPPS: Apropos [Ingeborg] Bachmann #1: Am 25. Juni startet Regina Schillings Dokumentarfilm <em>Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war</em>, u. a. mit Sandra Hüller, Ingeborg Bachmann, Max Frisch und Co. Wir halten euch auf dem Laufenden!</p><p>PPPPS: Apropos [Ingeborg] Bachmann #2: In unserem regulären Online-Magazin, an dessen Wiederherstellung wir technisch noch arbeiten, gab es fein und scharfen Kommentar von Nora Eckert zur Notwendigkeit und Theatralik des Bachmann-Wettbewerbs.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/1b413baa-c44f-4e9a-8e02-0f88992ba1f2/uploads/images/oejpl4fxdd/Dumont_Gurkerl_9783755800781_CMYK-300.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><em>Johanna Sebauer: </em><a href="https://www.dumont-buchverlag.de/buch/johanna-sebauer-das-gurkerl-9783755800781-t-7750"><em>Das Gurkerl. Illustrierte Erzählung</em></a><em>; Mai 2026; Gebunden mit Schutzumschlag, Relieflack, farbigem Vorsatzpapier und Lesebändchen, 25 farbige Abbildungen; ISBN: 978-3-7558-0078-1; DuMont Buchverlag; 20,00 €</em></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7ae2e775-ffc1-46e1-929d-f0040095336e">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7ae2e775-ffc1-46e1-929d-f0040095336e</a><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/1b413baa-c44f-4e9a-8e02-0f88992ba1f2/teaser_image/1778643459?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Wed, 13 May 2026 06:16:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BOYS GOLF CLUB MY ASS]]></title>
      <description><![CDATA[Spannend, psychologisch clever und von zahm bis blutig: SEND HELP mit Rachel McAdams und Dylan O'Brien gibt’s ab jetzt fürs Home Entertainment.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/film-serie"><mark style="background-color: rgb(234, 228, 247); color: inherit">FILM-KRITIK</mark></a><mark style="background-color: rgb(234, 228, 247); color: inherit"> [Home Entertainment]</mark></p><p>Family and Friends freuten sich sehr, als es hieß, dass Sam Raimi mit <em>SEND HELP</em> nach 17 Jahren und <em>Marvel</em>- sowie<em> Oz</em>-Exkursionen wieder <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/039a77d9-d4ef-47c1-b146-bcf256b00135">in Richtung Horror</a> einbiegen würde. Nun ist sein neuer, nach gutem Kino-Lauf soeben fürs Home Entertainment erschienener Film zwar kein <em>DRAG ME TO HELL </em><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/4f56443e-e836-4491-b77c-ed9ec624fabd">was den Horrorfaktor angeht</a>. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c3a44233-3f9c-4120-82b7-02b5e82a4ebf">Bieder und blutleer ist er jedoch auch nicht</a>.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e6bb96e2-c8a3-4de2-a118-45ab28c18dce/uploads/images/d6ozxgfb2c/SH-TF-004.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Rachel McAdams als Linda Liddle in SEND HELP // © 2026 20th Century Studios. All Rights Reserved."/><figcaption>Rachel McAdams als Linda Liddle in SEND HELP // © 2026 20th Century Studios. All Rights Reserved.</figcaption></figure><p>Rachel McAdams spielt Linda Liddle, eine für ein Beratungsunternehmen unersetzliche Analystin und Strategin, die jedoch nicht nur von den Kollegen Donovan (yummy: Xavier Samuel) und Chase (Chris Pang) konsequent... nun kleingehalten also quasi belittled wird. Doch als Bradley Preston (Dylan O&#39;Brien) nach dem Tod des Vaters als neuer CEO übernimmt, soll ihre Chance gekommen sein: Ihr wurde eine Beförderung zugesagt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Als ehemaliger Frat Bro von Preston bekommt diese allerdings Donovan (herrje, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/bb2d3f79-a798-4457-a3c5-9966a321c683">diese Frat Boy-Pictures in meinem Kopf</a>...) und die in Gesellschaft etwas unbeholfene Linda soll geschasst werden. Zunächst einmal aber „darf“ sie den famos schmierigen Boys Club nach Bangkok begleiten, um dort Problemlöserin für die faulen Frats zu sein. Doch gerät ihr Flug in Turbulenzen, stürzt ab und lediglich Linda und Bradley überleben. Gestranden auf einer augenscheinlich einsamen Insel <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7023315f-3fd5-455f-89ac-a93d4c9feedd">mitten im blauen, grausamen Nirgendwo des Westpazifiks</a> (<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/8cca632a-c901-4815-a7b3-f9aaf4cb189f">das ist ein Ozean</a>).</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e6bb96e2-c8a3-4de2-a118-45ab28c18dce/uploads/images/2pjarronti/SH-TF-009.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Dylan O&#39;Brien als Bradley Preston in SEND HELP // © 2026 20th Century Studios. All Rights Reserved."/><figcaption>Dylan O&#39;Brien als Bradley Preston in SEND HELP // © 2026 20th Century Studios. All Rights Reserved.</figcaption></figure><p>Wer jetzt erwartet, dass prompt ein arger Überlebenskampf beginnen würde, irrt und benötigt ein wenig HEPL (insidious Insider). Denn McAdams&#39; Linda Liddle ist nicht nur Fan diverser Survivor-Shows, sondern <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/belletristik-literatur">auch Leserin</a> (!) <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/sachbuch">vieler Sachbücher</a> (!!) <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/9d4452f2-8aac-4481-8984-9e84aaf4d8fd">zu Natur</a> und <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/43a4e50f-4104-4729-a6ca-928c25051dc3">Überleben</a> (!!!). Ihre unerwarteten Kenntnisse von Flora und Fauna, Knebeln und Knoten, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/33c6269a-0baf-4aaf-890c-893772d622b0">Jagd und Jordan</a> halten das „ungleiche Paar“ voller gegenseitigem Misstrauen über Wasser und am Leben am Strand.</p><p>Spannung liegt durchgehend in der Luft, nicht nur, wenn es um die Frage geht, ob und wie die zwei Gestrandeten gerettet würden. Vor allem kommt sie daher, dass sich das Machtverhältnis nun massiv zugunsten Lindas verschoben hat, was ein privilegierter Alpha-Male wie Bradley Preston natürlich schlecht auf sich sitzen lassen kann. (Die Figur erinnert übrigens ein wenig am <em>Successions </em>Roman Roy). Während Linda jagt – ein Moment à la Boar on the Island-Floor (mehr <em>Succession</em>-Moments!) – leidet Bradley vor sich hin. Sie ist ganz in ihrem Element, findet mehr und mehr zu sich, während er an die Grenzen von… wohl allem gerät.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e6bb96e2-c8a3-4de2-a118-45ab28c18dce/uploads/images/ife2pbqoka/SH-06105_R2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Von nun an weht hier ein anderer West-Wind... O&#39;Brien und McAdams in SEND HELP // © 2026 20th Century Studios. All Rights Reserved."/><figcaption>Von nun an weht hier ein anderer West-Wind... O&#39;Brien und McAdams in SEND HELP // © 2026 20th Century Studios. All Rights Reserved.</figcaption></figure><p>Sam Raimi und das Autoren-Duo Damian Shannon und Mark Swift haben eine kreativ-düstere Mischung aus Satire und Sozialkommentar, Psycho- und Semi-Rache-Thriller, ein wenig Survival-Suspense und dezentem Horror geschaffen, die einige Wendungen bereithält. So ist die erwähnte Jagdszene (siehe auch Beitragsbild) derart over the top, dass sie ein wahres (Schlacht-)Fest ist und einige Zeit später bringen Raimi und Kameramann Bill Pope uns einen der besten Jump Scares seit Ewigkeiten! Das ist doch mal <em>Tanz der Teufel</em> und <em>Armee der Finsternis</em>!</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=R4wiXj9NmEE">https://www.youtube.com/watch?v=R4wiXj9NmEE</a><p>Garniert mit der packenden Filmmusik von Langzeit-Raimi-Kollaborateur <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/58476a27-be82-435c-b586-31a07e85f53c">Danny Elfman</a> entsteht so ein fesselndes Gesamtwerk, dem deutlich anzumerken ist, dass wohl alle Beteiligten so richtig Bock drauf hatten. Vor allem funktioniert <em>SEND HELP</em> aber durch die Spielfreude von Rachel McAdams, die erneut zeigt, wie sie binnen Sekunden von einem Wesenszug zum nächsten springen kann, und Dylan O&#39;Brien, der sich nicht nur von den Teenage-Wurzeln freiläuft, sondern nicht weniger wandlungsfähig ist.</p><p>Fünf von fünf giftigen Beeren von uns! 🫐</p><p>AS</p><p>PS: Apropos lang erwartet: Es gibt einen ersten Teaser zu <em>ELI ROTH’S ICE CREAM MAN</em>! Den wollen, ja dürfen, wir euch natürlich nicht vorenthalten (Kinostart ist im Verleih von <em>Studiocanal </em>der 6. August 2026). Wohl bekomm&#39;s!</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=-z18lmB2WHs">https://www.youtube.com/watch?v=-z18lmB2WHs</a><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e6bb96e2-c8a3-4de2-a118-45ab28c18dce/uploads/images/tn55iod3kf/Send_Help_BD_3D_RGB_300dpi.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong><em>SEND HELP</em> ist jetzt als VoD, DVD, Blu-ray sowie UHD 4K erhältlich.</strong></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/38d2b654-b6da-4c95-b36b-5a68d69bb1a4">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/38d2b654-b6da-4c95-b36b-5a68d69bb1a4</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/e6bb96e2-c8a3-4de2-a118-45ab28c18dce/teaser_image/1778593081?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Tue, 12 May 2026 14:39:17 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DER LISTIGE, (VOR)LESENDE UHUWE]]></title>
      <description><![CDATA[Outdoor-Lesen mit Vögeln – da sind wir doch dabei! Ein Blick in die UHUWE-Bände.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/kinderbuch"><mark style="background-color: rgb(222, 244, 220); color: inherit">KINDERBUCH-KRITIK</mark></a></p><blockquote><p>&gt;&gt; „Links sind Bücher und rechts sind Bücher, oben, unten, überall!“&lt;&lt;</p></blockquote><p>Ja, da staunt nicht nur der Hase im <em>Lesefest mit Uhuwe</em> von Christelle Saquet (Text) und Tatjana Mai-Wyss (Illustrationen) in der Übersetzung von Anna Taube. In der Tat sieht die doppelseitig gezeigt Bibliothek fein-voll aus. Was Hase, Eichhörnchen, Dachs und auch der weise Uhu Uhuwe wohl zu unseren sich nunmehr auf zwei Flächen und diverse Räume ausdehnenden Bücherplätzen sagen würden... Hmm...</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e5a49ec5-0603-463f-bcd5-eb9754c80536/uploads/images/e2lds5qgvi/Bohem_Uhuwe_Lesen_Coverart.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Jedenfalls sage ich, dass dieser zweite <em>Uhuwe</em>-Band nach dem ersten Teil <em>Uhuwe liest vor</em> eine wunderbare Fortführung, Erweiterung rund ums Lesen und Lernen ist. Im ersten Band ging es um die Origin-Story Uhuwes (er lebte im Dachboden einer Schule und las als erstes Wort: „zerbrechlich“) und darum, zu erleben, wie clever der pfiffige Uhu anderen Waldbewohner*innen das Lesen beibringt. Oder eher sie dazu bringt, das Lesen erlernen zu wollen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e5a49ec5-0603-463f-bcd5-eb9754c80536/uploads/images/4i755p4lbq/Uhuwe-liest-vor-01.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="AUS: UHUWE LIEST VOR // © Christelle Saquet (Text) © Tatjana Mai-Wyss (Illustrationen) / Bohem Verlag"/><figcaption>AUS: UHUWE LIEST VOR // © Christelle Saquet (Text) © Tatjana Mai-Wyss (Illustrationen) / Bohem Verlag</figcaption></figure><p>&gt;&gt;„Du liest uns so schön vor!“, sagt Dachs.&lt;&lt; (...und denken sich wohl auch die Schafe in <em>Glennkill</em>.) &gt;&gt;„Ich schließe immer die Augen, um deiner Stimme zu lauschen.“&lt;&lt; So spricht der Dachs weiter. Da geht es ihm wie mir mit True-Crime-Podcasts zum Einschlafen. Doch wer liest Hase, Dachs, Eichhörnchen und Co. nun ihre Gute-Nacht-Geschichte, Liebesbriefe und Omis Haselnusstörtchen-Rezepte vor, wenn der Uhuwe nach Husten seine Stimme verloren hat...?!?</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e5a49ec5-0603-463f-bcd5-eb9754c80536/uploads/images/qrxhv7grnk/Uhuwe-liest-vor-02.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="AUS: UHUWE LIEST VOR // © Christelle Saquet (Text) © Tatjana Mai-Wyss (Illustrationen) / Bohem Verlag"/><figcaption>AUS: UHUWE LIEST VOR // © Christelle Saquet (Text) © Tatjana Mai-Wyss (Illustrationen) / Bohem Verlag</figcaption></figure><p>Tja, nach einiger Verwirrung und diversen Genesungs-Geschenken entpuppt sich die verlorene Stimme natürlich als smarte List. Im zweiten, nicht weniger gescheiten und schönen Band, möchten Hase, Eichhörnchen und Dachs einander vorlesen, stehen aber vor unterschiedlichen Hürden wie Nuscheln, Wortverwirrung und Nervosität. Wie wirksam und herzlich diesen Problemthemen die Leviten gelesen werden, kommt ganz ohne Religiosität aber mit viel Leichtigkeit daher.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e5a49ec5-0603-463f-bcd5-eb9754c80536/uploads/images/5hxh3ktu6p/Lesefest_02.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="AUS: DAS LESEFEST MIT UHUWE  // © Christelle Saquet (Text) © Tatjana Mai-Wyss (Illustrationen) / Bohem Verlag"/><figcaption>AUS: DAS LESEFEST MIT UHUWE  // © Christelle Saquet (Text) © Tatjana Mai-Wyss (Illustrationen) / Bohem Verlag</figcaption></figure><p>Beide Bücher sind, wie so viel aus dem Schweizer <em>Bohem Verlag</em>, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c6825e0d-9010-470d-86c4-935f5f6419e4">der fantastische Ästhetik</a> mit schönen Geschichten nicht nur für Kinder zu verbinden beziehungsweise diese einzukaufen versteht, eine volle Empfehlung. Nicht nur zum gestrigen Welttag des Buches (und des Urheberrechts). Zu dem natürlich die ebenfalls von Mai-Wyss illustrierten <em>Waldbuchclub</em>-Bücher bestens passen!</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Und dieser Text endet, wie er begann: Mit einem Buch-Zitat – selbe Seite, selbe Situation, anderes Tier:</p><blockquote><p>&gt;&gt;„Man kann sie gar nicht alle zählen, so viele sind es!“&lt;&lt;</p></blockquote><p>AS</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e5a49ec5-0603-463f-bcd5-eb9754c80536/uploads/images/dcljdnbmc6/Lesefest_01.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="AUS: DAS LESEFEST MIT UHUWE  // © Christelle Saquet (Text) © Tatjana Mai-Wyss (Illustrationen) / Bohem Verlag"/><figcaption>AUS: DAS LESEFEST MIT UHUWE  // © Christelle Saquet (Text) © Tatjana Mai-Wyss (Illustrationen) / Bohem Verlag</figcaption></figure><p>PS: Eine Möhrentorte mit Sonnenblumenkernen klingt gar schmackhaft. Wird mal gemacht und berichtet!</p><p></p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e5a49ec5-0603-463f-bcd5-eb9754c80536/uploads/images/6u2tlzxt6l/Uhuwe-liest-vor-Cover.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><em>Christelle Saquet (Text), Tatjana Mai-Wyss (Illustrationen): </em><a href="https://www.spiegelburg-shop.de/uhuwe-liest-vor/888237"><em>Uhuwe liest vor</em></a><em> und </em><a href="https://www.spiegelburg-shop.de/das-lesefest-mit-uhuwe/888598"><em>Das Lesefest mit Uhuwe</em></a><em>; Aus dem Französischen von Anna Taube; Januar 2025, Januar 2026; je 40 Seiten, durchgehend farbig illustriert; Hardcover; Format: 21 × 28,5 cm; Band eins ISBN: 78-3-95939-237-2, Band zwei ISBN: 978-3-85581-598-2; Bohem Verlag; jeweils 18,00 €</em></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e5a49ec5-0603-463f-bcd5-eb9754c80536/uploads/images/jsd6rbqvux/Lesefest_Cover_3D.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[KINDERBUCH]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/e5a49ec5-0603-463f-bcd5-eb9754c80536/teaser_image/1777016072?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 07:35:57 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MUMIENSCHANZ]]></title>
      <description><![CDATA[Bleibt nicht viel im Kopf, das dafür umso härter: LEE CRONIN'S THE MUMMY kommt nicht recht aus'm Wickel.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/film-serie"><mark style="background-color: rgb(234, 228, 247); color: inherit">FILM-KRITIK</mark></a></p><p>Achtung – Verwechslungsgefahr! So etwas könnte sich Warner Bros. gedacht haben, als es darum ging die neue alte Mumie zu vermarkten. (Wer jetzt an Alterswitze denkt: Shame on you! But I get it.) Jedenfalls wird in Werbung wie im Titel bereits darauf verwiesen, dass es sich nicht um die Fortsetzung der Unterhaltungs-Mumie mit Brendan Fraser handelt, sondern, dass <em>LEE CRONIN’S THE MUMMY</em> <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/8b3ffdfb-31b2-4a10-b5f4-f9fc1d6c9d45">purer und brutaler Horror sei</a>. Doch auch unterhaltsam … wenn auch definitiv mit einigem Leerlauf.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4f56443e-e836-4491-b77c-ed9ec624fabd/uploads/images/5zrmas3kyx/rev-1-TMY-TRL-038_High_Res_JPEG.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="May Calamawy als Detective Dalia Zaki in New Line Cinemas, Atomic Monsters and Blumhouses LEE CRONIN’S THE MUMMY // © Warner Bros. Pictures Entertainment GmbH"/><figcaption>May Calamawy als Detective Dalia Zaki in New Line Cinemas, Atomic Monsters and Blumhouses LEE CRONIN’S THE MUMMY // © Warner Bros. Pictures Entertainment GmbH</figcaption></figure><p>Im Grunde geht es um die Suche der Cannons nach ihrer Tochter Katie (Emily Mitchell / Natalie Grace), die Mutter Larissa (Laia Costa) und Vater Charlie (Jack Reynor), die den beiden im Wüstengebiet Kairos verlustig gegangen ist. Die örtliche Polizei verdächtigt gar den Journalisten-Papa etwas mit dem Verschwinden zu tun zu haben. So weit, so Traumschiff-Tatort. Nach acht schweren Jahren taucht das Kind unter recht speziellen Umständen und in speziellem Zustand wieder auf. Liebevoll widmet sich die irritierte Familie – Sohn Sébastian (Shylo Molina), Tochter #2 Maud (Billie Roy) und Larissas Mutter Carmen (Véronica Falcón) – der nun nach Albuquerque, New Mexico heimgekehrten Teenagerin. Doch ist sie weniger Teenage Girl als vielmehr Teenage Creep.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4f56443e-e836-4491-b77c-ed9ec624fabd/uploads/images/puwfdt5m5s/rev-1-TMY-TRL-030_High_Res_JPEG.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="WTF? Jack Reynor als Charlie Cannon und Natalie Grace als Katie Cannonin New Line Cinemas, Atomic Monsters and Blumhouses LEE CRONIN’S THE MUMMY // © Warner Bros. Pictures Entertainment GmbH"/><figcaption>WTF? Jack Reynor als Charlie Cannon und Natalie Grace als Katie Cannonin New Line Cinemas, Atomic Monsters and Blumhouses LEE CRONIN’S THE MUMMY // © Warner Bros. Pictures Entertainment GmbH</figcaption></figure><p>Bis es so weit ist, ist etwa ein Drittel des gut zwei Stunden lange Films um. Dies teils stimmungsvoll, auch Dank feiner Darsteller*innen wie zum Beispiel noch May Calamawy als Detective Dalia Zaki sowie <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/musik">der Musik</a> von Stephen McKeon, doch irgendwann stellt sich ein gewisses Desinteresse am Geschehen ein. (<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/9f1aac09-b9bb-439f-a8c0-9d3e2027b2d4">Der Autor dieser Zeilen ist irgendwann mal kurz weggenickt</a>, dann pinkeln gewesen und fragte was verpasst worden sei – „<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/39d48030-c4d5-461b-aaa0-b257bedf006b">na nüscht so wirklich</a>“.)</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Das größte Problem von <em>Lee Cronin&#39;s The Mummy</em> ist in jedem Fall die üppige Laufzeit, die zu viel Leere und Wiederholungen zulässt. Dabei ist der Gedanke <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/3ddbf307-da86-4631-91b3-fa5ee86e1f54">ein Familien-Drama mit teils wirklich grausigem und brutalem Horror zu verknüpfen</a> durchaus reizvoll (wobei <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/58476a27-be82-435c-b586-31a07e85f53c">die FSK 18-Freigabe eher nach Marketing denn Notwendigkeit</a> müffelt). Da lassen nicht nur <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/039a77d9-d4ef-47c1-b146-bcf256b00135">die <em>Conjuring</em>-Filme grüßen</a>, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c85b4d8d-b12a-4f73-af28-5fbcd9cd6a83">sondern irgendwie auch <em>Wepaons</em></a>. Im Übrigen alles <em>Warner</em>-Produktionen. (<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/43a4e50f-4104-4729-a6ca-928c25051dc3">Wie auch die sehr sehenswerte <em>The Bride!</em></a>)</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4f56443e-e836-4491-b77c-ed9ec624fabd/uploads/images/don4lmxxh5/rev-1-TMY-TRL-012_High_Res_JPEG.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Bite Me! Billie Ray als Maud Cannon in New Line Cinemas, Atomic Monsters and Blumhouses LEE CRONIN’S THE MUMMY // © Warner Bros. Pictures Entertainment GmbH"/><figcaption>Bite Me! Billie Ray als Maud Cannon in New Line Cinemas, Atomic Monsters and Blumhouses LEE CRONIN’S THE MUMMY // © Warner Bros. Pictures Entertainment GmbH</figcaption></figure><p>Wie arg Autor und Regisseur Cronin sowohl feinen als auch überbordend chaotischen Horror aufs Publikum loslassen kann, bewies er mit <em>The Hole in the Ground</em> und vor allem dem fabelhaften<em> Evil Dead Rise</em>. (Am 9. Juli startet übrigens <em>Evil Dead Burn</em> von <em>Spiders</em>-Auteur Sébastien Vaniček im Kino, u. a. mit <em>Wednesday’s</em> Hunter Doohan in der Hauptrolle.) Allein will das Chaos hier nie so recht das Ruder übernehmen und diesen Wickeldampfer mal ordentlich durchrüttlen. Familie und <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/910e341c-95ab-470c-950a-2c43cee400a6">die eigenwillige Dynamik zwischen Schuld und Vergebung, Verzweiflung und Hoffnung</a> behält die Oberhand. Bleibt dabei aber doch seltsam oberflächlich.</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=aRej4ZMs57A">https://www.youtube.com/watch?v=aRej4ZMs57A</a><p>Kleine feine und späte Easter Eggs sind viele Andeutungen auf andere Horror- und <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c6c25926-7ef5-4d0d-88bd-66b0c12ab856">Fantasy-Klassiker</a>. Wobei mensch sich nicht immer sicher sein kann, ob es wirklich Hommage oder nicht doch Einfallslosigkeit ist. Six Seven. Da ist die Bedeutung übrigens weit mysteriöser, als viele der Geheimnisse in diesem Film.</p><p>Dessen unbenommen kann mensch sich das Ansehen. Zwar ist <em>Lee Cronin&#39;s The Mummy</em> am Ende eher <em>Conjuring</em>-&amp;-<em>Exorcist</em>-ish als wahrer Mumienhorror und ist in seiner Präsentation Ägyptens und mancher Klischees wie Mythen ziemlich… <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/b2c0517f-6545-4fe5-95fd-4a54ed86f7b5">cringe</a>. Das macht aber auch nichts, da ihr das Meiste direkt nach dem Schauen vergessen haben werdet. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c95aa507-c9f4-40ce-99e8-bf10603d8860">Ein wenig Spaß am Grauen bleibt ebenso bestehen</a> wie die guten Leistungen Costas, Calamawys, Graces und letztlich auch Reynors.</p><p>AS</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4f56443e-e836-4491-b77c-ed9ec624fabd/uploads/images/lppqzrmpsp/rev-1-TMY-TRL-057_High_Res_JPEG.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Kein Angst! So schlimm wird&#39;s nicht... Véronica Falcon als Carmen Santiago in New Line Cinemas, Atomic Monsters and Blumhouses LEE CRONIN’S THE MUMMY // © Warner Bros. Pictures Entertainment GmbH"/><figcaption>Kein Angst! So schlimm wird&#39;s nicht... Véronica Falcon als Carmen Santiago in New Line Cinemas, Atomic Monsters and Blumhouses LEE CRONIN’S THE MUMMY // © Warner Bros. Pictures Entertainment GmbH</figcaption></figure><p>PS: Die Musik ist zwar recht gut, kündigt teils aber von mehr Grauen, als dies am Ende der Fall ist. Allerdings ist das nichts gegen die musikalische Mogelpackung, die uns<em> THE WHISTLE</em> bringt - ebenfalls eine <em>Blumhouse</em>-Produktion. Mehr dazu in unserer Pfeif-View rund um den Filmstart am 7. Mai.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4f56443e-e836-4491-b77c-ed9ec624fabd/uploads/images/ve7s3f3dcr/rev-1-GER_Hauptplakat_MUMMY_High_Res_JPEG.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong><em>LEE CRONIN&#39;S THE MUMMY </em>ist seit dem 16. April 2026 im Kino zu sehen.</strong></p><p><em>Lee Cronin&#39;s The Mummy; USA 2026; Regie &amp; Drehbuch: Lee Cronin; Bildgestaltung: Dave Garbett; Schnitt: Bryan Shaw; Musik: Stephen McKeon; Darsteller*innen: Jack Reynor, Laia Costa, May Calamawy, Natalie Grace, Shylo Molina, Billie Roy, Verónica Falcón, May Elghety, u. a.; Laufzeit ca. 133 Minuten; FSK: 18</em></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/38d2b654-b6da-4c95-b36b-5a68d69bb1a4">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/38d2b654-b6da-4c95-b36b-5a68d69bb1a4</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/4f56443e-e836-4491-b77c-ed9ec624fabd/teaser_image/1776948564?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 13:04:09 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ÜBERRASCHUNG MIT AHNUNG]]></title>
      <description><![CDATA[Acht Bücher, uns zu überraschen und zu lehren, zu unterhalten und zu ärgern. Die Nominierungen für den Deutschen Sachbuchpreis 2026!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/sachbuch"><mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit">SACHBUCH</mark></a><mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit">-&amp;</mark><mark style="background-color: rgb(242, 221, 236); color: inherit">-</mark><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/kommentar"><mark style="background-color: rgb(242, 221, 236); color: inherit">WAS MIT LESEN</mark></a></p><p>Huihuihui! Es ist wieder an der Zeit: Zwar kommt kein Rabe, uns zu holen (unseres Wissens nach), dafür aber wurden heute Vormittag die acht nominierten Autor*innen, deren Bücher und die veröffentlichenden Verlage bekanntgegeben, die für den Deutschen Sachbuchpreis 2026 nominiert sind. Und wer uns folgt, kennt (und bestenfalls schätzt), weiß, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/sachbuch">dass uns das Sachbuch</a> im Schnitt näher ist, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/belletristik-literatur">als der Roman</a>.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/38d2b654-b6da-4c95-b36b-5a68d69bb1a4/uploads/images/ljenwamhfi/DSP26_Coverart.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Die Jury aus der Sachbuchkritik, dem Journalismus, der Wissenschaft und dem Buchhandel um Jurysprecher Pascal Mathéus hatte aus 212 Einreichungen von 133 Verlagen auszuwählen.</p><blockquote><p>„Was für ein beeindruckend hoher Bücherstapel – doch die Vorfreude auf die Lektüre ist noch größer. Die enorme Vielfalt verspricht spannende und intellektuell bereichernde Einsichten. Mit dieser hervorragend besetzten Jury darüber zu diskutieren, welches Buch den Titel Sachbuch des Jahres verdient, verheißt schon jetzt ein besonderes Vergnügen.“</p><p>– Pascal Mathéus, Jurysprecher</p></blockquote><p>Sicherlich auch 2026 keine leichte Aufgabe (zumal am Ende 239 Bücher zur Auswahl standen). Doch vermutlich eine, die, mit Blick auf das Juryfoto sowie das vorgenannte Zitat, bei allem debattierfreudigen Abwägen wohl einige wissbegierige Wonne mit sich brachte.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/38d2b654-b6da-4c95-b36b-5a68d69bb1a4/uploads/images/nc5lep2yf7/DSP26_Jury_2_%28c%29_Stiftung_Buchkultur_und_Leseforderung.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Die Jury 2026, v. l. .n. r.: Maja Brankovic, Sibylle Anderl, Stefan Spiegel, Katrin Vohland, Pascal Mathéus, Patricia Rahemipour, Manuela Lenzen // © Stiftung Buchkultur und Leseförderung"/><figcaption>Die Jury 2026, v. l. .n. r.: Maja Brankovic, Sibylle Anderl, Stefan Spiegel, Katrin Vohland, Pascal Mathéus, Patricia Rahemipour, Manuela Lenzen // © Stiftung Buchkultur und Leseförderung</figcaption></figure><ul><li><p><strong>Sibylle Anderl </strong>(<em>Die Zeit</em>; Autorin u. a. von <em>Dunkle Materie</em>, <em>C.H. Beck Verlag</em>)</p></li><li><p><strong>Maja Brankovic</strong> (<em>Wirtschaftswoche</em>; Gründungshost des Podcasts <em>F.A.Z. Finanzen &amp; Immobilien</em>)</p></li><li><p><strong>Manuela Lenzen</strong> (Wissenschaftsjournalistin; Autorin<em> Der elektronische Spiegel. Menschliches Denken und künstliche Intelligenz</em>, <em>C.H. Beck Verlag</em>)</p></li><li><p><strong>Pascal Mathéus</strong> (Buchhandlung Wassermann, Hamburg-Blankenese; Literaturblog „Aufklappen“), Jurysprecher</p></li><li><p><strong>Patricia Rahemipour</strong> (Institut für Museumsforschung / Stiftung Preußischer Kulturbesitz; promovierte zum Thema „Archäologie im Scheinwerferlicht. Die Visualisierung der Prähistorie im Film 1895–1930“)</p></li><li><p><strong>Stefan Spiegel</strong> (Head of Content bei <em>funk</em> (<em>ARD </em>&amp; <em>ZDF</em>) / Marmota Maps)</p></li><li><p><strong>Katrin Vohland</strong> (promovierte Biologin; Naturhistorisches Museum Wien, leitete zuvor den Forschungsbereich Museum und Gesellschaft am Museum für Naturkunde Berlin (MfN)</p></li></ul><p>Welcher Titel nun am 8. Juni 2026 im Kleinen Saal der Elbphilharmonie in Hamburg als Sachbuch des Jahres ausgezeichnet wird, entscheidet eben diese sieben Köpfe. [Die Jury wird jedes Jahr neu von der Akademie Deutscher Sachbuchpreis zusammengestellt. Eine mehrmalige Jurymitgliedschaft ist möglich.]</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Doch welche acht Titel sind nominiert? Nun, hier sind sie (in alphabetischer Reihenfolge):</p><ul><li><p>Heike Behrend: <em>Gespräche mit einem Toten. Gustaf Nagel, Prophet vom Arendsee, Matthes &amp; Seitz Berlin</em>, August 2025</p></li><li><p>Florence Gaub: <em>Szenario. Die Zukunft steht auf dem Spiel</em>, <em>dtv</em>, November 2025</p></li><li><p>Tilmann Lahme: <em>Thomas Mann. Ein Leben</em>, <em>dtv</em>, Mai 2025</p></li><li><p>Konstantin Richter:<em> Dreihundert Männer. Aufstieg und Fall der Deutschland AG</em>, <em>Suhrkamp</em>, Oktober 2025</p></li><li><p>Irina Scherbakowa: <em>Der Schlüssel würde noch passen. Moskauer Erinnerungen</em>, <em>Droemer</em>, November 2025</p></li><li><p>Bettina Schöne-Seifert: <em>Leben, Körper, Tod. Zwölf aktuelle Kontroversen der Medizinethik</em>, <em>Wallstein</em>, Oktober 2025</p></li><li><p>Roberto Simanowski: <em>Sprachmaschinen. Eine Philosophie der künstlichen Intelligenz</em>, <em>C.H. Beck Verlag</em>, Oktober 2025</p></li><li><p>Ronen Steinke: <em>Meinungsfreiheit. Wie Polizei und Justiz unser Grundrecht einschränken – und wie wir es verteidigen</em>, <em>Berlin Verlag</em>, Februar 2026</p></li></ul><p>Gedanke eins: 2026 ist keine Graphic Novel nominiert. Im vergangenen Jahr ging die Auszeichnung an Ulli Lust für ihr Werk <em>Die Frau als Mensch. Am Anfang der Geschichte </em>(<em>Reprodukt Verlag</em>, queer review folgt). Ebenso ist kein Titel der <em>Ullstein Buchverlage</em> unter den Nominierten, was nicht nur mit Blick auf Birgit Aschmanns<em> Die Deutschen und die Natur - Eine andere Geschichte des 19. Jahrhunderts</em> überrascht. Überhaupt vermissen <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/8981dc84-05c9-44b8-8d84-81f32847f555">wir naturwissenschaftliche Titel</a>, irgendwas <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/9a0bd8ca-b8d0-4df5-8e23-14c40e0b45e8">zum Klima und seiner wie unserer Krise</a>, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7023315f-3fd5-455f-89ac-a93d4c9feedd">den Verbrechen am wichtigen Grün</a>, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/9d4452f2-8aac-4481-8984-9e84aaf4d8fd">dem Wert der Natur</a>, etc. Umso verwunderlicher, da in der Jury Menschen mit entsprechendem Hintergrund sitzen. Die Gedanken eins bis zweieinhalb <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7dc9c38b-668c-4cb2-aee0-861fef0e9430">machen uns also eher unzufrieden</a>…</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/2f41347b-50e3-4f67-8a60-8bc60120768d">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/2f41347b-50e3-4f67-8a60-8bc60120768d</a><p>Doch: Im besten Sinne überrascht die Nominierung von Florence Gaub. Die Review zu ihrem <em>Szenario </em>findet ihr in Kürze, die <em>Sprachmaschinen </em>sind weniger überraschend, standen sie doch bereits auf diversen Bestenlisten, waren hier und dort Teil von Preisdebatten usw., usf. Dass Tilmann Lahmes <em>Thomas Mann</em>-Biografie nominiert sein würde, dachten und hofften wir ebenso wie bei Richters <em>Dreihundert Männer</em>n. <em>Meinungsfreiheit </em>ist immer gut, fragt da mal die Frau Scherbakowa.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/8ce6ec61-20df-4d9c-b947-2a13157ab8fe">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/8ce6ec61-20df-4d9c-b947-2a13157ab8fe</a><p>Mit Heike Behrend ist eine Autorin nominiert, die bereits 2021 für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert war und den Preis der Leipziger Buchmesse in eben dieser Kategorie gewann (für <em>Menschwerdung eines Affen</em> – <a href="https://www.elementareslesen.de/heike-behrend-menschwerdung-eines-affen/">wir empfehlen die Rezension auf <em>Elementares Lesen</em></a>). <em>Matthes &amp; Seitz</em> ist also gut beraten, an der erfahrenen Autorin festzuhalten.</p><p>Der<em> C.H. Beck Verlag</em> ist in diesem Jahr nur mit einem Buch vertreten, was schon beinahe irritiert. Doch nun, so ist es eben. Allerdings hätten wir uns gewünscht, dass etwa Thomas Sparr mit <em>Come Out</em> unter den Nominierten wäre. Verdient hätten es Autor und Buch allemal. Mehr dazu in unserer Rezension, die es in der kommenden Woche zu lesen gibt.</p><p>Letzte Gedanken: Mit <em>Leben, Körper, Tod. Zwölf aktuelle Kontroversen der Medizinethik </em>wird Bettina Schöne-Seifert ein Buch der Stunde geschrieben haben, das sich ähnlich Ronen Steinkes wie gewohnt im <em>Berlin Verlag</em> veröffentlichten Bandes als Beitrag zu aktuellen Debatten positionieren dürfte.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/b811bd4b-ac70-46ff-9afb-63b19a15159e">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/b811bd4b-ac70-46ff-9afb-63b19a15159e</a><p>Wie auch in den vergangenen Jahren werden wir uns der Titel teils vor und teils nach der Verleihung Anfang Juni widmen.</p><p>QR [mit Pressematerial]</p><p><strong>Zum Deutschen Sachbuchpreis</strong>: Die mit 42.500 Euro dotierte Auszeichnung wird von <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/63d95b20-7e84-4955-88ca-b953f36ad983">der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels</a> verliehen. Der oder die Gewinner*in erhält 25.000 Euro, während die sieben weiteren Nominierten mit jeweils 2.500 Euro gewürdigt werden. Der Preis zeichnet ein herausragendes Sachbuch in deutscher Originalsprache aus, das gesellschaftlich relevante Impulse setzt.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/a9732302-ad85-4583-88e2-db8fcbd32e96">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/a9732302-ad85-4583-88e2-db8fcbd32e96</a><p>Schirmherr des Deutschen Sachbuchpreises ist der umstrittene Staatsminister für Kultur und Medien Wolfram Weimer . Hauptförderer ist die Deutsche Bank Stiftung, darüber hinaus unterstützen die Stadt Hamburg und die Frankfurter Buchmesse die Auszeichnung.</p><p>PS: Zwei Geburtstage: Luisa Neubauer wird dreißig Jahre. Ihr jüngstes Buch <em>Was wäre, wenn wir mutig sind? </em>(<em>Rowohlt Taschenbuch</em>) <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/ba8b6f09-1ebe-4a7f-8e8e-ad72c88826d1">war im vergangenen Jahr als Wissensbuch des Jahres nominiert</a>. Und: Die Queen, also Elizabeth II. nicht Queen V., wäre heute 100 Jahre geworden.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/38d2b654-b6da-4c95-b36b-5a68d69bb1a4/uploads/images/ecmmhu2v3t/Beck_Brown_Q_Cover.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>In diesem Zusammenhang wollen wir euch gern auf Craig Browns ausführliche Biografie <em>Q - Das unglaubliche Leben der Queen</em> aufmerksam machen, das kürzlich in der Übersetzung von Tobias Gabel im <em>C.H. Beck Verlag</em> erschienen ist und in Bälde von uns besprochen wird.</p><p>PPS: Es ist nun übrigens ein gutes Jahr her, dass wir unseres ersten Beitrag hier bei Steady veröffentlicht haben (<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/5b96b567-c073-430c-8f0c-d6b281960b32">ein <em>Haupt</em>-Sachbuch mit dem feinen Titel <em>RAUSCH</em></a>). Was auch bedeutet, <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">dass wir nach wie vor an der Wiederbelebung unseren ursprünglichen Online-Magazins dran sind</a>. Ausgereifte technische Finesse ist bei eher schrumpeligen Budget allerdings so eine Sache… In diesem Sinne 👇🏼</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e8cb32a4-087e-44b7-975c-244661e5d972">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e8cb32a4-087e-44b7-975c-244661e5d972</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[KOMMENTAR]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/38d2b654-b6da-4c95-b36b-5a68d69bb1a4/teaser_image/1776760957?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 08:42:37 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DER BODEN UNTER DEN FÜSSEN]]></title>
      <description><![CDATA[Gebrauchte Ware oder: „Magst du lieber hart oder weich?“]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/sachbuch"><mark style="background-color: rgb(222, 244, 220); color: inherit">BILDBAND</mark></a><mark style="background-color: rgb(222, 244, 220); color: inherit">-&amp;-</mark><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/belletristik-literatur"><mark style="background-color: rgb(230, 243, 251); color: inherit">LITERATUR-KRITIK</mark></a></p><blockquote><p>„Ich frage mich, ob du mir auch manchmal schreiben willst, ob du auch ein Buch wie dieses füllen könntest und was drinstünde. Oder ob du gar nicht so viel an mich denkst und es nichts mehr gibt, was du mir noch sagen willst.“</p></blockquote><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a9732302-ad85-4583-88e2-db8fcbd32e96/uploads/images/eqsxnaecru/Edition-Moderne_Eric-Schwarz_Fuhl-zu-viel_Coverart.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Von Semi-Stalking und Anxiety, Selbst-Zweifeln und Zukunft-Sorgen, Einsam-Geworden-Sein und Verlassen-Werden genau wie Zusammen-Sein und Mensch-Sein, vom Weg und Rennen, Tauchen und Warten oder Schwimmen und Ausharren, Kommen und Gehen, Gratwanderungen und Versionsveränderungen, Wahrheit und Fantasie, App und Alltag, Liebe und Tropfen, Wasser mit und ohne Salz, Brennen und Schmelzen, Schweben und Weinen „erzählt“ der 1996 geborene (Comic-)Künstler Eric Schwarz. Dies nicht schwarz-weiß, sondern in leuchtend monochromen Illustrationen. Meist füllen die Kurzgeschichten und -gedanken nur eine Seite – dies jedoch mit viel Gefühl und größtenteils ansprechender Lyrik.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a9732302-ad85-4583-88e2-db8fcbd32e96/uploads/images/d2ywmpv6cy/260112_edi_schwarz_fuehl_inhalt_rz_63-800x1128.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="© Eric Schwarz / Edition Moderne"/><figcaption>© Eric Schwarz / Edition Moderne</figcaption></figure><blockquote><p>„Fass mich so an, als würdest du mich nicht verlieren wollen.“</p></blockquote><p>Irgendwo zwischen verzweifeltem und wissendem Lachen, bestätigendem und befreiendem Weinen waren meine Reaktionen auf die circa einhundert Comic-Panels in <em>Fühl zu viel</em>, das im Febraur bei der <em>Edition Moderne</em> erschienen ist. In bestechender Grafik, morphenden Moment und Figuren, manche menschlicher andere entrückter, voller Gay- und Queerness ohne Emotionsfetisch und doch viel Selbst(wert)gefühl, gibt Schwarz uns Gefühle zum Denken, Schmunzeln, An- und teils Verzweifeln.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a9732302-ad85-4583-88e2-db8fcbd32e96/uploads/images/nozqbn324s/260112_edi_schwarz_fuehl_inhalt_rz_49-800x1128.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="© Eric Schwarz / Edition Moderne"/><figcaption>© Eric Schwarz / Edition Moderne</figcaption></figure><blockquote><p>„Ich bin nicht immer ehrlich, wenn ich sage, dass ich dich nicht liebe, und ich glaube, du weißt das und lügst auch manchmal.“</p></blockquote><p>Gewollt hatte ich das Buch, da Monsieur <a href="https://www.instagram.com/comicblues/">@comicblues</a> zwischen Kleinbittersdorf und Paris schlicht schöne Sachen mit Substanz macht. Genommen habe ich es nun, da das Plätschern eines Teichs nebenan, mich kürzlich irgendwo zwischen Verzweiflung und Wut, Akzeptanz und Abstand in den Schlaf begleitete und ich zunächst nicht so recht wusste, wie viele Gefühle da mitkommen. Also: Zu viel gefühlt? So wie es mir von manch Person öfter gesagt wurde: „You are a lot“ aka „<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/291115c5-d35d-4dbf-b332-31a6282fa8a9">Du bist ganz schön anstrengend</a>“</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a9732302-ad85-4583-88e2-db8fcbd32e96/uploads/images/5a7tlia6ze/260112_edi_schwarz_fuehl_inhalt_rz_19-800x1128.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="© Eric Schwarz / Edition Moderne"/><figcaption>© Eric Schwarz / Edition Moderne</figcaption></figure><blockquote><p>„Ich dachte, du wärst feige, weggelaufen vor dem, was du liebst. Aber vielleicht war ich es, dem der Mut fehlte, gehen zu lassen, was mir nicht gut tat.“</p></blockquote><p>Außerdem ist Freundschaft etwas, das zu verstehen, anzunehmen und lieben ich neu gelernt habe. Dies auch dann, wenn sie irritiert, weil mensch Menschen, die gut zu kennen wir uns anmaßen, doch nicht immer so lesen können, wie vermutet. Und dann sind wir verdutzt, wenn wir verstehen, wie viel (auch) sie fühlen und wie wir vielleicht doch nicht gegenwärtig waren, obwohl wir doch da waren.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a9732302-ad85-4583-88e2-db8fcbd32e96/uploads/images/i7ukyu5nft/260112_edi_schwarz_fuehl_inhalt_rz_101-800x1128.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="© Eric Schwarz / Edition Moderne"/><figcaption>© Eric Schwarz / Edition Moderne</figcaption></figure><p>All dies geben auch die großartigen Illustrationen Eric Schwarz’ wieder, stecken selbst bei traurigen Dingen noch voller lebensnaher Hoffnung, bei allem Zauber voller Bodennähe und bei jedem Zweifel voller Zugang. Ein Buch für die schönen und schädigenden Momente, das ich voller Dankbarkeit empfehle. Und nope: Not all our tears have been used off.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a9732302-ad85-4583-88e2-db8fcbd32e96/uploads/images/bxtj52wbw3/260112_edi_schwarz_fuehl_inhalt_rz_55-800x1128.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="© Eric Schwarz / Edition Moderne"/><figcaption>© Eric Schwarz / Edition Moderne</figcaption></figure><blockquote><p>„Das Plätschern klang schöner als das der Wellen.“</p></blockquote><p>So, und wer diesen Satz nun verstehen und einordnen mag, muss die 15 Euro investieren. Eine Investition in kluge Kunst mit Kern, die nicht zu bereuen sein wird.</p><p>AS</p><p>PS: Eigentlich sollte es heute zu den Boys nach Budapest gehen. Aber aus in der Feel-Queer-Review genannten Gründen eben doch mehr ins Innere. Freut euch aber kommende Woche auf ganz viele Außenansichten. 🤭🔥</p><hr aria-hidden="true"/><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. 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      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 09:16:32 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SANG- UND KLANGVOLL]]></title>
      <description><![CDATA[Nicht nur für Vogel-Liebhaber*innen der richtige Ton: VÖGEL IN UNSEREM GARTEN voller Wissen, Fun Facts und Sound.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/sachbuch"><mark style="background-color: rgb(250, 232, 214); color: inherit">SACHBILDERBUCH</mark></a><mark style="background-color: rgb(222, 244, 220); color: inherit">-</mark><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/kinderbuch"><mark style="background-color: rgb(222, 244, 220); color: inherit">KINDERBUCH-KRITIK</mark></a></p><p>Gestern war der Tag des Haustiers und morgen ist der Ehrentag der Pflanze. Und was liegt dazwischen? Richtig: Die Vögel. Jedenfalls bei uns ergibt das Sinn. Kein Grund nun einen Streit vom Zaun zu brechen, wir sind ja keine Grünfinken. Die streiten nämlich gern, wie wir im Soundbuch <em>Vögel in unserem Garten</em> aus der Reihe <em>Nature Zoom</em> im <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/66471a28-fa8a-41f3-9917-b89e3b9fd3bf"><em>Coppenrath Verlag</em></a> erfahren.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9d4452f2-8aac-4481-8984-9e84aaf4d8fd/uploads/images/ctigsj5ouu/LQR-Cover_1223-_%281%29.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Die Cover-Blaumeise starrt auf den Stieglitz... oder umgekehrt?!"/><figcaption>Die Cover-Blaumeise starrt auf den Stieglitz... oder umgekehrt?!</figcaption></figure><p>Das Kinder-Sachbuch (empfohlen ab 5 Jahren) stellt zwölf heimische Vögel in den Kategorien „Aussehen und Gesang“ (Größe und Gewicht inklusive), „Lieblingsspeisen“, „Erstaunlich!“ (quasi Fun Facts), „Nest und Nachwuchs“ und „Wenn es Winter wird“ vor. Wir lernen, dass sie Heckenbraunelle quasi polygam lebt, die Singdrossel saisonales Essen von Wurm bis Beere und Schnecken in ihrer Drosselschmiede liebt und dann ans Mittelmeer reist oder die Mönchsgrasmückenmännchen unfertige Nester bauen, das Weibchen sich eines aussucht und fertig baut. Und statt nach Spanien fliegt sie im Winter mittlerweile eher nach England. Zwar ist&#39;s dort kälter, dafür gibt’s mehr Futter von den Menschen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9d4452f2-8aac-4481-8984-9e84aaf4d8fd/uploads/images/64neo6nssv/9783649652199_1_1920x1920.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Das Rotkehlchen im Buch Vögel in unserem Garten"/><figcaption>© Coppenrath Verlag GmbH &amp; Co. KG</figcaption></figure><p>Die Amsel hat sich in den letzten 150 Jahren vom Wald eher in den Garten verlagert. Muss diese Gentrifizierung sein. Der bunte Stieglitz aka Distelfink darf nur dann zu Hause gehalten werden, wenn der Vogel aus einer Züchtung stammt. Ob ich da wohl zuerst gelesen habe, wenn „der Vogel seine Zustimmung gibt“? Ja. Das Buch <em>Der Distelfink</em> von Donna Tartt um das gleichnamige Gemälde von Carel Fabritius kann mensch auch einfach so zu Hause haben. Muss aber nicht – es ist nicht besonders gut.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Noch so ein flinker Fink: Der Buchfink ist Deutschlands häufigster Brutvogel und das Rotkehlchen isst sogar Gift! Das erklärt vermutlich, warum ich eines tiefenentspannt im Garten <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/291115c5-d35d-4dbf-b332-31a6282fa8a9">einer psychiatrischen Klinik</a> gesehen habe. Müssen diese hotten Benzos sein, die die Abhängigen immer verordnet bekommen... Und der Vogel, der im Winter gern in die kalten Berge fliegt, hat im Schnabel eine Art Magnetkompass. Krass!</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9d4452f2-8aac-4481-8984-9e84aaf4d8fd/uploads/images/zwhipcwzvd/9783649652199_3_1920x1920.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Der Buchfink in Vögel in unserem Garten"/><figcaption>© Coppenrath Verlag GmbH &amp; Co. KG</figcaption></figure><p>All sowas und einiges mehr gibt’s also zu erfahren und/oder zu erinnern. Dazu natürlich die echten Stimmen aller Vögel – mitsamt des „Krah-krah“ der Raben- wie Nebelkrähe, die sich in unterschiedlichen Hoods rumtreiben. Hübsche Fotografien und zugängliche Texte machen diese <em>Vögel in unserem Garten</em> zu einer Bucherfahrung für nahezu jedes Alter und jede Stimmung.</p><p>Eine fröhlich gezwitscherte Empfehlung nicht nur für Vogel-Neugierige <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/2f41347b-50e3-4f67-8a60-8bc60120768d">mit lecker Regenwürmchen</a>!</p><p>AS</p><p>PS: Mittwoch ist der Alles-ist-Scheiße-Tag. Da finden wir doch noch was für euch. 😏</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9d4452f2-8aac-4481-8984-9e84aaf4d8fd/uploads/images/m52nkpassx/9783649652199_1920x1920.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><a href="https://www.spiegelburg-shop.de/voegel-in-unserem-garten-soundbuch/65219"><em>Vögel in unserem Garten</em></a><em>; Februar 2026; 24 Seiten, Pappband mit Soundleiste; Format: 24,5 x 21,0 cm; ISBN: 978-3-649-65219-9; Coppenrath Verlag; 18,00 €</em></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c95aa507-c9f4-40ce-99e8-bf10603d8860">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c95aa507-c9f4-40ce-99e8-bf10603d8860</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[KINDERBUCH]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/9d4452f2-8aac-4481-8984-9e84aaf4d8fd/teaser_image/1775978610?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 07:23:30 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[„LEUTE ZUM ANSCHAUEN UND ZUM BELAUSCHEN.“]]></title>
      <description><![CDATA[Machen schlechte Zeiten schlechte Menschen? Nicht unbedingt. Aber möglich. Spuren- und Figurensuche bei Biller und Helfer mit reichlich Gepäck.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/belletristik-literatur"><mark style="background-color: rgb(230, 243, 251); color: inherit">LITERATUR-KRITIK</mark></a></p><p>Von der „jüdischen Sippschaft“, die gekommen sei, um „deutsche Leute wie ihn auszusaugen“, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/291115c5-d35d-4dbf-b332-31a6282fa8a9">spricht der Semi-Incel Philipp in Lana Lux’ <em>Geordnete Verhältnisse</em></a>. Sippschaft ist abwertend für Verwandtschaftsverhältnisse, da könnt ihr jeden Clan fragen, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/b2c0517f-6545-4fe5-95fd-4a54ed86f7b5">nicht wahr, Horst Schlämmer</a>?</p><blockquote><p>„Eine Ordnung in die Erinnerung bringen – wäre das nicht eine Lüge? Eine Lüge insofern, weil ich vorspielen würde, so eine Ordnung existiere.“ - Monika Helfer, Die Bagage, S. 55</p></blockquote><p>Dabei macht es einen Unterschied, ob mensch als Teil der (Walh-)Verwandtschaften von „der Sippe“ spricht oder ob dies ein Außenstehender tut. Wenn es noch um Zuschreibungen wie „verlotterte“ oder „verschlagene“, „jüdische“ oder „arabische“ (Kontext ist alles) ergänzt wird, müssen wir wohl nicht mehr debattieren, dass nur Arschlöcher so sprechen. Selbst, wenn es sich dabei um Bundespolitiker*innen handeln sollte.</p><p></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7ae2e775-ffc1-46e1-929d-f0040095336e/uploads/images/qvgske4jjp/Biller_Helfer_Koffer_Bagage_Coverart.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><br/>Egal, wir wollen nicht abschweifen. Um Familie und Vorurteile, Zuschreibungen und Gerüchte, Abgründe und Lügen, böse Menschen und solche, die es nicht sein wollen, widrige Umstände und hehre Bestrebungen, Geschäftchen und „kalte Persönchen“, Eigensinn und Leiber geht es in zwei Romanen die unterschiedlicher und ähnlicher nicht sein könnten.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Maxim Biller zeichnet in <em>Sechs Koffer</em> eine dramatisch-spannende, wendungsreiche und undurchsichtige Familiengeschichte auf, die irgendwie zwischen Heist-Story und Kultur- und, klar, Zeitgeschichte steht. Dieser verwandt scheint Monika Helfers <em>Die Bagage</em> – so wird die Familie aus dem hinteren Tal bezeichnet –, nicht zuletzt durch tonale Auflösungen, Einschübe und Gedankenplätze, die wie ein Bruch der Fourth Wall („vierten Wand“) daherkommen.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/116a074f-5bcc-4eb6-8c1e-ae1d9c6a80a2">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/116a074f-5bcc-4eb6-8c1e-ae1d9c6a80a2</a><p>Beide stellen „Nachforschungen“ an, auch wenn sie selber es so nicht nennen würden, sie „tun nicht herum“. Bei Biller geht es um jüdisches Leben und ein „etwas zu jüdischen Aussehen“, bei Helfer um <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/910e341c-95ab-470c-950a-2c43cee400a6">gute Christen und böse Pfarrer, die in die Hölle gehören</a>. Beide Bücher erzählen von Verzweiflung und Verrat. Bei Biller steht dieser in einem politischen, historischen und leider auch familiären Kontext. Bei Helfer sind es ausgerechnet die vermeintlich Helfenden, die Gutmenschen, die aufrechten Gläubigen, die lieber dem Neid frönen und das Besondere, Individuelle verpönen, statt Mensch, Mensch sein zu lassen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7ae2e775-ffc1-46e1-929d-f0040095336e/uploads/images/2vrysh357i/Hanser_Helfer_Bagage_Zitat.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Kriege im Kleinen wie im Großen sind wesentliche Bestandteile beider Bücher, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/3ddbf307-da86-4631-91b3-fa5ee86e1f54">Affären – privat und öffentlich</a>, persönlich und politisch ebenso. „Emigration ist kein Vergnügen“, lässt Biller den Onkel Dima an einer Stelle sagen. Gebürtige Heimat auch nicht unbedingt möchten wir nach der Lektüre Helfers anmerken. Aber gut, dass wissen auch Biller und seine Figuren: Flucht aus Freude ergibt so wenig Sinn, wie „Sozialismus durch Abschreckung“.</p><p>Maxim Billers <em>Sechs Koffer</em> tragen im „groben, gebieterischen Familienton“ noch manch Ansatz einer Groteske mit sich herum, derweil Monika Helfers <em>Bagage</em> bei manch Verschrobenheit und einiger Tragik eher lakonisch durchs Tal und den Schnee watet, wo ihr (sinnbildlich) „all die Verstorbenen zu Füßen liegen“. So kennt es der Autor dieser Zeilen auch von <em>Vati </em>und ist froh, jetzt endlich den Beginn der Helfer’schen Familienaufstellung gelesen zu haben.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/33c6269a-0baf-4aaf-890c-893772d622b0">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/33c6269a-0baf-4aaf-890c-893772d622b0</a><p>Was ebenfalls beiden Erzählungen gemein ist, auch wenn es nur in einer geschrieben steht: „Wer sich entschuldigt, ist schuldig.“ Und nein: Es ist noch lange nicht vorbei.</p><p>AS</p><p>PS: „Ich bin, was ich bin.“ - „Pass bloß auf dich auf!“ - Helfer</p><p>PPS: „[…] der zwar jünger aussah, als er es war, aber das kam natürlich nur davon, dass er noch immer das schöne, freie und ein bisschen leere Leben eines unverheirateten Mannes führte.“ - Biller</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. 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      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/7ae2e775-ffc1-46e1-929d-f0040095336e/teaser_image/1775452646?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 05:36:02 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[FAMILIE UND ANDERE TOTE]]></title>
      <description><![CDATA[READY OR NOT 2 oder HOW TO MAKE A KILLING? Schwierige Frage? Im Zweifel beides, den doppelt tot hält besser, richtig? Richtig!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/film-serie"><mark style="background-color: rgb(234, 228, 247); color: inherit">FILM-KRITIK</mark></a></p><p>Ähnlich <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/b2c0517f-6545-4fe5-95fd-4a54ed86f7b5">dem Horst Schlämmer und seiner irritierenden Glückssuche</a> wollen uns auch heute nicht allzu lange mit inhaltlichen Details befassen. Also: Fertig oder nicht, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/aef544f4-4417-481a-8e82-767f0ce386ee">es geht ums Töten</a>. Dies sowohl in <em>READY OR NOT 2</em> als auch in <em>HOW TO MAKE A KILLING</em>. (Nicht zu verwechseln <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/d192a536-019b-41a1-9e52-3ea30e405e92">mit der französischen Weihnachts-Mord-Komödie <em>Un ours dans le Jura</em>, die unter <em>How to…</em> in Deutschland veröffentlicht wurde</a> und seit kurzem fürs Home Entertainment erhältlich ist.)</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8b3ffdfb-31b2-4a10-b5f4-f9fc1d6c9d45/uploads/images/tclqxktkmv/LQR-Cover_1223-.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="li.: Samara Weaving als Grace MacCaulley in READY OR NOT 2; re.: Glen Powell als Becket Redfellow in HOW TO MAKE A KILLING - TODISCHERES ERBE"/><figcaption>li.: Samara Weaving als Grace MacCaulley in READY OR NOT 2; re.: Glen Powell als Becket Redfellow in HOW TO MAKE A KILLING - TODISCHERES ERBE</figcaption></figure><p>Zu tun haben wir es mit zwei recht unterhaltsamen Filmen ähnlicher Laufzeit, die beide eine gute Viertelstunde zu lang sind (die magische 90-Minuten-Grenze). In beiden <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/029bcdfd-6b1b-4fde-b4f3-7d68a910ce62">geht es irgendwie (anti-)familiär zu</a> und beide <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/a8cfd9a5-0692-4f6a-a6b3-e8b396efd436">gerieren sich gewiefter als sie es sind</a>. Was vor allem bei <em>How to Make a Killing</em> von John Patton Ford wieder passt, geht es da im Herzen um <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/b5683301-0d8f-45aa-9f8e-ddeedecb9e5a">eine Wer-Haut-Wen-Übers-Ohr-Geschichte</a>. Angeführt wird diese von Glen Powell (<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/a7b6e080-fcb0-4f4c-8b77-d5c7a18e535a">angespannter aber langsamer als in<em> Running Man</em></a>) und Margaret Qualley (<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/ccf8d323-44a5-4ccb-93a4-51f8bb16de94">wie ausgebuffter in <em>Honey Don’t</em></a>!), die doch irgendwie hinter ihrem Können zurückbleiben.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8b3ffdfb-31b2-4a10-b5f4-f9fc1d6c9d45/uploads/images/k7inudlhro/fa6e5b312ff533e0c852c6834d7a8766.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Femme Fatale? Margaret Qualley als Julia Steinway in HOW TO MAKE A KILLING - TODSICHERES ERBE // © Studiocanal / Ilze Kitshoff"/><figcaption>Femme Fatale? Margaret Qualley als Julia Steinway in HOW TO MAKE A KILLING - TODSICHERES ERBE // © Studiocanal / Ilze Kitshoff</figcaption></figure><p>Überhaupt wirkt diese ganze Familien-Erb-Fehde halbgar. <em>Succession </em>meets … uhm … <em>Ready or Not</em>, I guess. Leider ist der Film als Satire nicht garstig genug, als Gangstergeschichte nicht beflissen genug und als Fun-Kill-Movie nicht hart genug. So gibt es eine Prise von allem, inklusive durchaus guter Besetzung auch in Nebenrollen, und am Ende – <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/039a77d9-d4ef-47c1-b146-bcf256b00135">das noch über die Maßen erklärt wird</a> – bleibt’s bedauerlicherweise recht fad. Dennoch ein seichter Film für diese Frühlingstage, die ja irgendwie auch nichts Halbes und nichts Ganzes sind.</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=LpEqmf7_L-U">https://www.youtube.com/watch?v=LpEqmf7_L-U</a><p>Dass <em>READY OR NOT 2</em> nicht hart genug sei, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/85581948-3ffc-4e73-808b-396a418423b6">kann nun wahrlich nicht gesagt werden</a>. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/121f439f-6e47-40e8-82ac-2ac116b63cfb">In Sachen kreativem Sterben, Blut und Gore</a> steht der Film dem Erstling in nichts nach. Allerdings dürften Zuschauer*innen, die den ersten Teil mit Samara Weaving als Grace MacCaulley nicht gesehen haben, so ihre Schwierigkeiten haben in den Spaß reinzukommen. Wenn mit der Figur ihrer entfremdeten Schwester Faith (Kathryn Newton) auch ein Charakter kreiert wurde, dem sie das alles einmal erläutern darf und auch die Jagdgruppe immer mal wieder Input gibt.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8b3ffdfb-31b2-4a10-b5f4-f9fc1d6c9d45/uploads/images/oc6xvlsqja/RON2_05014_v2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Gruppenfoto fürs READY OR NOT 2-Blutalbum // © 2026 Searchlight Pictures All Rights Reserved."/><figcaption>Gruppenfoto fürs READY OR NOT 2-Blutalbum // © 2026 Searchlight Pictures All Rights Reserved.</figcaption></figure><p>Kurzum: Es wird wieder spritzig-witzig gesplattert und wenn die Zeit rum ist, steht der*die neue Clan-Chefin aufm Plan. Für alle anderen Beteiligten gilt erneut: Spontaneous human combustion. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/58476a27-be82-435c-b586-31a07e85f53c">Blood Boom</a>. Wir freuen uns über fein besetzte Jäger*innen, einige Aperçus, erneut einen Elijah Wood, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c3a44233-3f9c-4120-82b7-02b5e82a4ebf">der sichtlich Freude daran zu haben scheint, gegen den Strich besetzt zu werden</a>. Allerdings darf er viel Wert auf einen Ring legen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8b3ffdfb-31b2-4a10-b5f4-f9fc1d6c9d45/uploads/images/kk264zkltw/RON2_01406_v2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Whoopise Doopsie: Kathryn Newton noch ganz erschrocken als Faith MacCaulley in READY OR NOT 2 // © 2026 Searchlight Pictures All Rights Reserved."/><figcaption>Whoopise Doopsie: Kathryn Newton noch ganz erschrocken als Faith MacCaulley in READY OR NOT 2 // © 2026 Searchlight Pictures All Rights Reserved.</figcaption></figure><p>David Cronenberg als Horror-Patriarch Chester Danforth, Shawn Hatosy als dezent sadistischer Depp Titus und Sarah Michelle Gellar als Ursula Danforth bringen viel Freude. Wenn hier auch vonseiten des Drehbuchs (Guy Busick, R. Christopher Murphy) sicherlich mehr launige Female-Power drin gewesen wäre.</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=yuVcHeE_VZ8">https://www.youtube.com/watch?v=yuVcHeE_VZ8</a><p>Die Regie von Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett sitzt, dass sie Weaving in Szene setzen können wissen wir durch den Vorgänger sowie <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c95aa507-c9f4-40ce-99e8-bf10603d8860"><em>Scream VI</em></a>. Von unseren beiden Killer-Filmen ist <em>Ready Or Not 2</em> in jedem Fall die spaßigere Geschichte, allein schon, weil sie ihren eigenen Charme und die vermeintliche Cleverness nicht so selbstverliebt ernst nimmt wie es das <em>Todsichere Erbe</em> Powells tut.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Zudem gibt es reichlich Easter Eggs zu diversen Filmen und Serien aller Beteiligter, was natürlich ein kleines Fan-Fest ist. Der Score von Sven Faulconer ist ebenfalls besser als jener Emile Mosseris, dafür sitzt die Songauswahl bei<em> How to Make a Killing</em> solider.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8b3ffdfb-31b2-4a10-b5f4-f9fc1d6c9d45/uploads/images/zvz3ajzor3/RON2_13802_v2_2026-03-18-212652_bttj.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Run, Buffy, uh, Ursula, Run. Sarah Michelle Gellar in READY OR NOT 2 // © 2026 Searchlight Pictures All Rights Reserved."/><figcaption>Run, Buffy, uh, Ursula, Run. Sarah Michelle Gellar in READY OR NOT 2 // © 2026 Searchlight Pictures All Rights Reserved.</figcaption></figure><p>AS/Mitarbeit: HMS</p><p>PS: Jemand meinte, dass Sarah Michelle Gellar in <em>Ready or Not 2</em> ein wenig aussähe wie Melanie Amann. Ok then.</p><p>PPS: Apropos Fan und Fest und Horror und Blut und Spaß: Vom 16. bis 19.04.2026 (Berlin, Hamburg, Köln) bzw. vom 23. bis 26.04.2026 (Frankfurt am Main, München, Stuttgart) finden die <em>Fantasy Filmfest Nights 2026</em> statt. Mehr zum Programm lest ihr bei uns Anfang kommender Woche. 😱🩸</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8b3ffdfb-31b2-4a10-b5f4-f9fc1d6c9d45/uploads/images/f4sbvxtsz3/ReadyOrNot2_Poster_PayOff_A4_RGB_72dpi.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong><em>READY OR NOT 2</em> startet am 9. April 2026 im Kino.</strong></p><p><em>Ready or Not 2; USA 2026; Regie: Matt Bettinelli-Olpin, Tyler Gillett; Drehbuch: Guy Busick, R. Christopher Murphy; Musik: Sven Faulconer; Bildgestaltung: Brett Jutkiewicz; Schnitt: Jay Prychidny; Darsteller*innen: Samara Weaving, Kathryn Newton, Sarah Michelle Gellar, Shawn Hatosy, Elijah Wood, David Cronenberg, Kevin Durand, Nestor Carbonell, Olivia Cheng, Varun Saranga, u. v. m.; Laufzeit ca. 104 Minuten; FSK: 16</em></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8b3ffdfb-31b2-4a10-b5f4-f9fc1d6c9d45/uploads/images/ub5pysaehu/How_to_make_a_killing-39622816-16ad-4182-81a1-e3efc920141b.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong><em>HOW TO MAKE A KILLING - TODSICHERES ERBE</em> startet am 9. April 2026 im Kino.</strong></p><p><em>How to Make a Killing; UK, USA, Frankreich, 2026; Regie &amp; Drehbuch: <br/>John Patton Ford, basierend auf Israel Rank: The Autobiography of a Criminal von Roy Horniman; Musik: Emile Mosseri; Bildgestaltung: Todd Banhazl; Schnitt: Harrison Atkins; Darsteller*innen: Glen Powell, Margaret Qualley, Ed Harris, Jessica Henwick, Topher Grace, Bill Camp, Zach Woods, Adrian Lukis, Nell Williams, James Frecheville, Sean Cameron Michael, Raff Law, Bianca Amato, u. a.; Laufzeit ca. 105 Minuten; FSK: 12</em></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/291115c5-d35d-4dbf-b332-31a6282fa8a9">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/291115c5-d35d-4dbf-b332-31a6282fa8a9</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 15:02:03 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[HUMOR SAVES SANITY]]></title>
      <description><![CDATA[24/7 stabil bleiben? Muss nicht sein, lernen wir in Teresa Katz' VIELSEITIG DESINTERESSIERT & TROTZDEM VOLLER MEINUNG.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/sachbuch"><mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit">SACHBUCH-KRITIK</mark></a></p><p>Was hieltet ihr davon, wäre emotionale Intelligenz ein Einstellungskriterium? Von einem Generationenbildungsprogramm von Boomer über Gen X und Millennials zu Gen Z? Realitätsabgleich inklusive und den Willen mitbringen, am „Buffet der Widersprüche“ und dem „Kommunikations-Kabarett der Missverständnisse“ offen für den Gedanken zu sein, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/b2c0517f-6545-4fe5-95fd-4a54ed86f7b5">dass der Generationenkonflikt womöglich eher Systemkonflikt ist</a>.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/80b2cd20-61dc-433b-afe6-e24b5a2f5fbc/uploads/images/46gl3gtpk6/Ariston_Katz_Vielseitig_Coverart.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Dies sind, teils sehr launige, Vorschläge und Erkenntnisse von Startup-Gründerin, Autorin und Co. Teresa Katz, die, selber Jahrgang 1996, gerade noch so in die Gen Z geflutscht ist, sich aber ganz oft wie ein Boomer fühle. Ihr Buch <em>Vielseitig desinteressiert &amp; trotzdem voller Meinung. Wie viel Wahrheit steckt hinter dem Generationenkonflikt?</em> ist ein unterhaltsamer Aha-Read, eine Mischung aus Verständnisvermittlung und Anerkennung, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/59da100d-9a4a-4ed0-860b-c8b915a0c581">lebendiger Aufregung und liebevoller Vermittlung</a>.</p><p></p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/58970a9b-8525-493e-8781-0498e9c6e939">Warum Lautstärke keine Referenz ist</a>, wieso mensch gechillt und effizient sein kann, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/1cb60989-0b1d-49d8-beda-0c93dfda4fb3">was Humor auch mit Mental Health zu tun hat</a> und warum es so fucking viel Sinn ergibt, dass, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/bf7deae6-3cdb-4485-95dd-3df6bc62f718">wer sich ständig erklären muss, eben dünnhäutig wird</a>, sind nur ein paar der Dinge, die Katz <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/0de995e7-1a1a-4d4d-9040-d0be74b9e794">in ihrem lesenswerten und kurzweiligen Buch</a> anspricht. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/f2573a28-a810-4e36-9431-22d8a4d44523">Warum Burnout keine Alters-, sondern eine Systemfrage ist</a>, warum Menschen und nicht nur Ergebnisse wertgeschätzt werden sollten <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c95aa507-c9f4-40ce-99e8-bf10603d8860">und warum Abstand gesund sein kann, sind weitere elementare Erkenntnisse</a>. Außerdem gibt es <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/b9b39b73-5174-4bae-958a-5dd18cf159e0">Badewannen</a> und Tiefkühlpizzen, wir lesen von „<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/ab3d6f74-b46b-4813-9fdc-d8b7a5d39ad6">Diversity</a>“ und <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/2b645d20-d1a7-43fe-936e-2b9a1d0dcaed">Diversity</a>, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/695b81d2-f779-419c-89fc-ece8731cc5da">Hierarchien verschiedener Höhen</a> und es gibt reichlich Kontext – <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/133862de-a534-4f54-9334-3d7195074a79">meist ohne, dass wir Muskelkater vom Denken bekämen</a>.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/291115c5-d35d-4dbf-b332-31a6282fa8a9">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/291115c5-d35d-4dbf-b332-31a6282fa8a9</a><p>Dass Teresa Katz ohne großen Fingerzeig, dafür mit viel Gefühl und Zuwendung auskommt und Verständnis für all jene hat, deren „Berufe zu Biografien“ werden lässt eine*n die fünfzehn Kapitel vielseitig interessiert lesen. Ob im Badeanzug in den Alpen, stabil in der Mittagspause oder heimlich im Home Office.</p><p>AS</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/80b2cd20-61dc-433b-afe6-e24b5a2f5fbc/uploads/images/zk5f2ffvik/Ariston_Katz_vielseitig-desinteressiert-a-trotzdem-voller-meinung.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Eine Leseprobe findet ihr <a href="https://www.bic-media.com/widget/?isbn=9783424203158&amp;https=yes&amp;socialSelfBackLink=yes&amp;lang=de&amp;fullscreen=yes&amp;jump2=0&amp;openFSIPN=yes&amp;resizable=yes&amp;showSocial=no&amp;template=rhservice&amp;showHelp=no&amp;showSettings=no&amp;showExtraDownloadButton=yes&amp;ui-state=dialog&amp;shopsFilter=print">hier</a>.</p><p><em>Teresa Katz: </em><a href="https://www.penguin.de/buecher/teresa-katz-vielseitig-desinteressiert-trotzdem-voller-meinung/paperback/9783424203158"><em>Vielseitig desinteressiert &amp; trotzdem voller Meinung. Wie viel Wahrheit steckt hinter dem Generationenkonflikt</em></a><em>; Oktober 2025; 240 Seiten; Klappenbroschur; ISBN: 978-3-424-20315-8; Ariston Verlag; 20,00 €</em></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7023315f-3fd5-455f-89ac-a93d4c9feedd">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7023315f-3fd5-455f-89ac-a93d4c9feedd</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/80b2cd20-61dc-433b-afe6-e24b5a2f5fbc/teaser_image/1775555466?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 10:07:39 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MEINER MUTTER HÄTT’S GEFALLEN]]></title>
      <description><![CDATA[HORST SCHLÄMMER SUCHT DAS GLÜCK und wir finden uns irritiert im Kinosaal.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/film-serie"><mark style="background-color: rgb(234, 228, 247); color: inherit">FILM-KRITIK</mark></a></p><p>Zur Handlung des zweiten Horst Schlämmer-Films nach siebzehn Jahren muss nicht viel gesagt werden. Alle notwendige Beschreibung steckt, wie schon im ersten Film <em>Isch kandidiere!</em>, auch bei <em>Horst Schlämmer sucht das Glück</em> im Titel.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Nach der Corona-Pandemie hat die ganze Welt oder zumindest ganz Deutschland Rücken, wie Horst Schlämmer (Hape Kerkeling) meint. So begibt sich der stellvertretende Chefredakteur des fiktiven Grevenbroicher Tagblatts eben auf die Reise durch die (größtenteils alte) Bundesrepublik um des Glückes Unterpfand ausfindig zu machen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b2c0517f-6545-4fe5-95fd-4a54ed86f7b5/uploads/images/vkoiwt2pwz/94_HH_SH_Hoever_Bild_55-20.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Horst Schlämmer (Hape Kerkeling) schwingt auf Sylt das Tanzbein // © Leonine Studios / Sandra Hoever"/><figcaption>Glück im Überfluss? Horst Schlämmer (Hape Kerkeling) schwingt auf Sylt das Tanzbein // © Leonine Studios / Sandra Hoever</figcaption></figure><p>Immer dabei sind Videos aus Filmen und Serien seiner Lieblingsschauspielerin Gaby Wampel (Komikerin Tahnee Schaffarczyk), die ein Querschnitt deutscher TV-Unterhaltung vergangener Zeiten darstellen. Außerdem trifft er Markus Söder und Kardinal Rainer Maria Woelki, was schon ein wenig seltsam anmutet. Da stellt sich die Frage, ob dies für Kerkeling und Drehbuchautor Claudius Pläging Humor auf der Metaebene sein soll oder … Ja, oder was?!</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b2c0517f-6545-4fe5-95fd-4a54ed86f7b5/uploads/images/wmeilwgvwf/61_Berlin_Klein_HSSDG_Szene_72-252860.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Auf der Suche nach dem Glück begibt sich Horst Schlämmer (Hape Kerkeling) in die Hände von Domina Mandy (Meltem Kaptan) // © Leonine Studios / Conny Klein"/><figcaption>Glück auf Druck? Auf der Suche nach dem Glück begibt sich Horst Schlämmer (Hape Kerkeling) in die Hände von Domina Mandy (Meltem Kaptan) // © Leonine Studios / Conny Klein</figcaption></figure><p>Die Gespräche wirken auf der einen Seite zu respektvoll und ernst, um als Polit- und Gesellschaftssatire durchzugehen, bleiben aber doch zu oberflächlich, um als Dokumentation von Befindlichkeiten zu gelten. Ein Clan- … äh … Familientreff der besonderen Art ist eher die Kategorie 00er-Jahre-Posse, die Deutsche Bahn-Witze sind die einzig zeitlosen und aus dem Besuch in einer Luxus-Kurklinik hätten die Männer hier mehr machen können. Eine Domina mit Herz (Meltem Kaptan, <em>Alter weißer Mann</em>, <em>Ghosts</em>) ist ein immerhin unterhaltsames und charmantes Klischee und Jördis Triebel verleiht der kalten Kalauer-Komödie als Lastwagenfahrerin Roswitha etwas Herz und Klasse (die Rolle erinnert ein wenig an Kathi Grabowski aus <em>Marzahn Mon Amour</em>).</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b2c0517f-6545-4fe5-95fd-4a54ed86f7b5/uploads/images/ji567fpux2/98_HH_SH_Hoever_Bild_63T2-26.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Stücke vom Glück? Hape Kerkeling als Hape Kerkeling // © Leonine Studios / Sandra Hoever"/><figcaption>Stücke vom Glück? Hape Kerkeling als Hape Kerkeling // © Leonine Studios / Sandra Hoever</figcaption></figure><p>Ein feines, kleines Highlight des Sketch-Films ist die Begegnung Horst Schlämmers mit Hape Kerkeling bei einer Signierstunde im Kaufhaus. Kerkeling stellt seinen neuen Ratgeber „Glücklichkeit kennt keine Grenzen“ vor. Das lässt nicht nur Horst Schlämmer an der Existenz des Wortes „Glücklichkeit“ zweifeln. Der dazu passende Song heißt „Ich such die Glücklichkeit“. Kein Glück ist den beiden Herren sowie der Assistentin Kerkelings im Miteinander beschert. Mehr solcher fein austarierter Momente hätten dieser teils arg drögen Glückssuche gutgetan.</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=YdUP2xp6enM">https://www.youtube.com/watch?v=YdUP2xp6enM</a><p>Zwar kam auch schon <em>Isch kandidiere!</em> 2009 mit manch einer harten Keule aus dem beleuchteten Gebüsch gesprungen, doch hatte der Erstling mehr Gespür für Zwischentöne und konnte Pointen besser setzen. Hier ist vieles entweder zu lang und zerfasert oder zu kurz für eine prächtige Punchline. Apropos: Wie schon damals ist auch dieser Film zu lang. Neunzig Minuten sind leider zu viel Schlämmer an dieser Stelle, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/008bf8b9-f6d3-4d24-8b86-814683bde71f">das’ gar nich crazy</a>.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b2c0517f-6545-4fe5-95fd-4a54ed86f7b5/uploads/images/r7jbipzqj3/83_HH_SH_Hoever_Bild_46-26.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Dann doch lieber Traumschiff? Stewardess Sylvia (Tahnee Schaffarczyk) serviert Hildegard Cabaret (Hape Kerkeling) einen Drink // © Leonine Studios / Sandra Hoever"/><figcaption>Dann doch lieber Traumschiff? Stewardess Sylvia (Tahnee Schaffarczyk) serviert Hildegard Cabaret (Hape Kerkeling) einen Drink // © Leonine Studios / Sandra Hoever</figcaption></figure><p>Darüber hinaus ist <em>Horst Schlämmer sucht das Glück</em> so sehr auf Anspielungen und Witze nicht nur der Zeit vor 2000, sondern vor allem auf Westdeutschland zugeschnitten, dass sich hier erneut die Frage stellt: Metaebene oder Ignoranz? Sei’s drum, denken sich wohl die Macher und Produktionsfirma <em>Honeybird Film</em>. Immerhin teilen sich Ryan Goslings eher edel-trashiger <em>Astronaut </em>und der schlürfige Schlämmer die Spitze der deutschen Kinocharts.</p><p>Was lässt sich nun also abschließend sagen? Diese Worte des Kollegen gelten gut: Der Abspann war das beste, der hat Spaß gemacht.</p><p>AS/NS</p><p>PS: Gesehen haben wir den Film ausnahmsweise einmal nicht in Berlin, sondern stattdessen in Leipzig, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/2073f88d-5b6f-4628-a588-e44c4c2b315e">wo wir ja die Buchmesse besucht hatten</a>. Wir schulden euch noch ein paar Eindrücke. Sie sollen kommen … Spätestens 2027. 📚🤭</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/59da100d-9a4a-4ed0-860b-c8b915a0c581">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/59da100d-9a4a-4ed0-860b-c8b915a0c581</a><p>PPS: Die Werbe- und Marketingtrommel ist übrigens teils kreativer als der Film selbst. <a href="https://www.t-online.de/video/unterhaltung/id_101184260/horst-schlaemmer-uebernimmt-eine-redaktion-und-fragt-nach-dem-glueck.html?utm_source=newsletter&amp;utm_medium=textlink&amp;utm_campaign=tagesanbruch-101184260">So übernahm der Horst Schlämmer bspw. eine Redaktionskonferenz von <em>t-online</em></a>, als Chefredakteur Florian Harms in Shenzhen zu Besuch war.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b2c0517f-6545-4fe5-95fd-4a54ed86f7b5/uploads/images/ro7im6dtnc/Horst-SSdG_Artwork_DIN_A4_300ppi_sRGB_RZ.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong><em>HORST SCHLÄMMER SUCHT DAS GLÜCK</em> ist seit dem 26. März 2026 im Kino zu sehen.</strong></p><p><em>Horst Schlämmer sucht das Glück; Deutschland 2026; Regie: Sven Unterwaldt; Drehbuch: Claudius Pläging; Bildgestaltung: Stefan Schuh; Darsteller*innen: Hape Kerkeling, Tahnee Schaffarczyk, Meltem Kaptan, Laura Thomas, Jördis Triebel, Norbert Heisterkamp, u. v. m.; Laufzeit ca.: 93 Minuten; FSK: 6; Honeybird Film in Koproduktion mit LEONINE Studios und DEGETO/ARD</em></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/b811bd4b-ac70-46ff-9afb-63b19a15159e">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/b811bd4b-ac70-46ff-9afb-63b19a15159e</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/b2c0517f-6545-4fe5-95fd-4a54ed86f7b5/teaser_image/1775458654?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Mon, 06 Apr 2026 09:12:54 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DER GRUND DER LÜGE…]]></title>
      <description><![CDATA[Kaputt im Kopf, kaputt im Herz, sortiert nach außen?! Ganz so einfach ist das nicht in Lana Lux’ vielgesichtigem Roman GEORDNETE VERHÄLTNISSE.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/belletristik-literatur"><mark style="background-color: rgb(230, 243, 251); color: inherit">LITERATUR-KRITIK</mark></a></p><p>…ist der Versuch der Vermeidung von Streit. Das kennen sicher einige von uns. Ganz gleich, ob sie Teil einer toxischen Beziehung – egal ob familiär, freundschaftlich, partnerschaftlich oder <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/aac4ff78-5b34-47b6-92ee-14557f0538b7">beruflich</a> – sind oder einfach bemüht sind Auseinandersetzungen zu meiden. Andererseits ist schon der Fakt(or), dass mensch lügen muss oder das Gefühl hat, lügen zu müssen, um Streit zu vermeiden, ein recht deutliches Zeichen, dass es um das Miteinander nicht gesund bestellt ist.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/291115c5-d35d-4dbf-b332-31a6282fa8a9/uploads/images/gjbltv54lb/Hanser_Lux_Geordnete-Verhaltnisse_Coverart.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Häufig ist das begleitet von Aussagen wie: „Schau, wozu du mich gebracht hast“, „Das tue ich nur für dich“, „Wenn du mir nicht so wichtig wärst, würde es mich nicht so ärgern“, etc. pp. Dem Gegenüber wird stetig und sukzessive vermittelt, dass es einigermaßen schlecht/kaputt/doof/krank/… sei. Dankbarkeit für die Liebe wird erwartet beziehungsweise verlangt. Schließlich gebe es nur diese eine Person, die eine(n) lieben könne.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/43a4e50f-4104-4729-a6ca-928c25051dc3">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/43a4e50f-4104-4729-a6ca-928c25051dc3</a><p>Das ist neben einer recht knappen und allgemeinen Beschreibung diverser toxischer Beziehungen auch ein Teil der Quintessenz des Romans <em>Geordnete Verhältnisse</em> von Lana Lux, der seit kurzem als Taschenbuch im <em>Hanser Verlag</em> vorliegt. Als Hardcover erschien der dritte Roman der Schriftstellerin ukrainisch-jüdischer Herkunft bereits vor zwei Jahren bei <em>Hanser Berlin</em>.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Erzählt wird in einer Er-Sagt-Sie-Sagt-Konstellation die Geschichte von Philipp und Faina. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/6fe58b9e-4729-45f3-9bc1-79ba66fb51ad">Sie wird eine enge Freundschaft verbinden</a>, irgendwie. Beide sind schwierige Menschen, kommen aus beschädigten Familien, gehen recht entgegensetzte Wege im Leben und finden irgendwie doch wieder zueinander. Zwar weniger sexuell, das allerdings ein Thema, das Lux im Buch en détail aus beiden Winkeln beleuchtet.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/f2573a28-a810-4e36-9431-22d8a4d44523">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/f2573a28-a810-4e36-9431-22d8a4d44523</a><p><em>Geordnete Verhältnisse</em> ist auf der einen Seite eine – wie es scheint – leider zeitlose Geschichte über „eine Beziehungstat aus Leidenschaft“, so das bekannte Framing, eines Femizids, des Wegguckens wie Wegduckens, dem Ablauf einer gewaltvollen Beziehung, die bereits in der Kindheit beginnt. Auf der anderen Seite ist es famos unterhaltsame, teils wirklich urkomische Literatur zwischen stillen Drama und im besten Sinne grober Satire. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/3ddbf307-da86-4631-91b3-fa5ee86e1f54">Eine Geschichte von Ego und Ignoranz</a>, ein wenig politisches Feuilleton und, ja, auch das muss sein, Popkultur. Misogynie sowieso, Misanthropie auch, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/8be4c5ee-0741-4be2-99d9-454275a254b6">Antisemitismus eh</a>. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/8981dc84-05c9-44b8-8d84-81f32847f555">Und Zimmerpflanzen, ganz viele</a>, die sich ähnlich aggressiv wuchern, wie die Realitätsverweigerung.</p><figure><a href="https://www.instagram.com/p/DWyK_lsii4H/?img_index=1"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/291115c5-d35d-4dbf-b332-31a6282fa8a9/uploads/images/6rg6ulrial/Hanser_Lux_Geordnete-Verhaltnisse_Zitat-Insta.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ein Zitat aus dem Buch, bei Klick gelangt man zum Instagram-Post"/></a><figcaption>Zum Instagram-Post *klick*</figcaption></figure><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7bf56ec8-287c-4a82-a1b1-382aad547a8a">Putins Russland und der grässliche Gedanke, die Ukraine sei eh russisch</a>, finden ebenso statt, wie die irgendwie dazu passende Überlegung, warum es denn Frauenärzte brauche, wo es doch auch keine Männerärzte gebe. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/edea245d-ed71-4199-97d3-3c3b17b73ce9">Your Body, My Choice</a>?!?! <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/695b81d2-f779-419c-89fc-ece8731cc5da">Finanzielle (Un-)Abhängigkeit und (Un-)Sicherheit</a>, Blindheit und Wunschdenken und der lange Schatten der Loyalität gegenüber einer Täterperson, aus Pflichtgefühl und Angst, Sorge um die Zukunft und, nun, womöglich auch, weil sich hier und da Bestätigung finden lässt, werden ausgeleuchtet. Es ist kompliziert, das übertüncht Lana Lux nicht. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e8cb32a4-087e-44b7-975c-244661e5d972">Diese geordneten Verhältnisse sind menschlich zuweilen sehr unübersichtlich</a>. So weit, so real.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e938c437-359a-44b0-9723-c83e8cba8d1c">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e938c437-359a-44b0-9723-c83e8cba8d1c</a><p>Im Roman geht es übrigens quasi Off-Camera in die Psychiatrie. Ostern und Pessach spielen eine Rolle. Manches Mal findet eine*n das richtige Buch eben zur richtigen Zeit am skurrilsten Ort in einer abstrusen Situation. Ergo(therapie): Pessach und Ostern in der Psychiatrie mit Lana Lux, Philipp, Faina und einer Menge psychischer Gewalt. Läuft. Jedenfalls erzählerisch.</p><p>Und wir lernen: <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c95aa507-c9f4-40ce-99e8-bf10603d8860">Für den Wahn braucht es keine Religion</a>.</p><p>AS</p><p>PS: »Schlafentzug ist eine der wirksamsten Foltermethoden« – sag bloß!</p><p>PPS: Der Titel <em>Geordnete Verhältnisse</em> wird im Roman sogar erwähnt. Dies auch in einem anderen Buch, das ebenfalls bei <em>Hanser </em>erschienen: Auch in Monika Helfers<em> Die Bagage</em> geht es um geordnete Verhältnisse. Dazu in den kommenden Tagen mehr –quasi im Rahmen einer Koffergeschichte.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/291115c5-d35d-4dbf-b332-31a6282fa8a9/uploads/images/egns7pzowv/Hanser-Berlin_Lux_Geordnete_ARTK_CT0_9783446286023_0001.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Eine Leseprobe findet ihr <a href="https://www.bic-media.com/widget/?isbn=9783446280427&amp;shopsFilter=hanser&amp;template=hanser&amp;showExtraDownloadButton=yes">hier</a>.</p><p><em>Lana Lux: </em><a href="https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/lana-lux-geordnete-verhaeltnisse-9783446286023-t-5888"><em>Geordnete Verhältnisse</em></a><em>; 288 Seiten; Februar 2026; ISBN: 978-3-446-28602-3;</em> <em>Hanser Taschenbuch (als Hardcover: Hanser Berlin, Februar 2024); ISBN: ; 14,00 €</em></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/3171df5d-3ba5-4935-ad65-feff267dfdfd">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/3171df5d-3ba5-4935-ad65-feff267dfdfd</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/291115c5-d35d-4dbf-b332-31a6282fa8a9/teaser_image/1775406179?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Sun, 05 Apr 2026 17:42:35 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WIE GESCHMIERT]]></title>
      <description><![CDATA[Öl und Gas bestimmen unseren Alltag, fast wie Suchtmittel. Susanne Götze und Annika Joeres illustrieren wie fossile Interessengruppen daran arbeiten, dass es so bleibt.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/sachbuch"><mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit">SACHBUCH-KRITIK</mark></a></p><p>„Was denken Sie, welche Lobby hat hierzulande den größten Einfluss“, wurde ich vor einiger Zeit in einem Vorstellungsgespräch einer Interessenvertretung gefragt. „Autos“, war meine Antwort, wobei ich ergänzte, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7023315f-3fd5-455f-89ac-a93d4c9feedd">dass auch Öl und die fossile Wirtschaft wohl sehr effizient seien, wenn es darum ginge</a>. An die Bauern dachte ich in der Situation nicht und merkte an, dass meine Einschätzung hinsichtlich der fossilen Wirtschaft ein wenig voreingenommen gewesen sein mag, denn ich las zu der Zeit das im Mai 2025 erschienene Buch der beiden Journalistinnen Susanne Götze und Annika Joeres.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b811bd4b-ac70-46ff-9afb-63b19a15159e/uploads/images/7aa6vyjnmm/Piper_die-milliarden-lobby-isbn-978-3-492-07331-8_Coverart.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><em>Die Milliarden-Lobby – Wer uns von Öl und Gas abhängig macht</em> ist das vierte Buch, das die beiden zusammen veröffentlicht haben und das dritte, das im <em>Piper Verlag</em> erschienen ist. Es liest sich über weite Strecken wie ein Wirtschaftskrimi, der uns alle betrifft und die Wenigsten kalt lassen dürfte.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>In drei Teilen widmen sich die Journalistinnen von <em>SPIEGEL</em> und <em>CORRECTIV</em> der Abhängigkeits-Frage: Im Teil „Die Bremser“ geht es um wirtschaftliche Interessen, vertreten zumeist durch Großunternehmen und Lobbyverbände. Von der Heizungsindustrie, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/97450c4c-406f-4b65-a7cc-dfb8d3f510f3">die vor nicht allzu langer Zeit noch das Habeck&#39;sche Gebäudeenergiegesetz torpedierte</a> und<strong> </strong>mit Katherina Reiche nun eine für sie womöglich starke Wirtschaftsministerin haben, über die Agrar- und selbstverständlich die Energie- und petrochemische Industrie beleuchten sie die Aktivitäten der Verbände in den letzten Jahren.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/695b81d2-f779-419c-89fc-ece8731cc5da">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/695b81d2-f779-419c-89fc-ece8731cc5da</a><p>Im Teil „Die Gedankenmanipulierer“ gehen die Autorinnen den ideologischen Einflüsterern auf den Grund. Von vermeintlich wissenschaftlichen Instituten, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/d240b7e2-a7f0-4420-b4bf-3590669bed18">die enge Verbindungen in das Klimawandelleugner-Milieu um US-Präsident Trump und seine finanzstarke Clique haben</a>, geht es bis zu Forscher*innen, die wenig wissenschaftliche Ansätze in ihren Studien verfolgen oder diese von finanzstarken und interessengeleiteten Kräften finanzieren lassen. Teil drei behandelt „Die Scheinlösung“, nämlich Wasserstoff, der zwar in der Theorie als sinnvolles Substitut für fossile Brennstoffe gilt, als solches auch in der Öffentlichkeit angepriesen wird, die Erwartungen aber kaum wird erfüllen können.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/3ddbf307-da86-4631-91b3-fa5ee86e1f54">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/3ddbf307-da86-4631-91b3-fa5ee86e1f54</a><p>Mit großer Präzision und überaus anschaulich zeichnen die beiden Journalistinnen in ihrem Buch nach, wie wir weiter von Öl und Gas abhängig bleiben. Die Pandemie und vor allem <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7bf56ec8-287c-4a82-a1b1-382aad547a8a">Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine</a> hätten mehr als genug Gelegenheit geboten, unseren Fokus vollends auf Erneuerbare Energien zu lenken, zumindest dort, wo sie technisch und ökonomisch sinnvoll sind. Durch die Abhängigkeit von Öl und Gas – <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/59da100d-9a4a-4ed0-860b-c8b915a0c581">ausnahmslos jedes Verbrennungsmotors, der auf unseren Straßen fährt</a>, die dort nur fahren, weil wir Benzin aus dubiosen Regimen importieren – geben wir einen Teil unserer Entscheidungsfreiheit ab und das stellen die beiden Autorinnen sehr gut heraus.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/33c6269a-0baf-4aaf-890c-893772d622b0">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/33c6269a-0baf-4aaf-890c-893772d622b0</a><p>Viele Punkte aus diesem Buch kennen wir allerdings bereits. In ihrem 2020 erschienenen Buch <em>Die Klimaschmutzlobby</em> sind wesentliche Anteile der Informationen zusammengetragen – gerade im Teil „Die Gedankenmanipulierer“ fällt das auf. Für Leser*innen jenes Buchs ist <em>Die Milliarden-Lobby</em> an dieser Stelle weniger erkenntnisreich, einfach weil die Erkenntnis bereits vorliegt.</p><p>Der große Mehrwert des mit Blick auf die aktuelle Lage dringlichen Buches von Susanne Götze und Annika Joeres besteht vor allem darin, dass sie überaus detailliert nachzeichnen, wie die Öl- und Gaslobby in den letzten Jahren den Umschwung zu erneuerbaren Energien verhindert hat. Das kürzlich reformierte „Heizungsgesetz“ ist ein uns allen bekanntes, aber gerade deshalb sehr eingängiges Beispiel. Tagesaktuell reden wir bei einem Ölpreis von teils mehr als 100 US-Dollar je Barrel erneut über „Tankrabatt“, neuerdings über die Freigabe der Ölreserven und Co. Gleichwohl ebenso über eine Übergewinnsteuer, also eine Sondersteuer für die Öl- und Gaskonzerne auf überdurchschnittlich hohe Gewinne.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/ebe7430f-301a-4bbb-b855-212f62eaad51">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/ebe7430f-301a-4bbb-b855-212f62eaad51</a><p>In besagtem Vorstellungsgespräch kam schließlich auch die Frage, wenn ich mir eine/n Wunschkunden/-industrie aussuchen dürfte, welche das wäre. Meine Antwort war „ein israelischer Drohnenhersteller“, denn wenn es eine Technologie gibt, in der wir Nachholbedarf haben und Israel (mit der Ukraine) heute führend ist, dann ist es diese. Außerdem steht Israel ohnehin am öffentlichen Pranger. Die Aufgabe fände ich daher überaus spannend.</p><p>Ich schob nach, dass auch der Bereich Wärmepumpe herausfordernd sein dürfte, denn wenn es eine Branche gibt, der die öffentlichen Mittel perspektivisch gekürzt werden dürften, dann diese. Diesem Sparzwang entgegenzuhalten wäre vermutlich auch eine große Herausforderung. Die Reaktion meiner Gesprächspartnerin lautete: „<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/0de995e7-1a1a-4d4d-9040-d0be74b9e794">Na, die haben zuletzt schon genug Geld abgegriffen</a>.“ Mag sein, aber wenn die Technologie eben sinnvoll und zielführend ist, dann sollte sie weiter gefördert werden. Vermutlich gibt es aber kaum ein besseres Beispiel dafür, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/b8ea5b34-d68b-41eb-acfa-2d3d9a848fc8">wie das fossile Denken unser Handeln heute noch immer beeinflusst</a>, wie die beinahe verächtliche Antwort meiner Gesprächspartnerin.</p><p>HMS</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. 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      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 07:24:17 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BLEIBT IM KOPF]]></title>
      <description><![CDATA[Wir hatten Sorge, wir hatten Angst, wir waren unsicher, wir waren vorfreudig: SCREAM 7 ist ein Risiko. Sticht jedoch gezielt zu und weiß genau, wie das Gesicht hängt...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/film-serie"><mark style="background-color: rgb(234, 228, 247); color: inherit">FILM-KRITIK</mark></a></p><p>Wir sparen euch alles Drum und Dran zur ach so bewegten Produktionsgeschichte von <em>Scream 7</em> und freuen uns einfach darüber, dass er a) am Start und b) ziemlich erfolgreich ist. Gerade einmal zwei Wochen in den Kinos hat er international bisher um die 150 Millionen US-Dollar umgesetzt (dem steht ein Budget von ca. 45-50 Millionen US-Dollar gegenüber).</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c95aa507-c9f4-40ce-99e8-bf10603d8860/uploads/images/mebr7ct6u2/SCR7_12203R_rgb_2000x1333_thumbnail.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Bruh, wie theatralisch: Ghostface in SCREAM 7 // © 2025 Paramount Pictures. Ghost Face is a Registered Trademark of Fun World Div., Easter Unlimited, Inc. ©1999. All Rights Reserved., Foto: Jessica Miglio"/><figcaption>Bruh, wie theatralisch: Ghostface in SCREAM 7 // © 2025 Paramount Pictures. Ghost Face is a Registered Trademark of Fun World Div., Easter Unlimited, Inc. ©1999. All Rights Reserved., Foto: Jessica Miglio</figcaption></figure><p>So haben Mensch und <em>Paramount Studios</em> (die jetzt wohl <em>Warner Bros</em>. bekommen, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/43a4e50f-4104-4729-a6ca-928c25051dc3">die gerade mit Maggie Gyllenhaals <em>The Bride!</em></a> und <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/3ddbf307-da86-4631-91b3-fa5ee86e1f54"><em>“Wuthering Heights”</em> begeistern</a>) also in den Geldesel gestochen. Und vor allem nach ein bis zwei eher schwierigen Teilen (vor allem das aufgeblähte <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/ab3d6f74-b46b-4813-9fdc-d8b7a5d39ad6">New York-Spektakel</a> irritierte) das einzig Richtige getan: Den kreativen Schöpfer der Reihe Kevin Williamson und die <em>SCREAM</em>-Queen Neve Campbell, die nun auch als Produzentin beteiligt ist, zurückgeholt.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c95aa507-c9f4-40ce-99e8-bf10603d8860/uploads/images/j5vhmeoce3/SCR7_10984R_2000x1333_thumbnail.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ready for Ghosting? Neve Campbell in SCREAM 7 wie wir sie als Sidney Prescott kennen: mit Schusswaffe und Telefon // Foto: Jessica Miglio, © 2025 PARAMOUNT PICTURES. ALL RIGHTS RESERVED."/><figcaption>Ready for Ghosting? Neve Campbell in SCREAM 7 wie wir sie als Sidney Prescott kennen: mit Schusswaffe und Telefon // Foto: Jessica Miglio, © 2025 PARAMOUNT PICTURES. ALL RIGHTS RESERVED.</figcaption></figure><p>Zu Beginn der Slasher-Humor-Gore-Thriller-Story kehren wir erneut nach Woodsboro und gar in das Stu-Macher-Murder-House zurück, das nun ein Airbnb für Torture-True-Crime-Junkies ist. (Lustig übrigens, wie viele Filme, Serien, Bücher und derlei es mittlerweile schon gibt, die True Crime sowie den Umgang damit und Hype darum fiktionalisieren und die Aficionadas selber zu Opfern bzw. Täter*innen werden lassen.)</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Nach einem zunächst gemächlichen, dann schnell erfinderisch derben Auftakt geht es von Kalifornien nach Indiana, ins Örtchen Pine Grove. In dem es bei Tageslicht so aussieht, als kämen hier gleich Lorelai und Rory Gilmore ums Eck. Für Fans grüßt der erste <em>Scream - Schrei!</em> von vor dreißig (!) Jahren und für alle anderen ein <em>Dawson’s Creek</em>-Auftakt. Jedenfalls kommt der Killer nun in dieses Örtchen, um Sidney Prescott-Evans (Neve Campbell), Ehemann und Polizeichef Mark (Joel McHale) sowie die älteste Tochter Tatum (Isabel May) zu terrorisieren und wohl zu töten.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c95aa507-c9f4-40ce-99e8-bf10603d8860/uploads/images/qkzqgjyanj/SC7_FP-012_2000x838_thumbnail.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Neues Ziel hinter der Wand: Tatum (Isabel May) in „Scream 7“ von Paramount Pictures und Spyglass Media Group. // © 2025 PARAMOUNT PICTURES. ALL RIGHTS RESERVED., Foto: Jessica Miglio"/><figcaption>Neues Ziel hinter der Wand: Tatum (Isabel May) in SCREAM 7 von Paramount Pictures und Spyglass Media Group. // © 2025 PARAMOUNT PICTURES. ALL RIGHTS RESERVED., Foto: Jessica Miglio</figcaption></figure><p>Doch ist der Killer dieses Mal nicht immer maskiert… nein, er gibt sich früh preis. Doch: Ist das echt oder nur einer dieser vielen verrückten KI-Auswüchse? Sidney jedenfalls schaut sehr genau auf Tatums Boyfriend Ben (Sam Rechner), creepy Nachbarsjungen Lucas (Asa Germann) und sowieso alle.</p><p>Insofern ist alles wie gehabt im Screamverse. Eine Zahl Verdächtiger und potenzieller Opfer. Diverse größere und kleinere Stars in bestechenden Nebenrollen (etwa Anna Camp, Mckenna Grace und Tim Simons), Regeln (oder?), reichlich popkulturelle Anspielungen und Meta-Humor, einige Überraschungen sowie Logiklücken und viel blutige (!) Kreativität beim Morden. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/76bb8120-7ed9-4b7f-905d-614c64f71c96">Es muss gar nicht das Großstadt-Spektakel</a> wie im New Yorker <em>Scream VI</em> sein (auf den natürlich ständig angespielt wird), <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/910e341c-95ab-470c-950a-2c43cee400a6">um effektiv zu schocken</a>.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c95aa507-c9f4-40ce-99e8-bf10603d8860/uploads/images/qz72guy6x6/SCR7_08935R_2000x1333_thumbnail.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="V. l. n. r.: McKenna Grace als Hannah, Celeste O&#39;Connor als Chloe und Isabel May als Tatum in SCREAM 7 // Foto von: Jessica Miglio © 2025 PARAMOUNT PICTURES. ALL RIGHTS RESERVED."/><figcaption>V. l. n. r.: McKenna Grace als Hannah, Celeste O&#39;Connor als Chloe und Isabel May als Tatum in SCREAM 7 // Foto von: Jessica Miglio © 2025 PARAMOUNT PICTURES. ALL RIGHTS RESERVED.</figcaption></figure><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c3a44233-3f9c-4120-82b7-02b5e82a4ebf">Angekündigt haben wir euch den siebten <em>Scream</em>-Film ja bereits im Oktober im Beitrag DUNKEL-HORROR</a>. In welchem wir euch auch <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/58476a27-be82-435c-b586-31a07e85f53c">einen weiteren romantisch-blutroten Film</a> mit Mason Gooding vorstellen, der seit dem fünften Teil der Slasher-Reihe Chad Meeks-Martin verkörpert - und wie seine Film-Schwester Mindy (Jasmin Savoy Brown) mindestens angestochen werden muss. Was schon mal einen Meta-Witz-Punkt gibt!</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c95aa507-c9f4-40ce-99e8-bf10603d8860/uploads/images/xbw73elvgm/SCR7_05355R_2000x1333_thumbnail.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Die Geschwister Chad (Mason Gooding) und Mindy (Jasmin Savoy Brown) sind ehrgeizig... und tödlich? // Foto von: Jessica Miglio © 2025 PARAMOUNT PICTURES. ALL RIGHTS RESERVED."/><figcaption>Die Geschwister Chad (Mason Gooding) und Mindy (Jasmin Savoy Brown) sind ehrgeizig... und tödlich? // Foto von: Jessica Miglio © 2025 PARAMOUNT PICTURES. ALL RIGHTS RESERVED.</figcaption></figure><p>Apropos Witze: Mit diesen treibt es Williamson, der für Scream 7 erstmals nach 27 Jahren (<em>Tötet Mrs. Tingle</em> ❤️) wieder auf dem Regiestuhl Platz nahm, durchaus recht weit. Doch nicht bis zum <em>Scary Movie</em>-Dödeldumm (sechster Teil kommt im Sommer 2026). Eher auf eine schöne Ryan Murphy- oder reduzierte <em>Ready or Not</em>-Art. FunFact #187: Guy Busick, der an den Drehbüchern für <em>Scream </em>fünf bis sieben beteiligt war, arbeitet auch an den <em>Ready or Not</em>-Filmen mit, die wiederum von Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett inszeniert wurden. Also die Regisseure von <em>Scream V</em> und <em>VI</em>. #LetThatStabIn</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c95aa507-c9f4-40ce-99e8-bf10603d8860/uploads/images/3paxr5726y/SCR7_04779R_2000x1333_thumbnail.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Frenemies?! Sidney (Neve Campbell) und Gale (Courteney Cox) in SCREAM 7 am Tisch mit Tee, sie schauen gemeinsam auf Sidneys Handy// Foto von: Jessica Miglio © 2025 PARAMOUNT PICTURES. ALL RIGHTS RESERVED."/><figcaption>Frenemies?! Sidney (Neve Campbell) und Gale (Courteney Cox) in SCREAM 7 // Foto von: Jessica Miglio © 2025 PARAMOUNT PICTURES. ALL RIGHTS RESERVED.</figcaption></figure><p>Passend lustig und garstig ist jedenfalls der erste Auftritt von Gale Weathers (Courteney Cox), der nicht nur Fans auflachen und klatschen lässt. Allerdings wird sie sehr sparsam eingesetzt. Dafür wiederum ist Sidney so präsent wie seit dem dritten Teil nicht mehr. Und es gibt einen Moment, auf den nicht nur Gale seit dreißig Jahren oder sieben Filmen gewartet hat… Kürzen wir es ab: Ich bin arg happy mit<em> Scream 7</em>. Der begleitende Kollege war zwar nicht begeistert, aber doch zufrieden - allein schon der skilled Kills wegen.</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=UJrghaPJ0RY">https://www.youtube.com/watch?v=UJrghaPJ0RY</a><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c6c25926-7ef5-4d0d-88bd-66b0c12ab856">Unser Gastautor Alexander Schütz</a> nannte das Ende von <em>Scream 7</em> <a href="https://www.instagram.com/stories/highlights/17921532678173490/">das “schönste ‘Fuck you’ in Richtung der ‘Hardcore-Fans’” der Slasher-Reihe</a>. Nun stellte ich im Kino fest, dass ich einer dieser Fans bin (“Uh, ‘don’t fear the reaper’ wie im ersten Teil”, “Hui, die Jacke aus dem zweiten - und besten - <em>Scream</em>!”, …). Allerdings hat mir das Ende ziemlich gut gefallen und im Gegensatz zu manch anderen empfanden der Kollege und ich es weder als lieb- noch belanglos.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c95aa507-c9f4-40ce-99e8-bf10603d8860/uploads/images/ouuynkcfo5/SCR7_10769K_2000x1333_thumbnail.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Creepy&#39;n&#39;Cute: Lucas Bowden (Asa Germann, bekannt aus GEN V) in SCREAM 7 // Foto: Jessica Miglio © 2025 PARAMOUNT PICTURES. ALL RIGHTS RESERVED."/><figcaption>Creepy&#39;n&#39;Cute: Lucas Bowden (Asa Germann, bekannt aus GEN V) in SCREAM 7 // Foto: Jessica Miglio © 2025 PARAMOUNT PICTURES. ALL RIGHTS RESERVED.</figcaption></figure><p>Im Grunde stellt es einiges auf den Kopf (dieses besagte &#39;Fuck you’), bleibt auf der Meta-Ebene (“ohne Erklärbär”, <a href="https://www.instagram.com/bookhouseboy_from_twin_peaks/">erneut der Bär</a>) erfolgreich und ist ein feiner Kommentar zu Coaching, Self-Help und Co. Mehr sei aber nicht verraten. </p><p>AS (Mitarbeit: NS)</p><p>PS: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=TVbgNudiPX0">Im <em>Paramount</em>-Trailer zum neuen <em>Scary Movie</em>-Teil</a> (dem mittlerweile sechsten) kommt wohl schon einer der besten Gags: “What would Scream be without Neve Campbell?!” - “Scream 6.” </p><p>(Der so schlimm ja auch nicht ist. Der Meinung, dass selbst ein schlechter <em>Scream</em>-Film, noch immer ein mindestens guter Slasher-Horror-Film ist, schließe ich mich uneingeschränkt an.)</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c95aa507-c9f4-40ce-99e8-bf10603d8860/uploads/images/csnjjzqqey/SC7_FP_002R2Cr_2000x1125_thumbnail.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ab ins Kino, sagt Ghostface. Er greift mit einem Messer an, springt quasi auf die Kamera zu // Ghost Face is a Registered Trademark of Fun World Div., Easter Unlimited, Inc. ©1999. All Rights Reserved. © 2025 PARAMOUNT PICTURES. ALL RIGHTS RESERVED."/><figcaption>Ab ins Kino, sagt Ghostface // Ghost Face is a Registered Trademark of Fun World Div., Easter Unlimited, Inc. ©1999. All Rights Reserved. © 2025 PARAMOUNT PICTURES. ALL RIGHTS RESERVED.</figcaption></figure><p>PPS: <em>Ready or Not 2</em> startet am 9. April 2026 - unsere queer review folgt. Sehen konnten wir ihn bereits und… Ach, nee… wir warten.</p><p>PPPS: Apropos Lorelai Gilmore: Darstellerin Lauren Graham ist ab diesem Donnerstag in (groß-)mütterlicher Rolle in einem sehr, sehr problematischen Film zu sehen. Mehr am Donnerstag… oder Freitag. Und sicherlich anders, als ihr es nun erwartet…</p><p></p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c95aa507-c9f4-40ce-99e8-bf10603d8860/uploads/images/zubdedatkj/Scream7_Mainart_1SHT_GER_A3_300dpi_CMYK_1415x2000_thumbnail.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong><em>SCREAM 7</em> ist seit dem 26. Februar 2026 im Kino zu sehen.</strong></p><p><em>Scream 7, USA 2025-2026; Regie: Kevin Williamson; Drehbuch: Kevin Williamson und Guy Busick, basierend auf einer Story von James Vanderbilt und Guy Busick, basierend auf Charakteren von Kevin Williamson; Musik: Marco Beltrami; Bildgestaltung: Ramsey Nickell; Schnitt: Jim Page; Darsteller*innen: Neve Campbell, Isabel May, Courteney Cox, Jasmin Savoy Brown, Mason Gooding, Joel McHale, Anna Camp, Asa Germann, Matthew Lillard, Sam Rechner, Celeste O&#39;Connor, Mckenna Grace, Tim Simons, Mark Consuelos, Ethan Embry, Roger L. Jackson und als Gäste: Laurie Metcalf, Scott Foley, David Arquette, Michelle Randolph und Jimmy Tatro; Laufzeit ca. 114 Minuten; FSK: 16</em></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e8cb32a4-087e-44b7-975c-244661e5d972">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e8cb32a4-087e-44b7-975c-244661e5d972</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/c95aa507-c9f4-40ce-99e8-bf10603d8860/teaser_image/1773063995?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 17:43:41 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BRIDAL POWER]]></title>
      <description><![CDATA[Nach dem Frauentag mit noch mehr kämpferischer Frauenpower: Maggie Gyllenhaals THE BRIDE! trifft genau richtig.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/film-serie"><mark style="background-color: rgb(234, 228, 247); color: inherit">FILM-KRITIK</mark></a></p><p>Nachdem es <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/edea245d-ed71-4199-97d3-3c3b17b73ce9">bei uns gestern zum Internationalen Frauentag um das Recht der Frau am eigenen Körper via dem Thema Schwangerschaftsabbruch</a> und <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__218.html">§ 218 StGB</a> ging, befassen wir uns heute neben Körperlichkeit mit einer anderen Art von Geburt: Der Wiedergeburt. Oder Wiederbelebung? Oder...?? Die Rede ist jedenfalls von Maggie Gyllenhaals <em>THE BRIDE! - Es lebe die Braut</em> mit einer fantastischen Jessie Buckley und einem exzentrischen Christian Bale in den Hauptrollen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/43a4e50f-4104-4729-a6ca-928c25051dc3/uploads/images/2fynnqxely/rev-1-BRD-14515rv2_High_Res_JPEG.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Loving Partner in Crime and More: Christian Bale als Frank and Jessie Buckley als The Bride // © 2025 Warner Bros. Ent. All Rights Reserved, courtesy of Warner Bros. Pictures"/><figcaption>Loving Partner in Crime and More: Christian Bale als Frank und Jessie Buckley als The Bride // © 2025 Warner Bros. Ent. All Rights Reserved, courtesy of Warner Bros. Pictures</figcaption></figure><p>Bale ist Frank aka Frankenstein, der als erstaunlich sensibler Filmfan nach rund einhundert Jahren körperlicher und emotionaler Einsamkeit nun gezielt nach Zweisamkeit sucht. Kurzum: Einer, ja, <em>DER</em> Braut! Das bringt ihn im Chicago der 1930er-Jahre zur „verrückten Wissenschaftlerin“ Dr. Cornelia Euphronious (yeah: Annette Bening), die nach einigem Zögern einwilligt eine kürzlich Verstorbene auszubuddeln und zurück ins Leben zu schocken…</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/43a4e50f-4104-4729-a6ca-928c25051dc3/uploads/images/hcpaiyh6cl/rev-1-BRD-TRL-007_High_Res_JPEG.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Sie lebt! (noch nicht wieder): Ida aka THE BRIDE (Jessie Buckley) chillt noch // © 2025 Warner Bros. Ent. All Rights Reserved, courtesy of Warner Bros. Pictures</figcaption></figure><p>Bei der gefundenen und nach Franks Ansicht für ihn viel zu schönen jungen Dame handelt es sich um Ida (Buckley). Diese wurde kurz zuvor in einem Speakeasy von Schergen (Matthew Maher, John Magaro) des lokalen Mobsters Lupino (<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/5a153f22-30b0-49b6-bdd5-df7226125eb8">Zlatko Burić</a>) eine Treppe hinuntergestoßen. Lebensende und, wie wir schnell merken, auch im „neuen Leben“ unter Gedächtnisverlust leidend. Kennen wir ja vom guten, alten Frankie. Wobei der ja auch ein Ersatzteillager ist, während „Ida“ - nun <em>The Bride!</em> - alles in allem intakt ist.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Sehen wir einmal von einem kaputten Bein und Blut-Teer im Gesicht ab. Achso, außerdem ist sie halb-besessen vom Geiste Mary Shelleys, die uns zu Beginn des Films in einem Beichtstuhl-Zwischenwelt ähnlichen Setting davon berichtet, dass sie zu Lebzeiten nicht schaffte, woran ihr wahrlich gelegen war: Die Geschichte von Frankensteins Braut formgerecht zu erzählen. Mit Teilzeit-Inbesitznahme der zunächst noch lebendigen Ida könne dies geschehen. (Was im Grunde bedeutet, dass Idas Tod durch den Willen von Shelleys Geist unausweichlich war, richtig?!)</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/43a4e50f-4104-4729-a6ca-928c25051dc3/uploads/images/yedhnq5xgd/rev-1-BRD-FP-219r_High_Res_JPEG.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Lesen: Annette Bening als Dr. Euphronious und Jeannie Berlin als Greta // © 2025 Warner Bros. Ent. All Rights Reserved, courtesy of Warner Bros. Pictures"/><figcaption>Lesen: Annette Bening als Dr. Euphronious und Jeannie Berlin als Greta // © 2025 Warner Bros. Ent. All Rights Reserved, courtesy of Warner Bros. Pictures</figcaption></figure><p>Was nun folgt, sind viele Momente, die teils wie die so unverblümten wie wortgewandten epileptischen Episoden der Titelfigur daherkommen: Verrückt, dreist, kühn, arg hart, bisweilen witzig, dann wieder schwer verdaulich und verletzend, zunächst nicht immer schlüssig und dabei Teil eines bizarr-brillanten Organismus.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p>Allerdings dürfte Maggie Gyllenhaal als Autorin wie Regisseurin bei ihrem durch und durch feministischen, Gewalt gegen Frauen in vielen, mitunter sehr grafischen Facetten darstellenden, eindrucksvoll von Lawrence Sher in Szene gesetzten und musikalisch dank Hildur Guðnadóttirs Score sowie manch einschneidender Ton-Idee (Stichwort: Fever Ray) donnernden Film nicht allzu Vieles dem Zufall überlassen haben. Ein kolportiertes Budget von um die 80 Millionen US-Dollar unterstreicht den Gedanken. Zu verschenken hat <em>Warner Bros.</em> ja nichts, wie wir nicht erst seit ein paar Tagen wissen… 😉💸</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/43a4e50f-4104-4729-a6ca-928c25051dc3/uploads/images/xnjdczmswe/rev-1-BRD-FP-048_High_Res_JPEG.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Let&#39;s get this Party going: Christian Bale als Frank und Jessie Buckley als The Bride tanzen in einem Ballsaal // © 2025 Warner Bros. Ent. All Rights Reserved, courtesy of Warner Bros. Pictures"/><figcaption>Let&#39;s keep this Party going: Christian Bale als Frank und Jessie Buckley als The Bride // © 2025 Warner Bros. Ent. All Rights Reserved, courtesy of Warner Bros. Pictures</figcaption></figure><p>„I’d rather not“ (dt. „Ich möchte lieber nicht/möchte das eher nicht“) sagt Ida aka die Braut im Film des Öfteren. So auch manch Journalist, Zuschauer, Blogger, etc. pp., der Gyllenhaals künstlerisches Werk hier und da wenig passend als „weiblicher Joker (Folie à Deux)“ bezeichnet. Zudem wird der Film von Teilen der Männer-Zunft - und wenigen Frauen - als hysterische, chaotische, comichafte Stümperei, entstanden aus gesellschaftspolitischer Gier, gemacht mit dem Vorschlaghammer als erzieherische Propaganda verurteilt.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/43a4e50f-4104-4729-a6ca-928c25051dc3/uploads/images/jgp3b4kz7c/rev-1-BRD-06932rv2c_High_Res_JPEG.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Propagandistin Maggie Gyllenhaal (re.) mit ihren Mensch-Maschinen Ida/The Bride aka Jessie Buckley und Frank(enstein) aka Christian Bale // © 2025 Warner Bros. Ent. All Rights Reserved, Niko Tavernise</figcaption></figure><p>Zunächst einmal: Im Gegensatz zu vielen Werken eines Ryan Murphy, der hier hart geschätzt wird, ist <em>The Bride!</em> kein „Hot Mess“ - außer es ist, wie in ihrer Optik, gewollt. Sondern eine melodische, bunte, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/029bcdfd-6b1b-4fde-b4f3-7d68a910ce62">knallende Orgie aus Humor</a> und <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/b9b39b73-5174-4bae-958a-5dd18cf159e0">Gewalt voller Relevanz</a> bei maximalem Unterhaltungswert und einiger Dramatik. Zudem funkt es nicht nur im Labor, sondern auch zwischen Jessie Buckleys und Christian Bales Figuren ordentlich. Was nicht heißt, dass sie ihn nicht auch mal outcalled. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/bb2d3f79-a798-4457-a3c5-9966a321c683">(Tränen am Ende und gar Zwischendurch beim Autor dieser Zeilen</a>!)</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/43a4e50f-4104-4729-a6ca-928c25051dc3/uploads/images/j6vbw5k7ki/rev-1-BRD-FP-043r_High_Res_JPEG.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ermitteln: Peter Sarsgaard als Jake Wiles und Penélope Cruz als Myrna Mallow // © 2025 Warner Bros. Ent. All Rights Reserved, courtesy of Warner Bros. Pictures"/><figcaption>Ermitteln: Peter Sarsgaard als Jake Wiles und Penélope Cruz als Myrna Mallow // © 2025 Warner Bros. Ent. All Rights Reserved, courtesy of Warner Bros. Pictures</figcaption></figure><p>Hätte es den Handlungsstrang um einen korrupten Detective (Peter Sarsgaard, Gyllenhaals Ehemann; Bruder Jake spielt übrigens auch eine kleine, aber nicht unwesentliche Rolle) und seine „Assistentin“ Myrna Malloy (Penélope Cruz) in dieser Ausführlichkeit gebraucht? Nicht unbedingt. Bricht er den Film entzwei? Mitnichten. Könnte die Frauen-Bewegung, die aus dem Handeln und der Presse um die Braut entsteht, präsenter sein? Ja. (Allerdings: Credits abwarten.)</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=IhgcUArO3Uo&amp;t">https://www.youtube.com/watch?v=IhgcUArO3Uo&amp;t</a><p>Da kommt ein wenig <em>Black-Dahli</em>a-Meets-<em>Batman</em>-<em>The-Dark-Knight-Rises</em>-Feeling auf, was dem Clyde &amp; Bonnie-esken Film mit einem Hauch <em>Beetlejuice </em>sowie Jamie-Lee-Neve-Campbell-Final-Girl-Power durchaus steht. Zudem geht der Braut jedes Klischee nahezu ab, es fehlt ihr <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c6c25926-7ef5-4d0d-88bd-66b0c12ab856">jeder monströse Kitsch</a>. Das alles ist zu feiern - so wie wir’s in <em>The Bride!</em> auch sehen. Und dass die Beteiligten, die scheinbar Spaß am Dreh hatten, hiermit auch ein Statement setzen, sowieso.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/43a4e50f-4104-4729-a6ca-928c25051dc3/uploads/images/qmnyzkqu5p/rev-1-BRD-FP-053_High_Res_JPEG.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Christian Bale als Frank und Jessie Buckley als The Bride sitzen im Auto und schauen durch die Frontscheibe"/><figcaption>Dem Ende entgegen? Christian Bale als Frank und Jessie Buckley als The Bride // © 2025 Warner Bros. Ent. All Rights Reserved, courtesy of Warner Bros. Pictures</figcaption></figure><p>Ein wunderbares Werk voller Liebe und Grausamkeit, Realität und Eskapismus. Und wo wir gerade vor den 98. Oscars stehen (bei denen Buckley für ihre Rolle als Agnes Shakespeare in <em>Hamnet </em>nominiert ist): Es würde schon einer patriarchalen Verschwörung gleichen, würde Maggie Gyllenhaals mächtige <em>The Bride!</em> nicht manch eine Nominierung sowie Auszeichnung aus dem Saal tragen.</p><p>AS</p><p></p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. 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März 2026 im Kino zu sehen.</strong></p><p><em>The Bride!, USA 2026; Regie &amp; Drehbuch: Maggie Gyllenhaal, basierend auf Frankenstein oder der moderne Prometheus von Mary Shelley; Musik: Hildur Guðnadóttir; Bildgestaltung: Lawrence Sher; Schnitt: Dylan Tichenor; Darsteller*innen: Jessie Buckley, Christian Bale, Annette Bening, Peter Sarsgaard, Penélope Cruz, Jake Gyllenhaal, Jeannie Berlin, John Magaro, Zlatko Burić, Matthew Maher, Julianne Hough; Laufzeit ca. 126 Minuten; FSK: 16</em></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/bf7deae6-3cdb-4485-95dd-3df6bc62f718">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/bf7deae6-3cdb-4485-95dd-3df6bc62f718</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/43a4e50f-4104-4729-a6ca-928c25051dc3/teaser_image/1773041749?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 10:54:56 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WAHLFREIHEIT]]></title>
      <description><![CDATA[Der POLIZEIRUF 110: YOUR BODY, MY CHOICE zum Internationalen Frauentag punktet eher mit thematischer Dichte und starkem Spiel als durch Spannung. Passt. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/film-serie"><mark style="background-color: rgb(250, 241, 211); color: inherit">TV-KRITIK</mark></a></p><blockquote><p>“Der Film kann definitiv als Statement zum Weltfrauentag verstanden werden. Der Titel unseres Films ist bewusst provokant gewählt. In diesem radikalen Slogan verdichtet sich der absurde Besitzanspruch über den weiblichen Körper. Wir laden das Publikum ein, sich mit dem Thema aus der Sicht von drei Frauen auseinanderzusetzen.” - Autorin Annika Tepelmann &amp; Regisseurin Franziska Schlotterer</p></blockquote><p>Keine Ruhe für Hauptkommissarin Brasch (Claudia Michelsen) in Magdeburg: <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/826f4d63-9d37-48fc-87e4-772449c2de0e">Nach einem Amok-Schüler-Schützen</a> erschüttert nun ein tödlicher Fahrradunfall Magdeburg. Ein gezielter Anschlag, bei dem die Bremskabel durchgeschnitten wurden. Besonder brisant im <em>Polizeiruf 110 - Your Body, My Choice</em>: Die Tote arbeitete in einer Frauenarztpraxis, die auch Schwangerschaftsabbrüche vornimmt und deshalb im Kreuzfeuer radikaler Abtreibungsgegner steht. Zwischen Hass, Drohungen und Protesten sucht Brasch nach dem Motiv.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/edea245d-ed71-4199-97d3-3c3b17b73ce9/uploads/images/5eb72ps4gh/1_Polizeiruf_110_Your_Body_My_Choice.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Doreen Brasch (Claudia Michelsen) am Tatort im Polizeiruf // © MDR/Britta Krehl"/><figcaption>Doreen Brasch (Claudia Michelsen) am Tatort im Polizeiruf // © MDR/Britta Krehl</figcaption></figure><p>Zur gleichen Zeit sucht die junge Polin Dania (Nicola Magdalena Lüders) nach einer legalen Möglichkeit zum Schwangerschaftsabbruch – begleitet von Aktivistin Lara (Luna Jordan), die als “Abortion Buddy” Frauen ehrenamtlich unterstützt. Im Spannungsfeld von medizinischer Aufklärung, moralischer Verurteilung und persönlicher Verunsicherung muss Dania eine Entscheidung treffen, die ihr niemand abnehmen kann. Je tiefer Brasch in das Umfeld der Toten eindringt, desto drängender werden die Fragen: War der Anschlag eine direkte Botschaft an die Praxis von Dr. Doro Schöller-Hahnfeld (Jenny Schily)? Oder steckt ein ganz anderes, persönliches Motiv dahinter?</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/edea245d-ed71-4199-97d3-3c3b17b73ce9/uploads/images/54o6brx65q/3_PR110_Your_Body_My_Choice___MDR_Adrian_Gross.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Dania (Nicola Magdalena Lüders), Lara Becker (Luna Jordan) und Dr. Schöller-Hahnfeld (Jenny Schily) in deren Praxis // © MDR/Adrian Gross"/><figcaption>Ein Gespräch #1: Dania (Nicola Magdalena Lüders), Lara Becker (Luna Jordan) und Dr. Schöller-Hahnfeld (Jenny Schily) // © MDR/Adrian Gross</figcaption></figure><p>Kleiner Spoiler: Jein. Letztlich ist es auch weniger die Auflösung sowie das vergleichsweise bewegte Finale, sondern der Weg dahin, der <em>My Body, Your Choice</em> ausmacht. Vor allem die Interaktionen zwischen Brasch und Lara, in der sie womöglich eine Art ihres jüngeren Selbst oder die Tochter, die sie nie hatte, sieht. So erging es ja wohl auch Dr. Doro mit der ermordeten Marwa (Melissa Gross).</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Ein längeres Gespräch mit dem Abtreibungsgegner Thilo Schubert (kurz aber gut: Mathias Max Herrmann) und Brasch bleibt ebenso in Erinnerung wie auch die Leistungen von Sebastian Jakob Doppelbauer (<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/cd4be9d2-ba77-441b-93aa-06273f2726ea"><em>Polizeiruf 110 - Tu es!</em></a>) und Annett Sawallisch (<em>Tatort: Erika Mustermann</em>). Überhaupt ist der Film durchgehend gut gespielt, gefilmt (Kamera: Hanno Lentz) und musikalisch passend stilvoll begleitet (David Grabowski).</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/edea245d-ed71-4199-97d3-3c3b17b73ce9/uploads/images/xaihnja5ac/12_Polizeiruf_110_Your_Body_My_Choice.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ein Gespräch #2: Thilo (Mathias Max Herrmann) und Natalia (Annett Sawallisch) mit Brasch vor der Praxis // © MDR/Britta Krehl"/><figcaption>Ein Gespräch #2: Thilo (Mathias Max Herrmann) und Natalia (Annett Sawallisch) mit Brasch vor der Praxis // © MDR/Britta Krehl</figcaption></figure><p>Ein wenig bedauerlich ist es, dass die zwar im Film formulierten gesellschaftlichen Konflikte, die gefühlte Anspannung und Angst, sowie die bei manchen Gegner*innen von Schwangerschaftsabbrüchen wohl in der Tat aus innerer Überzeugung (sowie hier und da Trauma) gewachsenen Positionen stattfinden, am Ende aber wenig mit der recht melodramatischen Soap-Auflösung zu tun haben. (Thematisiert werden ebenso jene selbsternannten “Lebens- und Menschenschützer”, die das Thema aus politischen und/oder finanziellen Gründen kapern.)</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/edea245d-ed71-4199-97d3-3c3b17b73ce9/uploads/images/njq4fclqlt/2_PR110_Your_Body_My_Choice___MDR_Felix_Abraham.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ein Gespräch #3: Doreen Brasch (Claudia Michelsen) unterhält sich auf Augenhöhe mit Lara Becker (Luna Jordan) // © MDR/Felix Abraham"/><figcaption>Ein Gespräch #3: Doreen Brasch (Claudia Michelsen) unterhält sich auf Augenhöhe mit Lara Becker (Luna Jordan) // © MDR/Felix Abraham</figcaption></figure><p>Doch geht es bei diesem <em>Polizeiruf 110</em> wohl ohnehin eher um die Message weit über den heutigen Internationalen Frauentag hinaus, als die - <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/39d48030-c4d5-461b-aaa0-b257bedf006b">sowieso sehr wandelbare</a> - <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/3171df5d-3ba5-4935-ad65-feff267dfdfd">sonntägliche TV-Krimi-Spannung</a>:</p><blockquote><p><strong>MDR:</strong> <em>Ihr Film thematisiert Konflikte rund um Schwangerschaftsabbruch, häusliche Gewalt und patriarchale Strukturen. Wollten Sie bewusst ein Spiegelbild aktueller gesellschaftlicher Spannungen schaffen?</em></p><p></p><p><strong>Annika Tepelmann und Franziska Schlotterer:</strong> Ja, der Anspruch auf körperliche Selbstbestimmung trifft auf gesellschaftliche, politische und religiöse Kräfte, die genau diese Autonomie einschränken wollen, in Deutschland, aber auch weltweit. Patriarchale Strukturen legitimieren die Kontrolle über weibliche Körper und erhalten sie aufrecht.</p><p></p><p>Wir zeigen die realen Konsequenzen – für betroffene Frauen und für jene, die ihnen helfen wollen, sei es als Ärztinnen oder durch politisches Engagement. Gleichzeitig dokumentieren wir die Perspektiven derjenigen, die Abtreibung ablehnen: ihre moralischen Überzeugungen, ihre Sorgen, ihre Argumente. Wir nehmen beide Seiten ernst und lassen sie zu Wort kommen.</p><p></p><p>Aber eines macht der Film unmissverständlich klar: Die Frage bleibt niemals abstrakt. Hinter jedem ideologischen Kampf stehen konkrete Frauen mit konkreten Schicksalen. Am Ende müssen sie alleine die Entscheidung über ihren Körper treffen dürfen.</p></blockquote><p>AS [mit Pressematerial]</p><p>PS: Statt “Abortion Buddy” könnte es auch “Abortion Angel” heißen.</p><p>PPS: Mehr Feminismus gibt es auf <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/2073f88d-5b6f-4628-a588-e44c4c2b315e">der Liste der Nominierten zum Preis der Leipziger Buchmesse</a> und in Maggie Gyllenhaals <em>The Bride!</em>, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/43a4e50f-4104-4729-a6ca-928c25051dc3">die am Donnerstag im Kino belebt wurde</a> (und mensch nicht verpassen sollte)!</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/edea245d-ed71-4199-97d3-3c3b17b73ce9/uploads/images/dvorqtqgen/13_Polizeiruf_110_Your_Body_My_Choice.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Doreen Brasch (Claudia Michelsen) im Polizeiruf 110: Your Body, My Choice zum Internationalen Frauentag // © MDR/Britta Krehl"/><figcaption>Doreen Brasch (Claudia Michelsen) im Polizeiruf 110: Your Body, My Choice zum Internationalen Frauentag // © MDR/Britta Krehl</figcaption></figure><p><strong><em>Das Erste</em> zeigt den <em>Polizeiruf 110: Your Body, My Choice</em> am Sonntag, 8. März 2026, um 20:20 Uhr, <em>one </em>um 21:45 Uhr; anschließend ist der Film für zwölf Monate in der <em>ARD</em>-Mediathek verfügbar.</strong></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/cdb1f57c-e2cf-4b80-bba1-f24404390e76">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/cdb1f57c-e2cf-4b80-bba1-f24404390e76</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/edea245d-ed71-4199-97d3-3c3b17b73ce9/teaser_image/1772904164?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Sun, 08 Mar 2026 07:47:43 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DONAUSEITEN]]></title>
      <description><![CDATA[Sie kommt: Die Buchflut zur Leipziger Buchmesse mit dem Fokusthema DONAU - UNTER STROM UND ZWISCHEN WELTEN. Ebenso angespült: 15 Nominierte 🌊📚]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/kommentar"><mark style="background-color: rgb(242, 221, 236); color: inherit">WAS MIT LESEN</mark></a></p><blockquote><p><strong>„Donau – Unter Strom und zwischen Welten“</strong></p></blockquote><p>So lautet das diesjährige Fokusthema der Leipziger Buchmesse. Die Donau fließt durch zehn Länder und verbindet Kulturen, Landschaften, Menschen und auch ihre Literatur (bestenfalls). Natürlich soll das Programm auf der Leipziger Buchmesse 2026 die Vielfalt der Region in Geschichten und Begegnungen auf der Donaubühne erfahrbar machen. Mehr Infos gibt es <a href="https://www.leipziger-buchmesse.de/de/veranstaltungsprogramm/?limitSearchResults=20&amp;series=Donau+%E2%80%93+Unter+Strom+zwischen+Welten">hier</a>.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/792e393f-f02c-4ae9-b9a1-5b6ca11514c6">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/792e393f-f02c-4ae9-b9a1-5b6ca11514c6</a><p>Bevor wir euch in den kommenden Tagen noch ein, zwei mögliche Messe-Highlights vorstellen wollen (für alle Job-Suchenden-Und-Überlegenden <a href="https://www.boersenverein.de/bildung-karriere/angebote-und-veranstaltungen-fuer-brancheneinsteigerinnen/leipziger-buchmesse/karrieretag-buch-und-medien/">etwa den Karrieretag des Börsenvereins</a> oder das Thema Literatur im Ausnahmezustand), werden wir in aller Kürze (immer wieder gut, ne…) die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik sowie Übersetzung nennen:</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><h3><strong>Belletristik</strong></h3><ul><li><p>Helene Bukowski: <em>Wer möchte nicht im Leben bleiben</em> - <em>Claassen</em>, Februar 2026</p></li><li><p>Norbert Gstrein: <em>Im ersten Licht</em> - <em>Hanser</em>, Februar 2026</p></li><li><p>Anja Kampmann: <em>Die Wut ist ein heller Stern</em> - <em>Hanser</em>, August 2025)</p></li><li><p>Katerina Poladjan: <em>Goldstrand </em>- <em>S. Fischer</em>, August 2025</p></li><li><p>Elli Unruh: <em>Fische im Trüben</em> - <em>Transit</em>, September 2025</p></li></ul><h3>Sachbuch/Essayistik</h3><ul><li><p>Marie-Janine Calic: <em>Balkan-Odyssee, 1933–1941. Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa</em> - <em>C.H. Beck</em>, Oktober 2025</p></li><li><p>Ines Geipel: <em>Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss der Erinnerung</em> - <em>S. Fischer</em>, März 2026</p></li><li><p>Jan Jekal: <em>Paranoia in Hollywood. Wie die USA exilierte Künstler erst retteten und dann verfolgten. 1941–1953</em> - <em>Matthes &amp; Seitz Berlin</em>, Februar 2026</p></li><li><p>Ulli Lust: <em>Die Frau als Mensch: Schamaninnen</em> - <em>Reprodukt</em>, Februar 2026</p></li><li><p>Manfred Pfister:<strong> </strong><em>Englische Renaissance</em> - <em>Galiani Berlin</em>, Oktober 2025</p></li></ul><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2073f88d-5b6f-4628-a588-e44c4c2b315e/uploads/images/3ek2fb4mtk/Preis_LBM_Coverart.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h3>Übersetzung</h3><ul><li><p>Ulrich Faure übersetzte aus dem Niederländischen <em>Das Lied von Storch und Dromedar</em> von Anjet Daanje - <em>Friedenauer Presse</em>, August 2025</p></li><li><p>Tina Flecken übersetzte aus dem Isländischen <em>Eden</em> von Auður Ava Ólafsdóttir - <em>Insel Verlag</em>, Oktober 2025</p></li><li><p>Manfred Gmeiner übersetzte aus dem Spanischen <em>Unten leben</em> von Gustavo Faverón Patriau - <em>Droschl Literaturverlag</em>, August 2025</p></li><li><p>Timea Tankó übersetzte aus dem Ungarischen <em>Die Aussiedlung</em> von András Visky - Suhrkamp, Oktober 2025</p></li><li><p><em>Petra Zickmann</em> übersetzte aus dem Katalanischen <em>Ich gab dir Augen, und du blicktest in die Finsternis</em> von Irene Solà - <em>S. Fischer</em>, August 2025</p></li></ul><p>Eine bunte Liste, im übertragenen wie im wörtlichen Sinne, sind doch diverse farbenfrohe Bücher nominiert. Mit Manfred Pfisters <em>Englische Renaissance</em> ein geistig wie optisch ansprechender Band und mit Ulli Lusts zweitem <em>Frau als Mensch</em>-Band eine schreiende Graphic Novel. Ob die siebenköpfige Jury Lust hat, nach dem Deutschen Sachbuchpreis 2025 der österreichischen Comiczeichnerin und Illustratorin erneut einen Preis zukommen zu lassen: Wir werden sehen. Immerhin geht es um Schamaninnen. Ein Zeichen? Oder doch nur Zeichnungen?</p><figure><a href="https://www.instagram.com/monsieurcordonnier/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2073f88d-5b6f-4628-a588-e44c4c2b315e/uploads/images/cltff3fufj/20251119_174220_HDR_2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Klassisch bei uns: Die ENGLISCHE RENAISSANCE an einer echten, marmorierten Monsieur Cordonnier-Buchlampe (und den wunderbaren Illustrierten Lieblingsbüchern von Kat Menschik, auf einem Nähtisch)  // © the little queer review"/></a><figcaption>Klassisch bei uns: Die ENGLISCHE RENAISSANCE an einer echten, marmorierten Monsieur Cordonnier-Buchlampe (und den wunderbaren Illustrierten Lieblingsbüchern von Kat Menschik, auf einem Nähtisch)  // © the little queer review</figcaption></figure><p>Mystisch und feministisch geht es auch in <em>Ich gab dir Augen, und du blicktest in die Finsternis</em> von Irene Solà zu. Doch auch Gustavo Faverón Patriau <em>Unten leben</em> ist ein Faszinosum - nicht nur, da es die erste (und vermutlich nicht einzige/letzte) Übertragung ins Deutsche ist. Katerina Poladjan ist nicht das erste Mal für diesen/einen Buchpreis nominiert und ganz ähnlich einer Kristine Bilkau, wird es sicherlich zu weiteren Wiederholungen und Nominierungs-Anhäufungen kommen…</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e8cb32a4-087e-44b7-975c-244661e5d972">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e8cb32a4-087e-44b7-975c-244661e5d972</a><p>…davon ist auch bei Norbert Gstrein auszugehen, der gemeinsam mit dem <em>Hanser Verlag</em> ohnehin gern Nominierungen sammelt. Im Belletristik-Bereich schlägt unser Herz allerdings derzeit (noch) für Helene Bukowski (nicht zu verwechseln mit Helene Bubrowski von <a href="http://table.media/"><em>Table.Media</em></a>!) und ihren Roman <em>Wer möchte nicht im Leben bleiben</em>. Allerdings konnten wir auch noch nicht in Anja Kampmanns Werk schauen, das durchaus vielversprechend klingt.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/3ddbf307-da86-4631-91b3-fa5ee86e1f54">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/3ddbf307-da86-4631-91b3-fa5ee86e1f54</a><p>Nicht weniger vielversprechend scheint die <em>Paranoia in Hollywood</em> von Jan Jekal, die <em>Landschaft ohne Zeugen </em>von Ines Geipel und Marie-Janine Calic mit ihrer <em>Balkan-Odyssee</em>. Kurzum: Allen Sachbüchern einen Preis! Doch gibt es ja auch noch den Deutschen Sachbuchpreis (Bekanntgabe der Nominierten: 21.04.2026) sowie das Wissensbuch des Jahres (Bekanntgabe der Nominierten im Sommer 2026) und der <em>NDR </em>sucht gerade nach Vorschlägen <a href="https://www.ndr.de/kultur/buch/sachbuchpreis/ndr-sachbuchpreis-2026-welche-titel-praegen-die-debatten-von-morgen,sachbuchpreis-126.html">für den “eigenen” Sachbuchpreis, der im November verliehen wird</a>.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2073f88d-5b6f-4628-a588-e44c4c2b315e/uploads/images/vkpupxf3jd/lbm25-ts-0214.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Leipziger Buchmesse 2025 // Foto: © Leipziger Messe GmbH / Tom Schulze"/><figcaption>Leipziger Buchmesse 2025 // Foto: © Leipziger Messe GmbH / Tom Schulze</figcaption></figure><p>Randnotizen: Neben Katrin Schumacher, Zita Bereuter, Kais Harrabi, Thomas Hummitzsch und Judith von Sternburg gehören zur Jury <a href="https://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/de/">für den 22. Preis der Leipziger Buchmesse</a> Tilman Spreckelsen und Katharina Herrmann als neue Mitglieder. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 60.000 Euro dotiert. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig unterstützen den Preis. Partner ist das Literarische Colloquium Berlin.</p><a href="https://www.instagram.com/p/DVsiLZMivsu/">https://www.instagram.com/p/DVsiLZMivsu/</a><p><strong>Die Leipziger Buchmesse findet vom 19. bis 22. März 2026 statt.</strong></p><p>QR/NS [mit Pressematerial]</p><p></p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/05d38696-03b9-4f2c-b68f-e70ca3b86386">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/05d38696-03b9-4f2c-b68f-e70ca3b86386</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[KOMMENTAR]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/2073f88d-5b6f-4628-a588-e44c4c2b315e/teaser_image/1772898555?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Sat, 07 Mar 2026 15:51:17 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[HIPPES HOPPING]]></title>
      <description><![CDATA[Tierische Überraschung: Disneys/Pixars HOPPERS glänzt optisch wie inhaltlich und bietet neben viel Niedlichkeit eine Menge Gesprächsstoff...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/film-serie"><mark style="background-color: rgb(234, 228, 247); color: inherit">FILM-KRITIK</mark></a></p><p>Der Mensch und die Natur, unser nicht selten zerstörerischer Einfluss auf diese - Flora <strong>UND</strong> Fauna! - <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/8981dc84-05c9-44b8-8d84-81f32847f555">und manch Versuche einige Demolierung wie Ausmerzung ruckgängig zu machen oder einzuhegen, sind ein seit geraumer Zeit Thema</a>. Eines, das mit mal mehr, mal weniger Aufmerksamkeit wie Aufrichtigkeit behandelt wird.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/59da100d-9a4a-4ed0-860b-c8b915a0c581/uploads/images/a7ugb7of7a/HOPPERS-ONLINE-USE_h371_54_cs.pub16.4033.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="🪵🦎🥔 // © 2026 Disney/Pixar. All Rights Reserved."/><figcaption>HOPPERS aka 🦫🪵🦎🥔 //© 2026 Disney/Pixar. All Rights Reserved.</figcaption></figure><p>Ganz aktuell, massentauglich und dabei doch weit intensiver und ernsthafter als zunächst von mir vermutet im neuen <em>Disney</em>-Film <em>HOPPERS</em>. Dieser kam, jedenfalls für mich, irgendwie überraschend… nun ja, eben um die Ecke gehoppelt. Entsprechend saß ich nach <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Hjqb6o-Hih4">einem Geht-So-Trailer</a> nahezu ohne Erwartungen im Kino - und wurde mehr als positiv überrascht.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/67701996-aa58-4433-a234-27484253581a">Der so knuffige wie bissige Film</a> von Autor Jesse Andrews und Regisseur Daniel Chong dreht sich um die naturverbundene und tierliebende, dezent aufmüpfige Studentin Mabel Tanaka (Piper Curda, dt.: Magdalena Montasser - die Stimme von <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/029bcdfd-6b1b-4fde-b4f3-7d68a910ce62">Jenna Ortega</a> aka <em>Wednesday</em>). Diese kommt dahinter, dass ihre Professorin Dr. Fairfax (Kathy Najimy, dt. Martina Treger) und Kolleg*innen eine Methode entwickelt haben, um das menschliche Bewusstsein in lebensechte Roboter-Tierkörper zu übertragen. Da die herkömmlichen Demo-Versuche Mabels gescheitert sind, den Bau einer das eine oder andere Natur-Habitat vernichtenden Brücke zu verhindern, nutzt sie nun einen Biber-Body, um ihren Kampf weiterzuführen. Der richtet sich primär gegen Bürgermeister Jerry Generazzo (Jon Hamm, dt. Markus Pfeiffer), der auf eine Wiederwahl hofft. Unterstützung findet Mabel vor allem in Säugetier-König George (Bobby Moynihan, dt. Tobias Müller), ebenfalls ein Biber. Doch welche Ausmaße dieser Konflikt sowie ein schwelender Machtkampf innerhalb der Tierfamilien bzw. Tierarten annehmen wird, das ahnt auch Revoluzzer-Mabel nicht einmal ansatzweise…</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/59da100d-9a4a-4ed0-860b-c8b915a0c581/uploads/images/2ukddczxl6/HOPPERS-ONLINE-USE_h150_116s_4k.pub16.2228.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="König, Grizzly und Mabel in HOPPERS //© 2026 Disney/Pixar. All Rights Reserved."/><figcaption>König, Grizzly und Mabel in HOPPERS //© 2026 Disney/Pixar. All Rights Reserved.</figcaption></figure><p>(Klingt doch irgendwie wie der passende Film zur Baden-Württemberg-Wahl an diesem Sonntag, oder?! Natur und Mensch, grünes Denken und kapitalistische Realität, Mensch gegen Maschine… Und irgendwie passt es auch zum Tag der gesunden Ernährung in Deutschland 2026, der heute ist.)</p><p><em>Hoppers </em>war für mich eine der bisherigen Film-Überraschungen des Jahres. Waren <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/910e341c-95ab-470c-950a-2c43cee400a6"><em>28 Years Later: The Bone Temple</em></a>, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/3ddbf307-da86-4631-91b3-fa5ee86e1f54"><em>Wuthering Heights</em></a> oder zuletzt <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e8cb32a4-087e-44b7-975c-244661e5d972"><em>Marty Supreme</em></a> (und nun hoffentlich <em>Scream 7</em>) erwartungsgemäß stark, erstaunten mich Tiefe und Inhalt, Effekt und Optik von <em>Hoppers </em>doch sehr.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/59da100d-9a4a-4ed0-860b-c8b915a0c581/uploads/images/udt6nlu34j/HOPPERS-ONLINE-USE_h068_106c_pub.pub16.477.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ugh... Menschen in HOPPERS //© 2026 Disney/Pixar. All Rights Reserved."/><figcaption>Ugh... Menschen in HOPPERS //© 2026 Disney/Pixar. All Rights Reserved.</figcaption></figure><p>Zwar ist die kurzweilige Handlung des <em>Pixar</em>-Streichs hier und da ein wenig ungleichmäßig. Dann wiederum spielt der Film auch an Hügeln und Teichen, im Wald und <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/8cca632a-c901-4815-a7b3-f9aaf4cb189f">am Ozean</a>. Doch dass ein <em>Wild Robot</em>-Abklatsch entstehen würde, wie zu Beginn kurz befürchtet, war glücklicherweise eine Fehlfürchtung. Action gibt es dennoch reichlich, nicht erst als Hai-Di (Vanessa Bayer, dt. Heidi Klum) auftaucht.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/59da100d-9a4a-4ed0-860b-c8b915a0c581/uploads/images/ivl4llgn3y/HOPPERS-ONLINE-USE_h255_17k_4k.pub16.1204.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Geschockte König*innen in HOPPERS //© 2026 Disney/Pixar. All Rights Reserved."/><figcaption>Geschockte König*innen in HOPPERS //© 2026 Disney/Pixar. All Rights Reserved.</figcaption></figure><p>Die Sprecher*innen können sich im englischen Original wie auch in der sehr guten, deutschen Synchronisation <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hoppers_(Film)#Synchronisation">sehen… uh… hören lassen</a>. (<a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/008bf8b9-f6d3-4d24-8b86-814683bde71f">Im Gegensatz zu <em>G.O.A.T.</em></a><em>,</em> was die Synchro angeht.) Die Farbtiefe wie Bewegungen sitzen 1A und besonders zauberhaft bis detailverliebt ist, dass die Tiere in der Kommunikation mit den Menschen nicht nur verändert/unverständlich sind, sondern auch ihre Gesichtszüge wie Bewegungen sich stark verändern. Es würde mich/uns arg schocken, würde diese tierisch bunte, detaillierte und nachwirkende Nummer im kommenden Jahr nicht für die 99. Oscars nominiert werden. (2026 sind für <em>Pixar Elio</em> und für <em>Disney Zoomania 2</em> am Start - Reviews lest ihr noch vor der Verleihung am 15. März!)</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/ba8b6f09-1ebe-4a7f-8e8e-ad72c88826d1">Passend also zu unserem brennenden Planeten</a> sind diese <em>Hoppers </em>ganz heißer Scheiß für die komplette (Regenbogen-/Wahl-)Familie (der Niedlichkeits-Faktor ist natürlich entsprechend hoch) und mögen manch vom “Umwelt-Gedöns” weniger betroffenen Eltern, die ihre Kinder begleiten, die kleinen Äuglein und neben dem Stammhirn weitere Teile öffnen… Kurzum: Big Shout Out für die <em>Hoppers</em>!</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/59da100d-9a4a-4ed0-860b-c8b915a0c581/uploads/images/pkpwb6bhqi/HOPPERS-ONLINE-USE_h150_516_4k.pub16.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="© 2026 Disney/Pixar. All Rights Reserved."/><figcaption>© 2026 Disney/Pixar. All Rights Reserved.</figcaption></figure><p>🪵🪵🪵🪵🦎🥔🦎🦎🍞🍞🤼🥔🥔</p><p>AS</p><p>PS: Es gibt übrigens auch ein Hörspiel zum Film, <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/6c2paEcT80tjnAUzfuF87B?si=yHNlrDZVR1Kd9OIt5qgZhw">das ihr u. a. auf <em>Spotify </em>hören könnt</a>. (<a href="https://open.spotify.com/playlist/6CP3TRO8vCxpOtqN47NNpe?si=9188c6505b4e44a7">Wo ihr auch unsere QUEER SOUNDS-Playlist findet</a>.)</p><p>PPS: Unsere queer review zu <em>Zoomania 2</em> lest ihr pünktlich zum DVD-/Blu-ray-Start in der kommenden Woche.</p><p>PPPS: Apropos <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/23dfe7ba-d364-45ef-9d31-5babafd568ef">Tier und Mensch</a>, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/d633eae5-16d2-4378-8b37-0be3874c558f">Gesundheit und Ernährung</a>, Blu-ray und Humor: Vor einiger Zeit waren wir zu einer Art <a href="https://tierschutz-berlin.de/tierheim/gelaende/">Tag der offenen Tür im Tierheim Berlin</a>. Dort gab es auch eine Auktion (aka Wauktion), bei der der von uns <a href="https://www.instagram.com/monsieurcordonnier/">geschätzte Monsieur Cordonnier</a> für den guten (und zugegeben auch eigenen) Zweck eine von Tierliebhaber Felix Lobrecht signierte Blu-ray zur Buchverfilmung von <em>Sonne und Beton</em> ersteigerte (in einer durchaus spannenden Bieter*innen-Schlacht).</p><figure><a href="https://www.instagram.com/monsieurcordonnier/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/59da100d-9a4a-4ed0-860b-c8b915a0c581/uploads/images/emabumop6e/IMG-20251207-WA0006_2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="SONNE UND BETON-Blu-ray an einer echten, melierten Monsieur Cordonnier! // © Monsieur Cordonnier"/></a><figcaption>SONNE UND BETON-Blu-ray an einer echten, melierten Monsieur Cordonnier 💡💿🙀 // © Monsieur Cordonnier</figcaption></figure><p>Autor, Podcaster und Entertainer Lobrecht jedenfalls ist aktuell mit <em>SELL OUT</em> auf Tour. Anfang kommender Woche in Berlin und kurz vor <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/2073f88d-5b6f-4628-a588-e44c4c2b315e">der Buchmesse in Leipzig</a>. Wir werden berichten! Termine, Tickets und Co. <a href="https://felixlobrecht.de/tickets?gad_source=1&amp;gad_campaignid=23607314780&amp;gclid=EAIaIQobChMIrpTlx9iNkwMVBaSDBx0DSCohEAAYASAAEgIl7_D_BwE">findet ihr hier</a>.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/59da100d-9a4a-4ed0-860b-c8b915a0c581/uploads/images/dd5mv5iotm/018022-19_Hoppers_HP_DINA4_RZ_72dpi_RGB.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong><em>HOPPERS </em>ist seit dem 5. März 2026 im Kino zu sehen.</strong></p><p><em>Hoppers, USA 2026; Regie: Daniel Chong; Drehbuch: Jesse Andrews; Musik: Mark Mothersbaugh; Bilgestaltung: Jeremy Lasky, Ian Megibben; Schnitt: Alex Geddes; Laufzeit ca. 105 Minuten; FSK: 6</em></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/59da100d-9a4a-4ed0-860b-c8b915a0c581/teaser_image/1772883801?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
      <link>https://steady.page/018e38c0-7a57-4e1c-b5b8-4c831b91d2f7/posts/59da100d-9a4a-4ed0-860b-c8b915a0c581</link>
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      <pubDate>Sat, 07 Mar 2026 12:01:57 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[HUSTLER SUPREME]]></title>
      <description><![CDATA[Film und Fiebertraum, die Zweite: MARTY SUPREME mit Timothée Chalamet überrascht, fordert und erfreut.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/film-serie"><mark style="background-color: rgb(234, 228, 247); color: inherit">FILM-KRITIK</mark></a></p><blockquote><p>“Marty Mauser, a young man with a dream no one respects, goes to hell and back in pursuit of greatness.”</p></blockquote><p>Dies ist die Kurzfassung der Handlung von <em>MARTY SUPREME</em> in den Produktionsnotizen. Der Film um einen selbstbewussten, eher arroganten, cleveren und frechen Glücksspieler mit klarer Zielsetzung ist lose vom Leben des amerikanischen Tischtennisspielers Marty Reisman inspiriert. So heißt die von Timothée Chalamet fantastisch verkörperte Figur in den 1950er-Jahren spielenden fiktiven Geschichte Marty Mauser.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e8cb32a4-087e-44b7-975c-244661e5d972/uploads/images/gvkcmg6k5s/07_MARTY-SUPREME_c-Tobis-Film.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Dieser kann ein Arschloch sein, ein Egoist, ein notorischer Lügner ist er irgendwie eh. Doch nicht selten gutmeinend und aus der Situation heraus - too smart for his own good. Zudem wird dem Hasardeur oft selbst übel mitgespielt. Was nach (Androhung von) Gewalt, der Bezeichnung als “Kike”, um Geld betrogen worden zu sein, einer Not-So-Little-White-Lie, um ihn in eine Beziehung zu drängen sowie der Aufforderung zu Betrug, darin gipfelt, dass er ein Schwein küssen soll. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/8be4c5ee-0741-4be2-99d9-454275a254b6">Als Jude</a>.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Apropos: Es ist teils faszinierend zu sehen, wie das Netz - X und Co. - steilgehen, weil sei <em>MARTY SUPREME</em> und Team einfach mal <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/5e519537-b8cd-42a8-9824-266a378f100c">eine zionistische Verschwörung, Propaganda</a> und derlei unterstellen. Ein Post unterstellt etwa, dass der Cast aus “genozidalen Zionisten” bestünde, Pyramiden nicht von Sklaven, Tagelöhnern und schon gar nicht Jüdinnen/Juden errichtet worden seien, usw. usf. <a href="https://www.instagram.com/p/DVLh5hgDAnH/?img_index=2">Viel Spaß beim antisemitischen Brain Fuck (oder einen Tausendstel davon)</a>!</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e8cb32a4-087e-44b7-975c-244661e5d972/uploads/images/lqwuij5mwn/20_MARTY-SUPREME_c-Tobis-Film.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Odessa A’zion als Rachel und Timothée Chalamet als Marty Mauser // © Tobis Film"/><figcaption>Odessa A’zion als Rachel und Timothée Chalamet als Marty Mauser // © Tobis Film</figcaption></figure><p>Allein derlei… “Reaktionen” sind schon einmal Grund genug, den Film von Josh Safdie (Drehbuch gemeinsam mit Ronald Bronstein), der in vielerlei Hinsicht schlicht purer Wahnsinn ist, zu feiern. Wie crazy, kreativ, liebevoll und nicht selten bezaubernd die auch musikalisch (Score: Daniel Lopatin) mitreißende Nummer ist, ein zusätzlicher. (Der Film überflügelt alle Erwartungen und zählt für die Produktionsfirma <em>A24</em> bereits jetzt zum größten Box Office-Erfolg an den US-Kinokassen, dort ist er bereits im Home Entertainment verfügbar.) <em>MARTY SUPREME</em> überrascht also auf vielen Ebenen. Allein schon, weil er kein Sportfilm, sondern ein Menschfilm ist. Mit allen Guten und Schlechten, die so dazugehören. Vor allem im New York der 50er-Jahre!</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e8cb32a4-087e-44b7-975c-244661e5d972/uploads/images/qqo4boxrjd/23_MARTY-SUPREME_c-Tobis-Film.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Timothée Chalamet als Marty Mauser mit Tyler Okonma als Wally // © Tobis Film"/><figcaption>Timothée Chalamet als Marty Mauser mit Tyler Okonma als Wally // © Tobis Film</figcaption></figure><p>Der Film feiert das Leben mit allen möglichen Stolperstellen, verrückten wie tragischen Geschichten und menschlichen Schweinen, egal welcher Herkunft. Wenn auch #ausgutenGründen der alte weiße Mann hier oft der größte Wichser ist. (Bestens vorgestellt von <em>Shark Tank</em>-Legende Kevin “Mr. Wonderful” O’Leary als Milton Rockwell, der Marty in der Tat wie eine Kakerlake behandelt. Wollte mensch hier ursprüngich mal Kevin Spacey besetzen oder ist schlicht Zufall? A dig at him?) Wenigstens schläft Schnauzer-Marty mit dessen Trophy Wife, die eine wunderbare Gwyneth Paltrow so anmutig wie wandlungsfähig, so selbstbewusst wie verbittert spielt.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e8cb32a4-087e-44b7-975c-244661e5d972/uploads/images/mwletwajj5/17_MARTY-SUPREME_c-Tobis-Film.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Kevin O’Leary als Milton Rockwell // © Tobis Film"/><figcaption>Kevin O’Leary als Milton Rockwell // © Tobis Film</figcaption></figure><p>Überhaupt ist die Besetzung spitze (Fran Drescher als nicht ganz so typische Mamme), <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/67701996-aa58-4433-a234-27484253581a">bis ins letzte Detail perfekt passend zu den Figuren und nicht selten ebenso überraschend wie der Verlauf des Films selbst</a>. Dass es neun Oscar-Nominierungen gab, gehört da zu den weniger überraschenden Dingen. Je weniger ihr also über <em>MARTY SUPREME</em> und das zügige Voranrennen, das die zweieinhalb Stunden kaum merklich sein lässt, wisst, umso besser.</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=7vFqw93woB0">https://www.youtube.com/watch?v=7vFqw93woB0</a><p></p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/ed8256be-0ac1-4861-8ed2-e51210920f66">Das unterscheidet ihn auch vom (ebenfalls/teils) gefeierten<em> ONE BATTLE AFTER ANOTHER</em></a>. Der allerdings an sich eine luxuriöse, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/ec35ced7-8699-4cf2-8e20-ba462e2e1a0b">sich selbst vergewissernde, selbstverliebte Semi-Systemkritik mit zu vielen Längen und ohne echte Substanz ist</a>. So unterhaltsam das Good-People-Vehikel auch ist. Da hatte Ari Aster in seinem hierzulande unterschätzten <em>EDDINGTON </em>weit mehr zu sagen. Bildgestaltung dort wie bei <em>MARTY </em>übrigens vom im Iran geborenen französischen Kameramann Darius Khondji.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e8cb32a4-087e-44b7-975c-244661e5d972/uploads/images/btpapx4vko/21_MARTY-SUPREME_c-Tobis-Film.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Bei Anruf Affäre: Gwyneth Paltrow als Ex-Ikone Kay Stone // © Tobis Film"/><figcaption>Bei Anruf Affäre: Gwyneth Paltrow als Ex-Ikone Kay Stone // © Tobis Film</figcaption></figure><p>So, was noch?! Keine Ahnung. Geht halt ins Kino - es lohnt sich. Der zweite <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/3ddbf307-da86-4631-91b3-fa5ee86e1f54">Film-Fiebertraum des Jahres</a>. Huzzah!</p><p>JW</p><p>PS: Jaja, wieder einige englische Worte und Co., gefällt nicht allen von euch. Get over it! (Übrigens empfehle ich den Film in englischer Sprache und sei es mit deutschen Untertiteln.)</p><p>PPS: Danach gönnt euch mal zwei, drei Folgen von <em>Nobody Wants This</em> (auf <em>Netflix</em>).</p><p></p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e8cb32a4-087e-44b7-975c-244661e5d972/uploads/images/zxrxn7yise/Plakat_MARTY_SUPREME_210xStartdatum_sRGB_2026-02.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong><em>MARTY SUPREME</em> ist ab dem 26. Februar 2026 im Kino zu sehen</strong></p><p><em>Regie: Josh Safdie; Drehbuch &amp; Schnitt: Ronald Bronstein, Josh Safdie; Musik: Daniel Lopatin; Bildgestaltung: Darius Khondji; Darsteller*innen: Timothée Chalamet, Gwyneth Paltrow, Odessa A&#39;zion, Kevin O&#39;Leary, Tyler Okonma, Abel Ferrara, Fran Drescher, Sandra Bernhard, Koto Kawaguchi, Luke Manley; Laufzeit ca. 149 Minuten; FSK: 12</em></p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/e8cb32a4-087e-44b7-975c-244661e5d972/teaser_image/1772110422?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 16:45:05 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[EHRLICHE GEHEIMNISSE]]></title>
      <description><![CDATA[Alt und neu, True Crime und Fiktion, aufgewärmte Vergangenheit und vermeintliche Wahrheit: Peter Probsts AM HELLICHTEN TAG ist ein sehr besonderer und menschlicher Krimi.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/belletristik-literatur"><mark style="background-color: rgb(230, 243, 251); color: inherit">LITERATUR-KRITIK</mark></a></p><blockquote><p>„&gt;&gt;Das Leben ist kein Fernsehkrimi&lt;&lt;, sagte Hanna. &gt;&gt;Es gibt nun mal Verbrechen, die für immer ungeklärt und ungesühnt bleiben. Davon abgesehen war ich schon immer eine Anhängerin der Dialektik.&lt;&lt;</p><p>&gt;&gt;Was heißt das? These, Antithese?&lt;&lt;</p><p>&gt;&gt;Genau. Ich halte es für möglich, dass Justus an sich harmlos war, aber psychotische Phasen hatte, in denen er zum Mörder wurde. [...]&lt;&lt;“ - Peter Probst, Am hellichten Tag, S. 205</p></blockquote><p>So war das damals: Der Günter Justus passte ins Täter-Raster und ein Kriminalrat namens Ernst Fischer hatte sich auf den eigenwilligen Justus eingeschossen. <a href="https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/kaiserslautern/henry-hauck-dreht-film-doku-ueber-vermisste-kinder-aus-pirmasens-in-den-60er-jahren-100.html">Das ist übrigens alles wahr</a> und gleichwohl die Grundlage für einen einnehmenden und aufwühlenden, kurzweiligen und starken Kriminalroman, der in der „ehrlichen Stadt“ Pirmasens spielt.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/cdb1f57c-e2cf-4b80-bba1-f24404390e76/uploads/images/dob6yunueq/Heyne_Probst_am-helllichten-tag_Coverart.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Autor Peter Probst nimmt sich dem Verschwinden dreier Kinder in den 1960er-Jahren und neuen Ermittlungen in den 1970er-Jahren an, um in <em>Am hellichten Tag</em> die Geschichte von Toni, einer arbeitssuchenden Journalistin mit skandalös aufgeblasener Vergangenheit, und ihrem soeben verstorbenen Vater Erwin zu erzählen. In seiner Doppelhaushälfte findet sie einen geheimnisvollen Brief, in dem der arbeitsame und religiöse Mann von einer Schuld schreibt, die ihn seit seiner Kindheit quäle. Leider bricht der Brief schon nach diesem Teaser ab und nun fragt Toni sich, von welcher Schuld die Rede sein könnte.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Schnell wird klar, dass diese Schuld möglicherweise etwas mit dem Verschwinden des neunjährigen Klaus-Dieter Stark im Jahre 1964 zu tun hat. Er und Erwin waren sowas wie Freunde, ergo wurde der junge Erwin damals befragt. Und knapp zehn Jahre später wieder. Toni schickt sich nun mithilfe ihrer Großtante Marga und des Polizisten und Love Interests Leo an, herauszufinden, was es mit Brief und all den verschwiegenen Menschen und verstohlenen Blicken so auf sich hat.</p><p>Logisch: Eine Stadt, die unter dem Nicht-Wissen leidet, mag es kaum, wenn alte Wunden wieder geöffnet werden. Schon gar nicht von einer vermeintlich linken Journalistin, die der Stadt den Rücken gekehrt und sicherlich nur mit versiffter Agenda zurück ist. Dass sich irgendwann eine „Online-Kamapgne“ gegen die „<em>Medienhure</em>“ richtet, ihre „Adresse gepostet und süffisant zum <em>Hausbesuch</em> aufgefordert“ wird, ist da so zeitgemäß wie „close to home“. Allerdings sagt Toni zu ihrer besten Freundin Carla eben auch: „No risk, no news.“</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e3e6e654-d5f8-4ff6-aa85-44f8b7788cb0">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e3e6e654-d5f8-4ff6-aa85-44f8b7788cb0</a><p></p><p>Spannend sind in <em>Am hellichten Tag</em> – der Titel ist wohl nicht versehentlich an den grausigen Kult-Thriller <em>Es geschah am hellichten Tag</em> mit Heinz Rühmann und Gert Fröbe angelehnt – nicht nur, die offene Frage, wer damals die drei Kinder entführte und ermordete und was der Herr Papa Papin wusste, sondern auch, wie Probst das Damals mit dem Heute verbindet. Wie er eine Pressekampagne gegen den Beschuldigten von vor fünfzig Jahren und <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/23dfe7ba-d364-45ef-9d31-5babafd568ef">eine Hetzkampagne der völkischen, neuen Rechten von heute</a> einander gegenüberstellt. Gerade in Zeiten von Fake News und Shit Storms, Künstlicher Intelligenz und Medienschelte ein smarter und fesselnder Move.</p><p>Dazu kommt ein wenig Stadt- und Wirtschafts(wunder)geschichte der Bonner Republik: Pirmasens erlebte dereinst einen außergewöhnlichen wirtschaftlichen Aufstieg und in den Jahrzehnten danach einen kontinuierlichen Niedergang. Von der höchsten Millionärsdichte in den sechziger Jahren zu einer der am höchsten verschuldeten Kommunen Deutschlands. Dass Peter Probst im Zuge seiner intensiven Recherchen „fast nur heiteren und aufgeschlossenen Menschen begegnet, Menschen, die Pirmasens trotz aller Probleme unverdrossen lieben“, wunderte den Ehemann Amelie Frieds beinah. Er vermutete zunächst, eher auf depressive Personen, die pessimistisch in die Zukunft blickten, zu treffen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/cdb1f57c-e2cf-4b80-bba1-f24404390e76/uploads/images/zybwubljzo/Probst_Peter_300dpi_39350.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Der Autor Peter Probst fotografiert in einem Innenhof, er blick lächend in die Kamera, im Fenster spiegelt sichsein Rücken // © Dominik Rößler / penguin Random House Verlagsgruppe"/><figcaption>Autor Peter Probst // © Dominik Rößler / penguin Random House Verlagsgruppe</figcaption></figure><p>So begegnen wir im Roman einem <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/58970a9b-8525-493e-8781-0498e9c6e939">recht besonderen, teils gestählten Menschenschlag, insbesondere was die weiblichen Figuren angeht</a>. Und auch hier gilt wieder: <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/76bb8120-7ed9-4b7f-905d-614c64f71c96">Lügner*innen, Opportunisten und „<em>ganz passable</em> Menschen“ gibt es überall</a>. Die Geschichte ist spannend, teils bitter ironisch, nicht selten bei allen düsteren Vorgängen doch von Licht geprägt. Ebenso ist zu begrüßen, dass Probst die wahren Hintergründe nicht nutzt, um einen reißerischen True-Crime-Thriller zu erzählen.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/5eaee79b-9091-4a23-8748-3385807f02c2">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/5eaee79b-9091-4a23-8748-3385807f02c2</a><p></p><p>Der in die Geschichte, in der es auch um Trauer und neue Liebe geht, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/6560bf4f-3502-440f-b3b6-374ba18ec96b">eingewebte aktuelle, fiktionale Kriminalfall fügt sich bestens und entwickelt sich organisch</a>. Dass hier kein großer, verschwörerischer Bogen zum Fall von vor sechzig Jahren geschlagen wird, ist löblich. So haben wir es bei <em>Am hellichten Tag</em> nicht zuletzt mit einer Charakterstudie und einem kleinen Psychogramm zu tun. Seitenhiebe auf institutionalisierte Religion, die dann nunmal keine Privatsache mehr sein kann, wie auch ein gewisser Hang zu (gutem) Wein runden den Roman, der heute im <em>Heyne Verlag</em> erscheint, ab.</p><p>AS</p><p>PS: Die famose Großtante Marga Papin zum Tode ihres Neffen: „&gt;&gt;Das ist die falsche Reihenfolge.&lt;&lt; - &gt;&gt;Wie bitte?&lt;&lt; - &gt;&gt;Ich wäre vor ihm dran gewesen. Ich bin vierundneunzig. Und habe schon länger keine Lust mehr zu leben. Wann ist die Beerdigung?&lt;&lt;“</p><p>PPS: Wie hell kann es im Winter eigentlich gewesen sein? <em>hust</em></p><p>PPPS: Da Peter Probst auch als Drehbuchautor tätig ist (u. a. div. <em>Tatorte</em>), würde es nicht wundern, wenn <em>Am hellichten Tag</em> eines nicht allzu fernen Tages als TV-Film/Zweiteiler auf dem Schirm erschiene.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/cdb1f57c-e2cf-4b80-bba1-f24404390e76/uploads/images/eixxptx4bp/am-helllichten-tag_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Eine Leseprobe findet ihr <a href="https://www.penguin.de/content/edition/excerpts_extended/Leseprobe_978-3-453-27564-5.pdf">hier</a>.</p><p><em>Peter Probst: </em><a href="https://www.penguin.de/buecher/peter-probst-am-helllichten-tag/paperback/9783453275645"><em>Am hellichten Tag</em></a><em>; Februar 2026; 336 Seiten; Paperback; ISBN: 978-3-453-27564-5 Heyne Verlag; 18,00 €</em></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/0de995e7-1a1a-4d4d-9040-d0be74b9e794">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/0de995e7-1a1a-4d4d-9040-d0be74b9e794</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/cdb1f57c-e2cf-4b80-bba1-f24404390e76/teaser_image/1772022796?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 12:55:40 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[„GEHÖRE ICH DENN NICHT IHM ALLEIN?“]]></title>
      <description><![CDATA[Gemeinsam mit dem Protagonisten Colin versuchen wir in Adam Mars-Jones „Box Hill“ Vergangenheit und Gegenwart zu begreifen. Und tauchen ein in eine SM-Beziehung...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/belletristik-literatur"><mark style="background-color: rgb(230, 243, 251); color: inherit">LITERATUR-KRITIK</mark></a></p><p>„Hund, Sau, Sklave.“ So was mag Colin nicht. Beschimpft zu werden, das gibt ihm nichts. Das wollte er auch von Ray nicht. Doch Colin äußert keine Wünsche, genauso wenig wie dies Ray tat. Tun hätte müssen.</p><blockquote><p>„Er sagte nicht, was ich tun sollte. Er sagte auch nicht, dass ich kein Recht auf einen Stuhl hatte, so wie meine geschmacklose Jacke kein Recht auf seinen Garderobenhaken. Kurioserweise entfesselte er meine Wünsche, obwohl er mir meinen Willen zu nehmen schien.“</p></blockquote><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/05d38696-03b9-4f2c-b68f-e70ca3b86386/uploads/images/dogt3ecutu/marsjones_boxhill_Coverart_rgb_2000px_pillion.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Wer nun aber sind oder waren Colin und Ray? Colin wächst als Sohn von sich im wörtlichen Sinne auf Augenhöhe begegnenden Eltern in Surrey County, England, auf, wo er an seinem achtzehnten Geburtstag im Jahr 1975 am oder auf Box Hill über einen Ast und damit vor die lederbestiefelten Füße des etwas älteren Bikers Ray stolpert. Oder wie der 1,95 Meter große Ray mit seinen dicken, blonden Haaren immer sagte: „Colin ist nicht auf <em>mich</em> geflogen, Colin ist auf die Schnauze geflogen.“</p><h4>Aufsatteln</h4><p>So oder so sollte Colin damit nun für die kommenden sechs Jahre seinen Platz im Leben Rays kennen, der ihn zuerst an seinen Schwanz lässt, oder an diesen zwingt, später auf sein Motorrad, schließlich in sein Leben. Oder doch wenigstens in seine Wohnung. Jedenfalls an den meisten Tagen von 18:00 Uhr bis zum kommenden Morgen um neun Uhr. Denn, so vermittelt es uns der Ich-Erzähler Colin in Adam Mars-Jones&#39; Roman <em>Box Hill</em>, vom Leben Rays wusste Colin im Grunde nichts.</p><p>Zu Beginn des schmalen Romans wissen wir Leser*innen nicht sofort, mit welchem Abstand der vormalige Gärtner, U-Bahnfahrer und schließlich Dozent Colin uns von der Beziehung berichtet. Wir erleben sie nur mit der Beschreibung der Flora Box Hills und eben dem Wurzelsturz beginnend. Schon hier immer gekonnt und nicht selten gar unauffällig zwischen Beschreibung und Fragestellung wechselnd. Von Exposition über Verwunderung zur Introspektion.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Durch diese Perspektiven, die Menge an detaillierten Beschreibungen des aktuell erinnerten Geschehens und einer möglichen Mystifizierung Rays, verfügen auch wir nur über das Wissen Colins. Oder jedenfalls jenes Wissens und Ahnens, das er mit uns zu teilen bereit ist. Letztlich haben wir uns nämlich ebenso auf seine Worte und deren Wahrhaftigkeit zu verlassen, wie er sich auf jene, wenigen, Rays. Auf dessen Hinweise, Anweisungen, Treue (derer sich Colin sicher war und ist), Schutz, Liebe, Wertschätzung.</p><h4>Aufschauen</h4><p>Doch wie viel Wertschätzung kann mensch von einer Person erwarten, deren „ganzer Lebensinhalt darin bestand, seinen Willen durchzusetzen“ oder darum, „die Welt in seinen Bann zu schlagen“? Wie es in diesem Roman von Adam Mars-Jones scheint, eine ganze Menge. Jedenfalls dann, wenn zu diesem Willen auch eine gewisse Form geteilten Miteinanders mit einer anderen Person gehört. So abstrus diese für manche scheinen mag.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/3ddbf307-da86-4631-91b3-fa5ee86e1f54">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/3ddbf307-da86-4631-91b3-fa5ee86e1f54</a><p>Denn natürlich ist diese Beziehung keine auf Augenhöhe. Dies nicht etwa ausschließlich oder vor allem aus dem Grunde, dass Colin (sexuell) ein Sub durch und durch und Ray ein vollkommen dominanter Typ ist/war. Ray is calling the shots. Seine Regeln werden befolgt, sonst erfährt Colin Strafen. (Die jedoch, wie dieser anmerkt, im Sinne seiner Vorlieben Belohnungen waren.) Fragen werden nicht gestellt: Es wird genommen, was gegeben wird. Und sei es der Schwanz eines anderen Typen während einer der Pokerrunden Rays, die Colin nackt lesend auf dem Boden zubrachte und nur zu reden hatte, wenn Mann ihn ansprach.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/116a074f-5bcc-4eb6-8c1e-ae1d9c6a80a2">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/116a074f-5bcc-4eb6-8c1e-ae1d9c6a80a2</a><p>Was wiederum nicht bedeutete, dass Mann oder mensch mit Colin umspringen konnte, wie es jenen nach dem Sinn oder Schwanz stand. Wie oben erwähnt: Ray schützte Colin. Zusätzlich ist Colin kein Freund von Überraschungen. Berechenbarkeit, und sei es die des regelmäßigen Stiefelleckens, bevor Ray zur üblichen Putzroutine überging. Hierin scheinen sich beide ähnlich: Gewöhnt an gewöhnliche Abläufe. Wenig Raum für Veränderungen, plötzliche Einfälle, zügige Umstellungen. Insofern ist das gegenseitige Eintreten in die Existenz des jeweils Anderen als großes Ausnahmeereignis zu werten.</p><h4>Auflesen</h4><p>Darüber hinaus allerdings passiert in <em>Box Hill</em> nicht wirklich viel. Was gegebenenfalls auch der Area entsprechen mag. Andererseits sind Kleinstädte und Co. gern Wurzel und Auswuchs vielerlei Übel... Selbstredend geschieht einiges im Leben von Mars-Jones Protagonisten Colin. Von neuen, einschlägigen Erfahrungen, seien sie sexueller oder anderer Natur, über kleine bis mittelgroße Erkenntnisse, die den zurückhaltenden und zwar patzig denkenden, doch aber unsicher agierenden Autodidakten Lebenserfahrung bringen zu so manchem Schicksalsschlag.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e9529879-2736-4d35-bc9a-f01aacf5ab0d">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e9529879-2736-4d35-bc9a-f01aacf5ab0d</a><p>Allein die Erzählform, der Ton, den Adam Mars-Jones für seinen SM-Und-Leder-Roman gewählt hat, mag für nicht wenige im Kontrast zum Thema stehen (und zum Cover, das jedenfalls in der deutschen im <em>Albino Verlag</em> erschienenen Ausgabe von einer Andreas Fux-Fotografie geprägt wird). Ein Ton übrigens, den Gregor Runge pointiert und wenn passend bestrickend ins Deutsche überträgt. Merklich etwa an einer Stelle, kurz nachdem Ray Colin „in Besitz genommen“ hat:</p><blockquote><p>„Das zweite Mal kann nicht kurz nach dem ersten gewesen sein, jedenfalls kommt mir das sehr unwahrscheinlich vor, aber als es passierte, ließ er sich Zeit, und ich konnte es genießen. Der Schmerz hatte einen Rhythmus, und der Rhythmus bereitete mir Lust. Ray hat mir nie wieder wehgetan. Das Ende unserer ersten Nacht war das Ende der Schmerzen und das Ende der Küsse.“ (S. 46)</p></blockquote><p>Zwei Drittel des Buches handeln im Großen und Ganzen von der Beziehung der beiden und von den Fragen, die Colin sich Jahre später nach dem Ende dieser so stellt. Das letzte Drittel behandelt vor allem das Nachspiel, die Folgen, das Danach. Das von nicht weniger Fragen durchzogen ist. Was wäre heute? Was würde Ray tun? Schwer ihn zu fragen, wenn Colin ihn doch nie wirklich kannte. Wie ein Mysterium ausquetschen?</p><h4>Aufgehen</h4><p>Mysteriös bleiben für uns beide Figuren aus bereits weiter oben erwähnten Gründen. Speziell mögen auch die ambivalenten Gefühle sein, die die Lektüre <em>Box Hill</em>s in (einzelnen) Leser*innen auszulösen in der Lage ist. Nicht alles fühlt sich richtig an. Nutzt Ray hier den, nun, schwachen Charakter Colins aus, der an mancher Stelle zumindest autistische Züge aufweist? Ist es ein nach Nähe gierender Colin, der einen nach einer anderen Form von Nähe suchenden Ray mit Unterwürfigkeit manipuliert?</p><blockquote><p>„Ich habe mir immer eingeredet, dass das, was 1975 [...] auf Box Hill passiert ist, nicht in meiner Hand lag. Als wäre ich eins von diesen Entführungsopfern, die ihren Kidnappern verfallen, nur dass wegen Rays Charisma alles ganz schnell ging und längst entschieden war, als ich zum ersten Mal hinter ihm aufs Motorrad stieg.“ (S. 119)</p></blockquote><p>Das wirklich Spannende an <em>Box Hill</em> sind manche Formulierungen, die Colin wählt, um seine Bedürfnisse oder viel eher Weiteres, das er nicht gewollt hätte, auch im sozialen und emotionalen Kontext, zu beschreiben. Das klingt nach sehr viel Bewusstsein des eigenen Selbst. Wohingegen wir, genau wie er, oft nur vermuten, was Ray gewollt oder eher gedacht haben kann. Gab es da also überhaupt ein Ungleichgewicht in der Beziehung? Und falls ja, in welche Richtung kippte es in Wirklichkeit?</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/bf7deae6-3cdb-4485-95dd-3df6bc62f718">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/bf7deae6-3cdb-4485-95dd-3df6bc62f718</a><p>Diese Fragen dürft ihr, liebe Leser*innen, euch bei der sehr und hart empfohlenen Lektüre des ruhig und doch rauschhaft erzählten, manches Mal derben, manches Mal süffisanten, nicht selten tragikomischen, an einigen Stellen brüllend komischen, kurz unheimlichen, durchgehend unheimlich guten <em>Box Hill</em> von Adam Mars-Jones selber stellen. Es ist eine eigenwillige Lektüre, die, neben allem Sexuellen, auch für uns Fragen von Anordnungen ins Bewusstsein rücken wird. Und möglicherweise mit einem erstaunten „Hm.“ feststellen lassen, dass uns die seltsamsten Dinge wichtig sein können.</p><a href="https://www.instagram.com/p/DC8pdVnsVyO/">https://www.instagram.com/p/DC8pdVnsVyO/</a><p>AS</p><p>PS: Am 26. März 2026 startet Harry Lightons überraschend sensible Romaninterpretation-DomCom mit Alexander Skarsgård und Harry Melling in den Hauptrollen. Uns erwarte eine “herausragende”Performance voller Humor, Zärtlichkeit und emotionaler Tiefe”, so der <em>Weltkino Filmverleih</em>. Ob dem so ist und was wir sonst noch so denken, lest ihr im März in unserer queer review zum Film <em>PILLION</em>.</p><p>Hier zunächst der aufrührerische Trailer:</p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=mf-f1Dzzsg4">https://www.youtube.com/watch?v=mf-f1Dzzsg4</a><p></p><p>PPS: Das neue Beitragsbild zeigt das Buchcover, dominiert von einer Fotografie von Andreas Fux sowie den Hinweis auf die Verfilmung, auf einer Fotografie der Baumvielfalt am Box Hill in Surrey, England; darüber ein Filter der 70er-Jahre-sey macht [Foto: Flickr User barcar, CC BY-SA 2.0 <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0">https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0</a>, via Wikimedia Commons]</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/05d38696-03b9-4f2c-b68f-e70ca3b86386/uploads/images/2xl2nu2cuy/marsjones_boxhill_frontcover_rgb_2000px_pillion.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Eine Leseprobe findet ihr <a href="https://salzgeber.de/de/buch/mars-jones-boxhill/">hier</a>.</p><p><em>Adam Mars-Jones: </em><a href="https://www.albino-verlag.de/produkt/box-hill"><em>Box Hill</em></a><em>; Aus dem Englischen von Gregor Runge; März 2024; 144 Seiten; Hardcover, gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen; ISBN 978-3-86300-375-3; Albino Verlag; 24,00 €</em></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/656be43c-e075-49ad-a0e5-39187a603b94">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/656be43c-e075-49ad-a0e5-39187a603b94</a><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 11:16:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DER WOLF KOMMT VON RECHTS]]></title>
      <description><![CDATA[Warum es im Zusammenhang mit Markus Thielemanns Roman VON NORDEN ROLLT EIN DONNER lustig ist, dass „Unterholz“ im Englischen „Understory“ ist...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/topics/belletristik-literatur"><mark style="background-color: rgb(230, 243, 251); color: inherit">LITERATUR-KRITIK</mark></a></p><p>Nachdem wir <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e0908417-8763-44b6-bbb8-e6f2f33568ce">am Wochenende schon Wolfsmord im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet und Kojotentod in den Hollywood Hills behandelt haben</a>, wenden wir uns heute einmal dem Wolfsgrauen in der Lüneburger Heide zu. In diesem Zusammenhang erinnern wir an unseren Aufmacher in genanntem Beitrag:</p><blockquote><p>„Homo homini lupus. - Der Mensch ist des Menschen Wolf.“</p></blockquote><p>(Das ist super, weil der Satz eine so treffende Binse ist. Können wir halt einfach fast IMMER nutzen und somit nahezu jeden Beitrag gefühlt intellektuell untermauern. Auuuuuhhh!)</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/23dfe7ba-d364-45ef-9d31-5babafd568ef/uploads/images/jp2xtcb64i/Beck_Thielemann_Von-Norden-rollt-ein-Donner_Coverart.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Genug gelacht. Dachte sich wohl auch der in Wietzen aufgewachsene Schriftsteller Markus Thielemann, als er an seinem zweiten Roman <em>Von Norden rollt ein Donner</em> arbeitete, der bereits im Sommer 2024 im <em>C.H. Beck Verlag</em> erschienen ist und auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises desselben Jahres zu finden war. Aktuell findet ihr den Roman noch in vielen Buchhandlungen in achter Hardcover- oder zweiter Taschenbuch-Auflage. Und bei uns im Regal. (Streng genommen auf einem Regal, <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/3a4cb3b1-c16a-4d37-88e5-d89a20c08321">da wir dort einige Buchpreisbücher versammeln</a>.)</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Jedenfalls ist der Wolf zurück in der Lüneburger Heide. Also jedenfalls vielleicht, denn nichts Genaues weiß Mann/Frau nicht. Der Vater des neunzehnjährigen Jannes ist sich, mit einigen anderen in der Dorf-Feld-Hof-Gemeinschaft, recht sicher, dass dem so sei. Der Junge und seine Mutter hingegen nicht so sehr. Sicher sind sie sich allerdings, dass irgendwas mit dem Papa nicht stimmt. Immer wieder hat er geistige beziehungsweise gedankliche Aussetzer und Erinnerungslücken, tritt verwirrt auf, verwechselt Dinge und gräbt eher in länger zurückliegenden Erinnerungen als frischen. Ein Indikator für eine beginnende Demenz (oder Parkinson).</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/0bb32bd6-7488-4eb2-a6ad-4495ac5668b0">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/0bb32bd6-7488-4eb2-a6ad-4495ac5668b0</a><p>Problembewohnerbär im Haus ist Opa, der zwar alt, aber nicht sonderlich milde ist. In dieser Gemengelage bewegt sich der junge Jannes, der selbst an seinem Geistes- wie Gemütszustand zweifelt. Immer mal wieder leidet er unter (nicht nur alkohol-/drogeninduzierten) Filmrissen. Und hat Visionen, nimmt Erscheinungen wahr, ja scheint Geister und/oder deren Seelen zu sehen. Psychosis or psychic? (Psychose oder Medium?)</p><blockquote><p>„Der Sturm grollt in der Höhe. Jannes erschrickt und fährt hoch, stolpert nach hinten, fällt, schafft es, sich mit beiden Händen abzustützen, und reißt sich die Innenflächen an den Dornen auf. Sein Smartphone liegt neben ihm, erloschen. Es ist durch und durch dunkel. Er hört seinen Herzschlag in seiner Brust tockern und er hört das Fauchen des Windes in den Bäumen. Dann, fast sanft, gegen alles andere beinahe lautlos: Blitz, gleißende Helligkeit, begleitet von diffusem, unnatürlichem Schattenwurf. Er starrt auf die Kuppe des Haufens. Etwas hockt dort, halb verborgen, wie gerahmt von Gestrüpp. Ein Augenpaar schaut auf ihn hinunter.“</p></blockquote><p>Was hingegen ganz real ist und dennoch am Geisteszustand diverser Menschen Zweifel aufkommen lässt, sind völkische Siedler, (neu-)rechte Haus-&amp;-Hof-Patrioten, (große) weiße Männer und (zierliche) weiße Tradwives. Zwar lässt Thielemann die in seinem auf seltsame Weise einerseits sprachlich zurückhaltenden und doch rhetorisch donnernden Roman eher spät und primär im Hintergrund auftauchen, doch ist es gerade diese unterschwellige Bedrohung aus dem lächelnden Schatten, die alles so beunruhigend macht. Das ist wie mit der Angst vor dem Wolf... Nur sind die Volksfuzzis halt eine echte Gefahr.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/33c6269a-0baf-4aaf-890c-893772d622b0">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/33c6269a-0baf-4aaf-890c-893772d622b0</a><p>Thielemann verknüpft in seinem vom Verlag passend „Anti-Heimatroman“ genannten Werk schon beinahe vornehm den individuellen mentalen Zustand seiner wesentlichen Protagonisten mit dem Psychogramm einer auseinader- und von sich selbst davon driftenden Gesellschaft. Angst wie Unsicherheit beherrscht sie alle. Angespannt sind sie eh. Und ganz gleich, ob Individuum oder Gruppe, gefährdet sind sie alle. Vor allem davon, Menschenfängern auf den Leim zu gehen, die einem vermeintlichen, „brüchigen &#39;urdeutschen&#39; Idyll“ (wieder Worte des Verlags) und urmenschlichen Empfinden huldigen. Dies als Heilsversprechen zu Felde tragen.</p><blockquote><p>„Die Gewitterzelle driftet fort, über die schmucklosen Siebzigerjahrebauten am Rande des Waldes, gen Nordosten, über Kilometer von Waffenerprobungsschneisen, über Landebahnen und Sperrgebiete, über die zerklüfteten Heiden der Truppenübungsplätze, wo sich im Takt der Blitze das Sichtbare aus der Nacht formt und zurücksinkt, die windgebeugten Birkenhaine zu tobenden Horden, Sande und Wacholdergrund zu archaischem Ödland, die regenfeuchten Panzerstraßen zu Kanälen aus schwarzem Eis.“</p></blockquote><p>Dabei, das lesen wir deutlich heraus, ist da gar nicht mal so viel Schönes zu erhalten. Flachbauten und Feld, verfallende Dörfer neben der Rüstungs-Industrie, längst dem Vergessen anheimgefallen geglaubte Vergangenheit und Bierbäuche, Zäune und alte Tafeln. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/7c57d638-be31-49c0-aca8-21e5a08bf628">Der Mythos vom schönen Landleben</a> ist letztlich eben nur das (und mitnichten nur auf die Lüneburger Heide beschränkt). Wo Stephen King zunächst Idylle beschreibt, ist&#39;s bei Thielemann gleich trist. Allerdings nicht lieblos, aber mensch ist halt im Norden, ne.</p><figure><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/e0908417-8763-44b6-bbb8-e6f2f33568ce"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/23dfe7ba-d364-45ef-9d31-5babafd568ef/uploads/images/zfymca3fxr/95193-0-13.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Der Wolf (hier im Garmisch-Krimi - Wolfsmord) // © ZDF/Roland Stuprich."/></a><figcaption>Der Wolf blickt geduldig in die Ferne (hier im Garmisch-Krimi - Wolfsmord) // © ZDF/Roland Stuprich.</figcaption></figure><p>Vergänglichkeit und Tod sind so allgegenwärtig, wie Walhalla abwesend ist. Kein <em>Northman</em>, aber doch ein paar Tannen. Geschichte wird Gegenwart, die Gegenwart verliert ihre Greifbarkeit und kriecht dabei doch schmerzhaft real in jede Stirnfalte, jeden Hauswinkel und all die Schafswolle. Ja, die Lämmer schreien und die Menschen stehen irritiert daneben. Markus Thielemann ist da irgendwie zwischen Heine und <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/c6c25926-7ef5-4d0d-88bd-66b0c12ab856">Shelley</a>, Eliot und Lovecraft und beschreibt eine Heimat voller Monstrositäten.</p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/133862de-a534-4f54-9334-3d7195074a79">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/133862de-a534-4f54-9334-3d7195074a79</a><p>Dies ist so einnehmend wie abschreckend. Dieser vom Norden rollende Donner ist kein Pageturner im klassischen Sinne. Dafür ist der Roman zu fordernd, zu gravierend, zu finster. Doch fällt es ebenso schwer, ihn aus der Hand zu legen und falls dies doch gelingt, fällt es schwer, nicht über das Gelesene nachzudenken, sich zu fragen, was nun folgt, wohin der Wind die Wesen und das Wesentliche weht.</p><a href="https://www.instagram.com/p/DVIX7HZiskY/?img_index=1">https://www.instagram.com/p/DVIX7HZiskY/?img_index=1</a><p>Hier in der Nähe gibt es viel Wald und Feld, ein kleines Moor, diverse Tümpel, den einen oder anderen Hof. Die Wahrnehmung beim Spazierengehen hat sich verändert. Augenscheinlich ebenso jene Blicke, die mir zugeworfen werden. <a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/498a28b2-b277-4cda-a121-4879fd98ff70">Und was raschelte da eben</a> im frostigen Unterholz...?!?</p><p>AS</p><p>PS: Der englische Begriff für Unterholz lautet übrigens „Understory“ (A.E.). Das ist (nicht nur) in Zusammenhang mit <em>Von Norden rollt ein Donner</em> ein wenig lustig und lässt es bedauerlich sein, dass ich keine Rezension in englischer Sprache zu verfassen hatte.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts">Alle Posts anzeigen</a></p><p><strong>IN EIGENER SACHE</strong>: Da unser reguläres Online-Magazin noch immer nicht wieder am Start ist, veröffentlichen wir vorerst hier. Mehr dazu lest ihr in <a href="https://www.instagram.com/p/DH6M2RDMbtn/?img_index=1">unserem Instagram-Post</a> oder <a href="https://www.facebook.com/thelittlequeerreview/posts/pfbid0xUn6R6ogVYQ3KfSuUPkbbc7s6HCJCSxNUXH7nppFP8xinqwm8QChttHwAcRDv129l">auf Facebook </a>. Außerdem freuen wir uns immer, wenn ihr uns <a href="https://ko-fi.com/thelittlequeerreview">einen Kaffee spendieren wollt</a>, durch <a href="https://the-little-queer-review.myspreadshop.de/">unseren Merch stöbert</a> oder uns direkt via PayPal (Mail: info_at_thelittlequeerreview.de) unterstützen mögt.</p><p><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/23dfe7ba-d364-45ef-9d31-5babafd568ef/uploads/images/hmj45z4k3c/Beck_Thielemann_Donner_Cover.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Eine Leseprobe findet ihr <a href="https://cdn-assetservice.ecom-api.beck-shop.de/productattachment/readingsample/15347288/36968537_leseprobe%20von%20norden%20rollt%20ein%20donner.pdf">hier</a>.</p><p><em>Markus Thielemann: </em><a href="https://www.chbeck.de/thielemann-norden-rollt-donner/product/36968537"><em>Von Norden rollt ein Donner</em></a><em>; Juli 2024 (; 287 Seiten, mit 1 Karte; ISBN: 978-3-406-82247-6; C.H. Beck Verlag; 23,00 (auch als Taschenbuch erhältlich: ISBN: 978-3-406-83736-4; 16,00 €)</em></p><hr aria-hidden="true"/><a href="https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/bdcb35e7-0d4f-43f3-b06c-3305731efceb">https://steady.page/de/thelittlequeerreview/posts/bdcb35e7-0d4f-43f3-b06c-3305731efceb</a>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 13:11:16 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[WUFF UND HEUL]]></title>
      <description><![CDATA[Wolf und Kojote melden sich, um uns zu unterhalten und das Fürchten zu lehren. Wie das im GARMISCH-KRIMI - WOLFSMORD und COYOTES funktioniert, lest ihr hier...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Sat, 21 Feb 2026 14:34:41 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[TENNIS UND TRAFIK]]></title>
      <description><![CDATA[Heiter bis garstig: Luxus und Tod in der „Kastanienallee“ von Louise K.]]></description>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Fri, 20 Feb 2026 09:57:41 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[GANZ STAUBIGE PILZE]]></title>
      <description><![CDATA[Was lauert da unter dem Bett? Was versteckt sich im abgeriegelten Schacht? Große und gruselige Fragen, die sich nicht nur im eigenen Heim stellen...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 09:19:56 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[DAS CRAZY]]></title>
      <description><![CDATA[Tierisch einen im Korb: „G.O.A.T.“ ist eine überraschungsarme Gute-Laune-Nummer für die ganze Familie und Freund*innen von Werbung im Film.]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 17:46:00 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[SEHENDEN GLAUBENS...]]></title>
      <description><![CDATA[Nicht nur für Wissenschaftshistoriker ist der Mensch das größte und gefährlichste Raubtier. Giuliano da Empoli sieht „Die Stunde der Raubtiere“ längst gekommen...]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 09:50:38 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[WAS NÜTZT DIE LIEBE…]]></title>
      <description><![CDATA[Stürmisch und boshaft, wunderschön und giftig: "WUTHERING HEIGHTS" - STURMHÖHE von Emerald Fennell ist eine herrlich niederträchtige Wucht.]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Sun, 15 Feb 2026 14:01:19 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[FRAUEN, MÄNNER, MENSCHEN UND MUSIK]]></title>
      <description><![CDATA[Streit und Sex(ismus), Wokeness und Wurst, Toxizität und Tod, Musik und Macher*innen: Diese vier Filme haben es thematisch und teils optisch in sich...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Sat, 17 Jan 2026 10:28:32 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[KOCH-KNATTERN UND GESCHWISTER-NEID]]></title>
      <description><![CDATA[Zum Ehrentag des Drachens und dem Internationalen Tag der scharfen Gerichte wird gelacht, gelernt, gekocht, gefuttert und gehörig geknattert...]]></description>
      <category><![CDATA[KINDERBUCH]]></category>
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      <pubDate>Fri, 16 Jan 2026 09:19:20 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[MAL GUCKEN]]></title>
      <description><![CDATA[In PLAINCLOTHES wird für einen jungen, closeted Undercover-Cop aus dem Objekt der Beobachtung eines der Begierde. Unser Rezensent sieht sie beide und mehr...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Thu, 15 Jan 2026 10:54:27 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[VATER, WARUM HAST DU MICH VERLASSEN?]]></title>
      <description><![CDATA[Nia DaCostas 28 YEARS LATER: THE BONE TEMPLE ist eine formidable Fortsetzung und zugleich ein arg harter und berührender Film, der sich mehrmals häutet...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Wed, 14 Jan 2026 12:51:07 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[MORD ZUR NAHERHOLUNG]]></title>
      <description><![CDATA[Mit dem HAVELTOD bringt RTL einen neuen Dienst-Tag-Krimi mit GZSZ-Star Wolfgang Bahro an den Start. Ob sich der Blick in den KOPF EINES KILLERS lohnt, lest ihr hier.]]></description>
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      <pubDate>Tue, 13 Jan 2026 09:17:01 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[DER GANZE TATORT IST EIN SPIEL, 2. AKT]]></title>
      <description><![CDATA[Mittelgroße Oper in Köln: Der TATORT: DIE SCHÖPFUNG ist eine entspannte Fingerübung ohne besondere Höhen und Tiefen.]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Sun, 11 Jan 2026 12:37:31 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[GUT GEALTERT]]></title>
      <description><![CDATA[Vor wenigen Tagen hätte der „Alte“ seinen 150. Geburtstag begangen. Die neue Biografie Norbert Freis kombiniert kritische Auseinandersetzung und Würdigung.]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Thu, 08 Jan 2026 16:43:21 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[TA’IM SCHALOM]]></title>
      <description><![CDATA[Zum Tag der großen Veränderungen in letzter Minute könnt ihr noch schnell jüdisch werden mit der Sterneküche in SHALOM KITCHEN von Florian Gleibs. ✡️😜]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Tue, 30 Dec 2025 09:26:27 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Eieieie-i]]></title>
      <description><![CDATA[Viel Rumgeeier zum Tag des Spiegeleis: Ein Kultur-Kochbuch rund ums Ei, das uns jeden Tag das Gelbe desselben bieten kann.]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Mon, 29 Dec 2025 17:59:26 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[EINE HOCHZEIT UND VIER TODESFÄLLE]]></title>
      <description><![CDATA[Ein Prequel mit Scha(r)m, Schampus, Schmackes und Schwein: Die Mini-Serie "Miss Sophie – Same Procedure as Every Year" erzäht vom Dinner not just for One.]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Mon, 29 Dec 2025 13:16:09 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[KINDER UND MUROT, ELEFANTEN UND WÄCHTER]]></title>
      <description><![CDATA[Ein spezieller und spaßiger TATORT: MUROT UND DER ELEFANT IM RAUM beendet das Sonntagskrimi-Jahr mit hintergründigem Schwung.]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 07:14:04 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[KÜNSTLICHE ERFAHRUNG]]></title>
      <description><![CDATA[Kunst und Künstlichkeit passen zu Tagträumen, oder?! Der Fotoband DAY DREAMING von Todd Paris jedenfalls liefert anziehende und artifizielle Hingucker.]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Sat, 27 Dec 2025 07:56:44 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[FUTUR IMPERFEKT]]></title>
      <description><![CDATA[Zurück im Leben, das keiner wollte. Paul geht es in „Eine Zukunft“ so, als sein Bruder sich aus dem Staub macht und ihn bittet, nach dem Wasserhahn im alten Heim zu sehen]]></description>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Fri, 26 Dec 2025 08:24:30 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[GANZ GROSSE HAUDEGEN]]></title>
      <description><![CDATA[Wuselige Unterwasser-Weihnacht mit SPONGEBOB SCHWAMMKOPF: PIRATEN AHOI! Ein abstruser Spaß voller Dumm- und Weisheiten (+ ein paar weitere Kinofilme im PS).]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Thu, 25 Dec 2025 11:25:49 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[DER GANZE TATORT IST EIN SPIEL]]></title>
      <description><![CDATA[Weihnachten im Theater: Im TATORT: DAS VERLANGEN aus München sorgt eine Aufführung von Tschechows Die Möwe für ganz nüchterne Fragen und ernüchternde Antworten...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Thu, 25 Dec 2025 08:28:29 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[MENSCHEN UND RATTEN IM NIEMANDSLAND]]></title>
      <description><![CDATA[Mensch und Miteinander in Zeiten des Krieges: DER WEIHNACHTSFRIEDEN von Kirsten Boie berichtet von einer unglaublich wahren Begebenheit in Flandern im Jahre 1914.]]></description>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Wed, 24 Dec 2025 10:36:03 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[INFEKTIÖSE WORT-BILDER]]></title>
      <description><![CDATA[ZWEI MÄNNER IN EINEM RAUM und drei Schreibende in einem bebenden Band: Nicht nur zum Welt-AIDS-Tag ist Walter Vogts Erzählung drängend.]]></description>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Mon, 01 Dec 2025 07:44:06 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[„DIENSTRECHTLICH IST ALLES IM RAHMEN“]]></title>
      <description><![CDATA[Im zweiten Fall des Cold-Case-Teams aus Frankfurt vermischen sich professionelles Engagement und persönlicher Eifer. Der TATORT: LICHT ist ein feiner emotionaler Krimi.]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Sun, 30 Nov 2025 07:42:51 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[🦩 MIT KIND ZUM WELT-AIDS-TAG]]></title>
      <description><![CDATA[Am Montag ist Welt-AIDS-Tag. Wir haben mit Diego Céspedes' DER GEHEIMNISVOLLE BLICK DES FLAMINGOS einen ganz besonderen Kinotipp für euch...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Sat, 29 Nov 2025 07:08:30 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[ZUHAUSE IST'S DOCH AM SCHLIMMSTEN]]></title>
      <description><![CDATA[Unerklärlicher Horror in Österreich: WELCOME HOME BABY ist ästhetisches Grauen mit unfassbaren Fragen...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 07:13:09 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[FETTER WURF REALITÄT]]></title>
      <description><![CDATA[Das Coming-Of-Age-&-Coming-Out-Movie RILEY beginnt vielversprechend – und geht noch besser, authentischer und berührender weiter, wie unser Rezensent meint...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Wed, 26 Nov 2025 17:43:55 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DAS BÖSE TRÄGT PINK]]></title>
      <description><![CDATA[Boshaft, verlogen und ärgerlich: WICKED: FOR GOOD ist also besser als der erste Teil.]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Tue, 25 Nov 2025 17:15:34 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[GEWALTIG (UN)GEHALTEN]]></title>
      <description><![CDATA[Unsere etwas eigenwillige Filmempfehlung zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen: KEEPER von Osgood Perkins. ]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Tue, 25 Nov 2025 11:51:10 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[INS UNBEKANNTE LEBEN]]></title>
      <description><![CDATA[Liebe, Lüge und Maueröffnung: Die illustrierte Novelle DER JUNGE AUS WEST-BERLIN sei eine große Geschichte über manch angenommene Banalität, meint unser Gastautor]]></description>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Thu, 13 Nov 2025 07:21:26 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[RUN, RICHARDS, RUN]]></title>
      <description><![CDATA[Es muss nicht so schnell gehen: THE RUNNING MAN von Edgar Wright lebt nicht zuletzt dank solider Darsteller*innen und guter Action etwas länger als eigentlich nötig.  ]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Wed, 12 Nov 2025 13:39:00 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[DIDAKTIK VOM AUTODIDAKTISCHEN REGENWURM]]></title>
      <description><![CDATA[Statt um die Wurst geht es bei uns um den Wurm – sogar mal Zwei, vorn und hinten, oben und unten...]]></description>
      <category><![CDATA[KINDERBUCH]]></category>
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      <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 11:54:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MONSTRÖSER KITSCH]]></title>
      <description><![CDATA[„Es tut mir unglaublich leid, mein liebstes Monster so abstrafen zu müssen“, schreibt unser Autor Alexander Schütz zu Guillermo del Toros FRANKENSTEIN-Interpretation...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Mon, 10 Nov 2025 23:06:32 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[SIPPENHAFT, ALLES IST SIPPENHAFT]]></title>
      <description><![CDATA[Kunst und Rechtsstreit liegen so nah beieinander. Was imitiert hier was und wer gegen wen? Fragen in und zu Christoph Peters' kunstpolitischem Roman INNERSTÄDTISCHER TOD.]]></description>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Sun, 09 Nov 2025 05:16:00 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[VORORTROMANZE MIT TODESFOLGE]]></title>
      <description><![CDATA[Romantik und Tod gehen im TATORT: MIKE & NISHA aus Ludwigshafen Hand in Hand. Ein relativ konventioneller Krimi mit Charme.]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Sat, 08 Nov 2025 16:30:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[VERBRECHEN FÜR KLIMA-REALISTEN]]></title>
      <description><![CDATA[True Crime in und an Natur(e): Julia Shaw arbeitet in GREEN CRIME sechs große Umweltverbrechen auf und schildert (psychologische) Mechanismen, Hintergründe und Lösungen.]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Sat, 08 Nov 2025 06:58:15 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SEXYER ÄNGSTIGEN]]></title>
      <description><![CDATA[Nur die Liebe tötet – oder so ähnlich. Blut und andere Körpersäfte jedenfalls vermengen sich gehörig in DRACULA: A LOVE TALE und BONE LAKE.]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Fri, 07 Nov 2025 12:35:45 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BESINNLICHER STERBEN]]></title>
      <description><![CDATA[Der Weihnachtsfilm des Jahres 2025 um Jura, einen Bären, Drogen und Geld, viele Tote und einigen Schwung kommt aus Frankreich...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Thu, 06 Nov 2025 18:14:40 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[GLEICHGERECHTIGKEIT]]></title>
      <description><![CDATA[Eine bewegte Diskussion voller Licht und Schatten zu brennenden Themen führen Ökonom Thomas Piketty und Philosoph Michael J. Sandel über DIE KÄMPFE DER ZUKUNFT...]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Sun, 02 Nov 2025 07:04:45 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[NUR IN BERLIN – LÜGEN WIE GEDRUCKT]]></title>
      <description><![CDATA[Prekäres Lebensende: Im TATORT: ERIKA MUSTERMANN wird ein Lieferdienst-Fahrradfahrer ermordet. Bonard und Karow kommen von den „Cheetahs“ auf die Bundesdruckerei...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Sat, 01 Nov 2025 10:28:26 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DUNKEL-HORROR]]></title>
      <description><![CDATA[Es ist Halloween - und wir lieben und leben es. Wir haben vier verschiedene Filme, einen zum Vergessen und - den ersten Trailer zu SCREAM 7 für euch! ]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 07:24:50 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SWEET DREAMS]]></title>
      <description><![CDATA[Ein Wohlfühlfilm ohne große Misstöne, dafür aber ebenso eher frei von Innovation: NO HIT WONDER ist eine sichere Nummer für die grauen Tage.]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 13:45:10 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[VOLLKOMMEN KONFLIKTREICH]]></title>
      <description><![CDATA[Ein zweischneidiges Schwert ist diese neue Perspektive zu Anti-Dystopien, die sich von informativ zu inkonsequent verändert...]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 20:55:11 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[AUF WILDEN, HITZIGEN, QUEEREN PFERDEN SITZEN]]></title>
      <description><![CDATA[Unser Rezensent zeigt sich begeistert vom durch und durch queeren Filmerlebnis ON SWIFT HORSES. Ist allerdings irritiert, wie straight der Film vermarktet wird...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 14:13:24 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WURMSTICHIG]]></title>
      <description><![CDATA[Diese LETZTE ERNTE ist ranzig. (Und wir haben Fragen...)]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 09:50:09 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[KOPFKINO]]></title>
      <description><![CDATA[Agnieszka Hollands „Franz K.“ beschreitet stilistisch neue Wege, biografisch dafür weniger. Vor allem glänzt das Spiel Idan Weiss' als Franz Kafka.]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 13:44:49 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[LÜGEN UND LEBEN]]></title>
      <description><![CDATA[Nach der Vergangenheit ist Zukunft oder so. In „Bubbles“ müssen die Protagonist*innen feststellen, dass die eigene Wahrheit kein Recht auf Echtheit hat...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 10:20:13 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BÜCHER-EREIGNISSE]]></title>
      <description><![CDATA[Viele Preise im DACH-Raum – vergebene so wie noch zu verleihende. Ein Rück- und Vorausblick und ein paar Gedanken zu... nicht allem, aber manchem.]]></description>
      <category><![CDATA[KOMMENTAR]]></category>
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      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 14:00:15 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[EINFACH MAL TUN…]]></title>
      <description><![CDATA[Bedrohlich und melancholisch, temporeich und entschleunigt, hart und sanft: Der Rostocker „Polizeiruf 110: Tu es!“ hadert nicht mit Widersprüchen...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Sat, 18 Oct 2025 06:02:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BRÜCKEN-BAU-BETRACHTUNGS-BOOM]]></title>
      <description><![CDATA[BRÜCKEN bauen und verstehen für alle - ein wunderbares Sach-Bilderbuch, nicht nur für Kinder, das lehrt, informiert und fasziniert.]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 11:33:09 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[DICHTER DREIER #1]]></title>
      <description><![CDATA[Quickie im Kino, am Bücherregal und on the Telephone. ]]></description>
      <category><![CDATA[MUSIK]]></category>
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      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 14:25:11 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ICH WILL, ICH WILL, ICH WILL!]]></title>
      <description><![CDATA[Brachiales Anspruchsdenken und literarische Wirklichkeit prallen nicht nur in Caroline Wahls neuem Roman „Die Assistentin“ hart aufeinander...]]></description>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 06:11:26 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[IDEOLOGIE - NICHTS FÜR DUMMIES]]></title>
      <description><![CDATA[Wie entstehen extreme (politische) Positionen? Was bedingt und befördert Radikalisierung und gefährdet die Demokratie? Leor Zmigrod geht auf neurobiologische Suche...]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 12:13:05 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DIE WURZEL DER FREUNDSCHAFT]]></title>
      <description><![CDATA[Ein Streit, der tief wurzelt: Hase und Igel verkrachen sich im achten Band der „Wir zwei gehören zusammen“-Reihe... Oh weh!]]></description>
      <category><![CDATA[KINDERBUCH]]></category>
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      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 15:33:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[IRRELEVANT IM SYSTEM]]></title>
      <description><![CDATA[Risiko Mensch im System mit Krise: Der „Tatort: Siebenschläfer“ aus Dresden betreut ganz viele unserer Gefühle mit viel Spannung und wenig Sozial-Klischee.]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Sat, 11 Oct 2025 10:23:47 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[STERBEN IST NICHTS FÜR ANFÄNGER]]></title>
      <description><![CDATA[Willkommen im Ende: In Julius Grimms Debütfilm „Zweigstelle“ muss zugeteilt werden, wohin im Jenseits. Das führt zu vielen Fragen, manch Witz und ein wenig Pathos...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 07:50:55 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MIAUTASTISCHER TRIP]]></title>
      <description><![CDATA[Bunt, wild, kindisch und katztastisch: „Gabby's Dollhouse: Der Film“ ist gute Laune mit einem Hauch Psychopathie und Medikamentensucht...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 09:17:35 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[GUGGSTE MAL, DRUCKSTE MAL]]></title>
      <description><![CDATA[The New Tausendsassa in Main-Town: Sebastian Guggolz ist neuer Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Von Übersetzungen, Quiz-Kompetenz und Flexibilität.]]></description>
      <category><![CDATA[KOMMENTAR]]></category>
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      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 16:38:46 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[FRIEDENS-BEWEGUNG]]></title>
      <description><![CDATA[Der US-Friedensplan ist eine wichtige, richtige und womöglich gar die letzte Chance für Frieden und Freiheit im Gazastreifen sowie für Israel, meint unser Kommentator.]]></description>
      <category><![CDATA[KOMMENTAR]]></category>
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      <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 08:14:13 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[AUF SPURENSUCHE]]></title>
      <description><![CDATA[In dem Reisebericht „Zwischen Lüderitz und Sansibar“ setzt Simon Riesche sich mit Menschen und Europas kolonialer Vergangenheit auseinander.]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 16:22:47 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[HERZKAMMER DER SPANNUNG]]></title>
      <description><![CDATA[Herzflattern ohne Störung: Das Team aus Zürich geht im „Tatort: Kammerflimmern“ einmal mehr neue Wege...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Sun, 28 Sep 2025 08:13:07 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[JA, IS' DENN HEUT' SCHO' WEIHNACHTEN?!?]]></title>
      <description><![CDATA[In Paul Thomas Andersons ONE BATTLE AFTER ANOTHER führt unweigerlich eines zum anderen.]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Sat, 27 Sep 2025 20:18:59 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[„DEN KINDERN GEHT’S GUT!“]]></title>
      <description><![CDATA[Macht und Moral, Leben und Tod als Verhandlungsmasse im ruhigen bis angespannten Thriller THE NEGOTIATOR mit Lily James und Riz Ahmed in den Hauptrollen. ]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Sat, 27 Sep 2025 09:04:21 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[NASEWEIS]]></title>
      <description><![CDATA[Stecken wir doch gern die Nase rein: Die kuriose Tiersammlung „Geniale Nasen“ verbindet Ästhetik mit Wissen, Aufklärung mit Charme. Ein irrer, tierreicher Schatz!]]></description>
      <category><![CDATA[KINDERBUCH]]></category>
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      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 07:08:45 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[VÖLLIG UNGELÖST…]]></title>
      <description><![CDATA[Manche Dinge überdauern einen Weltkrieg: Detective Joe McGrady ermittelt in James Kestrels „Fünf Winter“ in einem Mordfall nach Kriegsende und -gefangenschaft in Japan.]]></description>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 12:15:53 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[AMORE WIENO ITALO PROSECCO NARCISISTICO]]></title>
      <description><![CDATA[Kreisläufe von Käse und Liebe, Denken und Fühlen, Sex und Frust: Caspar-Maria Russo schlägt in „Prinzip Ungefähr“ mit viel Joie de Vivre das große Rad. ]]></description>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Sun, 21 Sep 2025 09:52:36 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DAFÜR IST ES ZU SPÄT]]></title>
      <description><![CDATA[Ein unbequemer und intensiver „Polizeiruf 110“ aus Magdeburg: In „Sie sind unter uns“ muss Doreen Brasch sich mit einem siebzehnjährigen Amokläufer befassen... ]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Sat, 20 Sep 2025 16:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[THE BIGGEST FAKEST BOOK COvfevEeVER!!X!1🤬!!]]></title>
      <description><![CDATA[Lügen, Lügen, Lügen, dass sich die Falten biegen! „Fake“ von Sybille Hein – eine Hexenjagd, ausgekungelt im Hinterzimmer bei Blutcocktail und Chipanalyse!]]></description>
      <category><![CDATA[KINDERBUCH]]></category>
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      <pubDate>Sat, 20 Sep 2025 06:58:51 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[IM SCHMERZ GERITTEN]]></title>
      <description><![CDATA[Luis Ortegas „Kill the Jockey“ ist ein wild tänzelnder Ritt des Surrealen mit bester Besetzung, famosen Bildern und hoffnungsvollsten Absurditäten.]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 15:22:55 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DIE SPUKEN WOHL, DIE GESPENSTER]]></title>
      <description><![CDATA[Das spannend-spaßige Gruseln kehrt mit den Neuausgaben von Cornelia Funkes „Gespensterjägern“ bunt zurück. Der kurzweilige Auftakt führt uns „auf eisige Spur“.]]></description>
      <category><![CDATA[KINDERBUCH]]></category>
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      <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 06:28:45 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BRUDERLIEBE]]></title>
      <description><![CDATA[(Halb-)Bruder-Zwist mit Twist. Jedenfalls so halb: Christoph Maria Herbst spielt im vorhersehbaren „Ganzer halber Bruder“ mal wieder das Übliche...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 06:33:38 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[KRATZER IM TECH-LACK]]></title>
      <description><![CDATA[Ist der Lack ab? Nein, aber der Sachbuch-Thriller „Die Tesla-Files“ von Sönke Iwersen und Michael Verfürden hinterlässt manch einen eindrücklichen Kratzer.]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 06:25:59 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DAS ENDE DES FAMILIÄREN GRUSELS]]></title>
      <description><![CDATA[Die „The Conjuring“-Reihe war immer eine Mischung aus Horror- und Familienfilmen. Nun erleben wir „Das letzte Kapitel“. Doch ist dieses „Sterbesakrament“ schwierig...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 04:53:30 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ASSOZIATIONSKARUSSELL IM BLINDFLUG]]></title>
      <description><![CDATA[Ein mutiger, mulmig stimmender, kunstvoll gestalteter „Tatort: Ich sehe dich“ aus Franken eröffnet die neue Sonntagskrimi-Saison. Das dürfte nicht allen gefallen...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Sun, 14 Sep 2025 08:26:23 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[HONIGFALLE]]></title>
      <description><![CDATA[Do or don't? Lohnt sich der blutige Honig, den Ethan Coen und Tricia Cooke uns mit Margaret Qualley und Aubrey Plaza kredenzen? Nun... hmm...  ]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Sat, 13 Sep 2025 12:44:08 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ALIVE, ALIVE, OH]]></title>
      <description><![CDATA[Wie weit kannst du gehen? Das ist im wörtlichen Sinne die Frage in Francis Lawrences Drama „The Long Walk“.]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 07:47:11 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[EINBAHNSTRAßE]]></title>
      <description><![CDATA[Wolken ziehen auf in Tildas Leben, der Hauptfigur in der Verfilmung von Caroline Wahls „22 Bahnen“. Warum auch diese kein ungetrübtes Vergnügen ist, lest ihr hier.]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 11:55:07 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DIE SILHOUETTE VON ARSCH UND LÜGNER]]></title>
      <description><![CDATA[Tod im Death Valley – und die Angehörigen müssen sich drum kümmern, den Dreck wegzumachen. Steven Uhlys neuer Roman ist unterhaltsam, kurzweilig und brandaktuell.]]></description>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Sun, 31 Aug 2025 13:13:36 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[GEFANGEN IM GEWALT-SOG]]></title>
      <description><![CDATA[Mit der Verfilmung des Raub-Thrillers von Charlie Huston „CAUGHT STEALING“ zeigt sich Darren Aronofsky von ungewohnter Seite. Warum wir sie mögen, lest ihr hier...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Thu, 28 Aug 2025 12:58:37 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[EIN IMPULS]]></title>
      <description><![CDATA[Was passiert „Wenn Russland gewinnt“. Carlo Masala entwirft ein solches Szenario und es sollte uns alle beschäftigen.]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Wed, 27 Aug 2025 05:24:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ZWEI MAL GEFANGEN (VON): JOSH HARTNETT]]></title>
      <description><![CDATA[Josh Hartnett X Zwei fürs Heim?!?! Da sind wir doch gern dabei! ]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Tue, 26 Aug 2025 06:07:18 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[„DIE EIGENE ÜBERFLÜSSIGWERDUNG“]]></title>
      <description><![CDATA[Mit Katja Kullmann in die „STARS“ schauen. Was unser Rezensent da so sieht, überzeugt ihn allerdings nur so halb…]]></description>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Mon, 25 Aug 2025 10:03:18 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WER SIND DIE ALLE?!?]]></title>
      <description><![CDATA[Ein paar Gedanken zu den Buchpreis-Nominierten. Außerdem: Die Welt ist ein schlechter Ort.]]></description>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Wed, 20 Aug 2025 08:07:33 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DIE RASSELBANDE IM KANU]]></title>
      <description><![CDATA[„Das Kanu des Manitu“ wurde zu Wasser gelassen... äh... ins Kino gebracht. Ob sich das Mitschwimmen lohnt oder nicht, das schätzen wir flüssig so ein...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Thu, 14 Aug 2025 11:54:38 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[EIN GARTEN VOLLER DNA]]></title>
      <description><![CDATA[Ein wildes Wunder an Fragen ist die „Botanik des Wahnsinns“ von Leon Engler.]]></description>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Tue, 12 Aug 2025 15:40:35 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[2025: DIE GLEICHHEIT DER DISKRIMINIERTEN]]></title>
      <description><![CDATA[Der Staats- und Gesellschaftsumbau in den USA geht solide voran. Worauf wir uns einstellen können, erläutert David A. Graham in seinem Buch zum Project 2025.]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Mon, 11 Aug 2025 11:47:25 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BEKÖMMLICHES LICHT]]></title>
      <description><![CDATA[Ins Licht lesen: Erleuchtung, Tod, Geld, Liebe, Hoffnung, Glaube, Verwirrtheit und viel Leben finden sich in Dorit Davids nicht so leicht zugänglichem Roman „Lichtgier“.]]></description>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Sun, 10 Aug 2025 05:49:50 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[OPTIKUS KOLOSSUS]]></title>
      <description><![CDATA[Der so genannte Band Hannah Brückners ist alles andere als eine „Kolossale Katastrophe“! Warum das Kinderbuch kolossal kongenial ist, lest ihr hier.]]></description>
      <category><![CDATA[KINDERBUCH]]></category>
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      <pubDate>Sat, 09 Aug 2025 10:01:01 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[FASAN, ÖFFENTLICH GERÖSTET]]></title>
      <description><![CDATA[Der neue Roman der Buchpreisträgerin Antje Rávik Strubel ist so bissig wie zeitlos. Gerade im Moment allerdings liest er sich wie das Buch der Stunde...]]></description>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Fri, 08 Aug 2025 04:12:49 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[INS DUNKLE GEPRESST]]></title>
      <description><![CDATA[17 Kinder verschwinden spurlos. Sind sie nun WEAPONS? Das ist eine der Fragen in Zach Creggers gleichnamigem Film...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Wed, 06 Aug 2025 12:05:56 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[GUCK MAL, WER DA WIEDER FREAKT]]></title>
      <description><![CDATA[Und wieder wird es freaky mit Jamie Lee Curtis und Linsday Lohan: FREAKIER FRIDAY geht an den Start und erfüllte alte wie neue Wünsche...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Tue, 05 Aug 2025 16:01:00 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[HOMO FILIPINII]]></title>
      <description><![CDATA[Ein schwules Leben auf den Philippinen – viele von uns können sich kaum vorstellen, was das bedeuten mag. Abhilfe schafft „Der Junge aus Ilocos“ von Blaise Campo Gacoscos]]></description>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Sun, 27 Jul 2025 06:15:50 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[PROFESSIONELLE LIEBE]]></title>
      <description><![CDATA[Heutet startet die fünfte Staffel von „Princess Charming“! Ein paar Gedanken zur ersten Folge, der Premieren-Veranstaltung und Entwicklung wie Wirkung der Reality-Show.]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Thu, 24 Jul 2025 06:13:53 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[DIESER UNSTILLBARE HUNGER]]></title>
      <description><![CDATA[Nach SUPERMAN kommt mit THE FANTASTIC FOUR: FIRST STEPS das nächste Superheld*innen-Reboot ins Sommerkino. Ob sich die Reise zu Earth-828 lohnt, lest ihr hier...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Wed, 23 Jul 2025 15:43:09 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[SEXY HÜRDENLAUF IN DEN PYRENÄEN]]></title>
      <description><![CDATA[Schon mal beim Sex eingeschlafen? Nein?! Sicher?!? Okay, ich auch nicht. Dafür immer mal wieder beinahe bei der neuen, sexy sportlichen und Sex-affinen spanischen…]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Tue, 22 Jul 2025 05:56:29 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[IM ORBIT]]></title>
      <description><![CDATA[56 Jahre nach der ersten Mondlandung strebt die Menschheit wieder ins All. Christoph Seidler liefert in "Armstrongs Erben" die nötigen Informationen für Laien.]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Mon, 21 Jul 2025 06:24:36 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ÄSTHETIK DES FLIESSENDEN WISSENS]]></title>
      <description><![CDATA[Lust auf Neues im Kopf?! Na gern doch! Wir haben die 59 als Wissensbuch des Jahres nominierten Titel für euch - und zwei, drei, die fehlen plus Infos zur Publikumswahl...]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Sun, 20 Jul 2025 08:13:25 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[TROUBLE IN THE BUBBLE]]></title>
      <description><![CDATA[Wir sonnen uns gern auf Insta & Co. Ingo Dachwitz und Sven Hilbig hingegen betrachten in „Digitaler Kolonialismus“ die Schattenseiten der Digitalisierung.]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Sat, 19 Jul 2025 09:51:10 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[AUS FEHLERN LERNEN...]]></title>
      <description><![CDATA[Friedrich Merz und die „Letzte Chance“ im Kampf um die Demokratie – eine Besprechung mit Kommentar oder umgekehrt von Robin Alexanders neuem True-Politics-Bestseller.]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Fri, 18 Jul 2025 09:34:10 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MUSIKALISCH-FIKTIVE WANDERUNGEN]]></title>
      <description><![CDATA[Geld ist nicht alles. Doch löst es jeweils die Ereignisse in zwei britischen Liebes-Und-Landschafts-Filmen aus. Außerdem: Ein sommerlicher Trailer, der uns am Haken hat.]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Thu, 17 Jul 2025 11:45:19 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DER OZEAN, UNBEKANNTE TIEFEN...]]></title>
      <description><![CDATA[Am Tag des Hais tauchen wir mit David Attenborough und Colin Butfield tief und intensiv in OZEANE - geschrieben wie gefilmt ist's außergewöhnlich...]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Mon, 14 Jul 2025 14:10:29 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ALLES AMATEURE]]></title>
      <description><![CDATA[Vier filmische Angebote zur dringend notwendigen Realitätsflucht in den eigenen vier Wänden – oder auch im Wintergarten oder finnischen Gewässer oder...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Sun, 13 Jul 2025 15:48:20 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SCHOTTISCHE SCHAM]]></title>
      <description><![CDATA[Das Meer gibt und das Meer nimmt, lehrt uns der Debütroman von Julia R. Kelly „Das Geschenk des Meeres“. Doch gibt uns diese Erzählung noch viel mehr.]]></description>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Sat, 12 Jul 2025 05:50:20 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ARCHITEKTONISCHE POESIE]]></title>
      <description><![CDATA[Ins Offene bauen: Der Münchener Architekt Sep Ruf wurde in Westdeutschland teils kritisch gesehen. Die eindrucksvolle Dokumentation „Architekt der Moderne“ erklärt, warum]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Fri, 11 Jul 2025 06:47:27 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[>>GEWÖHNLICHE KATZEN GIBT ES NICHT.<<]]></title>
      <description><![CDATA[Zum Kätzchen-Tag wird es ganz künstlich... äh, künstlerisch. Der Band „Katzen in der Kunst“ fasziniert unseren Rezensenten schon länger. Hier lest ihr, warum...]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Thu, 10 Jul 2025 05:15:56 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[NEID ALS BERUFUNG]]></title>
      <description><![CDATA[SUPERMAN ist zurück und darf mit Action, Witz, starken Darsteller*innen und solidem Realitätsbezug gern ein wenig auf einen Kakao bleiben.]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 07:33:44 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[UND IHR ANTISEMITISMUS SO?!?]]></title>
      <description><![CDATA[„Ist das Antisemitismus oder kann das weg?“ ist keine der 101 Fragen, die Markus Roth in seinem Band zu beantworten versucht. Dafür beschreibt die Frage ein Problem...]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 17:31:14 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[KONSPIRATIV QUEERER REISEN]]></title>
      <description><![CDATA[Mitten in die Pride Season fällt mit dem QUEER TRAVEL GUIDE eine primär fabelhafte und bunte Neuveröffentlichung voll von Party, Kultur und Geheimtipps...]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Sun, 06 Jul 2025 10:56:17 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[SPOILERWARNUNG: MARIA CALLAS STIRBT]]></title>
      <description><![CDATA[Heute vor 60 Jahren verabschiedete sich die Callas von der Opernbühne. Grund genug, erneut Pablo Larraíns MARIA mit Angelina Jolie im Home Entertainment zu schauen.]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Sat, 05 Jul 2025 15:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DIE MAGIE DER WORTE]]></title>
      <description><![CDATA[Fantasie ganz real:  Jesús Cañadas' „Die Bibliothek der Wahren Lügen“ ist ein wahrlich fantastisches Werk voller hintergründiger Abenteuer.]]></description>
      <category><![CDATA[KINDERBUCH]]></category>
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      <pubDate>Sat, 05 Jul 2025 06:01:52 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[VERPENNT IN DEN KONFLIKT?]]></title>
      <description><![CDATA[Zum Nationalfeiertag in den USA blicken wir auf den Konfliktherd USA-China und einen erratischen Trump.]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Fri, 04 Jul 2025 10:02:49 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[KEINE DINOS ZUM SPIELEN]]></title>
      <description><![CDATA[Der nächste Hot-Summer-Blockbuster will doch nur spielen! JURASSIC WORLD: DIE WIEDERGEBURT erinnert sich des ursprünglichen Charmes der Reihe...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Thu, 03 Jul 2025 13:10:30 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[FAMILIENDRAMA]]></title>
      <description><![CDATA[Knallhart und hart gut: Das düstere, pulsierende Thriller-Drama FRISCH mit Darsteller*innen, die, wie ihre Figuren, um ihr Leben zu agieren scheinen. ]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Thu, 03 Jul 2025 05:47:41 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[TOTE EMMA LADEN]]></title>
      <description><![CDATA[ELLIE & ABBIE ist eine der vielschichtigsten, witzigsten und ehrlichsten Rom-Coms ever. Der queere Film läuft Donnerstagabend im Bayerischen Rundfunk.]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Wed, 02 Jul 2025 20:49:21 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[HITZIGE GEMÜTER UND KÜHLE FAKTEN]]></title>
      <description><![CDATA[Hitze und Wellen, beides kann uns ganz schön zusetzen. Wie überhaupt die Klimakrise. Fakten und (Gegen-)Maßnahmen zeigt Christina Berndt in KLIMARESILIENZ auf...]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Tue, 01 Jul 2025 13:45:24 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[WRUMM-WRUMM-BUMM-BUMM-BANG-BANG]]></title>
      <description><![CDATA[Drei Mal rasend und sexy: Kinostarts vom 26. Juni - Streckenabschnitt für Streckenabschnitt. ]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 11:57:12 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SEXY PINK IM KOPF]]></title>
      <description><![CDATA[Heute ist der Tag der Farbe Pink – damit fängt die Woche doch gut an. Mit einer Reise aufs fantasievoll-erotische FLAMINGO ISLAND machen wir die noch besser...]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 06:43:12 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DAS KOLLEKTIVE WIR-UNWOHLSEIN]]></title>
      <description><![CDATA[Meinung und Fakt, Wunsch und Wirklichkeit: Wir befinden uns in einer verfahrenen Situation und müssen Literaturtage absagen. So lesen wir erneut Kathrin Röggla.]]></description>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Sun, 22 Jun 2025 12:23:38 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[UNSER BUNTER PLANET]]></title>
      <description><![CDATA[Es ist #PrideMonth und alles ist bunt... Alles? Nein, mitnichten. Die Welt der Tiere und Pflanzen dafür umso mehr, wie Josh L. Davis uns in QUEER zeigt.]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Sat, 21 Jun 2025 16:48:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[„INNE“ in Kostrzyn nad Odrą]]></title>
      <description><![CDATA[Alles ist und wird anders im deutsch-polnischen Saison-Abschluss-Sonntagskrimi POLIZEIRUF 110: SPIEL GEGEN DEN BALL, den wir sehr empfehlen!]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Fri, 20 Jun 2025 14:33:38 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[„BEAUTIFUL KILL“]]></title>
      <description><![CDATA[Wut und Militär, Blut und Familie, Verlust und Erkenntnis: 28 YEARS LATER von Danny Boyle und Alex Garland hat viel in seiner DNA. Zuviel? Hier steht es...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Thu, 19 Jun 2025 06:02:54 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BELLENDER SEXISMUS, ZIKADEN-GEFAHR UND HARTE SAITEN]]></title>
      <description><![CDATA[Der Juni 2025 steckt voller Kinofilme. Wir schauen auf vier aktuelle Titel, die so manches eint. Was das ist, lest ihr hier...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Thu, 19 Jun 2025 05:38:30 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[„WELL, TELL...“]]></title>
      <description><![CDATA[Wilhelm Tells Geschichte ist erzählt – und nun auch als Film von Nick Hamm in den Kinos zu sehen. Ob es sich lohnt, lest ihr hier...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Wed, 18 Jun 2025 05:32:02 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DIESE JUNGEN HÜPFER]]></title>
      <description><![CDATA[Heute ist der Tag des frischen bzw. jungen Gemüses. Da lassen wir uns nicht lumpen und schlemmen mal drauf los...]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Mon, 16 Jun 2025 12:48:28 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MAKE WAR FAIR AGAIN]]></title>
      <description><![CDATA[Der Krieg ist aus? Nein. Dann lass es Liebe sein. Schauen wir in MY GAY EYE #21 – LOVE, NOT WAR und lassen uns kunstvoll erotisch befriedigen... befrieden!]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Thu, 12 Jun 2025 06:24:22 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[NUR MAL KURZ DIE NATUR BEWAHREN]]></title>
      <description><![CDATA[Nominiert als Sachbuch des Jahres 2025: Bernhard Kegels MIT PFLANZEN DIE WELT RETTEN ist intensiv, aufregend, informativ und herausfordernd...]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Tue, 10 Jun 2025 15:47:22 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WALDSTERBEN VS. IM WALD STERBEN]]></title>
      <description><![CDATA[Kreativer und nachhaltiger Crossover-Horror oder doch chaotischer Ideenwuchs? THE BITTER TASTE spaltet - wir vereinen mal verschiedene Gedanken...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Mon, 09 Jun 2025 14:31:30 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DER KANZLER, DER TOD UND DAS MÄDCHEN]]></title>
      <description><![CDATA[Veritabler Neuzugang im John-Wick-Universum: Mit „BALLERINA“ geht es auf gar nicht so leisen Sohlen solide zur Sache.]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Thu, 05 Jun 2025 10:19:05 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[„BUT SOMETIMES IT'S IMPORTANT TO BE STUPID“]]></title>
      <description><![CDATA[Andrew Ahns THE WEDDING BANQUET ist ein herrlich buntes und queeres, wichtiges, allerdings etwas unausgewogenes Remake von Ang Lees Klassiker...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Wed, 04 Jun 2025 05:53:15 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[UNGEFILTERTE EHRLICHKEIT ÜBER DIE DUNKELHEIT]]></title>
      <description><![CDATA[Wärme im vermeintlich kalten Dunkel: Lisa-Viktoria Niederberger dürfte unseren Blick in die DUNKELHEIT nachhaltig verändern und uns zum Denken anregen.]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Tue, 03 Jun 2025 07:42:19 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[REDUZIERTER EXZESS DES INTIMEN]]></title>
      <description><![CDATA[Heute startet der PrideMonth und wir beginnen ihn mit großer Literatur im kleinen Format: Alain Claude Sulzers „Fast wie ein Bruder“ ist ein kunstvoller Schatz.]]></description>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Sun, 01 Jun 2025 08:14:47 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Teile dieses Tatorts könnten die Bevölkerung verunsichern]]></title>
      <description><![CDATA[Politthriller meets Krimi in Wien: Der TATORT: WIR SIND NICHT ZU FASSEN geht tief ins Milieu von Verschwörungsmystikern und schaut in die eigenen Reihen...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Sat, 31 May 2025 07:07:12 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[„DAS ERBRECHEN IST IHNEN NICHT GESTATTET!“]]></title>
      <description><![CDATA[Liebe Leser*innen, es schmeckt ihm nur so halb: Unser Rezensent weiß nicht recht, ob die DIE VORKOSTERINNEN passend abgeschmeckt und nicht eventuell abgeschmackt sind...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Sat, 31 May 2025 06:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[IN DEN GERIATRISCHEN STAATEN VON AMERIKA]]></title>
      <description><![CDATA[Joe Biden – erfolgreicher Präsident, aber im Abgang arg korkig. Jake Tapper und Alex Thompson schreiben in „Hybris“, wie das Karrieerende Bidens verkorkst wurde...]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Fri, 30 May 2025 05:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[STREICH DURCH DIE RECHNUNG]]></title>
      <description><![CDATA[Ein neuer Streich von Wes Anderson: DER PHÖNIZISCHE MEISTERSTREICH zeigt uns, was passiert, wenn nicht alle Fliegen geklatscht werden wollen...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Thu, 29 May 2025 08:23:45 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[EIN BESONDERER CLOWNS-AUFLAUF]]></title>
      <description><![CDATA[Da gibt es nichts zu lachen! Oder doch?! Der hintergründige Horror-Spaß „Clown in a Cornfield“ von Eli Craig bietet neben Blut auch Hirn und – Queerness...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Wed, 28 May 2025 09:33:05 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[STELL DIR VOR ES IST BOMBE UND...]]></title>
      <description><![CDATA[Es herrscht nicht gerade Bombenstimmung in Kerstin Poltes stimmungsvollem Film BLINDGÄNGER. Empathie und Spannung tun's aber auch...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Tue, 27 May 2025 06:40:28 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WOHNEN in Zeiten abnehmender Privatsphäre]]></title>
      <description><![CDATA[Am heutigen 26. Mai 2025 wird die Autorin und Filmemacherin Doris Dörrie 70 Jahre. Schauen wir doch mal, wie es um ihr „WOHNEN“ steht...]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Mon, 26 May 2025 05:39:17 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[TÄTERSOHN UND OPFERMENSCH]]></title>
      <description><![CDATA[Wird ein Mensch „Böse geboren“ oder zu etwas Bösem gemacht? Diese Frage stellt heute der ambitionierte und durchwachsene „Polizeiruf 110“ aus Rostock...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Sun, 25 May 2025 06:55:24 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[IN WALD MESSEN]]></title>
      <description><![CDATA[Viel entdecken lässt sich bei Wald und Wiese, wie Sebastián Ilabacas Zick-Zack-Leporellobuch „Fantastischer Wald“ aufs Fantastischste zeigt...]]></description>
      <category><![CDATA[KINDERBUCH]]></category>
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      <pubDate>Sat, 24 May 2025 07:35:25 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[„SUCH A CUTE LITTLE PSYCHOPATH.“]]></title>
      <description><![CDATA[Action mit Gefühl: Die Real-Verfilmung „Lilo & Stitch“ dürfte einer der schönsten Filme des Jahren sein.]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Fri, 23 May 2025 11:38:52 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MISSION: LANGLAUF-FINALE]]></title>
      <description><![CDATA[Mit „The Final Reckoning“ geht die „Mission: Impossible“-Filmreihe nach 30 Jahren ins große Finale. Ist es wirklich groß oder doch nur lang? Wir sagen's euch...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Wed, 21 May 2025 05:34:34 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BUNTES TRUE CRIME-TREIBEN IN HAMBURG, 1687]]></title>
      <description><![CDATA[In seinem spannenden und lehrreichen Comic-Debüt „ZETER + MORDIO“ erzählt Jens Cornils vom Mord an einem jüdischen Kaufmann im Hamburg des 17. Jahrhunderts...]]></description>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Tue, 20 May 2025 05:37:38 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ENTLANG QUEERER WEGE IM BABYLON BERLIN]]></title>
      <description><![CDATA[Nach dem IDAHOBIT* ist vor der Pride Season. Wir leiten mal direkt über und stellen euch den Band „111 queere Orte in Berlin, die man gesehen haben muss“ vor...]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Mon, 19 May 2025 07:05:39 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Paradiesfische, Bananenfische, Immobilien-Haie und Ermittlungsfischer]]></title>
      <description><![CDATA[Ganz passend zum gestrigen IDAHOBITA* gibt es mit dem Münchener „Polizeiruf 110: Ein feiner Tag für den Bananenfisch“ eine gehörige Portion Queerness, Drag und Spaß...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Sun, 18 May 2025 07:20:38 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ERHÖHTES FINTESSLEVEL BEI MAXIMALER MENSCHLICHKEIT]]></title>
      <description><![CDATA[Mit „Qu(e)er durchs Land“ von Brix Schaumburg und Lena Schindler gibt es das perfekte Buch pünktlich zum diesjährigen IDAHOBITA*. Warum, lest ihr in der queer review...]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Sat, 17 May 2025 11:40:13 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ANGELA, DIE EWIGE…?!]]></title>
      <description><![CDATA[Vor einer Woche wurde Friedrich Merz beinahe nicht Kanzler. Angela Merkel wurde vier Mal Kanzlerin - über diese Zeit und mehr schreibt Ralph Bollmann in seiner Biografie.]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Tue, 13 May 2025 04:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MENSCHEN AUF SCHWIMMENDER MAUSEFALLE]]></title>
      <description><![CDATA[In SCREAMBOAT müssen sich die Passagier*innen der Staten Island Ferry mit der marodierenden Mörder-Maus Steamboat Willie herumplagen... ]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Sun, 11 May 2025 10:00:19 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Guck mal, wer da stalkt]]></title>
      <description><![CDATA[Kuriose Figuren, Stalking, investigativer Journalismus, Krav Maga und eine Freundschaft amWackeln: Der „Tatort: Solange du atmest“ aus Bremen ist voll und das ist gut so]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Sat, 10 May 2025 09:21:57 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DAS VERBINDENDE BILD]]></title>
      <description><![CDATA[Unser Autor Frank Hebenstreit schreibt über "Was wir füreinander waren" von Johannes Albendorf: #Lieblingsbuch. Warum das so ist, lest ihr in seiner Rezension...]]></description>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Fri, 09 May 2025 08:30:16 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DIE WANDEL-RATTE]]></title>
      <description><![CDATA[Heute jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 80. Mal. Wir erinnern an das Ende ohne Ende mit der eindrücklichen Graphic Novel „Das Verschwinden des Josef Mengele"]]></description>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Thu, 08 May 2025 06:19:40 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DIE SCHÖNEN UNTER DER SONNE]]></title>
      <description><![CDATA[ISLANDS, der dritte Film von Jan-Ole Gerster, ist so sonnig wie staubverhangen, so surreal wie sexy. Eine eigenwillige Reise. ]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Wed, 07 May 2025 11:51:27 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[„NIE, NIE“...]]></title>
      <description><![CDATA[Der Ministerpräsident von NRW zählt qua Amt zur Führungsreserve des Landes – also normalerweise. Für Hendrik Wüst, den „Machtwandler“ zählt das allemal...]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Tue, 06 May 2025 04:58:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SEICHTER DONNER IM MARVEL-UNIVERSUM]]></title>
      <description><![CDATA[No. 36 im Marvel Cinematic Universe: THUNDERBOLTS* bringt etwas frischen Wind ins staubige Universum, dafür allerdings auch einigen Weltraummüll mit sich...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Mon, 05 May 2025 17:12:19 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[VON EINHÖRNERN UND ARSCHLÖCHERN]]></title>
      <description><![CDATA[„Succession“ meets „Jurassic Park“ im herrlich bunt-blutigen DEATH OF A UNICORN. Warum der Splatter-Spaß so sehenswert ist, lest ihr hier...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Sun, 04 May 2025 09:38:49 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WENN DER PINGUIN NICHT LEHRT]]></title>
      <description><![CDATA[Zum Weltpinguintag gibt es 2025 mit DER PINGUIN MEINES LEBENS ein filmisches Schmankerl, der Adaption von Tim Michells Roman]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Fri, 25 Apr 2025 11:42:34 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[DIE AMME gibt einen Abend für Muttis]]></title>
      <description><![CDATA[Lachen und weinen mit Steffi Irmen - DIE AMME schenkt einen feinen, wenn auch langen Abend...]]></description>
      <category><![CDATA[MUSIK]]></category>
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      <pubDate>Thu, 24 Apr 2025 16:26:15 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[#LESENISTLIEBE]]></title>
      <description><![CDATA[Welttag des Buches sagt ihr? Na dann – hier sind zwei Buch-Bücher. ]]></description>
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      <pubDate>Wed, 23 Apr 2025 16:51:19 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[DEN BEREICH DES EMOTIONALEN AUFSCHLIESSEN]]></title>
      <description><![CDATA[Nach dem gefeierten Gedichtband PHYSICAL präsentiert Andrew McMillan mit HERZGRUBE seinen melancholischen, starken, lyrisch poetischen Debütroman...]]></description>
      <category><![CDATA[Belletristik & Literatur]]></category>
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      <pubDate>Tue, 22 Apr 2025 06:38:14 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[„Wie kann eine Pflanze illegal sein?“]]></title>
      <description><![CDATA[Heute ist 4-20 aka der Welt-Cannabis-Tag. Ein guter Zeitpunkt also, sich ausgiebig dem bunten Text-Bildband RAUSCH von Erika Dyck zu widmen...]]></description>
      <category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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      <pubDate>Sun, 20 Apr 2025 08:19:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Metronom Theater Oberhausen wieder auf Erfolgskurs]]></title>
      <description><![CDATA[Das Kult-Musical „Elisabeth“ im Metronom Theater Oberhausen - unser Autor Frank Hebenstreit berichtet von einem grandiosen Abend...]]></description>
      <category><![CDATA[MUSIK]]></category>
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      <pubDate>Sat, 19 Apr 2025 13:01:05 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[KRIEG IM KINO GANZ REAL]]></title>
      <description><![CDATA[Mit WARFARE ist der wohl realistischste Kriegsfilm ever im Kino. Was ihn darüber hinaus auszeichnet, lest ihr hier...]]></description>
      <category><![CDATA[Film & Serie]]></category>
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      <pubDate>Thu, 17 Apr 2025 16:49:22 +0000</pubDate>
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